Gesundes Oberstübchen pflegen

Die Rolle der Ernährung bei der Prävention und der Behandlung von Alzheimer

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„Die Aussicht, den Verstand zu verlieren (…) lässt einen erschauern“, sagen die Ernährungswissenschaftlerin Ulrike Gonder und der Internist Dr. Peter Heilmeyer.

Alzheimer verläuft chronisch. Ein Heilmittel gibt es nicht. Doch nach Ansicht der Autoren ist die Krankheit „nicht das Schicksal aller Hochbetagten“. Man könne entgegenwirken! Gezeigt habe dies unter anderem eine Interventionsstudie aus Finnland (Finger-Studie 2015), die das Prinzip der Lebensstilveränderung zur Alzheimer-Prophylaxe im Fokus hatte.

„Da alle Körperzellen, auch die des Gehirns, Nahrung, Schutz und Energie benötigen, spielt Ernährung in der Prävention und in der Behandlung eine große Rolle“, so die Autoren. Der Schlüssel zur richtigen Ernährung für Demenzkranke sei Logi – plus Kokosnuss. „Den größten Raum auf einem Logi-Teller nehmen Gemüse und Salate oder Pilze ein. Faustregel: „Täglich mindestens drei Hände voll davon“, erklären die Fachleute.

Mit dieser Methode „und einer (phasenweise) strengeren, ketogenen Ernährung lässt sich viel fürs Gesundbleiben des Oberstübchens erreichen“. Idealerweise werde eine hirngesunde Ernährung durch lange Nahrungspausen, nächtliches Fasten, gute Schlafhygiene, körperliche Aktivität und natürliches Licht unterstützt.

Dr. Peter Heilmeyer/Ulrike Gonder, Essen! Nicht! Vergessen!: Demenzrisiko einfach wegessen – oder: Wie die Ernährung vor Alzheimer & Co. schützen kann., Systemed Verlag GmbH 2017, ISBN-13: 978-3958140707, Preis: 15.95 Euro, www.systemed.de

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