Drei zufriedene Männer und eine stolze Zahl

Beim Benefizkonzert des OB für den Kampf gegen Schistosomiasis kamen mehr als 55.000 Euro zusammen

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Drei Männer, fünf Ziffern und eine stolze Zahl: OB Schuchardt präsentiert mit DAHW-Geschäftsführer Burkhard Kömm (links) und MI-Vorstandsvorsitzendem Prof. August Stich die Summe, die beim Benefizkonzert für die Bekämpfung der Schistosomiasis in Mwanza gesammelt wurde. Foto: Stadt Würzburg/Christian Weiß

Beim Benefizkonzert des OB für den Kampf gegen Schistosomiasis kamen mehr als 55.000 Euro zusammen – Christian Schuchardt dankt Spendern – Experten von Institut und DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe verbessern Wasserversorgung in Mwanza

Würzburg (MI/DAHW) Jonglieren mit Zahlen: Einzeln betrachtet bedeuten die drei Fünfen, die Null und die Neun auf fünf Blättern Papier nicht viel. In der richtigen Reihenfolge präsentiert ergeben sie die Summe, die vor kurzem beim Benefizkonzert von Oberbürgermeister Christian Schuchardt im Würzburger Vogel Convention Center VCC zusammengekommen ist. Exakt 55.059 Euro gehen an die Aktion „Würzburg hilft Mwanza“.

Missionsärztliches Institut (MI) und DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe kooperieren in Tansania, um die tropische Wurmerkrankung Schistosomiasis in der Region Mwanza zu bekämpfen.

Zufrieden und glücklich präsentierten Schuchardt sowie DAHW-Geschäftsführer Burkard Kömm und MI-Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. August Stich am Donnerstag, 28. Februar, im Mwanza-Saal des Rathauses die Summe. Überrascht von dem Ergebnis und erfreut zeigte sich nicht nur der OB, der sich bei allen Spenderinnen und Spendern bedankte. Viele hatten bereits vor dem Benefizkonzert anlässlich von Schuchardts 50. Geburtstag ihren Beitrag überwiesen, andere sorgten im VCC dafür, dass sich die Spendenbox rasch füllte. Rund 900 Gäste hatte der OB zu dem Konzert mit dem Philharmonischen Orchester und anschließendem Empfang bei freiem Eintritt eingeladen und die Besucher im Gegenzug um Spenden gebeten.

Begeistert vom Ergebnis sind auch MI und DAHW. Burkhard Kömm sagte, es sei großartig, dass durch eine nachhaltige Wasserversorgung der Infektionskreislauf der Wurmerkrankung, an der pro Jahr weltweit etwa 300.000 Menschen sterben, unterbrochen werden kann.

Laut Prof. Stich werden die Experten beider Organisationen demnächst vor Ort sondieren, wie die Versorgung mit sauberem Wasser möglichst effektiv umgesetzt werden kann. Der OB kann sich selbst im Juni bei seinem Besuch in Mwanza vom Fortschritt des Projekts überzeugen.

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