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	<title>Hormone &#8211; Lebenslinie</title>
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	<description>Gesundheitsmagazin für Mainfranken</description>
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		<title>Hitzewallungen und Antriebsschwäche</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/hitzewallungen-und-antriebsschwaeche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Rodegra]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jul 2017 08:17:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hormone]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
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					<description><![CDATA[Gut zwei Drittel aller Frauen werden irgendwann mit dem Thema Wechseljahresbeschwerden konfrontiert. Auch Klimakterium genannt, handelt es sich dabei um die Jahre kurz vor und besonders nach der letzten Periodenblutung. Die Funktion der Eierstöcke lässt nach, peu à peu verlangsamt sich die Produktion des Hormons Östrogen. Das mittlere Menopausen-Alter, das heißt das komplette Ausbleiben der [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5519" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/hitzewallungen-und-antriebsschwaeche/uebele/" rel="attachment wp-att-5519"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5519" class="size-medium wp-image-5519" src="http://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Uebele-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Uebele-300x200.jpg 300w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Uebele-768x512.jpg 768w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Uebele-218x145.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Uebele.jpg 900w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-5519" class="wp-caption-text">Frauenarzt Dr. Thomas Uebele empfiehlt Frauen in den Wechseljahren eine Behandlung in drei Phasen – je nach Intensität der Beschwerden. Foto: Martina Schneider</p></div>
<p>Gut zwei Drittel aller Frauen werden irgendwann mit dem Thema Wechseljahresbeschwerden konfrontiert.</p>
<p>Auch Klimakterium genannt, handelt es sich dabei um die Jahre kurz vor und besonders nach der letzten Periodenblutung. Die Funktion der Eierstöcke lässt nach, peu à peu verlangsamt sich die Produktion des Hormons Östrogen.</p>
<p>Das mittlere Menopausen-Alter, das heißt das komplette Ausbleiben der Periode, liegt laut Frauenarzt Dr. Thomas Uebele bei 53 Jahren. Erste Anzeichen können sich einige Jahre vorher bemerkbar machen.</p>
<p>Frauen können dann unter Hitzewallungen, Müdigkeit, Antriebsschwäche, Reizbarkeit bis hin zu depressiven Verstimmungen leiden. Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Gewichtszunahme, Schlafstörungen, Gelenk- und Rückenschmerzen, Herzrasen, trockene Scheide, ein Nachlassen der Libido, Probleme beim Wasserlassen, Reizblasensymptome oder auch einen Blähbauch listet Uebele als weitere mögliche Beschwerden.</p>
<p>Aspekte wie eine Atheromatose, das sind Ablagerungen an der Gefäßwand, und eine beginnende Osteoporose bemerke man oft erst viel später.</p>
<p>„Schuld“ an den meisten Beschwerden ist der Östrogenmangel im Körper der Frau. „Die Produktion des Hormons lässt schwankend nach, deshalb empfehle ich eine Behandlung in Phasen“, sagt der Gynälkologe.</p>
<p>Bei leichten Beschwerden in Phase eins reichten häufig pflanzliche und homöopathische Mittel, um der Frau wieder zu mehr Lebensqualität zu verhelfen. Phyto-Östrogene zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen und sind etwa in Soja und diversen Gemüsen, in Rotklee, Leinsamen und Vollkornprodukten enthalten.</p>
<p>Wenn die Beschwerden trotz homöopathischer Behandlung zunehmen, rät der Frauenarzt in Phase zwei zur natürlichen Progesterontherapie nach Dr. John Lee.</p>
<p>Natürliches Progesteron, auch bekannt als Gelbkörperhormon, wird dabei aus der Yamswurzel gewonnen. Es ist laut Uebele mit dem körpereigenen Progesteron identisch. Verabreicht wird es in Form einer Creme. Die Patientin brauche diese nur auf die Haut aufzutragen.</p>
<p>In Phase drei, wenn die Beschwerden die Lebensqualität massivst beeinträchtigen, sollten Frauen dann auch, so der Mediziner, über die „klassische“ Hormontherapie nachdenken – aber niedrigdosiert und mit ausschließlich naturidentischen Hormonen.</p>
<p>Dann sei die Sorge, die Frauen beim Wort Hormone umtreibt – nämlich ein erhöhtes Brustkrebsrisiko –, unbegründet.</p>
<p>Tatsächlich fußt diese Angst vieler Frauen auf einer WHI-Studie aus dem Jahr 2002, die damaligen Studienergebnisse sind aber laut Uebele heute widerlegt.</p>
<p>Positiver Nebeneffekt: Es gebe kein wirksameres Medikament gegen Osteoporose als Östrogen, das Herzinfarkt- und das Dickdarmkrebsrisiko sinke, auch seien positive Effekte auf Typ-II-Diabetes und Altersdemenz belegt, so der Mediziner.</p>
<p>Die Östrogeneinnahme empfiehlt der Gynäkologe durch die Haut, um die Leber nicht unnötig zu belasten, Progesteron werde vaginal als kleine Kapseln verabreicht, wenn die Gebärmutter noch vorhanden sei.</p>
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		<title>Bluthochdruck macht Jungs</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/bluthochdruck-macht-jungs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Rodegra]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jul 2017 18:26:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hormone]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
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					<description><![CDATA[Was wird es? Ein Mädchen oder ein Junge? Diese Frage beschäftigt viele werdenden Eltern, und nicht nur wegen der Farbe des Kinderzimmers. Eine kanadische Studie hat nun einen Faktor aufgedeckt, der das Geschlecht des Babys bereits vor der Zeugung beeinflusst: der Blutdruck der Mutter. Frauen mit Hypertonie bekommen jüngsten Forschungen zufolge mit einer größeren Wahrscheinlichkeit [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5508" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/bluthochdruck-macht-jungs/surprised-man-peek-out-from-behind-the-pregnant-belly-2/" rel="attachment wp-att-5508"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5508" class="size-medium wp-image-5508" src="http://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Hormone_Bluthochdruck-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Hormone_Bluthochdruck-300x200.jpg 300w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Hormone_Bluthochdruck-768x512.jpg 768w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Hormone_Bluthochdruck-218x145.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Hormone_Bluthochdruck.jpg 900w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-5508" class="wp-caption-text">Foto: depositphotos.com/©mitrofan</p></div>
<p>Was wird es? Ein Mädchen oder ein Junge? Diese Frage beschäftigt viele werdenden Eltern, und nicht nur wegen der Farbe des Kinderzimmers.</p>
<p>Eine kanadische Studie hat nun einen Faktor aufgedeckt, der das Geschlecht des Babys bereits vor der Zeugung beeinflusst: der Blutdruck der Mutter.</p>
<p>Frauen mit Hypertonie bekommen jüngsten Forschungen zufolge mit einer größeren Wahrscheinlichkeit einen Jungen als ein Mädchen.</p>
<p>Seit 2009 wurden Daten von über 3400 Frauen in China erhoben, mehr als 1600 litten an Bluthochdruck. Dr. Ravi Retnakaran, Endokrinologe am Mount Sinai Hospital in Toronto, wertete diese nun aus. Maßgeblicher Marker der Studie war der systolischen Blutdruck, also der obere Blutdruckwert, gut 26 Wochen vor der Zeugung des Kindes.</p>
<p>Das Ergebnis war eindeutig: Die Probandinnen, die einen Jungen bekommen hatten, hatten im Mittel höhere systolische Werte.</p>
<p><em>Quelle: Die Studie von Dr. Ravi Retnakaran: „Maternal Blood Pressure before Pregnancy and Sex of the Baby: A Prospective Preconception Cohort Study“ ist verfügbar unter http://ajh.oxfordjournals.org/lookup/doi/10.1093/ajh/hpw165</em></p>
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		<title>Konzert der Stressoren</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/konzert-der-stressoren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Rodegra]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Jun 2017 05:40:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hormone]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
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					<description><![CDATA[Karotten, Tomaten, Äpfel oder Orangen lose zu kaufen ist sinnvoll, weil die Umwelt mit der immensen Plastikbelastung kaum mehr fertig wird. Noch dazu kommt: „In Plastiktüten können sich auch hormonaktive Substanzen verstecken“, warnt der Würzburger Umweltmediziner Dr. Peter Ohnsorge. Diese können das menschliche Hormonsystem empfindlich stören: „Das geschieht im täglichen Leben andauernd.“ Fatal an der [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5317" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/konzert-der-stressoren/ohnsorge/" rel="attachment wp-att-5317"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5317" class="size-medium wp-image-5317" src="http://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Ohnsorge-300x281.jpg" alt="" width="300" height="281" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Ohnsorge-300x281.jpg 300w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Ohnsorge-768x719.jpg 768w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Ohnsorge-218x204.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Ohnsorge.jpg 900w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-5317" class="wp-caption-text">Dr. Peter Ohnsorge praktizierte lange Jahre in Würzburg als Umweltmediziner. Foto: Pat Christ</p></div>
<p>Karotten, Tomaten, Äpfel oder Orangen lose zu kaufen ist sinnvoll, weil die Umwelt mit der immensen Plastikbelastung kaum mehr fertig wird. Noch dazu kommt: „In Plastiktüten können sich auch hormonaktive Substanzen verstecken“, warnt der Würzburger Umweltmediziner Dr. Peter Ohnsorge.</p>
<p>Diese können das menschliche Hormonsystem empfindlich stören: „Das geschieht im täglichen Leben andauernd.“ Fatal an der Problematik der Umwelthormone sei vor allem die Vielfachbelastung. Besonders gefährlich sind nach Dr. Ohnsorges Worten Weichmacher, die Kunststoffe geschmeidiger machen sollen. Die kommen nicht nur in Alltagswaren, sondern sogar in medizinischen Produkten vor: „Etwa in Infusionsschläuchen.“</p>
<p>Gerade das ist für den Umweltmediziner bedenklich, sind es doch von vornherein geschwächte Patienten, die auf diese Weise mit Weichmachern in Kontakt kommen. Niemand kann heute mehr endokrinologisch wirksame Substanzen komplett vermeiden, gibt der Mediziner zu.</p>
<p>Der Einsatz gerade von Weichmachern sei viel zu selbstverständlich geworden. Jeder einzelne muss also schauen, wo er sein Risiko vermindern sollte und wo er es auch tatsächlich vermindern kann. Beim Lebensmitteleinkauf gelingt dies noch am ehesten. Statt im Supermarkt zur verpackten Gurke zu greifen, kann man Gemüse beispielsweis auf dem Markt lose kaufen.</p>
<p>Ohne überflüssiges Plastiktütchen wandert es von der Waage direkt in den mitgebrachten Korb. Umwelthormone zu vermeiden, ist Ohnsorge zufolge wichtig, weil die Substanzen krank machen und die Fruchtbarkeit verringern können.</p>
<p>Der Mediziner verweist auf das Bundesumweltamt, das ebenfalls vor sogenannten Endokrinen Disruptoren (ED) warnt. Laut der Behörde liegt es sehr wahrscheinlich an Umwelthormonen, dass immer mehr Menschen Prostata-, Hoden- und Brustkrebs bekommen. EDs sollen auch eine negative Rolle bei Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes spielen, überdies werden sie als Mitverursacher von Alzheimer und Demenz diskutiert.</p>
<p>Umwelthormone spielen laut Dr. Ohnsorge im immer größeren Konzert der Stressoren mit: „Wir müssen uns heute mit einer Vielzahl von physikalischen, biologischen, chemischen und psychosozialen Belastungen auseinandersetzen.“</p>
<p>Alles kann sich auch auf das Hormonsystem auswirken. Umwelthormone sind dann besonders negativ, wenn der Tag-Nacht-Rhythmus ohnehin gestört ist – Beispiele sind Schichtarbeit oder exzessives Feiern. Besonders schädlich wirkt sich die Koppelung von Umwelthormonen und gestörtem Tag-Nacht-Rhythmus auf das jugendliche Hormonsystem aus.</p>
<p>Vieles deutet laut Dr. Ohnsorge darauf hin, dass Teenager deshalb immer früher in die Pubertät kommen, weil sie zu vielen Umwelthormonen ausgesetzt seien. Das Bundesumweltamt sieht nicht zuletzt Zusammenhänge zwischen Verhaltensauffälligkeiten wie Autismus und ADHS und der vermehrten Aufnahme von Umweltchemikalien mit hormoneller Wirkung.</p>
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		<title>Veränderungen begegnen</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/veraenderungen-begegnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Rodegra]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Apr 2017 15:23:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hormone]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
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					<description><![CDATA[„Der Mensch unterliegt vom Augenblick der Zeugung an bis zu seinem Tod einem andauernden Wandel“, sagt Angelika Gräfin Wolffskeel von Reichenberg. Für die Schüßlersalz-Expertin gehören hier, neben der Geburt, unter anderem auch die Pubertät mit dem Übergang zum Erwachsenwerden oder krisenhaftes Geschehen in der Lebensmitte bis hin zum Tod dazu. „Diese Lebensabschnitte konfrontieren den Menschen [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5112" style="width: 210px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/veraenderungen-begegnen/graefin_wolfskeel-4/" rel="attachment wp-att-5112"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5112" class="size-medium wp-image-5112" src="http://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Graefin_Wolfskeel-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Graefin_Wolfskeel-200x300.jpg 200w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Graefin_Wolfskeel-218x327.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Graefin_Wolfskeel.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><p id="caption-attachment-5112" class="wp-caption-text">„In den Wechseljahren wird hormonelles Ungleichgewicht deutlicher gespürt“, sagt Gräfin Wolffskeel von Reichenberg. Foto: privat</p></div>
<p>„Der Mensch unterliegt vom Augenblick der Zeugung an bis zu seinem Tod einem andauernden Wandel“, sagt Angelika Gräfin Wolffskeel von Reichenberg. Für die Schüßlersalz-Expertin gehören hier, neben der Geburt, unter anderem auch die Pubertät mit dem Übergang zum Erwachsenwerden oder krisenhaftes Geschehen in der Lebensmitte bis hin zum Tod dazu.</p>
<p>„Diese Lebensabschnitte konfrontieren den Menschen oft mit erheblichen Hindernissen. Ein Entwicklungsschritt wird notwendig“, sagt die Heilpraktikerin und psychologische Beraterin. Würden wir diesen verweigern, sei eine innere Disharmonie bis hin zur Erkrankung eine mögliche Folge. So bilden sich in der Pubertät nicht nur die Geschlechtsmerkmale aus. Vielmehr handle es sich um eine Phase „sozialer und seelischer Unausgeglichenheit“. „Wir versuchen herauszufinden, wer wir wirklich sind.“</p>
<p>Die Folgen sind oft Aggressionen, Gefühlszerrissenheit und Stimmungsschwankungen, aber auch Rückzug, Lustlosigkeit oder Null-Bock-Phasen. „Viele Jugendliche leiden in dieser Zeit an den körperlichen und seelischen Umbrüchen.“ Gegen Pubertätsakne empfiehlt die Vizepräsidentin des Biochemischen Bundes Deutschland Nr. 3 (Ferrum phos.), zur Linderung von Schulkopfschmerz die Nr. 2 (Calcium phos.), als „Heiße zwei“. Überregung geht sie mit Nr. 3 an.</p>
<p>Kinderwunsch und Schwangerschaft sind die nächsten großen Themen im Leben einer Frau. Gräfin Wolfskeel empfiehlt, schon vor der Zeugung ausreichend Folsäure und B-Vitamine zu sich zu nehmen. Zur Stärkung des Körpers sind unter anderem morgens Nr. 2 Calcium phos. D6, vormittags Nr. 3 Ferrum phos. D12, mittags Nr. 5 Kalium phos. D6, abends Nr. 11 Silicea D12, jeweils als „Heiße X“ mit drei Tabletten schluckweise, kauend trinken, angezeigt.</p>
<p>Einer der wesentlichsten Aufgaben bestehe darin, den Monatszyklus zu harmonisieren. Denn dieser sei durch hormonelle Eingriffe, beispielsweise der „zu früh begonnenen Pillen-Einnahme“, oft aus dem Ruder. Während einer Schwangerschaft können Schüßlersalze ebenfalls ihren Beitrag leisten. So sinke in dieser Zeit der Eisenwert ab, damit die Plazenta besser durchblutet wird.</p>
<p>Treten Müdigkeit, allgemeine Schwäche oder Schwindel auf, können Nr. 2 Calcium phos. D6 morgens als „Heiße Zwei“ gegeben werden. Es gilt als „Hauptmittel zur Eisenbildung, ohne Calcium wird Eisen nicht verstoffwechselt“. Nr. 3 Ferrum phos. D 12 kommt am Vormittag und Nachmittag als „Heiße Drei“ dazu. Bis 16 Uhr sollten dann die Nr. 8 Natrium chlor. D6 gelutscht werden. Heißhunger, Gelüste und „Süchte“ könne die Schwangere mit Nr. 7 Magnesium phos. D6 begegnen.</p>
<p>Zur Erleichterung der Geburt kann drei Wochen vor dem Termin mit der Einnahme von Nr. 2 Calcium phos. D6 begonnen werden. Unter der Geburt kann Nr. 7 Magnesium phos. D6 als „Heiße Sieben“ in kurzen Zeitabständen eine spürbare Linderung der Schmerzen bewirken. „Die Wechseljahre markieren einen deutlichen Einschnitt im Lebenslauf einer Frau“, so die Heilpraktikerin, die das Klimakterium als „zweite Geburt“ betrachtet und als Aufforderung, sich der eigenen Biographie, ihrer Besonderheiten und Gesetzmäßigkeiten bewusst zu werden und zu reifen.</p>
<p>Der „Häutungsprozess“, also der Abschied von der biologischen Fruchtbarkeit, findet etwa zwischen dem 42. und 49. Lebensjahr statt. Bis Mitte 50 etwa folgt „die Erringung eines neuen Gleichgewichts innerhalb des Organismus“. „Mit den Wechseljahren beginnt eine neue körperliche und seelisch-geistige Entwicklung, die auch in organische Prozesse eingreift.“</p>
<p>Gräfin Wolffskeel zufolge unterstützen folgende Salze die Regulierung des Hormonaushalts: „Nr. 1 Calcium fluor., Nr. 2 Calcium phos., Nr. 4 Kalium chlor., Nr. 5 Kalium phos., Nr. 7 Magnesium phos., Nr. 8 Natrium chlor., Nr. 11 Silicea.“ Bei Hitzewallungen helfen unter anderem Nr. 2 (bei Angst, Spannung, Energieverlust), Nr. 3 (zum Abbau der inneren Spannung), Nr. 8 (zur Regulierung des Wärmehaushalts).</p>
<p>In ihrer Praxis führt die Expertin in Kooperation mit einem Labor auch Speichelhormon-Analysen durch. „Speichelhormone geben andere Feedbacks als Hormone aus dem Blut“, erklärt Gräfin Wolffskeel von Reichenberg.</p>
<p>Der Test dient etwa zur Bestimmung des Cortisol-Tagesprofils, des Melatonin-Nachtprofils oder eines Hormon-Profils von Mann und Frau, zum Beispiel im Zusammenhang mit einem Kinderwunsch.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hormongesteuert?!</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/hormongesteuert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Rodegra]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Apr 2017 15:05:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hormone]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir spüren sie, wenn wir verliebt sind, Das Herz schlägt schneller, die Sinne sind geschärft und wir fühlen uns insgesamt wacher und energiegeladener. Sie treten aber auch zu Tage in der Pubertät, wenn die Eltern plötzlich schwierig werden oder in den Wechseljahren, wenn Frau ihr Gegenüber mal schnell zusammenfaltet, nur weil ihr gerade danach ist. [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5107" style="width: 227px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/hormongesteuert/fassnacht/" rel="attachment wp-att-5107"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5107" class="size-medium wp-image-5107" src="http://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Fassnacht-217x300.jpg" alt="" width="217" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Fassnacht-217x300.jpg 217w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Fassnacht-768x1063.jpg 768w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Fassnacht-740x1024.jpg 740w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Fassnacht-218x302.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Fassnacht.jpg 1649w" sizes="auto, (max-width: 217px) 100vw, 217px" /></a><p id="caption-attachment-5107" class="wp-caption-text">Prof. Dr. Martin Fassnacht. Foto: Susanna Khoury</p></div>
<p>Wir spüren sie, wenn wir verliebt sind, Das Herz schlägt schneller, die Sinne sind geschärft und wir fühlen uns insgesamt wacher und energiegeladener. Sie treten aber auch zu Tage in der Pubertät, wenn die Eltern plötzlich schwierig werden oder in den Wechseljahren, wenn Frau ihr Gegenüber mal schnell zusammenfaltet, nur weil ihr gerade danach ist.</p>
<p>Die Rede ist von Hormonen. Die kleinen „Antreiber“ sind an vielen körperlichen wie psychischen Entgleisungen „schuld“. Sind wir also alle hormongesteuert? „Theoretisch ja,“ sagt Prof. Dr. Martin Fassnacht, Endokrinologe an der Universitätsklinik Würzburg (UKW), „aber ich spreche lieber von hormonreguliert, was impliziert, dass das Individuum letzten Endes noch die Kontrolle über sich hat!“</p>
<p>Fakt ist aber: Nahezu alles im Körper wird durch Hormone reguliert. Wenn diese „aus der Spur“ laufen, kann es zu Fehlsteuerungen kommen, die medizinisch behandelt werden sollten. Der Fall ist das beispielsweise bei einer Schilddrüsenüber- oder –unterfunktion, bei Diabetes oder eventuell auch bei Osteoporose – um nur die häufigsten Hormonstörungen anzusprechen.</p>
<p>„Ohne Insulin geht es im Körper nicht. Wenn es wie beim Diabetes mellitus Typ 1 ganz versiegt, muss direkt mit Insulin von außen nachgeholfen werden, da das ganze sonst tödlich endet“, so Diabetologe Martin Fassnacht. „Verschwindet das Insulin nur langsam oder wirkt nicht mehr so effektiv, wie dies beim Typ 2 Diabetes oft der Fall ist, genügt zunächst oft auch erst einmal eine Umstellung der Ernährung und mehr Bewegung.“</p>
<p>Ähnlich sei es bei Thyroxin, dem Schilddrüsenstimulierenden Hormon: „Dieses reguliert unter anderem den Stoffwechsel, die Herzfrequenz, die Darmtätigkeit, die Aufnahme und Verarbeitung von Nährstoffen, die Aufmerksamkeit oder den Schlaf-Wach-Rhythmus. Ein Zuviel oder Zuwenig kann hier eklatante Unruhe reinbringen, die aber in der Regel gut behandelt werden kann“, betont der Internist Prof. Dr. Fassnacht.</p>
<p>Sein „Lieblingshormon“ sei das Hormon der Nebennierenrinde: Cortisol, das in vielfältige Stoffwechselprozesse des Körpers eingebunden und zudem lebensnotwendig sei. Das Stresshormon reguliere den Energieumsatz und nehme damit Einfluss auf den Blutzucker, den Eiweißstoffwechsel, das Immunsystem und den Knochenstoffwechsel. Eine Überfunktion könne deshalb zu erhöhten Blutzuckerwerten, zu Hunger und Schlaflosigkeit, zur Muskelschwäche, zur Infektionsneigung und Knochenschwund (Osteoporose) führen.</p>
<p>Eine Unterfunktion hingegen führe in der Regel zu niedrigen Blutzuckerspiegeln, Natriummangel und Übelkeit, oft ausgedehnter Müdigkeit, zu einer beispiellosen Schlappheit, typischerweise zu Frösteln/Frieren, manchmal auch zu Muskel-, Gelenk- und Knochenschmerzen, so das Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE), Fassnacht.</p>
<p>Hormone sind körpereigene Botenstoffe, die eine endokrine Drüse ins Blut ausschüttet und die sich dann per Schlüssel-Schloss-Prinzip ihre Zielzellen oder -organe suchen. Sie docken nur da an, wo sie genau wie ein Schlüssel in das dafür vorgesehene Schloss passen. Der Weg ist das Ziel. Manche müssen einen Marathon auf sich nehmen, um an ihren Zielrezeptor zu gelangen. Der Weg durch sämtliche Blutgefäße von der großen Vene bis zum feinsten Kapillarnetz entspricht einer Strecke von rund 100.000 Kilometern. Das ist mehr als zweimal um die Erde.</p>
<p>Wie von einem andern Stern, so empfinden wir manchmal andere Menschen aber auch uns selbst&#8230;wir haben gelernt, Hormone können dafür verantwortlich zeichnen, &#8230;viele andere Faktoren aber auch!</p>
<p><em>Das Interview mit Endokrinologe Prof. Dr. Martin Fassnacht führte Lebenslinie Chefredakteurin Susanna Khoury.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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