Coronavirus-Bekämpfung

Spezialist aus Würzburg reist mit ASB-Team in die Mongolei

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Am kommenden Sonntag wird das ehrenamtliche Schnelleinsatzteam des Arbeiter-Samariter-Bundes, FAST (First Assistance Samaritan Team), in die Mongolei reisen, um das an China grenzende Land bei den Vorbereitungen auf einen möglichen Ausbruch des Coronavirus zu unterstützen. Die mongolischen Behörden hatten die Weltgesundheitsorganisation (WHO) explizit um Unterstützung gebeten. Das FAST ist weltweit das einzige WHO-klassifizierte Emergency Medical Team (EMT) mit einer Spezialisierung im Bereich Infektionsprävention und Kontrolle (IPC) und wurde deshalb von der WHO angefragt.

Zu dem sechsköpfigen ASB-Team gehört auch der Würzburger Lars Fehrentz: „Schwerpunkt unseres Einsatzes wird sein, gemeinsam mit den mongolischen Gesundheitsbehörden Krankenhäuser und Gesundheitszentren auf Patienten vorzubereiten, die an dem neuen Coronavirus erkrankt sind. Wir werden unsere Expertise sowohl in die strategischen Planungen mit dem mongolischen Gesundheitsministerium und der WHO einbringen als auch Mitarbeiter in Krankenhäusern durch maßgeschneiderte Trainings auf den sicheren Umgang mit Verdachtspatienten vorbereiten“, erklärt der 34-jährige Assistenzarzt für Anästhesiologie, der seit 2011 dem Spezialteam angehört, den Einsatz.

Fehrentz wird sich als IPC-Trainer während des Einsatzes vor allem auf die Schulung von Mitarbeitern konzentrieren: „Die Infektionsprävention gerade im Gesundheitssektor ist ein wichtiger Baustein im Kampf gegen das Coronavirus.“

Der wissenschaftlich evidenzbasierte Ansatz des Teams und die praktischen Erfahrungen aus vorangegangenen Einsätzen machen es möglich, die Trainingsmodule an die Ausstattung und die Ausbildung der lokalen Mitarbeiter anzupassen. „Dass die mongolischen Gesundheitsbehörden und die WHO unseren IPC-Ansatz und unsere Expertise gezielt als Unterstützung angefragt haben, ist eine große Bestätigung für uns“, so Fehrentz.

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