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	<title>Ernährung &amp; Umwelt &#8211; Lebenslinie</title>
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	<description>Gesundheitsmagazin für Mainfranken</description>
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		<title>Schokolade aus dem Labor</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/schokolade-aus-dem-labor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 18:44:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Preis von Schokolade steigt kontinuierlich. Die Gründe: Der Kakaoanbau in Westafrika (die Elfenbeinküste und Ghana stellen die Rohstoffe für rund 65 Prozent der Weltproduktion) gerät durch Wetterextreme und unsichere Lieferketten zunehmend unter Druck. Start-ups etwa aus der Schweiz oder Israel bieten nun „Schokolade aus dem Labor“ als Lösung an. Diese soll bereits 2027 in [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Preis von Schokolade steigt kontinuierlich. Die Gründe: Der Kakaoanbau in Westafrika (die Elfenbeinküste und Ghana stellen die Rohstoffe für rund 65 Prozent der Weltproduktion) gerät durch Wetterextreme und unsichere Lieferketten zunehmend unter Druck. Start-ups etwa aus der Schweiz oder Israel bieten nun „Schokolade aus dem Labor“ als Lösung an. Diese soll bereits 2027 in den Handel kommen. Es gibt zwei Ansätze der Lebensmitteltechnologie, Schokolade im Labor herzustellen: Zum einen ein Verfahren aus In-vitro-Kakaokulturen und zum anderen Vollfruchtschokolade. Beim In-vitro-Verfahren werden Zellen der Kakaopflanze in einem Bioreaktor vermehrt und zu Kakaopulver weiterverarbeitet. Bei der Vollfruchtschokolade entsteht aus dem gesamten Kakaofruchtfleisch und der Schale ein extrem süßes Gelee. Dieses Gelee ersetzt die Zugabe von Haushaltszucker, der in herkömmlich produzierter Schokolade in großen Mengen (30 bis 40 Prozent) zugesetzt wird. Das ist auch das Argument mit dem die Start-ups für ihre Laborschokolade werben: Sie sei gesünder, weil weniger Zucker enthalten ist, durch die Beimengung der Fruchtschale mehr Ballaststoffe drinstecken und weniger ungesättigte Fettsäuren. Zudem benötige die Produktion in Bioreaktoren deutlich weniger Fläche, sei unabhängiger von Klima und Ernten und könnte Lieferketten stabilisieren, so das amerikanisch-israelische Start-up Celeste Bio. Ein weiteres Pro für die Laborschokolade:<span class="Apple-converted-space">  </span>Der Kakao aus Bioreaktoren werde unter streng kontrollierten Bedingungen hergestellt und ist somit frei von Pestiziden, Schwermetallen oder Schimmelpilzgiften, die in konventionellem Kakao vorkommen können. <i>Quellen: www.nature.com/articles/s43016-024-00967-2, www.prnewswire.com/news-releases/celleste-bio-unveils-worlds-first-milk-chocolate-bars-made-with-cell-cultured-cocoa-butter-302743203.html</i></p>
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		<title>Vegan essen, Wasser sparen?</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/vegan-essen-wasser-sparen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 18:44:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Ausgerechnet vegane Ernährung schneidet beim kritischen Wasserverbrauch am schlechtesten ab. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine aktuelle WWF-Studie1. Demnach verursacht die heutige Ernährung in Deutschland einen Wasserknappheits-Fußabdruck von rund 1.384 Kubikmetern pro Person und Jahr. Bei einer flexitarischen Ernährung wären es 2.045, bei einer vegetarischen 2.169 und bei einer veganen sogar 2.536 Kubikmeter. „Auch mich [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ausgerechnet vegane Ernährung schneidet beim kritischen Wasserverbrauch am schlechtesten ab. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine aktuelle WWF-Studie<sup>1</sup>. Demnach verursacht die heutige Ernährung in Deutschland einen Wasserknappheits-Fußabdruck von rund 1.384 Kubikmetern pro Person und Jahr. Bei einer flexitarischen Ernährung wären es 2.045, bei einer vegetarischen 2.169 und bei einer veganen sogar 2.536 Kubikmeter. „Auch mich hat das zunächst erstaunt“, sagt Ernährungsberater Karlheinz Ursprung, Inhaber eines Bioladens in Höchberg. Entscheidend sei jedoch, genau hinzusehen: Die Studie vergleiche nicht pauschal, wie viel Wasser ein Kilogramm Fleisch oder ein Kilogramm Gemüse benötigt. Sie betrachte vor allem sogenanntes blaues Wasser, also Grund- und Oberflächenwasser, das zur künstlichen Bewässerung eingesetzt und dem örtlichen Wasserkreislauf entzogen wird. Bei einer stärker pflanzlichen Ernährung landen mehr Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte und Nüsse auf dem Teller. Viele dieser Lebensmittel stammen derzeit aus trockenen Regionen und müssen intensiv bewässert werden. Unter gleichbleibenden Handelsströmen steige der Bewässerungsbedarf deshalb von rund 29 Kubikmetern bei der heutigen Ernährung auf 45 Kubikmeter bei einer veganen Ernährungsweise. Ob ein Lebensmittel zum Wasserproblem wird, hänge nach Ursprungs Einschätzung stark vom Anbauort ab. Avocados, Zitrusfrüchte, Reis oder Mandeln können in niederschlagsreichen Regionen vergleichsweise unproblematisch wachsen. Kommen sie hingegen aus trockenen Gebieten wie Südspanien, müsse zusätzlich bewässert werden. „Dann können Grundwasserspiegel sinken und Brunnen versiegen“, erklärt er. Pflanzlich bedeute also nicht automatisch wasserbewusst. Die Schlussfolgerung, wieder mehr Fleisch zu essen, hält Ursprung für falsch. Auch für tierische Produkte werden Wasser, Futtermittel und landwirtschaftliche Flächen benötigt. Sinnvoller sei es, den Fleischkonsum zu reduzieren und zugleich bewusster auszuwählen, welche pflanzlichen Lebensmittel auf dem Teller landen. Als Proteinquellen empfiehlt er vor allem Bohnen, Erbsen, Linsen und Lupinen. Sie ermöglichen eine abwechslungsreiche Ernährung und könnten künftig verstärkt in Deutschland angebaut werden, wenn dadurch die Flächen für Futtermittelanbau frei werden. Bislang werden trockene Hülsenfrüchte allerdings nahezu vollständig importiert. Heimische Hasel- und Walnüsse könnten häufiger Mandeln ersetzen, Beeren manche Zitrusfrucht. Wichtig zu wissen: Regionalität und Saisonalität erleichtern einen wasserschonenden Einkauf, schränken im Winter aber die Auswahl ein. Ursprung rät deshalb zu einem pragmatischen Weg: möglichst saisonal, möglichst aus Deutschland und bevorzugt aus biologischem Anbau, der mit Humusaufbau, Zwischenfrucht und Mulchen weniger bewässern muss. Regional sei nicht automatisch nachhaltig. Die Produktionsweise müsse berücksichtigt werden. Beim Einkauf bleibt es daher schwierig alles im Blick zu haben. Herkunftsangaben verraten meist nicht, ob in der Anbauregion Wasser knapp ist. Der Ernährungsberater wünscht sich deshalb ein Nachhaltigkeitslabel, das neben Klima und Energie auch Wasserrisiken berücksichtigt. So müssten Verbraucherinnen und Verbraucher nicht vor jedem Einkauf selbst recherchieren. <i>Quelle: </i><i><sup>1</sup></i><i>www.wwf.de/themen-projekte/landwirtschaft/ernaehrung-konsum/besseresserinnen?utm_source=chatgpt.com</i></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Vom Vorrat zur Vorfreude</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/vom-vorrat-zur-vorfreude/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 18:41:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Fast jede Küche der Welt kennt Wege, um Lebensmittel haltbar zu machen. Genau dieser Vielfalt widmet sich Diana Henry in „salz zucker rauch“. Bei ihr werden Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch nicht nur konserviert, sondern mit Geduld, Gewürzen und Sinn für Aromen in etwas Neues verwandelt. Henry, die „Grande Dame des Genießens“, versammelt Rezepte für [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-20899 alignleft" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/9783747204078-V2-209x300.jpg" alt="" width="209" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/9783747204078-V2-209x300.jpg 209w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/9783747204078-V2-712x1024.jpg 712w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/9783747204078-V2-1068x1536.jpg 1068w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/9783747204078-V2-1424x2048.jpg 1424w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/9783747204078-V2-218x313.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/9783747204078-V2-scaled.jpg 1780w" sizes="(max-width: 209px) 100vw, 209px" />Fast jede Küche der Welt kennt Wege, um Lebensmittel haltbar zu machen. Genau dieser Vielfalt widmet sich Diana Henry in „salz zucker rauch“. Bei ihr werden Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch nicht nur konserviert, sondern mit Geduld, Gewürzen und Sinn für Aromen in etwas Neues verwandelt. Henry, die „Grande Dame des Genießens“, versammelt Rezepte für Konfitüren, Gelees, Saucen, Pasten, Öle, Geräuchertes, Sirup, Spirituosen, Gepökeltes und Chutneys. Das klingt nach Vorratskammer, schmeckt aber nach Weltreise. Johannisbeergelee trifft auf georgische Pflaumensauce, Räucherfisch auf eingelegte Pilze, skandinavische Spirituosen auf süßsaure Chutneys. Vor jedem Kapitel gibt es Hinweise zur Zubereitung. Für fast jedes Rezept schlägt die Autorin Verwendungsmöglichkeiten vor. So schreibt sie etwa in der Einführung zur „Schatztruhe sündhafter Genüsse“: „… haben Sie erst einmal eine reife Williams Birne mit einer halben Muskatnuss, einem Stück Zitrusschale und kristallklarem Wodka in ein großes Einmachglas gefüllt, werden Sie dies immer wieder tun wollen.“ Und am allerwichtigsten: Man sollte auch „nicht ewig auf eine besondere Gelegenheit warten, um sie zu genießen. Versüßen Sie sich doch auch einmal einen verregneten Novemberabend…“</p>
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		<title>Beste Freunde deiner Nerven</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/20894/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 18:36:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Nervkram ade &#8230; auch die richtigen Lebensmittel können dazu beitragen, dass die Reizweiterleitung der Nerven reibungslos funktioniert. Vielversprechende Kandidaten seien laut einer Studie der Columbia Universität1 hier grünes Blattgemüse, Avocados, fetter Fisch wie Lachs oder Makrele, dunkle Schokolade (ab 70 Prozent), Nüsse und Saaten, Kurkuma und Beerenobst (Brombeeren, Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Preiselbeeren), Äpfel, Sojabohnen [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nervkram ade &#8230; auch die richtigen Lebensmittel können dazu beitragen, dass die Reizweiterleitung der Nerven reibungslos funktioniert. Vielversprechende Kandidaten seien laut einer Studie der Columbia Universität<sup>1</sup> hier grünes Blattgemüse, Avocados, fetter Fisch wie Lachs oder Makrele, dunkle Schokolade (ab 70 Prozent), Nüsse und Saaten, Kurkuma und Beerenobst (Brombeeren, Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Preiselbeeren), Äpfel, Sojabohnen und Kicherbsen sowie Haferflocken. Laut der Gesundheitskasse AOK brauche das Gehirn von Babys für seine vielen Stoffwechselvorgänge eine Reihe von Nährstoffen, dazu gehörten insbesondere Vitamine und Spurenelemente sowie mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Eine gesunde Gehirnnahrung im Alter sehe genauso aus. Wer sich im Wesentlichen an die mediterrane Ernährung halte, nehme genügend „Brainfood“ zu sich, wie sich auch im gesunden Altern etwa in den südeuropäischen Blue Zones Sardinien (Italien) und Ikaria (Griechenland) zeige. <i>Quelle: </i><i><sup>1</sup></i><i> www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.2216932120, 2 www.aok.de/pk/magazin/ernaehrung/gesunde-ernaehrung/brainfood-die-optimale-ernaehrung-fuer-das-gehirn</i></p>
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		<title>Salmonellen in der Nougat-Creme</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/salmonellen-in-der-nougat-creme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 18:31:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Unter www.lebensmittelwarnung.de finden Verbraucherinnen und Verbraucher ein leicht handhabbares Navigationssystem durch den Dschungel aktuell beanstandeter Produkte. Jeder kann mit ein paar Klicks nachsehen, welche Kosmetika, Bedarfsgegenstände und vor allem welche Lebensmittel momentan zurückgerufen werden. In Bayern gab es 2025 insgesamt 213 Einträge, teilt das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit. Auch mehrere Bio-Produkte [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unter www.lebensmittelwarnung.de finden Verbraucherinnen und Verbraucher ein leicht handhabbares Navigationssystem durch den Dschungel aktuell beanstandeter Produkte. Jeder kann mit ein paar Klicks nachsehen, welche Kosmetika, Bedarfsgegenstände und vor allem welche Lebensmittel momentan zurückgerufen werden. In Bayern gab es 2025 insgesamt 213 Einträge, teilt das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit. Auch mehrere Bio-Produkte waren betroffen. So wurde heuer im Frühjahr im Kichererbsenmehl einer hessischen Firma das in der EU nicht mehr zugelassene, gesundheitsschädliche Insektizid Chlorpyrifos nachgewiesen. Am 28. April rief das Unternehmen deshalb sein Produkt zurück. Solche Rückrufe, erläutert Aleksander Szumilas vom LGL, müssen öffentlich im Internet, in den Medien, im Rundfunk oder als Aushang in den Geschäften veranlasst werden. Die Auflistung im Portal „Lebensmittelwarnung” stelle ein zusätzliches Angebot dar. Der Pressetext eines Großhändlers aus dem Münsterland, der gemahlenen Kreuzkümmel zurückrief, wurde im Mai gleich in mehreren Medien abgedruckt. Hier war das Produkt mit Pestizidrückständen belastet. Dies wurde bei Qualitätskontrollen festgestellt. Eine sächsische Firma rief etwa um die gleiche Zeit eine Nuss-Nougat-Creme zurück, weil in einzelnen Chargen Salmonellen festgestellt wurden. Dies kann vor allem für Kleinkinder und Seniorinnen und Senioren gesundheitlich gefährlich sein. Ein Bio-Großhändler aus dem Münsterland rief zeitgleich einen Bio-Sojajoghurt zurück. Hier hatte sich herausgestellt, dass sich wahrscheinlich Hartplastikteile im Produkt befinden. Lebensmittelrückrufe sind also alles andere als rare Ereignisse. Aktuell ist sogar eine etwas höhere Anzahl betroffen. Laut LGL gab es im Jahr 2021 insgesamt 193 Rückrufe, die auch den Freistaat betrafen. 2025 waren es 213. Von den Bioprodukten war heuer ein Basmati-Reis-Mix betroffen. Hier wurden erhöhte Gehalte des Schimmelpilzgiftes Aflatoxin festgestellt. In Bio-Moringa-Kapseln kamen Salmonellen vor. Die Firma „Ökoland“ musste kürzlich Brühen zurückrufen, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass einzelne Gläser Glassplitter enthielten.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Verdauung, die dauert</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/verdauung-die-dauert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 18:20:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Kurz vor dem Schlafengehen sollte man kein alkoholisches Getränk zu sich nehmen, und auch lieber nichts Scharfes und allzu Fettes essen. „Besser wäre am frühen Abend etwas Kleines und Leichtes zu sich zu nehmen”, sagt die Würzburger Diät- und Ernährungsberaterin Lisa Marie Härth. „Magenkrummeln“ und Völlegefühl können mehr als nur unangenehm sein. Der Grund: Lebensmittel [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz vor dem Schlafengehen sollte man kein alkoholisches Getränk zu sich nehmen, und auch lieber nichts Scharfes und allzu Fettes essen. „Besser wäre am frühen Abend etwas Kleines und Leichtes zu sich zu nehmen”, sagt die Würzburger Diät- und Ernährungsberaterin Lisa Marie Härth. „Magenkrummeln“ und Völlegefühl können mehr als nur unangenehm sein. Der Grund: Lebensmittel liegen über Nacht im Magen. Härth rät auch vor dem Knabbern von Nüssen beim Fernsehschauen ab. Denn bis die verdaut sind, das dauere. Während Menschen mit robuster Konstitution solche Hinweise mit einem Achselzucken quittieren, sei es vor allem für jene, die rasch unter Völlegefühl und Blähungen leiden, sinnvoll, um die Verdauungszeit von Lebensmitteln zu wissen. „Je energiedichter, fetter, eiweißreicher oder zäh-viskoser ein Speisebrei ist, desto langsamer entleert sich der Magen“, erläutert die Fachfrau. Ebenso wie Nüsse benötigen Mandeln und Pistazien, aber auch die Avocado recht viel Zeit, bis sie verdaut sind. Am stärksten wirke Fett hemmend auf die Entleerung des Magens. Pommes, Burger oder Käsegerichte benötigen zum Verdauen also ebenfalls ziemlich viel Zeit. Wem es Freude macht, einen Burger mit Pommes zu essen, sollte sich hierauf einstellen. Wobei Fett nicht der einzige Faktor sei, der darüber entscheidet, wie lange die Verdauung dauert: „Auch viskose Fasern verlangsamen die Magenentleerung.“ Das betreffe beispielsweise Haferschleim, Flohsamen oder Smoothies. Überhaupt sollte man Getränke mit in den Blick nehmen. „Kalorienhaltige Säfte verlangsamen die Entleerung gegenüber Wasser“, so die Ernährungsberaterin. Klare Brühe wiederum passiert den Magen ähnlich schnell wie Wasser. Für bestimmte Tätigkeiten ist es nötig, dass man sich nach der Mahlzeit gestärkt und auf längere Zeit hinaus satt fühlt. Man denke an körperlich anstrengende Jobs. Diesen Effekt haben Lebensmittel wie beispielsweise die Avocado, die länger im Magen liegt. Allerdings komme es auch noch auf die Zubereitung an, erläutert Härth am Beispiel der Kartoffel. Bis eine Ofenkartoffel verdaut ist, könne eine ganze Weile dauern. Beim Kartoffelpüree gehe das im Vergleich dazu rasch. Je größer die Partikel sind, umso langsamer funktioniere die Verdauung. Bei zu großen Partikeln werde zum Teil das Fett nur unvollständig freigesetzt. Während das Tier eine Pflanze in sich hineinfuttert, so, wie sie dasteht, bereite der Mensch seine Speisen gewöhnlich zu. Und das sei gerade in Bezug auf die Verdauung auch wichtig. Lisa Marie Härth empfiehlt, Gemüse zu dämpfen, zu dünsten oder schonend zu garen. Hülsenfrüchte sollte man einweichen, danach abspülen und dann erst kochen, zum Beispiel druckgaren. Dadurch würden Bestandteile reduziert, die beispielsweise Blähungen verursachen können.<span class="Apple-converted-space"> </span><i></i></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Körper als &#8222; Gebäckträger &#8220;</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/der-koerper-als-gebaecktraeger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 05:23:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[„Als mein Sohn Andreas zwei Jahre alt war, stellte sich nach dem Abstillen heraus, dass er kein einziges klassisches Getreide vertrug“, erinnert sich Ernährungsberater Karl-Heinz Ursprung aus Waldbüttelbrunn. Der Familie blieb nichts anderes übrig, als die Ernährung umzustellen. Sie waren konsequent und das ging mit Veränderungen im Speiseplan einher. „Das hat ihm sehr geholfen“, so [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Als mein Sohn Andreas zwei Jahre alt war, stellte sich nach dem Abstillen heraus, dass er kein einziges klassisches Getreide vertrug“, erinnert sich Ernährungsberater Karl-Heinz Ursprung aus Waldbüttelbrunn. Der Familie blieb nichts anderes übrig, als die Ernährung umzustellen. Sie waren konsequent und das ging mit Veränderungen im Speiseplan einher. „Das hat ihm sehr geholfen“, so der Vater. Buchweizen spielt im Leben der Ursprungs bis heute eine große Rolle. „Er ist kein Getreide, sondern ein Knöterichgewächs und von Natur aus glutenfrei“, weiß der Experte. Für Menschen mit Unverträglichkeiten sei das ein entscheidender Unterschied. Wissenschaftlich gilt Buchweizen als sichere Alternative etwa bei Zöliakie. So zeigt eine Übersicht im Journal of Cereal Science<sup>1</sup>, dass glutenfreie Pseudogetreide wie Buchweizen keine immunologischen Entzündungsreaktionen der Darmschleimhaut auslösen und gleichzeitig Ballaststoffe liefern, die die Darmbarriere stärken können. Ursprung sieht die Probleme moderner Ernährung weniger im Korn selbst. „Das größere Problem ist nicht die Getreidesorte, sondern die Verarbeitung“, betont er. Stark ausgemahlene Mehle seien für den Körper besonders belastend. „Ein 400er-Mehl ist fast wie Zucker“, mahnt er. Seine Einschätzung wird durch große Beobachtungsstudien gestützt. Eine im British Medical Journal<sup>2</sup> veröffentlichte Analyse zeigt, dass hochverarbeitete Kohlenhydrate mit schnellen Blutzuckerspitzen, erhöhter Insulinausschüttung und einem gesteigerten Risiko für Typ-2-Diabetes sowie chronischen Entzündungen einhergehen. Letzteres ist für Karl-Heinz Ursprung ein entscheidender Punkt. Er esse keine Getreide, weil sie zu Entzündungen führen. Wissenschaftlich gilt mittlerweile als gesichert<sup>3</sup>, dass häufige starke Insulinspritzen entzündungsfördernde Signalwege aktivieren können. Bei Buchweizen sei das anders. Er gilt als blutzuckerfreundlich und sorgt für eine gleichmäßigere Glukoseaufnahme. Als mitverantwortlich gelten lösliche Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe wie Rutin. Rutin wird eine gefäßschützende und antioxidative Wirkung zugeschrieben. Auch die gute Sättigung sei kein Zufall. Buchweizen liefere vergleichsweise viel Eiweiß und enthalte den Aminosäurebaustein Lysin, der in klassischen Getreidesorten nur in geringen Mengen vorkomme, so der Ernährungsexperte. Wer nicht vollständig auf Getreide verzichten möchte, dem rät Ursprung zu einer bewussten Auswahl. „Am besten ist es, Getreide als Vollkorn zu essen.“ Der präventive Effekt von Vollkorn ist übrigens auch gut belegt. So verweist etwa die Deutsche Gesellschaft für Ernährung darauf, dass Vollkornprodukte mit einem geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Darmkrebs verbunden seien. Die Geschichte seines Sohnes zeigt, dass eine Ernährungsumstellung keine schnellen Erfolge bringe: „Das ging nicht in einem Vierteljahr, das dauerte schon länger, etwa ein Jahr“, erinnert sich der Ernährungsberater. Es zeige aber auch, dass der Körper auf Entlastung reagiert, wenn man ihm Zeit gibt – und dass es nie zu spät sei, die Ernährung bewusster zu gestalten.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gehirn-Boost: Walnüsse &#038; Blaubeeren</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/gehirn-boost-walnuesse-blaubeeren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 05:14:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Die neusten Forschungsergebnisse belegen1: Wenn man Walnüsse und Blaubeeren zusammen zu sich nimmt, hat das messbar neuronale Effekte. Eine Studie der University of Reading fand heraus: Wenn junge Erwachsene Walnüsse zusammen mit Blaubeeren zum Frühstück aßen, zeigten sie den ganzen Tag über schnellere Reaktionszeiten und bessere Gedächtnisleistungen. Während die Omega-3-Fettsäuren der Walnuss die Gehirnzellen vor [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die neusten Forschungsergebnisse belegen<sup>1</sup>: Wenn man Walnüsse und Blaubeeren zusammen zu sich nimmt, hat das messbar neuronale Effekte. Eine Studie der University of Reading fand heraus: Wenn junge Erwachsene Walnüsse zusammen mit Blaubeeren zum Frühstück aßen, zeigten sie den ganzen Tag über schnellere Reaktionszeiten und bessere Gedächtnisleistungen. Während die Omega-3-Fettsäuren der Walnuss die Gehirnzellen vor Entzündungen und Schäden schützen und das enthaltene Vitamin E und die Polyphenole als zelluläre Bodyguards dienen, punktet die Blaubeere mit starken Antioxidantien. Zusammen sind sie ein unschlagbares Team gegen altersbedingten Gedächtnisverlust.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Purzeln die Pfunde beim Frühjahrsputz?</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/purzeln-die-pfunde-beim-fruehjahrsputz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 09:27:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Internet kursieren, pünktlich zum Frühjahrsputz, Tipps, wie viele Kalorien man bei bestimmten Hausarbeiten verbrennen und inwieweit man dadurch abnehmen kann. Wie anstrengend Hausarbeit ist, will heißen, wie man dadurch womöglich ins Kalorien-Defizit kommt, betont die Hauswirtschaftsmeisterin Martina Kugler aus Würzburg, sei von unterschiedlichsten Faktoren abhängig. Die Regionalsprecherin für Unterfranken des Bayerischen Landesausschusses für Hauswirtschaft [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Internet kursieren, pünktlich zum Frühjahrsputz, Tipps, wie viele Kalorien man bei bestimmten Hausarbeiten verbrennen und inwieweit man dadurch abnehmen kann. Wie anstrengend Hausarbeit ist, will heißen, wie man dadurch womöglich ins Kalorien-Defizit kommt, betont die Hauswirtschaftsmeisterin Martina Kugler aus Würzburg, sei von unterschiedlichsten Faktoren abhängig. Die Regionalsprecherin für Unterfranken des Bayerischen Landesausschusses für Hauswirtschaft weiß, dass Hausarbeit unumgänglich ist. Doch das Zuhause schaue von Person zu Person anders aus. Es zu pflegen und in Ordnung zu halten, sei entsprechend unterschiedlich anstrengend. Kugler erläutert dies am Beispiel des Staubsaugens. Es gibt Staubsauger, die sich leichter, andere, die sich schwerer bedienen lassen. Noch entscheidender, geht es ums Kalorienverbrennen, sei die Frage: Was muss beim Saugen alles aus dem Weg geräumt werden? Sind Teppiche einzurollen? Oder große Bodenvasen zu bewegen? Muss man sich bücken, um auch unter dem Schrank saugen zu können? Dass man laut Internet-Angaben beim Fliesenschrubben in der Wohnung 300 Kalorien verbraucht, ließe sich nur dadurch erklären, dass man dies ungemein akribisch tue. Zum einen seien wirklich sämtliche Fliesen in der Wohnung gemeint, sowohl die in der Küche als auch die im Badezimmer. Vielleicht gibt es sogar ein separates Gäste-WC. Dann wollen auch die gereinigt sein. Veranschlagt ist dafür eine komplette Stunde Hausarbeit. Wischen soll im Durchschnitt 95 Kalorien verbrauchen. Veranschlagt ist hierfür eine halbe Stunde. Neben dem Wischen an sich kostet es Kraft, den Wassereimer zu schleppen, den Putzlappen auszuwringen und das Wasser zwischendurch zu wechseln. Gehen wir in der Fantasie weitere Hausarbeiten durch &#8230; eine Stunde Fensterputzen verbrenne Internet-Angaben<sup>1</sup> zufolge um die 200 Kalorien. Das Aufräumen der Wohnung lohnt sich weniger, lediglich 90 Kalorien werden verbraucht, schafft man eine ganze halbe Stunde Ordnung. Wer zehn Minuten lang das Bett überzieht, wird ebenfalls lediglich um 35 Kalorien ärmer. Eine Stunde Bügeln hingegen soll 220 Kalorien verschlingen. Wer sich am Ende mit einem leckeren Menü belohnt, kann sich 150 Kalorien fürs Kochen gutschreiben. „Ich selbst sitze, geht es ums Abnehmen, lieber im Ruderboot, als mit dem Wischmop durch die Wohnung zu fegen“, schmunzelt Martina Kugler. Aber: Jeder und Jedem das Seine – um das Notwendige mit einem „Zuckerl“ zu versüßen, kann Kalorienzählen für den Frühjahrsputz durchaus ein Ansporn sein. <i></i></p>
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		<title>Den Garten nach Süden ausrichten</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/den-garten-nach-sueden-ausrichten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 09:26:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Lavendelduft in der Abendsonne, silbrige Blätter im warmen Licht und ein Hauch von Italien direkt vor der Haustür: Viele Gartenbesitzerinnen und -besitzer träumen von Zypressen, Olivenbäumen und duftenden Kräutern im eigenen Garten, weiß Gärtnermeister Maximilian Hupp aus Höchberg. Und er hat gute Nachrichten: Unterfranken habe mit vielen Sonnenstunden und vergleichsweise geringen Niederschlägen keine schlechten Voraussetzungen [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Lavendelduft in der Abendsonne, silbrige Blätter im warmen Licht und ein Hauch von Italien direkt vor der Haustür: Viele Gartenbesitzerinnen und -besitzer träumen von Zypressen, Olivenbäumen und duftenden Kräutern im eigenen Garten, weiß Gärtnermeister Maximilian Hupp aus Höchberg. Und er hat gute Nachrichten: Unterfranken habe mit vielen Sonnenstunden und vergleichsweise geringen Niederschlägen keine schlechten Voraussetzungen für einen mediterranen Garten. Allerdings seien Frostperioden bis minus 10 Grad oder tiefer eine Herausforderung für Mittelmeerpflanzen. Entscheidend sei deshalb die richtige Kombination aus Standort, Boden und Pflege. Mediterrane Pflanzen sind an Hitze, Trockenheit und intensive Sonneneinstrahlung angepasst, erklärt der Experte. Viele Arten seien kalkliebend und reagierten weniger empfindlich auf Hitze als auf „Winter- und Staunässe“. Zu den Klassikern zählen unter anderem winterharter Lavendel, Thymian, Salbei und Feige. Rosmarin sei „bedingt winterhart, je nach Sorte“, Olivenbaum und Oleander dagegen meist Kübelpflanzen. Auch ­Zitrusgewächse wie Zitrone oder Kumquat brauchen geschützte Überwinterung. Wichtig sei, so Hupp, nicht alles zu pflanzen, „was mediterran aussieht“, sondern auf Frosttoleranz zu achten. Der Standort sei der Schlüssel. „Volle Sonne, mindestens sechs bis acht Stunden täglich, ist entscheidend.“ Ideal seien Süd- oder Südwestlagen, ergänzt durch wärmespeichernde Hauswände. Schutz vor kalten Nord- und Ostwinden verbessere die Überwinterung. Innenhöfe, Mauern oder dunkle Steinflächen könnten als Wärmespeicher dienen, erhöhten aber auch die sommerliche Austrocknung. Ebenso wichtig sei der Boden. Mediterrane Geschöpfe bevorzugen „durchlässige, mineralische, oft steinige Böden ohne Staunässe. In kalkreichen Regionen fühlen sie sich wohl, schwere, verdichtete Lehmböden mögen sie weniger“. Hupp empfiehlt eine Drainageschicht und Beimischungen wie Splitt, Lava oder groben Sand. Der pH-Wert dürfe zwischen 6,5 und 8 liegen, gedüngt werde nur moderat. Beim Anbau rät er zu einer Pflanzung im Frühjahr, damit die Pflanzen „vor dem Winter gut einwurzeln“. Großzügige Abstände sorgten für Luftzirkulation. Wichtig sei, keine Wasserwanne zu erzeugen und die Pflanzkrone nicht zu tief zu setzen. In der Pflege gelte Zurückhaltung. Nach dem Anwachsen werde eher wenig gegossen. Beim Winterschutz sei Winternässe das Hauptproblem. Kübel müssten isoliert, Pflanzen mit Vlies geschützt, aber nicht luftdicht verpackt werden. Gestalterisch lebe der mediterrane Garten von Terrakotta-Töpfen, Naturstein, Kiesflächen und einer Farbpalette aus Blau, Silber, Weiß und Violett. Duftkräuter nahe am Sitzplatz verstärken das Erlebnis. Typische Fehler seien laut Hupp Staunässe, falsche Standortwahl und überdüngte Böden. Wer hingegen Sonne, durchlässigen Boden und angepasste Arten kombiniert, kann auch hierzulande ein Stück Süden kultivieren: mit Duft, Farbe und Gelassenheit.</p>
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