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	<title>Wasser &#8211; Lebenslinie</title>
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	<description>Gesundheitsmagazin für Mainfranken</description>
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		<title>Sich nicht das Wasser abgraben</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/sich-nicht-das-wasser-abgraben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Loretta Klevenow]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Oct 2021 17:21:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Knapp 125 Liter beträgt derzeit das tägliche Quantum Trinkwasser pro Bundesbürger:in  und Tag. Für uns ist es selbstverständlich. dass das erquickende Nass jederzeit aus der Leitung sprudelt. Dabei ist es mit dem Wasser längst nicht mehr zum Besten bestellt. Die zunehmende Trockenheit führt dazu, dass Wasser in Unterfranken allmählich knapp wird. Aufgrund der Klimaveränderungen und der geologischen Situation gibt es bei uns ohnehin weniger Grundwasser als in anderen Teilen des Freistaats. Man duscht sich in der Regel einmal pro Tag. Geht mehrmals auf Toilette. Wäscht sich gerade in diesen Zeiten häufig die Hände. Bereitet Kaffee oder Tee zu. Kocht mit Wasser. Putzt. Und gießt. Menschen rund um die Uhr mit sauberem Trinkwasser zu versorgen, ist laut Alexander Pfenning, Werkleiter des Zweckverbands Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM), alles andere als einfach. „Unterfranken kann seinen Wasserbedarf jetzt schon nicht mehr selbst decken, wir sind auf Wasserlieferungen aus anderen Regionen angewiesen“, gibt er zu bedenken. Sinkende Niederschlagsmengen, steigende Temperaturen und konkurrierende Wassernutzungen verschärfen die Problematik. Wir sollten also angesichts der klimatischen Entwicklungen mehr nach-denken, bevor wir den Hahn aufdrehen. „Die meisten Bürger achten inzwischen auf einen sparsamen Umgang mit Leitungswasser“, beobachtet Pfenning. Anders schaue es aus, wenn Produkte gekauft oder Lebensmittel konsumiert werden: &#8222;Den damit verbundenen Wasserverbrauch haben viele Menschen nicht auf dem Schirm.&#8220; Die Thematik „Wasser“ ist insgesamt komplexer, als man gemeinhin denkt. Wie komplex die Materie ist, zeigen Fachbegriffe wie „Niedrigwassermanagement“. Das gebe es auch in Unterfranken, erklärt Geoökologe Christian Guschker, der das Sachgebiet Wasserwirtschaft bei der Regierung Unterfranken leitet. „Sinken die Grundwasserstände, nehmen die Konflikte ums Wasser zu“, sagt er. Der Privatmensch braucht Wasser. Der Landwirt. Und die Industrie. Je wärmer es wird, umso mehr Wasser wird von den verschiedenen Akteuren nachgefragt. Gleichzeitig steht deutlich weniger Wasser als in kühlen Zeiten zur Verfügung. Eine Menge Sachwissen ist nötig, um einen Ausgleich der Interessen im Sinne des Niedrigwassermanagements durchzuführen. Guschker sammelte in den vergangenen 20 Jahren bei der Regierung von Unterfranken hierzu viel Know-how. Nicht zuletzt, was die Steuerung von Grundwasserentnahmen anbelangt. „Uns kommt es darauf an, Vorsorge zu treffen, denn Dürrephasen aktiv zu bewältigen, das ist immer schwierig“, erklärt er. Prävention bedeute nicht zuletzt auch, die Bürger:innen für einen sorgsamen Umgang mit Wasser zu sensibilisieren: „Also zu vermitteln, dass man im Garten nicht zu viel gießen und bei Gartenpools Vorsicht walten lassen sollte.“ </p>
<p>Trinkwasserschutz dürfe keine Nebensächlichkeit sein, sagt Guschker mit Blick auf das Thema Klimaschutz und die hieraus resultierenden Appelle, Treibhausgas-Emissionen zu senken. Das ist zweifellos wichtig. Doch dem unspektakuläreren Thema „Wasser“ kommt angesichts von Rekord-Wärmejahren die gleiche Bedeutung zu. Guschker liegt vor allem die öffentliche Trinkwasserversorgung am Herzen. „Dass die Bürger immer in ausreichender Menge Wasser zur Verfügung haben, steht bei unserem Niedrigwassermanagement an erster Stelle“, sagt er. Erst danach rangieren die Landwirtschaft und die Industrie. Wer ein paar Tipps braucht, wie Wasser und zugleich Energie gespart werden können, der sei auf den Flyer „Energie sparen &#8211; Klima schützen“ der Umweltstation der Stadt Würzburg verwiesen. Duschen statt zu baden spart demnach etwa rund 70 Liter Wasser ein. Ziemlich viel Wasser sowie Strom lassen sich sparen, wenn man beim Wäschewaschen auf die Vorwäsche verzichtet und statt mit 90 mit höchstens 60 Grad wäscht. Wasserkocher, Eierkocher oder Tauchsieder sind effizienter, als die Kochplatte von Elektroherden zu nutzen. Schließlich helfen Spararmaturen und Durchlaufmengenbegrenzer, Energie und gleichzeitig die Ressource Wasser zu schonen. </p>
<p>Für Unterfrankens Kommunen ist das Thema „Wasser“ längst keine Marginalie mehr. „Auch wir in Marktheidenfeld haben die Problematik der sinkenden Grundwasserspiegel auf dem Radar“, versichert Pressesprecher Marcus Meyer. Mit Obereichholz I und II besitzt Marktheidenfeld zwei Trinkwasserbrunnen: „Zurzeit gibt es hier auch keinen Engpass.“ Der Stadtteil Zimmern hat eine eigene Wasserversorgung, die von der Stadt als zweite städtische Wasserversorgung unterhalten wird. Ein Ingenieurbüro ist aktuell mit einer Konzept- und Bedarfsplanung für die Wasserversorgung der Stadt beauftragt: „Um auch in Zukunft eine sichere Versorgung gewährleisten zu können.“ </p>
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		<title>Kein Sturm im Wasserglas</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/kein-sturm-im-wasserglas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Loretta Klevenow]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Oct 2021 17:17:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Menge an Mikroplastik, die wir in einer Woche unbemerkt derzeit zu uns nehmen, beträgt fünf Gramm. Soviel wiegt etwa eine Kreditkarte. Ist das noch gesund?, fragt Dr. Eckart von Hirschhausen in seinem neuesten Buch „Mensch, Erde! Wir könnten es so schön haben.“ Der berufsmäßige Komiker, der auch Mediziner ist, hat recherchiert, das Deutschland europaweit [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Menge an Mikroplastik, die wir in einer Woche unbemerkt derzeit zu uns nehmen, beträgt fünf Gramm. Soviel wiegt etwa eine Kreditkarte. Ist das noch gesund?, fragt Dr. Eckart von Hirschhausen in seinem neuesten Buch „Mensch, Erde! Wir könnten es so schön haben.“ Der berufsmäßige Komiker, der auch Mediziner ist, hat recherchiert, das Deutschland europaweit trauriger Spitzenreiter bei der Verwendung von Kunststoffen ist. Dreiviertel davon sei Mikroplastik. „2050 werden die Plastikpartikel im Meer mehr wiegen als die verbliebenen Fische“, schreibt Hirschhausen. Babys, die mit Flaschen aus Polypropylen gefüttert würden, nähmen etwa ein bis zwei Millionen Mikroplastikpartikel pro Tag zu sich. Bevor sie noch mit Puppen oder Lego spielten, hätten sie schon eine Barbie oder einen kompletten Flugzeugträger verspeist. Nicht gesund! Der Mensch besteht zu 70 Prozent aus Wasser, die Erde auch. Die Meere haben die Erde bisher vor dem Kollaps bewahrt. Sie hätten den Löwenanteil der Erderwärmung ausgeglichen, so Eckart von Hirschhausen. Es ist nicht nur ein Sturm im Wasserglas, es ist mehr! Es geht um nichts weniger als um unser aller Lebensgrundlage. Es geht ums Meer!</p>
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		<title>Backwerk, das Wasser schont</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/backwerk%e2%80%89das-wasser-schont/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Loretta Klevenow]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Oct 2021 17:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[In 37 Bäckereien mit 120 Filialen in Franken und Niederbayern wird derzeit ein besonderes Brot verkauft: „Wasserschutzbrot“ nennt es sich. Gebacken wird es mit einem speziellen Weizen, der nur zweimal statt, wie sonst üblich, dreimal gedüngt wird, um das Grundwasser zu schonen. Seit letztem Jahr beteiligt sich auch Bäckermeister Werner Hanf aus Aschaffenburg an der [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In 37 Bäckereien mit 120 Filialen in Franken und Niederbayern wird derzeit ein besonderes Brot verkauft: „Wasserschutzbrot“ nennt es sich. Gebacken wird es mit einem speziellen Weizen, der nur zweimal statt, wie sonst üblich, dreimal gedüngt wird, um das Grundwasser zu schonen. Seit letztem Jahr beteiligt sich auch Bäckermeister Werner Hanf aus Aschaffenburg an der Initiative. Trinkwasser ist eine elementare Voraussetzung für das Leben auf der Erde. Weil dem so ist, und weil er einen Beitrag zum Schutz des Grundwassers leisten wollte, schloss sich Hanf dem Projekt &#8222;Wasserschutzbrot&#8220; an. Er begann, auch wenn es etwas aufwändiger ist, Brot, Brötchen und Stückchen mit wasserfreundlichem Weizen zu backen. Das liegt daran, dass Weizen, der nur zweimal gedüngt wurde, weniger Kleber enthält. „Dieser ist nicht so einfach zu verarbeiten“, erläutert der Bäckermeister. Der Teig muss anders „geführt“ werden, wie das im Bäckerfachjargon heißt. Das Projekt „Wasserschutzbrot“ ist dazu geeignet, den Nitratgehalt des Bodes zu senken. Gerade die derzeit noch übliche dritte Düngung des Getreides vor der Weizenernte ist laut Hanf heikel, da der stickstoffhaltige Dünger von der Pflanze nicht mehr vollständig aufgenommen werden kann. Nur für das Ziel „Proteinboost“ gelangt Stickstoff in den Boden, wo er in Nitrat umgewandelt wird und als solches ins Grundwasser gelangen kann. Immer mehr Bauern leuchtet ein, dass dies kein guter Weg ist. </p>
<p>In den vier Projektbezirken Unter-, Ober- und Mittelfranken sowie Niederbayern machen inzwischen 39 Landwirte beim „Wasserschutzbrot“ mit. 24 davon sind aus Unterfranken. Noch sind wir weit davon entfernt, gutes Grundwasser zu haben. „Ein Drittel unserer Fläche in Unterfranken ist in schlechtem Zustand, was Nitrat anbelangt“, bestätigt Christian Guschker, der das Projekt „Wasserschutzbrot“ bei der Regierung von Unterfranken leitet. 15 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche liegt in einem ­sogenannten „Roten Gebiet“. Als „Rote Gebiete“ werden der Düngeverordnung zufolge Areale mit einer hohen Stickstoffstoffbelastung im Grundwasser bezeichnet. In diesen Gebieten müssen zusätzliche Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerqualität umgesetzt werden. „Rote Gebiete“ finden sich vor allem zwischen Würzburg und Schweinfurt. Verbraucher:innen schätzen zunehmend Lebensmittel ohne chemische Düngung und Pflanzenschutzmittel, beobachtet der Aschaffenburger Bäckermeister: „Das ist wohl so, weil sich viele Menschen nach einer besseren Umwelt sehnen.“ Hanf selbst ist noch einmal sensibler für Umweltfragen geworden, seit er stolzer Großvater ist. Seitdem kommt ihm öfter ein Satz in den Sinn: „Die Erde ist uns nur geliehen.“ Danach versuche er nicht zuletzt mit Blick auf seine Enkel zu leben, so der Handwerksmeister. </p>
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		<title>Wie schmeckt Wasser?</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/wie-schmeckt-wasser/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Loretta Klevenow]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Oct 2021 17:03:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[„Wasser schmeckt …?“ Darauf hat wohl jeder von uns eine andere Antwort. Kein Wunder: Ganze 850 natürliche Mineralwässer sind allein beim Verband Deutscher Mineralbrunnen amtlich anerkannt. Verbraucher:innen können aus dem Vollen schöpfen und sich je nach Gusto das passende Wasser ins Glas holen. Oder anders gesagt: Sie haben die Qual der Wahl. Einer, der sich [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Wasser schmeckt …?“ Darauf hat wohl jeder von uns eine andere Antwort. Kein Wunder: Ganze 850 natürliche Mineralwässer sind allein beim Verband Deutscher Mineralbrunnen amtlich anerkannt. Verbraucher:innen können aus dem Vollen schöpfen und sich je nach Gusto das passende Wasser ins Glas holen. Oder anders gesagt: Sie haben die Qual der Wahl. Einer, der sich von Berufswegen mit diesem Thema auseinandersetzt, ist Ulf Drescher, seit 2018 geprüfter Wassersommelier (ausgebildet an der Doemens Academy in Gräfelfing) und spezialisiert darauf, (nicht nur) in solchen Fällen beratend zur Seite zu stehen. Ob Calcium, Magnesium, Natrium oder Hydrogencarbonat – der Wasser-Experte kann dank seiner Sensorik-Ausbildung viele Mineralstoffe herausschmecken. „Es kommt natürlich darauf an, wie viel Milligramm vom jeweiligen Mineral im Wasser enthalten sind“, so Drescher. Je stiller das Wasser, desto leichter falle zudem die sensorische Analyse. Natrium in Verbindung mit dem jeweiligen Chlorid-Anteil sei am einfachsten. „Je höher dieser Anteil, desto salziger der Geschmack. Von einem natriumreichen Mineralwasser spricht man ab etwa 200 Milligramm pro Liter.“ Auch Calcium sei bei längerem Verbleiben des Wassers im Mund gut zu (er)schmecken. „Nach dem Schlucken entfaltet sich ein leicht kreidig-trockener Geschmack, der zum Weitertrinken anregt.“ Etwas schwieriger verhalte es sich mit Magnesium, da der Geschmack nicht ganz so einfach zu definieren sei. Zum einen sei es bitter, zum anderen könne es süßlich sein. Hydrogencarbonat wiederum falle vor allem optisch auf. „Das Wasser hinterlässt am Glas ölige Schlieren. Geschmacklich verhält es sich leicht seifig.“ Bei der Wahl des „richtigen“ Wassers ist für Ulf Drescher vor allem der Geschmack entscheidend.</p>
<div id="attachment_12205" style="width: 235px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12205" class="size-medium wp-image-12205" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/PressebildUDSW-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/PressebildUDSW-225x300.jpg 225w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/PressebildUDSW-218x291.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/PressebildUDSW.jpg 768w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /><p id="caption-attachment-12205" class="wp-caption-text">Ulf Drescher ©Franken Brunnen GmbH und Co. KG</p></div>
<p>Auch die eigene Gesundheit spiele eine Rolle. Verdauungsprobleme, Muskelkrämpfe oder Osteoporose: „Ein Arzt kann hier wertvolle Ratschläge geben, was dem Körper zugeführt werden sollte. Bei Verdauungsproblemen würde er ein sulfatreicheres Wasser empfehlen, da es verdauungsfördernd ist. Ein höherer Magnesiumanteil kann bei Muskelkrämpfen hilfreich sein. Calcium spielt beim Thema Osteoporose eine Rolle. Bei Magenbeschwerden oder Übersäuerung kann ein hoher Anteil von Hydrogencarbonat hilfreich sein.“ Umgekehrt sei bei Bluthochdruck ein Wasser mit viel Kochsalz nicht angeraten. „Auf jeden Fall sollten sich die Kund:innen mit dem Rückenetikett einer Wasserflasche auseinandersetzen.“ Gut zu wissen: „Es gibt keine schlechten Mineralwässer in Deutschland“, so der Wassersommelier. „Es muss von Natur aus rein sein, aus einer unterirdischen Quelle kommen und darf nicht behandelt werden.“ Einzig Kohlensäure dürfe zugesetzt oder entnommen werden. Auch Eisen dürfe herausgezogen werden, damit sich in der Flasche kein brauner Satz bilde. Und was beeinflusst den Geschmack? In erster Linie die Anzahl und Art der Gesteinsschichten, durch die das Wasser geflossen sei. Auch die Tiefe sowie die Region spielten eine Rolle. „Eine internationale Verkostung kann daher durchaus spannend sein“, schwärmt Drescher von der schier unerschöpflichen Vielfalt, die sich dem Gaumen in Sachen Wasser auftun kann. In diesem Sinne: Wohl bekomm’s!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kneippsche Wasseranwendungen</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/kneippsche-wasseranwendungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Loretta Klevenow]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Oct 2021 16:56:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[„Den Abgehärteten greift nichts an“, hat Pfarrer Sebastian Kneipp gesagt. Verweichlichung hingegen öffnet „Tür und Tor für sämtliche Krankheiten“. 200 Jahre alt wäre Kneipp 2021 geworden. Seine Thesen hören sich heute antiquiert an. Doch Kneipps Hydrotherapie, die er an sich selbst erfolgreich angewandt hat, ist nach Ansicht von Professor Jost Langhorst, Chefarzt der Klinik für [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Den Abgehärteten greift nichts an“, hat Pfarrer Sebastian Kneipp gesagt. Verweichlichung hingegen öffnet „Tür und Tor für sämtliche Krankheiten“. 200 Jahre alt wäre Kneipp 2021 geworden. Seine Thesen hören sich heute antiquiert an. Doch Kneipps Hydrotherapie, die er an sich selbst erfolgreich angewandt hat, ist nach Ansicht von Professor Jost Langhorst, Chefarzt der Klinik für Integrative Medizin und Naturheilkunde am Klinikum Bamberg, heute noch genauso aktuell und wirksam wie zu seiner Zeit. „Kneipp ist ein Exportschlager – und das weltweit. Er hat die wichtigsten Prinzipien der Wasseranwendung definiert“, so der Mediziner. „Zum Beispiel: nie kalt auf kalt. Will heißen, erst aufwärmen, dann ein kurzer, kalter Reiz.“ Der Effekt: „Die Blutgefäße ziehen sich bei einer solchen Kälteeinwirkung zusammen, die Wärme wird im Körper gehalten. Anschließend erweitern sie sich wieder“, erklärt Jost Langhorst. Diese Temperaturreize bewirken ein Gefäßtraining, das die Durchblutung fördert, den Kreislauf anregt, den Stoffwechsel aktiviert und das Immunsystem moduliert. „Kneippen ist also ein gutes Training für die Gefäße ebenso wie für das Immunsystem.“ Aus diesem Grund integrieren Langhorst und sein Team das Kneippen in ihr Therapiekonzept in der neuen physikalischen Abteilung – „eine deutschlandweite Seltenheit in der Akutmedizin“.</p>
<div id="attachment_12201" style="width: 210px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12201" class="size-medium wp-image-12201" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Prof_Langhorst_MG_0339-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Prof_Langhorst_MG_0339-200x300.jpg 200w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Prof_Langhorst_MG_0339-683x1024.jpg 683w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Prof_Langhorst_MG_0339-1024x1536.jpg 1024w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Prof_Langhorst_MG_0339-1365x2048.jpg 1365w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Prof_Langhorst_MG_0339-218x327.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Prof_Langhorst_MG_0339-scaled.jpg 1707w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /><p id="caption-attachment-12201" class="wp-caption-text">Prof. Langhorst ©Jost Langhorst</p></div>
<p>In der physikalischen Abteilung der Bamberger Klinik für Integrative Medizin und Naturheilkunde arbeiten sie unter anderem mit wassergefilterter Infrarothyperthermie und Infrarotkabine, Wickeln, etwa für Brust und Leib, Auflagen, Waschungen, Bädern sowie Blitz-, Teil- und Ganzkörper-Güssen. Die Wassertemperatur kann hierbei von warm bis kalt variieren. „Ziel der Behandlung ist es, dem Körper einen Reiz zu geben, auf den er reagieren muss, sei es mit Aktivierung oder Entspannung (Reiz-Reaktions-Prinzip)“, erklärt der Gasteroenterologe. Angewandt werden würde das bei chronischen und chronifizierten Erkrankungen etwa des Herz-Kreislauf-Systems oder Schmerzerkrankungen. „Viele dieser Patient:innen, zum Beispiel mit Rheuma, Fatigue oder Post-Covid, haben eine sogenannte Regulationsstarre. Sie sind nicht mehr in der Lage, Reize von außen adäquat zu regulieren“, so der Professor. Eine Hydrotherapie sei hier wie eine Art Trainingslager, damit wieder Schwingungsfähigkeit entstehe.</p>
<p>Auch beim Thema chronischem Stress biete die Hydrotherapie Unterstützung. „Es gibt viele belastbare Daten¹, die aufzeigen, dass Stress das Immunsystem schwächt“, so Langhorst. Schon Kneipp schien das verstanden zu haben. Er heilte bereits im 19. Jahrhundert Patient:innen mit Nervenkrankheiten. Doch gibt es Personen, die Abstand vom Kneippen nehmen sollten? Langhorsts Regel: „Jeder, der stehenden Fußes das Haus verlassen kann, der sollte damit arbeiten – auch im Alter.“ Für schwer eingeschränkte Patient:innen, die akut krank seien, wäre es nicht geeignet. Der Mediziner betont: Kneippen sei niederschwellig und kleinschrittig. Es sei nur eine – „gerne auch tägliche“ – Ebene, um die Dinge wieder in die richtige Richtung zu bewegen. Aber: „Heilung fällt nicht vom Himmel.“</p>
<p><em>Quelle:<br />
<a href="http://¹https://www.pharmazeutische-zeitung.de/emotionen-steuern-das-immunsystem/seite/alle/">¹https://www.pharmazeutische-zeitung.de/emotionen-steuern-das-immunsystem/seite/alle/</a></em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lifetime-Sportart</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/lifetime-sportart/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Loretta Klevenow]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Oct 2021 16:39:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit der Aussage „Ich war in meiner ganzen Karriere nie verletzt&#8220; unterstreicht der Würzburger Ex-Schwimmprofi Thomas Lurz einmal mehr, wie gesund Schwimmen für den Körper ist. Er gilt als der erfolgreichste deutsche Freiwasserschwimmer. Er war Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele in London, Welt-, Europa- und Deutscher Meister über fünf beziehungsweise zehn Kilometer. Bei den Olympischen Spielen [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Aussage „Ich war in meiner ganzen Karriere nie verletzt&#8220; unterstreicht der Würzburger Ex-Schwimmprofi Thomas Lurz einmal mehr, wie gesund Schwimmen für den Körper ist. Er gilt als der erfolgreichste deutsche Freiwasserschwimmer. Er war Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele in London, Welt-, Europa- und Deutscher Meister über fünf beziehungsweise zehn Kilometer. Bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking erschwamm er sich eine Bronzemedaille. Mehrfach ausgezeichnet zum „Freiwasserschwimmer des Jahres“ ist der Betriebswirtschaftler und studierte Sozialpädagoge seit 2016 der Präsident des mit rund 3.000 Mitgliedern größten deutschen Schwimmvereins, dem SV 05 Würzburg. Dafür, dass Schwimmen eine Lifetime-Sportart ist, ist Thomas Lurz der beste Beweis. Schwimmen fördere die Gesundheit – und das ein Leben lang. „Man muss nicht gleich ein Weltmeister werden. Schwimmen ist Breitensport und zwar in jedem Alter – für mich ist Schwimmen die gesündeste Sportart, die es gibt&#8220;, sagt Lurz.</p>
<p>Und auch nach seiner Karriere gönnt sich der Würzburger regelmäßig den Sprung ins Wasser und kommt die Woche nach wie vor auf mehrere Stunden im Becken. Lurz: „Schwimmen stärkt den Körper schonend und auf vielfältige Art und Weise“. Das unterstreicht auch die Gesundheitskasse AOK¹: Schwimmen stärkt Muskeln im ganzen Körper, hilft bei Gewichtsproblemen – auch bei Ungeübten ist die Verletzungsgefahr sehr gering. Vor allem die Gelenke werden geschont. Schwimmen stärkt das Kreislaufsystem, angefangen vom Herzmuskel bis in die Kapillaren, den kleinsten Gefäßen im Muskel. Auch die Atemmuskulatur wird beim Schwimmen trainiert, wichtig vor allem für Allergiker:innen oder für Menschen mit Asthma.<br />
Ein Anliegen ist es für den ehemaligen Leistungssportler, auch durch den Schwimmverein die zahlreichen Möglichkeiten des Schwimmsports einer breiten Schicht Schwimmbegeisterter anzubieten, „angefangen von der frühesten Kindheit mit Mutter-und-Kind-Schwimmen über Wassergymnastik bis hin zum Reha-Bereich bei Sportverletzungen oder für ältere Menschen“. </p>
<p>Und Lurz möchte eines nicht ungesagt lassen: „Sport verbindet, überwindet Grenzen, vermittelt Respekt und Toleranz. Sport stärkt das Selbstvertrauen und fördert das Vertrauen in die Fähigkeiten des eigenen Körpers“. Deshalb möchte er mit der im Jahr 2013 gegründeten „Thomas Lurz und Dieter Schneider Sportstiftung“ Menschen mit Behinderungen die gleichberechtigte Teilhabe und Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ermöglichen. Wie Thomas Lurz war Dieter Schneider früher auch Leistungssportler, Säbelfechter in Tauberbischofsheim und Olympiateilnehmer. „Der Sport hat mein Leben und meine Art, an Dinge heranzugehen, entscheidend geprägt. Die Möglichkeiten, die der Sport bietet, müssen allen Menschen offenstehen – ob mit oder ohne Handicap“, wünscht sich Thomas Lurz. </p>
<p><em>Quelle:<br />
¹<a href="http://www.aok.de/pk/magazin/sport/workout/so-effektiv-sind-schwimmen-und-aquafitness/">www.aok.de/pk/magazin/sport/workout/so-effektiv-sind-schwimmen-und-aquafitness/ </a></em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn alle „geMainsam“ an einem Strang ziehen</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/wenn-alle-gemainsam-an-einem-strang-ziehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Loretta Klevenow]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Oct 2021 08:25:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lebenslinie-magazin.de/?p=12164</guid>

					<description><![CDATA[Marc Heinz ist seit Februar diesen Jahres Ansprechpartner für alle, die sich im Heimatprojekt „geMainsam“ innerhalb des Netzwerks Main zusammengetan haben. Rund 100 Akteure entlang des Mains gehören der stetig wachsenden Initiative an. Darunter sind Kommunen Verbände, Vereine, aber auch Unternehmen und Privatpersonen. Leicht können Menschen, die den Main nutzen, miteinander in Zwist geraten. Denn [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Marc Heinz ist seit Februar diesen Jahres Ansprechpartner für alle, die sich im Heimatprojekt „geMainsam“ innerhalb des Netzwerks Main zusammengetan haben. Rund 100 Akteure entlang des Mains gehören der stetig wachsenden Initiative an. Darunter sind Kommunen Verbände, Vereine, aber auch Unternehmen und Privatpersonen. Leicht können Menschen, die den Main nutzen, miteinander in Zwist geraten. Denn das, was der eine will, verträgt sich nicht gut mit dem, was der andere möchte. </p>
<p>So kollidieren wasserwirtschaftliche mit logistischen, touristischen oder ökologischen Anforderungen. Die Koordinierungsstelle „geMainsam“ vernetzt und sorgt allein dadurch für gegenseitiges Verständnis. Marc Heinz begrüßt, dass in jüngster Zeit Allianzen und touristische Anbieter zum Netzwerk stießen: &#8222;Aber auch die wirtschaftlichen und wasserwirtschaftlichen Kontakte werden wir weiter ausbauen.&#8220; Im Main tummelt sich die Barbe und die Nase, die Regenbogenforelle und der Hecht. Das macht den Fluss für Angler attraktiv. Freizeitsportler lieben es, auf dem Main zu paddeln. Erholungsbedürftige tanken beim Spaziergang entlang des Mains neue Kraft. &#8222;Zum Einzugsbereich gehören 2,5 Millionen Menschen&#8220;, sagt Heinz. Alle sollen auf ihre Kosten kommen. Das schafft der Projektleiter jedoch nicht alleine. Am selben Strang zieht der Verein &#8222;Flussparadies Franken&#8220;, der das Projekt „geMainsam“ trägt.</p>
<p>Mit Marc Heinz als Projektmanager von „geMainsam“ ist die Wahl auf einen Mann gefallen, der den Main bestens kennt. &#8222;Ich habe in verschiedenen Orten am Main gelebt, darunter Mainz, Miltenberg und Haßfurt&#8220;, erzählt er. Dadurch lernte er den Fluss als sehr abwechslungsreich kennen und lieben: &#8222;Einen Lieblingsplatz von mir gibt es zum Beispiel in Kleinheubach in der Nähe des Schlosses mit dem Weingut Fürst zu Löwenstein.&#8220; An einem dortigen Strandabschnitt war Heinz oft mit seinen beiden Kindern.</p>
<p>Noch gibt es keinen kurzen Clip über den Main, der in die Geheimnisse des Flusses einweihen würde. Doch genau solche Ideen könnten im Projekt „geMainsam“ verwirklicht werden. &#8222;Anhand digitaler Werkzeuge möchten wir den Austausch untereinander anregen und Co-Working-Teams mit innovativen Ideen voranbringen&#8220;, so Heinz. In Zukunft möchte er noch enger mit den Gründungszentren in der Main-Region sowie mit den Universitäten in Bayreuth und Würzburg zusammenarbeiten: &#8222;Auch das Thema Umweltbildung liegt uns und unserem Träger am Herzen.&#8220; </p>
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		<title>Akribisch auf Keime kontrolliert</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/akribisch-auf-keime-kontrolliert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Loretta Klevenow]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Oct 2021 08:18:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit Monaten führt das Corona-Virus die Rangliste der Krankheitserreger an. Andere Keime sind kaum auf der Agenda. Manche waren es nie. Zum Beispiel Kryptosporidien, die zur Darminfektion führen können. In den USA wurden sie schon in Schwimmbädern entdeckt. &#8222;Bei uns sind sie nicht relevant&#8220;, sagt Wolfgang Lutz, Prokurist der Würzburger Bäder GmbH. Eine umfangreiche Qualitätssicherung [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Monaten führt das Corona-Virus die Rangliste der Krankheitserreger an. Andere Keime sind kaum auf der Agenda. Manche waren es nie. Zum Beispiel Kryptosporidien, die zur Darminfektion führen können. In den USA wurden sie schon in Schwimmbädern entdeckt. &#8222;Bei uns sind sie nicht relevant&#8220;, sagt Wolfgang Lutz, Prokurist der Würzburger Bäder GmbH. Eine umfangreiche Qualitätssicherung schützt laut Lutz Wasserraten, die sich im Nautiland oder Dallenbergbad tummeln. Monatlich wird das Badewasser auf Keime untersucht. Im Fokus stehen Pseudomonas aeruginosa, Escherichia coli und Legionellen. Außerdem werden der Chlor- und Nitratgehalt sowie der pH-Wert analysiert. Ausreißer kommen extrem selten vor. Werden Keime entdeckt, wird dies sofort ans Gesundheitsamt gemeldet. </p>
<p>Auf die Frage, welche Sanktionen der Vorschriftenkatalog vorsieht, wird das Badewasser von den Gästen verschmutzt, muss der Bäder-Chef schmunzeln. Es gibt keine: &#8222;Wie sollten wir 12.000 Badegäste, die zu Hochzeiten täglich ins Dallenbergbad kommen, kontrollieren?&#8220; Die Bäder GmbH setzt auf den gesunden Menschenverstand der Gäste. Also darauf, dass sich jeder Badegast auf jeden Fall duscht, bevor er ins Becken hüpft. </p>
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		<title>Wasser, das heilt &#8230; ?</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/wasser%e2%80%89das-heilt%e2%80%89/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Loretta Klevenow]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Oct 2021 15:53:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[„Wässer sehen auf den ersten Blick alle gleich aus. Doch das täuscht“, so der Verein Deutsche Heilbrunnen im Verband Deutscher Mineralbrunnen¹. Durch ihre spezielle Kombination von Inhaltsstoffen könnten einige Wässer positiv auf die Gesundheit wirken und gelten deshalb als Arzneimittel. Was macht aber ein „Heilwasser“ aus? „Seine spezifische Mineralisierung hat vorbeugende, lindernde oder heilende Wirkungen, [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Wässer sehen auf den ersten Blick alle gleich aus. Doch das täuscht“, so der Verein Deutsche Heilbrunnen im Verband Deutscher Mineralbrunnen¹. Durch ihre spezielle Kombination von Inhaltsstoffen könnten einige Wässer positiv auf die Gesundheit wirken und gelten deshalb als Arzneimittel. Was macht aber ein „Heilwasser“ aus? „Seine spezifische Mineralisierung hat vorbeugende, lindernde oder heilende Wirkungen, die – und das ist entscheidend – wissenschaftlich nachgewiesen sind“, erklärt Professor Andreas Hahn Leiter vom Institut für Lebensmittelwissenschaft und Humanernährung an der Leibniz Universität Hannover. Davon unterscheide, sich natürliches Mineralwasser.</p>
<p>„Dabei handelt es sich um unterirdische, vor Verunreinigung geschützte Wasservorkommen. Mineralwasser ist ein natürliches Lebensmittel, das nicht aufbereitet wird. Es hat einen konstanten Mineralstoffgehalt und ist amtlich zugelassen.“ Quellwasser wiederum sei natürliches Mineralwasser, „aber nicht amtlich zugelassen“. Hier müsse das Wasservorkommen nicht geschützt sein. „Augen auf“ gilt beim Tafelwasser. Dem Wissenschaftler zufolge handelt es sich nicht um ein natürlich vorkommendes Produkt. „Es ist ein Gemisch aus verschiedenen Wasserarten und anderen Zutaten wie Trinkwasser, Meer- und Mineralwasser, Natursole, Mineralstoffe oder Kohlensäure. Ähnlich sieht es mit unserem Leitungswasser aus. Hier handelt es sich um Oberflächenwasser und/oder Grundwasser. Bei seiner Aufbereitung sind technische Verfahren und chemische Hilfsstoffen erlaubt.“</p>
<p>Aber zurück zum Heilwasser: Zurzeit gibt es laut einer Mitteilung von Deutsche Heilbrunnen 25 verschiedene Heilwässer, die aus natürlichen unterirdischen Quellen stammen. „Je nach Quellgebiet unterscheiden sich die Heilwässer in ihren Inhaltsstoffen und damit in ihrer Wirkung.“ Und diese können unserer Gesundung nutzen, ist der Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaftler aus Hannover überzeugt. „Sie unterstützen Stoffwechsel und Organfunktionen, etwa Säure-Basen-Haushalt, Magen und Darm, Galle und Bauchspeicheldrüse, Nieren und Harnwege.“ Bei bestimmten Krankheiten wie etwa einer Minderfunktion der Niere sollte man Vorsicht beim Genuss von Heilwasser walten lassen. Hahn empfiehlt im Allgemeinen eine tägliche Menge von etwa 1,5 Litern nicht zu überschreiten. Als begrenzte Kur sollten es ebenfalls nicht mehr als 1,5 bis 2,5 Liter pro Tag sein.</p>
<p><em>Quelle:<br />
¹<a href="http://www.heilwasser.com">www.heilwasser.com</a></em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Wasserbürdige Krankheiten</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/wasserbuerdige-krankheiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Loretta Klevenow]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Oct 2021 14:02:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[„Water-born Diseases“ können Probleme im Magen-Darm-Trakt verursachen. „Mit diesem Ausdruck werden Krankheiten bezeichnet, die durch Wasser übertragen werden“, sagt Dr. Andreas Müller von der Würzburger Missio-Klinik (Klinikum Würzburg Mitte). Oft sei mangelnde Hygiene der Grund, dass Menschen via Wasserkontakt mit Parasiten, Bakterien oder Viren infiziert werden. Dr. Müller ist an der Missio-Klinik Ansprechpartner für Fragen [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Water-born Diseases“ können Probleme im Magen-Darm-Trakt verursachen. „Mit diesem Ausdruck werden Krankheiten bezeichnet, die durch Wasser übertragen werden“, sagt Dr. Andreas Müller von der Würzburger Missio-Klinik (Klinikum Würzburg Mitte). Oft sei mangelnde Hygiene der Grund, dass Menschen via Wasserkontakt mit Parasiten, Bakterien oder Viren infiziert werden. Dr. Müller ist an der Missio-Klinik Ansprechpartner für Fragen rund um die Tropenmedizin, außerdem engagiert er sich in einem Pilotprojekt zur Elimination der aus dem Wasser rührenden Krankheit Schistosomiasis in Tansania. Mit wasserbürdigen Krankheiten kennt sich der promovierte Mediziner deshalb gut aus. In der Missio-Klinik tauchen immer wieder Menschen mit Migrationshintergrund auf, die in ihrem Heimatland durch Wasser krank geworden sind. Vor Kurzem erst behandelte Müller einen 23-jährigen jungen Mann aus Eritrea, der an einer weit fortgeschrittenen Form der Schistosomiasis litt. „Wir sehen solche Infektionen auch bei Urlaubsrückkehrern“, so der Tropenarzt. Dass sich, weil unser CO2-Ausstoß seit Langem viel zu hoch ist, das Kima wandelt, mache die Problematik der wasserbürdigen Krankheiten noch brisanter. Vor allem in den Ländern des Globalen Südens werde der Zugang zu sauberem Wasser durch den Klimawandel beeinflusst. </p>
<p>Die Klimaveränderungen führen immer öfter zu extremen Wetterereignissen. Dürreperioden und Hochwasser etwa sorgen dafür, dass sich die Wasserqualität in den Einzugsgebieten verschlechtert. Dadurch werde das Risiko für wasserbürdige Krankheiten erhöht. „Wenn es in Dürrezeiten ums blanke Überleben geht, werden zudem Dinge wie Händehygiene für die Menschen sekundär“, sagt Müller. Zugang zu Sanitärsystemen zu schaffen, weiß Müller, stelle eine der größten Herausforderungen der Menschheit dar. „Länder mit Problemen bei der Wasserversorgung haben immer auch Probleme mit der sanitären Versorgung“, sagt der Arzt. Wichtig seien außerdem Projekte wie jenes in Tansania am Viktoriasee: „Hier haben wir die Erkrankungszahlen erheblich reduzieren können. </p>
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