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	<title>Naturheilkunde &#8211; Lebenslinie</title>
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	<description>Gesundheitsmagazin für Mainfranken</description>
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		<title>Von der Locke bis zur Socke</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/von-der-locke-bis-zur-socke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 05:59:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Naturheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilkunde & Komplementärmedizin]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_20254" style="width: 210px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-20254" class="size-medium wp-image-20254" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Portraits_408-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Portraits_408-200x300.jpg 200w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Portraits_408-683x1024.jpg 683w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Portraits_408-1024x1536.jpg 1024w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Portraits_408-1365x2048.jpg 1365w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Portraits_408-218x327.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Portraits_408-scaled.jpg 1707w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /><p id="caption-attachment-20254" class="wp-caption-text">©Klinik am Steigerwald</p></div>
<p>Es beginnt oft mit einem Kribbeln in den Zehen, einem Brennen in den Fußsohlen oder einem tauben Gefühl, als läge Watte unter der Haut. Später kommen stechende Schmerzen, Unsicherheit beim Gehen und die Angst vor dem nächsten Stolpern hinzu. Polyneuropathie gilt in der Schulmedizin meist als nicht heilbar. Dr. Silke Gerland, Ärztliche Leitung der Klinik am Steigerwald und Nachfolgerin von Dr. Christian Schmincke, setzt hier einen anderen Akzent. „Die Menschen, die hierherkommen, kommen häufig viel zu spät“, bedauert die Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie. Dabei bestünde aus „chinesischer Sicht“ Hoffnung – zumindest auf Besserung. Häufig stehe eine „Schleimüberlastung“ im Zentrum, erklärt sie. Dieser Schleim verhindere die Versorgung der Nerven. Behandelt wird ursächlich. „Wir wollen, dass die Nerven wieder freigelegt werden, und nicht, dass das Problem unterdrückt wird.“ Zentrale Medikamente nutzten sich ab, die Dosierung müsse steigen. In der Klinik werde daher eine chinesische Diagnose gestellt und mit Dekokten (Abkochungen) gearbeitet. Diese Arzneisude seien eine von fünf Säulen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Hinzu kämen Akupunktur, Körpertherapie sowie Eigenübungen wie Tai-Chi oder Qigong. Der Weg beginnt für die Patientinnen und Patienten bereits vor der eigentlichen Aufnahme mit Informationstagen und ärztlichen Vorgesprächen. Stationär folgen ausführliche Anamnese, eine große körperliche Untersuchung „von der Locke bis zur Socke“, Blutabnahme und EKG. Auf Basis der Befunde werde der Therapieplan individuell zusammengestellt und angepasst. Die Akupunktur spielt hier eine zentrale Rolle. „Sie löst Blockaden und bringt das Blut in Bewegung.“ Mit Erfolg: Viele Patientinnen und Patienten spürten nach einiger Zeit wieder Reize in den Füßen. Gut zu wissen: Auch bei chemotherapiebedingter Polyneuropathie könne man tätig werden. Selbst kleine Erfolge wie eine Verbesserung der Standfestigkeit seien ein Gewinn. Und wie steht es mit der Ernährung? „Alkohol ist Gift“, betont die Ärztin. In der Klinik werde vegetarisch gekocht. Tierisches Eiweiß gelte als zusätzlich belastend. Kaffee gebe es nicht. „Es kostet den Körper zu viel Kraft.“ Stattdessen werde Lupinenkaffee angeboten. Bewegung gehöre unbedingt dazu, aber ohne Leistungsdruck. Tägliche Eigenübungen, Nordic Walking und angeleitete Programme im Bewegungspavillon seien möglich. Überforderung werde im täglichen Kontakt mit Ärztinnen oder Ärzten abgefragt. Schmerzmittel könnten ebenfalls reduziert werden, wenn es die Entwicklung erlaubt. Vorsicht geboten sei etwa bei zentral wirksamen Präparaten oder Psychopharmaka. Ziel sei eine schrittweise, begleitete Anpassung. Der „TCM-Werkzeugkasten“ biete außerdem mannigfach Ansätze zur Selbsthilfe. Dazu zählen unter anderem Linsenbäder für die Füße, Gleichgewichtsübungen oder Ernährungsempfehlungen. „Wir begleiten“, betont Dr. Gerland. „Am Ende muss der Wille zur Heilung von der Patientin oder dem Patienten kommen.“</p>
<p><i>Fotos: Dr. Gerland ©Klinik am Steigerwald, Ki generiert</i></p>
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		<title>Alte Frucht, neue Kraft?</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/alte-frucht-neue-kraft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 05:58:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Naturheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilkunde & Komplementärmedizin]]></category>
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					<description><![CDATA[„Wenn im September der Herbst seine Farben auspackt, leuchten sie aus den Hecken wie kleine Rubine: Hagebutten“, schwärmt Romina Höchner, Inhaberin des Würzburger Kräuterladens „Kraut Allerliebst“. Die Früchte der Wildrose seien Multitalente, die schon seit Generationen als kräftigende Begleiter geschätzt würden. „Ob als Tee, Mus oder Pulver: Die Hagebutte hat ihren festen Platz in der [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Wenn im September der Herbst seine Farben auspackt, leuchten sie aus den Hecken wie kleine Rubine: Hagebutten“, schwärmt Romina Höchner, Inhaberin des Würzburger Kräuterladens „Kraut Allerliebst“. Die Früchte der Wildrose seien Multitalente, die schon seit Generationen als kräftigende Begleiter geschätzt würden. „Ob als Tee, Mus oder Pulver: Die Hagebutte hat ihren festen Platz in der Pflanzenwelt.“ Zu Recht, wie Romina Höchner erklärt: „Hagebutten enthalten eine ganze Schatzkiste an Pflanzenstoffen: Vitamin C, Carotinoide, Flavonoide, Pektine und besonders die viel beachteten Galaktolipide.“ Diese Mischung mache sie zu einer beliebten Pflanze für die Gelenke. Schon im Mittelalter wurden Hagebutten-Zubereitungen bei rheumatischen Beschwerden eingesetzt, und diese Tradition erhält inzwischen eine nachvollziehbare wissenschaftliche Grundlage. Lipophile Inhaltsstoffe aus Schalen und Samen hemmen nachweislich entzündungsfördernde Zytokine und jene Enzyme, die am Knorpelabbau beteiligt sind. Damit besitzt die Hagebutte ein breiteres entzündungshemmendes Wirkspektrum als synthetische Schmerzmittel, wie moderne Laborstudien zeigen<sup>1</sup>. Gleichzeitig bestätigen mehrere klinische Untersuchungen eine relevante Wirksamkeit von Hagebuttenpulver bei Arthrose und chronischen Rückenschmerzen, wenngleich die Studienlage nicht als abgeschlossen gilt, wie Professor Dr. Sigrun Chrubasik-Hausmann vom Institut für Rechtsmedizin der Universität Freiburg darlegt. Höchner unterstreicht das: „Bei uns im Kräuterladen wird Hagebuttenpulver besonders häufig von Menschen gekauft, die ihren Gelenken etwas Gutes tun möchten.“ Doch die Hagebutte könne mehr &#8230; Ihr hoher Vitamin-C-Gehalt mache sie zu einem hilfreichen Begleiter in der Erkältungszeit, weiß die Kräuterfrau. Zudem spiele Vitamin C eine zentrale Rolle in der körpereigenen Kollagenbildung. Diese sei wichtig für die Spannkraft und Elastizität der Haut. Antioxidative Pflanzenstoffe wie Carotinoide und Flavonoide würden vor freien Radikalen schützen, während Hagebuttenkernöl traditionell zur Pflege empfindlicher oder trockener Haut genutzt werden könne. Auch für die Verdauung sei die Frucht wertvoll: Die enthaltenen Pektine können, je nach Flüssigkeitszufuhr, sowohl regulierend als auch leicht abführend wirken. Die Zubereitung der Hagebutte sei vielfältig, und ihre Qualität hänge entscheidend von der Verarbeitung ab, so Höchner. Damit Galaktolipide und andere wertvolle Inhaltsstoffe erhalten blieben, sollte das Pulver aus vollreifen Früchten stammen, schonend unter 40 Grad getrocknet und weder schockgefroren noch von Kernen getrennt worden sein. Ihr Tipp: Als Tee zwei Teelöffel getrocknete Schalen mit heißem Wasser übergießen und zehn bis 15 Minuten ziehen lassen. Das Pulver lasse sich auch problemlos in Joghurt, Saft oder Wasser einrühren, idealerweise in Kaltes, um die Galaktolipide zu schonen. Wie jedes Heilmittel könne auch die Hagebutte Nebenwirkungen haben. Gelegentlich könnten allergische Reaktionen auftreten, darunter Hautausschläge oder Magen-Darm-Beschwerden. Daher sei eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr angeraten wegen des hohen Ballaststoffgehaltes. Zudem sollte ein Einnahmeabstand von zwei Stunden zu Medikamenten eingehalten werden, da Pflanzenfasern deren Resorption verzögern können. Personen mit Neigung zu Oxalat-Nierensteinen sollten vor der Einnahme Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt nehmen. Denkt man an das selbst gemachte Hiffenmark der Oma, muss man zugeben: Die Hagebutte ist und bleibt ein Klassiker. Romina Höchner: „Sei es zur Stärkung des Immunsystems, zur Unterstützung der Haut, zur Regulierung der Verdauung oder zur Linderung chronischer Gelenkbeschwerden. Die Hagebutte ist kein modernes Superfood, sondern ein traditioneller kraftvoller Klassiker, der sich seit Jahrhunderten bewährt hat.“</p>
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		<title>Gesundheit: Verbundenheit   &#038; Beziehung</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/gesundheit-verbundenheit-beziehung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 05:43:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilkunde & Komplementärmedizin]]></category>
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					<description><![CDATA[Für Dr. Klaus-Dieter Preis findet sich Gesundheit nicht in einer Diagnose, die sich allein auf technische Daten gründet. Für ihn beginnt sie, wenn sich Ärztin oder Arzt und Patientin oder Patient wirklich begegnen. „Gesundheit setzt für mich voraus, dass die beiden in Beziehung treten“, betont der erfahrene Allgemeinmediziner im Gespräch mit der Lebenslinie. Dieses Verständnis [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-20251 alignleft" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-03-um-07.45.01-186x300.png" alt="" width="186" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-03-um-07.45.01-186x300.png 186w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-03-um-07.45.01-636x1024.png 636w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-03-um-07.45.01-218x351.png 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Bildschirmfoto-2026-04-03-um-07.45.01.png 860w" sizes="(max-width: 186px) 100vw, 186px" />Für Dr. Klaus-Dieter Preis findet sich Gesundheit nicht in einer Diagnose, die sich allein auf technische Daten gründet. Für ihn beginnt sie, wenn sich Ärztin oder Arzt und Patientin oder Patient wirklich begegnen. „Gesundheit setzt für mich voraus, dass die beiden in Beziehung treten“, betont der erfahrene Allgemeinmediziner im Gespräch mit der Lebenslinie. Dieses Verständnis habe sich im Laufe seiner Tätigkeit, die er mehr als 40 Jahre in eigener Praxis in Gößweinstein ausübte, verfestigt. Gespräch und körperliche Untersuchung gehörten untrennbar zusammen. Entscheidend dabei sei das gegenseitige Vertrauen. Ohne diese Basis verliere Medizin an heilender Kraft. Dr. Preis ist schulmedizinisch ausgebildet, doch früh kamen Naturheilweisen hinzu. Sie hätten ihm gezeigt, wie unzureichend die Behandlung von Krankheit sei, wenn sie auf das Ergebnis technischer Daten verkürzt werde. Mit einem ganzheitlichen Verständnis von Gesundheit hat er in mehr als zehnjähriger Arbeit zwei Bücher verfasst. Sie setzen sich nicht nur mit dem verkürzten Verständnis von Gesundheit in der Medizin auseinander, sondern auch mit dem Gesundheits-/Krankheitszustand unserer Gesellschaft. Für den Arzt ist es von größter Bedeutung, den Menschen in seiner familiären, beruflichen und sozialen Bezogenheit wahrzunehmen. Wird er nur nach messbaren Daten beurteilt, gehe er als Mensch verloren. Er stellt klar: Wer ausschließlich Parameter behandle, verliere den heilsamen Impuls der Beziehung zwischen zwei Menschen. Erst damit fühlen sich Kranke verstanden und begleitet, nicht „verwaltet“. Die Verkürzung der Sicht von Problemen auf technische Lösungen sieht Preis aber nicht nur im Sprechzimmer, sondern im gesamten gesellschaftlichen System. Die zunehmende Ökonomisierung und Effizienzsteigerung treibe dies unheilvoll voran. Sehr kritisch blickt er auf die Schließung kleiner Kliniken. „Das ist fatal!“ Dort gebe es oft noch persönliche Bindung. Angehörige könnten leicht kommen, man kenne Pflegepersonal und Behandelnde. So entstehe Nähe, alles Teil von Gesundheit. Das lasse sich durch technische Effizienz nicht ersetzen. Ein zentrales Motiv seines Denkens sei die umfassende Verbundenheit des Menschen mit der Natur. Der Rückgang an Artenvielfalt, die Monotonisierung der Landschaft und der Verlust an Schönheit seien daher Signale unserer Krankheit. Der Verlust an Verbundenheit führe Menschen in Einsamkeit und Depression oder mache sie aggressiv und gewaltbereit. Die Vielfalt der Natur sei dagegen Ausdruck unserer Gesundheit. Ihr Erlebnis lasse uns staunen, mache lebendig und dankbar. Anders gesagt: Je größer die Verbundenheit, desto gesünder werde der Mensch. Krankheit versteht Dr. Preis daher nie ausschließlich als biologisches Phänomen. Selbst bei klar körperlichen Ereignissen entscheide die Lebenssituation darüber, wie Heilung verläuft. „Krankheit ist immer eine Anfrage an mein Leben, an meinen Umgang mit dem Leben, an Beziehungen, Belastungen und Sinnfragen.“ Gesundung hänge wesentlich davon ab, wie eingebettet ein Mensch sei, wie getragen er lebe. Der Arzt ist überzeugt: Würde sich Medizin wieder stärker in Verbundenheit verstehen, könnten beide Seiten gewinnen. Ärztinnen und Ärzte würden mehr Freude empfinden, weil sie Leben kennenlernen dürften, nicht nur Befunde. Patientinnen und Patienten fühlten sich angenommen und ernst genommen. Sein Wunsch für die Zukunft ist klar: „Ich wünsche mir, dass Medizin offener und mutiger wird und sich in den großen Zusammenhang hineinbegibt, wo sie sich auch für die Gesundung unserer Erde zuständig weiß.“ Gesundung, so sein Fazit, sei nichts Technisches. Sie sei lebendig, verbunden und immer Teil des Ganzen. <span class="Apple-converted-space"> </span></p>
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		<title>Nature-based Therapies</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/nature-based-therapies/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Apr 2025 16:35:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Naturheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilkunde & Komplementärmedizin]]></category>
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					<description><![CDATA[Naturräume und Naturerfahrungen wirken sich positiv auf die körperliche und seelische Gesundheit aus. Das weiß man bereits. Aber welches Potenzial wirklich in den sogenannten „Nature-based Therapies“ steckt, rückt erst allmählich in den Fokus der Medizinforschung. Das „Waldbaden“ etwa weist gute therapeutische Effekte auf. Aber gerade Patientinnen und Patienten, die besonders davon profitieren würden, fällt der [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Naturräume und Naturerfahrungen wirken sich positiv auf die körperliche und seelische Gesundheit aus. Das weiß man bereits. Aber welches Potenzial wirklich in den sogenannten „Nature-based Therapies“ steckt, rückt erst allmählich in den Fokus der Medizinforschung. Das „Waldbaden“ etwa weist gute therapeutische Effekte auf. Aber gerade Patientinnen und Patienten, die besonders davon profitieren würden, fällt der Weg in den Wald oft schwer, weil sie beispielsweise unter Erschöpfung oder depressionsbedingter Antriebslosigkeit leiden. Die Carstens-Stiftung fördert deshalb mit rund 750.000 Euro zwei Projekte, die den Wald zu den Menschen bringen &#8211; mithilfe von Virtual Reality, Hypnose und Imagination. Auch das Universitätsklinikum Würzburg (UKW) ist an der Forest-Studie beteiligt. Auf der Suche nach nicht-pharmakologischen Behandlungsansätzen kristallisieren sich zunehmend naturheilkundliche Therapien, insbesondere das Waldbaden, als vielversprechend heraus. Erste positive Effekte konnten etwa auf Schlafstörungen, Fatigue, Depressivität, Ängstlichkeit, Konzentrationsstörungen, Stressempfinden und Lebensqualität nachgewiesen werden. Naturheilverfahren in der Onkologie sind ein Thema, mit dem sich PD Dr. Claudia Löffler am UKW intensiv beschäftigt. Die Oberärztin leitet am Comprehensive Cancer Center Mainfranken seit 2016 den Schwerpunkt Komplementäre Onkologie Integrativ. Unter dem Akronym „Forest“ führt sie nun gemeinsam mit Dr. Marcela Winkler (Robert Bosch Centrum für Integrative Medizin und Gesundheit, Stuttgart) und Prof. Holger Cramer (Universitätsklinikum Tübingen) eine randomisierte kontrollierte Studie zum Waldbaden bei krebsbedingter Fatigue durch. „Vier von fünf Menschen, die eine onkologische Erkrankung überlebt haben, leiden noch Jahre nach Abschluss der Therapie unter den biopsychosozialen Folgen. Zu den häufigsten Symptomen gehört die krebsbedingte Erschöpfung mit negativen Auswirkungen auf die Schlafqualität und weiteren direkten Beziehungen zu emotionalen und kognitiven Symptomen“, so Löffler. Zu letzteren gehörten auch Depressionen. In dem einen von zwei geförderten Projekten soll nun die Wirkung von realem Waldbaden in Laubmischwäldern, Waldbaden mittels virtueller Realität, also simuliertes Waldbaden, und imaginiertes Waldbaden mittels ätherischer Öle untersucht werden. In einem weiteren Projekt, das hauptsächlich von der Charité in Berlin betreut wird, geht es um naturfokussierte Achtsamkeitsübungen und Hypnose und ihre mögliche positive Wirkung auf Depressionen. Mit der Auswahl und Zusammenstellung der Interventionen soll eine Brücke zwischen traditionellen Verfahren, Mind-Body-basierten Interventionen und modernsten Technologien geschlagen werden. Die Ergebnisse der Projekte werden in drei Jahren erwartet.</p>
<p><i>Fotos: ©depositphotos.com: @Smileus, @ShotStudio, @halfpoint, @zhukov-studio</i></p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
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		<title>Nadeln und Wärme</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/nadeln-und-waerme-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2025 10:31:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Naturheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilkunde & Komplementärmedizin]]></category>
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					<description><![CDATA[„Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist eine Jahrtausende alte Erfahrungsmedizin. Sie denkt sehr ganzheitlich und erkennt an, dass Körper, Seele und Geist vernetzt zu betrachten sind“, erklärt Daniela Schunk, Heilpraktikerin mit eigener Gesundheitspraxis in Versbach. Bereits im „Medizinischen Lehrbuch des Gelben Kaisers“, um 500 bis 300 v. Chr., sei das gesamte Konzept der TCM enthalten. [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist eine Jahrtausende alte Erfahrungsmedizin. Sie denkt sehr ganzheitlich und erkennt an, dass Körper, Seele und Geist vernetzt zu betrachten sind“, erklärt Daniela Schunk, Heilpraktikerin mit eigener Gesundheitspraxis in Versbach. Bereits im „Medizinischen Lehrbuch des Gelben Kaisers“, um 500 bis 300 v. Chr., sei das gesamte Konzept der TCM enthalten. Auch wenn TCM in vielen Bereichen als nicht evidenzbasiert anerkannt ist, wurde sie 2019 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bei speziellen Indikationen in den offiziellen Krankheits- und Behandlungskatalog aufgenommen.<sup>1</sup> Daniela Schunk hat sich bereits vor über 20 Jahren auf TCM spezialisiert. Betroffen durch eine Reihe schwerer Erkrankungen im privaten Umfeld, hatte sie nach 16 Jahren als Erzieherin das „dringende Bedürfnis“, sich Wissen um eine gute Gesundheitsprophylaxe anzueignen. „Die drei Hauptsäulen der Gesundheit im Verständnis der TCM sind die Ernährung (5-Elemente-Ernährung), die Bewegung und im Falle eines aufgetretenen Ungleichgewichts, die Therapie“, so die Fachfrau, die ihre Heilpraktikerausbildung an der Paracelsus Schule Würzburg sowie parallel die TCM-Ausbildung mit Diplom absolvierte. Eine TCM-Diagnose erfolgt entsprechend ganzheitlich. „Es wird genau ergründet, welche inneren, zum Beispiel emotionale Faktoren, oder äußeren Einflüsse, wie falsche Ernährung oder Kleidung, aber auch Kälte, Wind oder Hitze, zu einem Ungleichgewicht geführt haben.“ Besonderer Wert werde bei der TCM-Diagnostik auf Inspektion, Auskultation, Palpation, eine genaue Anamnese, das Betrachten der Zunge sowie auf die Pulstastung gelegt, um einer Dysbalance im Körper auf den Grund zu gehen. „Die Diagnose erfolgt anhand der ‚acht Prinzipien‘ – außen/innen, Kälte/Hitze, Mangel/Überfluss, Yin/Yang-Typ – der vermutlich betroffenen Organsysteme (Zang- oder Fu-Organe) sowie der betroffenen Meridiane.“ Und wie gestaltet sich die Therapie? „Sie besteht vor allem aus der Akupunktur, einhergehend mit Moxibustion, aber auch aus Gua Sha Fa, Tuina-Massage“, so Daniela Schunk. „Die Heilkräuter-Therapie ist ebenfalls sehr wirksam und wird vor allem in China angewandt.“ Es geht also um Nadeln und Wärmen. Sie gehören nach chinesischem Verständnis untrennbar zusammen und bilden wichtige Säulen der TCM, so die Heilpraktikerin. „Das Stechen an den relevanten Akupunktur-Punkten verteilt die im Körper bereits vorhandene Energie, die Moxibustion wirkt durch die verstärkte Durchblutung an den dafür hilfreichen Akupunktur-Punkten wie eine Energiesteigerung im Körper.“ Dies sei wichtig, da es bei einem bestehenden Energiemangel zu Mangelsymptomen und Schwäche kommen könne. Die traditionellen Chinesinnen und Chinesen würden auch bei bestehender Gesundheit ab dem 30. Lebensjahr einmal wöchentlich Moxa anwenden, um einem Ungleichgewicht zwischen Yin und Yang beziehungsweise Energiemangel im Körper vorzubeugen. Daniela Schunk darf als Therapeutin keine Heilsversprechen machen, wie sie betont. „Nach 20 Jahren in meiner Praxis kann ich jedoch erfreut und stolz mitteilen, dass sich die Lebensqualität und Beschwerden durch die TCM nahezu immer verbessern ließen, auch wenn nicht alle Symptome vollständig verschwinden.“ Wie das im Detail aussehen kann, lesen Sie in der kommenden Ausgabe der Lebenslinie.</p>
<p><i>Quelle: 1https://www.who.int/publications/i/item/978924151536#:~:text=Traditional%20and%20complementary%20medicine%20%28T%26CM%29%20is%20an%20important,in%20meeting%20the%20health%20needs%20of%20ageing%20populations.</i></p>
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		<title>Und sie hilft doch?!</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/und-sie-hilft-doch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Mar 2025 22:01:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Naturheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilkunde & Komplementärmedizin]]></category>
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					<description><![CDATA[Gut 30 Jahre beriet Apothekerin Sylvia Pöhlmann zum Thema Homöopathie in der St. Margareten-Apotheke in Margetshöchheim. Mit großem und nachhaltigem Erfolg. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hielt das für Humbug. Er wollte die Homöopathie aus den Leistungen der Gesetzlichen Kassen streichen (wir berichteten in der April- und Oktoberausgabe 2024). Nach dem Ampel-Aus im Herbst 2024 dann die [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gut 30 Jahre beriet Apothekerin Sylvia Pöhlmann zum Thema Homöopathie in der St. Margareten-Apotheke in Margetshöchheim. Mit großem und nachhaltigem Erfolg. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hielt das für Humbug. Er wollte die Homöopathie aus den Leistungen der Gesetzlichen Kassen streichen (wir berichteten in der April- und Oktoberausgabe 2024). Nach dem Ampel-Aus im Herbst 2024 dann die Wende: „Das Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz (GVSG) ist nicht mehrheitsfähig und damit Geschichte“, so Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen Mitte November 2024. Übersetzt bedeutet das, dass Homöopathie weiterhin als Satzungsleistungen der GKV verfügbar bleibt. Doch was verbirgt sich hinter der Homöopathie? Menschen, die noch nicht mit ihr in Berührung gekommen sind, stehen zunächst vor einem großen „Bezeichnungsrätsel“. „Greifen Sie zum Beispiel zu Arnika, finden Sie entweder ein ‚D‘ oder ein ‚C‘ hinter dem Namen des Mittels sowie eine Zahl“, erklärt Sylvia Pöhlmann. Damit werde die Potenz angezeigt. Diese bezeichnet die Verdünnung des Ausgangsstoffes. „Die D-Potenzen werden in Schritten von eins zu zehn hergestellt“, so die Apothekerin weiter. „Das heißt: Man nimmt ein Gramm Arnikablüten und setzt das mit zehn Milliliter Alkohol an. Das Ergebnis ist ein Extrakt, die sogenannte Urtinktur. Von dieser Basis wird ein Gramm genommen und wieder auf zehn aufgefüllt. So entsteht D1.“ Dieses Prozedere wiederhole sich. Bei den D-Potenzen werde also pro Potenzierungsschritt im Verhältnis eins zu zehn verdünnt und jeweils mindestens zehnmal kräftig von Hand geschüttelt, damit die Dynamisierung stattfinde. „Die Potenzen D6 und D12 sind für akute Fälle“, erklärt die Fachfrau. Diese werden bis zu sechsmal am Tag gegeben. So könne gut erkannt werden, ob das Mittel anschlägt. „Diese niedrigen Potenzen sind für die Hand des Laien am geeignetsten.“ C-Potenzen wiederum würden im Verhältnis eins zu hundert verdünnt. Sie beginnen bei C30. Der Merksatz der Deutschen Homöopathie-Union (DHU) für beide Bezeichnungen: „Je häufiger eine Substanz verschüttelt wurde, umso stärker ist die homöopathische Wirkung, obwohl stofflich bei jedem Potenzierungsschritt immer weniger enthalten ist.“ Auch für C hat Pöhlmann Beispiele: „Arnika C30 oder Hypericum (Johanniskraut) C30 geben wir in der Apotheke gerne mit, wenn eine Person etwa ein Schleudertrauma erlitten hat“, sagt die Fachfrau. Bei einer plötzlichen schlechten Nachricht, bei einem akuten Schock- oder Schreckzustand würde sie hingegen zu Aconitum (Blauer Eisenhut) greifen. Hält der Schock als unverarbeitete seelische Erschütterung länger an, könne Ignatia als Hochpotenz gegeben werden.<span class="Apple-converted-space">  </span>Was manchmal mehrfach nötig sei, bis die Verarbeitung eingesetzt hat. Bei einem Schmerzzustand bei Gewebeverletzung, der intensiverer Natur ist, könne ebenfalls Arnika C30 eingesetzt werden. Wichtig zu wissen: In diesem Zustand verbrauche sich das homöopathische Mittel schneller, erklärt die Apothekerin weiter, und wird bei Bedarf mehrfach wiederholt. C-Potenzen ab 200 bis hoch zu 1000 gehörten in die Hände ausgebildeter Homöopathinnen nd Homöopathen. Viele Eltern beginnen bei ersten Anzeichen von Erkältung die Behandlung ihrer Kinder mit Homöopathie. Im Idealfall möchten sie so um ein Antibiotikum herumkommen. Fast schon „trivial“ sei Allium cepa (die Gemeine Zwiebel) bei Schnupfen. Belladonna (die Schwarze Tollkirsche) in niedrigen Potenzen, die mehrmals am Tag und zunächst in kürzeren Abständen gegeben werden könne, eigne sich hingegen bei Halsentzündung und/oder Fieber. „Das ist sanfte Medizin, die Kindern helfen und das Ganze zum Abklingen bringen kann“, sagt die in Homöopathie kundige Apothekerin. „Wenn man aber merkt, dass etwas ‚Größeres‘ im Anmarsch ist oder der Schnupfen so gar nicht verschwinden will, ist der Gang zur Ärztin oder zum Arzt Pflicht.“ Ältere Menschen mit chronischen Gelenk- oder Muskelbeschwerden, Abnutzungserscheinungen oder Osteoporose könnten wiederum auf „sehr bewährte Mittel“ von Rhus toxicodendron (Eichenblättriger Giftsumach) über Bryonia (Zaunrübe), Ruta (Weinraute) und Dulcamara (Bitttersüßer Nachtschatten) bis hin zu Hekla lava (Lavaasche aus dem Vulkan Hekla) greifen. Viele verbinden Homöopathie nur mit den kleinen weißen Kügelchen, den Globuli. Die Darreichungsformen seien jedoch deutlich vielfältiger, informiert die Apothekerin, die im letzten Jahr den wohlverdiente Ruhestand angetreten hat. Sie reichen von der Urtinktur über Tabletten bis hin zu Salben, Cremes und Tropfen. Der Wirk-Grundsatz, ob Groß oder Klein, ist überall gleich: „Homöopathie gibt dem Körper einen Anstoß, sodass er sich selbst helfen kann.“</p>
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		<title>Die japanische Heilkunst nutzt Heilströme</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/die-japanische-heilkunst-nutzt-heilstroeme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Mar 2025 22:01:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilkunde & Komplementärmedizin]]></category>
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					<description><![CDATA[„Halt ein! Höre hin! Schaue nach innen!“ Diese Worte von Mary Burmeister würden die Jin-Shin-Jyutsu-Philosophie sehr gut widerspiegeln, so die beiden Autorinnen des Buches „Der kleine Jin-Shin-­Jyutsu-Coach“. Nicola Wille, Masseurin und medizinische Bademeisterin, und Christina Kührt, die sich seit 20 Jahren mit alternativen Heilmethoden beschäftigt, sind von der alten japanischen Heilkunst überzeugt. Sanftes Händeauflegen an [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-18961 alignleft" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/36448998_9783432109671_xl-255x300.jpg" alt="" width="255" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/36448998_9783432109671_xl-255x300.jpg 255w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/36448998_9783432109671_xl-218x256.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/36448998_9783432109671_xl.jpg 867w" sizes="(max-width: 255px) 100vw, 255px" />„Halt ein! Höre hin! Schaue nach innen!“ Diese Worte von Mary Burmeister würden die Jin-Shin-Jyutsu-Philosophie sehr gut widerspiegeln, so die beiden Autorinnen des Buches „Der kleine Jin-Shin-­Jyutsu-Coach“. Nicola Wille, Masseurin und medizinische Bademeisterin, und Christina Kührt, die sich seit 20 Jahren mit alternativen Heilmethoden beschäftigt, sind von der alten japanischen Heilkunst überzeugt. Sanftes Händeauflegen an speziellen Körperpunkten, die Heilströme des Zeige-, Mittel-, Ring- oder kleinen Fingers nutzend, würde Energieblockaden lösen, so die Expertinnen. Vor allem negative Gedanken und Einflüsse beeinträchtigten unser Energiesystem und blockierten die Fähigkeit, Ideen zu verwirklichen sowie selbstbestimmt und glücklich zu leben. In ihrem kleinen Ratgeber geben die Autorinnen Schritt-für-Schritt-Anleitungen, wie man die Heilströme der einzelnen Finger für welche Thematiken nutzen kann. Daumenströme etwa, um Bewegung in eine festgefahrene Situation zu bringen, Mittelfingerströme, um flexibler zu werden oder die Ströme des kleinen Fingers, um sich in Geduld zu üben. Anpacken hilft!</p>
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		<title>Sollte man Birkenwasser zapfen?</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/sollte-man-birkenwasser-zapfen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Mar 2025 22:01:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Naturheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilkunde & Komplementärmedizin]]></category>
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					<description><![CDATA[Birkenwasser gilt als Superfood, was dem Baum nicht guttut! Denn von Februar bis April werden vielfach unkontrolliert Birken angezapft, um den leicht süßlich schmeckenden Saft des Baumes zu genieren. Dieser soll bei Gicht, Rheuma, Haarausfall, Hautunreinheiten oder zu hohem Cholesterin helfen. Wissenschaftlichen Belege dafür gibt es nicht1. Zudem sei Birkenwasser kontraindiziert bei Ödemen in Folge [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Birkenwasser gilt als Superfood, was dem Baum nicht guttut! Denn von Februar bis April werden vielfach unkontrolliert Birken angezapft, um den leicht süßlich schmeckenden Saft des Baumes zu genieren. Dieser soll bei Gicht, Rheuma, Haarausfall, Hautunreinheiten oder zu hohem Cholesterin helfen. Wissenschaftlichen Belege dafür gibt es nicht1. Zudem sei Birkenwasser kontraindiziert bei Ödemen in Folge von Herzschwäche oder Niereninsuffizienz sowie bei Darmentzündungen, da Birkensaft Saponine enthalte2. Und last but not least ist Birkenwasserzapfen ohne Erlaubnis der Eigentümerinnen oder Eigentümer des Baumes strafbar und für den Baum oft lebensgefährlich. Wer dennoch etwa seine eigene Birke anzapfen möchte, sollte das nur tun, wenn es zuvor viel geregnet hat. Ansonsten benötigt der Baum alle verfügbaren Wasser-Ressourcen selbst. Und es sollten mindestens zwei Jahre vergehen, ehe man seinen Baum ein zweites Mal dieser Prozedur aussetzt. Gut zu wissen: Der selbst gewonnene Saft der Birke ist nur wenige Tage im Kühlschrank haltbar. Wer seinem Baum zuliebe auf das Anbohren des Stamms verzichten möchte, kann auf Birkenblätter-Tee zurückgreifen, dem ähnliche Wirkungen wie dem Birkenwasser zugesprochen werden.</p>
<p>Quellen:1Journal of Food Science: https://ift.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1365-2621.1985.tb13328.x, ²de.wikipedia.org/wiki/Birkensaft</p>
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		<title>Die Kraft der Berührung</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/die-kraft-der-beruehrung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Mar 2025 22:01:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Naturheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilkunde & Komplementärmedizin]]></category>
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					<description><![CDATA[Aktuell gilt die Genschere CRISPR als ein Quantensprung in der Medizin. Neue Hoffnung wird zum Beispiel auch auf innovative, mit Sensoren bestückte chirurgische Instrumente gesetzt. Dass es Apparatemedizin und medizinische Innovationen gibt, ist überlebenswichtig. Doch das Basale in der Heilkunde dürfe darüber nicht vergessen werden, appelliert Dr. Michaela Maria Arnold. Basal in der Heilkunde ist [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_18945" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-18945" class="size-medium wp-image-18945" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/Praxis_Arnold_Final-41-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/Praxis_Arnold_Final-41-300x200.jpg 300w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/Praxis_Arnold_Final-41-1024x683.jpg 1024w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/Praxis_Arnold_Final-41-1536x1024.jpg 1536w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/Praxis_Arnold_Final-41-2048x1365.jpg 2048w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/Praxis_Arnold_Final-41-218x145.jpg 218w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-18945" class="wp-caption-text">©Jonas Hahn/Momentschmiede</p></div>
<p>Aktuell gilt die Genschere CRISPR als ein Quantensprung in der Medizin. Neue Hoffnung wird zum Beispiel auch auf innovative, mit Sensoren bestückte chirurgische Instrumente gesetzt. Dass es Apparatemedizin und medizinische Innovationen gibt, ist überlebenswichtig. Doch das Basale in der Heilkunde dürfe darüber nicht vergessen werden, appelliert Dr. Michaela Maria Arnold. Basal in der Heilkunde ist für die Würzburger Masseurin und promovierte Medizinerin Berührung. Ärztinnen und Ärzte sollten für Essenzielles in der Heilkunde, nämlich das Gespräch oder die Berührung, besser entlohnt werden. Dafür setzt sich Arnold seit 2022 in der von ihr mitgegründeten Deutschen Gesellschaft für Berührungsmedizin mit Sitz in Würzburg ein. Durch ihren Beruf als staatlich anerkannte Masseurin habe sie immer wieder erlebt, wie wohltuend und heilsam Berührung sei. „Damals war ich nah am Patienten“, sagt sie. Das änderte sich nach ihrem Medizinstudium: „Ich habe mich im Beruf der Ärztin als viel distanzierter erlebt.“ Angehende Ärztinnen und Ärzte lernen während des Studiums, sich „vorsichtig“ zu verhalten: Um sich bei infektiösen Krankheiten zum Beispiel nicht anzustecken, streifen sie Masken über oder legen Handschuhe an. Berührt wird in der Arztpraxis selten. „Das empfand ich als Einschnitt“, erzählt die heutige Ärztin für Berührungsmedizin. Der empfundene Mangel brachte sie auf die Idee, ihre Doktorarbeit über die positiven Auswirkungen der Affektregulierenden Massagetherapie zu schreiben. Die Dissertation dokumentiert Daten von 60 ambulant behandelten Patientinnen und Patienten. Die randomisierte, kontrollierte Studie konnte eine antidepressive, angstreduzierende und schmerzlindernde Wirkung der Affektregulierenden Massagetherapie zeigen. Rund 50 Mitglieder hat die neue Würzburger Fachgesellschaft inzwischen. Die einen, erzählt Dr. Arnold, engagierten sich therapeutisch für Berührungsmedizin. Die anderen täten dies wissenschaftlich, indem sie Studien begleiten. „Patientinnen und Patienten leiden vor allem dann besonders, wenn nicht richtig klar ist, was sie haben, etwa in der Schmerzmedizin, wenn Schmerzen dauerhaft auftreten, deren Ursache nicht herausgefunden werden kann“, so Arnold. Auch und gerade hier könne Berührungsmedizin helfen. Ebenso würden sich Ängste oder depressive Symptomatik durch Berührung reduzieren lassen. Vor allem in der Corona-Zeit gingen die Menschen auf Abstand &#8211; zum Teil bis heute. So wird der Alltag immer berührungsloser. Darunter leiden viele Menschen, erlebt Dr. Arnold in ihrer täglichen Praxis: Das Manko derzeit sei, dass Berührungsmedizin aus eigener Tasche bezahlt werden muss. Eine Stunde bei Dr. Arnold kostet gut 100 Euro. Die Fachgesellschaft setzt sich nachdrücklich dafür ein, dass die Kosten von der Kasse übernommen werden.</p>
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		<title>Individueller Werkzeugkasten</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/individueller-werkzeugkasten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Mar 2025 22:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Naturheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilkunde & Komplementärmedizin]]></category>
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					<description><![CDATA[„Schmerz ist immer eine körperliche und psychische Belastung, bringt aber oft auch soziale Veränderungen mit sich – vor allem chronischer Schmerz“, sagt Dr. Jutta Albrecht, Chefärztin der seit 2004 bestehenden Klinik für Spezielle Schmerztherapie am Leopoldina-Krankenhaus in Schweinfurt. Alle drei Aspekte würden die Lebensqualität der Betroffenen beeinflussen. In ihrer Klinik wird daher nicht nur Schulmedizin [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Schmerz ist immer eine körperliche und psychische Belastung, bringt aber oft auch soziale Veränderungen mit sich – vor allem chronischer Schmerz“, sagt Dr. Jutta Albrecht, Chefärztin der seit 2004 bestehenden Klinik für Spezielle Schmerztherapie am Leopoldina-Krankenhaus in Schweinfurt. Alle drei Aspekte würden die Lebensqualität der Betroffenen beeinflussen. In ihrer Klinik wird daher nicht nur Schulmedizin angewandt. Sie setzt auf komplementäre Verfahren und bringt Therapie-Möglichkeiten etwa die klassische Naturheilkunde, klinische Hypnose nach Milton H. Erickson, Imaginäre Körperreise nach Sabine Fruth, Kneipp-Anwendungen, Aromatherapie, Traditionelle Chinesische Medizin – unter anderem Blut-Egel-Behandlung und Akupunktur – oder auch Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction) und Autogenes Training mit ein. „Diese Verfahren stehen nicht in Konkurrenz zur Schulmedizin“, so die Fachärztin für Spezielle Schmerztherapie mit Zusatzqualifikationen in Naturheilverfahren, Medizinische Hypnose und Akupunktur. „Sie werden begleitend und ergänzend angewandt.“ Es gehe hier nicht primär darum, den Schmerz zu reduzieren, sondern die Begleitumstände, die Schmerzen mit sich bringen, zu lindern. Ziel sei es, die Lebensqualität der Betroffenen positiv zu beeinflussen und Medikamente „zu verringern“ – also für Entlastung des Körpers zu sorgen. In der Klinik erlebe sie, dass die Offenheit hierfür stetig wächst und Menschen bereit sind, selbst aktiv zu werden. „Das ist das Schöne an den Naturheilverfahren, sie haben etwas mit ­Selbstfürsorge zu tun, die das Gefühl der Hilflosigkeit minimiert“, betont Dr. Albrecht. „Durch die Selbstfürsorge werden Betroffene im Umgang mit ihrem Körper sicherer und entwickeln so auch eine bessere Körperwahrnehmung.“ Welche Verfahren zum Einsatz kommen wird dem individuellen Bedarf der Patientinnen und Patienten angepasst. Unter anderem hänge das von der Schwere der Erkrankung und dem jeweiligen Medikamentenplan ab, so die Ärztin mit 25-jähriger Erfahrung im Bereich Schmerztherapie. Schließlich könne es immer auch zu Neben- beziehungsweise Wechselwirkungen bei Medikamen­ten­einnahme kommen. Sie denkt hier etwa an Therapien mit pflanzlichen Arzneimitteln oder Phytotherapie. „Wir versuchen, den Menschen einen individuellen Werkzeugkasten an die Hand zu geben.“ Bewährt hätten sich ihrer Erfahrung nach zum Beispiel bei Arthrose eine Kombination aus Ernährungsumstellung, Wickeln und Auflagen sowie ergänzend Blutegel-Therapie und Akupunktur. Dr. Albrecht zufolge gebe es bereits Untersuchungen, die belegten, dass Blutegel eine effektivere Arbeit leisten können als so manche Hyaluron-Spritze ins Knie. Bei Nervenschmerzen setzt sie wiederum auf die schmerzlindernde Wirkung von Capsaicin, bei Schwellungen auf physikalische Maßnahmen, Phytotherapie, Wickel und Auflagen. Wer mit Schlafstörungen kämpft, dem rät sie zu Phyto- und Hydrotherapie sowie Entspannungsverfahren. Gerade Rituale wie das abendliche Teetrinken hätten einen nicht zu unterschätzenden Effekt, so die Medizinerin. Zu einer Kombination von Körper- und Ohr-Akupunktur rät sie bei muskulären Verspannungen oder Kopfschmerzen. „Nicht alles ist erfolgreich in der Therapie, vieles aber schon und eine gute Ergänzung zur schulmedizinischen Behandlung“, betont Dr. Albrecht.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
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