Mahl & Zeit

In Deutschland haben laut der Deutschen Leberstiftung rund fünf Millionen Menschen eine Lebererkrankung

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Auch wenn die Forschung auf diesem Gebiet Fortschritte mache, könne in der Zwischenzeit jeder einzelne Betroffene etwas zu seiner Gesundung beitragen. Wer „zu hohe Leberwerte, eine geschädigte Leber oder eine chronische Lebererkrankung hat, sollte bei der Ernährung aufpassen“, sagt Diplom-Ökotrophologin und Diätassistentin Anne Iburg.

In ihrem Buch „Die richtige Ernährung bei Lebererkrankungen“ plädiert sie für bewusstes Essen. Als Einstieg empfiehlt sie eine Leberdiät für gut vier Wochen auf Grundlage einer Müslimischung und einer Gemüsesuppe. Schrittweise werden danach einzelne Mahlzeiten durch „normale“ Kost ersetzt.

Eine weitere Maxime der Autorin: Achtsamkeit auf allen Ebenen! Dazu gehört, dass das Mahl etwa qualitativ hochwertige Eiweißquellen wie Milch, Käse oder Joghurt in naturbelassener oder fettarmer Form enthalte und mit Zeit und Genuss gegessen werde. Auf dem Speiseplan gehöre zudem der lösliche Ballaststoff Beta-Glucan, wie er unter anderem in Hafer vorkommt. Besonders wertvoll seien Omega-3-Fettsäuren.

Sie „haben auf die erkrankte Leber eine positive Wirkung, sie können den Entzündungsprozess stoppen, die Insulinresistenz erhöhen und in den Fettstoffwechsel eingreifen.“

www.deutsche-leberstiftung.de

Anne Iburg, Die richtige Ernährung bei Lebererkrankungen,
humboldt/Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Hannover 2015,
ISBN: 978-3-89993-868-5, Preis: 19,99 Euro,
www.humboldt.de

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