Das Phänomen des Placebo-Effekts

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Als Placebo-Effekt bezeichnet man lindernde oder heilende Wirkungen nach einer Scheinbehandlung. Nach der Einnahme eines Medikaments ohne Wirkstoff erlebt die Patientin oder der Patient körperliche oder auch psychische Verbesserungen der Beschwerden. Die genaue Ursache des Placebo-Effekts ist bisher nicht vollständig erforscht. Da Placebos nur unwirksame Substanzen wie etwa Füllstoffe enthalten, sind pharmakologische Ursachen ausgeschlossen. Einige Forschende weisen auf eine Aktivierung körpereigener Endorphine hin. Ein wichtiger Aspekt sei vielfach auch die durch die Ärztin oder den Arzt ausgeübte Suggestion, so die AOK1. Diese habe einen starken Einfluss auf das Bewusstsein von Symptomen und die Symptomverarbeitung von Patientinnen und Patienten. Das Gegenstück zum Placebo-Effekt ist der Nocebo-Effekt. Durch eine negative Erwartungshaltung nach der Gabe eines Scheinmedikaments ohne Wirkstoff, verschlimmern sich Krankheitssymptome. Oft seien es aufgeführte mögliche Nebenwirkungen im Beipackzettel, die hier zum Tragen kommen.

Quelle: 1www.deine-gesundheitswelt.de/vorsorge-impfschutz/placebo-und-nocebo-effekt

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