Frühwarnsystem für Pandemien

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Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg übernehmen eine zentrale Rolle in dem neuen deutschlandweiten Forschungsverbund, der als Frühwarnsystem für Pandemien fungieren soll. Im Fokus stehen tierische Grippeviren, die das Potenzial haben auf den Menschen überzuspringen. Durch diese Forschung sollen Infektionsketten möglichst verhindert oder zumindest unterbrochen werden, bevor es zu größeren Ausbrüchen kommt – ein Ziel, das für die klinische Versorgung von großer Bedeutung ist. Die Freiburger Virologinnen und Virologen um Professor Martin Schwemmle, Forschungsgruppenleiter am Institut für Virologie des Universitätsklinikums Freiburg, untersuchen verschiedene Grippeviren mithilfe moderner molekularbiologischer und zellbasierter Verfahren. Ziel sei es das zoonotische Potenzial zu bewerten – also ihre Fähigkeit, vom Tier auf den Menschen überzuspringen so Schwemmle. Dazu gehören genetische Analysen, Tests zur Virusvermehrung sowie Untersuchungen zur Reaktion des menschlichen Immunsystems. Der Bund fördert das Frühwarnsystem mit 3,5 Millionen Euro.

Quelle: www.uni-freiburg.de/freiburg-koordiniert-nationales-fruehwarnsystem-zu-tierischen-grippeviren/

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