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	<title>Humor &#8211; Lebenslinie</title>
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	<description>Gesundheitsmagazin für Mainfranken</description>
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		<title>Humor ist Tragik plus Zeit</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/humor-ist-tragik-plus-zeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Rodegra]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2016 10:13:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
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					<description><![CDATA[Humor ist nichts Oberflächliches, sondern das tiefe Einverständnis in die Absurdität unserer Existenz. „Humor ist Tragik plus Zeit“. Wir können an den Widersprüchen der Welt verzweifeln, verrückt werden oder wir können über sie lachen – das sind Optionen. In den letzten Jahren findet endlich ein Umdenken in der Psychologie statt, weg von den Defiziten und [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3052" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/humor-ist-tragik-plus-zeit/hirschhausen/" rel="attachment wp-att-3052"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3052" class="size-medium wp-image-3052" src="http://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/02/Hirschhausen-300x289.jpg" alt="„Forschungsgelder sind leichter für Mäuse und ihre Rezeptoren zu beantragen als für Menschen und ihre Beziehungen“, klagt Dr. Eckart von Hirschhausen. Foto: Det Kempe" width="300" height="289" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/02/Hirschhausen-300x289.jpg 300w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/02/Hirschhausen-768x741.jpg 768w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/02/Hirschhausen-218x210.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/02/Hirschhausen.jpg 900w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-3052" class="wp-caption-text">„Forschungsgelder sind leichter für Mäuse und ihre Rezeptoren zu beantragen als für Menschen und ihre Beziehungen“, klagt Dr. Eckart von Hirschhausen. Foto: Det Kempe</p></div>
<p>Humor ist nichts Oberflächliches, sondern das tiefe Einverständnis in die Absurdität unserer Existenz. „Humor ist Tragik plus Zeit“. Wir können an den Widersprüchen der Welt verzweifeln, verrückt werden oder wir können über sie lachen – das sind Optionen.</p>
<p>In den letzten Jahren findet endlich ein Umdenken in der Psychologie statt, weg von den Defiziten und Diagnosen hin zu den Ressourcen und Resilienzfaktoren. Was schützt unsere seelische Gesundheit? Was gibt uns Kraft, wo tanken wir auf, wofür stehen wir morgens überhaupt auf?</p>
<p>Meine Stiftung „Humor hilft heilen“ fördert heilsame Stimmung im Krankenhaus. Clowns im Krankenhaus waren die ersten „Eisbrecher“, anfangs auf den Kinderstationen, dann bei Erwachsenen und inzwischen auch sehr erfolgreich in der Geriatrie, der Altenpflege, der Palliativmedizin. Wie die Hospizbewegung ist die Idee von der heilenden Wirkung des Humors etwa seit 20 Jahren Teil einer Gegenkultur zur industrialisierten Medizin.</p>
<p><strong>Joker der Zuwendung</strong></p>
<p>Der große Vorteil der Clowns: Sie stehen außerhalb der Hierarchien, sie können sich ihre Zeit frei einteilen, sie sind die „Joker“ der Zuwendung und können dorthin gehen, wo sie gerade gebraucht werden. Gute Clowns leisten großartige Arbeit, doch leider sind nicht alle gut.</p>
<p>Die Idee wurde auch von halbguten Clowns als „Arbeitsmarkt“ entdeckt, weshalb die Kliniken und Heime dringend darauf achten sollten, mit wem sie zusammenarbeiten. Der „Dachverband für Clowns im Krankenhaus“ und „Humor hilft heilen“ haben Qualitätsstandards definiert und helfen gerne bei Weiterbildung und Coaching der Gruppen vor Ort.</p>
<p>Die Clowns sollten zu zweit arbeiten, Supervision und Weiterbildung bekommen, künstlerisch-pädagogische Profis sein und bezahlt werden – langfristig könnte hier ein neuer Gesundheitsberuf entstehen, wie es in den Niederlanden oder der Schweiz schon flächendeckend realisiert ist.</p>
<p><strong>Humorforschung</strong></p>
<p>Aus meiner kleinen Stiftung, die ich 2008 gegründet habe, ist inzwischen der wichtigste Förderer der Humorforschung geworden, mit dem klaren Ziel, es bald nicht mehr sein zu müssen. Denn sobald sich in Pilotstudien eine Wirkung belegen lässt, sollte es Sache der großen Forschungsgemeinschaften sein,<br />
diese zu finanzieren, zu vertiefen und zu verstetigen.</p>
<p>Leider sind die Milliarden Forschungsgelder leichter für Mäuse und ihre Rezeptoren zu beantragen, als für Menschen und ihre Beziehungen. Je länger ich die Humorarbeit unterstütze, desto wichtiger werden mir die Pflegekräfte. Ausgerechnet die Idealistischen und Hochmotivierten unter ihnen brennen am schnellsten aus, wenn ihre Ansprüche und die Realität aufeinanderprallen. Und die Flexiblen und mehrfach Begabten wechseln das Terrain, weil sie keine Aufstiegs- und Entwicklungschancen sehen.</p>
<p>„Pflegezeit ist Lebenszeit!“ Und das sollte für beide Seiten gelten, für Patienten und Pflegende. Aber wer hat heute noch Zeit? Wenn Zeit Geld ist, und gespart wird, wird am grausamsten an Zuwendung gespart, denn das fällt erst einmal nicht so auf.</p>
<p>Ich habe selbst noch an der Universitätsklinik in Berlin gearbeitet, die heute zur Charité gehört. Es ist das größte Klinikum Europas. Was die wenigsten noch wissen: Das Wort Charité kommt nicht von Shareholder Value. Charité kommt von Caritas, der Nächstenliebe. Sich um kranke Menschen zu kümmern, war im christlichen Abendland ursprünglich ein Akt der Barmherzigkeit.</p>
<p>Ein Patient ist kein Kunde, sondern ein leidender Mensch. Und die wichtigste Frage sollte auch nicht sein, wie mache ich mit der Behandlung des Patienten 20 Prozent Rendite, sondern: Was kann ihm helfen?</p>
<div id="attachment_3051" style="width: 210px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/humor-ist-tragik-plus-zeit/depositphotos-comacidgrey-clowns/" rel="attachment wp-att-3051"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3051" class="size-medium wp-image-3051" src="http://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/02/©depositphotos.comacidgrey-Clowns-200x300.jpg" alt="Foto: ©depositphotos.com:acidgrey " width="200" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/02/©depositphotos.comacidgrey-Clowns-200x300.jpg 200w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/02/©depositphotos.comacidgrey-Clowns-218x328.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/02/©depositphotos.comacidgrey-Clowns.jpg 599w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><p id="caption-attachment-3051" class="wp-caption-text">Foto: ©depositphotos.com:acidgrey</p></div>
<p><strong>Personalisierte Medizin?</strong></p>
<p>Wenn die Lokführer oder die Piloten streiken, kommt man ein paar Tage nicht von A nach B. Aber wenn die Pflege streikt, kommt keiner mehr vom Bett aufs Klo. Und nach zwölf Stunden ist jedem klar, was schlimmer ist. Alle reden von „personalisierter Medizin“, sparen aber gleichzeitig am Personal.</p>
<p>In der Pflege gibt es Naturtalente der guten Laune, die kommen in ein Zimmer und verbreiten Heiterkeit und Hoffnung. Es gibt andere Naturtalente, die machen es genau anders herum. Und es gibt viele dazwischen, die in die eine oder andere Richtung „kippen“ können.</p>
<p>Seit mehreren Jahren führen wir Workshops zu „Humor in der Pflege“ durch, in denen Teams von 15 Teilnehmern in drei Stunden üben, spielen und reflektieren: Wie trete ich in Kontakt mit jemandem, was nehme ich alles wahr, was unterscheidet wertschätzenden von ironischem Humor, wie kann ich mit peinlichen Situationen leichter umgehen und wie sorge ich als Pflegekraft so gut für mich, dass ein Lächeln nicht „aufgesetzt“ werden muss, sondern aus mir heraus strahlt?</p>
<p>In einem bislang deutschlandweit einmaligen Projekt schult das Johanneswerk in Bielefeld derzeit 2.500 Mitarbeiter mit diesem Konzept, das vom Team des Professors für Persönlichkeitspsychologie Willibald Ruch der Universität Zürich und dem Altersinstitut Dortmund wissenschaftlich begleitet wird.</p>
<p><strong>Förderung der Resilienz</strong></p>
<p>Mich wundert nach wie vor, wie hartnäckig sich Vorurteile gegen Humor in Deutschland halten. Hierzulande vertraut man eher Pillen als einer humorvollen Geste und Zuwendung. Das mag vielleicht auch an einer starken psychoanalytischen Tradition liegen.</p>
<p>Salopp gesagt: Nicht immer, wenn einer eine Schraube locker hat, liegt es an der Mutter. Humor ist nicht nur Verdrängung und Fehlleistung, Humor ist vor allem stimmungsaufhellend und fördert die Resilienz! Die Heroen dieser Betrachtungsweise sind Viktor Frankl, Paul Watzlawick und Frank Farrelly. Leider sind sie alle schon tot. Umso wichtiger ist es, ihre großartigen Gedanken und therapeutischen Weisheiten am Leben zu erhalten und an die nächste Generation weiterzugeben. Auch an die nächste Generation der Mediziner.</p>
<p>Wunderbare Arbeit macht dabei das Team von Eva Ullmann in Leipzig mit dem Projekt „Arzt mit Humor“. In der Kombination mit Vorlesung, Workshops und Coaching am Krankenbett wird klar: Ärzte können lernen, ihre Persönlichkeit und ihre Worte so sorgsam und heilsam einzusetzen wie ihre Medikamente. Stellen Sie sich einmal vor, Sie würden heute auf einer Party jemandem als Humorforscher vorgestellt.</p>
<p>Was wären die ersten Fragen Ihres Gegenübers? Kann man davon leben? Haben Sie was Richtiges gelernt? Oder: Jetzt mal im Ernst, was machen Sie wirklich?</p>
<p>Ich träume davon, dass es in einer Generation gelingen wird, die Humorforschung als eine anerkannte Wissenschaft zu etablieren – mit mehreren Lehrstühlen in Deutschland, als Inhalt in allen medizinischen und therapeutischen Berufen. Und mit Partys, auf denen man sich schämt, wenn man Jurist, Verwaltungsdirektor oder Steuerberater ist.</p>
<p>Medizinisches Kabarett von Dr. Eckart von Hirschhausen gibt es am 24. November um 20 Uhr live im CCW in Würzburg. In diesem Sinne: Lachen ist die beste Medizin!<br />
Karten für das Programm „Wunderheiler“ unter <a href="http://www.eventim.de">www.eventim.de</a></p>
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		<title>Sie haben einen Vogel&#8230;</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/sie-haben-einen-vogel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Rodegra]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Apr 2016 12:28:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
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					<description><![CDATA[„Lachen ist die beste Medizin“, sagt der Volksmund, „Sauer macht lustig“ und „Trocken Brot die Wangen rot“. Etliche Sprichwörter kreisen um die Gesundheit kreisen oder zielen auf menschliche Organe ab. Für Dr. Norbert Richard Wolf, emeritierter Germanistikprofessor der Uni Würzburg, ist dies nicht verwunderlich: „Die Gesundheit ist nun einmal etwas Wichtiges für Menschen.“ Das schlägt [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3501" style="width: 209px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/sie-haben-einen-vogel/wolf-2/" rel="attachment wp-att-3501"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3501" class="size-medium wp-image-3501" src="http://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/04/Wolf-2-199x300.jpg" alt="Der ehemalige Professor am Institut für Deutsche Philologie Dr. Dr. h.c. mult. Norbert Richard Wolf pflegt durch zahlreiche Projekte einen Unruhestand, da ihn die Leidenschaft für Sprache einfach nicht loslässt. Foto: Pat Christ" width="199" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/04/Wolf-2-199x300.jpg 199w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/04/Wolf-2-218x329.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/04/Wolf-2.jpg 596w" sizes="(max-width: 199px) 100vw, 199px" /></a><p id="caption-attachment-3501" class="wp-caption-text">Der ehemalige Professor am Institut für Deutsche<br />Philologie Dr. Dr. h.c. mult. Norbert Richard Wolf pflegt<br />durch zahlreiche Projekte einen Unruhestand, da ihn<br />die Leidenschaft für Sprache einfach nicht loslässt. Foto: Pat Christ</p></div>
<p>„Lachen ist die beste Medizin“, sagt der Volksmund, „Sauer macht lustig“ und „Trocken Brot die Wangen rot“. Etliche Sprichwörter kreisen um die Gesundheit kreisen oder zielen auf menschliche Organe ab.</p>
<p>Für Dr. Norbert Richard Wolf, emeritierter Germanistikprofessor der Uni Würzburg, ist dies nicht verwunderlich: „Die Gesundheit ist nun einmal etwas Wichtiges für Menschen.“ Das schlägt sich sprachlich nieder.</p>
<p>Sicher halten die Sprichwörter keiner wissenschaftlichen Prüfung stand. Dennoch steckt in ihnen ein Kern Wahrheit sowie eine Menge Alltagsweisheit. So hat auch der Spruch vom Lachen als beste Medizin Wolf zufolge seine Berechtigung: „Man fühlt sich nun einmal wohler, wenn man guter Laune ist.“</p>
<p>Bei manchen Gesundheitssprichwörtern allerdings geht es vor allem um die Lust an der Sprache. Das betrifft das „trocken Brot“, das die Wangen rot macht, so der Philologe: „Das Wichtigste ist hier der Reim.“ Wobei auch dieser Spruch nicht frei von Weisheit ist: „Dahinter steckt die Erfahrung, dass es ungesund ist, stets im Überfluss zu leben.“</p>
<p>Nicht selten wandelte sich im Laufe der Zeit der Sinn eines Gesundheitsspruchs. Das betrifft etwa: „Sauer macht lustig“, eine Aussage, die man gern verwendet, wenn man Wege sucht, den Kater zu vertreiben. Das „lustig“ bezieht sich laut Wolf in diesem Fall aber nicht auf fröhliche Lustigkeit: „Sondern es geht um die Lust, etwas zu tun.“ So kann Saures als Vorspeise Lust auf den Hauptgang machen.</p>
<p>Viele Sprichwörter haben einen kulturgeschichtlichen Hintergrund. Dazu gehört die psychohygienische Regel: „Morgenstund hat Gold im Mund.“ Auch sie lebt noch, obwohl man heute weiß, dass jeder Mensch seinen eigenen Biorhythmus hat. „Aber einst mussten die Leute früh raus“, so Wolf. Elektrisches Licht gab es nicht. Was man tagsüber nicht geschafft bekam, blieb unerledigt und zahlte sich nicht in barer Münze aus.</p>
<p>Interessant ist auch, dass es manche Maläsen im Laufe der Zeit schafften, zur Redewendung zu werden. Ein Mensch, der sich ärgert, ist etwa „verschnupft“. Spannend ist weiter, dass Gefühle oft dadurch ausgedrückt werden, dass man sie körperlich lokalisiert, so der Sprachforscher: „Man spricht vom ‚Kloß im Hals’ oder den ‚Schmetterlingen im Bauch’.“</p>
<p>Die Redewendung vom „Vogel“, den ein Mensch mit aberwitziger Idee hat, geht laut Wolf direkt auf eine frühere Vorstellung zurück: „Man dachte wirklich, dass im Kopf eines Verrückten ein Vogel wohnt.“ Auch gab es einst tatsächlich Quacksalber, die, zaubertrickreich, Kopfschmerzpatienten heilten, indem sie „Würmer“ aus der Nase zogen.</p>
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		<item>
		<title>Herrlich tölpelhaft und naiv</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/herrlich-toelpelhaft-und-naiv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Rodegra]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Mar 2016 10:20:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Verletzung, die nicht recht heilen will, Bauchschmerzen oder ein böser Infekt &#8211; es gibt viele Gründe, warum Kinder ins Krankenhaus müssen. Schlimm genug, an Vitalität einzubüßen, nicht mehr herumtollen zu können. Wie langweilig ist es außerdem in der Klinik! Und dann weiß man nie, was passiert. Mal wird Blut abgezapft. Mal gibt’s eine Spritze. [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3061" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/herrlich-toelpelhaft-und-naiv/lachtraenen-pat-christ/" rel="attachment wp-att-3061"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3061" class="size-medium wp-image-3061" src="http://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/02/Lachtraenen-Pat-Christ-300x174.jpg" alt="„Nichts in der Welt wirkt so ansteckend wie Lachen und gute Laune.“ Charles Dickens. Foto: Pat Christ" width="300" height="174" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/02/Lachtraenen-Pat-Christ-300x174.jpg 300w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/02/Lachtraenen-Pat-Christ-768x446.jpg 768w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/02/Lachtraenen-Pat-Christ-218x127.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/02/Lachtraenen-Pat-Christ.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-3061" class="wp-caption-text">„Nichts in der Welt wirkt so ansteckend wie<br />Lachen und gute Laune.“ Charles Dickens. Foto: Pat Christ</p></div>
<p>Eine Verletzung, die nicht recht heilen will, Bauchschmerzen oder ein böser Infekt &#8211; es gibt viele Gründe, warum Kinder ins Krankenhaus müssen. Schlimm genug, an Vitalität einzubüßen, nicht mehr herumtollen zu können.</p>
<p>Wie langweilig ist es außerdem in der Klinik! Und dann weiß man nie, was passiert. Mal wird Blut abgezapft. Mal gibt’s eine Spritze. Schrecklich! In dieser Situation hilft der Verein „Lachtränen“ mit seinen acht Klinikclowns.</p>
<p>Jede Woche besuchen zwei Clowns die Kinderklinik am Mönchberg. Zweimal wöchentlich wird außerdem in der Uni-Kinderklinik Blödsinn getrieben: Am Montag geht es in der Uni auf die „Station Schatzinsel“, wo Kinder nach einer Stammzelltransplantation liegen, danach sorgen die Clowns für amüsanten Wirbel auf der „Sonneninsel“. Am Donnerstag kommen die Klinikclowns auf die Kinderkrebsstation „Regenbogen“. Mit Witz und Charme wirbeln sie von dort aus weiter zu den „Blauen Bergen“, wo chronisch kranke Kinder auf Genesung warten.</p>
<p>Diesmal geht’s in der Mönchberg-Klinik zuerst ins Zimmer von Esma und Emma. Silvia Kirchhof alias Clownin Machnix und Tatjana Kapp alias Clownin Schlawine sind heute im Einsatz.</p>
<p>Mit einer Menge komischer Einfälle vertreiben sie den Mädchen die Zeit. Die sind begeistert. Was sich die Clowns alles herausnehmen! Was die alles Komisches tun! Tja. Das ist das Schöne am Clownsein: Ein Clown tut sich keinen Zwang an. Er ist respektlos aus Naivität, und dennoch ein äußerst sensibles Wesen.</p>
<p>5.000 kleine Patienten vergaßen durch die Clowns inzwischen Angst, Schmerzen und Heimweh.</p>
<div id="attachment_3060" style="width: 215px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/herrlich-toelpelhaft-und-naiv/lachtaenen-schmelz/" rel="attachment wp-att-3060"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3060" class="size-medium wp-image-3060" src="http://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/02/Lachtaenen-Schmelz-205x300.jpg" alt="Schlawine (hier und oben rechts) und Machnix treiben allerhand Unfug in den Patientenzimmern der Kinderklinik am Mönchberg. Foto: Norbert Schmelz" width="205" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/02/Lachtaenen-Schmelz-205x300.jpg 205w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/02/Lachtaenen-Schmelz-218x320.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/02/Lachtaenen-Schmelz.jpg 614w" sizes="auto, (max-width: 205px) 100vw, 205px" /></a><p id="caption-attachment-3060" class="wp-caption-text">Schlawine (hier und oben rechts) und Machnix treiben<br />allerhand Unfug in den Patientenzimmern der<br />Kinderklinik am Mönchberg. Foto: Norbert Schmelz</p></div>
<p>Die Effekte durch die skurrilen Abenteuer mit den Spaßmachern sind teilweise verblüffend, erzählt Clownin Machnix. So hatte sie es vor einiger Zeit mit einem krebskranken Mädchen im Alter von etwa vier Jahren zu tun. Die Chemotherapie hatte schlimme Nebenwirkungen: „Das Kind lief nicht mehr.“</p>
<p>Clownin Machnix wusste davon nichts, als sie ins Zimmer kam und bunte Seifenblasen durch den Raum taumeln ließ. Die kleine Patientin jauchzte auf: „Und kam vom Schoß der Mutter zu mir gelaufen.“ Klinikclown zu sein, ist ein besonderer Beruf.</p>
<p>Die Clowns scheinen Heiterkeit pur zu sein. Und sind doch starken Belastungen ausgesetzt. Vor allem, wenn sie mit todkranken Kindern zu tun haben. Gerade die sehnen sich nach dem Besuch der Clowns. Die Clowns sind gerade bei diesen Besuchen auch einfach nur heiter.</p>
<p>Doch irgendwann wird das emotional schützende Clownskostüm abgestreift. Irgendwann ist Clownin Machnix wieder Silvia Kirchhof: „Dann gehen diese Begegnungen sehr nahe.“</p>
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		<item>
		<title>Schluss mit lustig?</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/schluss-mit-lustig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Rodegra]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Mar 2016 11:26:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
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					<description><![CDATA[Stephanie S. (Name wurde von der Redaktion geändert) ist Schwester auf einer Station, auf der hauptsächlich Schwerstkranke versorgt werden, in einem Krankenhaus in der Region. Schwester Stephanie hat, von Haus aus, ein sonniges Gemüt, das Herz auf dem rechten Fleck und sagt, was sie denkt &#8211; ein eher extrovertierter Typ also. Daher hat Humor genau [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3206" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/schluss-mit-lustig/schwester-s/" rel="attachment wp-att-3206"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3206" class="size-medium wp-image-3206" src="http://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/03/Schwester-S.-300x200.jpg" alt="„Die Begegnung zweier Menschen ist wie der Kontakt zwischen zwei chemischen Substanzen: Wenn es zu einer Reaktion kommt, dann verändern sich beide.“ Carl Gustav Jung. Foto: ©depositphotos.com/Mukhina1" width="300" height="200" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/03/Schwester-S.-300x200.jpg 300w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/03/Schwester-S.-768x512.jpg 768w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/03/Schwester-S.-218x145.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/03/Schwester-S..jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-3206" class="wp-caption-text">„Die Begegnung zweier<br />Menschen ist wie der Kontakt zwischen zwei chemischen Substanzen: Wenn es zu einer Reaktion kommt, dann verändern sich beide.“ Carl Gustav Jung. Foto: ©depositphotos.com/Mukhina1</p></div>
<p>Stephanie S. (Name wurde von der Redaktion geändert) ist Schwester auf einer Station, auf der hauptsächlich Schwerstkranke versorgt werden, in einem Krankenhaus in der Region.</p>
<p>Schwester Stephanie hat, von Haus aus, ein sonniges Gemüt, das Herz auf dem rechten Fleck und sagt, was sie denkt &#8211; ein eher extrovertierter Typ also. Daher hat Humor genau wie Fiebermessen oder Körperpflege einen festen Platz in ihrer täglichen Pflege-Routine von Patienten – auch wenn kaum Zeit dafür bleibt.</p>
<p>„Es ist immer eine ganz persönliche Geschichte, was man priorisiert als Schwester. Mir ist Humor sehr wichtig, daher baue ich ihn fast überall ein, nicht zuletzt weil er ein Eisbrecher ist“, so die Krankenschwester.</p>
<p>Alles funktioniere ihrer Meinung nach mit Humor besser: ein Patienten-, ein Kollegen- oder auch ein Arztgespräch. Humor baut Brücken, über die man sich auf halbem Weg entgegen gehen kann.</p>
<p>Bei der Pflege von Schwerstkranken müsse man jedoch einen anderen Humor an den Tag legen als vergleichsweise auf der Kinderstation oder in der Geriatrie.</p>
<p><strong>Humor ist wie Eislaufen</strong></p>
<p>„Humor ist für mich wie Laufen auf sehr dünnem Eis. Wenn man zu forsch unterwegs ist, bricht man ein<br />
und säuft ab. Wenn man jedoch behutsam augenzwinkernd dahingleitet, entwickelt sich ein Pas de deux<br />
mit den Patienten“, versucht Stephanie S. das für sie Selbstverständliche in Worte zu fassen.</p>
<p>Und so macht sie einen Wettbewerb daraus, wer den besten Blutdruckwert hat oder mit seinem Rollator (Mobilisationshilfe) schneller am Schwesterzimmer ist. Der Gewinner bekommt dann als erstes sein Mittagessen.</p>
<p>Sie spielt Demenzkranken, die zu Aggressivität neigen, gern mal auf der Mundharmonika ein Lied, das sie aus ihrer Jugend kennen, und animiert sie zum Mitsingen. Nicht nur die Cholerik ist plötzlich verschwunden, auch nennen die Dementen plötzlich Schwester Stephanie beim Namen.</p>
<p>„Lieder haben sowieso einen ganz eigenen Stellenwert bei Demenz, da selbst im letzten Stadium der Erkrankung das Musikgedächtnis in der Regel noch funktioniert“, erzählt Stephanie S. im Gespräch.</p>
<p><strong>Zeitfenster für das Wesentliche</strong></p>
<p>Apropos Gespräch, weder für das noch für Humor ist Zeit auf Station. Seit fast zwei Jahren arbeiten sie schon in Mindestbesetzung, die auch nur ein Mindestmaß an Zeit für die Betreuung der Schwerstkranken<br />
zulässt. Einen kleinen Plausch oder das Singen lustiger Lieder könne man sich eigentlich nicht leisten.</p>
<p>Um ihre Arbeit dennoch zu schaffen, holt Schwester Stephanie oft mehrere ihrer Schutzbefohlenen zu sich und „bespaßt“ sie, während sie Dokumentationspflichten nachgeht oder manchmal auch bei der Patientenaufnahme. „So lernen die Neuen gleich die kennen, die schon länger da sind&#8230;!“</p>
<p>Auch diese Situationen nimmt Schwester Stephanie noch mit Humor. Humor ist, wenn man trotzdem lacht?</p>
<p>Ja und Nein. Wie es ausschaut, sollen jetzt nochmal Stellen abgebaut werden, da die „Mindestbesetzung“ es jetzt ja so lange schon „so gut“ hingekriegt hat.</p>
<p><strong>Wenn Lachen vergeht</strong></p>
<p>Da kann selbst Stephanie S. das Lachen vergehen. Alle Schwestern hätten bereits jetzt Überstunden ohne Ende angehäuft, obwohl sie das offiziell nicht sollten. Humor hat wie viele andere Heilung bringende Faktoren eben keine Vergütungsnummer im Abrechnungssystem.</p>
<p>Schwester Stephanie ist das egal. Sie sieht den negativen Trend der Ökonomisierung, die im Krankenhaus Einzug gehalten hat und sie sieht die Wirkung des Humors bei ihren Patienten, deren Angehörigen, den Kollegen und Ärzten. Raten Sie mal für was sie sich entscheidet?</p>
<p>„Wenn ich noch nach Jahren Geschenke zu Weihnachten von Patienten bekomme oder Briefe, in denen steht, dass meine lustige Art ihnen sehr über die schlimmste Zeit hinweggeholfen hat, dann ist es das alles wert!“ Aber, wenn sie ehrlich ist, weiß sie nicht, wo Humor noch einen Platz haben soll, wenn noch mehr Personal abgebaut wird.</p>
<p>Auch für „Pflege-Clowns“ hört irgendwo der Spaß auf und sie finden alles einfach nur noch zum Heulen!</p>
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		<title>Clowns helfen bei Demenz</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/clowns-helfen-bei-demenz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Rodegra]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Mar 2016 11:04:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
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					<description><![CDATA[Dass hier und da ein Clown durch die Station eines Krankenhauses spukt und, mit unvergleichlichem Charme, Unfug treibt, das sorgt heute nicht mehr für allzu viel Erstaunen. Seit 20 Jahren gibt es Klinikclowns. In jüngster Zeit begeben sich Clowns auch in Pflegeheime. Gleichzeitig wird versucht, Pflegekräften den Charakter des Clowns näher zu bringen. In Workshops [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3199" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/clowns-helfen-bei-demenz/marcel-briand/" rel="attachment wp-att-3199"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3199" class="wp-image-3199 size-medium" src="http://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/03/Marcel-Briand-300x229.jpg" alt="Mit seiner Therapieratte Fritz konnte Marcel Briand schon manchen erstarrten alten Menschen emotional ins Fließen bringen. Foto: Pat Christ" width="300" height="229" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/03/Marcel-Briand-300x229.jpg 300w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/03/Marcel-Briand-768x585.jpg 768w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/03/Marcel-Briand-218x166.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/03/Marcel-Briand.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-3199" class="wp-caption-text">Mit seiner Therapieratte Fritz konnte Marcel Briand schon manchen erstarrten alten Menschen emotional ins Fließen bringen. Foto: Pat Christ</p></div>
<p>Dass hier und da ein Clown durch die Station eines Krankenhauses spukt und, mit unvergleichlichem Charme, Unfug treibt, das sorgt heute nicht mehr für allzu viel Erstaunen.</p>
<p>Seit 20 Jahren gibt es Klinikclowns. In jüngster Zeit begeben sich Clowns auch in Pflegeheime. Gleichzeitig wird versucht, Pflegekräften den Charakter des Clowns näher zu bringen.</p>
<p>In Workshops erlernen sie jene humorvolle Leichtigkeit, die für gute Stimmung im Heim sorgt.</p>
<p>Vor allem Menschen mit Demenz können ungemein von Clowns profitieren, weiß der Schweizer Pflegefachmann Marcel Briand, der Mitte der 1990er Jahre begann, auf seiner Demenzstation Quatsch zu machen: „Ich setzte mir zum ersten Mal eine Clownsnase auf.“</p>
<p>Die Wirkung war verblüffend – und zog Kreise. Heute ist Briand „Begegnungsclown“, die rote Nase dient ihm als „emotionaler Beschleuniger“.</p>
<p>„Von einem Clown erwartet kaum jemand ein vernünftiges Gespräch“, erklärt er. Auch von Menschen mit Demenz nicht.</p>
<p>Was also liegt näher, als dass sich beide verbünden?</p>
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