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	<title>Erste Hilfe &#8211; Lebenslinie</title>
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	<description>Gesundheitsmagazin für Mainfranken</description>
	<lastBuildDate>Thu, 19 Nov 2020 09:12:57 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Beherzt Erstehilfe leisten</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/beherzt-erstehilfe-leisten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Loretta Klevenow]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2020 19:57:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erste Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
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					<description><![CDATA[Herzinfarkte, Lungenembolien oder Blutdruckentgleisungen können immer und überall passieren. Wie man als unbeteiligter Zuschauer auf solche Notfälle reagiert, zeigt Falk Stirkat in seinem Buch „Was uns umbringt“. Anhand von 25 Beispielen erklärt der Notfallmediziner aus Mittelfranken, welches Erste-Hilfe-Wissen Laien benötigen, um Leben retten zu können. Unterlassene Hilfeleistung, warnt Stirkat, könne strafrechtlich verfolgt werden:„Jeder Bürger ist [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Herzinfarkte, Lungenembolien oder Blutdruckentgleisungen können immer und überall passieren. Wie man als unbeteiligter Zuschauer auf solche Notfälle reagiert, zeigt Falk Stirkat in seinem Buch „Was<br />
uns umbringt“.</p>
<p>Anhand von 25 Beispielen erklärt der Notfallmediziner aus Mittelfranken, welches Erste-Hilfe-Wissen Laien benötigen, um Leben retten zu können. Unterlassene Hilfeleistung, warnt Stirkat, könne strafrechtlich verfolgt werden:„Jeder Bürger ist zur Ersten Hilfe verpflichtet.“ In seinem Buch nimmt der professionelle Retter die Angst hiervor. Denn Erste Hilfe zu leisten, ist gar nicht so kompliziert.</p>
<p>Bei einem Herzkreislaufstillstand zum Beispiel setzt der Ersthelfer lediglich den Handballen der linken Hand ungefähr auf die Mitte des Brustbeins. Die rechte Hand unterstützt die linke. Mit Hilfe<br />
des eigenen Gewichts wird dann, so kräftig und so schnell wie möglich, auf das Brustbein gedrückt. Der größte Fehler im Notfall sei, so Stirkat, aus Angst, etwas falsch zu machen, einfach auf den Notarzt zu warten und selber nichts zu versuchen.</p>
<p>Denn pro Minute Nichtstun sinken die Überlebenschancen eines Menschen etwa mit Herzkreislaufstillstand um zehn Prozent. Nach zehn Minuten ohne beherzte Ersthilfe sind die meisten Patienten nicht mehr zu retten.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Triage: pfefferminztee- oder behandlungsbedürftig?</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/triage-pfefferminztee-oder-behandlungsbeduerftig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Rodegra]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 May 2018 07:20:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erste Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
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					<description><![CDATA[Notfallmediziner Falk Stirkat wirft in seinem Buch „Ich kam, sah und reanimierte“ die Frage auf, ob es an der Anspruchshaltung der Gesellschaft, die für jeden Kratzer einen Notarzt braucht, oder an fehlender Bildung in Bezug auf den eigenen Körper, liegt, dass die Notfallnummer 112 Tag für Tag überstrapaziert wird. Der 34-Jährige, der in Erlangen lebt [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-6976" src="http://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/ICH_KAM_SAH_UND_REANIMIERTE-197x300.jpg" alt="" width="197" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/ICH_KAM_SAH_UND_REANIMIERTE-197x300.jpg 197w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/ICH_KAM_SAH_UND_REANIMIERTE-218x331.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/ICH_KAM_SAH_UND_REANIMIERTE.jpg 592w" sizes="(max-width: 197px) 100vw, 197px" />Notfallmediziner Falk Stirkat wirft in seinem Buch „Ich kam, sah und reanimierte“ die Frage auf, ob es an der Anspruchshaltung der Gesellschaft, die für jeden Kratzer einen Notarzt braucht, oder an fehlender Bildung in Bezug auf den eigenen Körper, liegt, dass die Notfallnummer 112 Tag für Tag überstrapaziert wird.</p>
<p>Der 34-Jährige, der in Erlangen lebt und als Notarzt in Mittelhessen unterwegs ist, räumt ein, das man für die Unterscheidung von banal oder gefährlich, pfefferminztee- oder behandlungsbedürftig einen Arzt brauche, aber in der Regel keinen Notarzt. Ein Arzt wird immer helfen, vor allem ein Notarzt, das ist der moralische Imperativ, der sein Berufsethos prägt. Doch sollte man diese Hilfe nur in Anspruch nehmen, wenn wirklich „Not am Mann“ ist.</p>
<p>Alles andere sei grob fahrlässig, unsolidarisch und setze unter Umständen Leben aufs Spiel. Um Leben und Tod geht es in den Geschichten von Stirkat oft, aber nicht immer.</p>
<p>Manchmal sind die Einsätze auch unspektakulär, wie er sagt, und das sei auch gut so. Denn alles andere könnten auch die Retter auf Dauer nicht aushalten. Überhaupt spricht er viel Grundsätzliches rund ums Thema „Leben retten“ an: von Gaffern, die sich am Leid anderer ergötzen, bis hin zum medizinisch Machbaren, das nicht immer mit dem moralisch Verantwortbaren übereinstimmen muss.</p>
<p>„Was tun?“ heißt es für Ersthelfer oft. Die Entscheidung muss in Minuten, oft Sekunden getroffen werden und in der Regel hat dieses akute Handeln weitreichende Folgen. Aber lesen Sie selbst &#8230;!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Armdrücken mit dem Tod</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/armdruecken-mit-dem-tod/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Rodegra]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Nov 2017 16:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erste Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
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					<description><![CDATA[Dr. Frank Stirkat (33) gibt in seinem Buch „Ich kam, sah und intubierte“ Einblicke in einen der abwechslungsreichsten Jobs der Welt, den eines Notarztes: „Ich gehe jeden Morgen zur Arbeit, ohne zu wissen, was mich erwartet. Vielleicht werde ich ein Leben retten, vielleicht aber auch eins verlieren“, so der Leiter einer großen Notarztwache, der seine [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6237" style="width: 210px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/armdruecken-mit-dem-tod/stirkat_portrait_foto_emotion_in_frames_photographie/" rel="attachment wp-att-6237"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6237" class="size-medium wp-image-6237" src="http://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/Stirkat_Portrait_Foto_Emotion_in_Frames_Photographie-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/Stirkat_Portrait_Foto_Emotion_in_Frames_Photographie-200x300.jpg 200w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/Stirkat_Portrait_Foto_Emotion_in_Frames_Photographie-218x327.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/Stirkat_Portrait_Foto_Emotion_in_Frames_Photographie.jpg 600w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><p id="caption-attachment-6237" class="wp-caption-text">„Natürlich geben wir in jeder Situation unser Bestes – besonders, wenn es um Leben und Tod geht. Aber manchmal ist unser Bestes einfach nicht genug und die Patienten sterben. Wie man sich dann fühlt? Schuldig. Auch wenn man weiß, dass man nichts dafür kann“, schreibt Frank Stirkat in „Ich kam, sah und intubierte“. Foto: © Emotion in Frames Photographie</p></div>
<p>Dr. Frank Stirkat (33) gibt in seinem Buch „Ich kam, sah und intubierte“ Einblicke in einen der abwechslungsreichsten Jobs der Welt, den eines Notarztes: „Ich gehe jeden Morgen zur Arbeit, ohne zu wissen, was mich erwartet. Vielleicht werde ich ein Leben retten, vielleicht aber auch eins verlieren“, so der Leiter einer großen Notarztwache, der seine Assistenzarztzeit in Erlangen absolvierte.</p>
<p>Sein Onkel sagte einmal zu ihm: „Du spielst jeden Tag Armdrücken mit dem Tod. Und manchmal gewinnst du!“ Ob Herzinfarkt oder Verkehrsunfall, sobald das Schicksal zuschlägt, sind Frank Stirkat und sein Team zur Stelle.</p>
<p>Um Menschenleben zu retten, müssen Rettungskräfte oft bis ans Limit gehen und manchmal darüber hinaus. Sie unterstützen Patienten bei der Bewältigung dramatischer Situationen und erhalten Einblicke in Lebensumstände, bei denen andere lieber wegsehen.</p>
<p>„Leben retten und am Leben bleiben“, ist ein Merksatz, der sich Dr. Stirkat fest ins Gedächtnis eingebrannt hat. Denn anders als in den amerikanischen Fernsehserien, wo junge (gutaussehende) Ärzte ihr Leben für ihre Patienten riskieren und am Ende das Happyend steht, geht es im wirklichen Leben nicht immer gut aus.</p>
<p>„Das Team muss den Einsatz überleben“, das ist die oberste Maxime des Notfallmediziners. Auch wenn das Buch stellenweise nichts für schwache Nerven ist, ist man froh es gelesen zu haben! Alltägliche, nachdenkliche und skurrile Geschichten erzählt der Lebensretter auf anschauliche, aber auch humorvolle Weise.</p>
<p>Die beiden Songs, die den Takt angeben, wenn es um Reanimation geht, sind „Staying Alive“ und „Highway to Hell“. „Nur laut mitsingen sollte man besser nicht – das könnte andere irritieren“, meint der Arzt augenzwinkernd.</p>
<p>Humor ist überlebensnotwendig in diesem Beruf, vor allem für die eigene Psychohygiene, aber nicht immer ist dieser angebracht: „Denn seien wir ehrlich: Jeder von uns rechnet mit der Ewigkeit &#8230; unser Verstand ist nicht dafür ausgelegt, elementare Dinge wie Liebe, das eigene Leben oder das von anderen als endlich zu betrachten. Wird uns die Endlichkeit des Seins dann vor Augen geführt, geraten wir an unsere Grenzen“, sagt der Notarzt, der neben der lebensrettenden Aufgabe im Einsatz und der Sorge um sein Team auch Einfühlungsvermögen und Empathie für die Angehörigen der Opfer aufbringen muss.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Wiederbelebung  bedarf der Reanimation</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/die-wiederbelebung-bedarf-der-reanimation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Rodegra]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Oct 2017 14:13:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erste Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
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					<description><![CDATA[Die gute Nachricht zuerst: Es gibt keine falsche Erste Hilfe. Nur gar nicht helfen ist falsch und in Deutschland sogar strafbar. Ansonsten gilt: Wer nach bestem Wissen und Gewissen handelt, ist rechtlich auf der sicheren Seite. Die schlechte Nachricht: Laut einer Umfrage des Deutschen Roten Kreuzes im Jahr 2013 wissen 67,5 Prozent der Menschen hierzulande [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6090" style="width: 235px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/die-wiederbelebung-bedarf-der-reanimation/erste_hilfe_img_1507/" rel="attachment wp-att-6090"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6090" class="size-medium wp-image-6090" src="http://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Erste_Hilfe_IMG_1507-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Erste_Hilfe_IMG_1507-225x300.jpg 225w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Erste_Hilfe_IMG_1507-218x291.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Erste_Hilfe_IMG_1507.jpg 675w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><p id="caption-attachment-6090" class="wp-caption-text">Foto: Jenifer Gabel</p></div>
<p>Die gute Nachricht zuerst: Es gibt keine falsche Erste Hilfe. Nur gar nicht helfen ist falsch und in Deutschland sogar strafbar. Ansonsten gilt: Wer nach bestem Wissen und Gewissen handelt, ist rechtlich auf der sicheren Seite. Die schlechte Nachricht: Laut einer Umfrage des Deutschen Roten Kreuzes im Jahr 2013 wissen 67,5 Prozent der Menschen hierzulande nicht, was im Notfall zu tun ist.</p>
<p>Dabei können schon einfachste Maßnahmen Leben retten!</p>
<p>Diese werden in kompakten Kursen vermittelt, wie zum Beispiel in denen der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V.. In neun Stunden und für 35 Euro kann man Grundwissen erwerben, für den Fall, dass man Erste Hilfe leisten muss und Wiederbelebungsmaßnahmen notwendig sind. Laut Umfragestatistik bedarf die Wiederbelebung dringend der Reanimation.</p>
<p>„Regelmäßige Erste-Hilfe-Kurse sollten für alle verpflichtend sein“, meint Lisa (30), die zusammen mit 19 weiteren Personen zwischen 17 und 63 an einem Grundkurs der Johanniter-Unfall-Hilfe teilnimmt. Ihrer Meinung sind eigentlich alle Anwesenden – und dennoch ist keiner freiwillig hier.</p>
<p>Der eine Teil arbeitet im medizinischen Bereich respektive Pflegeberuf oder ist betrieblicher Ersthelfer und muss seine Kenntnisse alle zwei Jahre auffrischen. Der andere Teil möchte den Führerschein erwerben, wofür ein Erste-Hilfe-Kurs Voraussetzung ist.</p>
<p>Doch ob stabile Seitenlage, Wiederbelebung oder die „fünf Ws“ beim Notruf: Im Laufe des Kurstages wird deutlich, dass die meisten Teilnehmer Details aus früheren Erste-Hilfe-Kursen längst vergessen haben. Kursleiterin Ricarda Kneitz wird trotzdem nicht müde, ein ums andere Mal zu betonen: „Bitte geht einfach hin und helft, das ist das einzige was zählt!“ Die 20-Jährige absolviert einen Bundesfreiwilligendienst bei den Johannitern und gestaltet ihre Kurse mit viel Witz und Elan.</p>
<p>Teilnehmer Dietmar spricht gegen Ende des Kurses aus, was auch viele andere in den Pausengesprächen gestehen: „Bei so einem Notfall sieht man doch oft ganz furchtbare Dinge, da ist man bestimmt total überfordert. Also ich weiß nicht, ob ich dann helfen würde.“ Auch ihm macht Ricarda Kneitz Mut: „Die Erfahrung zeigt, dass man im Ernstfall plötzlich gut funktioniert und intuitiv das Richtige macht.“</p>
<p>Das bestätigt auch Hans Joachim Hawesch, Ausbildungsleiter bei der Johanniter-Unfall-Hilfe für die Region Unterfranken: „Ich bin jahrelang als Rettungsassistent Einsätze gefahren und wurde mit extremen Unfallsituationen konfrontiert. Aber selbst da haben Menschen oft intensiv geholfen und viele Leben damit gerettet.“</p>
<p>Das schlimmste sei es, nichts zu tun. „Das belastet das eigene Seelenheil massiv. Besser ist es, einfach zu handeln – perfekt muss das nicht sein.“ Weil die Verunsicherung allgegenwärtig ist, ist man bei den Johannitern seit Jahren dabei, die Erste-Hilfe-Maßnahmen ständig zu vereinfachen.</p>
<p>„Wir haben verschiedene Programme entwickelt, die leicht zu merken und handlungsorientiert sind“, erklärt Hawesch. Da ist zum einen das „Paket“, in dem vier Gegenstände die wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen symbolisieren.</p>
<p>Ein Kuscheltier steht für das Betreuen und Trösten der Verletzten, ein Telefon für das Absetzen des Notrufs, ein Herz für das Überprüfen der Vitalfunktionen und eine Wärmedecke für den Schutz vor Auskühlung. „Dann gibt es noch unsere Insel“, ergänzt Ricarda Kneitz.</p>
<p>„Hier laden wir zu einer ‚Kreuzfahrt‘ über sieben Stationen in Form von ‚Lerninseln‘ ein. Früher wurden Kursteilnehmern 28 einzelne, verwirrende Notfallbilder präsentiert. Jetzt gibt es nur noch sechs Leitsymptome und Maßnahmenpakete, die es sich zu merken gilt.“</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn Retter ins Schwitzen kommen</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/wenn-retter-ins-schwitzen-kommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Rodegra]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Oct 2016 12:37:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erste Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
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					<description><![CDATA[155 Helfer, darunter 105 Johanniter aus ganz Bayern, 40 Feuerwehrleute aus den umliegenden Gemeinden sowie 8 Notärzte aus der Region probten für den Ernstfall. Das Szenario war ein Verkehrsunfall bei dem zwei PKWs kollidierten und ein Reisebus mit 42 Fahrgästen ausweichen musste. Die Helfer kannten das Szenario nicht und erfuhren erst nachdem die Szenerie fertig [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4008" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/wenn-retter-ins-schwitzen-kommen/johanniter-uebung-text1-regina-rodegra36/" rel="attachment wp-att-4008"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4008" class="size-medium wp-image-4008" src="http://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Johanniter-Uebung-Text1-©Regina-Rodegra36-300x200.jpg" alt="155 Helfer waren bei der Großübung der Johanniter in Estenfeld im Einsatz, darunter acht Notärzte aus der Region, 105 Rettungskräfte der Johanniter aus ganz Bayern und 40 Feuerwehrleute aus Würzburg und den umliegenden Gemeinden. Foto: Regina Rodegra" width="300" height="200" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Johanniter-Uebung-Text1-©Regina-Rodegra36-300x200.jpg 300w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Johanniter-Uebung-Text1-©Regina-Rodegra36-768x511.jpg 768w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Johanniter-Uebung-Text1-©Regina-Rodegra36-218x145.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Johanniter-Uebung-Text1-©Regina-Rodegra36.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-4008" class="wp-caption-text">155 Helfer waren bei der Großübung der Johanniter in Estenfeld im Einsatz, darunter acht Notärzte aus der Region, 105 Rettungskräfte der Johanniter aus ganz Bayern und 40 Feuerwehrleute aus Würzburg und den umliegenden Gemeinden. Foto: Regina Rodegra</p></div>
<p>155 Helfer, darunter 105 Johanniter aus ganz Bayern, 40 Feuerwehrleute aus den umliegenden Gemeinden sowie 8 Notärzte aus der Region probten für den Ernstfall. Das Szenario war ein Verkehrsunfall bei dem zwei PKWs kollidierten und ein Reisebus mit 42 Fahrgästen ausweichen musste. Die Helfer kannten das Szenario nicht und erfuhren erst nachdem die Szenerie fertig aufgebaut war, worum es sich handelte.</p>
<p>Warum dieses Szenario? „Aufgrund der immer größer werdenden Frequenz von Fernbuslinien steigt die Wahrscheinlichkeit, eines Ausnahmezustands für Rettungskräfte“, sagt Christoph Fleschutz, Pressesprecher der Johanniter in Würzburg.</p>
<div id="attachment_4010" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/wenn-retter-ins-schwitzen-kommen/johanniter-uebung-regina-rodegra29/" rel="attachment wp-att-4010"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4010" class="size-medium wp-image-4010" src="http://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Johanniter-Uebung-©Regina-Rodegra29-300x200.jpg" alt="„Die Sondergenehmigung, Blaulicht und Martinshorn bei der Großübung einschalten zu dürfen, war wichtig, damit auch das nötige Adrenalin bei den Helfern vorhanden ist, die mit Blaulicht einfach anders unterwegs sind. Mit dem Martinshorn ist der Ernstfall abgespeichert im Kopf“, so Fleschutz. Foto: Regina Rodegra" width="300" height="200" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Johanniter-Uebung-©Regina-Rodegra29-300x200.jpg 300w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Johanniter-Uebung-©Regina-Rodegra29-768x511.jpg 768w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Johanniter-Uebung-©Regina-Rodegra29-218x145.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Johanniter-Uebung-©Regina-Rodegra29.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-4010" class="wp-caption-text">„Die Sondergenehmigung, Blaulicht und Martinshorn bei der Großübung einschalten zu dürfen, war wichtig, damit auch das nötige Adrenalin bei den Helfern vorhanden ist, die mit Blaulicht einfach anders unterwegs sind. Mit dem Martinshorn ist der Ernstfall abgespeichert im Kopf“, so Fleschutz. Foto: Regina Rodegra</p></div>
<p>Wenn ein Reisebus in einen Unfall verwickelt ist, seien meist nicht nur zwei, sondern gleich 40 bis 50 Verletzte zu befürchten, was ein Großaufgebot an Rettern notwendig mache. In voller Montur und bei 36 Grad Sonneneinstrahlung um 13 Uhr beim gestellten Unfall im Industriegebiet Estenfeld kamen die Helfer tüchtig ins Schwitzen – allerdings nur wegen der Hitze, nicht wegen des „Jobs“.</p>
<p>Den übten sie vorbildlich aus: Die Rettungskräfte aus Würzburg, Schweinfurt, Schwabach, Nürnberg, Mühlhausen, Kürnach, Ingolstadt und Estenfeld agierten überlegt und versiert und ließen sich auch durch aufgeregte Verletzte mit geschminkten Wunden nicht aus der Ruhe bringen.</p>
<p>Ein Lob auch an die schauspielerische Leistung der schreienden und taumelten Johanniter-Statisten aus dem Reisebus! Nach drei Stunden waren 13 Schwerverletzte und 25 leicht Verletzte medizinisch versorgt und/oder abtransportiert worden.</p>
<div id="attachment_4016" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/wenn-retter-ins-schwitzen-kommen/verletzte-auto-versorgt/" rel="attachment wp-att-4016"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4016" class="size-medium wp-image-4016" src="http://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Verletzte-Auto-versorgt-300x237.jpg" alt="Foto: Susanna Khoury" width="300" height="237" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Verletzte-Auto-versorgt-300x237.jpg 300w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Verletzte-Auto-versorgt-768x606.jpg 768w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Verletzte-Auto-versorgt-218x172.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Verletzte-Auto-versorgt.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-4016" class="wp-caption-text">Foto: Susanna Khoury</p></div>
<p>Über 30 Rettungsfahrzeuge, die mit Martinshorn anfahren durften, waren bei der Großübung im Einsatz. Darunter sieben Rettungswagen, neuen Krankenwagen, sechs Notarzt-Einsatzfahrzeuge und acht Feuerwehrautos sowie ein Rettungswagen der Malteser, ausgestattet mit allem für den Fall, dass Helfer, geladene Ehrengäste oder Pressevertreter wirklich medizinische Hilfe benötigten.</p>
<p>Es war an alles gedacht, sogar an ein Codewort, wenn während der Übung ein echter Notfall eintreten würde. Und das Codewort merkten wir uns alle gut (ich weiß es heute noch!), da die sengende Hitze auch den Journalisten und Pressefotografen ganz schön zu schaffen machte.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht!</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/hundertprozentige-sicherheit-gibt-es-nicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Rodegra]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Sep 2016 15:53:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erste Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.lebenslinie-magazin.de/?p=4216</guid>

					<description><![CDATA[Würzburg. München. Reutlingen. Ansbach. – Terror und Amok sind im Sommer 2016 in Bayern angekommen. Auch Rettungssanitäter, Notärzte und Kliniken müssen sich im Bereich der medizinischen und psychologischen Notfallversorgung auf diese neuen Dimensionen der Gewalt einstellen. 63 Helfer und fünf Notfallseelsorger vom Bayrischen Roten Kreuz, von den Maltesern und Johannitern sind am Abend des 18. [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4217" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/hundertprozentige-sicherheit-gibt-es-nicht/einsatz-sefrin/" rel="attachment wp-att-4217"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4217" class="size-medium wp-image-4217" src="http://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Einsatz-Sefrin-300x214.jpg" alt="Dr. Peter Sefrin. Foto: dpa" width="300" height="214" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Einsatz-Sefrin-300x214.jpg 300w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Einsatz-Sefrin-768x549.jpg 768w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Einsatz-Sefrin-218x156.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Einsatz-Sefrin-269x192.jpg 269w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Einsatz-Sefrin.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-4217" class="wp-caption-text">Dr. Peter Sefrin. Foto: dpa</p></div>
<p>Würzburg. München. Reutlingen. Ansbach. – Terror und Amok sind im Sommer 2016 in Bayern angekommen. Auch Rettungssanitäter, Notärzte und Kliniken müssen sich im Bereich der medizinischen und psychologischen Notfallversorgung auf diese neuen Dimensionen der Gewalt einstellen.</p>
<p>63 Helfer und fünf Notfallseelsorger vom Bayrischen Roten Kreuz, von den Maltesern und Johannitern sind am Abend des 18. Juli 2016 im Einsatz: In der s.Oliver Arena in Würzburg, die als Rettungszentrum dient, betreuen sie die Fahrgäste eines Regionalzuges, in dem vier Menschen mit einer Axt verletzt wurden.</p>
<p>Auf seiner Flucht attackierte der Jugendliche ein weiteres Opfer, bis er schließlich von der Polizei erschossen wird. Alle vier lebensbedrohlich verletzten Personen wurden im Uniklinikum Würzburg (UKW) behandelt.</p>
<p>Ein Patient befand sich noch vier Wochen nach dem Vorfall auf der Intensivststion im künstlichen Koma. Erst Ende August hieß es aus dem UKW: Akute Lebensgefahr bestehe nicht mehr. Eine längere Zeit der Rekonvaleszenz und Rehabilitation sei aber zu erwarten.</p>
<p>Auch Dr. Peter Sefrin ist in der Nacht des Anschlags vor Ort. Der Würzburger gilt als der „Vater der Notfallmedizin“ und hat die Entwicklung des Rettungswesens in Deutschland maßgeblich mitgeprägt. „Noch am Morgen hatte ich ein Gespräch mit Harald Rehmann, dem Leiter der Berufsfeuerwehr in Würzburg“, erklärt er im Interview mit der „Lebenlinie“.</p>
<p>„Wir waren uns einig, dass man in Würzburg wohl kaum mit einem Terroranschlag rechnen müsse, da solche Attacken in der Regel dort stattfinden, wo möglichst viele Menschen getroffen werden können.“ Doch so überraschend die erschütternden Ereignisse am Montagabend waren: „Die medizinische und die psychologische Versorgung wie auch das Krisenmanagement funktionierten einwandfrei“, resümiert Dr. Sefrin.</p>
<p>Rettungskräfte werden schon seit langem für sogenannte Massenanfälle und Großschadensereignisse gesondert geschult. „Bei einem Terroranschlag oder einem Amoklauf sind die Schädigungsvarianten andere: Hier werden Menschen gezielt mit Waffen oder durch Explosionen verletzt.“</p>
<p>Dies würde eine medizinische Versorgung erfordern, die nicht zum täglichen Repertoire der Sanitäter und Notärzte gehöre. Aber auch die Logistik und die Taktik, mit der man vor Ort vorgehe, seien hier eine andere: „Im Normalfall sichert die Polizei ab, während wir die Versorgung übernehmen“, führt der 75-Jährige aus.</p>
<p>„Bei einer Terrorattacke besteht jedoch das Risiko eines Zweitanschlages, mit dem speziell Helfer getroffen werden sollen.“ Deshalb könne man Verletzte erst versorgen, wenn das Gebiet von der Polizei für sicher erklärt wurde. Dies mache eine viel engere Zusammenarbeit als normal erforderlich, weil das Prozedere den Eigenschutz der Helfer mit ins Kalkül ziehen muss.</p>
<p>Als Vorsitzender der Steuerungsgruppe „Bildung“ des Bayerischen Roten Kreuzes war Dr. Sefrin erst Ende Juli wieder bei einem Seminar in München.</p>
<p>„Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es auch im Fall von Terror oder Amok nicht – aber wir sind darauf eingestellt.“</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Notärzte in Not</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/notaerzte-in-not/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Rodegra]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Feb 2015 18:31:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erste Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
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					<description><![CDATA[„Streik ist keine Option für uns“, betont Professor Peter Sefrin, Vorsitzender der agbn. Denn der Kampf gegen die zu Jahresbeginn in Kraft getreten Honorarreform für Ärzte im Notdienst, beschlossen von der Kassenärztlichen Vereinigung und den Krankenkassen, dürfe nicht auf den Rücken der Patienten ausgetragen werden. Andererseits haben Notärzte in Würzburg durch die höhere Bereitschaftspauschale (32 [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Streik ist keine Option für uns“, betont Professor Peter Sefrin, Vorsitzender der agbn.</p>
<p>Denn der Kampf gegen die zu Jahresbeginn in Kraft getreten Honorarreform für Ärzte im Notdienst, beschlossen von der Kassenärztlichen Vereinigung und den Krankenkassen, dürfe nicht auf den Rücken der Patienten ausgetragen werden.</p>
<p>Andererseits haben Notärzte in Würzburg durch die höhere Bereitschaftspauschale (32 Euro in der Stunde), die vor allem den Kollegen auf dem Land zugute kommt, und der Halbierung der Einsatzpauschale von 91 auf 45 Euro bisweilen bis zu 50 Prozent weniger Vergütung für ihren Dienst.</p>
<p>Dieser Notarztdienst ist eine freiwillige Leistung von Klinikärzten und niedergelassenen Ärzten in ihrer Freizeit.</p>
<p>„Wenn es dabei bleibt, werden wir Schwierigkeiten bekommen, Notärzte zu finden, die rund um die Uhr den Notarztdienst in Würzburg aufrechterhalten“, stellt Dr. Thomas Jarausch, Regionalvertreter der unterfränkischen Notärzte, in einer öffentlichen Bekanntmachung fest.</p>
<p>Dass ein gerufener Schlüsseldienst am Wochenende für seine Dienstleistung mehr bekommt als ein gerufener Notarzt zeigt eine Werteverschiebung in unser Gesellschaft an, die bedenkliche Züge trägt.</p>
<p>Das findet auch Dr. Peter Sefrin, der sich bereits im Mai 2013 in einem Brief an das Staatministerium des Innern vehement gegen diese Reform ausgesprochen hat: „Wir werden uns mit zunehmend lauteren Schritten an die Öffentlichkeit wenden, dabei aber niemals die Belange unserer Patienten als Pfand gegen die Demontageversuche am Bayerischen Notarztdienst verwenden.</p>
<p>Im Gegenteil, wir sind es, die für die Interessen unserer potenziellen Patienten einstehen und deren Sicherheit nicht selten auf Kosten unserer eigenen Gesundheit gewährleisten.</p>
<p>Wer aber bewusst oder unbewusst, aus welchen Beweggründen auch immer, durch ein unerhört sinnloses Verwaltungsgebaren den Bayerischen Notarztdienst heimlich still und leise zum Auslaufmodell sabotiert, wird nicht unerhört bleiben&#8230; dafür haben wir nicht nur ein Martinshorn!“</p>
<p>Gut gebrüllt, Löwe!</p>
<p>Die 50 Prozent weniger für einige Würzburger Notärzte sind bereits vom Tisch. Einer Begrenzung auf maximal 15 Prozent Einbußen wurde stattgegeben.</p>
<p>Diese muss nicht beantragt werden, wie ursprünglich geplant, sondern wird automatisch ausgeglichen, so Sefrin.</p>
<p>Dass es hier nicht primär ums Geld gehe, sondern um Wertschätzung einer freiwilligen Leistung, belege auch die Tatsache, dass sich nur ein Würzburger Notarzt von 60 aufgrund des neuen Honorargesetzes aus dem Dienst verabschiedet habe, sagt Dr. Peter Sefrin.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Rasche Hilfe nach Schlaganfall</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/rasche-hilfe-nach-schlaganfall/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Rodegra]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jan 2015 16:36:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erste Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
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					<description><![CDATA[Weltweit gesehen wird nur jeder zehnte Mensch nach einem Schlaganfall so rasch behandelt, dass er eine Chance hat, die Durchblutungsstörung im Gehirn folgenlos zu überstehen. „In Deutschland können wir bei rund 15 Prozent der Patienten nach spätestens 4,5 Stunden eine Behandlung einleiten“, erläutert der Würzburger Neurologe Christoph Kleinschnitz, der das „Transregionale Netzwerk für Schlaganfallintervention mit [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Weltweit gesehen wird nur jeder zehnte Mensch nach einem Schlaganfall so rasch behandelt, dass er eine Chance hat, die Durchblutungsstörung im Gehirn folgenlos zu überstehen.</p>
<div id="attachment_389" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/Schlaganfall-Uni.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-389" class="size-medium wp-image-389" src="http://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/Schlaganfall-Uni-300x200.jpg" alt="Foto: Universitätsklinikum Würzburg" width="300" height="200" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/Schlaganfall-Uni-300x200.jpg 300w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/Schlaganfall-Uni.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-389" class="wp-caption-text">Foto: Universitätsklinikum Würzburg</p></div>
<p>„In Deutschland können wir bei rund 15 Prozent der Patienten nach spätestens 4,5 Stunden eine Behandlung einleiten“, erläutert der Würzburger Neurologe Christoph Kleinschnitz, der das „Transregionale Netzwerk für Schlaganfallintervention mit Telemedizin“ (Transit-Stroke) koordiniert.</p>
<p>Auch dies ist keine allzu beruhigende Nachricht. Heißt das doch, dass bei dem größten Teil aller Patienten zu spät mit einer sogenannten Lysetherapie begonnen wird.</p>
<p>Dies will Transit-Stroke durch eine dichte Verbundstruktur ändern.</p>
<p>Zehn Kliniken nehmen derzeit daran teil, zwei weitere sollen noch dazukommen. Kleinschnitz: „Ursprünglich war eine Ausdehnung auf Südhessen und das nördliche Baden-Württemberg geplant.</p>
<p>Doch leider spielten die Krankenkassen bei der Finanzierung nicht mit.“ Koordiniert wird das Netzwerk von der Würzburger Uniklinik. Dort gibt es seit 15 Jahren eine „Stroke Unit“, die von vier Ärzten und knapp 20 Schwestern und Pflegern betreut wird.</p>
<p>Gerade im ländlichen Bereich können sich Patienten nicht darauf verlassen, dass sie nach einem Schlaganfall sehr schnell behandelt werden, denn kleine Kliniken verfügen nicht über eine Spezialstation für Schlaganfallpatienten.</p>
<p>Durch Transit-Stroke erhalten diese Kliniken via Telemedizin Unterstützung von einem Experten aus einer „Stroke Unit“.</p>
<p>Die Ärzte im ländlichen Raum können ihre spezialisierten Kollegen alles fragen, was sie zur Behandlung des Patienten wissen müssen.</p>
<p>Dabei wird in Echtzeit konferiert. Kleinschnitz zufolge erleiden unterfrankenweit jährlich mehr als 300 Menschen einen Schlaganfall.</p>
<p>Das Gros, so der Professor, ist zwischen 70 und 75 Jahre alt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wundermittel gegen Wunden</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/wundermittel-gegen-wunden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Rodegra]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jan 2015 15:33:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erste Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.lebenslinie-magazin.de/?p=348</guid>

					<description><![CDATA[Sie gilt als „das“ Verletzungs- und Unfallmittel schlechthin. Arnika sollte daher eigentlich in keinem Haushalt fehlen. Besonders wichtig ist die Pflanze dann, wenn es darum geht, Blutungen zu stillen, erläutert Angelika Gräfin Wolffskeel von Reichenberg: „Arnika bearbeitet das Blut immer so, wie der Körper es gerade benötigt.“ Zu „dünnes“ Blut wird durch Arnika dicker, zu „dickes“ Blut [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_374" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/wundermittel-gegen-wunden/globuli-depositphotos_47381803_original-2/" rel="attachment wp-att-374"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-374" class="size-medium wp-image-374" src="http://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/Globuli-Depositphotos_47381803_original1-300x300.jpg" alt="Foto: ©depositphotos.com/Katyjay" width="300" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/Globuli-Depositphotos_47381803_original1-300x300.jpg 300w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/Globuli-Depositphotos_47381803_original1-150x150.jpg 150w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/Globuli-Depositphotos_47381803_original1.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-374" class="wp-caption-text">Foto: ©depositphotos.com/Katyjay</p></div>
<p>Sie gilt als „das“ Verletzungs- und Unfallmittel schlechthin. Arnika sollte daher eigentlich in keinem Haushalt fehlen.</p>
<p>Besonders wichtig ist die Pflanze dann, wenn es darum geht, Blutungen zu stillen, erläutert Angelika Gräfin<br />
Wolffskeel von Reichenberg: „Arnika bearbeitet das Blut immer so, wie der Körper es gerade benötigt.“</p>
<p>Zu „dünnes“ Blut wird durch Arnika dicker, zu „dickes“ Blut dünnflüssiger: „Und bei einem Bluterguss hilft es, diesen zu absorbieren.“</p>
<p>An Arnika sollte auch denken, wer zum Zahnarzt gehen muss, um sich einen Zahn ziehen zu lassen. „Bei operativen Eingriffen jeder Art hilft die Pflanze, dass es keine Nachblutungen gibt und die Wunde besser verheilt“, so die<br />
Naturheilkundlerin aus Gerchsheim.</p>
<p>Stürzt man beim Radfahren, kann Arnika verhindern, dass es zu einem schlimmen Hämatom<br />
kommt.</p>
<p>Rechtzeitig angewendet, beugt es nach Schürfwunden außerdem Entzündungen vor.</p>
<div id="attachment_407" style="width: 210px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/wundermittel-gegen-wunden/graefin_wolfskeel-3/" rel="attachment wp-att-407"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-407" class="size-medium wp-image-407" src="http://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/Graefin_Wolfskeel2-200x300.jpg" alt="Heilpraktikerin Angelika Gräfin Wolffskeel von Reichenberg. Foto: Caroline Förster" width="200" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/Graefin_Wolfskeel2-200x300.jpg 200w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/Graefin_Wolfskeel2.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><p id="caption-attachment-407" class="wp-caption-text">Heilpraktikerin Angelika Gräfin Wolffskeel von Reichenberg. Foto: Caroline Förster</p></div>
<p>Gräfin Wolffskeel rät zu Arnika bei einer insgesamt breiten Palette an unliebsamen Vorkommnissen: „Bei Fissuren, Schründen, Blutungsneigungen, Quetschungen, Neuralgien, Myalgien, Ischialgie und auch Herzmuskelschwäche.“</p>
<p>Nach Unfällen jeder Art sowie nach Operationen sollte Arnica D6 mindestens 3 bis 5 mal täglich in Form von fünf Globuli gelutscht werden.</p>
<p>Bei einem Hämatom verabreicht die Naturheilkundlerin mindestens 3 mal 5 Globuli täglich, bis der Bluterguss komplett verschwunden ist.</p>
<p>„Auf keinen Fall sollte Arnika jedoch vor einer Operation angewandt werden“, warnt sie.</p>
<p>Bei chronischem Gebrauch des entzündungshemmenden Homöopathikums sollte nach drei Wochen eine dreiwöchige Pause eingelegt werden.</p>
<p>Personen, die auf die Arnikapflanze allergisch reagieren, dürfen keine Arnika Globuli nehmen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erste-Hilfe-Apps im Test</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/erste-hilfe-apps-im-test/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Rodegra]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jan 2015 19:09:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erste Hilfe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.lebenslinie-magazin.de/?p=159</guid>

					<description><![CDATA[Bei den meisten Menschen liegt der Erste-Hilfe-Kurs schon lange zurück. Im akuten Notfall wissen daher viele nicht, wie sie konkret handeln sollen. Erste-Hilfe-Apps für Smartphones frischen nicht nur das Gedächtnis auf, sondern können im Notfall lebenswichtige Handlungsanweisungen geben. Das Handy hat man fast immer dabei, eine App ist schnell installiert und in den meisten Fällen [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei den meisten Menschen liegt der Erste-Hilfe-Kurs schon lange zurück. Im akuten Notfall wissen daher viele nicht, wie sie konkret handeln sollen.</p>
<p>Erste-Hilfe-Apps für Smartphones frischen nicht nur das Gedächtnis auf, sondern können im Notfall lebenswichtige Handlungsanweisungen geben.</p>
<p>Das Handy hat man fast immer dabei, eine App ist schnell installiert und in den meisten Fällen sogar kostenlos. Die Lebenslinie-Redaktion hat vier verschiedene App-Anbieter für Sie getestet.</p>
<p>Die kostenlose Erste-Hilfe-App der Malteser lässt sich vor dem Installieren bereits online anschauen.</p>
<p>Im Hauptmenü eröffnet sie die Funktionen „Notfallkette“, „Erste-Hilfe-Tipps“, „Kurs buchen“, „Spenden“ und „Notruf absetzen“. Das Handeln bei einem Verkehrsunfall sowie bei Verletzungen jeder Art wird mit Text und Bildern anschaulich erklärt.</p>
<p>Da die Übersichtlichkeit etwas zu wünschen übrig lässt, ist es ratsam, sich von vornherein schon einen Überblick über die Navigation und das Themenspektrum zu verschaffen.</p>
<p>Die ASB-Helfer-App vom Arbeiter-Samariter-Bund ist ebenfalls kostenlos und informiert rund um das Agieren in einer Notfallsituation.</p>
<p>Zusätzlich bietet die ASB-Helfer-App noch einen Überblick über sämtliche Einrichtungen des ASB in der Nähe, wo man auch längerfristig Hilfe findet.</p>
<p>Die Erste-Hilfe-(auffrischen)-App von Wissen direkt ist in Zusammenarbeit mit den Johannitern entstanden. Auch hier handelt es sich um eine kostenlose App, die jedoch nur über itunes für entsprechende Geräte verfügbar ist.</p>
<p>Schön übersichtlich und mit interaktiven Funktionen ist die App vom Deutschen Roten Kreuz ausgestattet.</p>
<p>Die DRK-App ist im Gegensatz zu den oben genannten nicht kostenlos, sondern kann für 89 Cent über itunes oder Google play erworben werden.</p>
<p>Sie ist mit vier Hauptfunktionen ausgestattet: Der interaktive Erste-Hilfe-Assistent leitet den Benutzer oder die Benutzerin über einfache Ja/Nein-Fragen zum richtigen Vorgehen.</p>
<p>Es gibt zusätzlich eine Sprachfunktion, die das gleichzeitige Erklären und Handeln ermöglicht, was vor allem bei komplizierteren Anleitungen hilfreich sein kann.</p>
<p>Der Notrufassistent erklärt das Vorgehen im Notfall und erleichtert durch eine Verknüpfung mit Google Maps die Standortbestimmung.</p>
<p>Unter dem Punkt „Kleiner Lebensretter“ findet sich eine Stichwortliste mit möglichen Erste-Hilfe-Fällen. Der DRK-Infodienst schließlich gibt Aufschluss über Blutspendetermine und Erste-Hilfe-Kurse.</p>
<p>Wertvolle Helfer im Notfall sind all diese Apps. Es ist jedoch in jedem Fall empfehlenswert, die App im Normalfall schon einmal zu testen und sich einen Überblick über die Menüpunkte zu verschaffen, damit man im Stressfall schon ungefähr weiß, wo man schauen muss.</p>
<p>Überzeugt haben vor allem die DRK-App und als kostenlose Alternative die App der Malteser.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Malteser: Erste-Hilfe-App</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/app/erste-hilfe-app/id525306774">https://itunes.apple.com/de/app/erste-hilfe-app/id525306774</a></p>
<p>https://play.google.com/store/apps/details?id=de.koeln_malteser.ersteHilfeAppNew</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>ASB: Helfer-App</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/app/helfer-app/id520460414?mt=8">https://itunes.apple.com/de/app/helfer-app/id520460414?mt=8</a></p>
<p><a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=de.asb.helferapp&amp;hl=de">https://play.google.com/store/apps/details?id=de.asb.helferapp&amp;hl=de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wissen Direkt: Erste Hilfe (auffrischen)</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/app/erste-hilfe-auffrischen/id343751753?mt=8">https://itunes.apple.com/de/app/erste-hilfe-auffrischen/id343751753?mt=8</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>DRK: Erste Hilfe DRK</p>
<p><a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=de.bitsz.android.drkapp&amp;hl=de">https://play.google.com/store/apps/details?id=de.bitsz.android.drkapp&amp;hl=de</a></p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/app/erste-hilfe-drk/id404519165?mt=8">https://itunes.apple.com/de/app/erste-hilfe-drk/id404519165?mt=8</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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	</channel>
</rss>
