Ausscheidung von Altlasten

Ernährungsberaterin Eva Muth über das Basenfasten nach Wacker®

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Basenfasten entlastet den Organismus
und bietet jedem die Chance,
eine gesündere Ernährungs- und
Lebensweise zu starten. Foto: ©depositphotos.com/@Irochka

„Wer stark, gesund und jung bleiben will, sei mäßig, übe den Körper, atme reine Luft und heile sein Weh eher durch Fasten als durch Medikamente“, sagte der griechische Arzt und „Vater der Naturheilkunde“ Hippokrates von Kos. Eine Methode, diesem Rat nachzukommen, ist das Basenfasten nach Wacker®.

„Es ist eine milde Variante des Fastens. Essen ist erlaubt – und zwar alles, was der Körper basisch verstoffwechseln kann“, erklärt Ernährungsberaterin Eva Muth aus dem Regena Gesundheits-Resort & Spa in Bad Brückenau. Dadurch laufe die Stoffwechselarbeit des Körpers wie gewohnt weiter. Das habe den Vorteil, dass die Ausscheidung der Altlasten langsamer und schonender ablaufen würden. Die medizinische Fachangestellte rät, schon einige Tage vor dem Start der Fastenkur auf „schlechte Säurebildner“ wie Fleisch, Fisch, Milch und Milcherzeugnisse, Süßigkeiten, Alkohol und Kaffee zu verzichten.

Habe man die Einstiegstage geschafft, würden die kommenden ein bis zwei Wochen leichtfallen. Denn: „In dieser Zeit ernährt man sich ausschließlich von basischen Lebensmitteln.“ Zu diesen gehören laut Muth fast alle Obst- und Gemüsesorten, Samen, Sprossen, Keimlinge, einige Nüsse und Öle. Zudem unterscheidet sie gute Säurebildner wie Artischocke, Spargel und Rosenkohl, Getreide aus Vollkorn wie Dinkel, Hafer, Buchweizen und Quinoa, Hülsenfrüchte, Nüsse, Sojaprodukte, grünen und weißen Tee, die während der Basenfasten-Kur auch nicht erlaubt sind, von schlechten Säurebildnern wie Fleisch- und Wurstwaren, Fisch, Milchprodukte, Weißmehlprodukte, zuckerhaltige Lebensmittel, Alkohol, Kaffee, Fertigprodukte mit Fleisch und Käse und Sahne.

In der täglichen Ernährung sollte es ein Verhältnis von 80/20 (basisch/sauer) sein. „Basenbildner enthalten im Wesentlichen kein tierisches Eiweiß. Zudem schaut man auf den Kaliumgehalt. Auch die Mineralstoffe Kalzium, Natrium und Magnesium fließen in die Bewertung mit ein“, erklärt Muth. Als Getränke kommen während des Basenfastens stilles Wasser und ungesüßte, dünn gebrühte Kräutertees infrage. „Über den Tag verteilt dürfen es gerne zweieinhalb bis drei Liter sein.“ Doch warum ist ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt so wichtig? Für die Ernährungsberaterin liegt der Hauptgrund darin, dass die meisten Menschen zu viele Säurebildner zu sich nehmen. Auch Stress und wenig Bewegung führten dazu, dass im Körper immer mehr Säuren angehäuft würden. Leide der Körper etwa unter chronischer Müdigkeit, Sodbrennen oder Blähungen, Kopfschmerzen, Migräne, Leistungsabfall, Cellulite oder Übergewicht, könnten das Zeichen einer Dysbalance von Säuren und Basen im Körper sein.

„Neben der Ernährung gehören zum Basenfasten auch Basenbäder“, so die 35-Jährige. „Diese unterstützen das Ausscheiden über die Haut. Zudem bringen Leberwickel mit feuchtheißen Heublumenpackungen die Leberentgiftung in Gang.“ Bei jeder Fastenkur gehe es außerdem um die Regeneration und Sanierung des Darms. „Hierzu werden Darmspülungen empfohlen, um die Altlasten auch hier zu entfernen.“ Je nach Wohlbefinden, rät die Fachfrau zu täglichen Sporteinheiten.

Quelle: Sabine Wacker, Dr. Andreas Wacker: Basenfasten! Die Wacker-Methode®, Trias Verlag, Stuttgart 2011, ISBN: 978-3830439530, Preis: 24,99 Euro, www.thieme.de

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