Datum/Zeit
19.09.2025 - 21.09.2025
Ganztägig
Veranstaltungsort
Benediktushof – Zentrum für Meditation und Achtsamkeit
Immer noch geht man davon aus, dass Traumata etwas ausschließlich Persönliches sind und unmittelbar individuell erlebt werden. In zunehmendem Maße wird aber klar, dass dem nicht so ist. Auch ohne dass uns das Leben direkt und persönlich schwer verletzt, leben wir in Wirklichkeiten, in denen sowohl die Traumata unserer direkten Vorfahren, als auch die zahlreicher anderer Menschen auf uns Einfluss nehmen.
Mehr noch: Wir erben sie – so die zunehmend detailliert dokumentierte Forschung aus Neurobiologie und Epigenetik. Auch viele spirituelle Traditionen kennen kein auf unsere Person eingegrenztes Schicksal, sondern ein über Generationen weit verbreitetes Leiden. In diesem Symposium stellen wir uns daher die spannenden Fragen: Was bedeutet Trauma, was Gesundung und was Heilung, wenn wir unsere Perspektive auf die Generationen vor uns ausdehnen? Was
heißt dies für die Arbeit mit Klient*innen?
Namhafte Personen aus den Bereichen der Psychotherapie, Soziologie und Spiritualität werden dazu in Impulsvorträgen sowie Workshops wichtige Perspektiven liefern können.
Das Symposium bietet Gelegenheit, mit Menschen zusammen zu kommen, die sich heute mit Fragen der Spiritualität meinungsbildend auseinandersetzen. Dazu sind alle Personen eingeladen,
die sich für eine werteorientierte Spiritualität mitten im Leben interessieren, und besonders auch die Freund*innen und Fördernden der Stiftung.