Alltagshelfer aus Osteuropa

Eine feste Versorgungssäule im deutschen Pflegesystem

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Foto: ©depositphotos.com/@VitalikRadko

Osteuropäische Betreuungskräfte sind als feste Versorgungssäule im deutschen Pflegesystem nicht mehr wegzudenken.

Oft ist nur mit diesen „Alltagshelfern“ eine Betreuung in häuslichem Umfeld (sogenannte 24-Stunden-Betreuung) noch möglich.

Das bestätigt auch das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung (dip e.V.), das im Auftrag des Nordrhein-Westfälischen Gesundheitsministeriums ein Gutachten über die privat organisierte Pflege in Nordrhein-Westfalen erstellen sollte.

Rund 400.000 Haushalte in Deutschland vertrauen auf Betreuungskräfte aus Osteuropa, einige wären ohne sie komplett aufgeschmissen. Stationäre Pflegeeinrichtungen wären ohne sie restlos überfüllt, und pflegende Angehörige könnten nicht einmal mehr in Teilzeit arbeiten.

Ohne die geschätzten 700.000 Betreuungskräfte aus Osteuropa, die in deutschen Privathaushalten derzeit arbeiten, befände sich Deutschland jetzt schon mittendrin im Pflegekollaps.

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