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	<title>Ernährung &amp; Umwelt &#8211; Lebenslinie</title>
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	<description>Gesundheitsmagazin für Mainfranken</description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 Apr 2026 05:22:58 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Der Körper als &#8222; Gebäckträger &#8220;</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/der-koerper-als-gebaecktraeger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 05:23:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[„Als mein Sohn Andreas zwei Jahre alt war, stellte sich nach dem Abstillen heraus, dass er kein einziges klassisches Getreide vertrug“, erinnert sich Ernährungsberater Karl-Heinz Ursprung aus Waldbüttelbrunn. Der Familie blieb nichts anderes übrig, als die Ernährung umzustellen. Sie waren konsequent und das ging mit Veränderungen im Speiseplan einher. „Das hat ihm sehr geholfen“, so [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Als mein Sohn Andreas zwei Jahre alt war, stellte sich nach dem Abstillen heraus, dass er kein einziges klassisches Getreide vertrug“, erinnert sich Ernährungsberater Karl-Heinz Ursprung aus Waldbüttelbrunn. Der Familie blieb nichts anderes übrig, als die Ernährung umzustellen. Sie waren konsequent und das ging mit Veränderungen im Speiseplan einher. „Das hat ihm sehr geholfen“, so der Vater. Buchweizen spielt im Leben der Ursprungs bis heute eine große Rolle. „Er ist kein Getreide, sondern ein Knöterichgewächs und von Natur aus glutenfrei“, weiß der Experte. Für Menschen mit Unverträglichkeiten sei das ein entscheidender Unterschied. Wissenschaftlich gilt Buchweizen als sichere Alternative etwa bei Zöliakie. So zeigt eine Übersicht im Journal of Cereal Science<sup>1</sup>, dass glutenfreie Pseudogetreide wie Buchweizen keine immunologischen Entzündungsreaktionen der Darmschleimhaut auslösen und gleichzeitig Ballaststoffe liefern, die die Darmbarriere stärken können. Ursprung sieht die Probleme moderner Ernährung weniger im Korn selbst. „Das größere Problem ist nicht die Getreidesorte, sondern die Verarbeitung“, betont er. Stark ausgemahlene Mehle seien für den Körper besonders belastend. „Ein 400er-Mehl ist fast wie Zucker“, mahnt er. Seine Einschätzung wird durch große Beobachtungsstudien gestützt. Eine im British Medical Journal<sup>2</sup> veröffentlichte Analyse zeigt, dass hochverarbeitete Kohlenhydrate mit schnellen Blutzuckerspitzen, erhöhter Insulinausschüttung und einem gesteigerten Risiko für Typ-2-Diabetes sowie chronischen Entzündungen einhergehen. Letzteres ist für Karl-Heinz Ursprung ein entscheidender Punkt. Er esse keine Getreide, weil sie zu Entzündungen führen. Wissenschaftlich gilt mittlerweile als gesichert<sup>3</sup>, dass häufige starke Insulinspritzen entzündungsfördernde Signalwege aktivieren können. Bei Buchweizen sei das anders. Er gilt als blutzuckerfreundlich und sorgt für eine gleichmäßigere Glukoseaufnahme. Als mitverantwortlich gelten lösliche Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe wie Rutin. Rutin wird eine gefäßschützende und antioxidative Wirkung zugeschrieben. Auch die gute Sättigung sei kein Zufall. Buchweizen liefere vergleichsweise viel Eiweiß und enthalte den Aminosäurebaustein Lysin, der in klassischen Getreidesorten nur in geringen Mengen vorkomme, so der Ernährungsexperte. Wer nicht vollständig auf Getreide verzichten möchte, dem rät Ursprung zu einer bewussten Auswahl. „Am besten ist es, Getreide als Vollkorn zu essen.“ Der präventive Effekt von Vollkorn ist übrigens auch gut belegt. So verweist etwa die Deutsche Gesellschaft für Ernährung darauf, dass Vollkornprodukte mit einem geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Darmkrebs verbunden seien. Die Geschichte seines Sohnes zeigt, dass eine Ernährungsumstellung keine schnellen Erfolge bringe: „Das ging nicht in einem Vierteljahr, das dauerte schon länger, etwa ein Jahr“, erinnert sich der Ernährungsberater. Es zeige aber auch, dass der Körper auf Entlastung reagiert, wenn man ihm Zeit gibt – und dass es nie zu spät sei, die Ernährung bewusster zu gestalten.</p>
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		<title>Gehirn-Boost: Walnüsse &#038; Blaubeeren</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/gehirn-boost-walnuesse-blaubeeren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 05:14:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Die neusten Forschungsergebnisse belegen1: Wenn man Walnüsse und Blaubeeren zusammen zu sich nimmt, hat das messbar neuronale Effekte. Eine Studie der University of Reading fand heraus: Wenn junge Erwachsene Walnüsse zusammen mit Blaubeeren zum Frühstück aßen, zeigten sie den ganzen Tag über schnellere Reaktionszeiten und bessere Gedächtnisleistungen. Während die Omega-3-Fettsäuren der Walnuss die Gehirnzellen vor [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die neusten Forschungsergebnisse belegen<sup>1</sup>: Wenn man Walnüsse und Blaubeeren zusammen zu sich nimmt, hat das messbar neuronale Effekte. Eine Studie der University of Reading fand heraus: Wenn junge Erwachsene Walnüsse zusammen mit Blaubeeren zum Frühstück aßen, zeigten sie den ganzen Tag über schnellere Reaktionszeiten und bessere Gedächtnisleistungen. Während die Omega-3-Fettsäuren der Walnuss die Gehirnzellen vor Entzündungen und Schäden schützen und das enthaltene Vitamin E und die Polyphenole als zelluläre Bodyguards dienen, punktet die Blaubeere mit starken Antioxidantien. Zusammen sind sie ein unschlagbares Team gegen altersbedingten Gedächtnisverlust.</p>
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		<title>Purzeln die Pfunde beim Frühjahrsputz?</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/purzeln-die-pfunde-beim-fruehjahrsputz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 09:27:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Internet kursieren, pünktlich zum Frühjahrsputz, Tipps, wie viele Kalorien man bei bestimmten Hausarbeiten verbrennen und inwieweit man dadurch abnehmen kann. Wie anstrengend Hausarbeit ist, will heißen, wie man dadurch womöglich ins Kalorien-Defizit kommt, betont die Hauswirtschaftsmeisterin Martina Kugler aus Würzburg, sei von unterschiedlichsten Faktoren abhängig. Die Regionalsprecherin für Unterfranken des Bayerischen Landesausschusses für Hauswirtschaft [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Internet kursieren, pünktlich zum Frühjahrsputz, Tipps, wie viele Kalorien man bei bestimmten Hausarbeiten verbrennen und inwieweit man dadurch abnehmen kann. Wie anstrengend Hausarbeit ist, will heißen, wie man dadurch womöglich ins Kalorien-Defizit kommt, betont die Hauswirtschaftsmeisterin Martina Kugler aus Würzburg, sei von unterschiedlichsten Faktoren abhängig. Die Regionalsprecherin für Unterfranken des Bayerischen Landesausschusses für Hauswirtschaft weiß, dass Hausarbeit unumgänglich ist. Doch das Zuhause schaue von Person zu Person anders aus. Es zu pflegen und in Ordnung zu halten, sei entsprechend unterschiedlich anstrengend. Kugler erläutert dies am Beispiel des Staubsaugens. Es gibt Staubsauger, die sich leichter, andere, die sich schwerer bedienen lassen. Noch entscheidender, geht es ums Kalorienverbrennen, sei die Frage: Was muss beim Saugen alles aus dem Weg geräumt werden? Sind Teppiche einzurollen? Oder große Bodenvasen zu bewegen? Muss man sich bücken, um auch unter dem Schrank saugen zu können? Dass man laut Internet-Angaben beim Fliesenschrubben in der Wohnung 300 Kalorien verbraucht, ließe sich nur dadurch erklären, dass man dies ungemein akribisch tue. Zum einen seien wirklich sämtliche Fliesen in der Wohnung gemeint, sowohl die in der Küche als auch die im Badezimmer. Vielleicht gibt es sogar ein separates Gäste-WC. Dann wollen auch die gereinigt sein. Veranschlagt ist dafür eine komplette Stunde Hausarbeit. Wischen soll im Durchschnitt 95 Kalorien verbrauchen. Veranschlagt ist hierfür eine halbe Stunde. Neben dem Wischen an sich kostet es Kraft, den Wassereimer zu schleppen, den Putzlappen auszuwringen und das Wasser zwischendurch zu wechseln. Gehen wir in der Fantasie weitere Hausarbeiten durch &#8230; eine Stunde Fensterputzen verbrenne Internet-Angaben<sup>1</sup> zufolge um die 200 Kalorien. Das Aufräumen der Wohnung lohnt sich weniger, lediglich 90 Kalorien werden verbraucht, schafft man eine ganze halbe Stunde Ordnung. Wer zehn Minuten lang das Bett überzieht, wird ebenfalls lediglich um 35 Kalorien ärmer. Eine Stunde Bügeln hingegen soll 220 Kalorien verschlingen. Wer sich am Ende mit einem leckeren Menü belohnt, kann sich 150 Kalorien fürs Kochen gutschreiben. „Ich selbst sitze, geht es ums Abnehmen, lieber im Ruderboot, als mit dem Wischmop durch die Wohnung zu fegen“, schmunzelt Martina Kugler. Aber: Jeder und Jedem das Seine – um das Notwendige mit einem „Zuckerl“ zu versüßen, kann Kalorienzählen für den Frühjahrsputz durchaus ein Ansporn sein. <i></i></p>
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		<title>Den Garten nach Süden ausrichten</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/den-garten-nach-sueden-ausrichten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 09:26:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Lavendelduft in der Abendsonne, silbrige Blätter im warmen Licht und ein Hauch von Italien direkt vor der Haustür: Viele Gartenbesitzerinnen und -besitzer träumen von Zypressen, Olivenbäumen und duftenden Kräutern im eigenen Garten, weiß Gärtnermeister Maximilian Hupp aus Höchberg. Und er hat gute Nachrichten: Unterfranken habe mit vielen Sonnenstunden und vergleichsweise geringen Niederschlägen keine schlechten Voraussetzungen [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Lavendelduft in der Abendsonne, silbrige Blätter im warmen Licht und ein Hauch von Italien direkt vor der Haustür: Viele Gartenbesitzerinnen und -besitzer träumen von Zypressen, Olivenbäumen und duftenden Kräutern im eigenen Garten, weiß Gärtnermeister Maximilian Hupp aus Höchberg. Und er hat gute Nachrichten: Unterfranken habe mit vielen Sonnenstunden und vergleichsweise geringen Niederschlägen keine schlechten Voraussetzungen für einen mediterranen Garten. Allerdings seien Frostperioden bis minus 10 Grad oder tiefer eine Herausforderung für Mittelmeerpflanzen. Entscheidend sei deshalb die richtige Kombination aus Standort, Boden und Pflege. Mediterrane Pflanzen sind an Hitze, Trockenheit und intensive Sonneneinstrahlung angepasst, erklärt der Experte. Viele Arten seien kalkliebend und reagierten weniger empfindlich auf Hitze als auf „Winter- und Staunässe“. Zu den Klassikern zählen unter anderem winterharter Lavendel, Thymian, Salbei und Feige. Rosmarin sei „bedingt winterhart, je nach Sorte“, Olivenbaum und Oleander dagegen meist Kübelpflanzen. Auch ­Zitrusgewächse wie Zitrone oder Kumquat brauchen geschützte Überwinterung. Wichtig sei, so Hupp, nicht alles zu pflanzen, „was mediterran aussieht“, sondern auf Frosttoleranz zu achten. Der Standort sei der Schlüssel. „Volle Sonne, mindestens sechs bis acht Stunden täglich, ist entscheidend.“ Ideal seien Süd- oder Südwestlagen, ergänzt durch wärmespeichernde Hauswände. Schutz vor kalten Nord- und Ostwinden verbessere die Überwinterung. Innenhöfe, Mauern oder dunkle Steinflächen könnten als Wärmespeicher dienen, erhöhten aber auch die sommerliche Austrocknung. Ebenso wichtig sei der Boden. Mediterrane Geschöpfe bevorzugen „durchlässige, mineralische, oft steinige Böden ohne Staunässe. In kalkreichen Regionen fühlen sie sich wohl, schwere, verdichtete Lehmböden mögen sie weniger“. Hupp empfiehlt eine Drainageschicht und Beimischungen wie Splitt, Lava oder groben Sand. Der pH-Wert dürfe zwischen 6,5 und 8 liegen, gedüngt werde nur moderat. Beim Anbau rät er zu einer Pflanzung im Frühjahr, damit die Pflanzen „vor dem Winter gut einwurzeln“. Großzügige Abstände sorgten für Luftzirkulation. Wichtig sei, keine Wasserwanne zu erzeugen und die Pflanzkrone nicht zu tief zu setzen. In der Pflege gelte Zurückhaltung. Nach dem Anwachsen werde eher wenig gegossen. Beim Winterschutz sei Winternässe das Hauptproblem. Kübel müssten isoliert, Pflanzen mit Vlies geschützt, aber nicht luftdicht verpackt werden. Gestalterisch lebe der mediterrane Garten von Terrakotta-Töpfen, Naturstein, Kiesflächen und einer Farbpalette aus Blau, Silber, Weiß und Violett. Duftkräuter nahe am Sitzplatz verstärken das Erlebnis. Typische Fehler seien laut Hupp Staunässe, falsche Standortwahl und überdüngte Böden. Wer hingegen Sonne, durchlässigen Boden und angepasste Arten kombiniert, kann auch hierzulande ein Stück Süden kultivieren: mit Duft, Farbe und Gelassenheit.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Nahrhaftes aus der Baumkrone</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/nahrhaftes-aus-der-baumkrone/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 09:22:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Noch immer gelten Baumblätter für viele als bloßes Grün in den Wipfeln. Dabei beginne genau dort, so Heilpraktiker Bernhard Späth, eine übersehene Form regionaler Ernährung. Junge Blätter von Linde, Buche, Birke, Ahorn, Haselnuss sowie von Apfel- und Kirschbäumen seien dem Experten aus Lohr am Main zufolge nährstoffreich und schmackhaft. Vorausgesetzt, man wisse genau, was man [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Noch immer gelten Baumblätter für viele als bloßes Grün in den Wipfeln. Dabei beginne genau dort, so Heilpraktiker Bernhard Späth, eine übersehene Form regionaler Ernährung. Junge Blätter von Linde, Buche, Birke, Ahorn, Haselnuss sowie von Apfel- und Kirschbäumen seien dem Experten aus Lohr am Main zufolge nährstoffreich und schmackhaft. Vorausgesetzt, man wisse genau, was man vor sich hat. Denn nicht jedes Blatt sei bekömmlich, viele sogar giftig. Warum gerade junge Blätter so wertvoll sind, erkläre sich durch ihre Beschaffenheit. „Im Frühling sind sie hell, zart und noch leicht klebrig. Später werden sie zäh und bitter und verlieren ihre Bekömmlichkeit.“ Der ideale Sammelzeitraum reiche daher von März bis Juni. Besonders in dieser Phase liefern Baumblätter „Nährstoffe für die Küche“. Laut Späth enthalten sie unter anderem „Ballaststoffe, Vitamine (besonders Vitamin C und B-Vitamine), Mineralstoffe (vor allem Kalium, Kalzium und Magnesium), Antioxidantien und Flavonoide (sekundäre, natürliche Pflanzenfarbstoffe).“ Somit würden sie verdauungsfördernde, entzündungshemmende und immunstärkende Eigenschaften besitzen. „Ferner weisen sie eine antioxidative Wirkung auf, was bedeutet, dass sie den Körper vor Schäden durch sogenannte freie Radikale und oxidativen Stress schützen können.“ Und wie steht es mit einzelnen Arten? Birkenblätter gelten ihm zufolge als ­harntreibend, ­blutreinigend und entgiftend, sollten jedoch bei Herz- oder Nierenschwäche gemieden werden. „Dank der Flavonoide, des Vitamin-C-Gehalts und der Gerbstoffe, gelten sie als Muntermacher.“ Buchenblätter schmecken leicht säuerlich und können entzündungshemmend wirken, sogar äußerlich als Umschlag bei Geschwüren. Lindenblätter sind mild und süßlich, eignen sich roh, gekocht oder als Tee und gelten als besonders einsteigerfreundlich. Ahornblätter, vor allem vom Spitzahorn, liefern Proteine, Eisen, Magnesium und Kalium und lassen sich sowohl roh als auch gegart verwenden. Haselnussblätter wiederum finden Verwendung als Salat, Gemüse oder Tee. Sein Tipp: „Aus frischen oder getrockneten Blättern lässt sich auch ein Tee machen, der blutreinigend und gegen Husten und Durchfall wirkt.“ Wichtig zu wissen: Nicht jeder profitiert gleichermaßen. Menschen mit Pollenallergien sollten vorsichtig beginnen und die Blätter gründlich waschen. In der Schwangerschaft sei Zurückhaltung geboten, da bestimmte Blätter wie Brombeer- oder Himbeerblätter wehenfördernd wirken könnten. In der Küche lassen sich Baumblätter vielseitig einsetzen. Junge, milde Sorten eignen sich für Smoothies und Salate, kräftigere eher gegart wie Spinat oder als Füllung, ähnlich Weinblättern. Auch Tees aus frischen oder getrockneten Blättern sind möglich. Häufige Fehler entstehen laut Späth durch zu späte Ernte, falsche ­Bestimmung oder übermäßige Mengen. Aus gesundheitlicher Sicht spricht aber vieles dafür, Baumblätter wieder stärker in den Speiseplan einzubeziehen. Sie sind nährstoffreich, regional verfügbar und erweitern das Verständnis von Nahrung jenseits klassischer Kulturpflanzen. Langfristig könnten sie eine Rolle in einer nachhaltigen, saisonalen Ernährung spielen – nicht als Hauptmahlzeit, sondern als bewusste Ergänzung. Oder als Einladung, den Wald (sinnlich) neu zu erleben.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nicht jedem Trend nachjagen</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/nicht-jedem-trend-nachjagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 09:16:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein prallvoller Kleiderschrank mit lauter Sachen, die höchstens einmal, vielleicht sogar nie getragen werden, widerspricht einem nachhaltigen Lebensstil. Wie man seinen Kleiderschrank nachhaltig gestalten kann, dazu hat Annika Röding Tipps auf Lager. Die Würzburgerin engagiert sich für die globale Kampagne „Fashion Revolution”. Mission der Bewegung ist es, Konsumentinnen und Konsumenten für Nachhaltigkeit im Fashion-Bereich empfänglicher [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein prallvoller Kleiderschrank mit lauter Sachen, die höchstens einmal, vielleicht sogar nie getragen werden, widerspricht einem nachhaltigen Lebensstil. Wie man seinen Kleiderschrank nachhaltig gestalten kann, dazu hat Annika Röding Tipps auf Lager. Die Würzburgerin engagiert sich für die globale Kampagne „Fashion Revolution”. Mission der Bewegung ist es, Konsumentinnen und Konsumenten für Nachhaltigkeit im Fashion-Bereich empfänglicher zu machen. Die wichtigste Message lautet: „Weniger Trends hinterherjagen und den eigenen Stil finden.“ Das, was dann im Kleiderschrank hängt, sollte man pflegen. Natürlich geht dennoch immer mal wieder was kaputt: „Dann sollte man die Kleidung reparieren und nicht gleich wegwerfen.“ Textilarbeiterinnen und -arbeiter in weit entfernten Ländern, die vielfach unter unsäglichen Bedingungen schuften müssen, sind bekanntlich die Verliererinnen und Verlierer der internationalen Fashionwelt. Annika Röding klärt seit über zwei Jahren mit ihrer Gruppe „Fashion Revolution Würzburg“ über Missstände in der Modeindustrie auf. Sie appelliert, keine Fast-Fashion-Marken zu kaufen: „Zu viel Kleidung ist in schlechter Qualität billig hergestellt aus umweltunfreundlichen und gesundheitsschädlichen Materialien.“ Solche Stücke hätten in einem nachhaltigen Kleiderschrank nichts zu suchen. Zumal diese Klamotten oft nur schwer oder manchmal gar nicht zu recyceln sind. Eigentlich sollten Unternehmen durch das europäische Lieferkettengesetz vertraglich zur Einhaltung der Menschenrechte entlang ihrer Lieferkette verpflichtet werden. Dieses Gesetz scheint allerdings nach aktuellen Meldungen im Vergleich zu den ersten Entwürfen deutlich abgeschwächt zu werden. Nur sehr große Unternehmen sollen verpflichtet sein, sich daran zu halten. Konsumentinnen und Konsumenten müssten es also weiterhin in erster Linie mit sich selbst ausmachen, was in ihren Kleiderschrank einzieht und was nicht. In Bezug auf Bekleidung appelliert die Aktivistin, Second-Hand-Mode zu kaufen oder Kleidung zu tauschen. Vor allem sollte man nicht immer auf die neueste Mode aus sein: „Die ist ja auch oft schnell wieder out.“ Nachhaltige Mode finde man nach ihren Worten in Würzburg etwa im Weltladen, im Naturkaufhaus oder im Zukunftshaus. Menschen, die, aus welchen Gründen auch immer, von dort wegziehen müssen, wo sie bisher gewohnt haben, nehmen oft mit Erstaunen wahr, was sich alles in ihrem Kleiderschrank angesammelt hat. Dies geschiehe, so Annika Röding, weil die Kernfrage nicht gestellt wird: „Brauche ich das wirklich?“ Vieles, was man neu kauft, sei unnötig. Die Fashion-Revolution-Aktivistin fordert dazu auf, Kleidung lange zu tragen. Das erscheint nur auf den ersten Blick langweilig: „Man kann ja neue Kombinationen schaffen. Tut man dies bewusst, stellt sich schnell heraus, dass man gar nicht so viele Kleidungsstücke braucht, um ein gutes Outfit zu haben.“ <i></i><i></i></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Softdrinks mit Nebenwirkungen</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/softdrinks-mit-nebenwirkungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 09:04:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Tonic Water oder Bitter Lemon sind sind leicht herbe Erfrischungsgetränke, die pur oder als Zutat in Cocktails getrunken werden. „Verantwortlich für die Bitternote ist Chinin, ein Alkaloid aus dem Chinarindenbaum“, informiert Michelle Veith von der Verbraucherzentrale Bayern. Bei nicht übermäßigem Verzehr dieser Softdrinks ist das enthaltene Chinin für gesunde Menschen in der Regel kein Problem. [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Tonic Water oder Bitter Lemon sind sind leicht herbe Erfrischungsgetränke, die pur oder als Zutat in Cocktails getrunken werden. „Verantwortlich für die Bitternote ist Chinin, ein Alkaloid aus dem Chinarindenbaum“, informiert Michelle Veith von der Verbraucherzentrale Bayern. Bei nicht übermäßigem Verzehr dieser Softdrinks ist das enthaltene Chinin für gesunde Menschen in der Regel kein Problem. Bei Vorerkrankten könne es jedoch zu gesundheitlichen Problemen kommen, wenn sie eine größere Menge von Chinin zu sich nähmen. Zu diesen Personengruppen zählen unter anderem Menschen mit Herzrhythmusstörungen, Muskelschwäche, Schädigungen des Sehnervs oder Tinnitus. Dass gleiche gilt für Schwangere. Sie sollten vorsorglich ebenso auf chininhaltige Getränke wie etwa Tonic Water oder Bitter Lemon verzichten. Auch wer bestimmte Medikamente wie etwa Blutgerinnungshemmer einnimmt, müsse bei chininhaltigen Getränken mit unerwünschten Wechselwirkungen rechnen, so Veith. Wichtig zu wissen: Bei nichtalkoholischen Erfrischungsgetränken erscheint der Bitterstoff als „Aroma Chinin“ in der Zutatenliste. In der Gastronomie ist die Kennzeichnung „chininhaltig“ auf Aushängen und Getränkekarten verpflichtend vorgeschrieben. Vorsicht ist geboten bei Spirituosen und alkoholischen Mischgetränken. Hier ist nicht immer klar zu erkennen, ob Chinin enthalten ist.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hoher Proteingehalt</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/hoher-proteingehalt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 08:56:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Von Natur aus enthält Reis viel Kohlenhydrate und sehr wenig Protein. Forscherinnen und Forscher des Internationalen Reisforschungsinstituts der Philippinen und des Max-Planck-Instituts für molekulare Pflanzenphysiologie in Potsdam haben nun Gene identifiziert, die das ändern. Dem Team gelang es, Reissorten mit niedrigem Zucker- und hohem Proteingehalt zu züchten. Die aus einer Kreuzung hervorgegangene Reissorte gilt nicht [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Von Natur aus enthält Reis viel Kohlenhydrate und sehr wenig Protein. Forscherinnen und Forscher des Internationalen Reisforschungsinstituts der Philippinen und des Max-Planck-Instituts für molekulare Pflanzenphysiologie in Potsdam haben nun Gene identifiziert, die das ändern. Dem Team gelang es, Reissorten mit niedrigem Zucker- und hohem Proteingehalt zu züchten. Die aus einer Kreuzung hervorgegangene Reissorte gilt nicht als genetisch verändert und könnte deshalb auch in der EU angebaut und verkauft werden. Weltweit leiden rund 540 Millionen Erwachsene an Diabetes – eine Zahl, die bis 2045 voraussichtlich auf fast 800 Millionen ansteigen wird. Was überrascht: Über die Hälfte davon leben in asiatischen Ländern. Hier gehört Reis zu den Grundnahrungsmitteln. Herkömmliche Reissorten enthalten vor allem Kohlenhydrate in Form leicht verdaulicher Stärke, die einen hohen glykämischen Index besitzt. Das heißt, sie löst einen im Vergleich zu Glukose starken Anstieg des Blutzuckerspiegels aus und ist deshalb für Diabetikerinnen und Diabetiker nicht gut. Die neue proteinreiche Reissorte würde den glykämischen Index senken und durch den hohen Proteingehalt den Nährwert steigern.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Für ein gutes Bauchgefühl</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/fuer-ein-gutes-bauchgefuehl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 08:43:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lebenslinie-magazin.de/?p=20279</guid>

					<description><![CDATA[Jeder Fünfte in Deutschland gibt an, regelmäßig unter Magen-Darm-Beschwerden zu leiden. Unter gelegentlichen Beschwerden wie Völlegefühl, Blähungen, Krämpfe, Sodbrennen, Übelkeit oder veränderter Stuhlfrequenz sogar sieben von zehn Personen. Damit gehören Magen-Darm-Probleme zu den häufigsten Ursachen für den Besuch bei einer Ärztin oder einem Arzt. Sind Diagnosen wie Zöliakie, Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa ausgeschlossen, liegt [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder Fünfte in Deutschland gibt an, regelmäßig unter Magen-Darm-Beschwerden zu leiden. Unter gelegentlichen Beschwerden wie Völlegefühl, Blähungen, Krämpfe, Sodbrennen, Übelkeit oder veränderter Stuhlfrequenz sogar sieben von zehn Personen. Damit gehören Magen-Darm-Probleme zu den häufigsten Ursachen für den Besuch bei einer Ärztin oder einem Arzt. Sind Diagnosen wie Zöliakie, Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa ausgeschlossen, liegt bei vielen Menschen eine Lebensmittelallergie oder -unverträglichkeit oder ein Reizdarmsyndrom zugrunde, die allesamt durch Fodmaps befeuert werden.<span class="Apple-converted-space">  </span>Was Fodmaps sind, welche Getreidesorten arm an Fodmaps sind und welche anderen Faktoren noch ein gutes Bauchgefühl hervorrufen, darüber hat sich die Lebenslinie mit einem der beiden neuen Geschäftsführer von Köhlers Vollkornbäckerei, Hans Wegener, unterhalten &#8230;</p>
<p><strong><i>Lebenslinie (LL): Was sind Fodmaps?<span class="Apple-converted-space"> </span></i></strong><i></i></p>
<p>Hans Wegener (HW): „Fodmaps sind fermentierbare Oligo-, Di- und Monosaccharide und Polyole. Einfach erkärt, sind das kurzkettige Kohlenhydrate und Zuckeralkohole. Fodmaps kommen in vielen Produkten vor, etwa in Weizen oder Roggen, in Milchprodukten (Laktose), einigen Obst- und Gemüsesorten sowie in Hülsenfrüchten.“</p>
<p><strong><i>LL:<span class="Apple-converted-space">  </span>Warum sind Fodmaps oftmals für den Darm problematisch?<span class="Apple-converted-space"> </span></i></strong><i></i></p>
<p>HW: „Fodmaps werden im Darm mithilfe von Bakterien fermentiert. Diese Fermentation setzt Gase frei, die bei einigen Menschen Symptome wie Bauchschmerzen, Blähungen, Völlegefühl, Verstopfung oder Durchfall verursachen können.“</p>
<p><strong><i>LL:<span class="Apple-converted-space">  </span>Welche Lebensmittel sind arm an Fodmaps?</i></strong><i></i></p>
<p>HW: „Beim Getreide wären das Reis, Mais, Hafer und Buchweizen. Fisch, Fleisch und Eier enthalten keine Fodmaps. Bei Gemüse und Obst gibt es sowohl Sorten mit viel und welche mit wenig Fodmaps. Gerade da lohnt es sich, im Internet eine Liste zu suchen, die das klar darstellt.“</p>
<p><strong><i>LL: Wie können – gerade bei Brot – Fodmaps reduziert werden?</i></strong><i></i></p>
<p>HW: „Hier kommt die Teigführung ins Spiel: Durch eine langsame, natürliche Reifung des Teigs, etwa mit Sauerteig oder langer Hefeteigführung über mehrere Stunden in moderater Kälte, können Fodmaps im Extremfall bis zu 90  Prozent reduziert werden. Dies wurde in mehreren Studien immer wieder bestätigt. Prof. Dr. Friedrich Longin von der Universität Hohenheim forscht seit vielen Jahren zu diesem Thema. Das bedeutet: Je mehr Zeit ein Teig bekommt, desto besser ist das Brot oft verträglich. In unserer Backstube in Rottenbauer ruhen unsere Brote im Schnitt 12 bis 18 Stunden. Manche Brote sogar deutlich länger. Das erfordert neben einem höheren Zeitaufwand auch eine genaue Temperaturkontrolle sowie Fachwissen und Planung, da die Bestimmung des optimalen Gärzeitpunkts schwierig ist. Gleichzeitig bringt es für uns allerdings Flexibilität durch Vorproduktion über Nacht. Langzeitgeführtes Brot ist durch den Abbau von Fodmaps υ υ nicht nur bekömmlicher, sondern auch intensiver im Geschmack und länger frisch. In vielen industriellen Großbäckereien allerdings bleibt für die Teigruhe oft nur eine halbe Stunde, zu wenig, um diese Effekte zu erzielen, egal ob Vollkorn oder Weißmehl verarbeitet wird.“</p>
<p><strong><i>LL:<span class="Apple-converted-space">  </span>Welche Köhlers-Produkte weisen niedrige Fodmap-Werte auf?</i></strong><i></i></p>
<p>HW: „Lange Teigführung ist bei uns an der Tagesordnung. Somit können unsere Kundinnen und Kunden davon ausgehen, dass sie mit Brot und Backwaren von uns diesbezüglich grundsätzlich immer richtig liegen. Bei einigen Produkten arbeiten wir zusätzlich mit Vorteigen, so zum Beispiel beim Dinkel Ruchmehlbrot, Dinkel Seelen und Dinkelecken, die die Ruhezeit nochmal verlängern. Unser ‚Dinkel48‘ ist der Spitzenreiter, wenn es um die Teigruhe geht. Das Brot ruht – wie der Name schon sagt – 48 Stunden, bevor es in den Ofen darf.“</p>
<p><strong><i>LL:<span class="Apple-converted-space">  </span>Welche weiteren Tipps zu darmfreundlicher Ernährung können Sie unseren Leserinnen und Lesern mitgeben?</i></strong><i></i></p>
<p>HW: „Unsere tägliche Ernährung kann schon mit kleinen Tricks und Kniffen darmfreundlicher werden. Viele Dinge wissen wir alle auch – unser mitunter stressiger Alltag hat nur die Angewohnheit, uns ein ‚jetzt muss es schnell gehen‘ vorzugaukeln. Worauf sollten wir also achten? Wenig Zucker, wenig Salz, viel trinken, viele Ballaststoffe, regelmäßig probiotische Lebensmittel (Kefir, Sauerkraut, …) und wenig rotes Fleisch. Unterschätzt ist auch die Zeit, die wir uns nehmen. Achtsames Essen ohne Ablenkung ist ein erster wichtiger Schritt für eine gesunde Verdauung.“<i></i></p>
<p><strong>Das Interview mit dem neuen Geschäftsführer von Köhlers Vollkornbäckerei, Hans Wegener, führte Lebenslinie-Chefredakteurin Susanna Khoury.</strong></p>
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		<title>Cashewkerne: giftig, aber gesund?</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/cashewkerne-giftig-aber-gesund/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 05:40:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Cashewbaum wurde letztes Jahr zur Giftpflanze des Jahres gekürt. Sein Öl namens Cardol kann bei Kontakt mit den Schleimhäuten zu heftigen Koliken und Hautreizungen führen. Deshalb ist beim Ernten der Cashew-Äpfel Vorsicht geboten. Doch warum können wir Cashewkerne trotz der Giftigkeit des Baums unbedenklich snacken? Die Kerne sind nur in rohem Zustand giftig. Das [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Cashewbaum wurde letztes Jahr zur Giftpflanze des Jahres gekürt. Sein Öl namens Cardol kann bei Kontakt mit den Schleimhäuten zu heftigen Koliken und Hautreizungen führen. Deshalb ist beim Ernten der Cashew-Äpfel Vorsicht geboten. Doch warum können wir Cashewkerne trotz der Giftigkeit des Baums unbedenklich snacken? Die Kerne sind nur in rohem Zustand giftig. Das gesundheitsgefährdende Cardolöl befindet sich in der Schale der Kerne die vor dem Verzehr entfernt wird. Durch Rösten oder Erhitzen der Kerne, verlieren sie die Giftigkeit. Und dem nicht genug! Nach der Aufbereitung sind Cashewkerne ein wahres Superfood. Sie sind reich an ungesättigten Fettsäuren, Proteinen, Ballaststoffen sowie Vitaminen und Mineralstoffen wie Magnesium, Kupfer, Zink und Vitamin B. Und in kaum einem anderen Lebensmittel ist der Anteil der essentiellen Aminosäure Tryptophan derart hoch. Tryptophan ist ein unerlässlicher Nährstoff bei der Produktion des Neurotransmitters Serotonin. Durch die Entfernung des giftigen Öls sind sie nicht nur sicher, sondern auch gesundheitsfördernd. Wegen des hohen Gehalts an Histamin sollten Menschen mit Histamin-Intoleranz Cashews allerdings meiden.</p>
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