Klänge gegen Stress

Würzburger Siebold-Gymnasiasten als Nachwuchs-Forscher

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Foto: ©depositphotos.com/
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Stress ist nicht nur etwas Schlechtes. Würden Menschen gefährliche Situationen nicht als Stress empfinden und dadurch ihr Erregungspotenzial steigern, wäre ihr Überleben bedroht.

Das fanden Schüler des Siebold-Gymnasiums in ihrem Projekt „Stressbewältigung durch Achtsamkeit“ heraus. Präsentiert wurde es bei einem Förderwettbewerb der Stadt und der Uni Würzburg zum Thema „Was machen wir morgen?“.

Auch beim Campus-Festival der Uni stellten die Siebold-Gymnasiasten ihre Erkenntnisse vor. Sie wiesen auf den Unterschied zwischen „Disstress“ und positivem Stress hin und zeigten Möglichkeiten auf, sich zu entspannen.

So durften sich Besucher des Festivals am Stand der Nachwuchsforscher-Gruppe bäuchlings auf eine Matte legen und erleben, wie beruhigend eine Klangschale sein kann, die auf dem Rücken zum Klingen gebracht wird. Schließlich informierten die Schülerforscher darüber, dass man Stress messen kann.

Beispielsweise existieren mehrere Selbsttests, die Auskunft darüber geben, ob der negative Stress überhand genommen hat. Aber auch psychologische Parameter, vor allem der Blutdruck und der Puls, entlarven ein chronisch hohes Stresslevel.

Nicht zuletzt Freunde können gut Auskunft darüber geben, ob man selbst in einen unguten Dauerstresszustand geraten ist, ohne es zu merken.

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