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	<title>Alter &#8211; Lebenslinie</title>
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	<description>Gesundheitsmagazin für Mainfranken</description>
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		<title>Sich einen Kopf um den Kopf machen</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/sich-einen-kopf-um-den-kopf-machen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 20:19:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
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					<description><![CDATA[„Was man vergisst, hat man im Grunde nie erlebt“, sagte der deutsche Bibliothekar und Lyriker Ernst R. Hauschka. Gefühlt ist das so! In Deutschland leiden derzeit rund 1,8 Millionen Menschen über 65 Jahren an einer demenziellen Erkrankung. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft schätzt, dass die Anzahl an Demenzkranken bis 2050 aufgrund des demografischen Wandels auf 2,7 [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_20978" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-20978" class="size-medium wp-image-20978" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Prof_Maeurer-300x245.jpg" alt="" width="300" height="245" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Prof_Maeurer-300x245.jpg 300w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Prof_Maeurer-1024x835.jpg 1024w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Prof_Maeurer-1536x1252.jpg 1536w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Prof_Maeurer-2048x1669.jpg 2048w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Prof_Maeurer-218x178.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Prof_Maeurer-168x137.jpg 168w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-20978" class="wp-caption-text">©Inline Internet– und Webeagentur</p></div>
<p>„Was man vergisst, hat man im Grunde nie erlebt“, sagte der deutsche Bibliothekar und Lyriker Ernst R. Hauschka. Gefühlt ist das so! In Deutschland leiden derzeit rund 1,8 Millionen Menschen über 65 Jahren an einer demenziellen Erkrankung. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft schätzt, dass die Anzahl an Demenzkranken bis 2050 aufgrund des demografischen Wandels auf 2,7 Millionen ansteigen wird<sup>1</sup>. Das Gedächtnis lässt nach und Erinnerungen schwinden. Dem Vergessen den Kampf anzusagen, das hat sich das Team um Professor Mathias Mäurer, Chefarzt der Neurologie und Neurologischen Frührehabilitation am Klinikum Würzburg Mitte (KWM), auf die Fahnen geschrieben. Demenz ist der Abbau und Verlust kognitiver Fähigkeiten. Zu den möglichen betroffenen Bereichen gehören Aufmerksamkeit, Lernen und Gedächtnis, Orientierung, Urteilsvermögen und planendes Handeln, Sprache, Motorik und Fähigkeiten zum sozialen Austausch mit anderen. Es gibt verschiedene Formen von Demenz. Am häufigsten sei die Alzheimer-Demenz, gefolgt von der vaskulären Demenz aufgrund von Durchblutungsstörungen, der Lewy-Körper-Demenz und der Frontotemporalen Demenz, so die Deutsche Alzheimer Gesellschaft. Grundsätzlich kann eine demenzielle Erkrankung auch schon in jüngeren Jahren auftreten, weiß der Facharzt für Neurologie und Geriatrie Mathias Mäurer, allerdings steige das Risiko mit höherem Alter stark an. „Ab 90 Jahren sind 30 bis 40 Prozent der Hochbetagten von einem kognitiven Abbau betroffen. Frauen häufiger als Männer.“ Die junge Generation setze daher ein bewusstes Zeichen für gesunden Lebensstil und Hirngesundheit, so Mäurer. Und die Generation Z (Jahrgänge 1997 bis 2007) und die Millennials (Jahrgänge 1981 bis 1996) seien es vornehmlich auch, die sich darüber Gedanken machen, an Demenz zu erkranken. Das bestätigt auch Professor Mäurer aus seiner Praxis. Die neuetablierte Gedächtnis-Sprechstunde soll daher nicht nur älteren Personen als Anlaufstelle zur Diagnostik demenzieller Erkrankungen dienen, sondern auch Jüngeren zur Früherkennung. Die Vorstellung sein Gedächtnis zu verlieren und damit auch seine Persönlichkeit, sei extrem angstbesetzt. Bereits Mittfünziger, die in den Keller gehen und dort angekommen nicht mehr wissen, was sie da eigentlich wollten, machen sich Sorgen. In den meisten Fällen seien diese unbegründet, so der Mediziner. Dass das Gedächtnis mit zunehmendem Alter abnimmt, ist Teil des normalen Alterungsprozesses. Alarmglocken sollten läuten, wenn die Orientierung generell leide, Alltags-Routinen nicht mehr bewältigt  werden können, Kommunikationsinhalte verflachen, Wortfindungsstörungen auftreten oder Halluzinationen. Eine Demenz sei zwar nicht heilbar, aber durch eine sinnvolle soziale und ärztliche Begleitung kann vielfach noch lange ein guter Lebensabend möglich sein, so der Ärztliche Direktor des KWM. Eine wichtige Neuerung sei die Verfügbarkeit von sogenannten Anti-Amyloid-Antikörpern mit denen direkt in die pathologischen Vorgänge der Alzheimer-Demenz eingegriffen werden kann. „Allerdings wirken diese neuen Medikamente wahrscheinlich insbesondere in den ganz frühen Phasen der Erkrankung – also in Phasen, in denen sich die Erkrankung noch gar nicht relevant im Alltag bemerkbar macht.“ Daher plant das Team der Neurologie am KWM, ab 1. Januar 2027 zusätzlich zu dem bereits vorhandenen Angebot eine Gedächtnis-Sprechstunde im Neurologie-MVZ auf dem Gelände der Missio-Klinik zu etablieren. „Mit der Gedächtnis-Sprechstunde möchten wir mit Labordiagnostik und Gedächtnistests verstärkt auf Früherkennung setzen, um diejenigen zu identifizieren, die von modernen Antikörper-Therapien profitieren können“, so Mäurer. Diese Früherkennung werde von den gesetzlichen Kassen noch nicht übernommen,<span class="Apple-converted-space">  </span>kann aber zu günstigen Konditionen für Selbstzahlerinnen und Selbstzahler angeboten werden, so der Facharzt für Neurologie. Sie soll damit ein niederschwelliges Angebot an junge und ältere Menschen sein, die sich einen Kopf um ihren Kopf machen! <i><span class="Apple-converted-space"> </span></i><i>Quelle: 1 www.deutsche-alzheimer.de/fileadmin/Alz/pdf/factsheets/infoblatt1_haeufigkeit_demenzerkrankungen_dalzg.pdf</i></p>
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		<title>Wenn der Schluck stockt</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/wenn-der-schluck-stockt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 20:14:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
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					<description><![CDATA[Mal verschluckt, mal leiser gesprochen, mal weniger Appetit. Was im Alter zunächst harmlos wirkt, kann ein medizinisch relevantes Warnsignal sein. Für Fabian Klenk, Therapieleiter in der Therapiepraxis des Bürgerspitals Würzburg, ist klar: „Wenn Essen, Trinken, Sprechen oder Alltagshandlungen plötzlich schwerfallen, sollte das immer ärztlich kontrolliert und therapeutisch diagnostiziert werden.“ Denn häufiges Verschlucken, undeutliches Sprechen oder [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_20986" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-20986" class="size-medium wp-image-20986" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Klenk_K2A1834_2400px_final_Fotograf-Christof-Herdt-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Klenk_K2A1834_2400px_final_Fotograf-Christof-Herdt-300x200.jpg 300w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Klenk_K2A1834_2400px_final_Fotograf-Christof-Herdt-1024x683.jpg 1024w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Klenk_K2A1834_2400px_final_Fotograf-Christof-Herdt-1536x1025.jpg 1536w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Klenk_K2A1834_2400px_final_Fotograf-Christof-Herdt-2048x1366.jpg 2048w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Klenk_K2A1834_2400px_final_Fotograf-Christof-Herdt-218x145.jpg 218w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-20986" class="wp-caption-text">©Christof Herdt</p></div>
<p>Mal verschluckt, mal leiser gesprochen, mal weniger Appetit. Was im Alter zunächst harmlos wirkt, kann ein medizinisch relevantes Warnsignal sein. Für Fabian Klenk, Therapieleiter in der Therapiepraxis des Bürgerspitals Würzburg, ist klar: „Wenn Essen, Trinken, Sprechen oder Alltagshandlungen plötzlich schwerfallen, sollte das immer ärztlich kontrolliert und therapeutisch diagnostiziert werden.“ Denn häufiges Verschlucken, undeutliches Sprechen oder eine spürbare Gewichtsabnahme könnten Hinweise auf Schlaganfall, Parkinson, Demenz oder neurologische Erkrankungen sein. Bei Schluckstörungen gehe es nicht nur um das Verschlucken am Esstisch, erklärt Klenk. Wenn Kraft, Wahrnehmung oder Koordination fehlen, könne Nahrung oder Flüssigkeit in die Lunge gelangen und eine Lungenentzündung verursachen. Im Bürgerspital kann die Therapiepraxis in den eigenen Heimen für Seniorinnen und Senioren hinzugezogen werden, wenn Schwierigkeiten beim Essen oder Trinken bemerkt werden. Dann wird ein Schluckbefund durch die Logopädinnen und Logopäden erhoben und eine Essensempfehlung an die Küche weitergegeben. So kann etwa empfohlen werden, Wasser anzudicken oder bestimmte Kostformen anzupassen. „Es folgen logopädische funktionelle Übungen, Reizsetzung, Muskelaktivierung und Training in echten Esssituationen.“ Zugleich betont der Ergotherapeut den interdisziplinären Blick. Eine Schlucktherapie sei nur begrenzt wirksam, wenn Haltung, Rumpfstabilität oder Griffposition nicht mitbeachtet werden. Viele Patientinnen und Patienten sowie Angehörige wünschen sich schnelle Erfolge. Diese Erwartung muss Klenk oft einordnen. „Das soll ja am besten alles vorgestern schon passiert sein“, sagt er. In der Therapie gehe es jedoch nicht immer um rasche Wiederherstellung, sondern nicht selten um Erhalt, Stabilisierung oder das möglichst lange Bewahren bestehender Fähigkeiten. Hoffnung macht er dennoch. Nach leichten Schlaganfällen lasse sich aus seiner Erfahrung bei frühem Beginn oft viel erreichen. Gleichzeitig bleibt er realistisch: „Nicht alle Beschwerden lassen sich vollständig zurückbilden.“ Bei chronischen neurologischen Prozessen gehe es häufig darum, den Verlauf möglichst lange aufzuhalten, neue Ziele zu finden und Selbstbestimmung zu erhalten. „Dranzubleiben ist schon sehr, sehr wichtig“, betont er. Genau hier setzt das Zusammenspiel der Therapieberufe an. Im Bürgerspital arbeiten Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie unter einem Dach, ambulant auf Rezept und häufig kombiniert. Für Klenk ist das besonders bei älteren Menschen zentral: „Sie profitieren enorm von einer interdisziplinären Zusammenarbeit.“ Denn es gehe um viel – um Mobilität, Essen, Kommunikation, Teilhabe, Selbstversorgung und Selbstbestimmtheit im Alltag. Die allgemeine Entwicklung „ambulant vor stationär“ mache solche Angebote noch wichtiger.</p>
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		<title>Wieder auf einem guten Weg</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/wieder-auf-einem-guten-weg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 20:10:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_20982" style="width: 260px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-20982" class="wp-image-20982 size-medium" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Tatschner-250x300.jpg" alt="" width="250" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Tatschner-250x300.jpg 250w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Tatschner-855x1024.jpg 855w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Tatschner-218x261.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Tatschner.jpg 1111w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" /><p id="caption-attachment-20982" class="wp-caption-text">©Würzburger Zentrum für Altersmedizin</p></div>
<p>Es fehlte ihr an Aktivität und Lebensfreude. Wobei sich beides bedingte. Erna T. (Name geändert) hatte einfach keine Lust mehr, rauszugehen. „Sie lebte zum Schluss sehr zurückgezogen”, sagt Dr. Kathrin Tatschner, Leiterin des Würzburger Zentrums für Altersmedizin (ZAM). Dorthin kam Erna T. zu Jahresbeginn, weil sie fünfmal gestürzt war. Aufgrund ihrer vielfachen Leiden ist die 85-Jährige ein typisches Beispiel für jene über 200 Patientinnen und Patienten, die bisher in der Tagesklinik des ZAM behandelt wurden. Es gab niemanden in Erna T.s Nähe, der, wenn sie mal wieder auf gar nichts Lust gehabt hatte, zu ihr hätte sagen können: „Nun mach schon!“ Durch das Alleinsein wurde sie zunehmend depressiver. „Auch wegen ihrer leichten Inkontinenz traute sie sich nicht mehr raus”, berichtet Fachärztin für Innere Medizin und Geriatrie. Über 15 Tage hinweg wurde geschaut, warum sie so oft gestürzt war. Wie sich herausstellte, kam bei ihr viel zusammen, wie auch bei den anderen Seniorinnen und Senioren der für 20 Patientinnen und Patienten ausgelegten Einrichtung. So mussten Herzprobleme abgeklärt werden. Das geschah in der Würzburger Universitätsklinik, der das ZAM seit Januar 2025 angehört. Ein wahrscheinlich nur geringer Teil älterer Menschen startet schwungvoll in den Tag. Das Alter bringt jede Menge Beschwerden mit sich. „In der Regel sind unsere Patientinnen und Patienten multimorbide“, sagt Dr. Tatschner. Darum ist das Team der Tagesklinik interdisziplinär aufgestellt. Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegende engagieren sich für die im Durchschnitt 84 Jahre alten Patientinnen und Patienten, die täglich von 8 bis 15 Uhr in die Tagesklinik kommen. Daneben werden Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Ernährungsberatung und Massagen angeboten. Ein Psychologe kümmert sich um seelische Probleme. Auch Erna T. erfuhr, wie sie ihre Stimmung aufhellen könnte. Das Team der Tagesklinik sorgt nicht nur für Diagnostik und Therapie, am Ende der Reha vermitteln die Therapeutinnen und Therapeuten, was sie selbst an Stelle der Patientinnen und Patienten tun würden, damit es dauerhaft besser geht. „Wir geben Empfehlungen für den Hausarzt und für die Patienten mit”, erklärt die Chefärztin und Standortleiterin des ZAM. Erna T. wurden Übungen empfohlen, um ihre Muskulatur aufzubauen. Durch die Ernährungsberatung kam sie auf neue Ideen, was sie sich Leckeres zu essen machen könnte. „Als sie zu uns kam, hatte sie keinen Appetit mehr, wenig gegessen und an Gewicht verloren.” Über zwei oder drei Wochen hinweg einen Wochentag um den andern in eine Tagesklinik zu gehen, ist für Seniorinnen und Senioren anstrengend. „Doch sie bekommen hier Frühstück und Mittagessen, außerdem gibt es Ruhezeiten”, sagt Dr. Tatschner. Sie die früher an gleicher Stelle die vollstationäre geriatrische Reha-Klinik der Arbeiterwohlfahrt leitete, findet das neue Konzept des ZAM stimmig. Besonders gut sei, dass kein aufwändiges Antragsverfahren mehr nötig ist: „Der Hausarzt kann einfach einweisen“. <i></i></p>
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		<title>Was im Leben wirklich zählt</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/was-im-leben-wirklich-zaehlt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 20:00:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
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					<description><![CDATA[„Die Intensivstation ist ein Ort, an dem der Ausnahmezustand zur Routine wird“, sagt Dr. Matt Morgan. Der intensivmedizinische Consultant und Honorarprofessor an der Cardiff University sowie der Curtin University in Australien begleitet Menschen zwischen Leben und Tod. Er erzählt in „Lebensursache: Tod“ von elf Patientinnen und Patienten, die einen Herzstillstand überlebt haben. Ihre Erfahrungen sind [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_20974" style="width: 200px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-20974" class="size-medium wp-image-20974" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Morgan_MLebensursache_Tod_260297_300dpi-190x300.jpg" alt="" width="190" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Morgan_MLebensursache_Tod_260297_300dpi-190x300.jpg 190w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Morgan_MLebensursache_Tod_260297_300dpi-648x1024.jpg 648w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Morgan_MLebensursache_Tod_260297_300dpi-972x1536.jpg 972w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Morgan_MLebensursache_Tod_260297_300dpi-1295x2048.jpg 1295w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Morgan_MLebensursache_Tod_260297_300dpi-218x345.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Morgan_MLebensursache_Tod_260297_300dpi.jpg 1606w" sizes="auto, (max-width: 190px) 100vw, 190px" /><p id="caption-attachment-20974" class="wp-caption-text">Lebensursache Tod von Matt Morgan</p></div>
<p>„Die Intensivstation ist ein Ort, an dem der Ausnahmezustand zur Routine wird“, sagt Dr. Matt Morgan. Der intensivmedizinische Consultant und Honorarprofessor an der Cardiff University sowie der Curtin University in Australien begleitet Menschen zwischen Leben und Tod. Er erzählt in „Lebensursache: Tod“ von elf Patientinnen und Patienten, die einen Herzstillstand überlebt haben. Ihre Erfahrungen sind erschütternd, überraschend, aber auch tröstlich und inspirierend. Dr. Morgan zeigt, wie eine Nahtoderfahrung den Blick auf das Leben verändern kann und warum ausgerechnet die Intensivstation zu einem Ort existenzieller Erkenntnisse wird. Das Besondere: Das Buch sucht nicht abstrakt den Sinn des Lebens, sondern sehr konkret, und stellt die Frage: „Was ist wirklich wichtig im Leben?“ (Mindestens) ein Rat: Wir sollten nicht erst auf den Ausnahmezustand warten, sondern schon heute prüfen, welchem Menschen, welchem Gespräch, welcher Entscheidung oder welchem Moment man wirklich Bedeutung geben möchte. Oder wie Morgan es formuliert: „Von den Toten können wir viel lernen. Vielleicht sollten wir alle einmal vor unserem Grab stehen, bevor wir sterben.“ <i></i></p>
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		<title>Alt werden ist Haltung! </title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/alt-werden-ist-haltung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 19:51:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
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					<description><![CDATA[„Ich weiß gar nicht, ob man sich so alt fühlen kann, wie man ist.“ Der Gedanke des deutschen Philosophen Odo Marquard passt gut zu Professor Dietrich Grönemeyers „Natürlich altern!“. Denn dieser schreibt nicht über Anti-Aging um jeden Preis, sondern über Alter, das bewusst, beweglich und zugewandt gestaltet werden kann. „Wie wir alt werden, ist Haltung.“ [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_20970" style="width: 222px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-20970" class="size-medium wp-image-20970" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Groenemeyer_DNatuerlich_altern_261232_300dpi-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Groenemeyer_DNatuerlich_altern_261232_300dpi-212x300.jpg 212w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Groenemeyer_DNatuerlich_altern_261232_300dpi-725x1024.jpg 725w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Groenemeyer_DNatuerlich_altern_261232_300dpi-1088x1536.jpg 1088w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Groenemeyer_DNatuerlich_altern_261232_300dpi-1451x2048.jpg 1451w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Groenemeyer_DNatuerlich_altern_261232_300dpi-218x308.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/10/Groenemeyer_DNatuerlich_altern_261232_300dpi-scaled.jpg 1813w" sizes="auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px" /><p id="caption-attachment-20970" class="wp-caption-text">Natuerlich altern von Dietrich Groenemeyer</p></div>
<p>„Ich weiß gar nicht, ob man sich so alt fühlen kann, wie man ist.“ Der Gedanke des deutschen Philosophen Odo Marquard passt gut zu Professor Dietrich Grönemeyers „Natürlich altern!“. Denn dieser schreibt nicht über Anti-Aging um jeden Preis, sondern über Alter, das bewusst, beweglich und zugewandt gestaltet werden kann. „Wie wir alt werden, ist Haltung.“ Ihm geht es darum, „möglichst viel Leben in unsere Tage zu bringen.“ Dieser Ansatz steht im Zentrum seiner ganz persönlichen Formel mit fünf Schlüsseln. „Turne bis zur Urne!“ heißt für ihn Bewegung, die Körper und Kopf in Schwung hält. Mit „Genuss muss!“ meint er gesundes Essen ohne Verbissenheit. „Gemeinschaft!“ erinnert daran, dass Zusammensein stärkt, tröstet und belebt. Hinzu kommen Entspannung und Schlaf. Und wie sollte man das etwa bei stillen Entzündungen im Körper umsetzen? Mehr gehen, dehnen und leichtes Krafttraining, dazu Gemüse, Olivenöl, Fisch, weniger Zucker, weniger Fleisch, weniger Stress und mehr Schlaf. Ein motivierendes Buch für alle, die nicht jünger wirken, sondern besser, wacher und zufriedener älter werden möchten. Oder, wie es Cicero sagt: „Solange ich atme, hoffe ich, solange ich hoffe, liebe ich, solange ich liebe, lebe ich.“ <i></i></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bewegung, Begegnung,  Lebensfreude</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/bewegung-begegnung-lebensfreude/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 05:41:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
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					<description><![CDATA[Älterwerden heißt heute mehr denn je: aktiv bleiben, neugierig sein und das Leben bewusst gestalten. Genau hier setzen die Seniorenwochen im Landkreis Würzburg an. Vom 3. bis 15. Mai  laden sie Menschen ab 55 Jahren dazu ein, neue Impulse für Gesundheit, Bewegung, Gemeinschaft und Lebensfreude zu entdecken – wohnortnah, vielfältig und offen für alle. 2026 [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Älterwerden heißt heute mehr denn je: aktiv bleiben, neugierig sein und das Leben bewusst gestalten. Genau hier setzen die Seniorenwochen im Landkreis Würzburg an. Vom 3. bis 15. Mai<span class="Apple-converted-space">  </span>laden sie Menschen ab 55 Jahren dazu ein, neue Impulse für Gesundheit, Bewegung, Gemeinschaft und Lebensfreude zu entdecken – wohnortnah, vielfältig und offen für alle. 2026 steht alles unter dem Motto „Bewegung im Alter!“ – bewusst weit gefasst. Bewegung meint nicht nur körperliche Aktivität, sondern auch geistige Beweglichkeit und soziale Teilhabe. „Im Kern geht es darum, möglichst lange selbstbestimmt zu leben und zu wohnen“, betont der Vorstand des Kommunalunternehmens, Robert Scheller. Die Ansprechpartnerin für die Veranstaltung, Carmen Mayr, spricht über die Bedeutung von Prävention: „Wenn das Kind mal in den Brunnen gefallen und der Oberschenkelhalsbruch da ist, wird es schwierig, wieder fit zu werden.“ Los geht’s am Sonntag, 3. Mai um 15 Uhr, mit der Auftaktveranstaltung in Kirchheim. Im Mittelpunkt steht eine Podiumsdiskussion rund um die Frage: Wie wollen wir im Alter wohnen und leben? Vertreterinnen und Vertreter aus ambulanter Pflege, Tagespflege, Service-Wohnen und stationärer Pflege geben Einblicke in unterschiedliche Wohn- und Betreuungsformen. „Es gibt nicht die eine Lösung für das Wohnen im Alter“, sagt Scheller. „Wir brauchen abgestufte Konzepte, die sich am individuellen Bedarf orientieren.“ Auch der Einsatz von technischen Hilfsmitteln ist angesichts des Personalmangels ein wichtiges Thema für den KU-Vorstand, der jedoch ist sich sicher: „Pflege und Betreuung bleiben immer etwas Persönliches. Das lässt sich nie vollständig durch Technik ersetzen.“ Das Programm der Aktionswochen bietet eine große Vielfalt: Geführte Wanderungen, E-Bike-Touren und Angebote zur Sturzprophylaxe stehen ebenso auf dem Plan wie Sitztanz, Gedächtnistraining, Sprachkurse oder kulturelle Veranstaltungen. Auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder Demenz finden passende Formate – etwa barrierearme Begegnungsangebote oder Mitmachformate, die Verständnis und Austausch fördern. Alle, die Lust auf Bewegung haben, sollten sich die Abschlussveranstaltung am 15. Mai um 14 Uhr in der Seniorenwohnanlage am Hubland in den Kalender eintragen: Altersmediziner Dr. Michael Schwab spricht über sicheres Bewegen im Alter und ergänzt seinen Vortrag durch einen praktischen Teil mit einfachen Übungen für den Alltag. Organisiert werden die Seniorenwochen vom Kommunalunternehmen des Landkreises in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt, sozialen Trägern, Vereinen und Einrichtungen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Therapie dort, wo das  Leben stattfindet</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/therapie-dort-wo-das-leben-stattfindet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 05:40:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
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					<description><![CDATA[„Ich kann mein Zuhause doch nicht einfach für mehrere Wochen verlassen!“, so oder so ähnlich mag es so mancher oder so manchem gehen, der sich plötzlich mit der Notwendigkeit einer Rehabilitation konfrontiert sieht. Die berechtigte Frage steht im Raum: „Gelingt Genesung daheim genauso gut wie in einer Einrichtung?“ Das Team im Therapiehaus Ludwigstraße in Würzburg [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_20384" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-20384" class="size-medium wp-image-20384" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/GenAIImage_9178b623-cf31-41cc-b04d-84e471b16463-300x229.jpeg" alt="" width="300" height="229" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/GenAIImage_9178b623-cf31-41cc-b04d-84e471b16463-300x229.jpeg 300w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/GenAIImage_9178b623-cf31-41cc-b04d-84e471b16463-218x167.jpeg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/GenAIImage_9178b623-cf31-41cc-b04d-84e471b16463-600x460.jpeg 600w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/GenAIImage_9178b623-cf31-41cc-b04d-84e471b16463.jpeg 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-20384" class="wp-caption-text">©Daniel Meeh</p></div>
<p>„Ich kann mein Zuhause doch nicht einfach für mehrere Wochen verlassen!“, so oder so ähnlich mag es so mancher oder so manchem gehen, der sich plötzlich mit der Notwendigkeit einer Rehabilitation konfrontiert sieht. Die berechtigte Frage steht im Raum: „Gelingt Genesung daheim genauso gut wie in einer Einrichtung?“ Das Team im Therapiehaus Ludwigstraße in Würzburg kennt solche Bedenken und weiß: Es gibt einen „Mittelweg“, die ambulante Intensivtherapie. Sie verbindet die Therapiedichte einer stationären Rehabilitation mit den Vorteilen des Verbleibs im gewohnten häuslichen Umfeld. „Die Patientinnen und Patienten kommen über mehrere Wochen an vier bis fünf Tagen pro Woche zu uns ins Therapiehaus und erhalten dort ein eng abgestimmtes, interdisziplinäres Therapieprogramm aus Physiotherapie, Osteopathie, Ergotherapie und Logopädie.“, erklärt Inhaberin Kirsten Möller. Im Unterschied zur klassischen ambulanten Therapie, die meist nur ein- bis zweimal wöchentlich stattfindet, ermögliche die hohe Frequenz deutlich intensivere Lern- und Anpassungsprozesse, betont die Physiotherapeutin. Gleichzeitig bleibe der Alltag erhalten, was einen wesentlichen Unterschied zur stationären Reha darstellt, bei der der Transfer in das häusliche Umfeld oft erst nach Abschluss der Maßnahme erfolgt. Die hohe Therapiefrequenz sieht Möller als entscheidend. „Sie erlaubt kontinuierliches, aufeinander aufbauendes Arbeiten ohne lange Unterbrechungen.“ Bewegungsabläufe, kognitive Strategien oder sprachliche Fähigkeiten könnten der Expertin zufolge gezielt angebahnt, wiederholt und stabilisiert werden. Fortschritte würden schneller sichtbar, Rückschritte durch Therapiepausen reduziert und Therapieziele konsequenter verfolgt. Eine besondere Rolle spiele dabei das häusliche Umfeld. Fähigkeiten, die im Therapiehaus erarbeitet werden, könnten direkt im Alltag angewendet, überprüft und angepasst werden. Probleme würden nicht theoretisch, sondern konkret im Lebenskontext der ­Patientinnen und Patienten bearbeitet, etwa bei der Selbstversorgung, beim Gehen in der eigenen Wohnung oder in der Kommunikation mit Angehörigen. „Der kontinuierliche Austausch im Team stellt sicher, dass alle Maßnahmen aufeinander aufbauen und die Patientinnen und Patienten ganzheitlich begleitet werden“, so die Physiotherapeutin. Besonders geeignet sei die ambulante Intensivtherapie für Menschen nach neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma sowie bei neurodegenerativen Erkrankungen in stabilen Phasen. Auch orthopädische oder komplexe funktionelle Einschränkungen könnten profitieren. Kinder mit Sprach- und Entwicklungsdefiziten fänden ebenfalls die Möglichkeit, intensiv gefördert zu werden. Grenzen sehe ihr Team dort, wo eine durchgehende medizinische Überwachung erforderlich ist oder die Belastbarkeit für ein ambulantes Setting nicht ausreicht. Angehörige profitieren ebenfalls von der wohnortnahen Therapie, da sie aktiv in den Therapieprozess einbezogen werden könnten. Gleichzeitig reduziere das Setting organisatorische Belastungen und ermögliche es, Fortschritte im Alltag mitzuerleben – „ein wichtiger Faktor für langfristige Stabilität“, betont Möller. In der Praxis werde die ambulante Intensivtherapie zudem häufig als Alternative bei langen Wartezeiten auf stationäre Reha genutzt. „Gerade nach Akutereignissen ist ein zeitnaher Therapiebeginn entscheidend“, sagt Möller. Sie stellt aber auch klar: „Die Genehmigungsprozesse sind teilweise komplex und erfordern eine enge Abstimmung mit Ärztinnen, Ärzten und Krankenkassen.“ Nichtsdestotrotz sei die ambulante Intensivtherapie für sie und ihr Team ein „zukunftsweisendes Modell, das weiter an Bedeutung gewinnen wird – insbesondere durch den demografischen Wandel und den Wunsch nach wohnortnaher Versorgung.“</p>
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		<title>Mit Frühstück nach Wunsch</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/mit-fruehstueck-nach-wunsch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 05:30:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
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					<description><![CDATA[Stellen Sie sich vor: Sie stehen nicht um sechs Uhr auf, nur weil es ein Dienstplan vorsieht. Sie schlafen aus, trinken in Ruhe ihren Kaffee und entscheiden selbst, wann ihr Tag beginnt. Genau dieses Stück selbstbestimmten Alltags und Würde wollen viele ältere Menschen auch dann nicht aufgeben, wenn sie auf Pflege angewiesen sind. Eine mögliche [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Stellen Sie sich vor: Sie stehen nicht um sechs Uhr auf, nur weil es ein Dienstplan vorsieht. Sie schlafen aus, trinken in Ruhe ihren Kaffee und entscheiden selbst, wann ihr Tag beginnt. Genau dieses Stück selbstbestimmten Alltags und Würde wollen viele ältere Menschen auch dann nicht aufgeben, wenn sie auf Pflege angewiesen sind. Eine mögliche Lösung in einer solchen Situation ist eine ambulant betreute Pflege-Wohngemeinschaft (ABWG). Sie gilt als Alternative zum klassischen Pflegeheim. Der Vorteil: Sie versprechen mehr Selbstbestimmung, mehr Alltag und mehr Nähe. Tobias Konrad, bis Januar Leiter von „Wirkommunal“, einer Abteilung des Kommunalunternehmens des Landkreises Würzburg (KU), erklärt im Gespräch mit der Lebenslinie, was dieses Wohnmodell ausmacht und für wen es geeignet ist. „Im Grunde ist die hauptsächliche Unterscheidung zwischen den ABWGs und dem klassischen Pflegeheim, dass Ersteres eine ambulante Wohnform ist, das heißt, eine häusliche Wohnform. Das hat nichts mit einer stationären Trägerschaft zu tun.“ Entscheidend sei die Autonomie. „Die Pflegebedürftigen oder deren Angehörigen entscheiden alles selbstbestimmt und müssen das auch.“ Diese Selbstbestimmung präge den Alltag unmittelbar. „Wenn jemand sagt, er ist ein Langschläfer und möchte später frühstücken, dann ist das so.“ Zeitliche Vorgaben gebe es nicht – ganz im Gegensatz zur stationären Pflege. Geeignet ist das Modell grundsätzlich für alle Pflegegrade. „Jeder, der einen Pflegegrad hat, kann in diese Wohnform einziehen“, erklärt Tobias Konrad, der sich bestens mit dem Thema Wohnen im Alter auskennt (die Lebenslinie berichtete zuletzt in der Ausgabe 2/24). Auch ein Verbleib bis zum Lebensende sei möglich. Grenzen gebe es dennoch. „Wenn jemand zum Beispiel eine starke Weglauftendenz hat oder sehr pflegeintensiv versorgt werden muss, dann muss man auch über einen Auszug sprechen.“ Überhaupt ist miteinander sprechen essenziell. Denn ein zentrales Merkmal sei die gemeinschaftliche Auswahl der Mitbewohnerinnen und -bewohner. Konflikte sollen so vermieden werden. Für Konrad entscheidend sei die Offenheit des Konzepts. „Wenn eine Mitbewohnerin oder ein Mitbewohner sagt, sie fahren jetzt in Urlaub, dann fahren sie.“ Pflegedienste, Betreuerinnen und Betreuer hätten lediglich einen „Gaststatus“ in der WG. Besuche, stellt Konrad heraus, müssten vorher in der Wohngemeinschaft abgesprochen werden. Eine wichtige Rolle spielen dem Experten zufolge die Angehörigen. „Es ist gewünscht und auch gefordert, dass sie gewisse Leistungen übernehmen.“ Herzstück sei „das Gremium der Selbstbestimmung“, in dem etwa entschieden werde, wie hoch das Haushaltsgeld sein soll. Unterstützt werden die maximal zwölf Bewohnerinnen und Bewohner in der Pflege und Hauswirtschaft. Das übernehmen (nach Wunsch) ambulante Dienste sowie Betreuungs- und Hauswirtschaftskräfte. „Sie kochen und können auch einfache pflegerische Leistungen erbringen.“ Wichtig zu wissen: Bei den Kosten nähert sich die Pflege-WG dem Pflegeheim an. „Sie liegen meist nur leicht darunter“, sagt Konrad. Denn: Neben Pflegeleistungen fallen Miete, Betreuungspauschalen und Hauswirtschaftskosten an. „Man hat eine nahezu 24-Stunden-Versorgung und das muss finanziert werden.“ Für „Wirkommunal“, als Moderatoren von ambulant betreuten Wohngemeinschaften, ist das WG-Konzept zukunftsweisend. Das sieht auch Tobias Konrad so: „Es ist ein wichtiger ergänzender Baustein in der regionalen Pflegeversorgung.“</p>
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		<title>Trinken, trinken, trinken?</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/trinken-trinken-trinken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 05:16:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
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					<description><![CDATA[Angehörige wissen, dass sie an sehr heißen Tagen kontinuierlich am Ball sein müssen: Trinkt der betagte Vater genug, nimmt die demenziell veränderte Mutter ausreichend Wasser zu sich? „Flüssigkeitsmangel ist wahrlich ein großes Problem im Alter, da der Körper dann weniger Reserven an Flüssigkeit hat“, sagt dazu der Würzburger Geriater Dr. Michael Schwab. Aber nicht allein [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Angehörige wissen, dass sie an sehr heißen Tagen kontinuierlich am Ball sein müssen: Trinkt der betagte Vater genug, nimmt die demenziell veränderte Mutter ausreichend Wasser zu sich? „Flüssigkeitsmangel ist wahrlich ein großes Problem im Alter, da der Körper dann weniger Reserven an Flüssigkeit hat“, sagt dazu der Würzburger Geriater Dr. Michael Schwab. Aber nicht allein durch das Alter, sondern auch durch Krankheiten und Medikamente können Regulationsmechanismen bei Seniorinnen und Senioren beeinträchtigt sein. Die meisten medizinischen Laien wissen inzwischen, wie wichtig Trinken an Hitzetagen ist. In den vergangenen Jahren wurde hierüber massiv aufgeklärt, und zwar konkret mit Blick auf alte Menschen, bei denen das Durstgefühl in vielen Fällen nachlässt. Vor allem bei Frauen ist das so. Dr. Michael Schwab hat es dennoch immer wieder mit den Konsequenzen des Mangels an Flüssigkeit gerade in der Geriatrie zu tun. „Leider gibt es aber keine verlässlichen Zeichen für Flüssigkeitsmangel“, erläutert Schwab. Mögliche subjektive Beschwerden könnten Schwäche, Verwirrtheit und Schwindelbeschwerden insbesondere beim Aufstehen sein. Dass immer wieder zum Teil drastische Fälle von Flüssigkeitsmangel auftauchen, erscheint angesichts der intensiven Aufklärungskampagnen erstaunlich. Doch Michael Schwab hatte vor gar nicht so langer Zeit erst wieder einen ganz konkreten Fall. „Eine 81 Jahre alte Seniorin, die zu Hause lebt, reduzierte ihre Trinkmenge, um Einlagen zu sparen und um nachts nicht so oft zur Toilette zu müssen, da sie inkontinent war“, schildert er. Wegen der geringen Menge an Harn entzündete sich die Blase: „Ich wurde am Morgen vom Ehemann gerufen, als er seine Frau im Dämmerzustand vorfand.“ Nach einer Infusion sei die Frau wieder wach und ansprechbar gewesen. Auch wenn nicht grundsätzlich Flüssigkeitsmangel als Beweis für einen plötzlich deutlich verschlechterten Zustand herbeigeführt werden kann: Während der warmen Jahreszeit liegt der Verdacht in jedem Fall nahe. „Im Hitzesommer 2003 starben in Europa rund 70.000 ältere Menschen zusätzlich wegen unzureichender Flüssigkeitsaufnahme, zum Teil begünstigt durch wassertreibende Medikamente“, so Dr. Schwab. In der Krankenhausbehandlung sähen er und seine Kolleginnen und Kollegen oft Patientinnen und Patienten, die mit akutem Nierenversagen aufgenommen werden, und zwar eindeutig ausgelöst durch einen Mangel an Flüssigkeit. Weil man betagten Angehörigen die Entscheidung über das Trinken nicht ganz alleine überlassen könne, rät der Arzt, die Flüssigkeitszufuhr zu kontrollieren: „Dabei hat sich bewährt, die angestrebte Trinkmenge zu Beginn des Tages bereitzustellen.“ So sieht man am Abend sofort, ob das Pensum geschafft wurde. Man darf dies aber auf keinen Fall völlig über den Kopf der Seniorin oder des Seniors hinweg tun: „Man sollte erklären, warum diese Menge zu trinken ist.“ Ein Liter sollte das Minimum sein. Klettern die Temperaturen über 30 Grad hinaus, liegt das Minimum bei zwei Litern: „Bei stärkerer Herz- oder Nierenschwäche muss die Trinkmenge aber mit der Ärztin oder dem Arzt besprochen werden.“</p>
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		<title>Zu viele Pillen?</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/zu-viele-pillen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 05:10:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn ältere Menschen in die Akutgeriatrie kommen, bringen sie oft lange Medikamentenlisten mit. Manchmal stehen darauf zehn, 15 oder sogar 20 Präparate. „Polymedikation ist im Alter wirklich schwierig“, sagt Natalie Preiß, Fachärztin für Neurologie und klinische Altersmedizin am Klinikum Main-Spessart in Lohr am Main. Die Chefärztin der Geriatrie betont: „Wir wollen nicht untertherapieren, aber wir [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ältere Menschen in die Akutgeriatrie kommen, bringen sie oft lange Medikamentenlisten mit. Manchmal stehen darauf zehn, 15 oder sogar 20 Präparate. „Polymedikation ist im Alter wirklich schwierig“, sagt Natalie Preiß, Fachärztin für Neurologie und klinische Altersmedizin am Klinikum Main-Spessart in Lohr am Main. Die Chefärztin der Geriatrie betont: „Wir wollen nicht untertherapieren, aber wir wollen auch nicht übertherapieren. Das ist die Gratwanderung.“ Problematische Polypharmazie macht sie nicht an einer starren Zahl fest, sondern spricht dann davon, „wenn Nebenwirkungen auftreten oder die Medikation mehr belastet als nutzt“. In der Klinik wird deshalb jede Verordnung überprüft: Warum nimmt der Mensch dieses Medikament? Gibt es eine klare Indikation? Und ist es unter den aktuellen Voraussetzungen noch sinnvoll? Die Zahlen würden zeigen, wie groß das Thema sei, betont die Ärztin. Obwohl nur rund 22,4 Prozent der gesetzlich Versicherten 65 Jahre und älter seien, entfielen 55,9 Prozent aller verordneten Arzneimittel auf diese Gruppe. Fast jede dritte Person über 65 Jahre nehme fünf oder mehr Medikamente ein, ab 80 Jahren sei es nahezu jede oder jeder zweite. „Zehn Medikamente am Tag sind nicht selten“, berichtet Preiß aus eigener Erfahrung. Entscheidend für die Abwägung sei für sie der individuelle Blick. Chronische Erkrankungen wie eine koronare Herzkrankheit (KHK), Diabetes oder Parkinson bedingen oft mehrere Präparate. Gleichzeitig fragt sie: Wie ist die Lebenserwartung? Wie stabil ist die Gesamtsituation? Und könnten neue Beschwerden wie Schwindel oder Verwirrtheit mit der Medikation zusammenhängen? Denn der alternde Körper reagiert anders. „Im Alter nimmt der Fettanteil zu, das Körperwasser wird weniger“, erklärt Preiß. Lipophile Medikamente reichern sich stärker an und wirken länger, wasserlösliche erreichen schneller höhere Spiegel. Hinzu kämen veränderte Nieren- und Leberfunktion sowie eine erhöhte Empfindlichkeit des Nervensystems. Studien mit Hochbetagten seien noch immer zu selten, so die Expertin. Symptome wie Stürze, Schwindel oder kognitive Einbußen werden häufig dem Alter zugeschrieben. Dabei können sie Nebenwirkungen sein. Besonders hellhörig wird Preiß, wenn Beschwerden kurz nach Beginn der Medikamenteneinnahme oder Wechsel eines Medikaments auftreten. Dann gilt: prüfen, nicht bagatellisieren. Kritisch sieht sie bestimmte Wirkstoffgruppen, die als potenziell inadäquate Medikamente gelten. In Deutschland listet die Priscus-Liste 221 Wirkstoffe auf. Laut AOK-Daten erhalten 47,6 Prozent der Versicherten mindestens einmal jährlich ein solches Präparat. „Aber nicht jede Verordnung ist automatisch falsch“, betont sie. Einnahmedauer, Dosis und Indikation seien entscheidend. Nichtmedikamentöse Maßnahmen wie Bewegung, Gewichtsreduktion oder psychotherapeutische Angebote könnten helfen, die Medikamentenzahl zu senken. „Bewegung ist wichtig“, sagt Preiß. Doch bei hochbetagten, multimorbiden Menschen lasse sich nicht alles kompensieren. Medikamente seien oft notwendig, Alternativen müssten individuell geprüft werden. Besonders sensibel ist das Absetzen langjähriger Präparate. „Viele sagen: Das habe ich schon immer genommen“, berichtet sie. Veränderungen brauchen Erklärung, Zeit und Einbindung der Angehörigen. Ihr Appell ist klar: „Nie eigenmächtig absetzen, immer das Gespräch suchen!“ Denn gute Medikation im Alter ist kein Automatismus, sondern ein gemeinsamer Prozess.</p>
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