Uniklinikum Würzburg von der „Aktion Saubere Hände“ zertifiziert

Das Uniklinikum Würzburg hat in der bundesweiten Kampagne „Aktion Saubere Hände“ gezeigt, dass es bei der Händedesinfektion gut aufgestellt ist und wurde mit einem Zertifikat ausgezeichnet

0

ASH_Bronze_Zertifikat.jpg

Die „Aktion Saubere Hände“ ist eine nationale Kampagne zur Verbesserung der Compliance bei der Händedesinfektion in deutschen Gesundheitseinrichtungen. Getragen wird sie vom Nationalen Referenzzentrum für Surveillance nosokomialer Infektionen, dem Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. und der Gesellschaft für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen. Unter anderem können sich Krankenhäuser und Reha-Kliniken bei der Einrichtung um ein Zertifikat bemühen, das den Umfang und die Qualität ihrer jeweiligen Maßnahmen zur Händedesinfektion dokumentiert.

Bronze-Zertifikat für 2019/2020
Im Dezember vergangenen Jahres beantragte das Uniklinikum Würzburg (UKW) das mit der Stufe Bronze beginnende Zertifikat. Mit Erfolg: Im Januar 2020 wurde dem UKW für die Jahre 2019 und 2020 das Bronze-Zertifikat überreicht. „Das Zertifikat ist ein gutes Instrument, um die Händehygiene bei Beschäftigten, Patienten und Besuchern noch stärker ins Bewusstseins zu rücken.

Es ergänzt unser sonstiges Engagement in diesem Bereich hervorragend“, freut sich Dr. Marc Hagemeister von der Stabsstelle Krankenhaushygiene des UKW. So war für das Zertifikat zum Beispiel hilfreich, dass das Würzburger Uniklinikum schon seit vielen Jahren am jährlichen Aktionstag Saubere Hände teilnimmt und „Hand-KISS“ zur freiwilligen Selbstkontrolle nutzt. Mit diesem Überwachungsmodul kann das Krankenhaus den Händedesinfektionsmittel-Verbrauch an seinen mehreren tausend Spendern ermitteln. Um das Zertifikat zu erhalten, musste das UKW zudem eine Lenkungsgruppe mit Mitgliedern aus Ärzteschaft und Pflege etablieren.

Schneller Aufstieg in den Silber-Rang geplant
Laut Dr. Hagemeister ist geplant, schon in der nächsten Periode, also für die Jahre 2021 und 2022, das Silber-Zertifikat zur erzielen und in der Folge das Gold-Zertifikat in Angriff zu nehmen. Herausforderungen auf diesem Weg werden nach seinen Worten die geforderten Compliance-Beobachtungen und die jährlichen Schulungen auf allen Stationen sein, da diese einen hohen Personal- und Zeitaufwand erfordern.

Teile.