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	<title>Entspannung &#8211; Lebenslinie</title>
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	<description>Gesundheitsmagazin für Mainfranken</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Apr 2026 09:50:53 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Warum der &#8222; Hug &#8220; ambivalent ist</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/warum-der-hug-ambivalent-ist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 09:51:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Entspannung & Reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[Umarmungen sind eine gute, wundervolle Möglichkeit, Stress abzubauen. „Außerdem aktivieren sie Oxytocin, was ein Gefühl von Sicherheit, Verbundenheit und Beruhigung erzeugen kann”, sagt ­Pierre-Carl Link. Entscheidend sei allerdings nicht die Umarmung als bloße „Technik“. Von großer Bedeutung sei eine feinfühlige, präsente Haltung, betont der Züricher Professor für Erziehung und Bildung im Feld sozio-emotionaler und psychomotorischer [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Umarmungen sind eine gute, wundervolle Möglichkeit, Stress abzubauen. „Außerdem aktivieren sie Oxytocin, was ein Gefühl von Sicherheit, Verbundenheit und Beruhigung erzeugen kann”, sagt ­Pierre-Carl Link. Entscheidend sei allerdings nicht die Umarmung als bloße „Technik“. Von großer Bedeutung sei eine feinfühlige, präsente Haltung, betont der Züricher Professor für Erziehung und Bildung im Feld sozio-emotionaler und psychomotorischer Entwicklung, der bis 2018 an der Uni Würzburg tätig war. Laut dem früheren wissenschaftlichen Mitarbeiter am Würzburger Lehrstuhl für Pädagogik bei Verhaltensstörungen könnten Umarmungen helfen, Affekte zu bündeln und Ängste zu mindern. Außerdem unterstützten sie die emotionale Regulation. Dies geschehe allerdings nur unter einer bestimmten Voraussetzung, so der Experte für psychoanalytische Pädagogik: „Umarmungen müssen als willkommen erlebt werden.“ Die Frage der Freiwilligkeit sei aus ethischer Sicht höchst bedeutsam. Umarmungen sollten keine Einbahnstraße sein. Privat nicht und schon gar nicht im professionellen Kontext: „Sie dürfen zum Beispiel niemals der Bedürfnisbefriedigung von Fachpersonen dienen.” Prinzipiell dürfe körperliche Nähe nie erzwungen werden. „Sie entfaltet ihre Wirkung nur dann, wenn sie im Einklang mit den Grenzen, den Bedürfnissen und dem Tempo des anderen steht“, so Professor Link. Für die meisten Menschen sind Nähe und sozialer Kontakt von großer Bedeutung. Darauf machen laut Link auch „Hugging Days“ oder „Free Hugs Campaigns“ aufmerksam. Am 21. Januar fielen sich beispielsweise wieder viele Menschen beim „Weltknuddeltag“ in die Arme. Gerade öffentliche Umarm-Aktionen sieht der Forscher kritisch: „‚Hugging Days‘ bergen Risiken.“ Aus pädagogischer, therapeutischer und ethischer Sicht seien sie problematisch: „Solche Aktionen können leicht sozialen Erwartungsdruck erzeugen. Wer nicht umarmt werden möchte, kann sich schnell schuldig, unsozial oder ‚schwierig‘ fühlen“, so der bis heute mit dem Würzburger Alumni-Büro vernetzte Schweizer. Im Alltag werden normalerweise auserwählte Menschen umarmt. Man käme in der Regel nie auf die Idee, der Bäckereiverkäuferin um den Hals zu fallen. Oder seinem Chef. Oder der Nachbarin. Das wäre nicht nur befremdlich, sondern übergriffig.<span class="Apple-converted-space">  </span>Während Kinder, die liebevoll von ihrem Papa, ihrer Mama oder den Großeltern umarmt werden, dadurch die Botschaft erhalten: „Ich bin für dich da!“, sollte man außerhalb des engeren Familien- und Freundeskreises vorsichtig sein mit Umarmungen. Gerade öffentlich angebotene Umarmungen, warnt Professor Link, könnten individuelle Grenzen oder sogar traumatische Vorerfahrungen übergehen. Im schlimmsten Fall seien Retraumatisierungen möglich. Ob Umarmungen zwischenmenschliche Bindungen verstärken oder nicht, das könne nach seiner Ansicht nicht pauschal beurteilt werden. „Entscheidend sind Achtsamkeit, Freiwilligkeit, Einvernehmen und ein waches Bewusstsein für die eigene Wirkung, denn manchmal kann bereits ein Blick grenzüberschreitend sein“, so der ehemalige Mönch. Gerade in der professionellen Arbeit mit Menschen, vor allem Kindern, brauche es Sensibilität: „Auch wohlgemeinte Nähe kann als übergriffig erlebt werden.“ Als Betroffener wisse er persönlich, wie verletzend und wie folgenreich missbräuchliche oder nicht eingegrenzte Berührungen sein können. <i></i></p>
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		<title>Machen oder Lassen: Nachahmen erlaubt!</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/machen-oder-lassen-nachahmen-erlaubt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 09:39:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Entspannung & Reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[„Kaffee &#38; Golfbälle“ – ist eine meiner Lieblingsgeschichten der 52 Kurzgeschichten für mehr innere Ruhe aus dem Buch Freya Sonntags „Einmal Gelassenheit, bitte“. Es geht um Utensilien, die in ein Glas passen, das pars pro toto für unser Leben, unseren Alltag steht. Hier sind die Golfbälle, die wirklich wichtigen Dinge, auf die wir unser Augenmerk [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-20319 alignleft" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Cover-201x300.png" alt="" width="201" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Cover-201x300.png 201w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Cover-686x1024.png 686w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Cover-218x325.png 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Cover.png 938w" sizes="(max-width: 201px) 100vw, 201px" />„Kaffee &amp; Golfbälle“ – ist eine meiner Lieblingsgeschichten der 52 Kurzgeschichten für mehr innere Ruhe aus dem Buch Freya Sonntags „Einmal Gelassenheit, bitte“. Es geht um Utensilien, die in ein Glas passen, das pars pro toto für unser Leben, unseren Alltag steht. Hier sind die Golfbälle, die wirklich wichtigen Dinge, auf die wir unser Augenmerk richten sollten. Erst dann kommen die Murmel- und Sandkorn-Prioritäten &#8211; meist bis das Glas randvoll ist. Aber nicht so voll, dass ein Kaffee mit einer Freundin oder einem Freund keinen Platz mehr darin findet. An Freyas Gelassenheitstheke gibt es keine Ratschläge, die vielfach eher Schläge als Rat sind, sondern Geschichten zum Schmunzeln und Nachdenken mit Impulsen zum Nachahmen oder nicht. Mit Übungen für mehr innere Ruhe zum Machen oder Lassen. Wie, wann und womit man seinen Gelassenheitsspeicher auffüllt, bleibt jeder und jedem selbst überlassen &#8230; schöne Geschichte(n)!<i></i></p>
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		<title>Einladung zum Loslassen</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/einladung-zum-loslassen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 09:35:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Entspannung & Reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[Gedämpftes Licht liegt über dem Raum. Leise Musik trägt den Atem. Der Duft von Johanniskraut schwebt wie eine warme Wolke in der Luft. Sie ruhen auf einer Liege, eingehüllt in eine wohltuende Atmosphäre, während sanfte Hände in ruhigen, streichenden Bewegungen über ihren Rücken gleiten. In unserer hektischen Zeit steht wohl jedem der Sinn nach einer [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gedämpftes Licht liegt über dem Raum. Leise Musik trägt den Atem. Der Duft von Johanniskraut schwebt wie eine warme Wolke in der Luft. Sie ruhen auf einer Liege, eingehüllt in eine wohltuende Atmosphäre, während sanfte Hände in ruhigen, streichenden Bewegungen über ihren Rücken gleiten. In unserer hektischen Zeit steht wohl jedem der Sinn nach einer solchen Erfahrung – oder genauer gesagt, nach einer Breuß-Massage. „Erfunden wurde diese von dem österreichischen Heilpraktiker Rudolf Breuß“, erklärt Naturkosmetikerin Jutta Blankenhagen-Wagner, die diese „energetische“ Anwendung seit rund 25 Jahren in ihrem eigenem Kosmetikstudio in Würzburg praktiziert. „Es ist eine entspannende Massagebehandlung, die seelisch ausgleichend wirken kann.“ Im Mittelpunkt steht der Rücken. Anders als bei klassischen Massagen werde aber nicht geknetet, gedrückt oder tief ins Gewebe gearbeitet. „Dadurch, dass es eine ganz sanfte, entspannende Streichmassage ist, geht es hauptsächlich um die Wirbelsäule und über die Bandscheibe“, erklärt sie. „Man versucht nicht, Verspannungen, Muskelverknotungen oder Faszien zu lösen.“ Im Fokus stünden „leichtes Dehnen und sanftes Schieben“, ohne starken Druck. Ein zentrales Element der Anwendung ist das Öl. „Das Wichtigste bei einer Breuß-Massage ist das Johanniskrautöl“, sagt Jutta Blankenhagen-Wagner. „Ich nehme zum Einarbeiten ein hochwertiges Bio Johanniskrautöl.“ Es wirke entzündungshemmend, ausgleichend und regenerierend. Doch seine wohltuende Wirkung entfalte es nicht nur über die Haut. „Es wirkt auch über die Sinne. Sie haben es um sich herum wie eine Wolke, ein Duftbett.“ Und wem kann diese Anwendung helfen? „Prädestiniert sind Menschen mit Ischias-Schmerzen, Hexenschuss, Verspannungen am Rücken oder auch mit Körperhaltungsproblemen“, sagt sie. Vor allem aber gehe es um das allgemeine Wohlbefinden. Viele suchen bewusst diesen Ruhepol, der durch die ruhigen, ­leitenden, ausstreichenden Bewegungen geschaffen werde. Und sie gesteht: „Auch ich werde dabei ruhiger.“ Gleichzeitig warnt sie klar vor falschen Erwartungen. „Vor einer Anwendung, aber vor allem bei akuten Beschwerden, sollte immer eine Ärztin, ein Arzt oder die Physiotherapeutin respektive der -therapeut konsultiert werden.“ Ungeklärte Schmerzen seien ein Ausschlusskriterium. Ebenso Blutverdünnung, Tumore oder Metastasen, Entzündungen im Wirbelsäulenbereich, schwere Bandscheibenvorfälle, frische Operationen, Osteoporose oder Schwangerschaft. Eine Anwendung im „Duftbett“ dauert etwa eine halbe Stunde, anschließend lässt Jutta Blankenhagen-Wagner ihre Klientinnen und Klienten noch ruhen. „Ich lege eine Wärmedecke auf und lasse noch zehn Minuten nachspüren.“ Viele kämen ein bis zwei Mal pro Woche, später reiche oft „einmal im Monat, um einen nachhaltigen Effekt zu erzielen“. Jutta Blankenhagen-Wagner gibt die Breuß-Massage aus Überzeugung weiter. „Ich habe die Behandlung vor gut 25 Jahren selbst genossen und empfand sie als so wohltuend und beruhigend, dass ich sie schlussendlich selbst erlernt habe“, erzählt sie. Für sie ist die Breuß-Massage keine Technik des Kraftaufwands, sondern eine Einladung zur Ruhe. Eine leise Form der Berührung, die den Rücken streicht und die Seele mitnimmt – bis Körper und Geist loslassen können.<i><span class="Apple-converted-space"> </span></i></p>
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		<title>Aus dem Bauch heraus</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/aus-dem-bauch-heraus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 09:32:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Entspannung & Reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[Tagebuch zu schreiben, ist eine super Idee, um den eigenen Gedanken und Gefühlen auf die Spur zu kommen, wobei es manchen Menschen schwerfällt, einen Text zu verfassen. Möglicherweise aus Angst, nicht über einen ausreichenden Wortschatz zu verfügen, um ausdrücken zu können, was man gern ausdrücken möchte. Silke Fechner-Ostertag bietet in Würzburg eine Alternative an: Art [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Tagebuch zu schreiben, ist eine super Idee, um den eigenen Gedanken und Gefühlen auf die Spur zu kommen, wobei es manchen Menschen schwerfällt, einen Text zu verfassen. Möglicherweise aus Angst, nicht über einen ausreichenden Wortschatz zu verfügen, um ausdrücken zu können, was man gern ausdrücken möchte. Silke Fechner-Ostertag bietet in Würzburg eine Alternative an: Art Journaling. Auch hier wird ein Tagebuch gestaltet, um zu tieferer Selbsterkenntnis zu gelangen und um emotionale Turbulenzen zu glätten. Allerdings geschieht dies durch kreatives Gestalten. „Man versucht dabei, herauszufinden, was aus dem Inneren kommt, und zwar, indem man beim Prozess der Bildgestaltung bewusst nicht mit dem Verstand dabei ist“, erklärt die Würzburger Künstlerin und Kunsttherapeutin.<span class="Apple-converted-space">  </span>Egal, ob man nun schreibt oder kreativ gestaltet: Das sogenannte Journaling kann Dinge, die ungünstig im Leben laufen, beeinflussen. Der Begriff „Journaling” werde im Übrigen deshalb als Alternative zu „Tagebuch” benutzt, weil es eben nicht allein darum geht, festzuhalten, was den Tag über passiert ist. „Es geht um Selbstreflexion. Es geht darum, sich persönliche Ziele klarzumachen. Und es geht darum, sich schreibend oder gestaltend mental zu entlasten“. Bei Fechner-Ostertag lernen Interessierte, sich ohne inneren Widerstand auf einen kreativen Weg zu sich selbst zu machen. „Dabei arbeiten wir hauptsächlich mit Collagen”, erzählt die Heilpraktikerin für Psychotherapie. Wer Art Journaling zu Hause betreiben möchte, dem empfiehlt sie, Zeitungen, Zeitschriften, Geschenkpapierreste, Tickets, Flyer oder was einem sonst so unterkommt, zu sammeln. Aus diesem Allerlei suche man sich beim Journaling zehn bis 15 Teile aus, zu denen man aktuell Bezug hat. Dann schneidet man aus, arrangiert, klebt auf. Die Würzburger Künstlerin vermittelt im Einzelsetting Art Journaling, sie bietet aber auch einmal im Monat eine Gruppe an. Momentan nehmen meist sechs Personen, zufällig allesamt Frauen, teil. Hier müsse niemand eigene Erinnerungsstücke mitbringen: Die Kunsttherapeutin stellt Materialien für die Collagen zur Verfügung. Und sie gibt Impulse für Resilienz förderndes Arbeiten: „Ich stelle zum Beispiel die Frage, wie ein Krafttier am heutigen Tag ausschauen würde, und welche Eigenschaften es auf meine aktuelle Situation bezogen haben sollte.” Aus dem Bauch heraus wird dann eine Collage gestaltet. Vielleicht steht jemand gerade vor einer unangenehmen Auseinandersetzung und würde sich einen brüllenden Löwen als Krafttier wünschen. Ziel im kreativen Prozess sei es nicht, den Löwen dann exakt nachzubilden: „Es gibt keinerlei Ansprüche an die Bilder, alles darf dabei herauskommen.“ Beim Art Journaling wird niemand aufgefordert, ausdauernd jeden Tag irgendetwas in sein Tagebuch einzutragen. Manche von Silke Fechner-Ostertags Klientinnen setzen sich einmal in der Woche zu Hause hin, um eine Collage zu fertigen. Andere arbeiten ausschließlich einmal im Monat in der Gruppe weiter. Am Ende der Gruppenstunde gibt es immer eine Abschlussrunde. Wer möchte, erzählt, was er mit seiner Collage verbindet: „Wobei die Bilder Gefühle zeigen, die man mit Worten oft gar nicht so ausdrücken kann.“</p>
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		<title>Space-Out: Sich Nichtstun-Tage gönnen</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/space-out-sich-nichtstun-tage-goennen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 05:54:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Entspannung & Reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[Südkorea hat eine der höchsten Burnout-Raten der Welt, daher gibt es dort die Empfehlung für Nichttun-Tage. Es gibt sogar einen jährlichen „Space-Out Competition Day“. Bei dieser öffentlichen Veranstaltung sitzen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer 90 Minuten nur da und tun nichts. Es geht um eine bewusste Pause vom ständigen Tun. Ärztinnen und Ärzte kontrollieren bei den [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Südkorea hat eine der höchsten Burnout-Raten der Welt, daher gibt es dort die Empfehlung für Nichttun-Tage. Es gibt sogar einen jährlichen „Space-Out Competition Day“. Bei dieser öffentlichen Veranstaltung sitzen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer 90 Minuten nur da und tun nichts. Es geht um eine bewusste Pause vom ständigen Tun. Ärztinnen und Ärzte kontrollieren bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wie sich etwa Atmung, Herzfrequenz und Blutdruck im „Space-Out“ verändern. „Müßiggang ist aller Laster Anfang“ – wegen solcher Sprüche aus unserer Kindheit ist Nichtstun negativ gebrandmarkt. Die Folgen: Erschöpfung und ausgebrannt sein nehmen zu – mit erheblichen Auswirkungen auf Körper und Psyche und ebenso für die Marktwirtschaft (lange Ausfallzeiten wegen Krankheit). Wir entspannen nur, wenn wir krank oder völlig erschöpft sind. Auszeiten sind keine Faulheit, sie sind Erhaltungsarbeit für Geist, Körper und Seele. Also, verschwende Zeit, du verdienst es!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Das Prinzip der Milde</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/das-prinzip-der-milde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Oct 2025 07:53:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Entspannung & Reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[„Schönheit ist überall“, hat Johann Wolfgang von Goethe einmal gesagt. Doch was ist, wenn die Haut nicht so möchte, wie man will – innen und außen nicht im Einklang sind? Die erfahrene Naturkosmetikerin Jutta Blankenhagen-Wagner mit eigenem Kosmetikstudio in Würzburg kennt diese Diskrepanzen nur zu gut. Sie kümmert sich unter anderem um Frauen nach einer [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Schönheit ist überall“, hat Johann Wolfgang von Goethe einmal gesagt. Doch was ist, wenn die Haut nicht so möchte, wie man will – innen und außen nicht im Einklang sind? Die erfahrene Naturkosmetikerin Jutta Blankenhagen-Wagner mit eigenem Kosmetikstudio in Würzburg kennt diese Diskrepanzen nur zu gut. Sie kümmert sich unter anderem um Frauen nach einer Chemotherapie und weiß: „Die Probleme nach einer solchen Behandlung sind vielfältig: Haarausfall, extreme Trockenheit der Haut, Rötungen, Juckreiz oder akneähnliche Ausschläge gehören ebenso dazu wie eine ausgeprägte Lichtempfindlichkeit.“ Der erste Schritt einer Schmink- und Typberatung sei daher nicht das Make-up, sondern die Stabilisierung der Haut. Sie greift zu pH-neutralen, parfumfreien Naturprodukten, beruhigenden Ölen und einem konsequenten Lichtschutzfaktor 50. „Ziel ist es, die Hautbarriere zu stärken und einen frischen Ausdruck zu schaffen – etwa durch dezent, typgerecht betonte Augenbrauen, eine angedeutete Wimpernkranzverdichtung oder warme Töne, die Lebendigkeit und Wärme vermitteln“, sagt Blankenhagen-Wagner. Fingerspitzengefühl würden auch Rosazea und deren Vorstufe Couperose verlangen. „Während ­Couperose sich durch feine Äderchen auf Wangen oder Nase zeigt, gehen bei Rosazea entzündliche Rötungen mit einer gesteigerten Empfindlichkeit einher.“ Naturkosmetik könne auch hier helfen, wenn sie beruhigend und reizfrei sei. Getönte Tagescremes mit grünem Unterton kaschieren Rötungen, leichte Concealer decken nur gezielt ab. Warme, sanfte Nuancen statt bläulicher Töne verhindern, dass das Gesicht fiebrig oder müde wirke. „Eine pflegende Basis aus Seren oder Fluids stabilisiert die Gefäße und hält das Make-up an Ort und Stelle“, weiß sie aus ihrer langjährigen Praxis. Noch sensibler sei neurodermitische Haut, die stark juckt und zu Rissen neige. „Hier beschränkt sich das Schminken auf ein Minimum“, so Jutta Blankenhagen-Wagner. Reichhaltige, ölhaltige Pflegeprodukte seien entscheidend, damit die Hautbarriere nicht weiter geschwächt werde. „Naturkosmetik mit feuchtigkeitsspendenden Ölen, frei von Duft- und Farbstoffen, ist dafür besonders geeignet.“ Auch bei klassisch trockener oder fettiger Haut gebe es Unterschiede in der Typberatung. „Trockene Haut profitiert von cremigen Foundations, Rouge mit Ölanteil und pflegenden Seren. Puder sollte nur sparsam und gezielt eingesetzt werden, um die Haut nicht zusätzlich auszutrocknen“, rät die Expertin. „Fettige Haut hingegen verlangt nach mattierenden Mineral-Make-ups und wasserfester Mascara. Statt ständigem Nachpudern sollte Glanz sanft mit einem Tuch abgetupft werden, damit keine Schichten entstehen, welche die Poren verstopfen.“ Beim Abschminken gilt in allen Fällen das „Prinzip der Milde“. Reinigungsmilch oder sanfte Naturkosmetikprodukte seien besser als aggressive Schäume oder All-in-one-Lösungen, die die Haut reizen oder austrocknen. Für die Nacht seien pH-neutrale, beruhigende Cremes zum Beispiel mit Kamille, Rosskastanie, Azulen oder Bor­retschöl empfehlenswert. Die Naturkosmetikerin rät außerdem: „Wer Problemhaut hat, sollte konsequent bei einer Produktlinie bleiben, um Reizungen zu vermeiden.“ <i></i></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was kostet ein Lächeln?</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/was-kostet-ein-laecheln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Oct 2025 07:47:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Entspannung & Reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein wirklich offenes, echtes Lächeln kann eine Herausforderung sein. Wieviel Aufmerksamkeit braucht es, bei einem Blickkontakt bewusst und offen zu lächeln, und wie selten kommt ein offenes, strahlendes Lächeln zurück, wie häufig eher eine Irritation, bis hin zur Abwehr. Die allgemeingültige Antwort „Ein Lächeln kostet nichts“ trifft offensichtlich nicht zu. Wenn es denn so wäre, weshalb [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_19796" style="width: 246px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-19796" class="size-medium wp-image-19796" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/BH-31-236x300.jpg" alt="" width="236" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/BH-31-236x300.jpg 236w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/BH-31-805x1024.jpg 805w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/BH-31-1207x1536.jpg 1207w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/BH-31-1610x2048.jpg 1610w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/BH-31-218x277.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/BH-31-scaled.jpg 2012w" sizes="(max-width: 236px) 100vw, 236px" /><p id="caption-attachment-19796" class="wp-caption-text">©Benediktushof/<br />Thomas Appel</p></div>
<p>Ein wirklich offenes, echtes Lächeln kann eine Herausforderung sein. Wieviel Aufmerksamkeit braucht es, bei einem Blickkontakt bewusst und offen zu lächeln, und wie selten kommt ein offenes, strahlendes Lächeln zurück, wie häufig eher eine Irritation, bis hin zur Abwehr.<span class="Apple-converted-space"> </span>Die allgemeingültige Antwort „Ein Lächeln kostet nichts“ trifft offensichtlich nicht zu. Wenn es denn so wäre, weshalb dann immer wieder dieses Misstrauen, diese Skepsis als Antwort auf ein Lächeln? Was genau macht es so schwierig, einfach zurück zu lächeln? Fragen, die in einer münden: „Was kostet ein Lächeln?“ Offensichtlich sehr viel. Was genau ist denn dieses „viel“? Ein echtes Lächeln, eines, das auch die Augen erreicht, ist die Möglichkeit, direkt und offen miteinander in Verbindung zu treten – ohne jedwede Barrieren wie Sprache, Alter oder Kultur. Es ist international und das einfachste Zeichen von Gemeinschaft und Nähe, von Sehen und Gesehenwerden, von Verständigung und Verstehen. Der Preis scheint hoch zu sein, für manche Menschen zu hoch? Besteht doch die Möglichkeit, Ablehnung zu erfahren, anstatt einen Moment von Verbundenheit zu erleben. Der Preis ist Verletzbarkeit. Zudem erfordert ein spontanes Lächeln die zumindest kurzzeitige Aufgabe einer Bewertung der Situation und der Person. Es geschieht ohne Kalkül, ohne Warum und Weshalb. Einfach so. Kontrollverlust ist hier der Preis! Ein Lächeln zu schenken … kostet nichts. Es braucht Mut, die Kontrolle aufzugeben und sich verletzlich zu zeigen, verletzlich zu sein. Es braucht die Offenheit für Begegnung und Gemeinschaft. Es braucht die Möglichkeit, ohne Erwartung zu sein. Es braucht Gegenwärtigkeit. Ein echtes Lächeln ist wortlose Sprache, Menschsein im tiefsten Sinn – ohne ein Warum in diesem gelebten Augenblick von Nähe und Verbundenheit. Heute schon gelächelt?</p>
<p><i>Fotos: ©depositphotos.com/@kapitonenko, Petra Wagner ©Benediktushof/<br />
Thomas Appel</i></p>
<p>Gastbeitrag Petra Wagner, Kontemplations-Lehrerin, Mitglied der spirituellen Leitung am Benediktushof und Leitungsmitglied der Kontemplationslinie „Wolke des Nichtwissens&#8220; (Willigis Jäger).</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Von heiligen Zeiten &#038; Orten</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/von-heiligen-zeiten-orten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Oct 2025 16:43:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Entspannung & Reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[„Ein Leben ohne Maß ist nicht vorstellbar“, sagt Anselm Grün. Der bekannte Mönch und Schriftsteller legt bereits mit seinem ersten Satz den Finger in die Wunde. Täglich würden wir Maß nehmen – und versuchen angemessen zu reagieren. Das fordert und kann auch überfordern. „Das rechte Maß tut Menschen gut“, ist er überzeugt. Es gehe ihm [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-19637 alignleft" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/9783736505605-die-kunst-das-rechte-mass-zu-leben-220x300.jpg" alt="" width="220" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/9783736505605-die-kunst-das-rechte-mass-zu-leben-220x300.jpg 220w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/9783736505605-die-kunst-das-rechte-mass-zu-leben-218x297.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/9783736505605-die-kunst-das-rechte-mass-zu-leben.jpg 383w" sizes="(max-width: 220px) 100vw, 220px" />„Ein Leben ohne Maß ist nicht vorstellbar“, sagt Anselm Grün. Der bekannte Mönch und Schriftsteller legt bereits mit seinem ersten Satz den Finger in die Wunde. Täglich würden wir Maß nehmen – und versuchen angemessen zu reagieren. Das fordert und kann auch überfordern. „Das rechte Maß tut Menschen gut“, ist er überzeugt. Es gehe ihm in seinem gleichnamigen Buch nicht um moralische Appelle, sondern „um einen Weg zu einem gesunden, wertvollen Leben“. Um diesen zu beschreiten, sei Selbstreflexion nötig. Und die könne ganz profan beginnen: Wie sieht der eigene Tag aus? Gibt es Routinen und Rituale? Was würde ich gerne anders machen? Was sind mögliche Hindernisse? Das kann direkt ins Buch hineingeschrieben werden. Das sollte es auch, denn Anselm Grün warnt: „Wer ständig gegen seinen inneren Rhythmus, seinen Biorhythmus, arbeitet, der beutet sich selbst aus.“ Eine große Rolle spielen für ihn Rituale. „Sie schaffen eine heilige Zeit und einen heiligen Ort“ – zum Aufatmen und sich frei fühlen. Und davon werde auch die übrige Zeit positiv beeinflusst.<i></i></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das „Seine“ finden</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/das-seine-finden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Mar 2025 22:01:49 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kommt das Thema „Job“ zur Sprache, hört man oft Ähnliches: Der Stress nimmt überhand. Zu viel ist mit zu wenig Personal zu tun. Die Bürokratie wächst. Es gibt aber auch Menschen, die sich pudelwohl fühlen an ihrem Arbeitsplatz. Die glücklich mit ihrer Berufswahl sind. Welche Jobs glücklich machen, lässt sich nicht pauschal sagen. „Das Wichtigste ist, dass man das Seine findet“, sagt der Würzburger Sprachwissenschaftler Dr. Gunther Schunk. Er selbst hat das Glück, das Seine gefunden zu haben. Was das Thema „Berufswahl“ anbelangt, hätten sich die Verhältnisse verbessert, gibt Schunk zu bedenken. „Noch nie gab es so viel Freiheit“, so der Director Public Relations der Unternehmensgruppe Vogel. Unsere Großeltern bekamen meist noch gesagt, was sie werden sollten. Der Sohn eines Schusters ist häufig ebenfalls Schuster geworden. Ob er das wollte oder sich dazu geeignet hat, wurde nicht gefragt. Nahezu jeder einst klassische „Männerberuf“ wurde für Frauen geöffnet. Überhaupt: Man darf sich ausprobieren. Allein das, so Dr. Schunk, sei ein großes Glück: „Man kann den Bachelor machen und dann entscheiden, als Zimmermann zu arbeiten.“ In einen Job einzusteigen, der glücklich macht, ist das eine. Im Job glücklich zu bleiben, das schwierigere andere. Das gelänge nach Ansicht von Schunk nur, wenn man stets versucht, den sich ändernden Verhältnissen gerecht zu werden. Und die Bedürfnisse von Gesellschaft und Wirtschaft wandeln sich ständig. Im Moment steht das Thema Künstliche Intelligenz (KI) hoch im Kurs. Innovationen machen den Menschen oft Angst. Sie rechnen speziell bei KI damit, ersetzt zu werden und damit ihren Job zu verlieren. Gunther Schunk bleibt zuversichtlich. Durch neue Technologien fielen zwar Jobs weg, so der Vater zweier Töchter. Gleichzeitig öffneten sich der Industrie neue Märkte: „Damit kommen neue Jobs.“ Vielleicht welche, die noch glücklicher machen als die alten. Mit wie viel Ratlosigkeit junge Menschen gegen Ende ihrer Schullaufbahn oft auf die Arbeitswelt blicken, damit ist Harald Ebert, Leiter der Würzburger Don Bosco-Berufsschule, bestens vertraut. In seiner Bildungseinrichtung werden Jugendliche dabei unterstützt, „das Ihre“ zu finden. „Einige Schülerinnen und Schüler haben vor Kurzem einen vierminütigen Film zum Thema ‘Was mir Hoffnung macht’ gedreht”, erzählt der Pädagoge. Sie berichteten ergreifend aus dem eigenen, keineswegs einfachen Leben: „Und wie sie ihren Weg mit uns in die berufliche Bildung gefunden haben.“ Diesen Film zu sehen, machte Ebert glücklich. Glücklich kann theoretisch jeder Beruf machen, der Taxifahrer kann genauso glücklich sein wie die Nachwuchswissenschaftlerin oder der Pädagoge. Harald Ebert weiß das aus eigener Erfahrung: „Ich habe zunächst den Beruf des Bäckers erlernt und mit dem Bäckermeister abgeschlossen.“ Oft arbeitete er in der Nacht von Freitag auf Samstag. Morgens stand dann die Backstube voller guter Backwaren: „Ich empfand es als unbeschreiblich schön, zu wissen, dass ich einen Beitrag für den guten Tagesbeginn in vielen Familien geleistet habe.” Als Pädagoge habe er heute das große Glück, einen Beruf auszuüben, der ihm viel Gestaltungsspielraum für Neues lässt. Prof. Dominikus Bönsch arbeitet in einem Beruf, der zumindest manchmal ein Übermaß an Belastung mit sich bringt: Der Mediziner leitet die Psychiatrie in Lohr. Grundsätzlich bereite ihm sein Beruf Freude. Dennoch sei er nicht immer einfach: „Ich muss jede Woche mehrere schwierige, zum Teil sehr unangenehme Gespräche führen, mit Patientinnen und Patienten oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Seit meinem fünften Studiensemester, als ich mit der Doktorarbeit begann, arbeite ich durchgehend 60 Stunden in der Woche.“ Prof. Dominikus Bönsch geht d&#8217;accord mit Gunther Schunk und Harald Ebert, dass ein Beruf dann glücklich mache, wenn man in ihm „das Seine“ gefunden hat. Eine sehr fähige Arztin oder ein sehr fähiger Bäcker, die mit Leidenschaft ihren Beruf leben, können Stressphasen gut durchstehen, weil sie wissen, dass sie das tun dürfen, wofür sie ein feines Händchen haben. „Mir selbst macht mein Beruf bis heute Freude, weil ich die Auseinandersetzung mit existenziellen Themen spannend finde“, so der Ärztliche Direktor. Als Psychiater wiederum habe er es mit Menschen zu tun, die durch die Arbeit oder die Arbeitsbedingungen krank wurden. Ein Teil der Therapie bestehe darin, die Patientinnen und Patienten zu motivieren, entweder ihre Arbeit am alten Arbeitsplatz neu zu gestalten oder einen beruflichen Neubeginn zu wagen. Vielen falle Letzteres schwer. Neuanfänge bedeuten ein Wagnis. Sie einzugehen, kann sich jedoch lohnen. Vielleicht findet man auf diese Weise endlich, was einen glücklich macht, eben das „Seine“! <i></i></p>
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		<title>Ohne Partner besser schlafen?</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/ohne-partner-besser-schlafen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Mar 2025 22:01:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Entspannung & Reisen]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachtruhe zu zweit? Für viele Deutsche eher nicht: 28 Prozent der Paare haben getrennte Schlafzimmer, 22 Prozent ziehen nachts häufig um und jede/jeder Dritte glaubt: „Ohne Partner würde ich besser schlafen“. Das sind Ergebnisse der repräsentativen „Schlafstudie 2024“ der Pronova BKK. Der Wunsch nach erholsamem Schlaf stellt viele Beziehungen auf eine harte Probe: Wenn die eine Person schnarcht, findet die andere keine Ruhe. Bei fast jedem zweiten Paar schnarcht einer von beiden. Lautes Atmen von der anderen Seite des Bettes stört vor allem Frauen: 30 Prozent sagen, das Schnarchen stelle eine große Belastung für ihre Beziehung dar. Bei den Männern sind es lediglich 18 Prozent. Um den Beziehungsfrieden zu wahren, greift jeder zweite Schnarchende zu Maßnahmen: 39 Prozent versuchen, auf der Seite zu schlafen, sieben Prozent weichen ins Gästezimmer aus, vor allem nach Alkoholkonsum. Vier Prozent nutzen ­Nasenpflaster oder -klammern und drei Prozent haben eine korrigierende HNO-Operation gegen das Schnarchen vornehmen lassen. „Die beste Strategie gegen das Schnarchen ist es, auf der Seite zu schlafen, auf Alkohol zu verzichten und nicht übermüdet ins Bett zu gehen. Bei starkem Schnarchen oder Atemaussetzern sollte eine Ärztin oder ein Arzt aufgesucht werden, um eine mögliche Schlafapnoe abzuklären“, sagt der Internist Dr. Gerd Herold. Abgesehen vom Schnarchen gibt es noch weitere Gründe, die den Schlaf von Paaren stören. Fast jeder Zweite berichtet von unterschiedlichen Schlafrhythmen. Die Folge: Das frühe Aufstehen oder späte Zubettgehen der einen Person stört den Schlaf der jeweils anderen. „Solche Unterbrechungen summieren sich, führen zu Müdigkeit, Leistungsabfall und auf Dauer sogar zu Schlafstörungen“, weiß Dr. Herold. Kein Wunder also, dass 28 Prozent der Befragten bereits aktiv geworden sind: Sie schlafen in getrennten Zimmern. 22 Prozent ziehen nachts häufig um, weil der/die Partner/Partnerin stört. Und 34 Prozent sind überzeugt, dass sie ohne Partner im Bett besser schlafen würden. Vor allem Frauen sind dieser Meinung: 39 Prozent empfinden die Schlafqualität als höher, wenn sie allein im Zimmer schlafen &#8211; bei den Männern sind es 29 Prozent. Doch für viele Paare ist das Thema heikel: 19 Prozent würden lieber getrennt schlafen, trauen sich aber nicht, es anzusprechen. 18 Prozent nehmen in Kauf, nachts häufig geweckt zu werden, weil sie den/die Partner/Partnerin stören. Dr. Herold rät, offen über Schlafprobleme zu sprechen: &#8222;Manche Paare entscheiden sich für getrennte Schlafzimmer, um die Schlafqualität zu verbessern. Wichtig ist, eine Lösung zu finden, mit der beide zufrieden sind.&#8220;</p>
<p><i>Quelle: www.pronovabkk.de/schlafstudie2024</i></p>
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