Gehört werden: Würzburger Zukunftsrat am Start

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Mit dem ersten Würzburger Zukunftsrat (WueRAT) hat sich ein neuer Raum des Miteinanders geöffnet. Geloste Bürgerinnen und Bürger erarbeiten hier gemeinsam mit Expertinnen und Experten Lösungen für Zukunftsthemen – nicht abstrakt, sondern mit Blick auf das Leben vor der Haustür. Und das kommt an! „Wir hatten über dreimal mehr Zusagen als erwartet“, so Ulrike Zeigermann. Die Wissenschaftlerin ist Juniorprofessorin für Sozialwissenschaftliche Nachhaltigkeitsforschung an der Universität Würzburg und Initiatorin des Projekts. Die große Resonanz bewertet sie als Bestätigung dafür, dass das Thema, „Gerechtigkeit in der Mobilität“ mit dem sich der Rat beschäftigt, für viele Menschen in Würzburg eine hohe Bedeutung hat. Beteiligt sind seit Juli Menschen zwischen 19 und 82 Jahren – jedweder Couleur. Bei dem Würzburger Zukunftsrat handelt es sich übrigens um ein Transformationsexperiment des Nachhaltigkeitslabors WueLAB der Universität Würzburg. Fünf Phasen von Forschung bis Empfehlungen binden darin Universität, Politik und Zivilgesellschaft ein. Die Laufzeit reicht bis März 2026. Wie es dann weitergeht ist offen. Doch es gibt Signale: Würzburgs Oberbürgermeister Martin Heilig hat sich bereits positiv geäußert. „In einer Zeit, wo viele Bürgerinnen und Bürger das Gefühl haben nicht gehört zu werden, könnte das ein Modell für die Zukunft sein.“

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