Schichtarbeit & Gesundheit

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In Deutschland arbeiteten im Jahr 2018 14,3 Prozent aller Erwerbstätigen ständig oder regelmäßig in Wechselschicht. 4,8 Prozent verbrachten mindestens die Hälfte ihrer Arbeitstage in Nachtarbeit. Hier kommt es oft zu Schlafstörungen, Müdigkeit, verminderter physischer und kognitiver Leistungsfähigkeit, Herz-, Stoffwechsel- und Krebserkrankungen. Auch psychische Erkrankungen wie Depression sind Teil der Fachdiskussion. Eine neue Leitlinie, erstellt unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. unter Beteiligung weiterer Fachgesellschaften, fasst den wissenschaftlichen Stand zu diesem Thema zusammen und gibt Empfehlungen für die Praxis. Diese richten sich gleichermaßen an Unternehmen wie Arbeitnehmer und sollen bei der Prävention der genannten Erkrankungen durch eine gesundheitsfreundliche Organisation der Arbeit unterstützen. Auch gibt die Leitlinie Orientierung, wie auf bereits existente gesundheitliche Beeinträchtigungen als Folge von Nacht- und Schichtarbeit zu reagieren ist.

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