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	<title>Silver Society &#8211; Lebenslinie</title>
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	<description>Gesundheitsmagazin für Mainfranken</description>
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		<title>Silver Society</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/silver-society/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Rodegra]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Oct 2024 06:00:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Silver Society]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Gesellschaft mit silbergrauen Haaren (Silver Society) ist die Folge des weltweiten Anstiegs des Bevölkerungsanteils der Menschen, die 60 Jahre und älter sind. Prognosen zufolge werden im Jahr 2050 rund zwei von neun Milliarden Menschen auf der Welt Best Ager sein. Hinzukommt, dass Alter vielfach nicht mehr negativ besetzt ist. Eine immer bessere Gesundheitsversorgung, Prävention [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Gesellschaft mit silbergrauen Haaren (Silver Society) ist die Folge des weltweiten Anstiegs des Bevölkerungsanteils der Menschen, die 60 Jahre und älter sind. Prognosen zufolge werden im Jahr 2050 rund zwei von neun Milliarden Menschen auf der Welt Best Ager sein. Hinzukommt, dass Alter vielfach nicht mehr negativ besetzt ist. Eine immer bessere Gesundheitsversorgung, Prävention und bewusster Lebensstil führen dazu, dass 50 das neue 30 und 60 das neue 40 ist. „Downaging“ heißt das Phänomen, was die Silver Society ausweist. Die Menschen zeichnet ein Unruhestand aus. Sie sind aktiv und fit, sie nehmen Freizeitaktivitäten wahr und gehen auf Reisen. Sie sind finanziell unabhängig und geben das Geld, das sie verdient haben, auch aus. Einige arbeiten bis ins hohe Alter weiter oder gründen nach dem Ausscheiden aus dem Beruf neue Firmen (Silverpreneure). Manche schreiben sich an der Uni ein und entscheiden sich nochmal für ein Studium. Dieser Trend bleibt nicht ohne Folgen! Der Megatrend „Silver Society“ hat Auswirkungen auf fast alle Lebensbereiche und wird Transformationsprozesse einläuten, die parallel zu denen im Gesundheitswesen, in der Digitalisierung und denen, die der Klimawandel nach sich zieht, gehandelt werden müssen. Große Schuhe! Auch wenn sich die „neuen Alten“ zehn bis 15 Jahre jünger fühlen als ihr biologisches Alter sie ausweist, lässt sich der inhärente Alterungsprozess (noch) nicht aufhalten: Es wird mit zunehmenden Lebensjahren mehr Besuche bei der Ärztin oder dem Arzt geben, mehr Operationen, mehr Notfälle wie Herzinfarkte und Schlaganfälle und mehr Demenzkranke. Der Pflegebedarf wird sich erhöhen, während auf der anderen Seite Wohnraum immer knapper wird, weil immer mehr betagte Menschen nicht ins Alten- oder Pflegeheim gehen, sondern in den eigenen vier Wänden „gepflegt“ alt werden. Der andere Teil der Älteren ist gesund, fit, sportlich aktiv, unternehmungslustig und bereit, nach dem Ruhestand richtig ins Abenteuer zu starten. Auf diese Zielgruppe hat sich bereits die Tourismusbranche und Freizeitindustrie eingestellt. Die Kaufkraft der Silver Society ist beachtlich und im Gegensatz zu früheren Generationen haben die Best Ager wenig Lust, ihr Vermögen zu vererben, sondern versüßen sich lieber den Lebensabend mit langgehegten Wünschen. Und dann sind da noch die Silverpreneure, die nicht über die Rente mit 67 diskutieren, sondern sowieso weiterarbeiten wie bisher oder sich durch eine Firmenneugründung nochmal einer neuen Herausforderung stellen. Diese Gruppe sollte bei andauerndem Fachkräftemangel nicht aus den Augen verloren werden. Silverpreneure bilden einen nicht zu unterschätzenden Know-How-Pool für die Gesellschaft der Zukunft. „Die Dynamik des demografischen Wandels steht erst am Anfang, unsere kulturellen Vorstellungen vom Alter werden sich noch viel stärker verändern. Silverpreneure machen dabei auf individueller Ebene vor, wie gesellschaftliche Transformation gelingen kann: mit einer Haltung, die selbstbewusst, reflektiert und unaufgeregt ist, aber offen bleibt für neue Aufbrüche und Wagnisse“, so das Zukunftsinstitut.</p>
<p><i>Quelle: www.macromedia-fachhochschule.de/de/beratung/ratgeber/auswirkungen-silver-society/#:~:text=Was%20ist%20die%20Silver%20Society,die%20namensgebenden%20grauen%20Haare%20haben, www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Forschung/WorkingPapers/wp04-alternde-gesellschaft.html?nn=403984, www.zukunftsinstitut.de/zukunftsthemen/silverpreneure</i></p>
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		<title>Ad multos annos?</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/ad-multos-annos/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Rodegra]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Oct 2024 06:00:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Silver Society]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
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					<description><![CDATA[„Ich habe nie gesagt: Ich will allein sein. Ich sagte: Ich will allein gelassen werden – das ist ein Riesenunterschied“, hat Hollywood-Ikone Greta Garbo den Unterschied zwischen Einsamkeit und gewolltem Alleinsein auf den Punkt gebracht. Während der Pandemie mit den Kontaktverboten zu den vulnerablen Gruppen, haben viele Seniorinnen und Senioren ungewolltes Alleinsein erlebt – mit [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Ich habe nie gesagt: Ich will allein sein. Ich sagte: Ich will allein gelassen werden – das ist ein Riesenunterschied“, hat Hollywood-Ikone Greta Garbo den Unterschied zwischen Einsamkeit und gewolltem Alleinsein auf den Punkt gebracht. Während der Pandemie mit den Kontaktverboten zu den vulnerablen Gruppen, haben viele Seniorinnen und Senioren ungewolltes Alleinsein erlebt – mit körperlichen wie psychischen Konsequenzen. Laut der Einsamkeits-Forscherin Julianne Holt-Lunstad, Professorin an der Brigham Young University, seien Einsamkeit und soziale Isolation ein immenses Gesundheitsproblem<sup>1</sup>. Metaanalysen haben gezeigt, dass soziale Isolation und Einsamkeit mit einem erhöhten Risiko für einen vorzeitigen Tod einhergingen. Warum macht Einsamkeit krank? Das haben wir den Altersmediziner Dr. Michael Schwab gefragt, der Seniorinnen und Senioren in den sechs Einrichtungen des Bürgerspitals Würzburg während der Pandemie ärztlich mitbetreut hat. „Der Mensch ist ein Seelenwesen. Körper und Psyche sind immer in Verbindung, und natürlich entsteht durch Einsamkeit Stress, und natürlich verändert Stress im Blut die Hormone. Und was man mittlerweile auch weiß: Natürlich löst Stress jeder Art, also auch Einsamkeitsstress, Entzündungen aus. Beides, Hormonveränderungen und Entzündungen machen krank“, so der Geriater. Der Mensch sei ein soziales Wesen. „Er lebt aus der Selbstaktualisierung, aus dem Kontakt mit anderen Menschen und aus deren Rückmeldungen!“ Und er sei ein Beziehungswesen. Als solches werde er getragen von positiven wie negativen Emotionen. Wenn soziale und emotionale Kontakte fehlten, wie in der Corona-Zeit, komme es zu einer Deprivation: „Der Mensch verarmt psychisch.“ Interessant seien aber auch die Ergebnisse der Cosmos-Studie, so Dr. Schwab, die evaluiert hat, dass es zwar zu einer Zunahme etwa von Ängsten und Depressionen alter Menschen in der Pandemie gekommen ist, aber zu keiner explosionsartigen. Ein Gespräch von Dr. Schwab mit einer Altenheimbewohnerin während der Pandemie lässt erahnen warum. Die Seniorin sagte: „Wissen Sie, ich habe den Krieg überlebt, ich überstehe auch Corona!“ Der Altersmediziner spricht hier von einer Art „Stressimpfung“. Die Widerstandsfähigkeit und Selbstwirksamkeit, die aus den Worten der Seniorin sprechen, zeuge von Resilienz, die nach einem Trauma zu einer Art posttraumatischem Wachstum geführt hat. Die Resilienz-Forschung bestätige das, und identifiziert ganz eindeutig Eigenschaften, warum manche Menschen besser herausfordernden Situationen trotzen als andere. Dazu gehöre, laut Schwab, aktive Lebensgestaltung, Selbstwirksamkeit, also die Überzeugung, durch sein Tun Dinge bewirken zu können, und ein realistischer Optimismus. Aber auch der Erhalt sozialer Strukturen, wie etwa die fünf festen Freundinnen und Freunde, die in den Blue Zones<sup>2</sup> beschrieben sind. Dann Offenheit, Neugier, Flexibilität, das bewusste Wahrnehmen positiven Erlebens und eine gewisse Härte gegen Widerstand. „So wie man sich körperlich abhärten kann, kann man sich auch seelisch abhärten!“ Nicht zu vergessen ein stabiles Selbstwertgefühl und ein Kohärenzgefühl, will heißen, dass etwas verstehbar, beeinflussbar und handelbar ist. Alter ist keine Krankheit und Alt sein bedeutet nicht, unweigerlich ­einsam sein zu müssen. Das „­Zufriedenheitsparadoxon“ der Hundertjährigen-Forschung<sup>3</sup> stelle das eindrücklich unter Beweis, so der Geriater. „Menschen, die 100 Jahre oder älter sind, sehen sich einerseits konfrontiert mit vielen gesundheitlichen Problemen, sozialen Verlusten und oft auch kognitiven Einschränkungen. Auf der anderen Seite haben sie meist ein erstaunlich hohes Niveau an Lebenszufriedenheit und sind eher selten depressiv“, ist sich Dr. Michael Schwab sicher. In diesem Sinne: Ad multos annos (Auf viele weitere Jahre)!</p>
<p><i>Quellen: 1deutsch.medscape.com/artikelansicht/4912310?form=fpf, 2 www.age.mpg.de/was-sind-blaue-zonen, 3www.dggeriatrie.de/kongress/neuigkeiten/1908-keynote-lecture-daniela-jopp-neueste-erkenntnisse-aus-hundertjaehrigen-studien-ueber-vulnerabilitaet-und-resilienz</i></p>
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		<title>Momente sammeln im Alltag</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/momente-sammeln-im-alltag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Rodegra]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Oct 2024 06:04:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Benefit]]></category>
		<category><![CDATA[Silver Society]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
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					<description><![CDATA[„Es gibt überall Blumen für den, der sie sehen will“, hat der französische Maler Henri Matisse einmal gesagt. Es ist also alles eine Frage der Perspektive. Beim Thema „Glück“ ist das genauso. Dieses erfahren wir in Berührungen. Wir erleben es durch Dankbarkeit – gerade in den kleinen Dingen des Alltags. Etwas, das Mithilfe von Meditation [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_18134" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-18134" class="size-medium wp-image-18134" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_0081_ret-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_0081_ret-300x200.jpg 300w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_0081_ret-1024x683.jpg 1024w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_0081_ret-1536x1024.jpg 1536w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_0081_ret-2048x1365.jpg 2048w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_0081_ret-218x145.jpg 218w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-18134" class="wp-caption-text">©Primavera Life GmbH</p></div>
<p>„Es gibt überall Blumen für den, der sie sehen will“, hat der französische Maler Henri Matisse einmal gesagt. Es ist also alles eine Frage der Perspektive. Beim Thema „Glück“ ist das genauso. Dieses erfahren wir in Berührungen. Wir erleben es durch Dankbarkeit – gerade in den kleinen Dingen des Alltags. Etwas, das Mithilfe von Meditation oder dem Führen eines Tagebuchs trainiert werden kann. Auch gute Gespräche steigern unser Wohlbefinden. Die hierbei empfundenen Glücksgefühle wirken stressreduzierend, wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität von Kansas herausgefunden haben<sup>1</sup>. Abwechslung gehört ebenfalls zu den Glücklichmachern, genauso wie bestimmte naturreine ätherische Öle, die die Ausschüttung von körpereigenen Botenstoffen, den sogenannten Glückshormonen wie Serotonin und Endorphinen, fördern. Spritzig-frische Zitrusdüfte sind Stimmungs-Booster und werden von Jung und Alt, Männern wie Frauen geliebt. Primavera, Marktführer in Sachen ­Aromatherapie- und Naturkosmetik, hat dem Glück eine besondere Bühne verliehen und bereitet mit seiner Duftmischung „Glücksgefühle“ (mit den ätherischen Ölen aus Mandarin, Grapefruit und Tonka) den duftenden Rahmen für eine wohltuende Atmosphäre, die ein Lächeln ins Gesicht zaubert – ob in der Duftlampe oder, ganz praktisch, mit dem Raumspray Glücksgefühle bio für zuhause und unterwegs. Zusätzlich macht die gleichnamige Körperpflege-Linie im täglichen Badezimmer-Ritual Freude, Glück und innere Balance spür- und erlebbar. Die Serie umfasst insgesamt fünf „Glücksgefühle“-Produkte, die im Nu Sonnenschein in den Alltag bringen. Ihr sonnig-leichter Duft aus Zitrone und Bio-Tonka wirkt inspirierend und schenkt so Momente des Glücklichseins. Für diese möchte auch die Lebenslinie sorgen und verlost drei Pakete der kompletten Primavera Glücksgefühle-Serie: Glücksgefühle Duschbalsam, Glücksgefühle Körperöl, Glücksgefühle Körperlotion, Glücksgefühle Handcreme und die Neuheit Glücksgefühle Deo Creme aus der Körperpflegeserie Organic Skincare sowie aus der Aromatherapie die Glücksgefühle Duftmischung und Glücksgefühle Raumspray bio an diejenigen Leserinnen und Leser, die uns sagen können, welche körpereigenen Prozesse durch ätherische Öle angeregt werden können. Die Antwort mit der richtigen Lösung senden sie an info@lebenslinie-magazin.de oder per Post mit Adresse und Telefonnummer an: Magazin Lebenslinie, Stichwort: „Glücksgefühle“, Breite Länge 5, in 97078 Würzburg. Einsendeschluss ist der 1. Dezember. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Verlosung (ob E-Mail oder Postweg) erklären sich mit ihrer Zusendung damit einverstanden, dass ihre geschickten Daten für den Zweck der Ziehung gespeichert werden, danach gelöscht werden und nicht an Dritte weitergegeben werden. Über die Gewinnerinnen und Gewinner entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><i>Quelle: 1 https://www.sciencedaily.com/releases/2023/02/230202135217.htm</i></p>
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		<title>Unabhängigkeit ansteuern</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/unabhaengigkeit-ansteuern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Rodegra]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Oct 2024 06:01:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Silver Society]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir leben in einer immer älter werdenden Gesellschaft. Aktuell ist jede/jeder Fünfte über 65. Bald wird es jede/jeder Dritte sein. Doch die „neuen Alten“ agieren nach dem Kodex des Philosophen und Psychotherapeuten Paul Watzlawick, der meinte: „Ich bin frei, denn ich bin einer Wirklichkeit nicht ausgeliefert, ich kann sie gestalten.“ „Die Mitglieder der Silver Society [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_18129" style="width: 210px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-18129" class="size-medium wp-image-18129" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/Depositphotos_21949307_XL-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/Depositphotos_21949307_XL-200x300.jpg 200w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/Depositphotos_21949307_XL-683x1024.jpg 683w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/Depositphotos_21949307_XL-1024x1536.jpg 1024w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/Depositphotos_21949307_XL-1365x2048.jpg 1365w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/Depositphotos_21949307_XL-218x327.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/Depositphotos_21949307_XL-scaled.jpg 1706w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /><p id="caption-attachment-18129" class="wp-caption-text">©depositphotos.com/@londondeposit</p></div>
<p>Wir leben in einer immer älter werdenden Gesellschaft. Aktuell ist jede/jeder Fünfte über 65. Bald wird es jede/jeder Dritte sein. Doch die „neuen Alten“ agieren nach dem Kodex des Philosophen und Psychotherapeuten Paul Watzlawick, der meinte: „Ich bin frei, denn ich bin einer Wirklichkeit nicht ausgeliefert, ich kann sie gestalten.“ „Die Mitglieder der Silver Society wollen möglichst lange mobil und unabhängig bleiben“, berichtet auch Mathias Endres, Chef der Sanitätshäuser Schön &amp; Endres. Momentan kristallisiere sich ein Trend heraus, nämlich der zu E-Mobilen. „Ein Grundmodell gibt es bei entsprechender Indikation auf Rezept. Viele ältere Menschen leisten sich die Elektromobile aber als Selbstzahler-Leistung. Die E-Scooter für Seniorinnen und Senioren fahren zwischen sechs und 15 Kilometer pro Stunde, sind mit Blinker, Licht, Spiegel, die größeren sogar mit Mofa-Kennzeichen ausgestattet und fahren mit einer Akku-Ladung zwischen 20 und 40 Kilometer weit, je nach Modell“, so der Fachmann. Allerdings sollte man bei den schnelleren Modellen eine Versicherung abschließen, da eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer nicht auszuschließen sind. „Für die E-Scooter gibt es auch jede Menge Zubehör wie Sicherheitsgurt, Einkaufskörbchen, Rollatoren-Halterungen oder etwa die Möglichkeit, ein Regen- oder ein Wetterschutzdach anzubringen“, zählt Matthias Endres auf. Mit diesen E-Scootern dürfe man sogar auf der Straße fahren, muss es aber nicht. „Ein weiterer ‚USP‘ dieser Elektromobile: Supermärkte sind nicht tabu! Man darf mit den E-Mobilen in den Markt fahren.“ Auch wenn für die Gefährte kein Führerschein erforderlich ist, sollte man dennoch fahrtauglich sein. „Die Motorik der Arme und Hände sollte funktionieren, das Hörvermögen einigermaßen gewährleistet sein und natürlich auch das Sehvermögen“, rät der Experte. Patientinnen und Patienten, die Elektromobile bereits nutzen, würden berichten, dass sie nicht wie früher fünf Mal die Woche ein Taxi benötigten, sondern vielleicht nur einmal, weil sie Alltags-Erledigungen nun mit dem E-Scooter tätigten. Welches Modell für wen geeignet sei, dass eruieren die Fachberaterinnen und Fachberater von Schön &amp; Endres bei den Seniorinnen und Senioren vor Ort. „Wir kommen in der Regel mit zwei, drei Geräten zu den Patientinnen und Patienten nach Hause und lassen sie mit den E-Scootern selbst fahren, den Berg hoch oder die Tiefgarage runter, je nach Gegebenheit. Zudem erklären wir Vor- und Nachteile der einzelnen Modelle und berücksichtigen Wünsche wie Klappfähigkeit, Verschiebbarkeit der Sitzfläche oder generell einfache Handhabung“, berichtet Matthias Endres aus der Praxis. Bei einem Hausbesuch stelle sich dann zum Beispiel heraus, dass jemand schon Einschränkungen an Armen oder Händen hat. Dann tendiere der Beratende eher zu einem Elektro-Rollstuhl mit Joystick, weil es von der Bedienbarkeit dann im wahrsten Sinne des Wortes „handsome“ sei. „Wenn man aber in der Lage ist, beide Hände und Arme voll zu bewegen, dann sind wir eher bei den Elektro-Scootern. Sowohl geringfügig Beeinflusste als auch Schwerstbetroffene möchten mobil und selbstständig bleiben. Hier sind E-Scooter und Elektro-Rollstühle ein probates Hilfsmittel für den Alltag“, sagt der gelernte Orthopädietechnikermeister und Chef von sieben Sanitätshäusern mit Standorten in ganz Unterfranken.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Panta rhei: Das Leben als Fluss</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/panta-rhei-das-leben-als-fluss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Rodegra]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Oct 2024 05:56:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Silver Society]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-18124" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/9783498001544-183x300.jpg" alt="" width="183" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/9783498001544-183x300.jpg 183w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/9783498001544-625x1024.jpg 625w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/9783498001544-937x1536.jpg 937w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/9783498001544-1249x2048.jpg 1249w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/9783498001544-218x357.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/9783498001544.jpg 1506w" sizes="(max-width: 183px) 100vw, 183px" />Zuletzt machte sie von sich reden, als sie sich einen Traum erfüllte und am Nordpol kochte. „Wäre doch gelacht, wenn ich das mit fünfundachtzig nicht schaffe“, hat sie zuvor gesagt. Bereits vor diesem Abenteuer hatte sie sich schon andere Wünsche erfüllt. Noch ein Buch schreiben, gehörte dazu, ebenso ein Restaurant im Wohnzimmer zu betreiben. „Habe ich fünf Jahre lang mit großem Erfolg gemacht“, erinnert sie sich. Die Journalistin hat das Leben immer am Schopfe gepackt. In ihrem aktuellen Buch „Den Faden halten. Mein stürmisches Leben“ erinnert sie sich anekdotisch und emotional an Liebe, Schmerz, Glück, Krisen, Abschiede und Aufbrüche. „Das Leben ist ein großer Fluss, der beharrlich immer weiterfließt, ob man das nun will oder nicht“, sagt sie. „Niemand kann zweimal in denselben Fluss steigen, denn alles fließt und nichts bleibt“, beschrieb der griechische Philosoph Heraklit das Lebensmotto „panta rhei“. Dieses hat Fuchs schon an viele Orte der Welt geführt: in die USA, nach Neuseeland, auf die Philippinen. Und neue Situationen machten sie erfinderisch. Während der Pandemie etwa – als kochen für Gäste zuhause nicht möglich war – stellte sie kurzerhand eine Kamera auf ihren Balkon und begann, Videos auf YouTube zu stellen.</p>
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		<title>Grenzen-Sprengerin</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/grenzen-sprengerin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Rodegra]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Oct 2024 05:53:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Silver Society]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
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					<description><![CDATA[Was zieht mein persönliches Glückslevel runter, was verdirbt mir die Stimmung und spuckt mir in die Suppe, und wie kann ich das ändern? Was verleiht mir dauerhaft Flügel und wie schaffe ich es, diese Dinge in den Alltag einzubauen, fragt die millionenfach geklickte YouTuberin, Podcasterin und Best-Ager-Model Greta Silver (76). In ihrem Buch „Alt genug, [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-18120" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/Silver-193x300.jpg" alt="" width="193" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/Silver-193x300.jpg 193w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/Silver-658x1024.jpg 658w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/Silver-987x1536.jpg 987w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/Silver-1317x2048.jpg 1317w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/Silver-218x339.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/Silver.jpg 1595w" sizes="auto, (max-width: 193px) 100vw, 193px" />Was zieht mein persönliches Glückslevel runter, was verdirbt mir die Stimmung und spuckt mir in die Suppe, und wie kann ich das ändern? Was verleiht mir dauerhaft Flügel und wie schaffe ich es, diese Dinge in den Alltag einzubauen, fragt die millionenfach geklickte YouTuberin, Podcasterin und Best-Ager-Model Greta Silver (76). In ihrem Buch „Alt genug, um mich jung zu fühlen“ rechnet sie vor, dass die Zeit von 60 bis 90 genauso lange ist, wie die von 30 bis 60. Die heutigen Alten würden sich nicht mehr aufs Abstellgleis schieben lassen, sie seien jung geblieben und lebten das auch, schreibt Greta Silver, die mit 66 Jahren ihren YouTube-Kanal startete. Sie sieht das Alter als „Erntezeit“: „Vorher war die Pflicht, jetzt kommt die Kür!“ Als Grenzen-Sprengerin macht sie klar, dass Jugend kein Lebensabschnitt, sondern eine Geisteshaltung sei: nämlich der Sieg des Mutes über die Feigheit, der Triumph der Abenteuerlust über die Trägheit. Darüber hinaus starker Wille und überschwängliche Gefühle sowie Fantasie. Dabei geht sie mit Albert Schweizer d&#8217;accord, der sagte: „Du bist so jung wie deine Zuversicht, so alt wie deine Zweifel, so jung wie dein Selbstvertrauen und so alt wie deine Furcht!“</p>
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		<title>Einen eigenen Roboter für alle?</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/einen-eigenen-roboter-fuer-alle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Rodegra]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Oct 2024 05:51:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Silver Society]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
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					<description><![CDATA[„Keiner von uns kommt lebend hier raus. Also hört auf, euch wie Andenken zu behandeln. Esst leckeres Essen. Spaziert in der Sonne. Springt ins Meer. Sagt die Wahrheit und tragt euer Herz auf der Zunge. Seid albern. Seid freundlich. Seid komisch. Für nichts anderes ist Zeit“, gibt Schauspieler und zweifacher Oscar-Preisträger Anthony Hopkins (86) zu [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_18116" style="width: 208px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-18116" class="size-medium wp-image-18116" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/KU-GL-E.Vietinghoff_Crop3-0019-198x300.jpg" alt="" width="198" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/KU-GL-E.Vietinghoff_Crop3-0019-198x300.jpg 198w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/KU-GL-E.Vietinghoff_Crop3-0019-218x331.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/KU-GL-E.Vietinghoff_Crop3-0019.jpg 506w" sizes="auto, (max-width: 198px) 100vw, 198px" /><p id="caption-attachment-18116" class="wp-caption-text">©KU</p></div>
<p>„Keiner von uns kommt lebend hier raus. Also hört auf, euch wie Andenken zu behandeln. Esst leckeres Essen. Spaziert in der Sonne. Springt ins Meer. Sagt die Wahrheit und tragt euer Herz auf der Zunge. Seid albern. Seid freundlich. Seid komisch. Für nichts anderes ist Zeit“, gibt Schauspieler und zweifacher Oscar-Preisträger Anthony Hopkins (86) zu Bedenken. Das Leben genießen, im Hier und Jetzt, das wünschen wir uns alle, auch im Alter. So lange wie möglich selbstständig sein und dann umsorgt und gepflegt alt werden. Die aktuellen Rahmenbedingungen machen allerdings gerade wenig Lust darauf, alt zu werden. Nach dem Bürgerspital hat nun auch die AWO als letzte geriatrische Reha in Würzburg ihre Pforten geschlossen. Ambulante Dienste ebenso wie Kurzzeitpflege-Einrichtungen können aufgrund des Fachkräftemangels vielfach keine Personen mehr aufnehmen. Und laut der Vorständin des Kommunalunternehmens des Landkreises Würzburg (KU) Eva von Vietinghoff-Scheel könnten die Alten- und Pflegeheime des KU gefühlt rund doppelt so viele Personen aufnehmen, wenn der Platz und die Pflegekräfte dazu vorhanden wären. „Ideal wäre, wenn ein älterer, pflegebedürftiger Mensch operiert werden muss, dass er danach in die Kurzzeitpflege und Reha und daran anschließend wieder nach Hause kommt. Aber da hakt es überall. Wenn Seniorinnen und Senioren, die eigentlich mit etwas Hilfe noch selbstständig zu Hause leben könnten, aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen nicht versorgt werden können, sind sie auf einen stationären Pflegeplatz angewiesen“, weiß Eva von Vietinghoff-Scheel um das Dilemma. Allen Unkenrufen zum Trotz baut das KU derzeit ein weiteres Alten- und Pflegeheim in Uettingen, in der Hoffnung, dafür auch Personal rekrutieren zu können. „Wir müssen uns um ältere, pflegebedürftige Menschen, die immer mehr werden, kümmern. Aufgrund unserer eigenen Pflegeschule in Ochsenfurt sind wir auch optimistisch, dass wir Pflegekräfte für Uettingen generieren können“, sagt die KU-Vorständin. Außerdem sei sie ein durch und durch optimistischer Mensch: „Die Menschheit hat es bisher immer geschafft, sich anzupassen, wir werden es auch in diesem Fall schaffen!“ Es ginge darum, mehr kreative Lösungen bereitzustellen für die Herausforderungen einer immer älter werdenden Gesellschaft. Etwa durch ambulante betreute Wohngemeinschaften, wie das KU bereits zwei in Rottendorf mit zwei Mal zehn Mieterinnen und Mietern in zwei Wohnungen angestoßen hat und mitbetreut. „Das Konzept ist nach dem Vorbild einer Studenten-WG: Es wird zusammen besprochen, was gekocht wird, wer welche Aufgaben übernimmt und ähnliches. Für haushaltnahe und pflegerische Dienstleistungen ist Personal da, auch über Nacht“, so Vietinghoff-Scheel. Vielleicht nicht immer eine Fachkraft, doch die habe man, wenn man alleine zu Hause wohne, ja auch nicht rund um die Uhr zur Verfügung. Sowohl für die Bewohnerinnen und Bewohner als auch für die Pflegekräfte scheint diese neue Wohnform im Alter eine wirkliche Alternative zu sein. Daher entstehen gerade in Randersacker auch zwei weitere ambulante Wohngemeinschaften. Eva von Vietinghoff-Scheel habe zudem die Vision, dass in Zukunft noch viel mehr Robotik für wiederkehrende Arbeiten in der Pflege eingesetzt wird. „Wenn ich jetzt 50 oder gar 100 Jahre in die Zukunft denke, könnte ich mir vorstellen, dass alle Pflegebedürftigen ihren eigenen Roboter haben, der sie die Treppe runterträgt oder Honigbrötchen schmiert, warum nicht?“, fragt Eva von Vietinghoff-Scheel. Und dann hätten die Menschen wieder Zeit für die Menschen, für Gespräche, für Ausflüge, für das Miteinander und für Spaß &#8230; für all das, was das Leben auch im Alter lebenswert macht.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
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		<title>Life long Learning</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/life-long-learning/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Rodegra]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Oct 2024 05:48:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Silver Society]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
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					<description><![CDATA[Johann ist ein typisches Beispiel für einen Silverpreneur. Der gelernte Druckerei-Kaufmann wechselte nach zehn Jahren Selbstständigkeit 1964 in die Werbebranche. Seine berufliche Entwicklung erfolgte stetig bis heute. „Ich habe in den letzten Jahren begonnen, mich vom Druck weg zu orientieren in Richtung Content Marketing und entwickle Konzepte, Strategien und Kampagnen für Ärztinnen und Ärzte.“ Im [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Johann ist ein typisches Beispiel für einen Silverpreneur. Der gelernte Druckerei-Kaufmann wechselte nach zehn Jahren Selbstständigkeit 1964 in die Werbebranche. Seine berufliche Entwicklung erfolgte stetig bis heute. „Ich habe in den letzten Jahren begonnen, mich vom Druck weg zu orientieren in Richtung Content Marketing und entwickle Konzepte, Strategien und Kampagnen für Ärztinnen und Ärzte.“ Im Juli 2024 begann er den Zertifikatskurs „Künstliche Intelligenz: Anwendungen und neue Geschäftsfelder“, der zusammen mit der SRH Fernhochschule entwickelt wurde und gelehrt wird. Doch warum ausgerechnet KI? Johann: „Bei der Entwicklung meiner Kampagnen baue ich mehr und mehr auf die Unterstützung von Künstlicher Intelligenz, hauptsächlich auf die von ChatGPT. Was ich bisher weiß, ist mir noch nicht fundiert genug“. Zu einem Teil sei die Weiterbildung auch Ablenkung. „Meine Frau ist leider im Mai dieses Jahres verstorben. Wir waren alles füreinander. Familie, Firma, Freizeit. All das haben wir zusammen gemacht. Mir ist es wichtig, jetzt etwas zu finden, womit ich mich sinnvoll beschäftigen kann.“ Und diese Beschäftigung, findet Johann in der Aneignung neuen Wissens, mit dem er wiederum seinen Beitrag für die Gesellschaft leisten kann. „Life long Learning, darüber wird heute viel gesprochen. Ich habe das mein ganzes Leben lang gemacht“, sagt er. Die Bereitschaft, Neues zu erfahren, und die Begeisterung fürs Lernen seien auch sein Rezept für seine Fitness: „Ohne die tägliche (Lern-)Arbeit könnte ich mir ein Leben nicht vorstellen. Wenn ich die nicht hätte, wäre ich wahrscheinlich innerhalb von drei Monaten weg.“</p>
<p><i>Quelle: SRH Fernhochschule Riedlingen</i></p>
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		<title>Genussvoll vital bleiben</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/genussvoll-vital-bleiben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Rodegra]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Oct 2024 05:39:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Silver Society]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
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					<description><![CDATA[„Die Ernährung muss zukünftig stärker nach Lebens- und Altersphasen in den Blick genommen werden“, schreibt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)1. Besonderes die Bedürfnisse und die Ernährungskompetenz von Seniorinnen und Senioren seien zu betrachten und zu verbessern. Karl-Heinz Ursprung, Inhaber eines Bioladens in Höchberg und Gesundheitsberater, hat das Thema Ernährung seit Jahrzehnten im Blick. [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Die Ernährung muss zukünftig stärker nach Lebens- und Altersphasen in den Blick genommen werden“, schreibt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)<sup>1</sup>. Besonderes die Bedürfnisse und die Ernährungskompetenz von Seniorinnen und Senioren seien zu betrachten und zu verbessern. Karl-Heinz Ursprung, Inhaber eines Bioladens in Höchberg und Gesundheitsberater, hat das Thema Ernährung seit Jahrzehnten im Blick. Er weiß: „Im Alter benötigen wir zwar weniger Energie, aber die gleiche Menge an Vitalstoffen wie in jüngeren Jahren.“ Gleichzeitig kämen Aspekte wie verlangsamter Stoffwechsel, höherer Fettanteil im Körper sowie steigender Wassergehalt und sinkende Muskelmasse hinzu – ganz zu schweigen von Erkrankungen, die Fehl- oder Mangelernährung nach sich ziehen könnten. Ein wichtiger Punkt für den Gesundheitsexperten ist das Thema Wasser. „Im Alter trinken wir zu wenig“, sagt er. Natürlich gebe es diverse Kniffe, um das anzukurbeln, die auch gut sind. Entscheidend sei seines Erachtens aber die Qualität des Wassers. Er persönlich habe sich ein Wasseraufbereitungsgerät zugelegt, das durch Filterung und Strukturierung aus Leitungswasser bestes Quellwasser mit unter anderem einem weitaus niedrigeren Leitwert als in der Region üblich herstellt. „Die Zellen in unserem Körper haben einen Leitwert von 130 Mikrosiemens. Nur Wasser mit einem weitaus geringeren Leitwert kann hier gut eindringen und die Zelle reinigen“, so seine Meinung. „In Höchberg haben wir einen Leitwert von etwa 600.“<span class="Apple-converted-space">  </span>Mineralien und andere Nährstoffe erhalte der Körper in Fülle aus hochwertiger, biologisch angebauter Nahrung. „Lebensmittelvielfalt ist das A und O. Obst und Gemüse sind für Seniorinnen und Senioren wichtig“, betont er. Sie würden unter anderem zum Zellschutz und zur Stärkung des Immunsystems beitragen. Nicht zu unterschätzen sei auch eine ausreichende Zufuhr von Eiweiß in pflanzlicher Form. „Muskeln, Knochen, Bänder, das Immunsystem und auch der Stoffwechsel hängen von diesem Baustein ab.“ Mittlerweile wurden die Referenzwerte des Proteinbedarfs im Alter auf ein Gramm pro Kilogramm Körpergewicht und Tag angehoben<sup>2</sup>. Gute Öle und Fette sollten die Ernährung abrunden, so Ursprung. Er verweist auf die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Sie empfiehlt bis ins hohe Alter etwa 30 Prozent der täglichen Energie in Form von Fett aufzunehmen. „Öl sollte kalt gepresst und biologisch angebaut sein“, so sein Rat. Er selbst setzt auf Hanf- und Leinöl. Und neuerdings auch wieder ein bisschen mehr auf Kohlenhydrate. „Sie sind Hauptlieferanten für eine schnelle Energieversorgung unserer Muskeln- und Gehirnfunktion und sie unterstützen das Verdauungssystem.“ Absolutes Tabu seien für ihn persönlich Weißmehl, raffinierter Zucker und minderwertiges Salz. Er verzehrt stattdessen ­Vollkornprodukte in geringem Maße und ebenso sparsam kalt geschleuderten Bio-Honig sowie hochwertige Speisesalze, die ein breites Spektrum an Salzen enthalten – und für die nötige Würze jede Menge Kräuter. Beim Kochen sei eine schonende Zubereitung wichtig, um so viel wie möglich Nährstoffe zu erhalten, rät er. „Am besten ist gemeinsames Kochen mit der Familie, Freundinnen und Freunden oder Bekannten. Denn auch Gesellschaft tut gut, gerade im Alter!“ <span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><i>Quellen: 1 www.bmel.de/DE/themen/ernaehrung/gesunde-ernaehrung/ernaehrung-im-alter/aktionsprogramm-senior.html, 2 www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/protein/</i></p>
<p><b><span class="Apple-converted-space"> </span></b></p>
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		<title>Lose Schräubchen</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/lose-schraeubchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Rodegra]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Oct 2024 05:34:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Silver Society]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lebenslinie-magazin.de/?p=18105</guid>

					<description><![CDATA[„Ein Vitamin ist etwas, das zum Leben wichtig ist, was wir aber selbst nicht herstellen können“, erklärt Apotheker Michael Dickmeis, Inhaber der Sonnenapotheke in Würzburg. Vitamin D habe eine Sonderstellung, da der Körper es ein Stück weit selbst bilden könne. Dies geschehe aus Vorstufen, die im Körper synthetisiert oder mit der Nahrung aufgenommen würden. Vitamin [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Ein Vitamin ist etwas, das zum Leben wichtig ist, was wir aber selbst nicht herstellen können“, erklärt Apotheker Michael Dickmeis, Inhaber der Sonnenapotheke in Würzburg. Vitamin D habe eine Sonderstellung, da der Körper es ein Stück weit selbst bilden könne. Dies geschehe aus Vorstufen, die im Körper synthetisiert oder mit der Nahrung aufgenommen würden. Vitamin D werde in der Haut unter UV-Bestrahlung gebildet. Und zwar satte 80 bis 90 Prozent, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) informiert. Die Ernährung trage mit einem geschätzten Anteil von zehn bis 20 Prozent zur Versorgung bei. Und: „Wir in Deutschland gehören nicht zu den sonnenreichsten Regionen der Erde“, so Dickmeis. Für Seniorinnen und Senioren komme erschwerend hinzu, dass mit zunehmendem Lebensalter die Fähigkeit der Haut, diesen Synthetisierungs-Prozess ablaufen zu lassen, deutlich abnehme. Natürlich gebe es Lebensmittel, die dazu beitragen könnten, weiß der Experte. Dazu gehören fetter Seefisch, Eier oder sonnengetrocknete Pilze. Er sagt aber auch: „Die Mengen, die man zu sich nehmen müsste, um eine gute Vitamin-D-Versorgung zu erreichen, wären exorbitant.“ Ein zweiter Faktor im höheren Lebensalter sei die Einnahme von Medikamenten. Diese könnten den Vitamin-D-Spiegel senken. Dazu gehören unter anderem Kortison-Präparate, Antiepileptika oder bestimmte Blutdruck- und Cholesterinsenker, aber auch Virostatika und Krebsmedikamente. Ein Mangel könne sich unspezifisch äußern, etwa durch Müdigkeit, depressive Verstimmung, Infektanfälligkeit oder Haarausfall. Oftmals manifestiere er sich über Jahre. Und das kann Folgen haben. ­„Vitamin D ist immer mit Knochenneubildung vergesellschaftet: beim Kind mit Wachstum, beim älteren Menschen mit Osteoporose“, so der Fachmann. Heute wisse man, dass ein Vitamin-D-Mangel auch mit erhöhtem Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko einhergehe. Eine Überdosierung könne allerdings auch Schaden anrichten wie Herzrhythmusstörungen oder Nierensteine. Was also tun? Er rät zum Labor. Über ein Blutbild lasse sich ein Mangel exakt feststellen. Welcher Wert gerade bei älteren Personen angeraten ist, darüber gehen die Meinungen stark auseinander. Er sollte auf jeden Fall im oberen Referenzbereich von 50 Mikrogramm liegen. Dickmeis zufolge gehe es bei einem Vitamin-D-Mangel insgesamt darum, „an vielen losen Stellschräubchen zu drehen, um die Gesamtsituation zu verbessern“. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt bei fehlender körpereigener Bildung derzeit für alle Altersgruppen ab einem Lebensjahr eine Zufuhr von 20 Mikrogramm Vitamin D pro Tag (800 IE)<sup>1</sup> und sagt: „Die Einnahme eines Vitamin-D-Präparats in Höhe des Referenzwertes trägt dann zur gezielten Vitamin-D-Versorgung bei.“ Ist die Einnahme eines Vitamin-D-Präparates abgeklärt, spielt der Einnahmezeitpunkt eine entscheidende Rolle. „Vitamin D sollte immer mit der fettreichsten Mahlzeit des Tages eingenommen werden“, so Michael Dickmeis. Durch das Nahrungsfett werde die Aufnahme im Körper gesteigert. <span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><i>Quellen: 1 www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/vitamin-d</i></p>
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