Erste-Hilfe-Apps im Test

0

Bei den meisten Menschen liegt der Erste-Hilfe-Kurs schon lange zurück. Im akuten Notfall wissen daher viele nicht, wie sie konkret handeln sollen.

Erste-Hilfe-Apps für Smartphones frischen nicht nur das Gedächtnis auf, sondern können im Notfall lebenswichtige Handlungsanweisungen geben.

Das Handy hat man fast immer dabei, eine App ist schnell installiert und in den meisten Fällen sogar kostenlos. Die Lebenslinie-Redaktion hat vier verschiedene App-Anbieter für Sie getestet.

Die kostenlose Erste-Hilfe-App der Malteser lässt sich vor dem Installieren bereits online anschauen.

Im Hauptmenü eröffnet sie die Funktionen „Notfallkette“, „Erste-Hilfe-Tipps“, „Kurs buchen“, „Spenden“ und „Notruf absetzen“. Das Handeln bei einem Verkehrsunfall sowie bei Verletzungen jeder Art wird mit Text und Bildern anschaulich erklärt.

Da die Übersichtlichkeit etwas zu wünschen übrig lässt, ist es ratsam, sich von vornherein schon einen Überblick über die Navigation und das Themenspektrum zu verschaffen.

Die ASB-Helfer-App vom Arbeiter-Samariter-Bund ist ebenfalls kostenlos und informiert rund um das Agieren in einer Notfallsituation.

Zusätzlich bietet die ASB-Helfer-App noch einen Überblick über sämtliche Einrichtungen des ASB in der Nähe, wo man auch längerfristig Hilfe findet.

Die Erste-Hilfe-(auffrischen)-App von Wissen direkt ist in Zusammenarbeit mit den Johannitern entstanden. Auch hier handelt es sich um eine kostenlose App, die jedoch nur über itunes für entsprechende Geräte verfügbar ist.

Schön übersichtlich und mit interaktiven Funktionen ist die App vom Deutschen Roten Kreuz ausgestattet.

Die DRK-App ist im Gegensatz zu den oben genannten nicht kostenlos, sondern kann für 89 Cent über itunes oder Google play erworben werden.

Sie ist mit vier Hauptfunktionen ausgestattet: Der interaktive Erste-Hilfe-Assistent leitet den Benutzer oder die Benutzerin über einfache Ja/Nein-Fragen zum richtigen Vorgehen.

Es gibt zusätzlich eine Sprachfunktion, die das gleichzeitige Erklären und Handeln ermöglicht, was vor allem bei komplizierteren Anleitungen hilfreich sein kann.

Der Notrufassistent erklärt das Vorgehen im Notfall und erleichtert durch eine Verknüpfung mit Google Maps die Standortbestimmung.

Unter dem Punkt „Kleiner Lebensretter“ findet sich eine Stichwortliste mit möglichen Erste-Hilfe-Fällen. Der DRK-Infodienst schließlich gibt Aufschluss über Blutspendetermine und Erste-Hilfe-Kurse.

Wertvolle Helfer im Notfall sind all diese Apps. Es ist jedoch in jedem Fall empfehlenswert, die App im Normalfall schon einmal zu testen und sich einen Überblick über die Menüpunkte zu verschaffen, damit man im Stressfall schon ungefähr weiß, wo man schauen muss.

Überzeugt haben vor allem die DRK-App und als kostenlose Alternative die App der Malteser.

 

Malteser: Erste-Hilfe-App

https://itunes.apple.com/de/app/erste-hilfe-app/id525306774

https://play.google.com/store/apps/details?id=de.koeln_malteser.ersteHilfeAppNew

 

ASB: Helfer-App

https://itunes.apple.com/de/app/helfer-app/id520460414?mt=8

https://play.google.com/store/apps/details?id=de.asb.helferapp&hl=de

 

Wissen Direkt: Erste Hilfe (auffrischen)

https://itunes.apple.com/de/app/erste-hilfe-auffrischen/id343751753?mt=8

 

DRK: Erste Hilfe DRK

https://play.google.com/store/apps/details?id=de.bitsz.android.drkapp&hl=de

https://itunes.apple.com/de/app/erste-hilfe-drk/id404519165?mt=8

 

 

 

Teile.