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	<title>Tropenmedizin &#8211; Lebenslinie</title>
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	<description>Gesundheitsmagazin für Mainfranken</description>
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		<title>West-Nil-Fieber in Deutschland nachgewiesen</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/west-nil-fieber-in-deutschland-nachgewiesen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Loretta Klevenow]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 May 2021 12:02:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tropenmedizin]]></category>
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					<description><![CDATA[Neun in Deutschland erworbene Infektionen mit West-Nil-Fieber beim Menschen wurden letztes Jahr durch das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin nachgewiesen, eine größere Dunkelziffer wird vermutet. Das Centrum für Reisemedizin (CRM) rät in den betroffenen Regionen Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu sorgfältigem Mückenschutz. Bei West-Nil-Fieber handelt es sich um eine akute, oft grippeähnliche Erkrankung, die von nachtaktiven [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Neun in Deutschland erworbene Infektionen mit West-Nil-Fieber beim Menschen wurden letztes Jahr durch das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin nachgewiesen, eine größere Dunkelziffer wird vermutet. Das Centrum für Reisemedizin (CRM) rät in den betroffenen Regionen Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu sorgfältigem Mückenschutz. Bei West-Nil-Fieber handelt es sich um eine akute, oft grippeähnliche Erkrankung, die von nachtaktiven Mücken übertragen wird, in Europa hauptsächlich von der artenreichen Mückengattung Culex. Die Krankheit bricht drei bis sechs Tage nach dem Stich durch eine infizierte Mücke aus. Fieber, Muskelschmerzen und angeschwollene Lymphknoten sind typische Symptome. Eine spezifische Therapie existiert bislang nicht. Die Letalität kann zehn Prozent betragen. „Daher ist ein konsequenter Mückenschutz, insbesondere in der Dämmerung und nachts, sehr wichtig“, betont Professor Dr. Tomas Jelinek, wissenschaftlicher Leiter des CRM. Bei Aufenthalten im Freien hilft körperbedeckende Kleidung aus möglichst hellen, luftdurchlässigen Stoffen. </p>
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		<title>Resistenter Typhus-Erreger in Pakistan</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/resistenter-typhus-erreger-in-pakistan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Loretta Klevenow]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 May 2021 11:59:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tropenmedizin]]></category>
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					<description><![CDATA[Pro Jahr erkranken rund 4500 Menschen in Pakistan an einer Typhus-Variante, die gegen gängige Antibiotika resistent ist. Das Centrum für Reisemedizin (CRM) rät Urlaubern daher auf sorgfältige Nahrungs- und Trinkwasserhygiene zu achten und empfiehlt eine Impfung. &#8222;Uns stehen für die Behandlung erkrankter Reiserückkehrer nur wenige Antibiotika zu Verfügung, deren Anzahl sich durch sich stetig neu [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Pro Jahr erkranken rund 4500 Menschen in Pakistan an einer Typhus-Variante, die gegen gängige Antibiotika resistent ist. Das Centrum für Reisemedizin (CRM) rät Urlaubern daher auf sorgfältige Nahrungs- und Trinkwasserhygiene zu achten und empfiehlt eine Impfung. &#8222;Uns stehen für die Behandlung erkrankter Reiserückkehrer nur wenige Antibiotika zu Verfügung, deren Anzahl sich durch sich stetig neu entwickelnde Resistenzen weiter verringert&#8220;, sagt der wissenschaftliche Leiter des CRM Professor Tomas Jelinek. </p>
<p>„Wer in Typhus-Verbreitungsgebiete reist, sollte sich impfen lassen.“ Die Impfung habe allerdings nur eine Schutzwirkung von 50 bis 70 Prozent, deshalb seien weitere präventive Maßnahmen angeraten: „Das Trinkwasser sollte in Endemie-Gebieten immer abgefüllt gekauft werden, wobei darauf zu achten ist, dass die Flaschen original verschlossen sind. Auf Eiswürfel in Getränken, die oft aus Leitungswasser hergestellt werden, sollte man tunlichst verzichten. Auch rohe oder nicht ausreichend gegarte Speisen wie Salate, Meeresfrüchte, ungeschältes Obst oder Säfte können mit den Erregern kontaminiert sein.“ Typhus ist eine schwere Systemerkrankung, die durch Salmonellen hervorgerufen wird. Nach einer Inkubationszeit von ein bis zwei Wochen entwickelt sich beim Typhus abdominalis meist hohes Fieber mit schwerem Krankheitsgefühl, Kopfschmerzen und Verstopfung. Bei auftretenden Komplikationen kann die Infektion zum Tod führen. </p>
<p><em>Quelle: CRM</em></p>
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		<title>Pilz killt Anopheles-Mücke</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/pilz-killt-anopheles-muecke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Loretta Klevenow]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 May 2021 14:57:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tropenmedizin]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein gentechnischer veränderter Pilz konnte in einem kontrollierten Feldversuch eine Population von Anopheles-Mücken, innerhalb weniger Wochen nahezu eliminieren. Metarhizium pingshaense ist der Name des Pilzes der ausschließlich Anopheles-Mücken befällt, die nachweislich vor allem Malaria übertragen können. Forscher um den Doktoranden Brian Lovett von der Universität Maryland haben den Pilz so „programmiert“, dass er mittels des [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein gentechnischer veränderter Pilz konnte in einem kontrollierten Feldversuch eine Population von Anopheles-Mücken, innerhalb weniger Wochen nahezu eliminieren. Metarhizium pingshaense ist der Name des Pilzes der ausschließlich Anopheles-Mücken befällt, die nachweislich vor allem Malaria übertragen können. Forscher um den Doktoranden Brian Lovett von der Universität Maryland haben den Pilz so „programmiert“, dass er mittels des Giftes der Sydney-Trichternetzspinne, Anopheles-Mücken schneller tötet, als sich diese vermehren können. Das Gift der Spinne wird durch ein Gen mit einem „Schalter“ in den Pilz geschleust. Der „Schalter“ wird aber nur umgelegt, wenn sich der Pilz im Blutsystem der Anopheles-Mücke befindet, und nicht, wenn der Pilz versehentlich auf eine Honigbiene trifft. Damit kann das „biologische Insektizid“ selektiv eingesetzt werden. Die Studie weist in Richtung Vektorkontrolle für Malaria-Gebiete. Das könnte die Reduktion der Ausbreitung der Anopheles-Mücke und somit die Vermeidung des vermehrten Kontaktes der Malaria-Überträgermücke zum Menschen bedeuten. </p>
<p><em>Quelle:<br />
DOI: 10.1126/science.aaw8737</em></p>
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		<title>Neue Möglichkeiten die Schlafkrankheit zu heilen</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/neue-moeglichkeiten-die-schlafkrankheit-zu-heilen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Loretta Klevenow]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 May 2021 14:53:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tropenmedizin]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Forschungsteam der Universität Würzburg hat in den Erregern der Afrikanischen Schlafkrankheit ein interessantes Enzym entdeckt: Es dürfte ein gutes Ziel für Medikamente abgeben. Die lebensbedrohliche Afrikanische Schlafkrankheit wird von einzelligen Parasiten ausgelöst, den Trypanosomen. Ein Team am Biozentrum der Universität Würzburg erforscht die Erreger und meldet spannende Neuigkeiten: Die Trypanosomen besitzen ein bislang unbekanntes [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Forschungsteam der Universität Würzburg hat in den Erregern der Afrikanischen Schlafkrankheit ein interessantes Enzym entdeckt: Es dürfte ein gutes Ziel für Medikamente abgeben.</p>
<p>Die lebensbedrohliche Afrikanische Schlafkrankheit wird von einzelligen Parasiten ausgelöst, den Trypanosomen. Ein Team am Biozentrum der Universität Würzburg erforscht die Erreger und meldet spannende Neuigkeiten: Die Trypanosomen besitzen ein bislang unbekanntes Enzym, das es beim Menschen und anderen Wirbeltieren nicht gibt. Es ist darum ein gutes Ziel für Medikamente. </p>
<p>Dr. Susanne Kramer und ihre Arbeitsgruppe haben die neuen Erkenntnisse im Fachmagazin PLOS Pathogens veröffentlicht. „Es handelt sich um das Enzym TbALPH1“, erklärt die Forscherin. „Es setzt den Abbau der Boten-RNA in Gang und ist völlig anders als die Enzyme, die diesen Prozess bei höheren Organismen einleiten.“ </p>
<p>Die Würzburger Expertin rechnet das Trypanosomen-Enzym zur Klasse der ApaH-artigen Phosphatasen, die von Bakterien abstammen. Diese Enzymklasse gibt es zwar nicht bei Wirbeltieren, wohl aber in anderen Tiergruppen. „Welche Funktion die Enzyme dort ausüben, weiß niemand bisher so genau. Darum wollen wir als nächstes untersuchen, ob ApaH-artige Phosphatasen aus anderen Organismen ebenfalls am Abbau der Boten-RNA beteiligt sind“, so Kramer. tim</p>
<p><strong>Fakten über die Schlafkrankheit</strong><br />
Trypanosomen sind in Afrika südlich der Sahara verbreitet. Meist überträgt sie Tse-Tse-Fliege die wurmartigen Parasiten mit ihrem Stich auf den Menschen. Pro Jahr kommt es zu rund 30.000 Neuinfektionen. Die Betroffenen bekommen zuerst Kopf- und Gliederschmerzen, dannach stellen sich Verwirrung, Krämpfe und weitere Symptome ein. Bei Nichtbehandlung fallen im dritten Stadium Erkrankte dann in einen Dämmerzustand und sterben. Impfstoffe gegen die Erreger gibt es bis dato nicht; verfügbare Medikamente etwa Arsenverbindungen haben vielfach toxische Nebenwirkungen. Medikamenten-Alternativen wären wünschenswert! Trypanosomen befallen nicht nur Menschen. Sie raffen auch Rinder, Ziegen und andere Nutztiere dahin und richten auf diese Weise zusätzlichen Schaden an: In manchen Gegenden Afrikas ist wegen der Trypanosomen kaum Viehhaltung möglich.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Handbuch Reisemedizin mit QR-Codes</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/handbuch-reisemedizin-mit-qr-codes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Loretta Klevenow]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 May 2021 14:51:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tropenmedizin]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Neuauflage des Handbuch Reisemedizin des CRM (Centrum für Reisemedizin) ist nun erstmals mit QR-Codes versehen, die über regelmäßige Aktualisierungen erreichbar sind. Diese erscheinen jährlich in 24 Ausgaben und können gemeinsam mit dem Handbuch Reisemedizin im Abonnement bezogen werden. „In der reisemedizinischen Beratung kommt es wesentlich darauf an, über den aktuellen Stand von Krankheitsausbrüchen und [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Neuauflage des Handbuch Reisemedizin des CRM (Centrum für Reisemedizin) ist nun erstmals mit QR-Codes versehen, die über regelmäßige Aktualisierungen erreichbar sind. Diese erscheinen jährlich in 24 Ausgaben und können gemeinsam mit dem Handbuch Reisemedizin im Abonnement bezogen werden. „In der reisemedizinischen Beratung kommt es wesentlich darauf an, über den aktuellen Stand von Krankheitsausbrüchen und Reiserisiken in einzelnen Ländern informiert zu sein“, erläutert Professor Dr. Tomas Jelinek, wissenschaftlicher Leiter des CRM. Dies werde, sobald Reisen wieder uneingeschränkt möglich sind, auch mit den Erfahrungen aus der Corona-Pandemie, noch wichtiger sein. Kernstück des Handbuch Reisemedizin ist der Länderteil mit Informationen zu Infektionsrisiken und Reiseimpfungen für über 200 Länder sowie einem umfassenden Kapitel zur Malariaprophylaxe. Zudem enthält es hilfreiche Tipps, etwa zur richtigen Zusammenstellung der Reiseapotheke. Länderkarten informieren über die geographische Verbreitung von Infektionskrankheiten.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Eine App als Game Changer?</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/eine-app-als-game-changer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Loretta Klevenow]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 May 2021 14:49:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tropenmedizin]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Applikation gilt als Vorzeigeprojekt: Mit dem in Würzburg entwickelten „Child Growth Monitor“ bietet Markus Matiaschek eine digitale Möglichkeit, Unterernährung bei Kindern unter fünf Jahren festzustellen. „Seit Jahresbeginn steht die App ausgewählten Partnern zu Verfügung“, berichtet der Experte für Innovative Technologie bei der „Welthungerhilfe“. Im Laufe des Jahres 2021 sollen neue Länder und Nichtregierungsorganisationen hinzukommen. [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Applikation gilt als Vorzeigeprojekt: Mit dem in Würzburg entwickelten „Child Growth Monitor“ bietet Markus Matiaschek eine digitale Möglichkeit, Unterernährung bei Kindern unter fünf Jahren festzustellen. „Seit Jahresbeginn steht die App ausgewählten Partnern zu Verfügung“, berichtet der Experte für Innovative Technologie bei der „Welthungerhilfe“. Im Laufe des Jahres 2021 sollen neue Länder und Nichtregierungsorganisationen hinzukommen. Mit der App lässt sich relativ leicht feststellen, ob ein Kind unterernährt ist – gerade in Corona-Zeiten. „Die Kinder können aus einer sicheren Distanz von 1,5 Meter gemessen werden“, so Matiaschek. Bisher musste man sehr nahe an die kleinen Patienten heranrücken, um Wachstumsverzögerungen oder Mangelernährung zu diagnostizieren. Gerade wegen der Distanzmessung stößt die mobile App laut dem Würzburger auf großes Interesse bei Gesundheitsministerien, Kliniken und Mutter-Kind-Zentren. Hunger und Unterernährung resultieren laut dem „Child Growth Monitor“-Team nicht ausschließlich aus Mangel an Nahrungsmitteln, sondern sie stellen ein komplexes Gesundheitsproblem dar. Eltern wüssten oft nicht, dass ihre Kinder unterernährt sind, weshalb sie zu spät reagieren. Durch die App können Anzeichen von Unterernährung sehr früh erkannt werden. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Papayas aus Oberfranken</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/papayas-aus-oberfranken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Loretta Klevenow]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Apr 2021 18:41:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tropenmedizin]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer den imposanten Bau betritt, dem eröffnet sich eine andere Welt. Draußen die schroff-schöne Natur des Frankenwalds – drinnen exotisches Ambiente aus fernen Ländern. Im Mai 2014 wurde das Tropenhaus am Rennsteig in Tettau eröffnet. Dort, unter riesigen Glasscheiben, herrschen Raumlufttemperaturen zwischen 20 und 24 Grad – im Sommer sogar bis zu 32 Grad – [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer den imposanten Bau betritt, dem eröffnet sich eine andere Welt. Draußen die schroff-schöne Natur des Frankenwalds – drinnen exotisches Ambiente aus fernen Ländern. Im Mai 2014 wurde das Tropenhaus am Rennsteig in Tettau eröffnet. Dort, unter riesigen Glasscheiben, herrschen Raumlufttemperaturen zwischen 20 und 24 Grad – im Sommer sogar bis zu 32 Grad – und mindestens 75 Prozent Luftfeuchtigkeit. Ein Kontrast, der unter die Haut geht und dem Gebäude zurecht den Namen „Klein Eden“ eingebracht hat. „Die Atmosphäre im Tropenhaus entschleunigt“, sagt Geschäftsführer Ralf Schmitt. „Man lässt los.“ Doch während Besucher beim Gang durch die Anlage abschalten und sich ganz im satten Grün verlieren, wird hinter den Kulissen fleißig gearbeitet. Denn das Tropenhaus ist Pilotprojekt in Sachen Nachhaltigkeit. Auf rund 2.600 Quadratmetern werden mittels industrieller Abwärme und aufgefangenem Regenwasser vollausgereifte tropische Früchte erzeugt und zum Selbstkostenpreis an Verbraucher, etwa Gastronomen wie TV-Koch Alexander Herrmann, abgegeben – seit Sommer 2017 sogar mit Biozertifizierung.</p>
<div id="attachment_11508" style="width: 210px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11508" class="wp-image-11508 size-medium" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/RalfSchmitt099-1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/RalfSchmitt099-1-200x300.jpg 200w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/RalfSchmitt099-1-683x1024.jpg 683w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/RalfSchmitt099-1-1024x1536.jpg 1024w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/RalfSchmitt099-1-1365x2048.jpg 1365w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/RalfSchmitt099-1-218x327.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/RalfSchmitt099-1-scaled.jpg 1707w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /><p id="caption-attachment-11508" class="wp-caption-text">©Ralf Schmitt</p></div>
<p>„Der Konsument möchte ein ehrliches und sauberes Produkt aus der Region“, sagt der wissenschaftliche Leiter des Tropenhauses. Und das bekomme er hier: „Durch den lokalen Anbau werden lange und CO₂-intensive Transportwege aus Übersee vermieden“, erklärt Schmitt. „Die meisten Tropenfrüchte, die im Supermarkt zu finden sind, werden unreif geerntet und erst im Verbraucherland in Reifekammern mit dem Reifegas Ethylen behandelt.“ Dies verursache einen höheren Energieaufwand und deutliche Geschmackseinbußen der importierten Früchte. Mit 1.300 Kilogramm im Jahr 2018/2019 liegt ein Produktionsschwerpunkt im Tropenhaus auf Papayas. „Nach Mango und Ananas, Banane ausgenommen, ist die Papaya die dritt wichtigste tropische Frucht“, so der 44-Jährige. „In Deutschland ist sie das ganze Jahr über erhältlich. Hauptlieferant ist Brasilien mit einem Anteil von 71 Prozent.“ Und die Importe, die meist per Luftfracht ankämen, so Schmitt, würden stetig wachsen. „Hier sehen wir definitiv Handlungsbedarf!“ Warum sich die Papaya so hoher Beliebtheit erfreut, scheint auf der Hand zu liegen. Denn die „Frucht der Engel“ ist nach Ansicht des Gärtnermeisters und eingetragenen Gewürzsommeliers ein Multitalent. „Man kann von ihr alles verwenden.“ Schon die grüne Frucht könne roh als Salat oder wie ein Kohlrabi gegessen werden. In der noch grünlichen Schale sowie in den schwarzen Kernen ist Papain enthalten. Das Enzym dient der Pflanze zur Schädlingsbekämpfung.</p>
<p>„Beim Menschen soll es stoffwechselstabilisierend und verdauungsfördernd sein.“ Die angedrückten Kerne, so sein Tipp, seien überdies ein leckerer Pfefferersatz, etwa in einer Fleisch-Marinade, wo sie für eine „Kresse und Kapern ähnliche Schärfe“ sorgen. Frisch oder in Salz eingelegt, könnten sie direkt verzehrt, aber natürlich auch getrocknet werden. „Das soll gut gegen Sodbrennen sein“, sagt Schmitt. Selbst die getrockneten, zerbröselten Blätter seien als eine Art Grüntee-Zubereitung verwertbar. Er empfiehlt aufgrund der enthaltenen Bitterstoffe jedoch eine Mischung mit anderen Sorten wie Fenchel oder Salbei. „Diesem Tee wird eine Leber reinigende Wirkung nachgesagt.“ Im Tropenhaus wird auch geforscht: In Kooperation mit der Universität Bayreuth oder der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT), geht man in Tettau unter anderem der Frage nach, welche tropischen Nutzpflanzen eignen sich für den Anbau und die Produktion unter Glas in Mitteleuropa? Und: Wie kann man Wachstums- und Produktionsprozesse für biologische Nahrungsmittel standardisieren und dabei gleichzeitig einen hohen Ertrag erzielen?</p>
<p>Mittlerweile wisse man „Boden, Licht und erst dann die Temperatur“ sind für eine erfolgreiche Kultivierung ausschlaggebend. Jüngstes Vorhaben: Papayas, Sternfrucht und Co. werden in Töpfen angebaut. So kann der vorher bestimmte Wasserverbrauch exakt dosiert und die Düngung auf ein Minimum reduziert werden. Außerdem können die Pflanzen so auch an Orten angebaut werden, die auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen – zum Beispiel auf dem Dach eines Industrieunternehmens. „So werden Flächen genutzt, ohne neue Flächen zu vereinnahmen“, sagt Schmitt und hängt seinen Gedanken nach über eine Zukunft, in der Mensch und Natur wieder ein bisschen mehr in Einklang sind &#8230;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Heilpflanzen  aus Afrika</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/heilpflanzen-aus-afrika/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Loretta Klevenow]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Apr 2021 18:36:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tropenmedizin]]></category>
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					<description><![CDATA[„Wir kennen rund 250 Heilpflanzen in Europa“, sagt Tobias Niedenthal, Geschäftsführer der in Würzburg ansässigen „Forschergruppe Klostermedizin“. Viele Gewächse haben aber nicht hierzulande ihren Ursprung. Die Myrrhe zum Beispiel, Arzneipflanze des Jahres 2021, stammt aus Afrika. Verwendet wird sie vor allem bei Entzündungen im Mundraum. “Menschen in Europa können von afrikanischen Heilpflanzen sehr profitieren. Wobei [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p> „Wir kennen rund 250 Heilpflanzen in Europa“, sagt Tobias Niedenthal, Geschäftsführer der in Würzburg ansässigen „Forschergruppe Klostermedizin“. Viele Gewächse haben aber nicht hierzulande ihren Ursprung. Die Myrrhe zum Beispiel, Arzneipflanze des Jahres 2021, stammt aus Afrika. Verwendet wird sie vor allem bei Entzündungen im Mundraum. “Menschen in Europa können von afrikanischen Heilpflanzen sehr profitieren. Wobei bei manchen Produkten Vorsicht geboten ist. Das betreffe etwa die Aloe, die unter anderem im südlichen und östlichen Afrika wächst. Aloe helfe bei Verbrennungen, heiße es. „Das stimmt“, sagt Niedenthal. „Ich selbst habe gesehen, wie Aloe wirkt, wenn ein frisch von der Pflanze geschnittenes Blatt auf verbrannte Haut gelegt wird.“ </p>
<p>Die Wirkung von Aloe-Produkten hingegen ziehe er in Zweifel: „Denn die Inhaltsstoffe sind nicht stabil. Sie zerfallen an der Luft.“ Gesundheitlich bedenklich sei deren Anwendung zwar nicht. Ob die Produkte allerdings Wirkung zeigten, sei dahingestellt. Wirklich kritisch hingegen sieht Niedenthal den Hype um die „Wunderpflanze“ Hoodia aus Südafrika. Auf Life-Style-Websites werde das kaktusähnliche Gewächs als Schlankheitsmittel angepriesen. „Die beworbenen Präparate sind jedoch im besten Fall halblegal, weil die Pflanze wegen ihrer Inhaltsstoffe eigentlich nicht in Verkehr gebracht werden darf.“ Grundsätzlich rät Niedenthal vom Onlineshopping heilpflanzlicher Präparate ab, da insbesondere bei „Nahrungsergänzungsmitteln“ keinerlei behördliche Zulassung vorgesehen sei. Gegen alles, sagt ein altes Sprichwort, sei ein Kraut gewachsen. Stimmt das? Niedenthal lacht: „Na ja, der Spruch ist schon ein wenig überstrapaziert.“ </p>
<p>Tatsache allerdings sei, dass viele Pflanzen in Afrika oder anderswo auf dieser Welt noch gar nicht näher auf mögliche Heilwirkungen angeschaut wurden. „Zu jenen Pflanzen hingegen, deren Wirkung seit Langem bekannt ist, gehört die aus dem Süden Afrikas stammende Heilpflanze Teufelskralle.“ Bei einer 2001 veröffentlichten Studie der Uni Kiel erklärte nahezu jeder siebte Patient, der an Rückenschmerzen litt, dass es ihm durch die Behandlung mit der Teufelskralle „sehr viel besser“ ginge. Das Sesamgewächs wirke laut Niedenthal nicht nur gegen Glie- derschmerzen, sondern auch bei Verdau- ungsbeschwerden. In beiden Fällen könne Teufelskralle als Tee getrunken werden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Corona-Einreise-Checker</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/corona-einreise-checker/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Loretta Klevenow]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Apr 2021 18:30:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tropenmedizin]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Corona-Einreise-Checker des Centrums für Reisemedizin (CRM) bündelt weltweit aktuelle Informationen aus verschiedenen, zuverlässigen Quellen wie beispielsweise dem Auswärtigen Amt oder der International Air Transport Association. Er liefert schnell Antworten, ob eine Einreise möglich ist und welche Einreise- und Quarantänebestimmungen im Zielland bestehen. Für europäische Länder ist zudem hinterlegt, ob es aktuell Ausgangssperren oder andere [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Corona-Einreise-Checker des Centrums für Reisemedizin (CRM) bündelt weltweit aktuelle Informationen aus verschiedenen, zuverlässigen Quellen wie beispielsweise dem Auswärtigen Amt oder der International Air Transport Association. Er liefert schnell Antworten, ob eine Einreise möglich ist und welche Einreise- und Quarantänebestimmungen im Zielland bestehen. Für europäische Länder ist zudem hinterlegt, ob es aktuell Ausgangssperren oder andere Einschränkungen des öffentlichen Lebens gibt. Wer sich für den Corona-Einreise-Checker des CRM interessiert, kann ihn auf zwei Wegen einsehen und nutzen: über die Website des CRM unter <a href="http://www.crm.de">www.crm.de</a> oder über die CRM-App gut.beraten.reisen. </p>
<p>In beiden kostenfreien digitalen Angeboten sind zusätzlich die reisemedizinischen Länderinformationen des CRM integriert, welche über Corona hinausgehen. Da sich die Bestimmungen manchmal tagesaktuell ändern, kann auch der Corona-Einreise-Checker der Echtzeitentwicklung hinterherhinken. Laut CRM werde er aber stetig aktualisiert.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tropische Zecke in Deutschland</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/tropische-zecke-in-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Loretta Klevenow]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2021 16:08:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tropenmedizin]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lebenslinie-magazin.de/?p=11463</guid>

					<description><![CDATA[Vergangenes Jahr wiesen Zeckenforscher erstmals hierzulande Tiere der Gattung Hyalomma in größerer Menge nach. 2020 brachten sechs neue Funde Wissenschaftler der Universität Hohenheim in Stuttgart und des Instituts für Mikrobiologie der Bundeswehr wieder auf die Spur der Hyalomma-Zecke. Doch während die Exemplare im letzten Jahr wahrscheinlich von Zugvögeln eingeschleppt wurden, seien die jetzt entdeckten Tiere [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vergangenes Jahr wiesen Zeckenforscher erstmals hierzulande Tiere der Gattung Hyalomma in größerer Menge nach. 2020 brachten sechs neue Funde Wissenschaftler der Universität Hohenheim in Stuttgart und des Instituts für Mikrobiologie der Bundeswehr wieder auf die Spur der Hyalomma-Zecke. Doch während die Exemplare im letzten Jahr wahrscheinlich von Zugvögeln eingeschleppt wurden, seien die jetzt entdeckten Tiere so früh im Jahr aufgetaucht, sodass diese zu einem Zeitpunkt hätten eingeschleppt werden müssen, als die Zugvögel noch gar nicht da waren. Hyalomma marginatum und Hyalomma rufipes sind ursprünglich in den Trocken- und Halbtrockengebieten Afrikas, Asiens und Südeuropas beheimatet. In Mittel- und Nordeuropa kamen sie bisher nicht vor. Mit ihren gestreiften Beinen sind sie eine auffällige Erscheinung und zudem doppelt bis dreimal so groß wie ihre europäischen Verwandten. Im eurasischen Raum gelten beide Arten als wichtige Überträger des Virus des Krim-Kongo-Hämorrhagischen-Fiebers (Letalität bis zu 50 Prozent) und des arabisch-hämorrhagischen Fiebers (Alkhumra-Virus, bisher nur Einzelfälle bestätigt)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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