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	<title>Longevity &#8211; Lebenslinie</title>
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	<description>Gesundheitsmagazin für Mainfranken</description>
	<lastBuildDate>Sat, 18 Oct 2025 07:21:19 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Ewig jung, ewig schön?</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/ewig-jung-ewig-schoen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Oct 2025 07:21:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Longevity]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Wunsch, möglichst lange jung und schön zu bleiben, ist so alt wie die Menschheitsgeschichte. Schon in den Hochkulturen des alten Ägyptens und Griechenlands spielte die äußere Erscheinung eine zentrale Rolle. Dr. Mathias Kremer-Thum, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie im Facharztzentrum an der Mainschleife in Volkach, ordnet ein: „Wenn man sich Nofretete als Kunstwerk [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wunsch, möglichst lange jung und schön zu bleiben, ist so alt wie die Menschheitsgeschichte. Schon in den Hochkulturen des alten Ägyptens und Griechenlands spielte die äußere Erscheinung eine zentrale Rolle. Dr. Mathias Kremer-Thum, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie im Facharztzentrum an der Mainschleife in Volkach, ordnet ein: „Wenn man sich Nofretete als Kunstwerk ansieht, bin ich mir sicher, dass schön sein schon in den Hochkulturen eine Rolle gespielt hat.“ Heute sind es vor allem die sozialen Medien, die Schönheitsideale sichtbarer machen. „Dadurch entstehen Idealbilder, die wenig real sind, denen aber von jungen Menschen nachgeeifert wird“, so Dr. Kremer-Thum, der in Volkach im Wechsel mit Dr. Peter Caspari, praktiziert. Doch es sei zu kurz gedacht, den Boom allein als Folge digitaler Filterwelten abzutun. „Wir sind eine offene Gesellschaft, in der immer weniger Tabuthemen existieren. Man kann sich die Freiheit nehmen, über ästhetische Eingriffe zu sprechen – und sich entscheiden, ob man sich ein Luxusgut gönnt oder eine hochwertige medizinische Behandlung durchführen lässt.“ Die Methoden sind im Laufe der Jahre vielfältiger und schonender geworden. Neben Klassikern wie Botox oder Hyaluron gewinnen Biorevitalisierungs-Verfahren an Bedeutung. Sie regen die Haut an, selbst Kollagen zu bilden und sich zu straffen. Damit lassen sich Prozesse verlangsamen, die das Gesicht altern lassen. „Resultate sind erreichbar, die vor zehn oder zwölf Jahren noch nicht möglich waren“, betont der Chirurg. Dabei ist Ästhetik längst keine reine Frauendomäne mehr. „Der häufigste Eingriff überhaupt ist die Oberlidstraffung. Die betrifft sowohl Männer als auch Frauen – und sie hat einen wahnsinnigen Effekt.“ Frauen setzen weiterhin stark auf Brustoperationen oder Fettabsaugungen, während Männer häufiger Bauch- oder Flankenregionen korrigieren lassen. Hinzu kommen Eingriffe wie Rhinoplastik (Nasenkorrektur) oder Laserfaltenbehandlung. Doch welche Behandlungen machen wirklich sichtbar jünger? Kremer-Thum nennt die Oberlidstraffung als erstes: „Wenn es um die Unterspritzung geht und man ein limitiertes Budget hat, dann sollte man sich auf diesen Teil fokussieren. Der höfliche Mensch sieht Ihnen in die Augen – hier entsteht der größte Effekt.“ Ergänzend können Unterlidstraffung oder Facelift das Gesicht nachhaltig verjüngen. Als minimal-invasive Verfahren gelten Microneedling oder Microdermabrasion, die das Hautbild verbessern, aber nicht so tiefgreifend wirken. Der Schlüssel liegt für den Arzt in jedem Fall in der individuellen Beratung: „Es geht nicht darum, was ich sehe, sondern was die Patientinnen und Patienten im Spiegel wahrnehmen. Nur daraus lässt sich eine natürlich wirkende, passende Strategie entwickeln.“ Und genau das scheint der Kern einer Medizin zu sein, die zwischen Lifestyle, Technik und uraltem Schönheitsstreben vermittelt: Jede und jeder darf selbst entscheiden, wie viel Jugend sie und er sich bewahren möchte.</p>
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		<title>In voller Blüte: Gemmotherapie </title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/in-voller-bluete-gemmotherapie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Oct 2025 07:18:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipps Longevity]]></category>
		<category><![CDATA[Longevity]]></category>
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					<description><![CDATA[In der heutigen Zeit, in der Stress und Hektik oft den Alltag bestimmen, suchen viele Menschen nach Möglichkeiten, Körper und Geist in Einklang zu bringen. Das Buch „Die Linde – Baum der Heilung und Harmonie“ aus dem Mankau Verlag, geschrieben von der Autorin Barbara Simonsohn, vermittelt nicht nur wertvolle Informationen über die Linde als Symbol [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-19663 alignleft" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/Cover-Linde-211x300.png" alt="" width="211" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/Cover-Linde-211x300.png 211w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/Cover-Linde-720x1024.png 720w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/Cover-Linde-1079x1536.png 1079w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/Cover-Linde-218x310.png 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/Cover-Linde.png 1210w" sizes="(max-width: 211px) 100vw, 211px" />In der heutigen Zeit, in der Stress und Hektik oft den Alltag bestimmen, suchen viele Menschen nach Möglichkeiten, Körper und Geist in Einklang zu bringen. Das Buch „Die Linde – Baum der Heilung und Harmonie“ aus dem Mankau Verlag, geschrieben von der Autorin Barbara Simonsohn, vermittelt nicht nur wertvolle Informationen über die Linde als Symbol für Langlebigkeit und Vitalität, sondern bietet auch praktische Tipps zur Nutzung ihrer kraftvollen Wirkstoffe wie etwa den Lindenknospen (Gemmotherapie). Mit ansprechenden Illustrationen und einer klaren Sprache lädt es dazu ein, die Heilpflanze des Jahres 2025 als Nahrungs- und Heilmittel zu entdecken. Die Lebenslinie verlost drei Exemplare des Büchleins an diejenigen Leserinnen und Leser, die uns drei Lindenarten nennen können. Lösung per E-Mail an info@lebenslinie-magazin.de oder per Post mit Adresse und Telefonnummer an: Magazin Lebenslinie, Stichwort: „Die Linde“, Breite Länge 5, in 97078 Würzburg. Einsendeschluss ist der 1. November. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Verlosung (ob E-Mail oder Postweg) erklären sich mit ihrer Zusendung damit einverstanden, dass ihre geschickten Daten für den Zweck der Ziehung gespeichert werden, danach gelöscht werden und nicht an Dritte weitergegeben werden. Über die Gewinnerinnen und Gewinner entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. <i></i></p>
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		<title>Sag &#8217;s durch die Blume!</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/sag-s-durch-die-blume/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Oct 2025 07:14:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Longevity]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
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					<description><![CDATA[„Gemacht für die Ewigkeit“, so könnte das Business von Blumenkünstlerin Anja Wagenbrenner überschrieben sein. Ob Hochzeit, Taufe oder Abschiede – für alle besonderen Momente im Leben gibt sie alles, um die Erinnerung an diesen Tag lange aufrecht zu erhalten. Ihre „Materialien für die Ewigkeit“ sind Blumen (frische, getrocknete und Papierblumen). „Ich arbeite sehr gerne auf [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Gemacht für die Ewigkeit“, so könnte das Business von Blumenkünstlerin Anja Wagenbrenner überschrieben sein. Ob Hochzeit, Taufe oder Abschiede – für alle besonderen Momente im Leben gibt sie alles, um die Erinnerung an diesen Tag lange aufrecht zu erhalten. Ihre „Materialien für die Ewigkeit“ sind Blumen (frische, getrocknete und Papierblumen). „Ich arbeite sehr gerne auf Grundlage der Slowflower-Bewegung, will heißen mit Blumen, die Saison haben, die ich regional beziehen kann und die natürlich schön sind, um daraus etwas entstehen zu lassen, dass lange schön, eben langlebig ist“, sagt die 48-Jährige. Im Herbst wären hier etwa Chrysanthemen, Herbst-Anemonen, Kornblumen, Heidekraut, Fetthennen, Zinnien, Astern oder Dahlien Blumen der Wahl. Im Frühjahr hingegen sind es Tulpen, Buschwindröschen, Gänseblümchen, Schachblumen, Veilchen, Narzissen oder auch Schwertlinien. Und so kommt es nicht selten vor, dass in ihrem „Raum für Schönes“ zwar nur die Bräute mit der besten Freundin ein und aus gehen, sie und ihr Team aber den Tag für 200 Personen schöner machen. Angefangen vom Brautstrauß, über Haarkränze und Haarklammern für die Blumenmädchen, die Tischdekoration und den Traubogen bis hin zum Anstecker für das Revers des Brautvaters. Apropos Haarschmuck, der ist oft ein großes Thema: „Wir bieten hier das komplette Sortiment an: Haarkranz, Haarreif, Haarnadel oder Haarkamm. Immer abgestimmt auf den Stil der Braut, zaubern wir Erinnerungen aus Blüten“. Wichtig ist der Künstlerin dabei, dass alles handgefertigt ist: „Wir kaufen keine geklebten Plastikblüten hinzu, wir machen alles selbst!“ Rund 20 Stunden investieren sie und ihre Schwester Annalena in so ein Event, wobei immer nur die reine Arbeitszeit (Fertigung der Blumenkompositionen) verrechnet werde, keine Beratungs- oder Anprobiertermine. Das habe damit zu tun, dass ihre Dienstleistung von Beginn an eine Herzensangelegenheit war (wir berichteten in der April-Ausgabe der Lebenslinie 2025). Wenn es perfekt werden soll, dürfe man nicht permanent auf die Uhr schauen, das störe den Flow! Apropos perfekt &#8230; &#8222;das heißt auch immer: individuell auf die Person zugeschnitten, um die es an diesem besonderen Tag geht.&#8220; Sei es nun der glücklichste oder der traurigste Tag im Leben. Ein Beispiel: „Wir hatten einen Auftrag für die Beerdigung einer Frau, die ihr Leben lang immer für andere da war. Sie liebte die Natur, wanderte gern und blieb stets neugierig. Hier zogen die Angehörigen los, pflückten auf Wiesen und in Gärten die Lieblingsblumen der Verstorbenen und brachten sie uns in Hülle und Fülle. Die Kränze, die daraus entstanden sind: unvergessen“, so Anja Wagenbrenner. Oder auch Blumenkränze für Sternenkinder: „Aber mit diesen Themen gehen wir nicht nach außen, die sind so intim und herzzerreißend, diese bewerben wir nicht offensiv. Das geht meist über Empfehlung, sprich Mundpropaganda!“ Für viele eine besonders zu Herzen gehende Zeit υ<br />
υ ist auch Weihnachten. Hier entstehen im „Raum für Schönes“ jedes Jahr Adventskränze der langlebigen Art. Im letzten Jahr mussten für die angebotenen Workshops extra Zelte aufgestellt werden. „Die gefertigten Adventskränze können im nächsten, oft auch im übernächsten Jahr aufgepimpt werden und im alten, neuen Glanz erstrahlen“, erzählt die Workshop-Leiterin Anja Wagenbrenner: „Bei den Kränzen mache ich im frühen Herbst einen Aufruf für Materialien aus Gärten, die als Grüngut entsorgt werden sollen, etwa Zweige von Weide oder Hasel, Tannenzapfen oder Kiefernwedel.“ Wichtig dabei sei, dass das Material nicht nadelt. Daraus entstehe beispielsweise ein Kranz aus Rispenhortensien kombiniert mit Zapfen, Kieferwedeln und vielleicht der ein oder anderen Papierblume – und natürlich mit Kerzen. Und so ist der „Raum für Schönes“ nicht nur Name, sondern Programm, weil hier wieder ein Unikat für eine einzigartige Person entstanden ist, das ihr noch lange ein Lächeln ins Gesicht zaubern wird!</p>
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		<title>Eine Frage des Agni</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/eine-frage-des-agni/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Oct 2025 07:11:32 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Longevity]]></category>
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					<description><![CDATA[Gesundheit ist im Ayurveda (der Lehre des Lebens) immer mit dem Feuerelement „Agni“ verbunden. „Wenn das innere Feuer stark brennt, Verdauung und Stoffwechsel gut funktionieren, bis du auf Langlebigkeit gepolt“, betonen Autorin und Ayurveda-Beraterin Ulli Allmendinger sowie Arzt und Weltmediziner Professor Dietrich Grönemeyer in ihrem gemeinsamen Praxisbuch „Dein Ayurveda“. Wie gut wir nicht nur Nahrung, [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-19655 alignleft" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/Bildschirmfoto-2025-10-18-um-09.09.49-242x300.png" alt="" width="242" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/Bildschirmfoto-2025-10-18-um-09.09.49-242x300.png 242w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/Bildschirmfoto-2025-10-18-um-09.09.49-827x1024.png 827w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/Bildschirmfoto-2025-10-18-um-09.09.49-1241x1536.png 1241w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/Bildschirmfoto-2025-10-18-um-09.09.49-218x270.png 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/Bildschirmfoto-2025-10-18-um-09.09.49.png 1512w" sizes="(max-width: 242px) 100vw, 242px" />Gesundheit ist im Ayurveda (der Lehre des Lebens) immer mit dem Feuerelement „Agni“ verbunden. „Wenn das innere Feuer stark brennt, Verdauung und Stoffwechsel gut funktionieren, bis du auf Langlebigkeit gepolt“, betonen Autorin und Ayurveda-Beraterin Ulli Allmendinger sowie Arzt und Weltmediziner Professor Dietrich Grönemeyer in ihrem gemeinsamen Praxisbuch „Dein Ayurveda“. Wie gut wir nicht nur Nahrung, sondern auch Informationen, Gedanken, Emotionen und Erfahrungen verdauten, absorbierten und verstoffwechselten, hänge von der Stärke des inneren Feuers ab, so die beiden. Für ein Lebens in Balance bieten sie Gesundheitsangebote wie kleine Morgen- und Abendrituale sowie Ernährungstipps für das Vata, Pitta und Kapha in uns an. Dabei gehen sie etwa auf Fasten, Wechselduschen, Stuhlgang, Energiefluss und Resilienz ein. Sie streifen auch adaptogene Pflanzen wie Ashwagandha, Rhodiola, Ginseng, Schisandra oder Tulsi, die Stresshormone wie etwa das Cortisol regulieren helfen sollen. Alles in allem ein Buch über „Hacks“, die zu einem langen und gesunden Lebens führen können. <i></i></p>
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		<title>Die Kunst, gesund alt zu werden</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/die-kunst-gesund-alt-zu-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Oct 2025 07:07:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Longevity]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
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					<description><![CDATA[Was bedeutet es eigentlich, lange zu leben? Geht es nur um die Anzahl der Jahre – oder um die Qualität der Zeit, die uns bleibt? Ayurveda, die traditionelle indische Heilkunde, beantwortet diese Frage ganz klar: Langlebigkeit heißt nicht alt werden, sondern ein bewusstes, freudvolles und gesundes Leben – körperlich, geistig und seelisch. Francis Dona, Ayurveda-Medizinerin, [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_19652" style="width: 235px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-19652" class="size-medium wp-image-19652" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/1000227192-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/1000227192-225x300.jpg 225w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/1000227192-768x1024.jpg 768w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/1000227192-1152x1536.jpg 1152w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/1000227192-1536x2048.jpg 1536w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/1000227192-218x291.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/1000227192-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /><p id="caption-attachment-19652" class="wp-caption-text">©Albert Jose</p></div>
<p>Was bedeutet es eigentlich, lange zu leben? Geht es nur um die Anzahl der Jahre – oder um die Qualität der Zeit, die uns bleibt? Ayurveda, die traditionelle indische Heilkunde, beantwortet diese Frage ganz klar: Langlebigkeit heißt nicht alt werden, sondern ein bewusstes, freudvolles und gesundes Leben – körperlich, geistig und seelisch. Francis Dona, Ayurveda-Medizinerin, bringt es auf den Punkt: „Langlebigkeit bedeutet, mit Freude zu leben – klar, bewusst, ohne Krankheit. Ayurveda schenkt uns Werkzeuge, um Körper, Geist und Seele in Harmonie zu bringen.“ Im Zentrum würden die drei Lebensenergien – Vata, Pitta und Kapha – stehen, die unser gesamtes System steuerten. Gerate dieses Gleichgewicht durch Stress, Lebensstil oder falsche Ernährung aus der Bahn, entstünden Störungen. Ziel sei es daher, mit individuell angepassten Maßnahmen wie typgerechter Ernährung, Reinigung (Detox), pflanzlichen Heilmitteln, Yoga und Meditation die Balance wiederherzustellen. Ein besonderes Konzept im Ayurveda sei die Rasayana-Therapie, die auf Regeneration, Zellverjüngung und geistige Klarheit abziele, so Dona. Sie stärke das Immunsystem und helfe, altersbedingte Prozesse zu verlangsamen – auf natürliche Weise. Die Praxis gehe jedoch weit über medizinische Anwendungen hinaus: Ein achtsamer Alltag, positive Gedanken, soziale Verbundenheit und spirituelle Rituale wie Gebet oder Meditation würden ebenso verjüngend wirken. Dieses Prinzip wird im Ayurveda als Achara Rasayana bezeichnet – die Pflege des Geistes durch ethisches Verhalten, Achtsamkeit und innere Haltung. Der ayurvedische Ansatz sieht Altern nicht als Krankheit, sondern als einen natürlichen Lebensprozess, der mit Würde und Vitalität gestaltet werden könne. Begriffe wie Vayasthapana – die Erhaltung jugendlicher Frische – oder Deerghayu – ein langes, gesundes Leben – stehen sinnbildlich für diesen ganzheitlichen Blick. Die Umsetzung, so Francis Dona beginne im Alltag: mit frischer, warmer, leicht verdaulicher Nahrung, regelmäßigen Routinen, ausreichend Schlaf, Bewegung in der Natur und bewusstem Umgang mit Emotionen. Auch die Tageszeit und die Jahreszeit spielten eine Rolle: Ayurveda empfiehlt, den Lebensstil im Rhythmus der Natur zu gestalten – etwa durch angepasste Ernährung im Winter oder kühlende Gewürze im Sommer. Selbst kleine Rituale wie ein warmes Wasser am Morgen oder eine Abendmeditation könnten langfristig stabilisierend wirken. Ayurveda-Medizinerin Dona betont: „Wer seine eigene Konstitution kennt und mit sich selbst in Kontakt ist, kann ­rechtzeitig gegensteuern. Ayurveda ist ein Lebensstil – nicht nur eine Heilmethode.“ Im Fokus stehe nicht die Bekämpfung von Symptomen, sondern das Verständnis für die Ursachen, das bewusste Gestalten der Lebensführung und die Verbindung mit der eigenen Natur. So könne Ayurveda einen wichtigen Beitrag zur modernen Gesundheitsvorsorge leisten – und helfen, nicht nur länger, sondern tiefer, klarer und erfüllter zu leben.</p>
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		<title>Megatrend unserer Zeit: Longevity </title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/megatrend-unserer-zeit-longevity/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Oct 2025 06:52:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipps Longevity]]></category>
		<category><![CDATA[Longevity]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
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					<description><![CDATA[Longevity (Langlebigkeit) beschreibt die Fähigkeit, über die durchschnittliche Lebenserwartung hinaus, gesund zu leben. In Deutschland werden Frauen im Schnitt 83 Jahre und Männer 79. Jedoch ist der Preis für das Erreichen dieses Alters oft hoch. Körperliche Einschränkungen, chronische Schmerzen und eine lange Medikamentenliste sind bei Seniorinnen und Senioren an der Tagesordnung. Im Rahmen des Longevity-Trends [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-19647 alignleft" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/9783548070148-193x300.jpg" alt="" width="193" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/9783548070148-193x300.jpg 193w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/9783548070148-657x1024.jpg 657w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/9783548070148-986x1536.jpg 986w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/9783548070148-1314x2048.jpg 1314w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/9783548070148-218x340.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/9783548070148-scaled.jpg 1643w" sizes="auto, (max-width: 193px) 100vw, 193px" />Longevity (Langlebigkeit) beschreibt die Fähigkeit, über die durchschnittliche Lebenserwartung hinaus, gesund zu leben. In Deutschland werden Frauen im Schnitt 83 Jahre und Männer 79. Jedoch ist der Preis für das Erreichen dieses Alters oft hoch. Körperliche Einschränkungen, chronische Schmerzen und eine lange Medikamentenliste sind bei Seniorinnen und Senioren an der Tagesordnung. Im Rahmen des Longevity-Trends suchen deshalb immer mehr Menschen aktiv nach Wegen, möglichst gesund alt zu werden. Longevity zielt also nicht nur auf ein langes Leben, sondern auch auf ein gesundes und erfülltes Altern ab. Die Longevity-Experten Professor Limmroth, Chefarzt für Neurologie und Intensivmedizin am Klinikum Köln-Merheim, und Dr. Wirtz, promovierter Neurophysiologe und<span class="Apple-converted-space">  </span>Digital-Health-Experte für Zukunftsmedizin, schildern in ihrem „Longevity-Kompass“, wie wir unsere physische, kognitive und emotionale Gesundheit positiv unterstützen und bis ins hohe Alter fit bleiben können. Das Buch beinhaltet zahlreiche Übungen, Tipps und Ratschläge, die auf neuesten Erkenntnissen aus Forschung und Wissenschaft fußen.<i></i></p>
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		<item>
		<title>So isst man sich jung</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/so-isst-man-sich-jung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Oct 2025 06:50:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Longevity]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
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					<description><![CDATA[„Obst und Gemüse – am besten 75 Prozent roh“ – für Gesundheitsberater Karl-Heinz Ursprung, Inhaber eines Bioladens in Höchberg, ist das nicht nur eine Empfehlung, sondern gelebter Alltag. Seit 1988 setzt er auf eine stark rohkostfokussierte Ernährung. Ergänzt werden Salate und Co. durch kaltgepresste Öle und eine bunte Auswahl an Nüssen und Samen: Chia, Sesam, [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Obst und Gemüse – am besten 75 Prozent roh“ – für Gesundheitsberater Karl-Heinz Ursprung, Inhaber eines Bioladens in Höchberg, ist das nicht nur eine Empfehlung, sondern gelebter Alltag. Seit 1988 setzt er auf eine stark rohkostfokussierte Ernährung. Ergänzt werden Salate und Co. durch kaltgepresste Öle und eine bunte Auswahl an Nüssen und Samen: Chia, Sesam, Leinsamen, Kürbiskerne, Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse. „Da hat man alles, was man braucht.“ Sein Ansatz klingt einfach und die gesundheitlichen Effekte sind für ihn spürbar – und sie finden Rückhalt in der Wissenschaft. Eine groß angelegte Vergleichsstudie, veröffentlicht in Nature Medicine<sup>1</sup>, hat über 105.000 Menschen über 30 Jahre hinweg begleitet, um herauszufinden, welche Ernährungsmuster das gesunde Altern am besten fördern. Das Ergebnis: Der Alternative Healthy Eating Index schnitt am besten ab. Dieses Punktesystem bewertet elf Komponenten – von Obst, Gemüse, Vollkorn und Nüssen über Omega-3-Fettsäuren bis hin zur Reduktion von rotem Fleisch, Zucker und Transfetten. Fast ebenso erfolgreich war die angepasste Mittelmeerdiät, die auf viel pflanzliche Vielfalt, gesunde Fette, mäßigen Fischkonsum und wenig Verarbeitetes setzt. „Ich brauche kein Fleisch und keine Milch“, wirft Ursprung ein. „Wenn ich einen hohen rohen Anteil habe, kann ich meinen Eiweißbedarf aus Obst und Gemüse stillen.“ Dass er damit richtig liegt, zeigen nicht nur seine eigenen Erfahrungen – mehr Wachheit, Klarheit im Kopf, keine Migräne mehr –, sondern auch die Studienergebnisse: Ein höherer Verzehr von frischem Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, ungesättigten Fettsäuren, Nüssen und Hülsenfrüchten korrelierte mit einer besseren physischen, psychischen und kognitiven Gesundheit bis ins hohe Alter. Überraschend war für die Forschenden, dass der Healthy Plant Based Diet Index, der auf gesunde pflanzliche Kost setzt, vergleichsweise schwach abschnitt. Ursprung hat dafür eine Erklärung: Pflanzlich heißt nicht automatisch optimal. „Wenn zu viele raffinierte oder stark verarbeitete Produkte enthalten sind, verliert man die gesundheitlichen Vorteile.“ Besonders gut für die kognitive Gesundheit und ein langes Leben erwies sich der Planetary Health Diet Index. Er kombiniert den hohen Anteil pflanzlicher Lebensmittel mit dem Gedanken der Nachhaltigkeit – regionale und saisonale Bio-Produkte, wenig Fleisch, kein Zucker, keine hochverarbeiteten Lebensmittel. „Da fühlt man sich einfach gut, wenn man das so macht – nicht nur für mich, sondern auch für die Welt.“ Ursprungs Fazit klingt schlicht, fast altmodisch – und doch ist es radikal: „Lass die Nahrung so natürlich wie möglich.“ Für ihn heißt das Bioanbau, hoher Rohkostanteil, möglichst unverarbeitet und regional. Damit verbindet er das Beste aus wissenschaftlich belegten Ernährungsmustern mit seiner eigenen, mehr als 35-jährigen Erfahrung – und zeigt, dass gesunde Ernährung nicht kompliziert sein muss, um Wirkung zu zeigen. <i>Quelle: 1https://www.nature.com/articles/s41591-025-03570-5</i></p>
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		<item>
		<title>Innerlich handlungsfähig bleiben</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/innerlich-handlungsfaehig-bleiben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Oct 2025 16:49:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Longevity]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
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					<description><![CDATA[Resilienz, also die Fähigkeit, mit Stress und Krisen umzugehen, und Langlebigkeit sind eng miteinander verbunden. Studien zeigen, dass eine hohe psychische Widerstandsfähigkeit mit einer höheren Lebenserwartung einhergehe. Lebenslinie hat sich hierzu mit Resilienz-Trainerin Isabelle Meid aus Estenfeld unterhalten. Lebenslinie (LL): Was ist Resilienz?  Isabelle Meid (IM): „Resilienz ist weitaus mehr als nur ‚mentale Stärke‘. Es [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_19641" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-19641" class="size-medium wp-image-19641" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/0I5A24161-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/0I5A24161-300x200.jpg 300w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/0I5A24161-1024x683.jpg 1024w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/0I5A24161-1536x1024.jpg 1536w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/0I5A24161-2048x1365.jpg 2048w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/0I5A24161-218x145.jpg 218w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-19641" class="wp-caption-text">©Daniel Pinho</p></div>
<p>Resilienz, also die Fähigkeit, mit Stress und Krisen umzugehen, und Langlebigkeit sind eng miteinander verbunden. Studien zeigen, dass eine hohe psychische Widerstandsfähigkeit mit einer höheren Lebenserwartung einhergehe. Lebenslinie hat sich hierzu mit Resilienz-Trainerin Isabelle Meid aus Estenfeld unterhalten.</p>
<p><strong><i>Lebenslinie (LL): Was ist Resilienz?<span class="Apple-converted-space"> </span></i></strong><i></i></p>
<p>Isabelle Meid (IM): „Resilienz ist weitaus mehr als nur ‚mentale Stärke‘. Es geht nicht darum, Härte zu zeigen oder unangreifbar zu wirken. Resilienz bedeutet, durch Krisen hindurchzugehen, ohne sich selbst – und die eigene Fähigkeit zur Regulation – zu verlieren. Ein wesentlicher Schlüssel liegt im Körper. Resilienz zeigt sich also nicht in Unerschütterlichkeit, sondern in der lebendigen Beweglichkeit des Nervensystems. In der Fähigkeit, zwischen Aktivierung und Entspannung zu pendeln, mit Emotionen in Verbindung zu bleiben – ohne in ihnen steckenzubleiben.“</p>
<p><strong><i>LL: Wie macht sich Resilienz bemerkbar?<span class="Apple-converted-space"> </span></i></strong></p>
<p>IM: „Resilienz zeigt sich oft leise im Alltag. Zum Beispiel ist ein Zeichen von Resilienz, in schwierigen Zeiten um Hilfe zu bitten oder Unterstützung annehmen zu können, ohne sich schwach zu fühlen. Sich klar und sicher abgrenzen zu können, wenn etwas zu viel wird oder nicht guttut. Oder frühzeitig Pausen einzulegen, bevor wir sie brauchen.“</p>
<p><strong><i>LL: Warum ist Resilienz ein Schutzfaktor?<span class="Apple-converted-space"> </span></i></strong></p>
<p>IM: „Körperlich zeigt sich dieser Schutz konkret im Nervensystem: Wer resilient ist, kann zwischen Anspannung und Entspannung flexibler wechseln. Das heißt, das autonome Nervensystem bleibt anpassungsfähig – was sich langfristig positiv auf das Immunsystem, den Schlaf, die Verdauung und das Herz-Kreislauf-System auswirkt. Resilienz schützt unsere psychische Gesundheit, weil sie uns hilft, mit starken Emotionen und schwierigen Erfahrungen bewusst umzugehen – anstatt ihnen ausgeliefert zu sein. Ein resilienter Mensch erlebt genauso Schmerz, Angst oder Enttäuschung – aber er bleibt innerlich handlungsfähig.“</p>
<p><strong><i>LL: Wie kann man seine Resilienz stärken?<span class="Apple-converted-space"> </span></i></strong></p>
<p>IM: „Resilienz ist nichts Fixes – sie lässt sich gezielt aufbauen. Echte Widerstandskraft entsteht nicht nur im Kopf, sondern durch die Fähigkeit, sich körperlich zu regulieren: Anspannung wahrzunehmen, Sicherheit im eigenen Körper zu spüren und sich selbst aus Stresszuständen heraus begleiten zu können.“</p>
<p><strong><i>LL: In den sogenannten Blue Zones leben Menschen nachweislich länger. In Okinawa setzen beispielsweise die Menschen bewusst auf „Moai“ – feste soziale Gruppen, die sich gegenseitig unterstützen. Diese Struktur fördert dort Resilienz über Generationen. Wie wichtig sind Freundschaften für die eigene Resilienz?<span class="Apple-converted-space"> </span></i></strong></p>
<p>IM: „Freundschaften sind einer der stärksten Schutzfaktoren für Resilienz – emotional, sozial und sogar biologisch. Die Polyvagal-Theorie erklärt das anschaulich: Unser autonomes Nervensystem sucht ständig nach Signalen von Sicherheit. Und genau die finden wir in authentischen, tragenden Beziehungen: Blickkontakt, Stimme, Berührung, gemeinsame Erfahrung. Soziale Verbundenheit aktivieren den ventralen Vaguszweig – den Teil des Nervensystems, der für Ruhe, Verbindung und Selbstregulation sorgt. In Kontakt mit Menschen, bei denen wir uns sicher fühlen, kann unser System entspannen. Wir fühlen uns gehalten, weniger allein – auch in Krisen.“</p>
<p>Hilfreich für mehr Resilienz können kleine „Körper-Anker“ im Alltag sein, beispielsweise eine kurze Erdungsübung oder eine Atemtechnik, die gut tut. Ein Body-Scan, vor dem zu Bett gehen, darauf zu achten, dass unsere Bedürfnisse nicht zu kurz kommen. Für einen geregelten Tagesablauf zu sorgen, genügend Pausen, Bewegung an der frischen Luft und im Tageslicht. Mehr Übungen für mehr Resilienz finden sich in der eigens zusammengestellten Mediathek von Isabelle Meid für Lebenslinie-Leserinnen und -Leser unter <a href="https://www.dropbox.com/scl/fo/1pf6sudcyxdaw6vp15eoc/AHqrKXdy9drVdAHZoaeU4h4?rlkey=9c6451k2zx1wa84sfx8n6c3hl&amp;e=1&amp;st=ae5v6hpo&amp;dl=0"><strong>diesem Link.</strong></a></p>
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		<title>Das rechte Maß leben</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/das-rechte-mass-leben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Oct 2025 16:34:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Longevity]]></category>
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					<description><![CDATA[„Lagom“ ist das schwedische Wort, das für Leichtigkeit, Harmonie, Stil und Naturverbundenheit steht. Es bedeutet &#8222;nicht zu viel, nicht zu wenig &#8211; genau richtig“. „Das rechte Maß“ eben! Lagom inhalieren Skandinavierinnen und Skandinavier von klein auf. Es ist auch der Inbegriff natürlicher Materialien wie Holz, Wolle, Leinen oder Baumwolle, die nicht nur eine einladende Atmosphäre [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_19633" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-19633" class="size-medium wp-image-19633" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/Bildschirmfoto-2025-10-17-um-18.32.47-300x207.png" alt="" width="300" height="207" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/Bildschirmfoto-2025-10-17-um-18.32.47-300x207.png 300w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/Bildschirmfoto-2025-10-17-um-18.32.47-1024x706.png 1024w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/Bildschirmfoto-2025-10-17-um-18.32.47-1536x1059.png 1536w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/Bildschirmfoto-2025-10-17-um-18.32.47-2048x1411.png 2048w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/Bildschirmfoto-2025-10-17-um-18.32.47-218x150.png 218w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-19633" class="wp-caption-text">©Diane Moegen</p></div>
<p>„Lagom“ ist das schwedische Wort, das für Leichtigkeit, Harmonie, Stil und Naturverbundenheit steht. Es bedeutet <i>&#8222;</i>nicht zu viel, nicht zu wenig &#8211; genau richtig“. „Das rechte Maß“ eben! Lagom inhalieren Skandinavierinnen und Skandinavier von klein auf. Es ist auch der Inbegriff natürlicher Materialien wie Holz, Wolle, Leinen oder Baumwolle, die nicht nur eine einladende Atmosphäre schaffen, sondern auch Schadstoffe binden und so zu einem gesunden Raumklima beitragen. Ein Lebensgefühl! Diana Moegen hat nach einem Besuch bei einer Freundin in Schweden dieses „Lagom-Gefühl“ kennengelernt und Feuer gefangen. „Die Kombination aus Wohnaccessoires, Bekleidung, Café und Floralem unter einem Dach, das hat mich in Stockholm begeistert! Diese Atmosphäre &#8211; dieses Lebensgefühl, wollte ich nach Würzburg holen“, schwärmt Moegen. Das Feuer loderte in ihr weiter und entfachte den Funken für ihren ersten Laden mit skandinavischen Produkten in Würzburg: liten lycka, übersetzt aus dem Schwedischen „kleines Glück“, den sie 2017 eröffnete. Gleich in der Anfangszeit wurde durch einen Wasserschaden kurz vor dem Weihnachts-Geschäft ihr Wagemut auf die Probe gestellt und dann kam gleich noch die Corona-Pandemie, in der sie wie viele andere Einzelhändlerinnen und Einzelhändler schließen musste. Aufgrund der Versicherungssumme, die wegen des Wasserschadens dann zu Beginn der Corona-Zeit ausgezahlt wurde, konnten sie sich im wahrsten Sinne des Wortes über Wasser halten. Nicht zuletzt wegen treuer Stammkundinnen und Stammkunden, die durch Social Media und Mundpropaganda zusammengekommen waren, hätte sie diese schwierige Zeit gut überstanden, so Moegen. Auch in Rückbesinnung auf die schwedische Lebesweisheit <i>„</i>det löser sig“ (Das löst sich). In Schweden gebe es auch Probleme, Herausforderungen, aber die Menschen gingen anders damit um. „Sie vertrauen darauf, dass sich alles schon zum Guten wenden wird, sich löst und akzeptieren die Lage, so wie sie nun einmal ist“. Diese Mentalität sei hier in Deutschland wenig verbreitet, sagt die Skandinavien-Liebhaberin. Hierzulande konzentrierten wir uns auf die Schwierigkeiten und sähen das Glas erst einmal halb leer. „Das machen Schwedinnen und Schweden nicht. Sie nehmen die Dinge an, wie sie sind, sind optimistisch und ruhen die meiste Zeit in sich selbst. Beispielsweise im Mittsommer haben in Stockholm die Hälfte der Geschäfte einfach zu, weil Schwedinnen und Schweden irgendwo aufs Land fahren und feiern“, erzählt Diana Moegen. „Das ist dann auch egal, ob das in der Woche ist oder nicht. Der Laden bleibt einfach zu!“ Diese Einstellung sei vielleicht auch der Tatsache geschuldet, dass es wenig Sommer und viel Winter in Schweden gibt, aber es sei in erster Linie eine Mentalitätssache. Draußen in der Natur zu sein, mit anderen zusammen das Leben zu feiern, dieses „Büllerbü-Dasein“ à la Astrid Lindgren wirklich zu leben, das sei eine Philosophie, die mit guter Laune, einer tiefen Entspannung und mit dem Gefühl, es kommt, wie es kommt, verbunden ist. Diese Lebenseinstellung hat Diana Moegen für sich angenommen und so auch die Schwierigkeiten, die eine Selbstständigkeit mit sich bringt, gemeistert. Die Trennung von einer Geschäftspartnerin, den Wasserschaden, die Corona-Pandemie, das Einstellen auf immer neue Kaufgewohnheiten, auf die wirtschaftliche Lage und politische Gegebenheiten. Nicht zuletzt der Mut, ein zweites Geschäft zu eröffnen, um dem skandinavischen Lebensgefühl in Würzburg noch mehr Raum zu geben, zeugt von dieser Philosophie. Nach dem Laden am Grafeneckart 13 2017, gibt es seit 2024 nun auch liten lycka nature in der Rückermainstraße 1. Auch hier wird Skandinavien gefeiert &#8211; „mit Bekleidung, Kleinmöbeln und Wohnaccessoires, mit Fokus auf die Deckenhöhe von 3,60 Meter, wo man auch Lampen hängen und mehr Ausstellungsfläche hat, um Kleinmöbel zu präsentieren“, berichtet Moegen.<span class="Apple-converted-space">  </span>Das Sortiment an Bekleidung und Kleinmöbeln zu erweitern, sei der Wunsch vieler Kundinnen und Kunden gewesen. Dabei sei es, so Diana Moegen, nicht wichtig, dass die Kundschaft, die ihre Läden betritt, immer gleich etwas kauft, sondern dass sie sich im Laden wohlfühlt und mit diesem Gefühl hinausgeht. Irgendwann erinnere sie sich daran, wo sie etwas Schönes für ihr Zuhause finden könne. „Kleines Glück“ der Name ist Programm. Irgendwo in Skandinavien heißt es, wohnt das Glück. Deshalb ist es auch nicht ungewöhnlich, dass der World Happiness Report<sup>1</sup> belegt, dass die skandinavischen Länder die glücklichsten und gesündesten sind. Die nordischen Länder haben eine extrem hohe Lebenserwartung. In Schweden liegt sie momentan bei 83 Jahren, ebenso in Norwegen. 2050 rechnet man in Skandinavien mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 86 Jahren. Das Lagom-Gefühl scheint Früchte zu tragen. Während Diana Moegen anfangs vor allem skandinavische Herstellerinnen und Hersteller präsentierte, arbeitet sie inzwischen auch mit vielen deutschen Lieferanten zusammen, die schlichtes Design anbieten – etwa die Firma Side by Side, deren Holzprodukte aus Werkstätten für Menschen mit Behinderung stammen und von phänomenaler Qualität seien, wie sie sagt. Dabei habe sie keine Bombenmarge, aber sie könne jedes Produkt mit einem guten Gefühl verkaufen, und die Produkte passten wiederum in das Portfolio des skandinavischen Stils. „Friluftsliv“ &#8211; Die Schönheit der Natur zu erleben und aus der Hektik des Alltags auszubrechen, das gehöre für Skandinavierinnen und Skandinavier zu einem guten Leben dazu. Natur sei Rückzugsort und Quelle für Inspiration. „Friluft“ („Freiluft“) und „Liv“ („Leben“) ist dafür ein Reminder. Und daher holen sich Nordlichter, wenn sie nicht in die Natur gehen, Naturmaterialien nach Hause. Die Produkte in liten lycka erzählen Geschichten vom einfachen Leben, vom rechten Maß, von Ruhe und In-sich-Ruhen, von einem Lebensstil und einem ­Lebensgefühl, das es wert ist, mit nach Hause genommen zu werden. Dahinter versteckt sich Entspannung im eigenen Zuhause, Leichtigkeit und Wertschätzung, erweitert durch die für Skandinavien typische Naturverbundenheit. Und es ist der Inbegriff dessen, mit anderen eine gute Zeit zu verbringen. Deshalb werden etwa zum Mittsommer auch mal die Schotten dicht gemacht. Nachahmenswert, wie Diana Moegen findet!</p>
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