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	<title>Prävention &amp; Reha &#8211; Lebenslinie</title>
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	<description>Gesundheitsmagazin für Mainfranken</description>
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		<title>Lästig bis lebensbedrohlich</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/laestig-bis-lebensbedrohlich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 06:53:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prävention & Reha]]></category>
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					<description><![CDATA[Insekten sind nicht „ohne“. Stechen oder beißen sie, kann das die Haut reizen. Insektenstiche können sogar lebensbedrohlich werden. Es gibt stichhaltige Beweise, dass krankmachende Insekten nicht mehr nur in den Tropen beheimatet sind. Die tropische Virusinfektion West-Nil-Fieber etwa, so August Stich, Leiter der Infektiologie am Uniklinikum Würzburg, sei bereits in Deutschland heimisch. Eine über Moskitos [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_20860" style="width: 220px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-20860" class="size-medium wp-image-20860" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Stich_August_Profc-medmissio-210x300.jpg" alt="" width="210" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Stich_August_Profc-medmissio-210x300.jpg 210w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Stich_August_Profc-medmissio-218x311.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Stich_August_Profc-medmissio.jpg 224w" sizes="(max-width: 210px) 100vw, 210px" /><p id="caption-attachment-20860" class="wp-caption-text">@Inline Werbeagentur</p></div>
<p>Insekten sind nicht „ohne“. Stechen oder beißen sie, kann das die Haut reizen. Insektenstiche können sogar lebensbedrohlich werden. Es gibt stichhaltige Beweise, dass krankmachende Insekten nicht mehr nur in den Tropen beheimatet sind. Die tropische Virusinfektion West-Nil-Fieber etwa, so August Stich, Leiter der Infektiologie am Uniklinikum Würzburg, sei bereits in Deutschland heimisch. Eine über Moskitos übertragene Denguevirus-Infektion hingegen habe es hierzulande bisher noch nicht gegeben, erläutert der Professor. Der Vektor, die Asiatische Tigermücke, stehe jedoch inzwischen auch in Unterfranken bereit. Das Auftreten einheimischer Dengue-Infektionen sei dadurch nur noch eine Frage der Zeit. Noch werden in Deutschland auch nur wenige Zikavirus-Fälle gemeldet: „Allerdings ist von einer Dunkelziffer auszugehen.” In Würzburg sieht August Stich immer wieder mal Patientinnen und Patienten mit dieser Diagnose. Ein altbekanntes Problem hierzulande seien Läuse. „Es gibt mehrere Arten, die den Menschen befallen“, sagt dazu August Stich. Anders als die lästige, aber harmlose Kopflaus könne die hierzulande seltene Kleiderlaus gefährliche Krankheiten wie das Läuserückfall- oder das Fleckfieber übertragen. „Der Befall durch Kopfläuse hat nichts mit schlechter Hygiene zu tun, er kann jeden treffen”, erläutert der Mediziner. Spezielle Shampoos töteten Läuse zuverlässig ab: „Shampoos wirken aber nicht auf die Eier, die sogenannten Nissen, die von den weiblichen Läusen an die Haare geklebt werden.“ Eine Behandlung gegen Läuse müsse deshalb nach acht bis zehn Tagen wiederholt werden, um die dann geschlüpften jungen Läuse zu erreichen, bevor die sich weiter fortpflanzen. „Außerdem muss man die Haare sorgsam mit einem Läusekamm auskämmen, um so viele Tiere wie möglich zu entfernen“, informiert der Tropenmediziner. Die Behandlung sollte für die ganze Familie gleichzeitig stattfinden, um „Ping-Pong-Infektionen“ zu vermeiden. Für besonders schwierige Fälle stehen Tabletten zur Verfügung. Auch Milben können der Gesundheit schaden, sagt Professor Stich: „Am bekanntesten sind die Hausstaubmilben, die eine häufige Ursache von Allergien darstellen.“ Von Bedeutung sei daneben die Trombidiose, eine Erkrankung nach Kontakt mit Grasmilben, die auch als „Erntekrätze“ bezeichnet wird: „Sie tritt meist im Spätsommer und Herbst auf.“ Wo sich die kaum sichtbaren Milbenlarven in die Hornschicht der Haut eingebohrt haben, entstünden juckende Papeln. Wird die Stelle aufgekratzt, kann sich die Haut mit Eiterbakterien infizieren. Die Trombidiose sei laut Stich wenig bekannt. „Das klinische Bild ähnelt anderen allergischen Reaktionen der Haut oder einfach nur dem Bild von multiplen Insektenstichen“, erklärt er. Eine Ärztin oder ein Arzt könne dann auf die Diagnose kommen, erfährt er von der Patientin oder dem Patienten, dass der vor Kurzem durch eine Sommerwiese spazierte. „In den Tropen gibt es im Übrigen Milbenarten, die gefährliche Krankheiten übertragen können“, ergänzt der Arzt. Dass Zecken gefährlich sein können, ist in der Bevölkerung weithin bekannt. In Deutschland übertragen Zecken die behandelbare bakterielle Infektionskrankheit Borreliose sowie die gefährliche Virusinfektion FSME. „Eine Infektion durch Borrelien ist die häufigste von Zecken übertragene Infektionskrankheit in Mitteleuropa“, weiß Stich. Oft verlaufe sie unbemerkt: „Die meisten Patientinnen und Patienten überwinden die Infektion mithilfe ihres Immunsystems.“ Im Frühstadium sei die Borreliose gut mit Antibiotika behandelbar. Die seltenen Fälle einer fortgeschrittenen Infektion gehörten in die Hand erfahrener Ärztinnen und Ärzte. „Allgemein wird die Bedeutung der Borreliose in der Bevölkerung überschätzt“, sagt August Stich. Viele Symptome oder Erkrankungen würden fälschlicherweise auf eine Borrelien-Infektion zurückgeführt, obwohl sie andere Ursachen haben. Neben Borreliose und FSME gebe es laut Stich weitere Krankheiten, die von Zecken übertragen werden, aber hierzulande sehr selten sind. In anderen Ländern sei das anders: „So kennen wir aus dem südlichen Afrika das Zeckenbiss- und aus dem amerikanischen Kontinent das Rocky-Mountain-Fieber.“ Am gefährlichsten sei das durch Hyalomma-Zecken übertragene „Krim-Kongo-Hämorrhagisches-Fieber“, das in Südeuropa bereits vereinzelt vorkomme.  Durch das sich wandelnde Klima könnten neue Zeckenarten nach Mitteleuropa einwandern. „Außerdem verbessern sich durch erhöhte Temperaturen die Übertragungsbedingungen für neuartige Erreger“, so der Tropenmediziner. <i></i></p>
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		<title>Vom Spitzensport lernen</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/vom-spitzensport-lernen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 06:53:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prävention & Reha]]></category>
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					<description><![CDATA[Sportphysiotherapie verbindet man häufig mit Bundesliga-Profis oder Olympiateilnehmenden. Doch die Erkenntnisse aus dem Spitzensport können weit mehr leisten: Sie helfen auch Menschen, die schmerzfrei wandern, Tennis spielen oder mit den Enkeln toben möchten. Denn unabhängig vom Leistungsniveau gilt: Wer seinen Körper versteht und gezielt trainiert, bleibt leistungsfähiger – und beugt Verletzungen vor. „Sportphysiotherapie behandelt nicht [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_20883" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-20883" class="size-medium wp-image-20883" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/IMG-20260806-WA0004-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/IMG-20260806-WA0004-300x225.jpg 300w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/IMG-20260806-WA0004-1024x768.jpg 1024w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/IMG-20260806-WA0004-1536x1152.jpg 1536w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/IMG-20260806-WA0004-218x164.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/IMG-20260806-WA0004.jpg 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-20883" class="wp-caption-text">©Predia</p></div>
<p>Sportphysiotherapie verbindet man häufig mit Bundesliga-Profis oder Olympiateilnehmenden. Doch die Erkenntnisse aus dem Spitzensport können weit mehr leisten: Sie helfen auch Menschen, die schmerzfrei wandern, Tennis spielen oder mit den Enkeln toben möchten. Denn unabhängig vom Leistungsniveau gilt: Wer seinen Körper versteht und gezielt trainiert, bleibt leistungsfähiger – und beugt Verletzungen vor. „Sportphysiotherapie behandelt nicht nur die Verletzung, sondern sucht nach ihrer Ursache“, erklärt Sportphysiotherapeut Philipp Reiß (M.Sc.), der sich beim Sport- und Gesundheitszentrum Predia in Würzburg um Patientinnen und Patienten kümmert. Nach einem akuten Trauma beginnt deshalb für den Spezialisten sofort die Ursachenforschung: Warum ist die Verletzung überhaupt entstanden? Gab es muskuläre Defizite, mangelnde Stabilität oder ungünstige Bewegungsmuster? Ziel sei es, Beschwerden nachhaltig zu beheben und Rückfälle möglichst zu vermeiden, so Reiß. Im Spitzensport gehören sogenannte Pre-Injury-Screenings längst zum Standard. Sie decken Schwachstellen auf, bevor daraus Verletzungen entstehen. Genau dieses Prinzip lässt sich auch auf den Alltag übertragen. „Egal, ob jemand Bundesliga oder Hobbyliga spielt – jeder bewegt sich an seiner persönlichen Leistungsgrenze“, sagt der Sportphysiotherapeut. Moderne Diagnostik und Präventionskonzepte lassen sich deshalb individuell anpassen und für Freizeitsportlerinnen und -sportler ebenso sinnvoll einsetzen wie für Profis. Dabei gehe es längst nicht mehr nur um die Behandlung in der Praxis. Erfolgreiche Physiotherapie begleite den Menschen über den gesamten Genesungsprozess hinweg – von der Akutversorgung über den sicheren Wiedereinstieg in Beruf, Sport und Alltag bis hin zu einem langfristigen Training. Übungen für zu Hause, digitale Trainingspläne und regelmäßige Nachkontrollen helfen dabei, Fortschritte zu sichern und dauerhaft aktiv zu bleiben. Dieser Ansatz verfolgt ein klares Ziel: Patientinnen und Patienten sollen ihre Gesundheit selbst verstehen und aktiv mitgestalten. „Wir möchten die Menschen zum CEO ihrer eigenen Gesundheit machen“, beschreibt Reiß die Philosophie. Wer weiß, warum Beschwerden entstehen, welche Übungen helfen und wie Training richtig gesteuert wird, treffe bessere Entscheidungen – nicht nur nach einer Verletzung, sondern ein Leben lang. Auch Predia-Geschäftsführer Thomas Frobel sieht darin die Zukunft moderner Gesundheitsversorgung. Hochwertige Diagnostik, individuelle Betreuung und präventive Konzepte sollten nicht nur Spitzensportlerinnen und -sportlern vorbehalten sein. „Wir können Freizeitsportlerinnen und -sportler genauso versorgen wie Topathleten – nur angepasst an ihre persönlichen Ziele und Voraussetzungen“, ist sein Anspruch. Die wichtigste Erkenntnis lautet deshalb: Gesundheit ist kein Zustand, der einfach bestehen bleibt. Sie ist das Ergebnis vieler kleiner Entscheidungen – von regelmäßiger Bewegung über gezieltes Training bis hin zum bewussten Umgang mit dem eigenen Körper. Wer frühzeitig in Prävention investiert, gewinnt oft das Wertvollste überhaupt: mehr Lebensqualität, mehr Bewegungsfreiheit und die Sicherheit, auch morgen noch aktiv am Leben teilnehmen zu können.<span class="Apple-converted-space">  </span></p>
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		<title>Auf Spurensuche</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/auf-spurensuche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 06:49:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prävention & Reha]]></category>
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					<description><![CDATA[„Entscheidend ist nicht die Herkunft einer Methode, sondern ob sie im jeweiligen Fall sinnvoll und zielführend eingesetzt werden kann“, sagt der osteopathische Therapeut Matteo Haberkern. Dieser Gedanke prägt die Arbeit des Würzburger Osteopathie-Teams im Therapiehaus Ludwigstraße, zu dem Haberkern und Bianca Meyer gehören. Statt nur schmerzende Körperregionen zu behandeln, suchen sie nach funktionellen Zusammenhängen zwischen [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_20875" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-20875" class="size-medium wp-image-20875" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/IMG_3888-300x200.png" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/IMG_3888-300x200.png 300w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/IMG_3888-1024x683.png 1024w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/IMG_3888-218x145.png 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/IMG_3888.png 1047w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-20875" class="wp-caption-text">©Therapiehaus Ludwigstraße</p></div>
<p>„Entscheidend ist nicht die Herkunft einer Methode, sondern ob sie im jeweiligen Fall sinnvoll und zielführend eingesetzt werden kann“, sagt der osteopathische Therapeut Matteo Haberkern. Dieser Gedanke prägt die Arbeit des Würzburger Osteopathie-Teams im Therapiehaus Ludwigstraße, zu dem Haberkern und Bianca Meyer gehören. Statt nur schmerzende Körperregionen zu behandeln, suchen sie nach funktionellen Zusammenhängen zwischen Bewegungsapparat, Organen, Gewebe und Nervensystem. „Ziel ist es, die Beschwerden eines Menschen im Kontext aller miteinander verbundenen Körpersysteme zu betrachten“, erklärt Meyer. Ihr Fachgebiet, die Osteopathie, ist ein ganzheitliches manuelles Untersuchungs- und Behandlungsverfahren. Im Mittelpunkt stehe die Funktionsstörung, die aktuell den größten Einfluss auf andere Strukturen ausübt. Spannungen und Bewegungseinschränkungen können dabei Anpassungs- oder Schutzreaktionen des Körpers darstellen. Die Behandlung soll die Beweglichkeit betroffener Gelenke und Gewebe fördern und die natürlichen Regulations- und Selbstheilungsmechanismen unterstützen. Osteopathie bestehe aber nicht allein aus manuellen Techniken. Aufklärung, Bewegung und die aktive Mitarbeit der Patientinnen und Patienten spielen eine wichtige Rolle. Eine osteopathische Therapie kann bei unterschiedlichen Beschwerden sinnvoll sein. Dazu zählen Rücken-, Nacken- und Gelenkschmerzen, Muskelverspannungen, Bewegungseinschränkungen sowie Beschwerden nach Sportverletzungen oder Operationen. Auch bei Kopf- und Kieferbeschwerden, bestimmten Formen von Schwindel, funktionellen Verdauungsproblemen oder Spannungsgefühlen im Bauchraum kann eine Behandlung erwogen werden. Weitere mögliche Anwendungsgebiete sind Sehnenbeschwerden, Fehl- und Schonhaltungen sowie Beschwerden während oder nach einer Schwangerschaft. Auch Säuglinge und Kinder können etwa bei funktionellen Asymmetrien oder Bewegungseinschränkungen osteopathisch untersucht werden. Ob eine osteopathische Therapie im Einzelfall sinnvoll ist und welche Techniken infrage kommen, entscheidet sich nach einer ausführlichen Anamnese und körperlichen Untersuchung. Wichtig sei jedoch: „Eine osteopathische Therapie ersetzt keine notwendige medizinische Diagnostik oder Behandlung“, betont Meyer. Bei frischen Knochenbrüchen, akuten Infektionen, Thrombosen sowie neurologischen oder kardiovaskulären Notfällen dürfe nicht osteopathisch behandelt werden. Auch starke ungeklärte Gewichtsabnahme, anhaltende Nachtschmerzen oder schwere Allgemeinsymptome seien für die Behandlung kontraindiziert. Für die Zahl der Termine gibt es kein starres Schema. „Ziel ist es stets, so viele Behandlungen wie nötig und so wenige wie möglich durchzuführen“, fasst Haberkern zusammen.</p>
<p><i>Fotos: ©Therapiehaus Ludwigstraße,<br />
©depositphotos.com/@i3alda</i></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Eine echte Herzensangelegenheit</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/eine-echte-herzensangelegenheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 06:41:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prävention & Reha]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lebenslinie-magazin.de/?p=20870</guid>

					<description><![CDATA[Für Tanja Endres, Geschäftsführerin von Schön &#38; Endres und zertifizierte Brustprothetik-Expertin, ist die Versorgung von Frauen nach einer Brustkrebsdiagnose im wahrsten Sinne des Wortes eine Herzensangelegenheit. „Die Diagnose Brustkrebs macht etwas mit den Frauen“, weiß Tanja Endres. Wenn ein Teil oder auch die ganze Brust entfernt wird, erleben die Frauen das nicht nur körperlich, sondern [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für Tanja Endres, Geschäftsführerin von Schön &amp; Endres und zertifizierte Brustprothetik-Expertin, ist die Versorgung von Frauen nach einer Brustkrebsdiagnose im wahrsten Sinne des Wortes eine Herzensangelegenheit. „Die Diagnose Brustkrebs macht etwas mit den Frauen“, weiß Tanja Endres. Wenn ein Teil oder auch die ganze Brust entfernt wird, erleben die Frauen das nicht nur körperlich, sondern auch psychisch als einschneidendes Erlebnis. Zu sehen, wie eine Brustprothese oder schöne Wäsche, die auf die Prothese abgestimmt ist, wieder Freude und Selbstbewusstsein schenkt, sei einfach berührend. „Da fließt auch bei uns Beratenden oftmals eine Träne“, gesteht Tanja Endres. „Die Brustprothese stellt wieder Symmetrie her und die Frauen sind dankbar für das neue alte Lebensgefühl“, berichtet die Brustprothetik-Expertin. „Um die Frauen optimal zu versorgen, lernen wir diese meistens schon vor der OP kennen und versorgen sie mit einem Kompressions-BH, der nach der OP in der Regel für 14 Tage 24/7 getragen werden muss“, so Endres. Direkt nach der OP werde, im Bedarfsfall, noch zusätzlich eine Erstversorgungsprothese aus Schaumstoff als Interimsversorgung angepasst. Wenn der Heilungsprozess vollständig abgeschlossen ist und keine Bestrahlung oder Chemotherapie mehr folgt, sei es Zeit für die Folgeversorgung durch eine Voll- oder Teilprothese, je nachdem, ob die komplette Brust oder nur ein Teil entfernt wurde. „Die gibt es in vielen Formen und Qualitäten – aus hochwertigem Silikon – für spürbaren Komfort und ein angenehmes Hautklima“, sagt Tanja Endres. Es gebe unfassbar viele Möglichkeiten, Frauen nach der Brust-OP optimal zu versorgen. Nach der Schaumstoffprothese sei die Silikonprothese für die Frauen ein echtes Aha-Erlebnis und bringt sie meist zum Strahlen, da diese vom Feeling her der natürlichen Brust sehr nahekommt, so Endres. „Die Frau kann zu jedem Zeitpunkt entscheiden, ob die Prothese etwas größer, kleiner sein oder anders gelagert werden sollte. Denn die Passform ist Empfindungssache der Frau“, betont Tanja Endres. Die Brustprothese sei eine Kassenleistung. Ein Abweichen von der Basisversorgung sei mit einer Zuzahlung verbunden. Auch die Prothesen-BH werden zweimal im Jahr für gesetzlich Versicherte mit rund 40 Euro bezuschusst. Sogar Schwimmprothesen gibt es. Die seien für Frauen, die häufig ins Schwimmbad gehen, durchaus sinnvoll, da sie, anders als die Voll- und Teilprothesen, leichter und aus durchsichtigem Material sind, so Endres. Diese könnten daher optimal im Prothesenbadeanzug getragen werden, der ein etwas stabileres Unterbrustband hat und höher geschnitten ist, um ein Verrutschen der Einlagen zu vermeiden. Fingerspitzengefühl, Leidenschaft und ein Vertrauensverhältnis, das sind die Ingredienzen, auf die Tanja Endres bei der Versorgung von Frauen mit Brustkrebsdiagnose größten Wert legt. Eine echte Herzensangelegenheit eben!</p>
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		<title>Schneller zurück auf die Beine</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/schneller-zurueck-auf-die-beine/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 06:39:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prävention & Reha]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Lebensweg mit einer neuen Hüfte oder einem neuen Knie beginnt nicht erst im Operationssaal. Diese Philosophie verfolgt das Würzburger Fast-Track-Konzept des Impuls Gesundheits- und Rehazentrums und der Orthopädie Chirurgie Würzburg (OCW). „Der Patient wird von einem interdisziplinären Behandlungsteam vor, in und nach der Operation betreut“, erklärt PD Dr. Manuel Weißenberger, Facharzt für Orthopädie und [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_20867" style="width: 271px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-20867" class="size-medium wp-image-20867" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Weissenberger_Manuel-c-©Karin-Himmljpg-261x300.jpg" alt="" width="261" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Weissenberger_Manuel-c-©Karin-Himmljpg-261x300.jpg 261w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Weissenberger_Manuel-c-©Karin-Himmljpg-891x1024.jpg 891w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Weissenberger_Manuel-c-©Karin-Himmljpg-1337x1536.jpg 1337w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Weissenberger_Manuel-c-©Karin-Himmljpg-1782x2048.jpg 1782w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Weissenberger_Manuel-c-©Karin-Himmljpg-218x251.jpg 218w" sizes="auto, (max-width: 261px) 100vw, 261px" /><p id="caption-attachment-20867" class="wp-caption-text">©Karin Himmel</p></div>
<p>Der Lebensweg mit einer neuen Hüfte oder einem neuen Knie beginnt nicht erst im Operationssaal. Diese Philosophie verfolgt das Würzburger Fast-Track-Konzept des Impuls Gesundheits- und Rehazentrums und der Orthopädie Chirurgie Würzburg (OCW). „Der Patient wird von einem interdisziplinären Behandlungsteam vor, in und nach der Operation betreut“, erklärt PD Dr. Manuel Weißenberger, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie und Mitentwickler des Konzepts. Alle Behandlungsschritte sollten möglichst reibungslos ineinandergreifen, um die Betroffenen früh wieder auf die Beine zu bringen. Der erste Baustein ist die sogenannte Prähabilitation. Bereits nach der Entscheidung für einen Gelenkersatz üben Patientinnen und Patienten das Gehen mit Unterarmgehstützen, kräftigen ihre Muskulatur und trainieren Koordination und Stabilität. „Wer die Abläufe kennt und wichtige Bewegungen schon vor dem Eingriff geübt hat, fühlt sich nach der Operation weniger überfordert“, betont Dr. Tobias Reindl, Ärztlicher Leiter des Impuls Reha- und Gesundheitszentrums. Auch auf die Einstellung von Begleiterkrankungen wie etwa Diabetes oder Bluthochdruck werde geschaut. Bei Bedarf ergänze eine Ernährungstherapie die Vorbereitung. Termine für Physiotherapie oder Lymphdrainage nach dem Krankenhausaufenthalt werden auch schon vorher bei Impuls geblockt, um keine Versorgungslücke entstehen zu lassen. Bei der Operation selbst setze Weißenberger auf minimal-invasive, muskelschonende Verfahren. Beim Hüftgelenkersatz könne über eine natürliche Muskellücke operiert werden, sodass keine Muskeln beschädigt werden und der Blutverlust gering bleibt. Bereits kurz nach der OP stehen die Patientinnen und Patienten unter Anleitung auf und gehen erste Schritte an Krücken. Die frühe Mobilisation reduziere auch das Risiko von Folgekomplikationen wie Thrombosen und Lungenembolien. Ebenso wichtig sei die die jeweilige Patientin, für den jeweiligen Patienten die am besten passende Prothese: Auch individuell angefertigte Implantate können beispielsweise bei starken O- oder X-Beinen, ungewöhnlichen Größen oder nach knöchernen Deformierungen zum Einsatz kommen. Entscheidend bleibe jedoch nicht allein das Implantat, sondern auch die Erfahrung der Operateurin oder des Operateurs. Endoprothetik sei „ein Handwerk“, betont Weißenberger. Nach dem Klinikaufenthalt wird die Bewegung schrittweise gesteigert. Dabei kommt unter anderem ein Anti-Gravity-Laufband zum Einsatz. Sportwissenschaftlerin Laura Middendorf erklärt, dass der Körper in einer Druckkammer sanft angehoben und das Gewicht exakt dosiert reduziert werde. „Die Entlastung kann individuell in Ein-Prozent-Schritten eingestellt werden“, so Middendorf. Dadurch können Betroffene gehen, ohne das neue Gelenk vollständig zu belasten. Gleichzeitig werden Gangbild, Muskulatur, Koordination und Ausdauer trainiert. Die Expertin beobachtet, wie die Patientinnen und Patienten sicherer werden, Bewegungsängste verlieren und Vertrauen in den Körper zurückgewinnen. Damit die Fortschritte über die Rehabilitation hinaus erhalten bleiben, setzt das Konzept auf regionale Vernetzung und Eigenverantwortung. „Der große Vorteil einer ambulanten Rehabilitation ist, dass die Rehabilitanden am eigenen Wohnort behandelt werden können“, freut sich Dr. Reusch. Fast Track bedeutet also nicht, möglichst schnell aus dem Krankenhaus entlassen zu werden. Fast Track verbindet Vorbereitung, Operation, Rehabilitation und Nachsorge zu einem gemeinsamen Weg: Sicherheit geben, Komplikationen vermeiden und Schritt für Schritt Mobilität zurückgewinnen. Und das alles aus einer Hand.</p>
<p><i>Fotos: Dr. Weißenberger ©Karin Himmel, ©depositphotos.com: @Tribaliumivanka, @photographee.eu, @nimon_t, @monticello, @lightwavemedia,<br />
@ photography33 <span class="Apple-converted-space"> </span></i></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Webportal für Präventionskurse </title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/webportal-fuer-praeventionskurse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 06:36:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prävention & Reha]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Website praevention-direkt-finden.de bietet eine strukturierte Übersicht aller Präventionskurse, einschließlich flexibler Onlineangebote, und richtet sich gezielt an Ärztinnen und Ärzte, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sowie Beratungsstellen. Deutschlandweit sind über 120.000 zertifizierte Präventionsangebote zur Verhaltensprävention in den Handlungsfeldern Bewegung, Ernährung, Stressmanagement und Suchtprävention verfügbar. Alle Kurse werden von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst und können nach Wohnortnähe, Maßnahme, [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Website praevention-direkt-finden.de bietet eine strukturierte Übersicht aller Präventionskurse, einschließlich flexibler Onlineangebote, und richtet sich gezielt an Ärztinnen und Ärzte, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sowie Beratungsstellen. Deutschlandweit sind über 120.000 zertifizierte Präventionsangebote zur Verhaltensprävention in den Handlungsfeldern Bewegung, Ernährung, Stressmanagement und Suchtprävention verfügbar. Alle Kurse werden von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst und können nach Wohnortnähe, Maßnahme, Format und weiteren Kriterien gefiltert werden. „Welches Angebot zu welchen Versicherten passt, können die behandelnden Leistungserbringer am besten beurteilen”, erklärt Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende beim Verband der Ersatzkassen, dem für die Zentrale Prüfstelle Prävention geschäftsführenden Verband. Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt erläutert: „Patientinnen und Patienten auf gesundheitliche Belastungen und Risiken anzusprechen und zu Verhaltensänderungen zu motivieren, stellt eine originäre ärztliche Aufgabe dar. Die vorliegende Webseite kann uns dabei unterstützen, geeignete, regional verfügbare und qualitätsgesicherte Präventionsangebote zu finden.“</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Streichholz, das von beiden  Seiten abbrennt</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/ein-streichholz-das-von-beiden-seiten-abbrennt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 06:40:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prävention & Reha]]></category>
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					<description><![CDATA[Sandra K.* bekam vor vier Jahren unerträgliche Rückenschmerzen, die ins rechte Bein ausstrahlten und ihren Arbeitsalltag so gut wie unmöglich machten. Diagnose: Bandscheibenvorfall! Eine OP kam für sie erst einmal nicht in Frage. Sie wollte den konservativen Therapieweg gehen und absolvierte drei Wochen lang (täglich von 8 bis 15 Uhr inklusive Mittagspause) eine ambulante Rehabilitation [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sandra K.* bekam vor vier Jahren unerträgliche Rückenschmerzen, die ins rechte Bein ausstrahlten und ihren Arbeitsalltag so gut wie unmöglich machten. Diagnose: Bandscheibenvorfall! Eine OP kam für sie erst einmal nicht in Frage. Sie wollte den konservativen Therapieweg gehen und absolvierte drei Wochen lang (täglich von 8 bis 15 Uhr inklusive Mittagspause) eine ambulante Rehabilitation im Reha- und Gesundheitszentrum Impuls im Würzburger Stadtteil Heidingsfeld. Zunächst erfolgte ein Anamnesegespräch mit einem Orthopäden im Therapiezentrum, der zugeschnitten auf ihr Krankheitsbild einen individuellen Rehaplan erstellte. „Täglich waren Sportstunden mit Muskelkräftigung und Dehnungsübungen angesagt, aber auch Entspannung und ­manuelle Therapie, sowie ­Nordic Walking und ­begleitende Gespräche beim Psychologen“, erzählt Sandra. „Dazu kamen noch Vorträge etwa über gesunde Ernährung und Stressbewältigungs-Techniken“, so die Reha-Patientin. Am Ende des Therapietages sei man ganz schon müde gewesen, aber angenehm müde. „Es hat mir so viel gebracht, und außerdem bis dato die OP erspart“, freut sich Sandra. Sie habe nach der Reha täglich kleine Übungen aus dem Programm in ihren Alltag eingebaut, ihre Ernährung umgestellt (weitgehender Verzicht auf Weißmehl, Zucker, Fleisch und Alkohol) und öfter einmal kleine Pausen eingelegt. Vor Kurzem habe sie die Reha-Maßnahme wiederholt, um den Status-Quo aufrechtzuerhalten. „Überrascht war ich ­beispielsweise davon, wie schwer seelische ­Probleme auf dem Rücken lasten können &#8230; als wenn ein Streichholz von beiden Seiten abbrennt“, sagt Sandra. Von der ganzheitlichen Sicht auf die Krankheit, die ihr hier vermittelt wurde, habe sie sehr viel profitiert! „Eine Patientin wie Sandra K. mit Bandscheibenvorfall hat bei einer ambulanten Reha stets einen Termin bei unseren Psychologinnen oder Psychologen, weil das Krankheitsbild immer in eine größere Geschichte eingebettet sein kann, &#8230; weil der Mensch eben nicht nur ein körperliches Wesen ist“, betont Impuls-Geschäftsführer Matthias Graeber. Wenn bei einem Bandscheibenvorfall weder Darm noch Blase betroffen sind, und keine Ausfallerscheinungen vorliegen, habe die konservative Therapie eine hohe Erfolgsquote, so Graeber. Und das Impuls Reha- und Gesundheitszentrum hat das sogar schriftlich bekommen: Beim Ranking der Reha-Kliniken auf der Seite der Deutschen Rentenversicherungen rangiert Impuls unter 830 Reha-Kliniken in Deutschland auf Platz 7. Impuls ist zugelassen für den Bereich Orthopädie und Traumatologie. Es geht hier also um den Bewegungsapparat. Die Indikationen seien vielfältig. „In erster Linie differenzieren wir: Obere oder untere Extremität &#8230; obere Extremität wäre jetzt Schulter als Beispiel, untere Extremität etwa das Bein, der Fuß. Und dementsprechend wird das Programm zugeschnitten“, so Matthias Graeber. Natürlich gebe es auch Module, die alle Reha-Patientinnen und -Patienten durchlaufen wie die begleitenden Vorträge zu Ernährung oder Stressmanagement. Im Impuls kümmern sich aktuell 130 υ υ Mitarbeitende um die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einer Maßnahme, darunter insgesamt acht Ärztinnen und Ärzte aus den Bereichen Orthopädie und Unfallchirurgie sowie aus der Allgemeinmedizin. Dazukommen drei Mitarbeitende aus den Fächern Psychologie und sechs aus der Ergotherapie sowie knapp 30 Physiotherapeutinnen und -therapeuten. Das Team wird vervollständigt durch drei Diätassistentinnen, drei Krankenschwestern sowie Sportwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in der medizinischen Trainingstherapie. „Wer hier eine Reha absolviert, hat einen Aufnahmetermin, eine Visite in der Mitte der Reha und einen Abschlusstermin bei einer oder einem unserer Ärztinnen oder Ärzte, die akribisch den Therapiefortschritt begleiten und dokumentieren“, so Graeber. Eine Ärztin oder ein Arzt sei dabei immer federführend verantwortlich, zu gucken, welche Problemlage vorhanden und welches Programm hier passgenau ist, um die Patientin oder den Patienten entweder wieder fit für den Job zu machen oder Pflege zu verhindern, wenn man schon in Rente ist. Es gebe unterschiedliche Arten der ambulanten Reha, etwa die medizinisch beruflich orientierte Anschlussbehandlung nach einer OP, wo man mit simulierten Kulissenarbeitsplätzen versucht, Menschen wieder fit für ihre Arbeitsplätze als Dachdecker oder Krankenschwester zu machen. Dann die konservative Reha zum Beispiel bei Rückenproblemen oder die verhaltensorientierte Reha etwa bei Burn-out. Pro Jahr durchlaufen rund 1.000 Patientinnen und Patienten das ambulante Reha-Programm von 15 bis 17 Therapietagen im Impuls Reha- und Gesundheitszentrum, bei dem sie am Ende jeden Tages wieder zu Hause sind. Für viele, auch für Sandra K., war das ein entscheidendes Kriterium, an der Maßnahme überhaupt teilnehmen zu können. Sandra beispielsweise hatte neben ihrer Arbeit auch familiäre Verpflichtungen, die es ihr nicht erlaubt hätten, drei Wochen weiter entfernt stationär eine Reha zu absolvieren. „Trotz der schlimmen Schmerzen &#8230; ich glaube, wenn es nur die stationäre Reha-Möglichkeit gegeben hätte, ich hätte es nicht gemacht“, sagt Sandra. Und so sei es wichtig für die Wiederherstellung der Gesundheit, dass der Reha-Moment nicht nur für die Indikation, sondern auch für die private Situation passgenau ist, weiß Matthias Graeber. <i><span class="Apple-converted-space"> </span></i></p>
<p><i>* Name von der Redaktion geändert</i></p>
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		<title>Frühwarnsystem für Pandemien</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/fruehwarnsystem-fuer-pandemien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 06:38:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prävention & Reha]]></category>
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					<description><![CDATA[Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg übernehmen eine zentrale Rolle in dem neuen deutschlandweiten Forschungsverbund, der als Frühwarnsystem für Pandemien fungieren soll. Im Fokus stehen tierische Grippeviren, die das Potenzial haben auf den Menschen überzuspringen. Durch diese Forschung sollen Infektionsketten möglichst verhindert oder zumindest unterbrochen werden, bevor es zu größeren Ausbrüchen kommt [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg übernehmen eine zentrale Rolle in dem neuen deutschlandweiten Forschungsverbund, der als Frühwarnsystem für Pandemien fungieren soll. Im Fokus stehen tierische Grippeviren, die das Potenzial haben auf den Menschen überzuspringen. Durch diese Forschung sollen Infektionsketten möglichst verhindert oder zumindest unterbrochen werden, bevor es zu größeren Ausbrüchen kommt – ein Ziel, das für die klinische Versorgung von großer Bedeutung ist. Die Freiburger Virologinnen und Virologen um Professor Martin Schwemmle, Forschungsgruppenleiter am Institut für Virologie des Universitätsklinikums Freiburg, untersuchen verschiedene Grippeviren mithilfe moderner molekularbiologischer und zellbasierter Verfahren. Ziel sei es das zoonotische Potenzial zu bewerten – also ihre Fähigkeit, vom Tier auf den Menschen überzuspringen so Schwemmle. Dazu gehören genetische Analysen, Tests zur Virusvermehrung sowie Untersuchungen zur Reaktion des menschlichen Immunsystems. Der Bund fördert das Frühwarnsystem mit 3,5 Millionen Euro.</p>
<p style="font-weight: 400;">
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		<title>Dehnen oder nicht dehnen?</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/dehnen-oder-nicht-dehnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 08:34:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prävention & Reha]]></category>
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					<description><![CDATA[Dehnen gehört für viele Menschen fest zur Alltags- oder Sportroutine. Doch hilft es wirklich gegen Schmerzen, Verletzungen oder Fehlhaltungen? Eine neue Studie unter Leitung der Universität Bayreuth bringt erstmals Klarheit in eine seit Jahren emotional geführte Debatte1. Das Forschungsteam um Professor Jan Wilke hat wissenschaftlich fundierte Empfehlungen veröffentlicht, die mit gängigen Stretching-Mythen aufräumen. Das zentrale [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dehnen gehört für viele Menschen fest zur Alltags- oder Sportroutine. Doch hilft es wirklich gegen Schmerzen, Verletzungen oder Fehlhaltungen? Eine neue Studie unter Leitung der Universität Bayreuth bringt erstmals Klarheit in eine seit Jahren emotional geführte Debatte<sup>1</sup>. Das Forschungsteam um Professor Jan Wilke hat wissenschaftlich fundierte Empfehlungen veröffentlicht, die mit gängigen Stretching-Mythen aufräumen. Das zentrale Ergebnis: Dehnen ist kein Allheilmittel – aber sinnvoll, wenn es gezielt eingesetzt wird. So lässt sich die Beweglichkeit kurzfristig steigern, wenn einzelne Muskelgruppen in zwei Serien à fünf bis 30 Sekunden gedehnt werden. Für eine langfristige Reduktion von Muskelsteifigkeit sind jedoch deutlich längere Dehnzeiten nötig: mindestens vier Minuten statisches Dehnen pro Muskelgruppe, mehrmals pro Woche. Für Verletzungsprävention, Regeneration oder die Korrektur von Fehlhaltungen wie einem Rundrücken fand das Forschungsteam hingegen keine überzeugenden Belege. Diese differenzierte Sicht bestätigt auch Renée Sielemann von der Physiopraxis Sielemann in Oberdürrbach. „Viele Patientinnen und Patienten erwarten vom Dehnen, dass es Schmerzen dauerhaft beseitigt oder Haltungsschäden korrigiert. Das kann Stretching allein nicht leisten“, erklärt sie.<span class="Apple-converted-space">  </span>Die Bayreuther Studie zeigt: der Zeitpunkt des Dehnens ist entscheidend. Vor dem Sport sollte auf langes statisches Dehnen verzichtet werden, da es Kraft, Sprint- und Explosivleistung kurzfristig mindern kann. Stattdessen empfiehlt sich dynamisches Dehnen als Teil eines aktiven Warm-ups. Nach dem Training oder an trainingsfreien Tagen kann statisches Dehnen sinnvoll sein, um Beweglichkeit zu erhalten und subjektive Steifheit zu reduzieren. Nicht empfohlen ist Dehnen als alleinige Maßnahme gegen Fehlhaltungen oder zur Verletzungsprävention „Hier braucht es Krafttraining, Haltungstraining und Muskelbalance-Übungen“, bestätigt auch ­Sielemann. Wichtig sei außerdem, nie bis in den Schmerz zu dehnen – ein leichtes Ziehen reiche völlig aus. <i></i><i></i></p>
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		<title>Venenpumpe Wade – das zweite Herz</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/venenpumpe-wade-das-zweite-herz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 08:30:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prävention & Reha]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lebenslinie-magazin.de/?p=20269</guid>

					<description><![CDATA[Warum die Wade als „zweites Herz“ bezeichnet wird, hat damit zu tun, dass sie als Venenpumpe fungiert. Ohne diese Muskelpumpe würde das Blut langsamer zirkulieren und sich in den unteren Extremitäten stauen. Das wiederum würde zu Schwellungen, Krampfadern oder Thrombosen führen. Die Venenpumpe entlastet  das Herz, weil sie mithilft, das Blut im Körper effizient zu [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Warum die Wade als „zweites Herz“ bezeichnet wird, hat damit zu tun, dass sie als Venenpumpe fungiert. Ohne diese Muskelpumpe würde das Blut langsamer zirkulieren und sich in den unteren Extremitäten stauen. Das wiederum würde zu Schwellungen, Krampfadern oder Thrombosen führen. Die Venenpumpe entlastet<span class="Apple-converted-space">  </span>das Herz, weil sie mithilft, das Blut im Körper effizient zu transportieren und so zu einer verbesserten Sauerstoffversorgung beiträgt. Erste Anzeichen, dass die „zweite Herzpumpe“ schwächelt, sind schwere Beine am Abend, geschwollene Knöchel oder Füße, Taubheitsgefühle in den Zehen, Ameisenlaufen in den Füßen oder auch Krampfadern. Die Deutsche Gesellschaft für Phlebologie und Lymphologie hat 13 effektive Übungen im Sitzen, Stehen und Liegen für das tägliche Training zuhause zusammengestellt, um die Waden geschmeidig zu halten und unser „zweites Herz“ zu stärken. <i></i></p>
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