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	<title>Umwelt &#8211; Lebenslinie</title>
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	<description>Gesundheitsmagazin für Mainfranken</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Apr 2026 09:26:50 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Purzeln die Pfunde beim Frühjahrsputz?</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/purzeln-die-pfunde-beim-fruehjahrsputz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 09:27:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Internet kursieren, pünktlich zum Frühjahrsputz, Tipps, wie viele Kalorien man bei bestimmten Hausarbeiten verbrennen und inwieweit man dadurch abnehmen kann. Wie anstrengend Hausarbeit ist, will heißen, wie man dadurch womöglich ins Kalorien-Defizit kommt, betont die Hauswirtschaftsmeisterin Martina Kugler aus Würzburg, sei von unterschiedlichsten Faktoren abhängig. Die Regionalsprecherin für Unterfranken des Bayerischen Landesausschusses für Hauswirtschaft [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Internet kursieren, pünktlich zum Frühjahrsputz, Tipps, wie viele Kalorien man bei bestimmten Hausarbeiten verbrennen und inwieweit man dadurch abnehmen kann. Wie anstrengend Hausarbeit ist, will heißen, wie man dadurch womöglich ins Kalorien-Defizit kommt, betont die Hauswirtschaftsmeisterin Martina Kugler aus Würzburg, sei von unterschiedlichsten Faktoren abhängig. Die Regionalsprecherin für Unterfranken des Bayerischen Landesausschusses für Hauswirtschaft weiß, dass Hausarbeit unumgänglich ist. Doch das Zuhause schaue von Person zu Person anders aus. Es zu pflegen und in Ordnung zu halten, sei entsprechend unterschiedlich anstrengend. Kugler erläutert dies am Beispiel des Staubsaugens. Es gibt Staubsauger, die sich leichter, andere, die sich schwerer bedienen lassen. Noch entscheidender, geht es ums Kalorienverbrennen, sei die Frage: Was muss beim Saugen alles aus dem Weg geräumt werden? Sind Teppiche einzurollen? Oder große Bodenvasen zu bewegen? Muss man sich bücken, um auch unter dem Schrank saugen zu können? Dass man laut Internet-Angaben beim Fliesenschrubben in der Wohnung 300 Kalorien verbraucht, ließe sich nur dadurch erklären, dass man dies ungemein akribisch tue. Zum einen seien wirklich sämtliche Fliesen in der Wohnung gemeint, sowohl die in der Küche als auch die im Badezimmer. Vielleicht gibt es sogar ein separates Gäste-WC. Dann wollen auch die gereinigt sein. Veranschlagt ist dafür eine komplette Stunde Hausarbeit. Wischen soll im Durchschnitt 95 Kalorien verbrauchen. Veranschlagt ist hierfür eine halbe Stunde. Neben dem Wischen an sich kostet es Kraft, den Wassereimer zu schleppen, den Putzlappen auszuwringen und das Wasser zwischendurch zu wechseln. Gehen wir in der Fantasie weitere Hausarbeiten durch &#8230; eine Stunde Fensterputzen verbrenne Internet-Angaben<sup>1</sup> zufolge um die 200 Kalorien. Das Aufräumen der Wohnung lohnt sich weniger, lediglich 90 Kalorien werden verbraucht, schafft man eine ganze halbe Stunde Ordnung. Wer zehn Minuten lang das Bett überzieht, wird ebenfalls lediglich um 35 Kalorien ärmer. Eine Stunde Bügeln hingegen soll 220 Kalorien verschlingen. Wer sich am Ende mit einem leckeren Menü belohnt, kann sich 150 Kalorien fürs Kochen gutschreiben. „Ich selbst sitze, geht es ums Abnehmen, lieber im Ruderboot, als mit dem Wischmop durch die Wohnung zu fegen“, schmunzelt Martina Kugler. Aber: Jeder und Jedem das Seine – um das Notwendige mit einem „Zuckerl“ zu versüßen, kann Kalorienzählen für den Frühjahrsputz durchaus ein Ansporn sein. <i></i></p>
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		<title>Den Garten nach Süden ausrichten</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/den-garten-nach-sueden-ausrichten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 09:26:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Lavendelduft in der Abendsonne, silbrige Blätter im warmen Licht und ein Hauch von Italien direkt vor der Haustür: Viele Gartenbesitzerinnen und -besitzer träumen von Zypressen, Olivenbäumen und duftenden Kräutern im eigenen Garten, weiß Gärtnermeister Maximilian Hupp aus Höchberg. Und er hat gute Nachrichten: Unterfranken habe mit vielen Sonnenstunden und vergleichsweise geringen Niederschlägen keine schlechten Voraussetzungen [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Lavendelduft in der Abendsonne, silbrige Blätter im warmen Licht und ein Hauch von Italien direkt vor der Haustür: Viele Gartenbesitzerinnen und -besitzer träumen von Zypressen, Olivenbäumen und duftenden Kräutern im eigenen Garten, weiß Gärtnermeister Maximilian Hupp aus Höchberg. Und er hat gute Nachrichten: Unterfranken habe mit vielen Sonnenstunden und vergleichsweise geringen Niederschlägen keine schlechten Voraussetzungen für einen mediterranen Garten. Allerdings seien Frostperioden bis minus 10 Grad oder tiefer eine Herausforderung für Mittelmeerpflanzen. Entscheidend sei deshalb die richtige Kombination aus Standort, Boden und Pflege. Mediterrane Pflanzen sind an Hitze, Trockenheit und intensive Sonneneinstrahlung angepasst, erklärt der Experte. Viele Arten seien kalkliebend und reagierten weniger empfindlich auf Hitze als auf „Winter- und Staunässe“. Zu den Klassikern zählen unter anderem winterharter Lavendel, Thymian, Salbei und Feige. Rosmarin sei „bedingt winterhart, je nach Sorte“, Olivenbaum und Oleander dagegen meist Kübelpflanzen. Auch ­Zitrusgewächse wie Zitrone oder Kumquat brauchen geschützte Überwinterung. Wichtig sei, so Hupp, nicht alles zu pflanzen, „was mediterran aussieht“, sondern auf Frosttoleranz zu achten. Der Standort sei der Schlüssel. „Volle Sonne, mindestens sechs bis acht Stunden täglich, ist entscheidend.“ Ideal seien Süd- oder Südwestlagen, ergänzt durch wärmespeichernde Hauswände. Schutz vor kalten Nord- und Ostwinden verbessere die Überwinterung. Innenhöfe, Mauern oder dunkle Steinflächen könnten als Wärmespeicher dienen, erhöhten aber auch die sommerliche Austrocknung. Ebenso wichtig sei der Boden. Mediterrane Geschöpfe bevorzugen „durchlässige, mineralische, oft steinige Böden ohne Staunässe. In kalkreichen Regionen fühlen sie sich wohl, schwere, verdichtete Lehmböden mögen sie weniger“. Hupp empfiehlt eine Drainageschicht und Beimischungen wie Splitt, Lava oder groben Sand. Der pH-Wert dürfe zwischen 6,5 und 8 liegen, gedüngt werde nur moderat. Beim Anbau rät er zu einer Pflanzung im Frühjahr, damit die Pflanzen „vor dem Winter gut einwurzeln“. Großzügige Abstände sorgten für Luftzirkulation. Wichtig sei, keine Wasserwanne zu erzeugen und die Pflanzkrone nicht zu tief zu setzen. In der Pflege gelte Zurückhaltung. Nach dem Anwachsen werde eher wenig gegossen. Beim Winterschutz sei Winternässe das Hauptproblem. Kübel müssten isoliert, Pflanzen mit Vlies geschützt, aber nicht luftdicht verpackt werden. Gestalterisch lebe der mediterrane Garten von Terrakotta-Töpfen, Naturstein, Kiesflächen und einer Farbpalette aus Blau, Silber, Weiß und Violett. Duftkräuter nahe am Sitzplatz verstärken das Erlebnis. Typische Fehler seien laut Hupp Staunässe, falsche Standortwahl und überdüngte Böden. Wer hingegen Sonne, durchlässigen Boden und angepasste Arten kombiniert, kann auch hierzulande ein Stück Süden kultivieren: mit Duft, Farbe und Gelassenheit.</p>
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		<title>Nahrhaftes aus der Baumkrone</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/nahrhaftes-aus-der-baumkrone/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 09:22:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Noch immer gelten Baumblätter für viele als bloßes Grün in den Wipfeln. Dabei beginne genau dort, so Heilpraktiker Bernhard Späth, eine übersehene Form regionaler Ernährung. Junge Blätter von Linde, Buche, Birke, Ahorn, Haselnuss sowie von Apfel- und Kirschbäumen seien dem Experten aus Lohr am Main zufolge nährstoffreich und schmackhaft. Vorausgesetzt, man wisse genau, was man [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Noch immer gelten Baumblätter für viele als bloßes Grün in den Wipfeln. Dabei beginne genau dort, so Heilpraktiker Bernhard Späth, eine übersehene Form regionaler Ernährung. Junge Blätter von Linde, Buche, Birke, Ahorn, Haselnuss sowie von Apfel- und Kirschbäumen seien dem Experten aus Lohr am Main zufolge nährstoffreich und schmackhaft. Vorausgesetzt, man wisse genau, was man vor sich hat. Denn nicht jedes Blatt sei bekömmlich, viele sogar giftig. Warum gerade junge Blätter so wertvoll sind, erkläre sich durch ihre Beschaffenheit. „Im Frühling sind sie hell, zart und noch leicht klebrig. Später werden sie zäh und bitter und verlieren ihre Bekömmlichkeit.“ Der ideale Sammelzeitraum reiche daher von März bis Juni. Besonders in dieser Phase liefern Baumblätter „Nährstoffe für die Küche“. Laut Späth enthalten sie unter anderem „Ballaststoffe, Vitamine (besonders Vitamin C und B-Vitamine), Mineralstoffe (vor allem Kalium, Kalzium und Magnesium), Antioxidantien und Flavonoide (sekundäre, natürliche Pflanzenfarbstoffe).“ Somit würden sie verdauungsfördernde, entzündungshemmende und immunstärkende Eigenschaften besitzen. „Ferner weisen sie eine antioxidative Wirkung auf, was bedeutet, dass sie den Körper vor Schäden durch sogenannte freie Radikale und oxidativen Stress schützen können.“ Und wie steht es mit einzelnen Arten? Birkenblätter gelten ihm zufolge als ­harntreibend, ­blutreinigend und entgiftend, sollten jedoch bei Herz- oder Nierenschwäche gemieden werden. „Dank der Flavonoide, des Vitamin-C-Gehalts und der Gerbstoffe, gelten sie als Muntermacher.“ Buchenblätter schmecken leicht säuerlich und können entzündungshemmend wirken, sogar äußerlich als Umschlag bei Geschwüren. Lindenblätter sind mild und süßlich, eignen sich roh, gekocht oder als Tee und gelten als besonders einsteigerfreundlich. Ahornblätter, vor allem vom Spitzahorn, liefern Proteine, Eisen, Magnesium und Kalium und lassen sich sowohl roh als auch gegart verwenden. Haselnussblätter wiederum finden Verwendung als Salat, Gemüse oder Tee. Sein Tipp: „Aus frischen oder getrockneten Blättern lässt sich auch ein Tee machen, der blutreinigend und gegen Husten und Durchfall wirkt.“ Wichtig zu wissen: Nicht jeder profitiert gleichermaßen. Menschen mit Pollenallergien sollten vorsichtig beginnen und die Blätter gründlich waschen. In der Schwangerschaft sei Zurückhaltung geboten, da bestimmte Blätter wie Brombeer- oder Himbeerblätter wehenfördernd wirken könnten. In der Küche lassen sich Baumblätter vielseitig einsetzen. Junge, milde Sorten eignen sich für Smoothies und Salate, kräftigere eher gegart wie Spinat oder als Füllung, ähnlich Weinblättern. Auch Tees aus frischen oder getrockneten Blättern sind möglich. Häufige Fehler entstehen laut Späth durch zu späte Ernte, falsche ­Bestimmung oder übermäßige Mengen. Aus gesundheitlicher Sicht spricht aber vieles dafür, Baumblätter wieder stärker in den Speiseplan einzubeziehen. Sie sind nährstoffreich, regional verfügbar und erweitern das Verständnis von Nahrung jenseits klassischer Kulturpflanzen. Langfristig könnten sie eine Rolle in einer nachhaltigen, saisonalen Ernährung spielen – nicht als Hauptmahlzeit, sondern als bewusste Ergänzung. Oder als Einladung, den Wald (sinnlich) neu zu erleben.</p>
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		<title>Nicht jedem Trend nachjagen</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/nicht-jedem-trend-nachjagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 09:16:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein prallvoller Kleiderschrank mit lauter Sachen, die höchstens einmal, vielleicht sogar nie getragen werden, widerspricht einem nachhaltigen Lebensstil. Wie man seinen Kleiderschrank nachhaltig gestalten kann, dazu hat Annika Röding Tipps auf Lager. Die Würzburgerin engagiert sich für die globale Kampagne „Fashion Revolution”. Mission der Bewegung ist es, Konsumentinnen und Konsumenten für Nachhaltigkeit im Fashion-Bereich empfänglicher [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein prallvoller Kleiderschrank mit lauter Sachen, die höchstens einmal, vielleicht sogar nie getragen werden, widerspricht einem nachhaltigen Lebensstil. Wie man seinen Kleiderschrank nachhaltig gestalten kann, dazu hat Annika Röding Tipps auf Lager. Die Würzburgerin engagiert sich für die globale Kampagne „Fashion Revolution”. Mission der Bewegung ist es, Konsumentinnen und Konsumenten für Nachhaltigkeit im Fashion-Bereich empfänglicher zu machen. Die wichtigste Message lautet: „Weniger Trends hinterherjagen und den eigenen Stil finden.“ Das, was dann im Kleiderschrank hängt, sollte man pflegen. Natürlich geht dennoch immer mal wieder was kaputt: „Dann sollte man die Kleidung reparieren und nicht gleich wegwerfen.“ Textilarbeiterinnen und -arbeiter in weit entfernten Ländern, die vielfach unter unsäglichen Bedingungen schuften müssen, sind bekanntlich die Verliererinnen und Verlierer der internationalen Fashionwelt. Annika Röding klärt seit über zwei Jahren mit ihrer Gruppe „Fashion Revolution Würzburg“ über Missstände in der Modeindustrie auf. Sie appelliert, keine Fast-Fashion-Marken zu kaufen: „Zu viel Kleidung ist in schlechter Qualität billig hergestellt aus umweltunfreundlichen und gesundheitsschädlichen Materialien.“ Solche Stücke hätten in einem nachhaltigen Kleiderschrank nichts zu suchen. Zumal diese Klamotten oft nur schwer oder manchmal gar nicht zu recyceln sind. Eigentlich sollten Unternehmen durch das europäische Lieferkettengesetz vertraglich zur Einhaltung der Menschenrechte entlang ihrer Lieferkette verpflichtet werden. Dieses Gesetz scheint allerdings nach aktuellen Meldungen im Vergleich zu den ersten Entwürfen deutlich abgeschwächt zu werden. Nur sehr große Unternehmen sollen verpflichtet sein, sich daran zu halten. Konsumentinnen und Konsumenten müssten es also weiterhin in erster Linie mit sich selbst ausmachen, was in ihren Kleiderschrank einzieht und was nicht. In Bezug auf Bekleidung appelliert die Aktivistin, Second-Hand-Mode zu kaufen oder Kleidung zu tauschen. Vor allem sollte man nicht immer auf die neueste Mode aus sein: „Die ist ja auch oft schnell wieder out.“ Nachhaltige Mode finde man nach ihren Worten in Würzburg etwa im Weltladen, im Naturkaufhaus oder im Zukunftshaus. Menschen, die, aus welchen Gründen auch immer, von dort wegziehen müssen, wo sie bisher gewohnt haben, nehmen oft mit Erstaunen wahr, was sich alles in ihrem Kleiderschrank angesammelt hat. Dies geschiehe, so Annika Röding, weil die Kernfrage nicht gestellt wird: „Brauche ich das wirklich?“ Vieles, was man neu kauft, sei unnötig. Die Fashion-Revolution-Aktivistin fordert dazu auf, Kleidung lange zu tragen. Das erscheint nur auf den ersten Blick langweilig: „Man kann ja neue Kombinationen schaffen. Tut man dies bewusst, stellt sich schnell heraus, dass man gar nicht so viele Kleidungsstücke braucht, um ein gutes Outfit zu haben.“ <i></i><i></i></p>
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		<title>Hier wächst Zukunft</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/hier-waechst-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Oct 2025 07:43:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[„Unsere Arbeit um die Streuobstwiesen zahlt sich aus. Wir pflegen sehr viele Flächen, die gesunde Lebensmittel mit sehr vielen sekundären Pflanzenstoffen, Mineralstoffen und Vitaminen liefern“, freut sich Krishan Cords, Geschäftsführer Main-Streuobst-Bienen eG (MSB eG) über die diesjährige Ernte. Für ihn sind Streuobstwiesen mehr als Obstlieferanten. Sie sind lebendige Kulturlandschaften, die gepflegt, und erhalten werden müssen. [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Unsere Arbeit um die Streuobstwiesen zahlt sich aus. Wir pflegen sehr viele Flächen, die gesunde Lebensmittel mit sehr vielen sekundären Pflanzenstoffen, Mineralstoffen und Vitaminen liefern“, freut sich Krishan Cords, Geschäftsführer Main-Streuobst-Bienen eG (MSB eG) über die diesjährige Ernte. Für ihn sind Streuobstwiesen mehr als Obstlieferanten. Sie sind lebendige Kulturlandschaften, die gepflegt, und erhalten werden müssen. „Man muss nachpflanzen, wissen, welche Sorten in zehn Jahren interessant sind“, umreißt er einige der Herausforderungen. Dabei geht es nicht um isolierte Produktionsflächen, sondern um offene, parkartige Räume. „Hier hat der Mensch einen direkten Bezug zu seiner Umwelt und zur Nahrungsproduktion.“ Dieses Jahr gab es reichlich Tafelobst wie Zwetschgen und Mirabellen, dazu Äpfel, Birnen, Speierlinge, Mispeln – sie sind die Basis für herbere Getränke. „Die schmecken mir sehr gut und kommen auch sehr gut an.“ Herbe Noten sind jedoch mehr als „nur“ ein Geschmackserlebnis – sie stecken voller Wirkung. Bitterstoffe kurbeln Verdauung und Stoffwechsel an. Polyphenole schützen die Zellen, Gerbstoffe beruhigen den Darm und organische Säuren beleben Körper und Geist. Vor allem alte Obstsorten von Streuobstwiesen liefern diese gesunden Pflanzenstoffe in seltener Fülle – natürlich, unverfälscht und ohne Zusätze. Das sind auch jene, die Cords bevorzugt, schließlich liefern sie wertvolle Bioaktivstoffe, die man in industriell erzeugten, süß optimierten Produkten oft vergeblich sucht. Und noch mehr: „Man kann sie ohne Spritzmittel kultivieren, und es siedelt sich ein vielfältiges Leben an.“</p>
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		<title>Gemeinsam am Morgen arbeiten</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/gemeinsam-am-morgen-arbeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Oct 2025 07:26:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Wissenschaft und Verwaltung – zwei Welten, die sich oft nur auf offiziellen Wegen begegnen, einander zuhören, aber selten wirklich miteinander ins Gespräch kommen. Mit dem „Tandemprojekt Transformationslabor Stadt und Universität Würzburg“ will ein engagiertes Team genau das ändern. Das Besondere: Die Verbindung entsteht nicht auf Konferenzen oder über Gremien, sondern zwischen Menschen. „Es geht uns [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_19788" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-19788" class="size-medium wp-image-19788" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/Bildschirmfoto-2025-10-20-um-09.26.44-300x189.png" alt="" width="300" height="189" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/Bildschirmfoto-2025-10-20-um-09.26.44-300x189.png 300w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/Bildschirmfoto-2025-10-20-um-09.26.44-1024x647.png 1024w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/Bildschirmfoto-2025-10-20-um-09.26.44-1536x970.png 1536w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/Bildschirmfoto-2025-10-20-um-09.26.44-218x138.png 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/Bildschirmfoto-2025-10-20-um-09.26.44-343x215.png 343w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/Bildschirmfoto-2025-10-20-um-09.26.44-326x205.png 326w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/Bildschirmfoto-2025-10-20-um-09.26.44.png 1704w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-19788" class="wp-caption-text">©Levi Rhomberg</p></div>
<p>Wissenschaft und Verwaltung – zwei Welten, die sich oft nur auf offiziellen Wegen begegnen, einander zuhören, aber selten wirklich miteinander ins Gespräch kommen. Mit dem „Tandemprojekt Transformationslabor Stadt und Universität Würzburg“ will ein engagiertes Team genau das ändern. Das Besondere: Die Verbindung entsteht nicht auf Konferenzen oder über Gremien, sondern zwischen Menschen. „Es geht uns um die direkte Beziehung und eine Kommunikation, die unkompliziert, ehrlich und auf Augenhöhe ist“, sagt Dr. Nicola Oswald vom Nachhaltigkeitslabor WueLAB. Sie ist Projektkoordinatorin auf universitärer Seite. Gemeinsam mit Christian Göpfert von der Stadtverwaltung hat sie das Projekt initiiert und als sogenanntes Transformationsexperiment im Rahmen der Förderlinie „Transformationslabor Hochschule“ beim Stifterverband eingereicht – erfolgreich. Die Idee: Vier Zweierteams, sogenannte Tandems, bestehend jeweils aus einer Person aus der Wissenschaft und einer aus der Stadtverwaltung, arbeiten über ein Jahr hinweg an einem gemeinsamen Thema. Die Blickrichtungen sind vielfältig – von Biodiversität und Klimaanpassung über nachhaltige Bildung bis hin zu Kommunikation und kulturellen Dritten Orten wie Bibliotheken oder Museen. Die Tandempartnerinnen und -partner entwickeln ihre Projektideen dabei nicht nach Vorgabe, sondern im Prozess – kreativ, eigenständig und begleitet von der externen Moderation durch die auf Wissenschaftskommunikation spezialisierte City2Science GmbH. Professor Dr. Hans Stefan Siller vom Lehrstuhl Didaktik der Mathematik arbeitet im Tandem mit Nadine Bernard vom Bildungsbüro. Für ihn ist klar: „Bildung für nachhaltige Entwicklung ist ein Thema, das alle angeht, aber insbesondere für die nachkommende Generation von besonderer Bedeutung sein wird. Daher freue ich mich, im Tandem mit Nadine Bernard vom Bildungsbüro der Stadt Würzburg, für die Bildungsregion Würzburg konzeptionell Bildung in diesem Bereich weiterzudenken. Was alle Beteiligten verbindet, ist die Überzeugung, dass Veränderungen nicht verordnet, sondern gestaltet werden müssen – gemeinsam.“ „Wir wünschen uns, dass Entscheidungen in der Stadtverwaltung künftig noch stärker wissenschaftlich fundiert getroffen werden“, betont daher Christian Göpfert. Genauso wichtig sei aber, dass Wissenschaft nicht im Elfenbeinturm stattfindet, sondern Impulse aus der Praxis aufnimmt. „Der Dialog muss in beide Richtungen gehen.“ Diesen Geist spürt auch Dr. Astrid Carolus, Medienpsychologin an der Universität und Tandempartnerin von Christian Weiß aus der städtischen Kommunikationsabteilung. Beide sagen: „Die Kommunikation einer Großstadt einmal auf den Prüfstand stellen und aus einem medienpsychologischen Blickwinkel zu betrachten, ist eine spannende Sache und eine Chance, etwas zu verändern. Würzburg hat viel zu erzählen, erreicht aber nicht immer die Menschen. Hier setzt das Projekt an – zum einen verstehen, wie und wo die Würzburgerinnen und Würzburger zu erreichen sind und sie dann mit neuen Ideen und auf neuen Wegen anzusprechen.“ Was das Tandemprojekt bewirkt, lasse sich nicht so einfach messen. „Es ist ein Experiment – mit offenem Ausgang, aber mit klarer Haltung“, sagt Oswald. Parallel zum Projekt entstehe auch eine Ausstellung, die Anfang 2026 im Würzburger Kulturspeicher zu sehen sein wird – sie zeigt nicht nur Ergebnisse, sondern auch Wege dorthin, Geschichten des Gelingens und der Verständigung. „Wenn am Ende ein Tandem sagt: Wir bleiben in Kontakt, wir beantragen ein gemeinsames Projekt oder wir verändern einen Verwaltungsprozess – dann haben wir viel erreicht“, so Oswald. Vielleicht ist es genau das, was Wandel heute braucht: keine großen Revolutionen, sondern Menschen, die einander zuhören, sich zusammentun – und gemeinsam am Morgen arbeiten.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ist der Weg zu Gesundung grün?</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/ist-der-weg-zu-gesundung-gruen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Oct 2025 07:19:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine regelmäßige Dosis Gartenarbeit kann die Gesundheit verbessern. Das belegt eine Studie der Universität Tokio1. Weltweit werde die Prävalenz der sogenannten Lebensstilerkrankungen wie Herzkrankheiten, Schlaganfall, Depressionen, Diabetes und Fettleibigkeit zu einem ernst zu nehmenden Problem der öffentlichen Gesundheit, so die Autorinnen und Autoren. Vornehmlich die Abnahme des Kontakts mit der Natur, führe zu einer Reihe [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine regelmäßige Dosis Gartenarbeit kann die Gesundheit verbessern. Das belegt eine Studie der Universität Tokio<sup>1</sup>. Weltweit werde die Prävalenz der sogenannten Lebensstilerkrankungen wie Herzkrankheiten, Schlaganfall, Depressionen, Diabetes und Fettleibigkeit zu einem ernst zu nehmenden Problem der öffentlichen Gesundheit, so die Autorinnen und Autoren. Vornehmlich die Abnahme des Kontakts mit der Natur, führe zu einer Reihe von Gesundheits- und Verhaltensproblemen, insbesondere auch bei Kindern, die in Summe eine „Natur-Defizit-Störung“ abbilden. Im Umkehrschluss, so die Studie, könne der tägliche Kontakt mit der Natur etwa im Garten als „Präventivmedizin“ einen positiven Einfluss auf die Gesundheit ausüben. Die Studie ist eine Metanalyse aus 22 früheren Fallstudien aus Europa, den USA, Asien und dem Nahen Osten, die bestätigen, Gartenarbeit kräftige das psychologische Wohlbefinden sowie das Gefühl der Gemeinschaft, ebenso werde die kognitive Funktion des Einzelnen erhöht. Zudem werde beim Hegen und Pflegen von Pflanzen und des Beobachtens des Fortschritts der Gartenarbeit das Stresshormon Cortisol heruntergefahren. Gartenarbeit ist im wahrsten Sinne des Wortes erdend: Die Anspannung des Tages fällt ab und zudem wird die Stresstoleranz für morgen erhöht. Im grünen Refugium erleben Gärtnerinnen und Gärtner Selbstwirksamkeit, wenn der Salat sprießt und die gesäten Pflanzen erblühen. Die sei essentiell für unser Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und stärke das Selbstbild. Die Wirkung des Gärtnerns auf die mentale Gesundheit ist mittlerweile so gut erforscht, dass begleitete Gartenarbeit bei der Rehabilitation nach Schlaganfällen, bei Demenz oder bei der Behandlung von Depressionen eingesetzt wird. Therapeutisches Gärtnern erziele hier ähnlich gute Erfolge wie eine kognitive Verhaltenstherapie, so die Forschenden. Und bei etwas Glück, bekommt man sogar Tomaten! Zudem wirkt die grüne Umgebung per se entspannend: Surrounding, Sonnenlicht und Naturgeräusche senken den Blutdruck und die Herzfrequenz und verbessern die Laune. Auch Angst- und Belastungsstörungen könnten durch Gartenarbeit reduziert werden. Die in der Regel leichte bis mittelmäßig anstrengende Gartenarbeit würde zudem als mäßiges Cardio-Training ­durchgehen, was präventiv günstig für die Herzgesundheit sei. Also, alles im grünen Bereich. Und nun los, Gummistiefel anziehen und raus ins grüne Domizil, wer zu den 45 Prozent Deutschen gehört, die Besitzer eines eigenen Gartens sind! Aber auch die andere Hälfte können die Vorteile von Pflanzen für die mentale Gesundheit nutzen, etwa in Form von Balkon- oder Zimmerpflanzen. Denn Aspekte wie Selbstwirksamkeit, Kontrolle und Hinwendung kommen auch bei ihrer Pflege zum Tragen. Das belegt beispielsweise einer Untersuchung der Universität Genua. Menschen mit vielen Pflanzen erlebten etwa die Lockdowns und die Isolation während der Corona-Pandemie als weniger belastend als Menschen ohne Zimmerpflanzen. Ähnliche Ergebnisse gibt es zu Pflanzen im Krankenhaus: grüne Begleitung im Krankenzimmer führte hier vielfach zu weniger Einsatz von Schmerzmitteln und zu schnellerer Genesung. Ist der Weg zu Gesundung grün? <i></i></p>
<p><i>Quellen: 1 https://doi.org/10.1016/j.pmedr.2016.11.007, 2https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1618866720307366?via%3Dihub</i></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Klimastress im Beet</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/klimastress-im-beet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Oct 2025 07:14:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Klimawandel ist längst nicht mehr nur ein globales Phänomen – er zeigt sich direkt vor der eigenen Haustür. „Klimawandel betrifft auch private Gärten in Franken und Bayern“, betont Maximilian Hupp. Die Sommer sind heißer, Trockenperioden länger, und wenn es regnet, fällt das Wasser oft in Form lokaler Starkregen. Der Sommer 2025 habe dies deutlich [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Klimawandel ist längst nicht mehr nur ein globales Phänomen – er zeigt sich direkt vor der eigenen Haustür. „Klimawandel betrifft auch private Gärten in Franken und Bayern“, betont Maximilian Hupp. Die Sommer sind heißer, Trockenperioden länger, und wenn es regnet, fällt das Wasser oft in Form lokaler Starkregen. Der Sommer 2025 habe dies deutlich gemacht: extreme Trockenphasen, hohe Temperaturen, dazwischen heftige Gewitter mit Überflutungsgefahr. Viele Gartenbesitzerinnen und -besitzer suchen deshalb nach Wegen, wie sie ihre grüne Oase nachhaltig und klimaangepasst gestalten können. Ein zentraler Punkt sei das Wassermanagement, erklärt der Gärtner. Sein Tipp: „Regenwasser gut nutzen: Regentonnen, Zisternen und Sickermulden sind wichtiger denn je wegen der vielen lokalen Starkregenfälle.“ Wer Regenwasser speichert, kann es in Trockenzeiten gezielt einsetzen. Ergänzend empfiehlt er das Mulchen: Eine Bodendecke aus Rindenmulch oder Kompost reduziert Verdunstung, schützt den Boden und fördert die Humusbildung. „Humusreiche Erde speichert mehr Feuchtigkeit“, so Hupp. Auch ein gezielter Schnitt könne helfen, den Wasserstress der Pflanzen zu verringern. Entscheidend für einen klimaangepassten Garten sei zudem die Auswahl robuster Pflanzen. In Franken und Bayern bewähren sich Stauden wie Lavendel, Salbei, Fetthenne, Sonnenhut und Schafgarbe. Sträucher wie Sommerflieder, Silberstrauch oder Ziergräser sind ebenfalls resistent. Unter den Bäumen nennt Hupp Feldahorn, Eisenholzbaum, Elsbeere, Ginkgo und Amberbaum. „Weniger geeignet sind hingegen Rhododendren, Hortensien oder Astilben – sie benötigen viel Wasser und Schatten.“ Auch flachwurzelnde Nadelgehölze wie die Fichte seien zunehmend gefährdet. Neben der Pflanzenauswahl spielen auch Struktur und Aufbau des Gartens eine Rolle. „Eine standortgerechte Auswahl ist entscheidend – Pflanzen müssen zur Bodenart und Lage passen.“ Wasser könne man durch Terrassierungen oder Geländemodellierungen ableiten oder speichern. Kies- und Schottergärten hält Hupp hingegen für problematisch: „Sie heizen zusätzlich auf und schaden der Biodiversität.“ Stattdessen rät er, heimische Pflanzenarten einzusetzen, die seit Jahrhunderten an das lokale Klima angepasst sind. Auch für Starkregen gebe es Lösungen. Sickermulden oder Rigolen helfen, überschüssiges Wasser aufzunehmen und langsam versickern zu lassen. Selbst eine Dachbegrünung auf Carport oder Gartenhäuschen könne entlastend wirken und Wasser speichern. Übrigens: Schon im Herbst lässt sich für den nächsten Sommer vorsorgen. „Gehölze sollten im Herbst gepflanzt werden. Sie nutzen die Winterfeuchtigkeit zum Anwurzeln.“ Auch Bodenverbesserung mit Kompost oder organischen Düngern sei jetzt sinnvoll. „Teilen und setzen Sie jetzt die Stauden neu. Das stärkt die Pflanzen. Gesunde, kräftige Exemplare kommen besser mit Trockenphasen klar.“</p>
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		<title>Nun kann die Edamame wachsen</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/nun-kann-die-edamame-wachsen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Mar 2025 22:01:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Klima & Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Nur selten wuchsen bisher exotische Obstsorten wie Feigen in fränkischen Gärten, doch das wird sich demnächst wahrscheinlich ändern. Denn die Durchschnittstemperaturen steigen. „Dadurch kann der Feigenanbau erfolgreich sein, zumindest, wenn der Winter mild war und die Pflanzen nicht heruntergefroren sind“, sagt Christine Scherer von der Bayerischen Gartenakademie in Veitshöchheim. Die längere Vegetationszeit ermöglicht außerdem den [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nur selten wuchsen bisher exotische Obstsorten wie Feigen in fränkischen Gärten, doch das wird sich demnächst wahrscheinlich ändern. Denn die Durchschnittstemperaturen steigen. „Dadurch kann der Feigenanbau erfolgreich sein, zumindest, wenn der Winter mild war und die Pflanzen nicht heruntergefroren sind“, sagt Christine Scherer von der Bayerischen Gartenakademie in Veitshöchheim. Die längere Vegetationszeit ermöglicht außerdem den Anbau von Süßkartoffeln. Zu den Gemüsesorten, die im Gegensatz zu früher inzwischen gute Wachstumsbedingungen in fränkischen Gärten vorfinden, gehört laut Scherer auch die grüne Gemüsesojabohne Edamame. „Allgemein gedeihen die besonders wärmeliebenden Kulturen wie Paprika und Auberginen jetzt im Hausgarten besser“, so die Gartenexpertin. Die mit Topinambur verwandte, süße Knolle Yacon profitiert ebenso wie Herbstsalate und Kohlgemüse davon, dass es wärmer wird. Allerdings, so die Fachfrau, sollte es tatsächlich lange warm sein. 2024 sei es im Hausgarten zu nass gewesen. Generell bleibt das Gärtnern weiterhin eine Herausforderung. Die Hauptfrage beim Anbau von Bohnen zum Beispiel lautet: Wie heiß wird es im Sommer? Bohnen, so Christine Scherer, fänden klimabedingt nur zum Teil bessere Wachstumsbedingungen vor. „Im Frühjahr, wenn der Boden sich gut erwärmt hat, keimen sie bei Direktsaat zügiger“, erläutert sie. Gerade die Bohne möge es aber nicht, wenn es infam heiß wird. Große Sommerhitze wirke sich laut der Mitarbeiterin am Institut für Erwerbs- und Freizeitgartenbau der Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau negativ auf den Fruchtansatz aus. ­„Besonders bei ­Stangenbohnen vertrocknen die Blüten bei großer Hitze“, erläutert sie. Durch eine ­längere Vegetationsperiode könne andererseits noch Anfang Juli ein später Satz Buschbohnen gesät werden. Artischocken überwintern durch die höheren Durchschnittstemperaturen nun zum Teil gut, „wenn der Wurzelbereich ausreichend geschützt wird.“ Die Erderwärmung ist allerdings auch für jene Tierchen gut, die vom Gärtner überhaupt nicht gern gesehen werden. „Gemüsefliegen, Weiße Fliegen und Wanzen sind auf dem Vormarsch“, sagt hierzu Christine Scherer. Ein gärtnerisches Dauerproblem bleiben Läuse. Nachdem der Anbau aufgrund der längeren Vegetationszeit früher beginnt und später endet, sei ab dem zeitigen Frühjahr bis Ende November mit Läusen zu rechnen. Zudem gelte es, verstärkt auf die Grüne Reiswanze und die Marmorierte Baumwanze zu achten: „Sie verursachen Saugschäden, Verkrüppelungen und Wachstumsstörungen.“ Gemüsefliegen treten inzwischen meist in mehreren Generationen auf. Nicht nur die Blüte- und Reifezeit verändern sich also durch die Wärme. Sondern nicht zuletzt auch die Schädlinge als gärtnerische Gegenspieler. Deshalb, so Scherer, sollten vermehrt Kulturschutznetze zum Einsatz kommen: „Vor allem, um Gemüsekulturen vor Läuse- und Gemüsefliegenbefall zu schützen.“ Die Gartenexpertin rät zu zügigeren Ernten und zu einem vermehrt satzweisen Anbau. Wer Salate ziehen möchte, sollte zu läuseresistenten Sorten greifen: „Radicchio und Feldsalat haben erfahrungsgemäß keine Läuse.“ Im Herbst rät Christine Scherer zu Zuckerhut.</p>
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		<title>Was blüht denn da?  </title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/was-blueht-denn-da/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Mar 2025 22:01:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[90 Jahre, 61 Auflagen und über 4,5 Millionen verkaufte Exemplare – der Naturführer „Was blüht denn da?“ ist mittlerweile das populärste Standardwerk der Pflanzenbestimmung. 1935 ist „Was blüht denn da?“ das erste Mal erschienen und seitdem ist Alois Koschs Buch aus dem Naturregal nicht mehr wegzudenken. Die Grundidee ist so einfach wie erfolgreich und auch [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-19038 alignleft" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/was-blueht-denn-da-das-original-taschenbuch-margot-spohn-1-207x300.webp" alt="" width="207" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/was-blueht-denn-da-das-original-taschenbuch-margot-spohn-1-207x300.webp 207w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/was-blueht-denn-da-das-original-taschenbuch-margot-spohn-1-706x1024.webp 706w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/was-blueht-denn-da-das-original-taschenbuch-margot-spohn-1-1059x1536.webp 1059w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/was-blueht-denn-da-das-original-taschenbuch-margot-spohn-1-218x316.webp 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/was-blueht-denn-da-das-original-taschenbuch-margot-spohn-1.webp 1379w" sizes="(max-width: 207px) 100vw, 207px" />90 Jahre, 61 Auflagen und über 4,5 Millionen verkaufte Exemplare – der Naturführer „Was blüht denn da?“ ist mittlerweile das populärste Standardwerk der Pflanzenbestimmung. 1935 ist „Was blüht denn da?“ das erste Mal erschienen und seitdem ist Alois Koschs Buch aus dem Naturregal nicht mehr wegzudenken. Die Grundidee ist so einfach wie erfolgreich und auch heute noch topaktuell: Blühende Pflanzen fallen den Betrachtenden vor allem durch ihre Farbe auf. Was liegt da näher, als Blumen nach den Blütenfarben zu bestimmen? Dieses Ordnungsprinzip liegt bis heute dem Naturführer zugrunde und ist einer seiner Erfolgsfaktoren. Ein anderer ist die regelmäßige Bearbeitung. Denn nur wer sich wandelt, bleibt sich treu! In den 90 Jahren seines Erscheinens wurde „Was blüht denn da?“ immer wieder überarbeitet, aktualisiert, ergänzt und an moderne Lese- und Sehgewohnheiten angepasst. Seit 2020 ist die „Bibel der Pflanzenbestimmung“ außerdem mit der Flora-Incognita-App verknüpft. So sind alle Pflanzensteckbriefe aus dem Buch auch mobil verfügbar. Zum 90-jährigen Jubiläum ist der Longseller nun erneut aktualisiert worden. Und Naturfreundinnen und -freunde dürfen sich unter anderem auf eine Artenquiz-App freuen.</p>
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