„Das Prinzip Hoffnung“ geht auf ein Buch des deutschen Philosophen Ernst Bloch (1885–1977) zurück. Geschrieben hat er es zwischen 1938 und 1947 im US-amerikanischen Exil. Der ursprüngliche Titel war „The dreams of a better life“. Es erschien in mehreren Bänden ab 1954 zunächst in der damaligen DDR und 1959 dann in Westdeutschland. Nach dem Erscheinen der Bloch-Bände hat sich der Begriff „Das Prinzip Hoffnung“ zu einem geflügelten Wort in den deutschen Feuilletons entwickelt. Im Vorwort schreibt Bloch, dass es darauf ankomme, das Hoffen zu lernen und ins Gelingen verliebt zu sein, statt ins Scheitern. Im „Prinzip Hoffnung“ setzt Bloch sich mit den Fragen auseinander: „Wer sind wir? Wo kommen wir her? Wohin gehen wir? Was erwarten wir? Was erwartet uns? – zusammengefasst in den Kapiteln „Kleine Tagträume“, „Das antizipierende Bewusstsein“, „Wunschbilder im Spiegel“, „Grundrisse einer besseren Welt“ und „Wunschbilder des erfüllten Augenblicks“.
Verliebt ins Gelingen …
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