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	<title>Klima &amp; Gesundheit &#8211; Lebenslinie</title>
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	<description>Gesundheitsmagazin für Mainfranken</description>
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		<title>Nun kann die Edamame wachsen</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/nun-kann-die-edamame-wachsen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Mar 2025 22:01:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Klima & Gesundheit]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nur selten wuchsen bisher exotische Obstsorten wie Feigen in fränkischen Gärten, doch das wird sich demnächst wahrscheinlich ändern. Denn die Durchschnittstemperaturen steigen. „Dadurch kann der Feigenanbau erfolgreich sein, zumindest, wenn der Winter mild war und die Pflanzen nicht heruntergefroren sind“, sagt Christine Scherer von der Bayerischen Gartenakademie in Veitshöchheim. Die längere Vegetationszeit ermöglicht außerdem den Anbau von Süßkartoffeln. Zu den Gemüsesorten, die im Gegensatz zu früher inzwischen gute Wachstumsbedingungen in fränkischen Gärten vorfinden, gehört laut Scherer auch die grüne Gemüsesojabohne Edamame. „Allgemein gedeihen die besonders wärmeliebenden Kulturen wie Paprika und Auberginen jetzt im Hausgarten besser“, so die Gartenexpertin. Die mit Topinambur verwandte, süße Knolle Yacon profitiert ebenso wie Herbstsalate und Kohlgemüse davon, dass es wärmer wird. Allerdings, so die Fachfrau, sollte es tatsächlich lange warm sein. 2024 sei es im Hausgarten zu nass gewesen. Generell bleibt das Gärtnern weiterhin eine Herausforderung. Die Hauptfrage beim Anbau von Bohnen zum Beispiel lautet: Wie heiß wird es im Sommer? Bohnen, so Christine Scherer, fänden klimabedingt nur zum Teil bessere Wachstumsbedingungen vor. „Im Frühjahr, wenn der Boden sich gut erwärmt hat, keimen sie bei Direktsaat zügiger“, erläutert sie. Gerade die Bohne möge es aber nicht, wenn es infam heiß wird. Große Sommerhitze wirke sich laut der Mitarbeiterin am Institut für Erwerbs- und Freizeitgartenbau der Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau negativ auf den Fruchtansatz aus. ­„Besonders bei ­Stangenbohnen vertrocknen die Blüten bei großer Hitze“, erläutert sie. Durch eine ­längere Vegetationsperiode könne andererseits noch Anfang Juli ein später Satz Buschbohnen gesät werden. Artischocken überwintern durch die höheren Durchschnittstemperaturen nun zum Teil gut, „wenn der Wurzelbereich ausreichend geschützt wird.“ Die Erderwärmung ist allerdings auch für jene Tierchen gut, die vom Gärtner überhaupt nicht gern gesehen werden. „Gemüsefliegen, Weiße Fliegen und Wanzen sind auf dem Vormarsch“, sagt hierzu Christine Scherer. Ein gärtnerisches Dauerproblem bleiben Läuse. Nachdem der Anbau aufgrund der längeren Vegetationszeit früher beginnt und später endet, sei ab dem zeitigen Frühjahr bis Ende November mit Läusen zu rechnen. Zudem gelte es, verstärkt auf die Grüne Reiswanze und die Marmorierte Baumwanze zu achten: „Sie verursachen Saugschäden, Verkrüppelungen und Wachstumsstörungen.“ Gemüsefliegen treten inzwischen meist in mehreren Generationen auf. Nicht nur die Blüte- und Reifezeit verändern sich also durch die Wärme. Sondern nicht zuletzt auch die Schädlinge als gärtnerische Gegenspieler. Deshalb, so Scherer, sollten vermehrt Kulturschutznetze zum Einsatz kommen: „Vor allem, um Gemüsekulturen vor Läuse- und Gemüsefliegenbefall zu schützen.“ Die Gartenexpertin rät zu zügigeren Ernten und zu einem vermehrt satzweisen Anbau. Wer Salate ziehen möchte, sollte zu läuseresistenten Sorten greifen: „Radicchio und Feldsalat haben erfahrungsgemäß keine Läuse.“ Im Herbst rät Christine Scherer zu Zuckerhut.</p>
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		<title>Ernährungswende, jetzt!</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/ernaehrungswende-jetzt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Mar 2025 22:01:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Klima & Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[„Die Zahl der akut Hungernden hat sich in den letzten drei Jahren fast verdreifacht und liegt bei 345 Millionen“, berichtet Dr. Martin Frick, Direktor des UN-Welternährungsprogramms für Deutschland, Österreich und Liechtenstein1. Es steht zu erwarten, dass sich die Lage noch mehr zuspitzt. Die Umweltprobleme noch gravierender werden. Die Böden noch kränker. Um gegenzusteuern, wird eine [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_19007" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-19007" class="size-medium wp-image-19007" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/34neu-rosol-300x205.jpg" alt="" width="300" height="205" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/34neu-rosol-300x205.jpg 300w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/34neu-rosol-1024x699.jpg 1024w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/34neu-rosol-1536x1048.jpg 1536w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/34neu-rosol-2048x1398.jpg 2048w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/34neu-rosol-218x149.jpg 218w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-19007" class="wp-caption-text">©Daniel Peter</p></div>
<p>„Die Zahl der akut Hungernden hat sich in den letzten drei Jahren fast verdreifacht und liegt bei 345 Millionen“, berichtet Dr. Martin Frick, Direktor des UN-Welternährungsprogramms für Deutschland, Österreich und Liechtenstein<sup>1</sup>. Es steht zu erwarten, dass sich die Lage noch mehr zuspitzt. Die Umweltprobleme noch gravierender werden. Die Böden noch kränker. Um gegenzusteuern, wird eine „Ernährungswende“ hin zu mehr pflanzlicher Ernährung gefordert. Dafür plädiert auch die Wirtschaftsgeografin Marit Rosol. „Eine Orientierung hin zu mehr pflanzlicher Ernährung ist aus vielen Gründen sinnvoll und nötig“, so die Würzburger Universitäts-Professorin. Im Grunde mag niemand riesige Monokulturen von Raps haben. Niemand mag, dass Nutztiere gequält werden. Eine Ernährungswende sollte laut Rosol sowohl den Klima- als auch den Wasser-, Biodiversitäts- und Emissionsschutz in den Blick nehmen. „Fleisch- und Milchkonsum sollen nicht verboten sein“, betont sie. Es gehe vielmehr um einen bewussteren Konsum: „Um weniger und bessere Tierprodukte, um artgerechte Haltung und die Verwendung von wertvollem Agrarland vorrangig für Nahrungs- statt für Futtermittel.“ Verboten sein sollte jedoch jede „unwürdige Massentierhaltung“. Die bringe viele Probleme mit sich. Dazu gehören laut der Würzburger Forscherin zum Beispiel Antibiotika-Resistenzen sowie die Belastung von Böden und Wasser mit Nitrat. „Verboten werden sollte auch das Abholzen von Regenwald zur Sojaproduktion als Grundlage eines überdimensionierten Fleischkonsums“, fordert sie. Für eine Ernährungswende spricht sich auch Gerd Sych von der Organisation „Slow Food Convivium Mainfranken-Hohenlohe“ aus. „Slow Food ist schon immer dafür gewesen, den Fleischkonsum einzuschränken“, sagt er. Geschehen könnte dies zum Beispiel durch eine ganzheitliche Verarbeitung geschlachteter Tiere. „Nicht nur Filet, sondern alle Teile eines Tieres sind Edelteile und sollten mit entsprechendem Respekt in der Küche verarbeitet werden“, appelliert er. Eine Ernährungswende sei wichtig, da aktuell ein großer Teil des Tierfutters aus Drittländern nach Deutschland importiert wird: „Damit gehen wertvolle Flächen zum Beispiel für den Anbau von Hülsenfrüchten verloren.“ Aktuell stelle sich die Frage, wie Bürgerinnen und Bürger mit geringem Bruttolohn überhaupt noch Lebensmittel finanzieren sollen. „Können sich Menschen aus finanziellen Gründen keine ausgewogene Ernährung leisten, ist das ein gesundheitliches Problem, aber auch ein Problem gesellschaftlicher Teilhabe“, sagt dazu Prof. Rosol. Das müsse angegangen werden: „Sind Löhne und Sozialleistungen angemessen und wären die Ausgaben für Wohnen geringer, könnten alle die wahren Preise für eine gute und zukunftsorientierte Landwirtschaft bezahlen.“ Keinesfalls dürften die Preise laut Rosol gesenkt werden. Die seien inzwischen ohnehin so gering, dass eine gute Landwirtschaft ökonomisch fast nicht mehr machbar ist. Auch Sych sieht Lebensmittelpreise als „problematisch“ an: „Durch Billigangebote werden Verbraucherinnen und Verbraucher zu höherem Fleischkonsum angeregt.“</p>
<p><i>Quelle: 1www.klimawandel-gesundheit.de/ernaehrungswende-lebensmittel-fuer-menschen-statt-futter-fuer-fleischerzeugung/</i></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Begehbares Klimabildungszentrum</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/begehbaren-klimabildungszentrum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Mar 2025 22:01:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Klima & Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit Januar läuft in der Gemeinde Oberelsbach ein großangelegtes Projekt: Ein ganzes Dorf ist im Auftrag des Klimaschutzes unterwegs, gefördert mit 4,2 Millionen Euro vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz.  Die bekennende Umweltgemeinde im Unesco-Biosphärenreservat Rhön wird in den kommenden Jahren ein ganzes Maßnahmenbündel umsetzen, um natürliche Ökosysteme zu stärken, Versiegelung im [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Seit Januar läuft in der Gemeinde Oberelsbach ein großangelegtes Projekt: Ein ganzes Dorf ist im Auftrag des Klimaschutzes unterwegs, gefördert mit 4,2 Millionen Euro vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz.  Die bekennende Umweltgemeinde im Unesco-Biosphärenreservat Rhön wird in den kommenden Jahren ein ganzes Maßnahmenbündel umsetzen, um natürliche Ökosysteme zu stärken, Versiegelung im Straßen- und Siedlungsgebiet zu reduzieren, natürliche CO<sub>2</sub>-Senken zu schaffen und innovative Freizeit- und Begegnungsmöglichkeiten zu entwickeln, die über natürlichen Klimaschutz informieren. Damit wird der Markt Oberelsbach, ideal in der Mitte Deutschlands gelegen, zum begehbaren Klimabildungszentrum für Natürlichen Klimaschutz – samt Biosphärenspielplatz. „Wir werden also nicht nur Klima schützen und die Artenvielfalt steigern, sondern auch Wissen weitergeben. Dadurch erreichen wir Hebelwirkung und Breitenwirksamkeit für dieses wichtige Thema“, erläutert Erster Bürgermeister Björn Denner.</p>
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		<title>Mensch, Tier und Umwelt im Blick</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/mensch-tier-und-umwelt-im-blick/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Rodegra]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Oct 2024 07:04:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Klima & Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[76 Demeter-Betriebe erbringen Nachhaltigkeitsleistungen im Wert von elf Millionen Euro im Jahr, was rund 144.000 Euro pro Betrieb und rund 1.450 Euro pro Hektar entspricht. Diese Nachhaltigkeitsleistungen für Umwelt und Gesellschaft hat ein Gemeinschaftsprojekt der VDE Markt GmbH, der Molkerei Schrozberg, des Demeter-Landesverbandes Baden-Württemberg e.V. und der Regionalwert Leistungen GmbH ermittelt. Die Leistungsbilanz deckt mit [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>76 Demeter-Betriebe erbringen Nachhaltigkeitsleistungen im Wert von elf Millionen Euro im Jahr, was rund 144.000 Euro pro Betrieb und rund 1.450 Euro pro Hektar entspricht. Diese Nachhaltigkeitsleistungen für Umwelt und Gesellschaft hat ein Gemeinschaftsprojekt der VDE Markt GmbH, der Molkerei Schrozberg, des Demeter-Landesverbandes Baden-Württemberg e.V. und der Regionalwert Leistungen GmbH ermittelt. Die Leistungsbilanz deckt mit über 500 Kennzahlen eine große Bandbreite an Bereichen ab. Diese wurden in einem wissenschaftlich begleiteten partizipativen Prozess mit Landwirtinnen und Landwirten erarbeitet und umfassen etwa Biodiversität, Klimaschutz, Wasserschutz, Tierwohl, regionale Wirtschaftskreisläufe, regenerative Energien, aber auch soziales Engagement. Der Demeter Verband feiert in diesem Jahr 100 Jahre biologisch-dynamische Landwirtschaft. Die Ergebnisse der Nachhaltigkeitsanalyse zeigen, dass die Demeter-Höfe bereits vielfältige Antworten auf unsere Umwelt- und Nachhaltigkeitsprobleme haben, also schon lange Teil der Lösung sind. Das Demeter-Gütesiegel gibt es seit 1928. Damit ist Demeter der älteste Bioverband Deutschlands. Demeter garantiert, dass Lebensmittel im Einklang mit der Natur produziert werden, steht für lebendige Kreislaufwirtschaft und somit für die nachhaltigste Form der Landbewirtschaftung. Während andere Bio-Siegel nur ein gewisses Maß an Öko-Standards erfüllen müssen, verpflichtet sich Demeter zu Standards die weit über die allgemeine EU-Okö-Verordnung hinausgehen – der Umwelt und dem Menschen zuliebe.</p>
<p><i>Quelle: Demeter Landesverband Baden-Württemberg e.V.</i></p>
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		<title>Es ist nicht alles grün, was glänzt</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/es-ist-nicht-alles-gruen-was-glaenzt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Rodegra]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Oct 2024 06:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Klima & Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Den Oscar beziehungsweise die Goldene Himbeere kennt jeder. Anders ist es mit dem „Goldenen Geier“ der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Dabei ist dessen Bedeutung nicht zu unterschätzen. Mithilfe einer öffentlichen Abstimmung wurde auch 2024 die „dreisteste Umweltlüge“ gekürt. Mehr als 20.000 Menschen verliehen dem Nahrungsmittelkonzern Nestlé im Juli den Schmähpreis für seine Imagekampagne „#UnterwegsNachBesser“1. „Nestlé wirbt [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_18199" style="width: 235px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-18199" class="size-medium wp-image-18199" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/dr-peach-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/dr-peach-225x300.jpg 225w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/dr-peach-768x1024.jpg 768w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/dr-peach-1152x1536.jpg 1152w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/dr-peach-1536x2048.jpg 1536w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/dr-peach-218x291.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/dr-peach-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /><p id="caption-attachment-18199" class="wp-caption-text">©Universität Würzburg/Pressestelle</p></div>
<p>Den Oscar beziehungsweise die Goldene Himbeere kennt jeder. Anders ist es mit dem „Goldenen Geier“ der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Dabei ist dessen Bedeutung nicht zu unterschätzen. Mithilfe einer öffentlichen Abstimmung wurde auch 2024 die „dreisteste Umweltlüge“ gekürt. Mehr als 20.000 Menschen verliehen dem Nahrungsmittelkonzern Nestlé im Juli den Schmähpreis für seine Imagekampagne „#UnterwegsNachBesser“<sup>1</sup>. „Nestlé wirbt unter anderem damit, dass es Plastik-Verpackungsmaterial einspart, indem beispielsweise die Smarties-Verpackung auf Papier umgestellt wurde“, erklärt die DUH. Der Konzern suggeriere, er achte auf die Umwelt. Dabei falle durch die Umstellung von Einweg-Plastik auf Einweg-Pappe kein Gramm weniger Müll an. Der Appell des Vereins lautet daher: „Augen auf bei Werbelügen, es ist nicht alles grün, was glänzt!“ Oder anders gesagt: Das ist Greenwashing. „Darunter versteht man, dass Unternehmen, manchmal auch politische Systeme, ihre Aktivitäten vor dem Hintergrund von Klimafreundlichkeit oder gar -neutralität darstellen, obwohl das klimatologisch gar nicht der Fall ist“, erklärt der renommierte Würzburger Klimaforscher Dr. Heiko Paeth. Gut gemacht, aber nicht gut gemeint! „Man tut so, als würde man Klimaschutz betreiben, aber tut es gar nicht oder in geringerem Umfang, als das Marketing es nahelegt.“ So wie laut DUH im Fall Nestlé. Das Unternehmen gehöre laut „Break Free From Plastic“ nach wie vor zu den globalen Hauptverursachern von Plastikmüll und ist im Jahr 2023 sogar auf Platz zwei des internationalen Rankings aufgerückt. Die Folgen von Greenwashing können weitreichend sein, betont der Professor. „Die Unternehmen bringen Produkte ohne tiefgreifende Veränderungen in der Produktionsweise, in den Lieferketten und im Transport weiter an Konsumentinnen und Konsumenten, die eigentlich nachhaltiger konsumieren wollen.“ Der Effekt: „Wir schützen unser Klima nicht wirklich. Oder eben nicht genug. Das heißt, wir beruhigen unser Gewissen, tun aber nichts.“ Dem Klimasystem sei völlig egal, mit welchen Begriffen wir unsere Handlungsweisen beschreiben, mahnt er. „Das Klimasystem interessiert sich nur dafür, ob die Treibhausgas-Konzentrationen in der Atmosphäre weiter steigen oder nicht. Und das tun sie kaum gebremst. Trotz aller Diskussionen um Klimaschutz und -politik. Greenwashing ist ein Teil des Problems.“ Doch wie erkennen Verbraucherinnen und Verbraucher, ob ein Unternehmen wirklich grüne Ziele verfolgt? „Das ist im Einzelfall wirklich sehr schwer. Damit befassen sich Gerichte ständig“, sagt Klimaexperte Paeth. Plumpe Versuche wie „Tankstelle versus Klimaneutralität“ seien einfach auszumachen, bei Nahrungsmitteln mit einer ökologischen Reputation sei das schon nicht mehr so einfach. Professor Paeth zufolge sei es bei Urteilen zuletzt stets darauf angekommen, was im Kleingedruckten steht. Die Konsequenz: Verbraucherinnen und Verbraucher müssen nachlesen, um sich selbst ein Urteil zu bilden. Aber: „Manchmal ist das gar nicht so leicht zu beurteilen, selbst für einen Spezialisten wie mich“, räumt Paeth ein. Helfen bestimmte Label? Ein Beispiel ist „Planet Score“. Laut dem Bundesverband Naturkost Naturwaren<sup>2</sup> handele es sich um ein „ökologisches Nachhaltigkeitslabel, das Auskunft über die Umweltauswirkungen von Lebensmitteln gibt“. Zurück gehe es auf eine Initiative von 16 französischen Verbraucherschutz- und Umweltverbänden. Bei unseren Nachbarn kommt das vom französischen Forschungsinstitut für ökologische Landwirtschaft und Lebensmittel entwickelte Label gut an. Der Vorteil des „Planet Score“-Labels gegenüber ähnlichen Siegeln sei, dass es Faktoren aufschlüsselt, die in die Ökobilanz hineinspielen und so Konsumentinnen und Konsumenten zu differenzierten Kaufentscheidungen verhilft. Aus Sicht des deutschen Verbraucherportals Lebensmittelklarheit sei das ein Schritt in die richtige Richtung. Am Ende sind Unternehmen und Politik in der Pflicht – aber auch jeder Einzelne. „Je näher man am Erzeuger dran ist, desto sicherer kann man sein, was das für ein Produkt ist und was dazwischen alles passiert sein könnte“, so Dr. Paeth.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><i>Quellen: 1 https://www.duh.de/goldenergeier/2024, 2 https://n-bnn.de/planet-score</i></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wetterfühligkeit ist keine Einbildung</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/wetterfuehligkeit-ist-keine-einbildung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Rodegra]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Oct 2024 07:18:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Klima & Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt Menschen, die auf kleinste Wetterveränderungen reagieren. „Wetterfühlig“ nennt man sie. Bei bestimmten Wetterkonstellationen sind sie krank, liegen etwa mit Migräne flach. Oder sie schlafen „nur“ schlecht. Oder die Gelenke schmerzen. Manche wetterfühlige Menschen sind abgeschlagen und klagen über Kreislaufprobleme. Vielleicht mag das eine oder andere manchmal Einbildung sein. Doch das Wetter hat Einfluss [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_18204" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-18204" class="size-medium wp-image-18204" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/csm_dzhi_maack2021_web_1cac22143f-300x184.jpg" alt="" width="300" height="184" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/csm_dzhi_maack2021_web_1cac22143f-300x184.jpg 300w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/csm_dzhi_maack2021_web_1cac22143f-218x134.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/csm_dzhi_maack2021_web_1cac22143f.jpg 767w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-18204" class="wp-caption-text">©UKW</p></div>
<p>Es gibt Menschen, die auf kleinste Wetterveränderungen reagieren. „Wetterfühlig“ nennt man sie. Bei bestimmten Wetterkonstellationen sind sie krank, liegen etwa mit Migräne flach. Oder sie schlafen „nur“ schlecht. Oder die Gelenke schmerzen. Manche wetterfühlige Menschen sind abgeschlagen und klagen über Kreislaufprobleme. Vielleicht mag das eine oder andere manchmal Einbildung sein. Doch das Wetter hat Einfluss auf unsere Gesundheit. Dies bestätigt auch Professor Christoph Maack vom Würzburger Universitätsklinikum. Laut dem Sprecher des in Würzburg angesiedelten Deutschen Zentrums für Herzinsuffizienz (DZHI) gebe es eine ideale Temperatur, bei der die geringsten Herz-Kreislauf-Todesfälle zu verzeichnen sind: „Sie liegt bei 17 oder 18 Grad.“ Ist es wärmer oder kälter, stürben im Schnitt mehr Menschen. Nicht zuletzt beeinflusse heißes Wasser die menschliche Gesundheit. Der Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie wird niemals den Hitzesommer 2003 vergessen. Er hielt sich damals in den USA auf, blieb allerdings auf dem Laufenden, was die Geschehnisse in Europa anbelangte: „Vor allem in Frankreich gab es damals rund 15.000 Tote.“ Danach allerdings, zeigen Untersuchungen, passierte etwas Erstaunliches: Immer weniger Menschen sterben seither im Sommer. Trotzdem es immer mehr Nächte mit tropischen ­Temperaturen gibt. „Der Körper kann und muss sich an das Wetter anpassen“, sagt Dr. Christoph Maack. Aus diesem Grund verschiebt sich sukzessive auch die optimale Temperatur nach oben. Dass es inzwischen weniger Herz-Kreislauf-Tote an sehr heißen Tagen gibt, läge laut dem Herzspezialisten allerdings auch daran, dass immer mehr Räume klimatisiert sind. Auch wenn dies vor Unwohlsein bis hin zu Todesfällen schützt, sei das Klimatisieren in Innenräumen in gewisser Weise paradox. Denn: „Klimaanlagen sind wiederum nicht gut fürs Klima“, so der Kardiologe. Von Wetterfühligkeit und Problemen durch Extremwetter sind vor allem Seniorinnen und Senioren betroffen. Dies läge laut Maack daran, dass die Regulationsfähigkeit im Alter eingeschränkt ist: „Dem alternden Körper fehlen Anpassungsmechanismen, die der junge Körper noch hat.“ Dass selbst extreme Hitze an sich nichts Gefährliches ist, stellen Saunabesuche unter Beweis. Sie würden den Körper fordern und fördern wie bei einem kleinen Sportprogramm, so der Spezialist für Herzinsuffizienz und Diabetes. Besonders problematisch ist, wird extreme Hitze in Städten mit Feinstaubbelastung erlebt. Professor Maack würde sich deshalb weniger versiegelte Böden und zudem viel mehr Natur im urbanen Raum wünschen. <i></i></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Mischung macht&#8217;s?</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/die-mischung-machts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Rodegra]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Oct 2024 06:59:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Klima & Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lebenslinie-magazin.de/?p=18186</guid>

					<description><![CDATA[Wo die geschmackliche Reise hingeht, ist noch offen. Vielleicht wird es etwas kräftiger oder nussiger als ein reines Weizenbrot. Das, was entsteht, könnte aber zukunftsweisend sein. Die Rede ist vom „Mischkulturbrot“, einem Projekt, das vom Verein „Die Freien Bäcker“ in Zusammenarbeit mit der Uni Kassel angestoßen wurde. Unter dem Titel „Vorwerts“ geht es darum, Erbsen [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wo die geschmackliche Reise hingeht, ist noch offen. Vielleicht wird es etwas kräftiger oder nussiger als ein reines Weizenbrot. Das, was entsteht, könnte aber zukunftsweisend sein. Die Rede ist vom „Mischkulturbrot“, einem Projekt, das vom Verein „Die Freien Bäcker“ in Zusammenarbeit mit der Uni Kassel angestoßen wurde. Unter dem Titel „Vorwerts“ geht es darum, Erbsen und Weizen im Gemenge anzubauen, also beide Kulturen gemeinsam auf dem Feld, und das daraus gewonnene „Gemengemehl“ anschließend zu verbacken. Jetzt im Herbst steht die erste Ernte an. „Diese Art des Anbaus wird seit Jahrhunderten von vielen indigenen Kulturen und auch von Gärtnerinnen und Gärtnern weltweit erfolgreich umgesetzt“, erklärt der Würzburger Bio-Bäckermeister Ernst Köhler, Geschäftsführer von Köhlers Vollkornbäckerei und selbst Mitglied des Vereins. Anstoß für das Projekt gaben einige Faktoren – unter anderem die steigenden Produktionskosten bei negativen Umwelteffekten auf die Landwirtschaft, einer neuen Düngeverordnung und damit zusammenhängend eine rückläufige Produktqualität. „Die Landwirtschaft ist heute in der Zwickmühle – auf der einen Seite ziehen die Anforderungen des Handels, auf der anderen Seite der große Umweltaspekt“, erklärt der Bäcker aus Leidenschaft. Die Mischkultur könne eine „spannende Alternative“ sein. Gearbeitet wird an dieser in einem sogenannten Real-Labor. Dort würden Ernst Köhler zufolge drei Varianten in zwei Anbau-Sessions – Sommer und Winter – auf demselben Schlag angebaut. Die bisherigen Erfahrungen seien vielversprechend. „Die Erbse als Leguminose bindet Stickstoff im Boden, dieser ist für die Weizenpflanze verfügbar, was im Umkehrschluss auch bedeutet, dass weniger Stickstoff gedüngt werden muss“, sagt der Bio-Bäcker. Die Erbsenpflanze gewährleiste mehr Biomasse auf dem Feld, das sorge für eine stärkere Beschattung, höhere Luftfeuchtigkeit und niedrigere Temperaturen im Mikroklima, Regen könne besser aufgenommen und durch unterschiedliche Wurzeltiefen und einer verbesserten Bodenfauna effektiver gespeichert werden. Und letztlich: „Die Qualität des Weizenkorns bezüglich Protein- und Mineralstoffgehalt verbessert sich.“ Ernst Köhler will Anfang 2025 mit den ersten Backversuchen starten. Das birgt Herausforderungen: „Der Weizen aus Mischkultur hat einen anderen Klebeeiweißgehalt als ‚regulärer‘ Weizen, da muss man in der Backstube ein bisschen spielen mit Vorteigen, Ruhezeiten und so weiter.“ An sich lasse sich ein Gemengemehl aber genauso problemlos verbacken wie reine Mehle. Er und sein Team versprechen sich viel davon. „Durch den Erbsenanteil von bis zu zwei Prozent im Gemengemehl verringert sich der Gehalt an Gluten bei gleichzeitiger Erhöhung der Proteine. Das kann für Menschen interessant sein, die ihren Kohlenhydratkonsum reduzieren und die Proteinzufuhr erhöhen wollen“, sagt er. Doch die Vorteile lägen vor allem beim Umweltaspekt im Anbau.</p>
<p><b>Das Interview mit Bio-Bäckermeister Ernst Köhler und Laura Schendzielorz (Verantwortliche für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit bei Köhlers Vollkornbäckerei) führte Lebenslinie Chefredakteurin Susanna Khoury.</b></p>
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		<title>Äpfel, Birnen und Walnüsse frisch vom Baum – Ernten und Naschen auf Würzburgs Streuobstwiesen erlaubt</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/aepfel-birnen-und-walnuesse-frisch-vom-baum-ernten-und-naschen-auf-wuerzburgs-streuobstwiesen-erlaubt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sandra Redlich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Sep 2024 19:16:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Klima & Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Stadt Würzburg verfügt über zahlreiche Streuobstwiesen mit rund 1.500 Obstbäumen. 14 Streuobstflächen, die sich für die Ernte besonders gut eignen, hat die Stadt gekennzeichnet. Hier dürfen grundsätzlich die Früchte von allen Bäumen geerntet werden. Einzige Ausnahmen sind gekennzeichnete Biotopbäume. Obstbestände außerhalb der ausgewiesenen gekennzeichneten Flächen dürfen nicht geerntet werden, da diese wirtschaftlich genutzt werden [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Die Stadt Würzburg verfügt über zahlreiche Streuobstwiesen mit rund 1.500 Obstbäumen.<br />
14 Streuobstflächen, die sich für die Ernte besonders gut eignen, hat die Stadt gekennzeichnet.<br />
Hier dürfen grundsätzlich die Früchte von allen Bäumen geerntet werden. Einzige Ausnahmen sind gekennzeichnete Biotopbäume.</p>
<p style="font-weight: 400;">Obstbestände außerhalb der ausgewiesenen gekennzeichneten Flächen dürfen nicht geerntet werden, da diese wirtschaftlich genutzt werden und die Früchte z.B. als Honig oder Saft vermarktet werden. Der Kauf von Produkten regionaler Streuobstwiesen unterstützt deren Erhalt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Das Angebot zum kostenlosen Ernten trägt dazu bei, dass auch das Obst von ungenutzten Bäumen und Sträuchern verwertet wird und nicht auf den Wiesen verrottet.</p>
<p style="font-weight: 400;">Wo sich städtische Flächen zum kostenlosen Obsternten befinden, kann einer interaktiven Karte unter<a href="https://www.wuerzburg.de/themen/umwelt-klima/stadtnatur-und-biologische-vielfalt/biotope-und-schutzgebiete/biotope-und-natuerliche-lebensraeume/streuobst/32683.Streuobst-in-Wuerzburg---Obst-ernten-erlaubt.html">www.wuerzburg.de/streuobst</a> entnommen werden. Weitere Informationen zu den Flächen – u.a. wie groß diese sind und welche Obstarten sich dort finden – werden beim Klick auf das jeweilige Apfel-Symbol angezeigt.</p>
<div id="attachment_18033" style="width: 610px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-18033" class="wp-image-18033" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/09/Walnuss2_Lampert-702x336.jpg" alt="" width="600" height="400" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/09/Walnuss2_Lampert-300x200.jpg 300w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/09/Walnuss2_Lampert-1024x683.jpg 1024w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/09/Walnuss2_Lampert-1536x1024.jpg 1536w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/09/Walnuss2_Lampert-2048x1365.jpg 2048w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2024/09/Walnuss2_Lampert-218x145.jpg 218w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><p id="caption-attachment-18033" class="wp-caption-text">Auch Walnüsse können auf Streuobstwiesen geerntet werden Foto: Katharina Lampert</p></div>
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<p style="font-weight: 400;">Damit möglichst viele Ernter Freude an der Aktion haben und auch die Streuobstwiesen nicht geschädigt werden, gilt es, folgende Verhaltensregeln und Hinweise zu beachten:</p>
<ul style="font-weight: 400;">
<li>Ernten Sie nur auf den markierten städtischen Flächen.</li>
<li>Pflücken Sie nur in Reichweite oder sammeln Sie vom Boden.</li>
<li>Die Verwendung von Leitern und das Beklettern der Bäume ist nicht gestattet – Sturzgefahr!</li>
<li>Ernten Sie Obst nur in haushaltsüblichen Mengen.</li>
<li>Bitte die Bäume nicht beschädigen, keine Äste abbrechen und die Wiesenflächen schonen. Die Flächen dürfen mit Fahrzeugen oder Anhängern nicht befahren werden.</li>
<li>Bitte nehmen Sie Ihren Abfall mit!</li>
<li>Meiden Sie die speziell beschilderten Biotopbäume (evtl. Nester von Wespen, Bruchgefahr etc.).</li>
<li>Achten Sie auf Stolpergefahren und unebenen Boden!</li>
<li>Prüfen Sie die Genießbarkeit des Obstes vor dem Verzehr.</li>
<li>Bitte achten Sie auf Bienen und Wespen.</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">Das Betreten der Flächen und Ernten erfolgt auf eigene Gefahr.</p>
<p style="font-weight: 400;">Im Flyer <a href="https://www.wuerzburg.de/themen/umwelt-klima/stadtnatur-und-biologische-vielfalt/biotope-und-schutzgebiete/biotope-und-natuerliche-lebensraeume/streuobst/m_573609">„Ernten und Naschen erlaubt</a>“ sind die wichtigsten Informationen zur Ernte auf den städtischen Streuobstwiesen zusammengefasst.</p>
<p style="font-weight: 400;">Für Privatpersonen, die Obstbäume oder -sträucher besitzen, aber während der Obstsaison die vielen Früchte nicht abernten können oder wollen wurde die bundesweiter Aktion „gelbes Band“ ins Leben gerufen. Markieren die Eigentümer Bäume und Sträucher mit einem gelben Band, so signalisiert dies: Auch hier dürfen die Früchte ohne Rücksprache und für den eigenen Bedarf gepflückt und bereits von diesem Baum gefallenes Obst kostenlos aufgelesen werden – unter Einhaltung der Verhaltensregeln.</p>
<p style="font-weight: 400;">Weitere Information zur <a href="https://www.bmel.de/DE/themen/ernaehrung/lebensmittelverschwendung/ernteaktion-gelbes-band.html">Aktion „gelbes Band“</a> und die entsprechenden Verhaltensregeln finden Sie beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Wohlfühl- und Klimabaum</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/wohlfuehl-und-klimabaum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Rodegra]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Apr 2024 16:06:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Klima & Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lebenslinie-magazin.de/?p=17658</guid>

					<description><![CDATA[Die Elsbeere ist ein heimischer, halbhoher und relativ dünner Laubbaum mit vielen besonderen Eigenschaften. „Für uns Förster:innen ist sie waldbaulich sehr wertvoll, weil sie im Schatten anderer, dominanter Baumarten wachsen kann“, sagt Annette Fricker, Försterin im westlichen Landkreis Würzburg. Sterben klimabedingt alte Buchen oder Eichen ab, entwickelt sich die trockenheitsresistente Elsbeere im frei gewordenen Raum. [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Elsbeere ist ein heimischer, halbhoher und relativ dünner Laubbaum mit vielen besonderen Eigenschaften. „Für uns Förster:innen ist sie waldbaulich sehr wertvoll, weil sie im Schatten anderer, dominanter Baumarten wachsen kann“, sagt Annette Fricker, Försterin im westlichen Landkreis Würzburg. Sterben klimabedingt alte Buchen oder Eichen ab, entwickelt sich die trockenheitsresistente Elsbeere im frei gewordenen Raum. Die Elsbeere verhindert so Kahlflächen und dadurch auch einen klimabedingten Totalumbruch im Wald. Dort, wo sie jetzt schon gedeiht, trägt sie dazu bei, dass keine neuen Bäume gepflanzt werden müssen: Der Wald wächst durch Naturverjüngung, also Eigensaat, weiter. Auf einer Freifläche, die dadurch entstand, dass alles abstarb, wäre das unmöglich! „Außerdem sind die Bedingungen auf einer Freifläche zu extrem, es ist zu heiß und zu trocken“, sagt Fricker. Ohne Schatten überleben in der Regel nur Brombeeren und Sträucher. „Nachdem die Elsbeere als Stützgerüst stehen bleibt, bleibt auch der Wald ein Wald und geht nicht kaputt“, betont die Försterin. Die Elsbeere vermehrt sich im Übrigen nicht nur über ihre Beeren: „Oft kommen aus ihren Wurzeln neue, kleine Bäume.“ Weil der Baum „aus der Kraft der Wurzeln“ entsteht, wächst er auch schneller aus der gefährlichen Wildverbiss-Höhe von etwa 80 Zentimetern heraus. Als großen Vorteil sieht es die Waldexpertin weiter an, dass Elsbeeren heimisch sind: „Es ist wichtig, auf das zu setzen, was bei uns natürlich vorkommt und an unsere Bedingungen angepasst ist.“ Zu diesen „Bedingungen“ gehört nicht nur das sich verändernde Klima, sondern zum Beispiel auch der Muschelkalkboden. Bei fremden Baumarten wisse man nie, wie diese sich verhalten: „Sie können sogar riskant für das Ökosystem sein.“ Zu all diesen positiven Eigenschaften kommt, die bienenfreundlichen Blüten der Elsbeere im Frühsommer und die von feuerrot über orange nach gelb sich verfärbenden Früchte, die zwischen Juli und September reifen. Auch wegen der Holzqualität ist die Elsbeere wertvoll: „Früher wurde sie deshalb als ‚schwedischer Birnbaum‘ gehandelt.“ Furnier aus Elsbeere ist rötlich gefärbt: „Das Stammholz kann auch gut für Möbel verwendet werden.“ Annette Fricker hat selbst einen Küchenboden, der aus Dielen von Elsbeere besteht: „Der ist total robust, wenn etwas darauf fällt, sieht man keine Dellen.“<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
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		<title>Mehr Transparenz im Lebensmittelbereich</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/mehr-transparenz-im-lebensmittelbereich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Rodegra]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Oct 2023 17:33:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Klima & Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
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					<description><![CDATA[In Bayern gibt es inzwischen 35 staatlich anerkannte Öko-Modellregionen. Seit 2016 ist der Landkreis Rhön-Grabfeld eine davon. Dr. Maike Hamacher betreut seit Sommer 2020 als Projektmanagerin die Öko-Modellregion Rhön-Grabfeld. Die Themenfelder: Förderung des Ökolandbaus und Bio-Lebensmittel. Vom Acker bis auf den Teller! „Besonders macht die Arbeit die Verknüpfung von Bio und Regionalität. Will heißen: es [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_15944" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-15944" class="wp-image-15944 size-medium" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dr.-Maike-Hamacher-C-Daniel-Delang-300x212.jpg" alt="" width="300" height="212" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dr.-Maike-Hamacher-C-Daniel-Delang-300x212.jpg 300w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dr.-Maike-Hamacher-C-Daniel-Delang-1024x723.jpg 1024w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dr.-Maike-Hamacher-C-Daniel-Delang-1536x1084.jpg 1536w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dr.-Maike-Hamacher-C-Daniel-Delang-218x154.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dr.-Maike-Hamacher-C-Daniel-Delang.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-15944" class="wp-caption-text">©Daniel Delang</p></div>
<p>In Bayern gibt es inzwischen 35 staatlich anerkannte Öko-Modellregionen. Seit 2016 ist der Landkreis Rhön-Grabfeld eine davon. Dr. Maike Hamacher betreut seit Sommer 2020 als Projektmanagerin die Öko-Modellregion Rhön-Grabfeld. Die Themenfelder: Förderung des Ökolandbaus und Bio-Lebensmittel. Vom Acker bis auf den Teller! „Besonders macht die Arbeit die Verknüpfung von Bio und Regionalität. Will heißen: es geht um die Menschen, Betriebe und Umwelt vor Ort. Diese Aufgaben gehen wir mit den Akteur:innen der Region gemeinsam an, etwa in Projekten wie der Bio-Brotbox-Aktion, dem Bio-Heumilch-Projekt Rhön-Vogelsberg (in Kooperation mit hessischen Kolleg:innen), der Förderung von Bio-Produkten in Kita- und Schulverpflegung oder auch Kochworkshops etwa zum Thema regionale Bio-Hülsenfrüchte“, berichtet Dr. Hamacher. Aktuell stehen zwei weitere Projekte in den Startlöchern, zum einen der neue Bio-Einkaufsführer sowie die BioRegio Rhön am 29. Oktober. Im Bio-Einkaufsführer der Region Rhön-Grabfeld sind 54 Anbieter aufgelistet, darunter Gastronom:innen und Hotellerie (3), Betriebe mit Direktvermarktung (33), Getränke und Spirituosen (9), Bioläden (4) und Imkereien (5). „Aufgenommen haben wir alle Betriebe und Unternehmen mit reinem Bio-Sortiment oder einer Bio-Zertifizierung“, begründet Maike Hamacher die Auswahl. Die Zielgruppe für den Bio-Einkaufsführer seien sowohl Einheimische als auch Tourist:innen, im Prinzip jede:r der sich für regionale Einkaufsmöglichkeiten und Bio-Produkte, nachhaltige Ernährung oder einfach gute Produkte interessiert, sagt die Projektleiterin. Einige Anbieter:innen, die im Bio-Einkaufsführer vertreten sind, präsentieren sich auch auf der BioRegio Rhön. Bei der Messe gehe es neben der Darstellung der Palette von regionalen Bio-Produkten, dem Verkauf und dem Austausch mit Interessierten, vor allem um die Transparenzerhöhung im Lebensmittelbereich. „In diesem Jahr werden insgesamt 24 Aussteller vertreten sein, von Bio-Betrieben, über Naturkost- und Unverpackt- Läden, Institutionen wie das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, bis hin zu Getränkeherstellern“<sup>1</sup>, so Hamacher.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-15946 alignright" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/OeMR-Bio-Einkaufsfuehrer-2023-Titel-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/OeMR-Bio-Einkaufsfuehrer-2023-Titel-300x300.jpg 300w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/OeMR-Bio-Einkaufsfuehrer-2023-Titel-1024x1024.jpg 1024w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/OeMR-Bio-Einkaufsfuehrer-2023-Titel-150x150.jpg 150w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/OeMR-Bio-Einkaufsfuehrer-2023-Titel-1536x1536.jpg 1536w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/OeMR-Bio-Einkaufsfuehrer-2023-Titel-218x218.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/OeMR-Bio-Einkaufsfuehrer-2023-Titel.jpg 1748w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Neben dem Verkauf wird vor allem die Information bei der BioRegio Rhön groß geschrieben: „Vereine und Institutionen werden über ihre Arbeit aufklären, etwa der Permakulturverein Waldgeister e.V., die bayerische Verwaltungsstelle des Biosphärenreservat Rhön, die Rhöner Naturgärten e.V., der Bund Naturschutz, der Landschaftspflegeverband, der Fairtrade Landkreis und selbstverständlich die Öko-Modellregion Rhön-Grabfeld.“ Abgerundet werde die Messe durch ein Vortragsprogramm, unter dem Motto „Herausforderungen begegnen: Bio bringt&#8217;s!“ immer im Kontext zu Ernährung. „Hier geht es um Nährstoffkreisläufe und unsere Böden, klar definierte Regionalität, Essen und Klimaschutz oder Essen und Trinken, Bio und regional “, weiß Dr. Hamacher.</p>
<p><i>Quelle: 1Programm und Ausstellerliste unter www.oekomodellregionen.bayern/<br />
rhoen-grabfeld/termine</i></p>
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