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	<title>Entspannung &amp; Reisen &#8211; Lebenslinie</title>
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	<description>Gesundheitsmagazin für Mainfranken</description>
	<lastBuildDate>Mon, 12 Oct 2026 19:12:24 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Nichts wie los &#8230;  zurück zur Natur!</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/nichts-wie-los-zurueck-zur-natur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 19:12:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Entspannung & Reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die moderne Welt hat die Bodenhaftung verloren. Der Technikfortschritt schneidet den modernen Menschen von der Natur ab. Kinder spielen nicht mehr draußen im Freien, sondern verbringen ihre Zeit lieber allein zuhause beim Daddeln. Laut der OECD1 führt Deutschland im internationalen Vergleich die Tabelle des Medienkonsums bei Kindern und Jugendlichen an. Die Studie weist darauf hin, [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die moderne Welt hat die Bodenhaftung verloren. Der Technikfortschritt schneidet den modernen Menschen von der Natur ab. Kinder spielen nicht mehr draußen im Freien, sondern verbringen ihre Zeit lieber allein zuhause beim Daddeln. Laut der OECD<sup>1</sup> führt Deutschland im internationalen Vergleich die Tabelle des Medienkonsums bei Kindern und Jugendlichen an. Die Studie weist darauf hin, „dass dieser das Risiko für Depressionen, Angstzustände, Einsamkeit, schulische Schwierigkeiten, Probleme mit dem eigenen Körperbild und Schlafstörungen erhöht.“ Bei den Erwachsenen sieht es nicht viel anders aus: Laut der ARD/ZDF-Medienstudie<sup>2</sup> konsumieren erwachsene Deutsche im Schnitt 387 Minuten, also rund sechseinhalb Stunden, Medien am Tag. Davon entfallen etwa drei bis dreieinhalb Stunden auf die Smartphone-Nutzung. Die körperlichen Folgen von exzessivem Medienkonsum (mehr als fünf Stunden täglich) können Erschöpfung, Nervosität und Nackenprobleme sein. Und das ist erst die Spitze des Eisberges &#8230; Um hier möglichst schnell wieder Boden gutzumachen, sprich verlorene Energie und innere Ruhe wiederherzustellen, sei der direkte Kontakt zu Mutter Erde eine hervorragende Methode, so die einhellige Meinung von Expertinnen und Experten.<sup>3</sup> „Grounding“ sei hier ein Mittel der Wahl, bei dem das Ziel die Regulierung der körpereigenen Energie durch die Erd-Energie ist. Ein einfaches Beispiel: „Barfußlaufen“. Der Grounding-Lehre zufolge sollen dabei Elektronen von der Erde auf den Körper übertragen werden und dort physiologische Prozesse beeinflussen. Aber auch Gärtnern, Waldbaden, Schwimmen in einem Natursee oder im Meer, Kraxeln in den Bergen sowie Qigong, Yoga oder Meditation in der freien Natur können diese Wirkung auf den Körper haben. Erdung soll dazu beitragen, dass der Sympathikus (aktivierende Teil des vegetativen Nervensystems, der den Körper in Leistungsbereitschaft versetzt) Pause macht, und der Parasympatikus (Ruhenerv) aktiviert wird. Die Grounding-Lehre geht davon aus, dass bei Naturkontakten etwa über die bloße Haut Elektronen von der Erde in den Körper übergehen und hier überschüssige freie Radikale binden. Studien zeigen eine antioxidative Wirkung beim „Grounding“, sprich Entzündungen würden weniger, Stress reduziert, Regeneration gefördert und der Schlaf verbessert. In der Lebenslinie I/2025 berichteten wir etwa über die Studie „Forest“ von der Professorin für Integrative Onkologische Medizin der Uniklinik Würzburg, Dr. Claudia Löffler, zum Waldbaden bei krebsbedingter Fatigue. Hier wird randomisiert untersucht, ob Waldbaden positive Effekte auf Schlafstörungen, Fatigue, Depressivität, Ängstlichkeit, Konzentrationsstörungen und Stressempfinden hat. Weitere Studien haben bereits belegt, dass der Kontakt zur Erde mithilfe bestimmter Erdungstechniken Bluthochdruck, Verspannungen, Kopfschmerzen und Angstzustände mildern sowie das Immunsystem stärken und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen kann.<sup>4</sup> Also, nichts wie los &#8230; zurück zur Natur!<span class="Apple-converted-space"> </span><i>Quellen: </i><i><sup>1</sup></i><i>Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD), www.oecd.org/en/publications/how-s-life-for-children-in-the-digital-age_0854b900-en.html, 2 www.ard-zdf-medienstudie.de/getFile.php?from=globalInformation&amp;id=23, 3 pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4378297, 4 pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21469913/</i><i></i></p>
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		<title>Schattenatlas Würzburg</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/schattenatlas-wuerzburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 19:11:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Entspannung & Reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[Hier befinden sich nicht nur ein Goldschmied und eine populäre Kneipe: Am Würzburger Sternplatz können sich Durstige auch an einem Trinkbrunnen laben. Wo es sonst in Würzburg sonst noch „cool“ ist, verrät der Würzburger „Schattenatlas“ im Internet. Ein Blick auf die Karte zeigt: Es gibt erstaunlich viele Trinkbrunnen in der Stadt. Und ausreichend Orte, die [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hier befinden sich nicht nur ein Goldschmied und eine populäre Kneipe: Am Würzburger Sternplatz können sich Durstige auch an einem Trinkbrunnen laben. Wo es sonst in Würzburg sonst noch „cool“ ist, verrät der Würzburger „Schattenatlas“ im Internet. Ein Blick auf die Karte zeigt: Es gibt erstaunlich viele Trinkbrunnen in der Stadt. Und ausreichend Orte, die an heißen Tagen Abkühlung bieten. Muss man bis zum Abend in der Stadt ausharren, kann das an Hitzetagen ganz schön anstrengend sein. Gut, dass es Lokale wie das „DOC” beim Grafeneckart gibt. Das wartet laut „Schattenatlas“ mit einem schönen schattigen Platz, inklusive leichtem Durchzug, auf. Wer mit diesem „Kühle-Check“ nicht einverstanden ist, könne sich über das Portal melden und seine Erfahrungen mitteilen, so Initiator Kai Fraas. Ebenso könnten noch schattige Plätzchen ergänzt werden nach dem Motto: „Wer Schatten teilt, hat mehr davon.“ Was auch für alle anderen Locations gilt. Etwa für das Lusamgärtchen, das als „Klimaoase“ bezeichnet wird. Im Übrigen bieten Kirchen nicht nur ideale Rückzugsorte für Menschen, die abgespannt sind und einen Moment Ruhe im Getriebe der Stadt suchen. Hierher kann man auch vor Hitze fliehen. „Spürbare Kühle“ sei laut Schattenatlas ebenso in der Würzburger Stadtbücherei zu erwarten.</p>
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		<title>Sexy oder nicht?</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/sexy-oder-nicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 19:09:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Entspannung & Reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[Warum ist „keinen Sex zu wollen“ genauso anstößig wie „sehr viel davon zu wollen“? Dieser Frage geht die Würzburger Autorin Sonja Weichand in ihrem neuesten Buch „Die größte Erfüllung“ nach. Die Protagonistinnen ihres dritten Romans sind Lore, die an Monogamie verzweifelt, und Esi, die am liebsten gar keinen Sex mehr hätte. Mit zahlreichen Rückblenden gelingt [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-20926 alignleft" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Weichand_Erfuellung_COVER-188x300.jpg" alt="" width="188" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Weichand_Erfuellung_COVER-188x300.jpg 188w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Weichand_Erfuellung_COVER-643x1024.jpg 643w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Weichand_Erfuellung_COVER-964x1536.jpg 964w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Weichand_Erfuellung_COVER-1286x2048.jpg 1286w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Weichand_Erfuellung_COVER-218x347.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Weichand_Erfuellung_COVER.jpg 1594w" sizes="(max-width: 188px) 100vw, 188px" />Warum ist „keinen Sex zu wollen“ genauso anstößig wie „sehr viel davon zu wollen“? Dieser Frage geht die Würzburger Autorin Sonja Weichand in ihrem neuesten Buch „Die größte Erfüllung“ nach. Die Protagonistinnen ihres dritten Romans sind Lore, die an Monogamie verzweifelt, und Esi, die am liebsten gar keinen Sex mehr hätte. Mit zahlreichen Rückblenden gelingt es Weichand die Frauengeschichten auszuleuchten. Schnell wird klar: Beide verdrängen, wer sie wirklich sind. Die Frauenfreundschaft ist das andere große Thema des Buches. Diese steht allerdings auf dem Spiel, nachdem Lore Ende dreißig eine Fehlgeburt erlitt und ihren Schmerz rücksichtslos betäubt. Plötzlich rutschen die Freundinnen in den uralten Konflikt um einen Mann. Auf die Frage nach ihrer Schreibmotivation sagt die Autorin: „Weibliche Sexualität ist ein Bereich, dessen moralische Deutung auch in Deutschland hart umkämpft ist. Sehr schnell trifft man auf Abwertungen von Lebensmodellen, die man selbst nicht teilt. Mit meinem Roman will ich sagen: Es ist dein gutes Recht mit vielen Männern zu schlafen oder mit keinem – du musst glücklich damit sein.“ Der Gegenwartsroman richtet sich an Leserinnen und Leser ab vierzehn Jahren. <i></i></p>
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		<title>Sich selbst neu &#8222; bewohnen &#8220;</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/sich-selbst-neu-bewohnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 19:06:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Entspannung & Reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[In einer Welt, die kaum noch zur Ruhe kommt, wächst bei vielen Menschen die Sehnsucht nach Stille. Doch Stille bedeutet mehr als die Abwesenheit von Geräuschen. Wenn äußere Reize zurücktreten, verändert sich die Wahrnehmung nach innen: Studien zeigen, dass die gezielte Reduktion von Sinnesreizen Angst und empfundenen Stress verringern kann. Doch was geschieht, wenn der [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In einer Welt, die kaum noch zur Ruhe kommt, wächst bei vielen Menschen die Sehnsucht nach Stille. Doch Stille bedeutet mehr als die Abwesenheit von Geräuschen. Wenn äußere Reize zurücktreten, verändert sich die Wahrnehmung nach innen: Studien zeigen, dass die gezielte Reduktion von Sinnesreizen Angst und empfundenen Stress verringern kann. Doch was geschieht, wenn der Lärm des Alltags verstummt – und wir für eine Weile nur noch uns selbst begegnen? Am Benediktushof in Holzkirchen suchen Menschen bewusst einen solchen Raum. Die Nachfrage nach stillen Auszeiten nehme zu, berichtet Geschäftsführer Andreas Hase im Gespräch mit Lebenslinie. Zweckfreie Zeiten und Räume verschwinden zunehmend aus unserem Leben, selbst der Sonntag hat seinen beschützenden Charakter verloren. „Irgendwann taucht das Gefühl auf, wo bleibe ich in all dem?“, so Hase, der seit vielen Jahren auch als Exerzitienbegleiter und Buchautor tätig ist. Der Benediktushof ist kein Kloster im klassischen Sinne mehr, sondern ein 2003 von Willigis Jäger gegründetes Zentrum für Achtsamkeit und Meditation. Die benediktinische Tradition des ehemaligen Klosters ist rund 1275 Jahre alt. Heute bilden Kurse in christlicher Kontemplation und Zen die spirituellen Grundpfeiler des überkonfessionellen Hauses, ergänzt durch viele andere Weisheitstraditionen. Ein inspirierender Ort, um die „Stillen Tage“ für einen Zeitraum von bis zu einer Woche auszuprobieren. In dieser Zeit passiert bewusst wenig: Drei gemeinsame Mahlzeiten im Schweigen geben einen sanften Rahmen vor. „Leichte Mitarbeit im Hause, Meditation, Vorträge und Gespräche können auf Wunsch hinzukommen“, erklärt Andrea Hetkamp, die am Benediktushof unter anderem die Gäste betreut. Langzeitgäste bleiben etwa zwei bis vier Wochen. „Ihr Tagesablauf ist etwas strukturierter. Er umfasst vier Stunden Meditation und fünf Stunden meditative Mitarbeit“, so die ausgebildete spirituelle Wegbegleiterin. Ungewohnte Abläufe können zu Beginn herausfordernd sein, vertraute Rollen bleiben zu Hause. „Viele stellen fest, dass es nicht immer einfach ist, ganz und gar bei dem zu bleiben, was gerade Jetzt ist“, sagt Andrea Hetkamp. „Es wird nicht versucht, diese Erfahrung mit neuer Ablenkung und Angeboten zu vermeiden. Sie wird vielmehr bewusst zugelassen, um Wege zu finden, wieder mit sich selbst in Berührung zu kommen.“ Vorkenntnisse in Meditation sind für eine „Stille Auszeit“ nicht nötig. Niemand müsse im Lotussitz ausharren oder auf Knopfdruck alle Gedanken abschalten, betont Hetkamp. „Es geht darum, mit innerer Ruhe im Augenblick verweilen zu können, ob auf dem Stuhl, auf dem Sitzkissen oder beim täglichen Tun“, ergänzt Hase. Einfache Tätigkeiten in der Näherei, im Garten oder im Haus werden hier zur Unterstützung, zur „meditativen Arbeit“. Aus gutem Grund: Wer ganz bei dem bleibt, was er gerade tut, erlebt die Arbeit und sich selbst anders. Stille im Außen bedeute allerdings nicht automatisch innere Ruhe, wie beide aus Erfahrung wissen. Fallen äußere Ablenkungen weg, könne es im Inneren zunächst lauter werden. Deshalb steht am Benediktushof eine spirituelle Begleitung zur Verfügung. Die Gäste kommen aus allen Altersgruppen und Lebensbereichen. Manche stehen nach dem Studium oder vor dem Ruhestand an einem Übergang. Andere erleben eine Trennung, eine Erkrankung oder den Tod eines nahestehenden Menschen. „Sie alle suchen keine seelische Wellness, sondern Orientierung, Sicherheit und einen geschützten Ort, um sich wieder selbst zu spüren“, umreißt Hase die vielfältigen Motive. Was der Besuch und die damit verbundene Stille bewirken können, zeigt sich für Hetkamp häufig bei der Abreise. „Die Menschen wirken gelöst, ihre Gesichter sind entspannt. Es ist, als würden sie sich selbst wieder anders bewohnen.“ <i>Quelle: </i><i><sup>1</sup></i><i>pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29394251/</i></p>
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		<title>Intensivstation auf dem Dach</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/intensivstation-auf-dem-dach/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 19:03:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Entspannung & Reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[Das King’s College Hospital in England, eines von vier großen Traumazentren in London, eröffnete im Mai dieses Jahres auf dem Dach seines Krankenhauses einen Garten, in dem sechs Patientinnen und Patienten gleichzeitig intensivmedizinisch betreut werden können. Der Grund: Man will die therapeutischen Effekte der Natur nutzen. Pflanzen, Tageslicht und frische Luft würden die klinischen Werte [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das King’s College Hospital in England, eines von vier großen Traumazentren in London, eröffnete im Mai dieses Jahres auf dem Dach seines Krankenhauses einen Garten, in dem sechs Patientinnen und Patienten gleichzeitig intensivmedizinisch betreut werden können. Der Grund: Man will die therapeutischen Effekte der Natur nutzen. Pflanzen, Tageslicht und frische Luft würden die klinischen Werte der Menschen verbessern, so die Beobachtungen des intensivmedizinischen Teams am King’s. Delir beispielsweise, das nach Narkosen im klinischen Umfeld oft vor allem bei älteren Personen auftritt, könne durch die Outdoor-Unterbringung gelindert bis vermieden werden. Dr. Tom Best, klinischer Direktor des King’s zur neuen Critical-Care-Einheit: „Es ist wichtig, die ganze Person zu behandeln, und diese Intensivstation im Freien hilft, unser Ziel zu erreichen, sich sowohl um den Geist als auch um den Körper zu kümmern.&#8220; Durch ein Fundraising-Projekt, das am King’s fest installiert ist, konnte diese Erweiterung der Intensivstation auf dem Krankenhausdach entstehen. Dort können Patientinnen und Patienten sicher im Freien versorgt werden, ohne von den lebenserhaltenden Systemen der Intensivstation getrennt zu sein. Die Leiterin des Fundraisings, Iona Joy, sagt: „Wir freuen uns, dieses visionäre Projekt auf die Beine gestellt zu haben, bei dem es um mehr als medizinische Exzellenz geht. Es geht um Würde, Menschlichkeit und Innovation. Wir verwandeln die Intensivstation in eine Einheit mitfühlender Fürsorge – wo Wissenschaft, Technologie und Empathie einen Space haben, um Leben zu retten und Rekonvaleszenz zu ermöglichen.“ <i style="font-size: 14px; color: #606569;">Quelle: www.kch.nhs.uk/news/outdoor-critical-care-roof-garden-opens-at-kings-college-hospital/</i></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Herzkrank in die Sauna?</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/herzkrank-in-die-sauna/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 18:57:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Entspannung & Reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[Saunabesuche fördern Entspannung und Kreislauf, können für Herzpatientinnen und -patienten jedoch Risiken bergen. Bei einem Saunagang mit 70 bis 80 Grad Celsius und einer Dauer von 15 bis 20 Minuten steigen Haut- und Körperkerntemperatur deutlich, Herzfrequenz und Herzleistung nehmen stark zu. Menschen mit Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche oder Herzkranzgefäßerkrankungen sollten daher vor dem Saunieren ihre Kardiologin [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Saunabesuche fördern Entspannung und Kreislauf, können für Herzpatientinnen und -patienten jedoch Risiken bergen. Bei einem Saunagang mit 70 bis 80 Grad Celsius und einer Dauer von 15 bis 20 Minuten steigen Haut- und Körperkerntemperatur deutlich, Herzfrequenz und Herzleistung nehmen stark zu. Menschen mit Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche oder Herzkranzgefäßerkrankungen sollten daher vor dem Saunieren ihre Kardiologin oder ihren Kardiologen konsultieren, um die Gefahr einer Überlastung einzuschätzen. Besonders risikoreich ist die abrupte Abkühlung durch Kaltwasser oder Schwallduschen, da sie Blutgefäße plötzlich verengen und den Blutdruck stark erhöht. Herzpatientinnen und -patienten sollten darauf verzichten. Stattdessen empfiehlt sich eine langsame Abkühlung, etwa durch Gehen in kühler Luft oder lauwarmes Duschen. Patientinnen und Patienten mit koronarer Herzkrankheit dürfen saunieren, wenn sie im Belastungs-EKG mindestens 75 Watt schaffen. Sie sollten mit kurzen, mäßig warmen Saunagängen beginnen, den Puls kontrollieren und währenddessen regelmäßig Flüssigkeit zuführen. Auf Alkohol und andere gefäßerweiternde Mittel ist zu verzichten. Für Einsteigerinnen und Einsteiger sowie Herzschwache eignen sich niedrigere Temperaturen (45 bis 70<span class="Apple-converted-space">  </span>Grad Celsius), am besten in Dampfsaunen mit hoher Luftfeuchtigkeit, und kurze Aufenthalte (drei bis fünf Minuten) mit langsamer Steigerung. Menschen mit einer Herzschwäche sollten eine Belastbarkeit von mindestens 50, besser 75 Watt aufweisen und die ausgeschwitzten Elektrolyte frühzeitig ersetzen. Aufgüsse sind für Herzpatientinnen und -patienten nicht geeignet.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Lebensbejahende suchen</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/das-lebensbejahende-suchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 18:53:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Entspannung & Reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[„Wir alle können mystische Menschen sein. Menschen, die die Tiefendimension in ihrem Leben suchen.“ Dieser Satz des katholischen Theologen und Autors Pierre Stutz öffnet ein Buch, das Spiritualität nicht als Rückzug versteht, sondern als wache Haltung mitten im Alltag. In „geborgen und frei“ beschreibt der Schweizer Mystik als Lebensstil. Er denkt über das Staunen, Schweigen, [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-20911 alignleft" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/U1_978-3-96340-357-6-183x300.png" alt="" width="183" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/U1_978-3-96340-357-6-183x300.png 183w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/U1_978-3-96340-357-6-624x1024.png 624w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/U1_978-3-96340-357-6-936x1536.png 936w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/U1_978-3-96340-357-6-1249x2048.png 1249w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/U1_978-3-96340-357-6-218x358.png 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/U1_978-3-96340-357-6.png 1476w" sizes="(max-width: 183px) 100vw, 183px" />„Wir alle können mystische Menschen sein. Menschen, die die Tiefendimension in ihrem Leben suchen.“ Dieser Satz des katholischen Theologen und Autors Pierre Stutz öffnet ein Buch, das Spiritualität nicht als Rückzug versteht, sondern als wache Haltung mitten im Alltag. In „geborgen und frei“ beschreibt der Schweizer Mystik als Lebensstil. Er denkt über das Staunen, Schweigen, Mitgefühl und Sinn im Alltäglichen nach. Stutz verbindet hierzu große mystische Stimmen mit zeitgenössischen Filmen sowie Texten zu Leonard Cohen, Etty Hillesum oder Rainer Maria Rilke und zeigt, wie weit Glauben werden kann, wenn er nicht enggeführt wird. Sein Buch ist warm, klug und lebensnah. Es spricht von einer Liebe, die verwandeln kann, und von einer Spiritualität, die Menschen nicht klein macht, sondern aufrichtet. Als roter Faden erscheint dabei eine lebensbejahende Haltung, die Geborgenheit schenkt und zugleich Freiheit ermöglicht. Ein inspirierendes Werk für alle, die Glauben offener denken möchten und nach einer stillen, tragfähigen Ermutigung für das eigene Leben suchen. <i></i></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Einfach mal machen, könnte ja gut werden …</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/einfach-mal-machen-koennte-ja-gut-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 18:48:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Entspannung & Reisen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lebenslinie-magazin.de/?p=20905</guid>

					<description><![CDATA[„Einfach mal machen! Einfach mal ausprobieren!“ Das klingt so einfach. Und vielleicht ist es das auch … Autorin Kathleen Frank jedenfalls bringt in „Losleben!“ auf den Punkt, was ihr aktuelles Buch so sympathisch macht. Es geht um jene Lebensphase um die 30, in der plötzlich vieles offen ist und gerade diese Offenheit auch Mut kosten [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-20907 alignleft" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/losleben-gebundene-ausgabe-kathleen-frank-198x300.jpeg" alt="" width="198" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/losleben-gebundene-ausgabe-kathleen-frank-198x300.jpeg 198w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/losleben-gebundene-ausgabe-kathleen-frank-675x1024.jpeg 675w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/losleben-gebundene-ausgabe-kathleen-frank-1012x1536.jpeg 1012w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/losleben-gebundene-ausgabe-kathleen-frank-218x331.jpeg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/losleben-gebundene-ausgabe-kathleen-frank.jpeg 1318w" sizes="(max-width: 198px) 100vw, 198px" />„Einfach mal machen! Einfach mal ausprobieren!“ Das klingt so einfach. Und vielleicht ist es das auch … Autorin Kathleen Frank jedenfalls bringt in „Losleben!“ auf den Punkt, was ihr aktuelles Buch so sympathisch macht. Es geht um jene Lebensphase um die 30, in der plötzlich vieles offen ist und gerade diese Offenheit auch Mut kosten kann. Die Gymnasiallehrerin schreibt über Wandel, Neuanfang, Verlust, Lebenslust und Neugier. Mal poetisch, mal pragmatisch stellt sie Fragen, die viele kennen. Wer bin ich? Was gibt mir Halt? Wie gehe ich mit Angst, Rückschlägen, Fehlern und Einsamkeit um? Besonders schön sind die konkreten Ideen. Ein „Jokertag“ zum Beispiel ist ein freier Tag, der nicht komplett durchgeplant wird und gerade dadurch etwas für das eigene Leben bereithalten kann. Der „Freundschaftsgarten“ wiederum erinnert daran, Beziehungen wie Pflanzen zu pflegen. Mit Zeit, guten Gesprächen und Zuhören. Der wichtigste Gedanke bleibt aber angenehm schlicht: nicht alles vorher absichern, sondern ausprobieren und schauen, was passiert. Ein warmer Ratgeber für junge und junggebliebene Menschen, die das Leben nicht nur planen, sondern beginnen möchten. <i></i></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warum der &#8222; Hug &#8220; ambivalent ist</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/warum-der-hug-ambivalent-ist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 09:51:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Entspannung & Reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[Umarmungen sind eine gute, wundervolle Möglichkeit, Stress abzubauen. „Außerdem aktivieren sie Oxytocin, was ein Gefühl von Sicherheit, Verbundenheit und Beruhigung erzeugen kann”, sagt ­Pierre-Carl Link. Entscheidend sei allerdings nicht die Umarmung als bloße „Technik“. Von großer Bedeutung sei eine feinfühlige, präsente Haltung, betont der Züricher Professor für Erziehung und Bildung im Feld sozio-emotionaler und psychomotorischer [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Umarmungen sind eine gute, wundervolle Möglichkeit, Stress abzubauen. „Außerdem aktivieren sie Oxytocin, was ein Gefühl von Sicherheit, Verbundenheit und Beruhigung erzeugen kann”, sagt ­Pierre-Carl Link. Entscheidend sei allerdings nicht die Umarmung als bloße „Technik“. Von großer Bedeutung sei eine feinfühlige, präsente Haltung, betont der Züricher Professor für Erziehung und Bildung im Feld sozio-emotionaler und psychomotorischer Entwicklung, der bis 2018 an der Uni Würzburg tätig war. Laut dem früheren wissenschaftlichen Mitarbeiter am Würzburger Lehrstuhl für Pädagogik bei Verhaltensstörungen könnten Umarmungen helfen, Affekte zu bündeln und Ängste zu mindern. Außerdem unterstützten sie die emotionale Regulation. Dies geschehe allerdings nur unter einer bestimmten Voraussetzung, so der Experte für psychoanalytische Pädagogik: „Umarmungen müssen als willkommen erlebt werden.“ Die Frage der Freiwilligkeit sei aus ethischer Sicht höchst bedeutsam. Umarmungen sollten keine Einbahnstraße sein. Privat nicht und schon gar nicht im professionellen Kontext: „Sie dürfen zum Beispiel niemals der Bedürfnisbefriedigung von Fachpersonen dienen.” Prinzipiell dürfe körperliche Nähe nie erzwungen werden. „Sie entfaltet ihre Wirkung nur dann, wenn sie im Einklang mit den Grenzen, den Bedürfnissen und dem Tempo des anderen steht“, so Professor Link. Für die meisten Menschen sind Nähe und sozialer Kontakt von großer Bedeutung. Darauf machen laut Link auch „Hugging Days“ oder „Free Hugs Campaigns“ aufmerksam. Am 21. Januar fielen sich beispielsweise wieder viele Menschen beim „Weltknuddeltag“ in die Arme. Gerade öffentliche Umarm-Aktionen sieht der Forscher kritisch: „‚Hugging Days‘ bergen Risiken.“ Aus pädagogischer, therapeutischer und ethischer Sicht seien sie problematisch: „Solche Aktionen können leicht sozialen Erwartungsdruck erzeugen. Wer nicht umarmt werden möchte, kann sich schnell schuldig, unsozial oder ‚schwierig‘ fühlen“, so der bis heute mit dem Würzburger Alumni-Büro vernetzte Schweizer. Im Alltag werden normalerweise auserwählte Menschen umarmt. Man käme in der Regel nie auf die Idee, der Bäckereiverkäuferin um den Hals zu fallen. Oder seinem Chef. Oder der Nachbarin. Das wäre nicht nur befremdlich, sondern übergriffig.<span class="Apple-converted-space">  </span>Während Kinder, die liebevoll von ihrem Papa, ihrer Mama oder den Großeltern umarmt werden, dadurch die Botschaft erhalten: „Ich bin für dich da!“, sollte man außerhalb des engeren Familien- und Freundeskreises vorsichtig sein mit Umarmungen. Gerade öffentlich angebotene Umarmungen, warnt Professor Link, könnten individuelle Grenzen oder sogar traumatische Vorerfahrungen übergehen. Im schlimmsten Fall seien Retraumatisierungen möglich. Ob Umarmungen zwischenmenschliche Bindungen verstärken oder nicht, das könne nach seiner Ansicht nicht pauschal beurteilt werden. „Entscheidend sind Achtsamkeit, Freiwilligkeit, Einvernehmen und ein waches Bewusstsein für die eigene Wirkung, denn manchmal kann bereits ein Blick grenzüberschreitend sein“, so der ehemalige Mönch. Gerade in der professionellen Arbeit mit Menschen, vor allem Kindern, brauche es Sensibilität: „Auch wohlgemeinte Nähe kann als übergriffig erlebt werden.“ Als Betroffener wisse er persönlich, wie verletzend und wie folgenreich missbräuchliche oder nicht eingegrenzte Berührungen sein können. <i></i></p>
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		<title>Die grüne Schneewittchenstadt</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/die-gruene-schneewittchenstadt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 09:50:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entspannung & Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[Ob Familienausflug, Tagestrip oder Märchen-Mission – Lohr am Main ist einer dieser Orte, an denen Geschichte, Natur und Fantasie ineinandergreifen. Wer hier durch die Altstadt schlendert, vorbei an Fachwerkfassaden und Mainufer, spürt es: In dieser Stadt hat eines der bekanntesten Märchen der Brüder Grimm eine lebendige Heimat gefunden. Daher: „Falls dir unterwegs jemand einen Apfel [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ob Familienausflug, Tagestrip oder Märchen-Mission – Lohr am Main ist einer dieser Orte, an denen Geschichte, Natur und Fantasie ineinandergreifen. Wer hier durch die Altstadt schlendert, vorbei an Fachwerkfassaden und Mainufer, spürt es: In dieser Stadt hat eines der bekanntesten Märchen der Brüder Grimm eine lebendige Heimat gefunden. Daher: „Falls dir unterwegs jemand einen Apfel anbietet, solltest du zweimal überlegen, ob du ihn nimmst …“. Das Mädchen mit einer Haut so weiß wie Schnee, einem Mund so rot wie Blut und Haaren so schwarz wie Ebenholz ist in Lohr am Main omnipräsent. „Wir haben elf Schneewittchen-Darstellerinnen, die regelmäßig in Lohr Gästegruppen empfangen“, erzählt Jürgen Goldbach, Leiter der Touristinformation. Im Lohrer Schloss wartet das Spessartmuseum mit der Schneewittchen-Historie und einem sprechenden Spiegel auf. Dazu kommen Märchenstunden, Kostümführungen und eine Schneewittchen-Rallye mit roten Zipfelmützen, die in der ganzen Stadt versteckt sind. „Die Märchenfigur taucht an ganz vielen Orten in der Stadt auf“, sagt Goldbach – man begegnet ihr als Statue, zum Beispiel vor der Stadthalle, als Silhouette hier und dort oder wie beschrieben in Natura als lebendiges Empfangskomitee. Doch Lohr am Main kann weit mehr als „nur“ Märchen. Die Stadt bietet ausgebaute Naturwege zum Wandern oder welche für leichte bis sportliche Radtouren entlang des Mains und hinein in die Hügel des Spessarts. Besonders eindrucksvoll: der Schneewittchen-Wanderweg, der den sagenumwobenen Fluchtweg zu den sieben Zwergen nachzeichnet. Mit der Initiative „Lohr nachhaltig“ schlägt die Stadt nun ein neues Kapitel auf. Die Touristinformation hat im Sommer 2025 das international anerkannte Nachhaltigkeitszertifikat „TourCert qualified“ bekommen. Dieses verpflichtet zu kontinuierlicher Weiterentwicklung, klaren Umweltstandards und sozialer Verantwortung. Lohr setzt daher unter anderem auf digitale Stadtrundgänge auf Deutsch und Englisch statt Streifzügen mit Unmengen an Print-Materialien, die Bike-Lodge Spessart, kostenlose E-Bike-Ladestationen und Naturentdeckerwesten für Familien. „Wir haben auch einen Rollator-Weg, der es Menschen mit Gehbeeinträchtigungen erleichtert durch die Stadt zu kommen“, erklärt Goldbach. „Wir wollen zeigen, dass nachhaltiger Tourismus keine Einschränkung, sondern ein Vorteil ist – für alle Generationen.“ So beweist Lohr, dass Vergangenheit und Zukunft keine Gegensätze sind. Die Schneewittchenstadt bleibt märchenhaft – sie wird nur grüner, bewusster und visionär. <span class="Apple-converted-space"> </span></p>
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