Die Uhr zurückdrehen …

Heilpraktikerin Martina R. Wagner setzt auf Diosgenin aus der Wilden Yamswurzel bei Wechseljahresbeschwerden

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Durch die Tatsache, dass Progesteron und Östrogen mit dem Älter- werden rapide abnehmen, plädiert Heilpraktikerin Martina R. Wagner für eine Substitution mit natur- identischen Hormonen aus der Yamswurzel nach der Rimkus-Methode (www. hormon-netzwerk.de). Foto: ©depositphotos.com/@Ann_art

In der westlichen Welt ist Östrogen-Dominanz inzwischen eine Zivilisationskrankheit. Frauen wie Männer hierzulande leiden unter einem Östrogenüberschuss, der dem Einsatz von Östrogen in der Tiermast trotz Verbotes, östrogenwirksamen Umweltgiften etwa in Pestiziden, Insektiziden und Kunststoffen sowie der Östrogen-Belastung des Grundwassers durch die weite Verbreitung der „Pille“ geschuldet ist.

Wenn jetzt im Präklimakterium für die Frau noch der stark sinkende Progesteronspiegel dazukomme, herrsche vielfach „Alarm“ im Körper, so die Würzburger Heilpraktikerin Martina R. Wagner, die seit zehn Jahren Frauen (aber auch Männer) nach der Rimkus-Methode mit naturidentischen Hormonen aus der Yamswurzel behandelt.

Progesteron ist ein „Wohlfühlhormon, das dem Gehirn signalisiert: Es geht mir gut, ich bin zufrieden, ich bin ausgeglichen, alles ist gut!“ Während der Körper Östrogen in geringen Mengen bis ans Lebensende in den Eierstöcken, in der Nebenniere oder im Fettgewebe produziert, falle der Progesteronspiegel ab etwa dem 40. Lebensjahr kontinuierlich ab und gehe ab einem gewissen Alter gegen Null. „Hier setzt das aus der Wilden Yamswurzel gewonnene und im Labor extrahierte Diosgenin an“, so die Heilkundlerin mit Schwerpunkt naturidentische Hormontherapie.

„Der Hauptwirkstoff der Yamswurzel wirkt progesteronartig im Körper“, sagt Martina R. Wagner. „Das ist auch der Grund, warum die eigens für jede Frau nach der Methode eines Kieler Frauenarztes (Dr. Volker Rimkus) individuell gefertigte Kapsel mit unterschiedlichen Anteilen an bioidentischen Hormonen aus der Wilden Yamswurzel, Vitamin D3 sowie Zink- und Kupfergluconat als Katalysator Wechseljahresbeschwerden, wie etwa Hitzewallungen, Depressionen, Stimmungsschwankungen, Trockenheit der Schleimhäute, Herzklopfen, Gedächtnisschwäche oder Libidoverlust, wenn diese denn hormonbedingt sind, ausgleichen kann“, schwört Martina R. Wagner auf diese Praxis.

Nach der Messung des Hormonspiegels durch einen Bluttest, entscheide sich die Zusammensetzung der Kapseln, die einmal morgens und einmal abends genommen werden sollte, so Wagner. „Ziel ist es, bei den Frauen im Klimakterium durch die Substitution mit bioidentischen Hormonen eine Annäherung der Hormonwerte an die der fruchtbaren Jahre zu schaffen, mit all den positiven Begleiterscheinungen“, betont die Heilpraktikerin mit Praxis am Pleichertor in Würzburg.

Die Uhr zurückdrehen mit bioidentischen Hormongaben? Ist Hormon nicht gleich Hormon? Und kann es bei dieser Hormontherapie nicht auch zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen? „Nein“, sagt Martina R. Wagner, „da diese Hormone humanidentisch sind, quasi so sind wie die unseres Körpers, wenn er sie noch herstellen könnte. Deshalb kommt es weder zu krebsfördernder Wirkung“, so die Heilpraktikerin, „noch zu Thrombosen, Herzinfarkten oder Schlaganfällen durch die Therapie.“

Zu Beginn der Hormonsubstitution könne es lediglich zu Benommenheit und Schwindel oder Spannen der Brust kommen, bis der natürliche Hormonspiegel im Körper wieder aufgefüllt ist, betont Wagner. „Alle drei Monate werden die Hormonwerte dann kontrolliert, bis sich die Werte für den Zeitraum von mindestens einem halben Jahr im Rimkus-Zielkorridor befinden“, so die Naturheilkundlerin.

Neben den Frauen im mittleren Alter, würden auch immer mehr Männer in den Fünfzigern zu ihr kommen, da Progesteron auch die Vorstufe von Testosteron bilde.

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