Datum/Zeit
06.09.2026
11:00 – 14:00
Veranstaltungsort
Klinik am Steigerwald
Warum ein Informationstag über Darmentzündung?
Colitis ulcerosa und Morbus Crohn gehören zu den entzündlichen Darmerkrankungen und machen vielen Menschen das Leben schwer. Darmkrämpfe und Schmerzen, bis zu 40 Stuhlgänge, häufig blutig, erschöpfen die Patienten und verhindern ihre Teilnahme am normalen Leben. Meist sind junge Menschen betroffen. Die Krankheiten gelten schulmedizinisch als unheilbar und werden mit entzündungshemmenden Medikamenten behandelt. Die Dosierung muss meist über die Jahre erhöht werden, die Medikamente werden einschneidender, die Nebenwirkungen auch; manchmal wird ein Teil des Darms operativ entfernt. Insgesamt ein extrem belastender Weg. Die chinesische Medizin kann hier oft weiterhelfen. Auf dem Informationstag können sich Interessierte und Betroffene ein konkretes Bild über die Behandlungsmöglichkeiten der chinesischen Medizin machen.
Wie hilft die Chinesische Medizin bei Darmentzündung?
Viele Patienten haben schon erfahren, dass Akupunkturnadeln Bauchschmerzen lindern. Wesentlich nachhaltiger wirksam ist die chinesische Arzneitherapie.
Die chinesische Medizin mit ihrem andersartigen Krankheitsverständnis sieht Darmentzündungen als Fehlsteuerungen des Immunsystems. Entzündungsschübe werden ausgelöst durch Schul- und Arbeitsstress, psychische Belastungen, Fehlernährung und leichte, vom Patienten kaum wahrgenommene Infekte. Zur nachhaltigen Besserung müssen die Immunfunktionen mit Hilfe der chinesischen Arzneien so reguliert werden, dass seelische oder körperliche Belastungen besser abgefangen werden und keinen Entzündungsschub im Darm auslösen. Die Entzündungsblocker der Schulmedizin werden in diesem Konzept nicht als Dauermedikation, sondern als akute Krisenmanager eingesetzt. Der Organismus soll wieder zu einem intakten Immunverhalten zurückfinden. Schulmedizinische Medikamente werden langsam und verantwortungsvoll ausgeschlichen.
Die chinesische Medizin ist in der Lage, den Patienten ein nahezu normales Leben zu ermöglichen, erfordert jedoch Geduld von Patient und Arzt.