„Gicht ist eine typische Wohlstanderkrankung, die sich hervorragend durch eine Ernährungsumstellung behandeln lässt“, sagt Oecotrophologin und Autorin Astrid Schubert. In ihrem Ratgeber „Die 50 besten Gichtkiller“ zeigt sie, wie sich bei der entzündlichen Gelenkserkrankung purinarme Ernährung ganz nebenbei in den Alltag einbauen lässt. Erhöhte Harnsäurewerte erzeugen vor allem Fleisch und Wurst. Milch und Milchprodukte hingegen seien nahezu purinfrei, so Schobert, ebenso wie Hülsenfrüchte. Purinarm seien zudem Kartoffeln, Gemüse, bestimmte Nusssorten (Walnüsse, Paranüsse, Pistazien) und Getreideprodukte. Birkenblätter-, Brennnesselblätter-, Löwenzahn- und Knoblauch-Tee würden dem Körper helfen, Harnsäure auszuscheiden, weiß die Expertin. Ähnlich wie viele Gichtmedikamente wirke Quercetin. Der Pflanzenfarbstoff sei in hoher Konzentration beispielsweise in Äpfeln, Zitrusfrüchten, grünem Gemüse (Bohnen, Brokkoli, Grünkohl), Kirschen, roten Trauben, Zwiebeln oder Kapern enthalten. Bewegung und Stressabbau tun ihr Übriges, dann klappt es auch mit den Harnsäurewerten!
Astrid Schobert: Die 50 besten Gichtkiller, Trias Verlag, Stuttgart 2023,
ISBN 978-3-432-11712-6, Preis: 12 Euro, www.thieme.com
