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	<title>Ernährung &#8211; Lebenslinie</title>
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	<description>Gesundheitsmagazin für Mainfranken</description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 Apr 2026 05:22:58 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Der Körper als &#8222; Gebäckträger &#8220;</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/der-koerper-als-gebaecktraeger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 05:23:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[„Als mein Sohn Andreas zwei Jahre alt war, stellte sich nach dem Abstillen heraus, dass er kein einziges klassisches Getreide vertrug“, erinnert sich Ernährungsberater Karl-Heinz Ursprung aus Waldbüttelbrunn. Der Familie blieb nichts anderes übrig, als die Ernährung umzustellen. Sie waren konsequent und das ging mit Veränderungen im Speiseplan einher. „Das hat ihm sehr geholfen“, so [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Als mein Sohn Andreas zwei Jahre alt war, stellte sich nach dem Abstillen heraus, dass er kein einziges klassisches Getreide vertrug“, erinnert sich Ernährungsberater Karl-Heinz Ursprung aus Waldbüttelbrunn. Der Familie blieb nichts anderes übrig, als die Ernährung umzustellen. Sie waren konsequent und das ging mit Veränderungen im Speiseplan einher. „Das hat ihm sehr geholfen“, so der Vater. Buchweizen spielt im Leben der Ursprungs bis heute eine große Rolle. „Er ist kein Getreide, sondern ein Knöterichgewächs und von Natur aus glutenfrei“, weiß der Experte. Für Menschen mit Unverträglichkeiten sei das ein entscheidender Unterschied. Wissenschaftlich gilt Buchweizen als sichere Alternative etwa bei Zöliakie. So zeigt eine Übersicht im Journal of Cereal Science<sup>1</sup>, dass glutenfreie Pseudogetreide wie Buchweizen keine immunologischen Entzündungsreaktionen der Darmschleimhaut auslösen und gleichzeitig Ballaststoffe liefern, die die Darmbarriere stärken können. Ursprung sieht die Probleme moderner Ernährung weniger im Korn selbst. „Das größere Problem ist nicht die Getreidesorte, sondern die Verarbeitung“, betont er. Stark ausgemahlene Mehle seien für den Körper besonders belastend. „Ein 400er-Mehl ist fast wie Zucker“, mahnt er. Seine Einschätzung wird durch große Beobachtungsstudien gestützt. Eine im British Medical Journal<sup>2</sup> veröffentlichte Analyse zeigt, dass hochverarbeitete Kohlenhydrate mit schnellen Blutzuckerspitzen, erhöhter Insulinausschüttung und einem gesteigerten Risiko für Typ-2-Diabetes sowie chronischen Entzündungen einhergehen. Letzteres ist für Karl-Heinz Ursprung ein entscheidender Punkt. Er esse keine Getreide, weil sie zu Entzündungen führen. Wissenschaftlich gilt mittlerweile als gesichert<sup>3</sup>, dass häufige starke Insulinspritzen entzündungsfördernde Signalwege aktivieren können. Bei Buchweizen sei das anders. Er gilt als blutzuckerfreundlich und sorgt für eine gleichmäßigere Glukoseaufnahme. Als mitverantwortlich gelten lösliche Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe wie Rutin. Rutin wird eine gefäßschützende und antioxidative Wirkung zugeschrieben. Auch die gute Sättigung sei kein Zufall. Buchweizen liefere vergleichsweise viel Eiweiß und enthalte den Aminosäurebaustein Lysin, der in klassischen Getreidesorten nur in geringen Mengen vorkomme, so der Ernährungsexperte. Wer nicht vollständig auf Getreide verzichten möchte, dem rät Ursprung zu einer bewussten Auswahl. „Am besten ist es, Getreide als Vollkorn zu essen.“ Der präventive Effekt von Vollkorn ist übrigens auch gut belegt. So verweist etwa die Deutsche Gesellschaft für Ernährung darauf, dass Vollkornprodukte mit einem geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Darmkrebs verbunden seien. Die Geschichte seines Sohnes zeigt, dass eine Ernährungsumstellung keine schnellen Erfolge bringe: „Das ging nicht in einem Vierteljahr, das dauerte schon länger, etwa ein Jahr“, erinnert sich der Ernährungsberater. Es zeige aber auch, dass der Körper auf Entlastung reagiert, wenn man ihm Zeit gibt – und dass es nie zu spät sei, die Ernährung bewusster zu gestalten.</p>
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		<title>Gehirn-Boost: Walnüsse &#038; Blaubeeren</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/gehirn-boost-walnuesse-blaubeeren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 05:14:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Die neusten Forschungsergebnisse belegen1: Wenn man Walnüsse und Blaubeeren zusammen zu sich nimmt, hat das messbar neuronale Effekte. Eine Studie der University of Reading fand heraus: Wenn junge Erwachsene Walnüsse zusammen mit Blaubeeren zum Frühstück aßen, zeigten sie den ganzen Tag über schnellere Reaktionszeiten und bessere Gedächtnisleistungen. Während die Omega-3-Fettsäuren der Walnuss die Gehirnzellen vor [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die neusten Forschungsergebnisse belegen<sup>1</sup>: Wenn man Walnüsse und Blaubeeren zusammen zu sich nimmt, hat das messbar neuronale Effekte. Eine Studie der University of Reading fand heraus: Wenn junge Erwachsene Walnüsse zusammen mit Blaubeeren zum Frühstück aßen, zeigten sie den ganzen Tag über schnellere Reaktionszeiten und bessere Gedächtnisleistungen. Während die Omega-3-Fettsäuren der Walnuss die Gehirnzellen vor Entzündungen und Schäden schützen und das enthaltene Vitamin E und die Polyphenole als zelluläre Bodyguards dienen, punktet die Blaubeere mit starken Antioxidantien. Zusammen sind sie ein unschlagbares Team gegen altersbedingten Gedächtnisverlust.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Softdrinks mit Nebenwirkungen</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/softdrinks-mit-nebenwirkungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 09:04:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Tonic Water oder Bitter Lemon sind sind leicht herbe Erfrischungsgetränke, die pur oder als Zutat in Cocktails getrunken werden. „Verantwortlich für die Bitternote ist Chinin, ein Alkaloid aus dem Chinarindenbaum“, informiert Michelle Veith von der Verbraucherzentrale Bayern. Bei nicht übermäßigem Verzehr dieser Softdrinks ist das enthaltene Chinin für gesunde Menschen in der Regel kein Problem. [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Tonic Water oder Bitter Lemon sind sind leicht herbe Erfrischungsgetränke, die pur oder als Zutat in Cocktails getrunken werden. „Verantwortlich für die Bitternote ist Chinin, ein Alkaloid aus dem Chinarindenbaum“, informiert Michelle Veith von der Verbraucherzentrale Bayern. Bei nicht übermäßigem Verzehr dieser Softdrinks ist das enthaltene Chinin für gesunde Menschen in der Regel kein Problem. Bei Vorerkrankten könne es jedoch zu gesundheitlichen Problemen kommen, wenn sie eine größere Menge von Chinin zu sich nähmen. Zu diesen Personengruppen zählen unter anderem Menschen mit Herzrhythmusstörungen, Muskelschwäche, Schädigungen des Sehnervs oder Tinnitus. Dass gleiche gilt für Schwangere. Sie sollten vorsorglich ebenso auf chininhaltige Getränke wie etwa Tonic Water oder Bitter Lemon verzichten. Auch wer bestimmte Medikamente wie etwa Blutgerinnungshemmer einnimmt, müsse bei chininhaltigen Getränken mit unerwünschten Wechselwirkungen rechnen, so Veith. Wichtig zu wissen: Bei nichtalkoholischen Erfrischungsgetränken erscheint der Bitterstoff als „Aroma Chinin“ in der Zutatenliste. In der Gastronomie ist die Kennzeichnung „chininhaltig“ auf Aushängen und Getränkekarten verpflichtend vorgeschrieben. Vorsicht ist geboten bei Spirituosen und alkoholischen Mischgetränken. Hier ist nicht immer klar zu erkennen, ob Chinin enthalten ist.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hoher Proteingehalt</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/hoher-proteingehalt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 08:56:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Von Natur aus enthält Reis viel Kohlenhydrate und sehr wenig Protein. Forscherinnen und Forscher des Internationalen Reisforschungsinstituts der Philippinen und des Max-Planck-Instituts für molekulare Pflanzenphysiologie in Potsdam haben nun Gene identifiziert, die das ändern. Dem Team gelang es, Reissorten mit niedrigem Zucker- und hohem Proteingehalt zu züchten. Die aus einer Kreuzung hervorgegangene Reissorte gilt nicht [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Von Natur aus enthält Reis viel Kohlenhydrate und sehr wenig Protein. Forscherinnen und Forscher des Internationalen Reisforschungsinstituts der Philippinen und des Max-Planck-Instituts für molekulare Pflanzenphysiologie in Potsdam haben nun Gene identifiziert, die das ändern. Dem Team gelang es, Reissorten mit niedrigem Zucker- und hohem Proteingehalt zu züchten. Die aus einer Kreuzung hervorgegangene Reissorte gilt nicht als genetisch verändert und könnte deshalb auch in der EU angebaut und verkauft werden. Weltweit leiden rund 540 Millionen Erwachsene an Diabetes – eine Zahl, die bis 2045 voraussichtlich auf fast 800 Millionen ansteigen wird. Was überrascht: Über die Hälfte davon leben in asiatischen Ländern. Hier gehört Reis zu den Grundnahrungsmitteln. Herkömmliche Reissorten enthalten vor allem Kohlenhydrate in Form leicht verdaulicher Stärke, die einen hohen glykämischen Index besitzt. Das heißt, sie löst einen im Vergleich zu Glukose starken Anstieg des Blutzuckerspiegels aus und ist deshalb für Diabetikerinnen und Diabetiker nicht gut. Die neue proteinreiche Reissorte würde den glykämischen Index senken und durch den hohen Proteingehalt den Nährwert steigern.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Für ein gutes Bauchgefühl</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/fuer-ein-gutes-bauchgefuehl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 08:43:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Jeder Fünfte in Deutschland gibt an, regelmäßig unter Magen-Darm-Beschwerden zu leiden. Unter gelegentlichen Beschwerden wie Völlegefühl, Blähungen, Krämpfe, Sodbrennen, Übelkeit oder veränderter Stuhlfrequenz sogar sieben von zehn Personen. Damit gehören Magen-Darm-Probleme zu den häufigsten Ursachen für den Besuch bei einer Ärztin oder einem Arzt. Sind Diagnosen wie Zöliakie, Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa ausgeschlossen, liegt [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder Fünfte in Deutschland gibt an, regelmäßig unter Magen-Darm-Beschwerden zu leiden. Unter gelegentlichen Beschwerden wie Völlegefühl, Blähungen, Krämpfe, Sodbrennen, Übelkeit oder veränderter Stuhlfrequenz sogar sieben von zehn Personen. Damit gehören Magen-Darm-Probleme zu den häufigsten Ursachen für den Besuch bei einer Ärztin oder einem Arzt. Sind Diagnosen wie Zöliakie, Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa ausgeschlossen, liegt bei vielen Menschen eine Lebensmittelallergie oder -unverträglichkeit oder ein Reizdarmsyndrom zugrunde, die allesamt durch Fodmaps befeuert werden.<span class="Apple-converted-space">  </span>Was Fodmaps sind, welche Getreidesorten arm an Fodmaps sind und welche anderen Faktoren noch ein gutes Bauchgefühl hervorrufen, darüber hat sich die Lebenslinie mit einem der beiden neuen Geschäftsführer von Köhlers Vollkornbäckerei, Hans Wegener, unterhalten &#8230;</p>
<p><strong><i>Lebenslinie (LL): Was sind Fodmaps?<span class="Apple-converted-space"> </span></i></strong><i></i></p>
<p>Hans Wegener (HW): „Fodmaps sind fermentierbare Oligo-, Di- und Monosaccharide und Polyole. Einfach erkärt, sind das kurzkettige Kohlenhydrate und Zuckeralkohole. Fodmaps kommen in vielen Produkten vor, etwa in Weizen oder Roggen, in Milchprodukten (Laktose), einigen Obst- und Gemüsesorten sowie in Hülsenfrüchten.“</p>
<p><strong><i>LL:<span class="Apple-converted-space">  </span>Warum sind Fodmaps oftmals für den Darm problematisch?<span class="Apple-converted-space"> </span></i></strong><i></i></p>
<p>HW: „Fodmaps werden im Darm mithilfe von Bakterien fermentiert. Diese Fermentation setzt Gase frei, die bei einigen Menschen Symptome wie Bauchschmerzen, Blähungen, Völlegefühl, Verstopfung oder Durchfall verursachen können.“</p>
<p><strong><i>LL:<span class="Apple-converted-space">  </span>Welche Lebensmittel sind arm an Fodmaps?</i></strong><i></i></p>
<p>HW: „Beim Getreide wären das Reis, Mais, Hafer und Buchweizen. Fisch, Fleisch und Eier enthalten keine Fodmaps. Bei Gemüse und Obst gibt es sowohl Sorten mit viel und welche mit wenig Fodmaps. Gerade da lohnt es sich, im Internet eine Liste zu suchen, die das klar darstellt.“</p>
<p><strong><i>LL: Wie können – gerade bei Brot – Fodmaps reduziert werden?</i></strong><i></i></p>
<p>HW: „Hier kommt die Teigführung ins Spiel: Durch eine langsame, natürliche Reifung des Teigs, etwa mit Sauerteig oder langer Hefeteigführung über mehrere Stunden in moderater Kälte, können Fodmaps im Extremfall bis zu 90  Prozent reduziert werden. Dies wurde in mehreren Studien immer wieder bestätigt. Prof. Dr. Friedrich Longin von der Universität Hohenheim forscht seit vielen Jahren zu diesem Thema. Das bedeutet: Je mehr Zeit ein Teig bekommt, desto besser ist das Brot oft verträglich. In unserer Backstube in Rottenbauer ruhen unsere Brote im Schnitt 12 bis 18 Stunden. Manche Brote sogar deutlich länger. Das erfordert neben einem höheren Zeitaufwand auch eine genaue Temperaturkontrolle sowie Fachwissen und Planung, da die Bestimmung des optimalen Gärzeitpunkts schwierig ist. Gleichzeitig bringt es für uns allerdings Flexibilität durch Vorproduktion über Nacht. Langzeitgeführtes Brot ist durch den Abbau von Fodmaps υ υ nicht nur bekömmlicher, sondern auch intensiver im Geschmack und länger frisch. In vielen industriellen Großbäckereien allerdings bleibt für die Teigruhe oft nur eine halbe Stunde, zu wenig, um diese Effekte zu erzielen, egal ob Vollkorn oder Weißmehl verarbeitet wird.“</p>
<p><strong><i>LL:<span class="Apple-converted-space">  </span>Welche Köhlers-Produkte weisen niedrige Fodmap-Werte auf?</i></strong><i></i></p>
<p>HW: „Lange Teigführung ist bei uns an der Tagesordnung. Somit können unsere Kundinnen und Kunden davon ausgehen, dass sie mit Brot und Backwaren von uns diesbezüglich grundsätzlich immer richtig liegen. Bei einigen Produkten arbeiten wir zusätzlich mit Vorteigen, so zum Beispiel beim Dinkel Ruchmehlbrot, Dinkel Seelen und Dinkelecken, die die Ruhezeit nochmal verlängern. Unser ‚Dinkel48‘ ist der Spitzenreiter, wenn es um die Teigruhe geht. Das Brot ruht – wie der Name schon sagt – 48 Stunden, bevor es in den Ofen darf.“</p>
<p><strong><i>LL:<span class="Apple-converted-space">  </span>Welche weiteren Tipps zu darmfreundlicher Ernährung können Sie unseren Leserinnen und Lesern mitgeben?</i></strong><i></i></p>
<p>HW: „Unsere tägliche Ernährung kann schon mit kleinen Tricks und Kniffen darmfreundlicher werden. Viele Dinge wissen wir alle auch – unser mitunter stressiger Alltag hat nur die Angewohnheit, uns ein ‚jetzt muss es schnell gehen‘ vorzugaukeln. Worauf sollten wir also achten? Wenig Zucker, wenig Salz, viel trinken, viele Ballaststoffe, regelmäßig probiotische Lebensmittel (Kefir, Sauerkraut, …) und wenig rotes Fleisch. Unterschätzt ist auch die Zeit, die wir uns nehmen. Achtsames Essen ohne Ablenkung ist ein erster wichtiger Schritt für eine gesunde Verdauung.“<i></i></p>
<p><strong>Das Interview mit dem neuen Geschäftsführer von Köhlers Vollkornbäckerei, Hans Wegener, führte Lebenslinie-Chefredakteurin Susanna Khoury.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Cashewkerne: giftig, aber gesund?</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/cashewkerne-giftig-aber-gesund/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 05:40:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Cashewbaum wurde letztes Jahr zur Giftpflanze des Jahres gekürt. Sein Öl namens Cardol kann bei Kontakt mit den Schleimhäuten zu heftigen Koliken und Hautreizungen führen. Deshalb ist beim Ernten der Cashew-Äpfel Vorsicht geboten. Doch warum können wir Cashewkerne trotz der Giftigkeit des Baums unbedenklich snacken? Die Kerne sind nur in rohem Zustand giftig. Das [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Cashewbaum wurde letztes Jahr zur Giftpflanze des Jahres gekürt. Sein Öl namens Cardol kann bei Kontakt mit den Schleimhäuten zu heftigen Koliken und Hautreizungen führen. Deshalb ist beim Ernten der Cashew-Äpfel Vorsicht geboten. Doch warum können wir Cashewkerne trotz der Giftigkeit des Baums unbedenklich snacken? Die Kerne sind nur in rohem Zustand giftig. Das gesundheitsgefährdende Cardolöl befindet sich in der Schale der Kerne die vor dem Verzehr entfernt wird. Durch Rösten oder Erhitzen der Kerne, verlieren sie die Giftigkeit. Und dem nicht genug! Nach der Aufbereitung sind Cashewkerne ein wahres Superfood. Sie sind reich an ungesättigten Fettsäuren, Proteinen, Ballaststoffen sowie Vitaminen und Mineralstoffen wie Magnesium, Kupfer, Zink und Vitamin B. Und in kaum einem anderen Lebensmittel ist der Anteil der essentiellen Aminosäure Tryptophan derart hoch. Tryptophan ist ein unerlässlicher Nährstoff bei der Produktion des Neurotransmitters Serotonin. Durch die Entfernung des giftigen Öls sind sie nicht nur sicher, sondern auch gesundheitsfördernd. Wegen des hohen Gehalts an Histamin sollten Menschen mit Histamin-Intoleranz Cashews allerdings meiden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Naturgeräusche: Tankstelle für die Seele</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/naturgeraeusche-tankstelle-fuer-die-seele/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Oct 2025 07:22:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lebenslinie-magazin.de/?p=19782</guid>

					<description><![CDATA[Die meisten Menschen finden Meeresrauschen angenehm. Ebenso das Geräusch eines plätschernden Bachs. Oder das Rascheln von Blättern im Wind. „Die Natur ist eine der besten Tankstellen für unsere Seele, hier können wir unsere Batterien wieder aufladen“, sagt Alexandra Baum. Die Kinderpflegerin, die im Kindergarten St. Franziskus im Volkacher Stadtteil Fahr arbeitet, ist ausgebildete Klangpädagogin. Als [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten Menschen finden Meeresrauschen angenehm. Ebenso das Geräusch eines plätschernden Bachs. Oder das Rascheln von Blättern im Wind. „Die Natur ist eine der besten Tankstellen für unsere Seele, hier können wir unsere Batterien wieder aufladen“, sagt Alexandra Baum. Die Kinderpflegerin, die im Kindergarten St. Franziskus im Volkacher Stadtteil Fahr arbeitet, ist ausgebildete Klangpädagogin. Als solche weiß sie um die heilsamen Effekte von Naturgeräuschen auf Kinder und Erwachsene. Die Klänge der Natur, sagt sie, beruhigten und stärkten. Damit steht sie nicht allein. Es ist inzwischen durch zahlreiche Studien belegt,<span class="Apple-converted-space">  </span>dass Naturgeräusche wie Vogelgezwitscher, Blätterrauschen oder das Plätschern von Wasser messbar zur Entspannung beitragen. Sie würden Cortisol senken, den Herzschlag regulieren und die Konzentration fördern. Die Wiener Umweltpsychologin Sandra Geiger verweist in Bezug auf die Wirkungen von Wasserklängen auf die sogenannte Stressreduktions-Theorie. Geiger zufolge würden Wassergeräusche von den meisten Menschen als positiv empfunden. Amerikanische Forschende<sup>1</sup>, die sich mit natürlichen Klanglandschaften in Nationalparks der Vereinigten Staaten befassten, kamen zu dem Ergebnis, dass das bewusste Hören von Naturgeräuschen Schmerzen und Stress verringern könne. Naturklänge könnten ihnen zufolge, die Stimmung aufhellen und kognitive Leistungen verbessern. „In unserer hektischen, unsicheren Zeit sehnen sich viele Menschen nach Ruhe, Rückzug und Stille”, sagt auch Alexandra Baum. Tatsächlich werde jedoch immer seltener Kraft in der Natur geschöpft. „Ich möchte deshalb Kindern und Erwachsenen mit ganzheitlicher Klangpädagogik einen Raum schenken, in dem sie träumen, entspannen, lauschen, atmen und singen dürfen“, erklärt die Volkacherin. Naturklänge hätten laut Baum viele positive Effekte: „Sie fördern Achtsamkeit, Präsenz, Balance und unterstützen das innere Gleichgewicht.“ Deshalb integriert sie in ihre Arbeit Waldbaden und achtsame Spaziergänge. Vor allem auf das bewusste Lauschen in der Natur setzt die Klang- und Entspannungspädagogin. Nun ist nicht jeder Tag vom Wetter her so, dass man in die Natur gehen könnte. Das macht bei Regen nur bedingt Spaß. „Ich arbeite in meiner ganzheitlichen Klangpädagogik auch mit naturreichen Klanginstrumenten“, so Baum. Die erzeugen beim Spielen nicht nur den Grundton: Es schwingen zugleich Obertöne mit. Die haben den gleichen tonalen Aufbau wie Naturtöne: „Ihr Klang ist meist sehr warm und harmonisch.“ Zu den von Alexandra Baum eingesetzten Instrumenten gehören Klangschalen, Gongs, Monochorde, Zimbeln, Koshi und Klangröhren. „Ich nutze sie zur Förderung von Achtsamkeit, Körperwahrnehmung, Konzentration, Kreativität sowie zur Unterstützung von Meditation und Fantasiereisen“, erklärt sie. Diese Klänge holten die Natur ins Zimmer, beruhigten und entspannten. <i></i><i>Quelle: www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.2013097118</i></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Opfer auf dem Altar billiger Ernährung</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/opfer-auf-dem-altar-billiger-ernaehrung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Oct 2025 06:22:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn wir durch den Supermarkt schlendern, schauen wir zuerst auf das Preisschild – ein Reflex. Doch was wir nicht sehen, sind die versteckten Kosten, die mit jedem Stück Fleisch, jeder Wurst, jedem Softdrink einhergehen. Es sind Kosten, die nicht auf dem Kassenbon stehen! „Der wahre Preis unserer Ernährung ist gesunde Lebenszeit und eine intakte Natur“, [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_19774" style="width: 210px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-19774" class="size-medium wp-image-19774" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/5-©-Dominik-Butzmann-1.jpg-200x300.webp" alt="" width="200" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/5-©-Dominik-Butzmann-1.jpg-200x300.webp 200w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/5-©-Dominik-Butzmann-1.jpg-683x1024.webp 683w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/5-©-Dominik-Butzmann-1.jpg-1024x1536.webp 1024w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/5-©-Dominik-Butzmann-1.jpg-1366x2048.webp 1366w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/5-©-Dominik-Butzmann-1.jpg-218x327.webp 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/5-©-Dominik-Butzmann-1.jpg.webp 1521w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /><p id="caption-attachment-19774" class="wp-caption-text">©Dominique Butzmann</p></div>
<p>Wenn wir durch den Supermarkt schlendern, schauen wir zuerst auf das Preisschild – ein Reflex. Doch was wir nicht sehen, sind die versteckten Kosten, die mit jedem Stück Fleisch, jeder Wurst, jedem Softdrink einhergehen. Es sind Kosten, die nicht auf dem Kassenbon stehen! „Der wahre Preis unserer Ernährung ist gesunde Lebenszeit und eine intakte Natur“, sagt Dr. Eckart von Hirschhausen, Arzt, Wissenschaftsjournalist und Gründer der Stiftung Gesunde Erde – Gesunde Menschen. Eine neue Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag von Greenpeace bringt es auf den Punkt: Allein die Umwelt- und Klimaschäden durch die Fleischproduktion in Deutschland summieren sich jährlich auf rund 21 Milliarden Euro. Hinzu kommen 16 Milliarden Euro an Gesundheitskosten durch den übermäßigen Konsum von rotem Fleisch und Wurst – Herzkrankheiten, Krebs, Diabetes inklusive. Weitere zwölf Milliarden entstehen durch Zuckerkonsum und die damit verbundenen Folgen wie Übergewicht, Bluthochdruck und Zahnerkrankungen. „Die Folgekosten unserer Ernährung sind enorm und müssen besser in die Preise für Lebensmittel und deren Produktion einbezogen werden“, fordert Beate Richter, Wissenschaftliche Referentin für Agrarpolitik beim FÖS, anlässlich der Vorstellung der Studie. „Würden diese bislang versteckten Folgekosten in den Supermarktregalen für Verbraucherinnen und Verbraucher erkennbar, könnten Konsum und Produktion nachhaltiger und wirtschaftlicher werden.” Bisher tragen also nicht die Verursachenden diese Lasten, sondern wir alle – über Krankenkassenbeiträge, über Steuern, über die soziale und ökologische Erosion. Matthias Lambrecht, Volkswirt und Landwirtschaftsexperte bei Greenpeace, mahnt: „Supermärkte müssen ihre Kundinnen und Kunden besser informieren und gesunde, ökologisch erzeugte Produkte anbieten, statt sie mit Werbung für Billigfleisch zum Überkonsum zu verführen.“ Seine Forderung an die Politik: klimafreundliche Lebensmittel von der Mehrwertsteuer befreien, statt weiterhin Umweltzerstörung zu subventionieren. Barbara Bitzer, Sprecherin des Wissenschaftsbündnisses DANK und Geschäftsführerin der Deutschen Diabetes Gesellschaft, ist überzeugt: „Wir können es uns nicht mehr leisten, auf wirkungslose freiwillige Maßnahmen der Industrie und gut gemeinte Appelle an die Eigenverantwortung zu setzen.“ Es brauche wirksame Prävention – durch klare politische Regeln, nicht durch moralischen Zeigefinger. Am Ende steht also die Frage: Was ist uns ein gesundes Leben wert? Und wie viel Zukunft sind wir bereit, auf dem Altar billiger Ernährung zu opfern? Denn eines ist sicher: Es geht um mehr als nur um Schnäppchen aus dem Supermarktregal. Es geht um unser Wohl – und das des Planeten.</p>
<p><i>Quelle: Pressekonferenz Greenpeace und Stiftung Gesunde Erde – Gesunde Menschen am 29. April unter dem Titel<span class="Apple-converted-space">  </span>&#8222;Die versteckten Kosten der Ernährung&#8220;, Link zum Downdload der Studie: <a href="https://act.gp/3GHjCH3">https://act.gp/3GHjCH3</a></i><i></i></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ist das Fleisch der Zukunft Soja, Weizen und Co.?</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/ist-das-fleisch-der-zukunft-soja-weizen-und-co/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Oct 2025 06:17:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Fleischersatzprodukte können auf verschiedenen pflanzlichen Proteinquellen basieren. Neben den bekannten Ersatzprodukten aus Getreide (etwa Seitan) oder Soja (zum Beispiel Tofu) wächst ebenso das Marktvolumen von Produkten auf Pilz-, Algen- sowie Gemüsebasis (etwa aus Erbsen). Im Jahr 2018 summierte sich das Umsatzvolumen von Fleischersatzprodukten von Burger Patties und anderem Grillgut auf rund 43 Millionen Euro. Bis [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Fleischersatzprodukte können auf verschiedenen pflanzlichen Proteinquellen basieren. Neben den bekannten Ersatzprodukten aus Getreide (etwa Seitan) oder Soja (zum Beispiel Tofu) wächst ebenso das Marktvolumen von Produkten auf Pilz-, Algen- sowie Gemüsebasis (etwa aus Erbsen). Im Jahr 2018 summierte sich das Umsatzvolumen von Fleischersatzprodukten von Burger Patties und anderem Grillgut auf rund 43 Millionen Euro. Bis zum Jahr 2022 stieg das Marktvolumen auf rund 63,6 Millionen Euro in diesem Produktsegment an.1 Immer mehr Menschen verzichten auf Fleisch in der Ernährung: rund 8,1 Millionen Menschen in Deutschland essen vegetarisch und 1,5 vegan.2 Laut des Ernährungsreports kauft jede und jeder Zehnte täglich pflanzliche Fleischalternativen. Der Konsum bei den 18- bis 29-Jährigen liegt mit 18 Prozent am höchsten. Die Gründe sind das Tierwohl, die Ökobilanz und die Gesundheit. Dass Fleischersatzprodukte beim Tierwohl und der Ökobilanz punkten, steht außer Frage. Aber wie gesund sind die rund 250 Fleischersatzprodukte3, fragt die AOK? Sojaschnitzel, Linsenpatties, fleischfreie Bolognese hätten zwar wenig Fett, aber auch wenig Protein. Dafür relativ viel Zucker und viel Salz.100 Gramm vegane Würstchen deckten ein Drittel des empfohlenen Salzgehalts für Erwachsene am Tag. Und ein Blick auf die lange Zutatenliste lässt erkennen, die Fleischersatzprodukte sind hochverarbeitete Lebensmittel. Die zahlreich aufgeführten Zusatzstoffe wie Konservierungsstoffe, Füllstoff, Gelier- und Verdickungsmittel gehören nicht zu einer gesunden Ernährungsweise. Also, wenn schon fleischlos, dann sollte auf pure und unverarbeitete Lebensmittel zurückgegriffen werden. Stichwort: Clean Eating.<br />
<em>Quelle:</em> <i>1de.statista.com/statistik/daten/studie/1100436/umfrage/marktentwicklung-von-fleischersatzprodukten-nach-produktgruppen, 2www.careelite.de/veganismus-statistiken-fakten, 3 www.aok.de/pk/magazin/ernaehrung/lebensmittel/fleischersatz-wie-gesund-ist-er-wirklich/?<span class="Apple-converted-space"> </span></i></p>
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		<title>Die Dosis macht das Gift</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/die-dosis-macht-das-gift/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Oct 2025 06:14:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung & Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie bei so Vielem macht auch bei Lebensmitteln die Dosis das Gift: Nimmt man extrem viel zu sich, kann das gefährlich für die Gesundheit werden. Im Internet kursieren Tabellen, denen tödliche Lebensmittel-Dosen zu entnehmen sind. Salz, Zimt, Muskatnuss, Leinsamen und Paranüsse zum Beispiel sollte man nur in Maßen genießen. Solche online verbreiteten Angaben sind in [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie bei so Vielem macht auch bei Lebensmitteln die Dosis das Gift: Nimmt man extrem viel zu sich, kann das gefährlich für die Gesundheit werden. Im Internet kursieren Tabellen, denen tödliche Lebensmittel-Dosen zu entnehmen sind. Salz, Zimt, Muskatnuss, Leinsamen und Paranüsse zum Beispiel sollte man nur in Maßen genießen. Solche online verbreiteten Angaben sind in der Regel nicht falsch, sagt Dr. Ariane Conrad, die das Ernährungsteam des Klinikums Aschaffenburg leitet. Die Gastroenterologin sieht die Infos jedoch auch kritisch: „Der Fokus auf potenzielle Gefahren unnormal hoher Lebensmittel-Dosen schürt Ängste.“ Grundsätzlich sollten Lebensmittel nach ihrer Ansicht nicht in „gut“ und „böse“ eingeteilt werden. „Schade wäre, würden beispielsweise Gewürze deswegen aus der Küche verschwinden“, sagt sie. Muskatnuss etwa. Isst jemand eine ganze Muskatnuss oder sogar mehr, könne dies tödlich enden: „Das macht aber normalerweise niemand.“ Informationen über die ­Gefährlichkeit von Muskatnuss bei extrem hohen Verzehrmengen sollten nicht von einer Prise Muskatnuss im Kartoffelpüree abhalten. Ähnlich sei es beim Zimt. Der aus China stammende Cassia-Zimt zum Beispiel kann in hohen Dosen zur Gesundheitsgefahr werden. Dann müsste bei einem Körpergewicht von 60 Kilo allerdings mehr als ein Teelöffel gegessen werden. Beim Ceylon-Zimt aus Sri Lanka müsse man ein Vielfaches mehr zu sich nehmen. Vorsicht sei allerdings bei Aprikosenkernen angebracht: „Fälschlicherweise wird der Verzehr auf manchen Internetseiten als positiv zur Vorbeugung oder Heilung von Krebserkrankungen propagiert.“ Aprikosenkerne sollten jedoch prinzipiell nicht verzehrt werden. Problematisch seien auch Bittermandeln: In einem Kilo können bis zu 3.000 Milligramm Blausäure enthalten sein. Diese Warnung teilt die Ernährungsmedizinerin aus Aschaffenburg. Als gesundheitsgefährdend würden auch Leinsamen angesehen. Hier sind die Warnungen laut Dr. Conrad ebenfalls berechtigt: „Bei einem erhöhten Konsum von Leinsamen kann es zu einer Blausäure-Vergiftung kommen.“ Maximal dürfe ein gestrichener Esslöffel täglich konsumiert werden. Auch Paranüsse mit ihrem Selen gelten gemeinhin als gesund. Sie sind aber von Natur aus radioaktiv. Das bestätigt etwa das Bundesamt für Strahlenschutz: „Paranüsse können ungewöhnlich hohe Mengen an radioaktivem Radium enthalten.“ Conrad warnt aber noch aus einem anderen Grund: „Täglich dürfen nur maximal zwei Paranüsse verzehrt werden, da es sonst zu einer Selenüberdosierung kommen kann.“</p>
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