<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Buchtipps &#8211; Lebenslinie</title>
	<atom:link href="https://www.lebenslinie-magazin.de/rubrik/kultur/buchtipps-kultur/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.lebenslinie-magazin.de</link>
	<description>Gesundheitsmagazin für Mainfranken</description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 Apr 2026 06:34:13 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	
	<item>
		<title>Nähe, Vertrauen &#038; Resonanz</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/naehe-vertrauen-resonanz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 06:35:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache & Kultur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lebenslinie-magazin.de/?p=20331</guid>

					<description><![CDATA[Wenn Martin Beyer über Geschichten spricht, geht es ihm in erster Linie nicht um Literaturbetrieb oder Dramaturgie. Es geht um Situationen, in denen Sprache versagt. „Ganz am Anfang stehen persönliche Erfahrungen“, sagt er im Gespräch mit der Lebenslinie. „Da fehlen die Worte, fehlt der Rahmen, man wird davon überfallen.“ Er erinnert sich insbesondere an eine [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-20332 alignleft" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/9783471360859-184x300.jpg" alt="" width="184" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/9783471360859-184x300.jpg 184w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/9783471360859-627x1024.jpg 627w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/9783471360859-941x1536.jpg 941w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/9783471360859-1254x2048.jpg 1254w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/9783471360859-218x356.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/9783471360859-scaled.jpg 1568w" sizes="(max-width: 184px) 100vw, 184px" />Wenn Martin Beyer über Geschichten spricht, geht es ihm in erster Linie nicht um Literaturbetrieb oder Dramaturgie. Es geht um Situationen, in denen Sprache versagt. „Ganz am Anfang stehen persönliche Erfahrungen“, sagt er im Gespräch mit der Lebenslinie. „Da fehlen die Worte, fehlt der Rahmen, man wird davon überfallen.“ Er erinnert sich insbesondere an eine Situation, in der innerhalb des eigenen Umfelds eine Krebserkrankung Thema wurde. Aus der daraus resultierenden Sprachlosigkeit entstand sein neues Buch „11 ist eine gerade Zahl“. „Es ist ein dunkel schimmernder, aber zugleich auch hoffnungsvoller Roman über eine besondere Mutter-Tochter-Bindung“, so Beyer. „Katja, alleinerziehende Lehrerin, ringt mit Angst und Schuld, während ihre 14-jährige Tochter Paula damit fertigwerden muss, dass eine schwere Krankheit zurückgekehrt ist – sie ist an einem Osteosarkom, einer seltenen Krebsart erkrankt.“ Vor und nach einer Operation schenkt die Mutter ihrer Tochter und sich selbst Halt mit einer märchenhaften Erzählung über einen Fuchs, ein Mädchen und einen Schatten – „eine Hommage an die Kraft der Fantasie und des Erzählens in der Tradition der Geschichten aus ‚Tausendundeiner Nacht‘.“ Das Erzählen schafft Nähe, Struktur und einen Raum, in dem Angst, Schuld und Hoffnung einen Ausdruck finden. Gleichzeitig verbindet der Roman eine nüchterne Krankenhauswirklichkeit mit einer poetischen Erzählebene und zeigt, wie Geschichten helfen können, eine existenzielle Krise gemeinsam zu tragen. Auch für Beyer ist das Buch weniger Ergebnis als Prozess. Er bezeichnet das Schreiben als einen Weg, sich dem Unaussprechlichen zu nähern. „Damit versuche ich Zimmer wieder aufzuschließen, die ich eigentlich abgesperrt habe.“ Zentral ist dabei für ihn das Erzählen selbst. „Für mich ist die heilsame Kraft der Geschichten immer stärker spürbar geworden“, sagt Beyer. Diese Kraft habe gerade nichts mit Verdrängung zu tun. „Natürlich dürfen Geschichten auch eine Flucht sein. Aber sie können auch ganz unbewusst Bilder und Worte für etwas schaffen, das vorher sprachlos war.“ Um dieser Wirkung näherzukommen, suchte der Autor den Kontakt zur Praxis. Er besuchte die Kinderklinik des Universitätsklinikums Erlangen, sprach mit Ärztinnen und Ärzten, Psychologinnen und Psychologen. Auch pädagogische Expertise holte er ein. „Der stellvertretende Klinikdirektor und Abteilungsleiter der Onkologie und Hämatologie, Professor Dr. Markus Metzler, hat sich viel Zeit genommen“, erinnert er sich. Besonders prägend war für ihn der Austausch mit Marion Müller, der pädagogischen Leiterin des Hauses und ausgebildeten Märchenerzählerin. Nicht nur sie habe ihn darin bestätigt, dass nicht nur Kinder auf Kraftquellen wie den Teddy oder eben auch Märchen zurückgreifen. Für Beyer wirkt das Erzählen in beide Richtungen. „Sowohl das Geschichten-Erzählen als auch das Zuhören“, sagt er. „Beides hat eine Kraft.“ Vielleicht liegt darin die leise Stärke dieses Buches. Nicht in dem, was es erzählt, sondern in dem, was es ermöglicht: Nähe, Vertrauen, Resonanz. Oder, wie Beyer es formuliert: „Dass man sich nicht allein fühlt.“</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Buch zum Fest</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/buch-zum-fest/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 06:33:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache & Kultur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lebenslinie-magazin.de/?p=20392</guid>

					<description><![CDATA[„Hell ist die Nacht“ hieß eine außergewöhnliche musiktheatralische Installation beim Würzburger Mozartfest, erstmals aufgeführt 2024, wiederholt 2025. Zu Recht wurde dieses Projekt im letzten Jahr mit dem Opus Klassik ausgezeichnet. Nun erinnert ein Buch an diese zutiefst beeindruckende Produktion. Das Besondere dabei war der Ort, das Kloster der Erlöserschwestern in Würzburg, wo im Keller, am [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-20394 alignleft" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/TdZ_Hell_ist_die_Nacht_RGB_U1_mit-Sticker-227x300.webp" alt="" width="227" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/TdZ_Hell_ist_die_Nacht_RGB_U1_mit-Sticker-227x300.webp 227w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/TdZ_Hell_ist_die_Nacht_RGB_U1_mit-Sticker-774x1024.webp 774w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/TdZ_Hell_ist_die_Nacht_RGB_U1_mit-Sticker-1160x1536.webp 1160w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/TdZ_Hell_ist_die_Nacht_RGB_U1_mit-Sticker-1547x2048.webp 1547w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/TdZ_Hell_ist_die_Nacht_RGB_U1_mit-Sticker-218x289.webp 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/TdZ_Hell_ist_die_Nacht_RGB_U1_mit-Sticker-scaled.webp 1934w" sizes="(max-width: 227px) 100vw, 227px" />„Hell ist die Nacht“ hieß eine außergewöhnliche musiktheatralische Installation beim Würzburger Mozartfest, erstmals aufgeführt 2024, wiederholt 2025. Zu Recht wurde dieses Projekt im letzten Jahr mit dem Opus Klassik ausgezeichnet. Nun erinnert ein Buch an diese zutiefst beeindruckende Produktion. Das Besondere dabei war der Ort, das Kloster der Erlöserschwestern in Würzburg, wo im Keller, am 16. März 1945, wie durch ein Wunder neben 300 Klosterschwestern auch 200 Soldaten und Zivilisten aus der Umgebung die Zerstörung in der Bombennacht überlebten. Daran erinnerte die von Regisseur Max Koch erfundene szenische Handlung um zwei Liebende, die durch das Inferno des Kriegs auseinandergerissen werden. Sie singen und spielen ihre fiktive Geschichte. Mitspielerinnen waren auch vier Ordensschwestern und die Örtlichkeit des Klosters, begonnen im ehemaligen Speisesaal unter neblig-düsterem Licht; von dort führte die Erinnerungsreise das Publikum weiter in die historische Küche, danach ging es die enge Treppe hinunter, bis man um weitere Ecken und Nischen im niedrigen Luftschutzkeller ankam. Überall erklang Musik aus vier Jahrhunderten, mal am Klavier, mal durch ein Streichquartett, mal durch Gesang, und auch Gedichte und Zeitzeugenberichte über diese schreckliche Nacht wurden gelesen. All diese Eindrücke bewahrt die großzügige Buch-Dokumentation. Durch die eher „unfarbigen“, manchmal unscharfen Fotos, auf denen dunkle Töne dominieren, die sparsam verteilten Texte ergibt sich eine fast meditative Ausstrahlung auf 107 Seiten. Das Buch, publiziert vom Verlag „Theater der Zeit“, kostet 20 Euro.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Trauer ist wie eine Wunde</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/trauer-ist-wie-eine-wunde-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Mar 2025 22:01:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache & Kultur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lebenslinie-magazin.de/?p=19073</guid>

					<description><![CDATA[Als Sandra Stelzner-Mürköster völlig unerwartet mit 30 Jahren ihren Mann verliert, fällt sie in ein schwarzes Loch tiefer Trauer, ein Teil von ihr stirbt. Das war 2007. Erst nach und nach begreift sie, dass die Trauer eine Botschaft des Lebens an sie ist. Die Gymnasiallehrerin wird Trauermentorin. Mit ihrem Buch „Zurück ins Leben finden“ will [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als Sandra Stelzner-Mürköster völlig unerwartet mit 30 Jahren ihren Mann verliert, fällt sie in ein schwarzes Loch tiefer Trauer, ein Teil von ihr stirbt. Das war 2007. Erst nach und nach begreift sie, dass die Trauer eine Botschaft des Lebens an sie ist. Die Gymnasiallehrerin wird Trauermentorin. Mit ihrem Buch „Zurück ins Leben finden“ will sie Menschen unterstützen, ihren individuellen Trauerweg zu gestalten. Sie sagt: „Der Trauerschmerz ist vergleichbar mit einer Verletzung, die du dir wie eine große Schürfwunde vorstellen kannst.“ Damit diese zu heilen beginnt und sich nicht entzündet, müsse sie betrachtet und gereinigt werden. Das bedingt auch, dass diese Wunde erst einmal heftiger werde. So wie eine Ärztin oder ein Arzt gehe auch ein Trauermentorin oder ein Trauermentor vor, erklärt sie. „Mit dem Ziel, nach dem Versorgen der Wunde den Teil in dir zu füllen, der dir so schmerzlich fehlt.“ Sie spricht aus Erfahrung. Denn sie selbst hatte während ihres Trauerprozesses gelernt, dass sie die Teile des Lebens zu füllen hatte, die vormals ihr Mann füllte. Sie konnte diese Herausforderung meistern und spürte letztlich seine Kraft.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Kraft der Kälte</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/die-kraft-der-kaelte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Mar 2025 22:01:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache & Kultur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lebenslinie-magazin.de/?p=19063</guid>

					<description><![CDATA[„Ich musste wieder baden gehen. Das merkte ich deutlich. Es war etwas am kalten Wasser, das mich anzog, das mich verführte und zerstörte und wieder aufrichtete“, erzählt Josie. „Die Kälte war etwas, das mich beruhigte.“ Die Schilderungen von Josies Obsession gehen sprichwörtlich unter die Haut. Sie ist die Protagonistin von Elli Kolbs Debüt-Roman „9 Grad“. [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-19064 alignleft" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/978-3-7577-0080-5-Kolb-9-Grad-org-2-188x300.jpg" alt="" width="188" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/978-3-7577-0080-5-Kolb-9-Grad-org-2-188x300.jpg 188w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/978-3-7577-0080-5-Kolb-9-Grad-org-2-643x1024.jpg 643w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/978-3-7577-0080-5-Kolb-9-Grad-org-2-965x1536.jpg 965w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/978-3-7577-0080-5-Kolb-9-Grad-org-2-1286x2048.jpg 1286w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/978-3-7577-0080-5-Kolb-9-Grad-org-2-218x347.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/978-3-7577-0080-5-Kolb-9-Grad-org-2-scaled.jpg 1608w" sizes="(max-width: 188px) 100vw, 188px" />„Ich musste wieder baden gehen. Das merkte ich deutlich. Es war etwas am kalten Wasser, das mich anzog, das mich verführte und zerstörte und wieder aufrichtete“, erzählt Josie. „Die Kälte war etwas, das mich beruhigte.“ Die Schilderungen von Josies Obsession gehen sprichwörtlich unter die Haut. Sie ist die Protagonistin von Elli Kolbs Debüt-Roman „9 Grad“. Und nein, hier geht es nicht nur ums Winterschwimmen und die Kraft der Kälte – auch, wenn Eisbaden gerade sehr im Trend liegt. ­Es geht um Neuanfänge in schwierigen Zeiten und um Freundschaft. Josie steigt in das gerade einmal neun Grad kalte Wasser, um ihrer schwerkranken Freundin Rena einen Wunsch zu erfüllen. Doch auf diese Grenzerfahrung lässt sich Josie nicht nur für sie ein. Die junge Frau kämpft mit ihren eigenen Dämonen. Ein besonders wohlwollendes Körperbild von sich selbst hat sie nicht, eine schwierige Beziehung obendrein. Das Schwimmen im eiskalten Wasser verändert sie. Der Fluss bringt ihr Klarheit.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Autobiografie: einfach eine starke Frau</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/autobiografie-einfach-eine-starke-frau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Mar 2025 22:01:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache & Kultur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lebenslinie-magazin.de/?p=19067</guid>

					<description><![CDATA[„Fast alles war fehlerhaft entwickelt und nicht an der Stelle und in der Größe, wie es die Natur eigentlich vorgesehen hat“, beschreibt die Weltklasse-Volleyballerin Krystal Rivers in ihrer Autobiografie den desolaten Zustand ihres Körpers nach ihrer Geburt. Die Ärztinnen und Ärzte hätten zunächst ratlos gewirkt. Die Eltern seien auf das Schlimmste vorbereitet worden. Dass es [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-19068 alignleft" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/9783831206315-190x300.jpg" alt="" width="190" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/9783831206315-190x300.jpg 190w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/9783831206315-218x343.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/9783831206315.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 190px) 100vw, 190px" />„Fast alles war fehlerhaft entwickelt und nicht an der Stelle und in der Größe, wie es die Natur eigentlich vorgesehen hat“, beschreibt die Weltklasse-Volleyballerin Krystal Rivers in ihrer Autobiografie den desolaten Zustand ihres Körpers nach ihrer Geburt. Die Ärztinnen und Ärzte hätten zunächst ratlos gewirkt. Die Eltern seien auf das Schlimmste vorbereitet worden. Dass es anders gekommen ist, wissen wir heute. Die gebürtige US-Amerikanerin führte ihren Verein Allianz MTV Stuttgart zu drei deutschen Meisterschaften, zum Pokalsieg und ins Finale des Europapokals. Doch der Weg dahin war steinig: mehr als 20 Operationen, Krebs und Panikattacken. Noch heute trägt sie ein Urostoma, einen künstlichen Blasenausgang, auch bei den Spielen. Wie schafft man das? Mit unbändigem Willen, unendlichem Durchhaltevermögen und vor allem Disziplin. Ihre größte Lektion ist jedoch eine, die sie sicherlich über ihre Karriere als Profisportlerin hinausbegleiten wird: „Ich bin eine starke Frau. Egal ob ich meinen Körper zu immer höheren Leistungen treibe oder langsam mache.“</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Authentizität macht souverän</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/authentizitaet-macht-souveraen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Loretta Klevenow]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Oct 2021 10:12:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache & Kultur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lebenslinie-magazin.de/?p=12667</guid>

					<description><![CDATA[„Wir sollten uns davor hüten, den Intellekt zu unserem Gott zu machen; gewiss, er hat starke Muskeln, jedoch keine Persönlichkeit. Er darf nicht herrschen, nur dienen &#8230;“, hat Albert Einstein einmal gesagt. In „Redeangst überwinden“ sieht Autor Uwe Hampel das ähnlich und legt einen Fokus seiner 192 Seiten auf die Kongruenz zwischen Denken und Fühlen. [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Wir sollten uns davor hüten, den Intellekt zu unserem Gott zu machen; gewiss, er hat starke Muskeln, jedoch keine Persönlichkeit. Er darf nicht herrschen, nur dienen &#8230;“, hat Albert Einstein einmal gesagt. In „Redeangst überwinden“ sieht Autor Uwe Hampel das ähnlich und legt einen Fokus seiner 192 Seiten auf die Kongruenz zwischen Denken und Fühlen. Diese müsse stimmen, damit der:die Redner:in ungekünstelt wahrgenommen wird. Authentizität ist der „Türöffner“ zu einem souveränen Auftritt. „Authentische Menschen senden auf allen Kanälen kongruente Botschaften“, betont der Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologische Berater. Sei Denken und Fühlen beim Sprechen nicht synchron, komme das Gesagte nicht stimmig bei den Rezipient:innen an. Gedanken würden Gefühle erzeugen, und Gefühle wiederum Verhalten, im Positiven wie im Negativen. Und wir sollten immer im Hinterkopf behalten: 90 Prozent aller Entscheidungen fallen auf der Gefühlsebene. Das emotionale Gehirn ist unbewusst in Kontakt mit dem Körper. Das kognitive Gehirn ist rational der Außenwelt zugewandt. Beides in Einklang zu bringen, ist die Kunst der emotionalen Intelligenz. In Kombination mit Progressiver Muskelentspannung nach Jakobsen, „Bienensummen“ und der richtigen Atemtechnik versucht Hampel ein Statement zu kreieren, das klar, offen und wahr ist, und das in Erinnerung bleibt! </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Portrait einer Kämpferin</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/portrait-einer-ka%cc%88mpferin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Loretta Klevenow]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2020 21:28:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache & Kultur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lebenslinie-magazin.de/?p=10990</guid>

					<description><![CDATA[„Nur einen halben Tag war es her, dass ihre Kindheit jäh zu Ende gegangen war.“ So beginnt die Geschichte der Würzburger Bankierstochter Viviana Winkelmann. Die Autorinnen Claudia und Nadja Beinert katapultieren ihre Leser zurück ins Jahr 1850. Das junge Mädchen, gerade 16 Jahre, ist schwanger von Paul, einem einfachen Steinmetz, der in der Mühlgasse – [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Nur einen halben Tag war es her, dass ihre Kindheit jäh zu Ende gegangen war.“ So beginnt die Geschichte der Würzburger<br />
Bankierstochter Viviana Winkelmann. Die Autorinnen Claudia und Nadja Beinert katapultieren ihre Leser zurück ins Jahr 1850. Das junge Mädchen, gerade 16 Jahre, ist schwanger von Paul, einem einfachen Steinmetz, der in der Mühlgasse – dem ärmsten Viertel der Stadt – eine bescheidene Existenz führt.</p>
<p>Für Vivianas Familie eine unhaltbare Situation. Sie wirft das Mädchen aus dem Stadtpalais. Doch Viviana ist eine Kämpferin. Nach der Geburt verschwindet sie mit ihrer kleinen Tochter und schlägt sich nur mit Hilfe von Magda, einer einfachen Frau aus der Pleich, durch. Sie landet als Gehilfin in der Apotheke des renommierten Würzburger Juliusspitals. Und schnell wird klar: Viviana kann und will mehr. Sie will studieren – undenkbar Mitte des 19. Jahrhunderts. Mit Spannung können die Leser verfolgen, wie Viviana heimlich Vorlesungen berühmter Ärzte belauscht, wie sie dank heimlicher Befürworter medizinisches Fachwissen erlangt und anwendet.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Diese schrecklich schönen Jahre</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/buchtipp-diese-schrecklich-schoenen-jahre/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Rodegra]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Jan 2015 18:32:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache & Kultur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.lebenslinie-magazin.de/?p=258</guid>

					<description><![CDATA[Brauche ich einen neuen Mann oder lässt sich der alte nochmal überarbeiten? Wie trägt man heute eigentlich sein Schamhaar?Warum nicht „etwas machen lassen“? Mit viel Witz und Lebensfreude erzählt das Autorenteam Susanne Fröhlich und Constanze Klein von ihren Selbstversuchen in der Mitte des Lebens &#8211; beim Schönheits-Doc, im Waxing-Studio oder auf der Dating-Plattform. Auch wenn [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/Fröhlich_Diese-schrecklich-schönen-Jahre.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-259" src="http://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/Fröhlich_Diese-schrecklich-schönen-Jahre-194x300.jpg" alt="MidlifeParadise_COVER_SIM.indd" width="194" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/Fröhlich_Diese-schrecklich-schönen-Jahre-194x300.jpg 194w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/Fröhlich_Diese-schrecklich-schönen-Jahre.jpg 255w" sizes="auto, (max-width: 194px) 100vw, 194px" /></a>Brauche ich einen neuen Mann oder lässt sich der alte nochmal überarbeiten? Wie trägt man heute eigentlich sein Schamhaar?Warum nicht „etwas machen lassen“?</p>
<p>Mit viel Witz und Lebensfreude erzählt das Autorenteam Susanne Fröhlich und Constanze Klein von ihren Selbstversuchen in der Mitte des Lebens &#8211; beim Schönheits-Doc, im Waxing-Studio oder auf der Dating-Plattform.</p>
<p>Auch wenn es nicht immer ein Riesenspaß ist das Älter werden, sie machen einen daraus. Frauen sind heute so souverän und klug wie nie zuvor, dennoch spüren sie Mitte Vierzig, wohin die Reise geht.</p>
<p>Fröhlich und Klein zeigen, dass Frau im Vorgarten der Sterblichkeit immer noch prima nackt in der Sonne liegen kann, weil das Leben mit 50 Freiheit bereitstellt.</p>
<p>Tolle Urlaube, grandiose Feste, herumknutschten als gäbe es kein Morgen mehr und Freudinnen, denen man wirklich die ganze Wahrheit erzählen kann.</p>
<p>Die Journalistinnen Fröhlich und Klein leben gerade diese schrecklich schönen Jahren und wissen daher, wovon sie sprechen&#8230;!</p>
<p>Sie haben selbst schon gelacht, geweint und hormonell bedingt jemanden zusammengefaltet, weil er es verdient hat, weil sie es konnten oder einfach nur so&#8230;</p>
<p>Das Leben ist ein Abenteuer, vor allem in der zweiten Pubertät, den Wechseljahren.</p>
<p><strong>INFO:</strong> Diese schrecklich schönen Jahre: Susanne Fröhlich, Constanze Klein, Gräfe und Unzer 2014, ISBN 978-3-8338-3415-8, Preis 16,90 Euro, auch als E-Book erhältlich.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
