„Mix for Kids“ will, dass Leben lebenswert ist

Der gemeinnützige Verein unterstützt benachteiligte Kinder und Jugendliche

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Vorsitzende Silke Wurlitzer (vorne rechts) besuchte in Indien die Einrichtungen, die von „Mix for Kids“ unterstützt werden. Foto: Mix for Kids

Im September 2017 erschütterte der Tod von Steffen Mix nicht nur Angehörige, Freunde, Kollegen und Geschäftspartner, sondern auch viele Menschen in Mainfranken und aus dem Sport. Der Juniorchef der Firma Kräuter Mix aus Abtswind und Fußballbundesliga-Schiedsrichter verunglückte im Alter von 27 Jahren bei einem Autounfall. Anlässlich der Beerdigung bat die Familie um Spenden, um die Erinnerung an den Verstorbenen zu bewahren und seine Ideale weiterleben zu lassen. Seitdem gingen rund 40000 Euro auf dem Spendenkonto ein.

Bei seinen Geschäftsreisen hatte Steffen Mix hautnah erfahren, unter welchen schwierigen Bedingungen Kinder und Jugendliche in benachteiligten Ländern leben. Hilfsorganisationen lagen ihm am Herzen und fanden seine Unterstützung.

Im Sinne von Steffen Mix kam das gespendete Geld dort zum Einsatz, wo dringend Hilfe benötigt wird. Dafür gründeten Angehörige, Kollegen und Freunde in Abtswind den gemeinnützigen Verein „Mix for Kids“, dem inzwischen 50 Mitglieder beigetreten sind, darunter die Firma Kräuter Mix als erstes und größtes Fördermitglied. Vorsitzende ist Silke Wurlitzer, ihr Stellvertreter Bernhard Mix; zur Schriftführerin und Schatzmeisterin wurde Sabine Schmidbauer gewählt.

Mix for Kids finanziert durch Spenden und Mitgliedsbeiträge soziale Projekte für Kinder und Jugendliche in Indien, Albanien und Deutschland. „Mix for Kids will, dass Leben lebenswert ist“, sagt Silke Wurlitzer, die Geschäftsführerin bei Kräuter Mix ist. „Jeder Euro wird eingesetzt, um jungen Menschen eine faire Chance für ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit zu ermöglichen.“ Deshalb setzt sich der Verein für Ernährungssicherheit, Chancengleichheit, Bildung und Teamsport ein. Um seine Ziele zu erreichen, kooperiert Mix for Kids mit dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“, Don Bosco Mondo und den Würzburger Klinikclowns.

In der indischen Region Gujarat fließt Geld an ein Waisenhaus für Straßenkinder, an Frauen in einer Selbsthilfegruppe, die ihren Lebensunterhalt durch die Herstellung von Gewürzmischungen verdienen, an eine Schule sowie in ein Projekt, dessen Ziel darin liegt, die Lebensqualität von Stammesvölkern zu verbessern. In Deutschland unterstützt Mix for Kids die Klinikclowns, die Kinder in Krankenhäusern besuchen. Als Nächstes will der Verein dafür sorgen, dass Kinder aus den Bergregionen Albaniens zur Schule gehen können.

Silke Wurlitzer, die sich bei einer Dienstreise selbst ein Bild von den geförderten Einrichtungen in Indien machte, erklärt: „Bei allen unseren Projekten ist es uns wichtig, nicht nur einmalig, sondern dauerhaft zu helfen. Nur dann können wir wirklich etwas bewirken.“ Daher wird Mix for Kids auch in Zukunft Spenden sammeln.

Der Verein ist offen für Mitglieder und freut sich über Neuzugänge (Jahresbeitrag 25 Euro).

Auf der Internetseite www.mixforkids.de gibt es weiterführende Informationen.

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