Werbeagentur für Umweltpolitik

Erstmaliger Einsatz von Recycling-Beton bei der neuen Umweltstation der Stadt Würzburg als Statement für Nachhaltigkeit

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V.l.n.r.: Umweltreferent Wolfgang Kleiner, Architekt Franz Balda und Oberbürgermeister
Christian Schuchardt bei der Schlüsselübergabe. Foto: ©Christian Weiß

„Die Umweltstation der Stadt Würzburg am Nigglweg glänzt mit einem wegweisenden Neubau. Mit dem bayernweit erstmaligen Einsatz von Recycling-Beton an einem öffentlichen Gebäude übernimmt sie eine Vorreiterrolle. Der Einsatz von Recycling-Beton bewahrt wertvolle Ressourcen. Die neue Eisspeicherheizung spart Energie und schützt das Klima. Die Umweltstation zeigt, wie moderne Architektur mit nachhaltigem Umweltschutz vereint werden kann. Dieser umwelttechnische Fortschritt freut mich als Architekt und Umweltminister ganz besonders“, würdigte der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber den Abschluss eines Vorzeigeprojekts.

Oberbürgermeister Christian Schuchardt ging in seiner Rede zur Eröffnung neben den Innovationen am Bau auf den täglichen Nutzen der Beratungsinstitution ein: „Das Vermitteln von Wissen aus dem gesamten Umweltbereich hat sich die Umweltstation schon seit rund 30 Jahren zur Aufgabe gemacht. Tausende Kindergartenkinder, Schülerinnen und Schüler werden dieses Gebäude mit Leben füllen. Aber auch unzählige erwachsene Besucher werden zu Vorträgen, Diskussionsrunden, Workshops oder Ausstellungen erwartet.

Die Umweltstation ist damit eine Werbeagentur für Umweltpolitik. Für die gesamte Bürgerschaft steht eine Anlaufstelle beim aktuell und im 21. Jahrhundert sicherlich bedeutungsvollsten Thema zur Verfügung. Umweltpolitik bewegt die Welt und die Welt muss sich bewegen.“ Umweltreferent Wolfgang Kleiner erinnerte an die lange Vorgeschichte, die, wenn man bei den Plänen für die erste Umweltstation beginnt, bereits in die Mitte der achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts zurückreicht.

Damals entschloss sich die Stadt erstmals zur Bewerbung für eine Landesgartenschau. Was dann nach knapp 30 Jahren folgte, war zunächst eine Diskussion um den Erhalt des Torwächterhäuschens, der aufgrund massiver Baumängel jedoch unwirtschaftlich gewesen wäre. Vor dem vom Stadtrat beschlossenen Architektenwettbewerb für einen Neubau, hätte laut Kleiner wirklich jeder auf einen reinen Holzbau gesetzt.

Dass es schließlich anders kam, konnte nun die Festgemeinde Mitte Mai im größten Saal zwischen Glasfronten, Eichenparkett, Sichtbetondecke und Weißtanne-Elementen an den Wänden bewundern. Der Referent machte deutlich, dass er mit dem Ergebnis rundum zufrieden sei und eines der wichtigsten Projekte in seinem Ressort nun abgeschlossen wurde.

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