<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Aktuell &#8211; Lebenslinie</title>
	<atom:link href="https://www.lebenslinie-magazin.de/rubrik/aktuell/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.lebenslinie-magazin.de</link>
	<description>Gesundheitsmagazin für Mainfranken</description>
	<lastBuildDate>Fri, 17 Apr 2026 19:44:43 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	
	<item>
		<title>Singen für die Seele öffnet Herzen und kann Trauer in Bewegung bringen</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/singen-fuer-die-seele-oeffnet-herzen-und-kann-trauer-in-bewegung-bringen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sandra Redlich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 19:44:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lebenslinie-magazin.de/?p=20414</guid>

					<description><![CDATA[Mit dem neuen Angebot „Singen für die Seele – ein Angebot für Trauernde“ laden die Malteser in Würzburg Menschen ein, die einen Verlust erlebt haben und ihrer Trauer auf behutsame Weise Ausdruck verleihen möchten. Gemeinsames Singen kann Trost spenden, das Herz öffnen und helfen, Gefühle sanft in Bewegung zu bringen. In einem geschützten und achtsam [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem neuen Angebot „Singen für die Seele – ein Angebot für Trauernde“<br />
laden die Malteser in Würzburg Menschen ein, die einen Verlust erlebt haben und ihrer<br />
Trauer auf behutsame Weise Ausdruck verleihen möchten.<br />
Gemeinsames Singen kann Trost spenden, das Herz öffnen und helfen, Gefühle sanft in Bewegung zu bringen. In einem geschützten und achtsam begleiteten Rahmen werden Herzenslieder, einfache<br />
Melodien und heilsame Gesänge gesungen. Dabei steht nicht die musikalische Leistung im<br />
Vordergrund, sondern das Erleben der eigenen Stimme als stärkenden Anker – für die<br />
Verbindung mit sich selbst, mit anderen und mit dem, was innerlich bewegt.<br />
„Singen kann Menschen in Trauer erreichen, auch dort, wo Worte fehlen“, sagt Heike Heller,<br />
Hospiz-Koordinatorin. „Wir freuen uns auf alle, die kommen möchten – und auf das gemeinsame Erklingen.“</p>
<p>Das Angebot richtet sich an trauernde Menschen unabhängig davon, wie lange der Verlust zurückliegt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich; lediglich die Bereitschaft, sich auf Klang, Gemeinschaft und den Moment einzulassen.</p>
<p>Die Treffen werden angeleitet und begleitet und finden an folgenden Terminen statt:<br />
<strong>24. April, 22. Mai, 12. Juni und 17. Juli 2026</strong>, jeweils von <strong>18.00 bis 19.30</strong> <strong>Uhr</strong>.<br />
Veranstaltungsort ist die Diözesangeschäftsstelle des Malteser Hilfsdienst e. V., Mainaustraße 45, 97082 Würzburg.</p>
<p>Weitere Informationen erhalten Interessierte beim Referat Hospizarbeit des Malteser<br />
Hilfsdienst e. V. telefonisch unter 0931.4505227 oder per E-Mail an: <a href="hospiz-wue@malteser.org">hospiz-wue@malteser.org</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Wir schaffen was!“ Zweiter Fachtag des Projekts „Schaff &#124; Räume &#124; Rhön-Grabfeld“</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/wir-schaffen-was-zweiter-fachtag-des-projekts-schaff-raeume-rhoen-grabfeld/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sandra Redlich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 20:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lebenslinie-magazin.de/?p=20408</guid>

					<description><![CDATA[Am Samstag, den 25. April 2026 ab 11:30 Uhr lädt die Kulturagentur Rhön-Grabfeld zum zweiten jährlichen Fachtag des Projekts „Schaff &#124; Räume &#124; Rhön-Grabfeld“ in die Trinkkur- und Wandelhalle (Jahnpromenade 2, 97631 Bad Königshofen) ein. Der Fachtag bietet Raum für Begegnung, Austausch und neue Ideen zur kulturellen Teilhabe und zur Stärkung des demokratischen Miteinanders im [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag, den 25. April 2026 ab 11:30 Uhr lädt die Kulturagentur Rhön-Grabfeld zum<br />
zweiten jährlichen Fachtag des Projekts „Schaff | Räume | Rhön-Grabfeld“ in die Trinkkur-<br />
und Wandelhalle (Jahnpromenade 2, 97631 Bad Königshofen) ein. Der Fachtag bietet<br />
Raum für Begegnung, Austausch und neue Ideen zur kulturellen Teilhabe und zur Stärkung<br />
des demokratischen Miteinanders im Landkreis.</p>
<div id="attachment_20410" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-20410" class="wp-image-20410 size-medium" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Fachtag_Thuenen_Anand-Anders_3-300x192.jpg" alt="" width="300" height="192" /><p id="caption-attachment-20410" class="wp-caption-text">Fachtag Impuls. Foto: Anand Anders</p></div>
<p>Unter dem Motto „Wir schaffen was!“ sind Vereine, Initiativen, Kulturschaffende, Vertrete-<br />
rinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger<br />
herzlich eingeladen, sich einzubringen und die kulturelle Zukunft der Region aktiv mitzugestalten.</p>
<p>Ziel des Projekts ist es, das bestehende Kulturangebot in den aktiven Kommunen des<br />
Landkreises sichtbarer zu machen und zu stärken, Kulturschaffende, Vereine und Initiativen gezielt zu unterstützen und neue, niedrigschwellige Kulturangebote für alle Menschen<br />
im Landkreis zu schaffen. Dazu wird ein flexibles Baukastensystem entwickelt, das passgenaue Werkzeuge und eine angemessene Begleitung für engagierte Akteurinnen und Akteure im ländlichen Raum bietet.</p>
<p>„Kultur ist kein Luxus, sondern Grundlage eines demokratischen Miteinanders.“ –<br />
Mit diesem Leitgedanken möchte die Kulturagentur Rhön-Grabfeld anregen, gemeinsam neue<br />
Perspektiven für kulturelles Leben auf dem Land zu entwickeln. Neben inspirierenden Kurzvorträgen, kreativen und dialogorientierten Workshops wird zudem der nächste Kulturpartner des Projekts bekanntgegeben.</p>
<p>Für Verpflegung ist gesorgt. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung bis 19. April 2026<br />
per E-Mail an: <a href="mailto:schaff-raeume@rhoen-grabfeld.de">schaff-raeume@rhoen-grabfeld.de</a> oder<br />
über <a href="https://kultur.rhoen-grabfeld.de/die-kulturagentur-rhoen-grabfeld/veranstaltungskalender?v=a101981f-0614-489c-a95d-e4581397b06a">kultur.rhoen-grabfeld.de/die-kulturagentur-rhoen-grabfeld/veranstaltungskalender</a> wird gebeten.<br />
Das Projekt „Schaff | Räume | Rhön-Grabfeld“ ist Teil des bundesweiten Förderprogramms<br />
„Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken“, das vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) sowie der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) gefördert<br />
wird. Programmpartner ist das Bundesministerium des Innern (BMI).</p>
<p>Mit einer Förderung von rund 1,5 Millionen Euro über fünf Jahre, ergänzt durch eine Kofinanzierung durch den Freistaat Bayern, kann der Landkreis Rhön-Grabfeld in den kommenden Jahren gezielt in den Ausbau und die Vernetzung seiner kulturellen Strukturen investieren.</p>
<p><strong>Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken.</strong></p>
<p>„Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken.“ ist ein Programm für Kultur, Beteiligung und Demokratie. Es richtet sich an ländliche, insbesondere strukturschwache ländliche Regionen in ganz Deutschland. Gefördert wird „Aller.Land“ durch den Beauftragten der<br />
Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) sowie durch die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Programmpartner ist das Bundesministerium des Innern (BMI). Der Bund stellt<br />
für das Programm von 2023 bis 2030 insgesamt 69,4 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung (BULEplus) sowie aus Mitteln<br />
der bpb zur Verfügung.<br />
<a href="https://www.allerland-programm.de/">www.allerland-programm.de</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn aus Zerbrechlichkeit Kraft erwächst</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/wenn-aus-zerbrechlichkeit-kraft-erwaechst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 14:39:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lebenslinie-magazin.de/?p=20180</guid>

					<description><![CDATA[„Man entdeckt wie viel Kraft in einem steckt, auch wenn die Krankheit einem vor große Prüfungen stellt. Du erkennst, wie viel du wirklich durchstehen kannst, selbst wenn du das vorher nie gedacht hättest“, schreibt die österreichische Autorin Martina Karner in ihrem aktuellen Buch „Gebrochen, aber nicht verloren“. Als ganzheitliche Ernährungs- und Gesundheitscoachin begleitet sie seit [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-20181 alignleft" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Buch-Cover-Gebrochen-1-194x300.jpg" alt="" width="194" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Buch-Cover-Gebrochen-1-194x300.jpg 194w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Buch-Cover-Gebrochen-1-664x1024.jpg 664w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Buch-Cover-Gebrochen-1-995x1536.jpg 995w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Buch-Cover-Gebrochen-1-1327x2048.jpg 1327w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Buch-Cover-Gebrochen-1-218x336.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Buch-Cover-Gebrochen-1-scaled.jpg 1659w" sizes="(max-width: 194px) 100vw, 194px" />„Man entdeckt wie viel Kraft in einem steckt, auch wenn die Krankheit einem vor große Prüfungen stellt. Du erkennst, wie viel du wirklich durchstehen kannst, selbst wenn du das vorher nie gedacht hättest“, schreibt die österreichische Autorin Martina Karner in ihrem aktuellen Buch „Gebrochen, aber nicht verloren“. Als ganzheitliche Ernährungs- und Gesundheitscoachin begleitet sie seit Jahren Menschen in den unterschiedlichsten Lebenslagen. Nun erzählt sie ihre eigene, bewegende Geschichte. Krankheit wurde für sie zum ständigen Begleiter. Diagnose reihte sich an Diagnose. Eine belastende Zeit – körperlich und seelisch. Wie hält man so etwas aus? Kontrollverluste, Neuanfänge, Selbstzweifel. Ein Patentrezept gebe es nicht. Doch sie sagt: „Bei mir war es der Wille, dass es nicht das Ende bedeutet, sondern dass es immer noch Möglichkeiten gibt. Das hat mich motiviert weiterzumachen.“ Durch Krankheiten und Diagnosen breche Vieles weg, man habe das Gefühl, dass Krankheit das Leben bestimme. „Aber man hat trotzdem noch viel, was funktioniert. Und darauf kann man sich fokussieren“, betont sie im Gespräch mit der Lebenslinie. Krankheit bedeute, dass man sich mit seinen (trüben) Gedanken alleine fühle. „Man denkt, man kämpft alleine. Man glaubt, man hat diese Gedanken alleine. Aber es gibt ganz viele Menschen, die solche Gedanken haben“, erklärt die Autorin. Auch die positivsten Menschen haben Zweifel.“ Ihr Buch, das sich an Betroffene, Angehörige sowie an alle, die sich mit Resilienz, innerem Wachstum und Umgang mit Krisen auseinandersetzen möchten, richtet, hat ein Ziel: „Ich wollte zeigen, dass diese beiden Seiten dazugehören und man auch zweifeln darf. Das bedeutet nicht, dass man schwach ist. Zweifel, Traurigkeit, Mut und Hoffnung sind zwei Seiten derselben Erfahrung.“ Ihr Buch sei kein Ratgeber. Es gehe nicht darum, Lösungen vorzugeben. Ihre persönlichen Schilderungen sollen helfen: „Krankheit hat mich gezwungen, meinen Körper neu wahrzunehmen. Ich war immer sehr aktiv, habe viel Sport gemacht. Dann kam dieser harte Cut, dass nichts mehr ging. Das war schwer zu akzeptieren. Aber ich habe immer versucht, das zu machen, was möglich war.“ Ihre Konsequenz: Sie hat versucht, ihren Körper zu unterstützen. Ernährung war für sie dabei ein zentrales Thema. „Ich habe mich intensiver mit Nährstoffen und ganzheitlicher Gesundheit beschäftigt. Ich habe gemerkt, dass der Heilungsprozess besser verlaufen kann, wenn man den Körper gut dabei unterstützt.“ Sie sagt aber auch: „Es gibt keine Lösung, die immer und für alle funktioniert. Ich wollte jedoch immer mein Bestmögliches geben – mit dem Wissen, das ich hatte.“ Für sie persönlich war vor allem ein Aspekt ausschlaggebend: „Ich glaube, mir hat geholfen, dass ich mir selbst vertraut habe. Ich war viel allein und musste vieles allein schaffen. Dadurch habe ich gesehen, dass ich mehr kann, als ich dachte“, erinnert sie sich zurück und macht nachdrücklich klar: „Hilfe anzunehmen ist wichtig, aber durch den Prozess gehen muss man allein.“ Sie selbst habe außerdem gelernt, nicht den perfekten Tag zu erwarten, sondern jeden Tag eine kleine Sache einzubauen, die ihr Freude macht. Lesen, Musik hören, draußen sein, Wissen sammeln. Es geht darum, „nicht nur an die eigene Krankheit zu denken“. Halt in schweren Zeiten habe ihr auch das Thema Ernährung gegeben. „Sie ist ein Anker, wenn vieles unsicher ist. Mit dem, was ich auswähle, kann ich meinen Körper unterstützen, Schmerzen reduzieren und mir selbst etwas Gutes tun.“ Ihre Botschaft an all jene, die sich gerade in schwierigen Situationen befinden: „Man darf an sich glauben. Es ist okay, Dinge zu fühlen und durchzumachen. Vertraut auf eure eigenen Stärken – auch dann, wenn andere sie nicht sehen.“</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Geburtstagssymposium ehrte Christoph Reiners</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/geburtstagssymposium-ehrte-christoph-reiners/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sandra Redlich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2026 19:08:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lebenslinie-magazin.de/?p=20167</guid>

					<description><![CDATA[Prof. Dr. Dr. h.c. Christoph Reiners leitete von 1994 bis 2010 die Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin des Uniklinikums Würzburg (UKW). Außerdem lenkte er von 2001 bis 2015 als Ärztlicher Direktor die Geschicke des unterfränkischen Krankenhauses der Maximalversorgung. Neben den Erfolgen in diesen Führungsrollen war seine Karriere von vielen wissenschaftlichen, klinischen und humanitären Leistungen geprägt. [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="attachment_20168" style="width: 333px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-20168" class="wp-image-20168 " src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/Reiners-e1774810909188-300x300.jpg" alt="" width="323" height="323" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/Reiners-e1774810909188-300x300.jpg 300w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/Reiners-e1774810909188-1022x1024.jpg 1022w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/Reiners-e1774810909188-150x150.jpg 150w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/Reiners-e1774810909188-218x218.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/Reiners-e1774810909188-768x770.jpg 768w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/Reiners-e1774810909188.jpg 1337w" sizes="(max-width: 323px) 100vw, 323px" /><p id="caption-attachment-20168" class="wp-caption-text">Prof. Dr. Christoph Reiners wurde anlässlich seines 80. Geburtstags für sein Lebenswerk mit einem Symposium am Uniklinikum Würzburg geehrt. Foto: Anna Wenzl / UKW</p></div>
<p>Prof. Dr. Dr. h.c. Christoph Reiners leitete von 1994 bis 2010 die Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin des Uniklinikums Würzburg (UKW). Außerdem lenkte er von 2001 bis 2015 als Ärztlicher Direktor die Geschicke des unterfränkischen Krankenhauses der Maximalversorgung. Neben den Erfolgen in diesen Führungsrollen war seine Karriere von vielen wissenschaftlichen, klinischen und humanitären Leistungen geprägt. Das UKW nahm den diesjährigen 80. Geburtstag des Mediziners zum Anlass, sein Lebenswerk mit einem eintägigen Symposium zu ehren. Auf Einladung von Prof. Dr. Andreas Buck, Reiners Nachfolger als Direktor der Klinik für Nuklearmedizin, kamen am 21. März dieses Jahres rund 100 Gäste im Hörsaal des Zentrums für Innere Medizin (ZIM) des UKW zusammen. Während in den Vorträgen des Nachmittags namhafte Fachleute – viele von ihnen langjährige berufliche Weggefährten des Jubilars – zu aktuellen nuklearmedizinischen Themen referierten, setzten die Grußworte und Vorträge des Vormittags Schlaglichter auf Reiners Wirken und seine Persönlichkeit.</p></div>
<div><b>Als Ärztlicher Direktor für das Uniklinikum Würzburg prägend</b></div>
<div>Laut Prof. Dr. Stephan Hackenberg wurde das heutige Bild des UKW in zahlreichen Aspekten maßgeblich von Christoph Reiners geprägt. „Viele unserer infrastrukturellen und inhaltlichen Schwerpunkte entstanden in der Zeit, in der Sie Ärztlicher Direktor des Uniklinikums waren“, unterstrich der aktuelle stellvertretende „ÄD“ in seiner Ansprache. Sehr hilfreich seien hierbei – neben der guten internen Vernetzung – oft auch Reiners außergewöhnlich gute Kontakte in die Politik gewesen. Dazu passend zitierte Prof. Dr. Markus Luster, ehemaliger nuklearmedizinischer Oberarzt des UKW, in seiner Laudatio die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, die dem Geehrten hohes diplomatisches Geschick und Charme bescheinigte.</div>
<div><b>Konsequenter Einsatz für Strahlenschutz</p>
<p></b>Für die Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin konstatierte deren Präsident Prof. Michael Schäfers: „Wenn wir heute auf Ihr Leben und Wirken schauen, dann sehen wir einen Menschen, der unser Fach über Jahrzehnte hinweg geprägt hat – mit intellektueller Klarheit, klinischer Verantwortung, internationalem Weitblick und nicht zuletzt mit menschlicher Zuwendung.“ Besonders hob Schäfers Reiners Einsatz für den Strahlenschutz hervor. In Gremien wie der Strahlenschutzkommission habe er immer wieder dafür geworben, Strahlenanwendungen weder zu bagatellisieren, noch zu dämonisieren.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div><b>Medizinische Hilfe für Tschernobylkinder</b></div>
<p style="font-size: 14px; font-family: 'Open Sans', Arial, sans-serif;">
<div>Internationale Anerkennung erwarb sich der Würzburger Nuklearmediziner insbesondere für seine Arbeiten zum Schilddrüsenkarzinom. Mehrfach kam in den Laudationes auch sein humanitäres Engagement zur Sprache: So wurde auf Reiners Initiative 1996 am UKW der gemeinnützige Verein „Medizinische Hilfe für Tschernobylkinder“ gegründet. Dessen Ziel war es, in Folge der Nuklearkatastrophe von 1986 über 250 an Schilddrüsenkrebs erkrankten Kindern eine möglichst gute Therapie und Nachsorge zu bieten. Als Beleg der erfolgreichen, mittlerweile abgeschlossenen Arbeit zeigte Dr. Johannes Biko, Nuklearmediziner und Reiners zentraler Wegbegleiter bei diesem Hilfsangebot, auf dem Symposium ausgewählte Beispiele aus weit über 200 Geburtsanzeigen und Babyfotos, zugeschickt von ehemaligen Kinderpatientinnen und -patienten, die jetzt ihrerseits dankbare Eltern sind.</div>
<div><b>Ein Motor der Digitalisierung</b></div>
<p style="font-size: 14px; font-family: 'Open Sans', Arial, sans-serif;">
<div>Prof. Reiners selbst erinnerte in seinem Vortrag an weitere Aspekte aus seiner Zeit als Ärztlicher Direktor des UKW, die ihm rückblickend besonders wichtig erscheinen. Dazu zählt sein Einsatz für eine fortschrittliche, patientenorientierte nuklearmedizinische Station im 2009 eröffneten ZIM. Außerdem trieb er, selbst ein früher Experte für medizinische Informatik, ab dem Jahr 2002 mit Nachdruck die schrittweise Digitalisierung am UKW voran. Mit messbarem Erfolg: Beim Digitalradar-Score 2024, der die digitale Reife der deutschen Krankenhäuser misst, kam das Würzburger Uniklinikum auf den ersten Platz. Auch als Seniorprofessor war seine IT-Expertise gefragt. So koordinierte Reiners von 2018 bis 2023 das von der Bayerischen Staatsregierung geförderte Projekt „Digitalisierungszentrum Präzisions- und Telemedizin (DZ.PTM)“</div>
<p style="font-size: 14px; font-family: 'Open Sans', Arial, sans-serif;">
<div id="attachment_20170" style="width: 533px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-20170" class="wp-image-20170" style="font-family: 'Open Sans', Arial, sans-serif; font-size: 14px;" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/Buck_Reiners-1024x870.jpg" alt="" width="523" height="445" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/Buck_Reiners-1024x870.jpg 1024w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/Buck_Reiners-300x255.jpg 300w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/Buck_Reiners-1536x1305.jpg 1536w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/Buck_Reiners-218x185.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/Buck_Reiners.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 523px) 100vw, 523px" /><p id="caption-attachment-20170" class="wp-caption-text">Prof. Dr. Christoph Reiners (rechts) mit Prof. Dr. Andreas Buck, seinem Nachfolger als Direktor der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin am Uniklinikum Würzburg. Foto: Anna Wenzl / UKW</p></div>
<p style="font-size: 14px;">
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schnelle Hilfe per Smartphone: App ermöglicht erfolgreiche Reanimation in Würzburg – Erfolgreicher Einsatz zeigt Wirkung des digitalen Netzwerks</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/schnelle-hilfe-per-smartphone-app-ermoeglicht-erfolgreiche-reanimation-in-wuerzburg-erfolgreicher-einsatz-zeigt-wirkung-des-digitalen-netzwerks/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sandra Redlich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2026 18:50:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lebenslinie-magazin.de/?p=20161</guid>

					<description><![CDATA[Seit der Inbetriebnahme der Ersthelfer-App „TEAM Bayern – Lebensretter“ durch den Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Würzburg am 11. Februar 2026 haben sich in der Region bereits 971 Personen registriert. Bis zum 25. März 2026 wurde die App durch die Integrierte Leitstelle Würzburg in 58 Fällen zur Alarmierung eingesetzt. In neun Fällen konnten registrierte Ersthelfer [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit der Inbetriebnahme der Ersthelfer-App „TEAM Bayern – Lebensretter“ durch den<br />
Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Würzburg am 11. Februar 2026<br />
haben sich in der Region bereits 971 Personen registriert. Bis zum 25. März 2026 wurde die App<br />
durch die Integrierte Leitstelle Würzburg in 58 Fällen zur Alarmierung eingesetzt. In neun Fällen<br />
konnten registrierte Ersthelfer in unmittelbarer Nähe eines Notfallpatienten geortet und gezielt zum<br />
Einsatzort geleitet werden. Ein besonders eindrucksvolles Beispiel für die Wirksamkeit des<br />
Systems ereignete sich am 19. März 2026 in der Würzburger Altstadt: Hier führte die Alarmierung<br />
zu einer erfolgreichen Wiederbelebung.</p>
<p><strong>Schnelles Eingreifen rettet Leben<br />
</strong><br />
Am 19. März 2026 ging um 16:50 Uhr bei der Integrierten Leitstelle Würzburg ein Notruf über einen<br />
Mann mit Verdacht auf Herz-Kreislauf-Stillstand ein. Neben Rettungswagen und Notarzt wurden<br />
über die Ersthelfer-App vier registrierte Helfer alarmiert. Bereits nach rund vier Minuten trafen die<br />
ersten beiden Ersthelfer Florian Hauck und Jakob Hove am Einsatzort ein und begannen<br />
umgehend mit ihren Wiederbelebungsmaßnahmen. Hauck erhielt den Alarm nach Feierabend zu<br />
Hause. Er ist Notfallsanitäter und absolviert derzeit als Arzt das Praktische Jahr. Hove ist aktuell<br />
Praktikant im Juliusspital und plant ein Medizinstudium.</p>
<p>Kurz darauf wurde die Versorgung durch den ebenfalls alarmierten Anästhesisten und Notarzt<br />
Benedikt Lother ergänzt. Auch er war gerade auf dem Heimweg, als die App ihn alarmierte. Ein<br />
weiterer Helfer brachte zusätzlich einen Defibrillator zur Einsatzstelle, mit dem noch vor Eintreffen<br />
des Rettungsdienstes zweimal ein lebensrettender Schock abgegeben werden konnte. Der Patient<br />
wurde anschließend unter Begleitung der diensthabenden Notärztin Dr. Elisabeth Bösl in das<br />
Universitätsklinikum Würzburg transportiert und erreichte die Klinik um 17:33 Uhr.</p>
<p><strong>Warum die App wichtig ist<br />
</strong><br />
Die Ersthelfer-App verfolgt das Ziel, die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes bei einem<br />
Herz-Kreislauf-Stillstand entscheidend zu verkürzen. Durch die gezielte Alarmierung von<br />
qualifizierten Helfern in unmittelbarer Nähe können lebensrettende Maßnahmen wie die Herz-<br />
Lungen-Wiederbelebung und der Einsatz eines Defibrillators deutlich früher beginnen. Dies erhöht<br />
die Überlebenschancen der Betroffenen erheblich.</p>
<p>„Wir freuen uns sehr über das schnelle Engagement so vieler Menschen in unserer Region:<br />
971 Registrierungen sind ein starkes Signal. Gleichzeitig müssen wir das Helfernetzwerk weiter<br />
verdichten. Je mehr Menschen mitmachen, desto größer die Chance, dass bei einem Notfall<br />
schnell qualifizierte Hilfe vor Ort beginnt“, sagt Christine Haupt-Kreutzer, Vorsitzende des<br />
Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Würzburg.<br />
<strong><br />
Wer kann sich registrieren?</strong></p>
<div id="attachment_20162" style="width: 235px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-20162" class="wp-image-20162 size-medium" style="font-size: 15.0766px; font-family: 'Open Sans', Arial, sans-serif;" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/Ersthelfer-App-by-Christina-Hoessel-1-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /><p id="caption-attachment-20162" class="wp-caption-text">Ein Ersthelfer zeigt an einer Übungspuppe, wie mithilfe der App die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch gezielte Wiederbelebungsmaßnahmen überbrückt werden kann. Foto: Christina Hössel</p></div>
<p>Die App „TEAM Bayern – Lebensretter“ richtet sich an Personen ab 18 Jahren mit Kenntnissen in<br />
der Herz-Lungen-Wiederbelebung, beispielsweise durch einen Erste-Hilfe-Kurs mit mindestens neun Unterrichtseinheiten. Darüber hinaus können sich auch fachlich qualifizierte Personen aus Rettungsdienst, Pflege, Feuerwehr und Hilfsorganisationen registrieren. Für die Freischaltung ist<br />
unter anderem eine Legitimation erforderlich; die Berechtigungen werden in der Regel für zwei<br />
Jahre erteilt.</p>
<p><strong>Starkes Netzwerk für die Region</strong></p>
<p>An der Einführung und Umsetzung des Systems sind zahlreiche Partner beteiligt. Dazu zählen der<br />
Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Würzburg, die Integrierte Leitstelle<br />
Würzburg sowie zahlreiche Feuerwehren, Rettungs- und Hilfsorganisationen und Kliniken in den<br />
Landkreisen Würzburg, Kitzingen und Main-Spessart sowie in der Stadt Würzburg. Gemeinsam bilden sie ein leistungsfähiges Netzwerk für schnelle Hilfe im Notfall.</p>
<p>Jede zusätzliche Registrierung kann im Ernstfall entscheidend sein. Bürgerinnen und Bürger sind<br />
daher aufgerufen, sich zu registrieren und Teil dieses wichtigen Helfernetzwerks zu werden. Bei<br />
Fragen zur Ersthelfer-App steht der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung<br />
Würzburg per E-Mail an <a href="mailto:zrf-ersthelfer@lra-wue.bayern.de">zrf-ersthelfer@lra-wue.bayern.de</a> zur Verfügung.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„High Protein“-Schokoladenhasen täuschen über hohen Kaloriengehalt hinweg</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/high-protein-schokoladenhasen-taeuschen-ueber-hohen-kaloriengehalt-hinweg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sandra Redlich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 21:48:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lebenslinie-magazin.de/?p=20152</guid>

					<description><![CDATA[Schokoladenhasen, Festtagsmenüs, aber auch neue Trends wie „High Protein“-Süßigkeiten prägen das Osterangebot in Supermärkten. Menschen mit Diabetes Typ 1 und Typ 2 können Ostereierspezialitäten und Feiertagsmenüs unbeschwert genießen. Wichtig ist, den Glukosespiegel im Blick zu behalten und sich nicht von vermeintlich „gesünderen“ Produktversprechen täuschen zu lassen. Darauf weist die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><strong>Schokoladenhasen, Festtagsmenüs, aber auch neue Trends wie „High Protein“-Süßigkeiten prägen das Osterangebot in Supermärkten. Menschen mit Diabetes Typ 1 und Typ 2 können Ostereierspezialitäten und Feiertagsmenüs unbeschwert genießen. Wichtig ist, den Glukosespiegel im Blick zu behalten und sich nicht von vermeintlich „gesünderen“ Produktversprechen täuschen zu lassen. Darauf weist die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe hin und gibt Tipps für ein ausgewogenes Osterfest.</p>
<p></strong>Neben Fitnessriegeln und Pulverzusätzen für Getränke werden immer häufiger auch Süßwaren mit dem Hinweis „proteinreich“ beworben – besonders jetzt vor Ostern. Auf der Verpackung eines Produkts wirbt ein Sport treibender Hase für proteinreiche und zuckerarme Schokolade. Ein Blick auf die Nährwertangaben verrät, dass diese auf 100 Gramm neben 28 Gramm Eiweiß auch<br />
40 Gramm Fett, 26 Gramm Kohlenhydrate und 2.195 kJ / 529 kcal enthält. Ein vergleichbarer herkömmlicher Schokoladenhase enthält weniger Fett und etwa die gleichen Kalorien.</p>
<p>„Produkte mit dem Zusatz ‚High Protein‘ wirken oft gesünder, sind aber weiterhin hochkalorisch und fettreich, fördern also die Gewichtszunahme. Menschen mit Diabetes mellitus müssen jedoch häufig auf ihr Gewicht achten. Außerdem brauchen sie bei einer ausgewogenen Ernährung auch keine zusätzlichen Eiweißprodukte. Entscheidend ist vielmehr, den Glukosespiegel im Blick zu behalten und bewusst zu genießen“, sagt Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. Eiweiß ist ein wichtiger Nährstoff, wird jedoch über eine normale Ernährung ausreichend aufgenommen. Zu viel davon kann den Körper zusätzlich belasten – insbesondere bei bestehenden Nierenerkrankungen wie einer diabetischen Nephropathie. Ein genauer Blick auf die Nährwertangaben ist daher sinnvoll.</p>
<p><strong>Genuss ist erlaubt – mit Blick auf den Stoffwechsel</strong><br />
Ob Schokoladenhase, Osterzopf oder Festtagsbraten: Menschen mit Diabetes müssen nicht grundsätzlich auf bestimmte Lebensmittel verzichten. „Auch mit Diabetes können Menschen Ostern genießen wie alle anderen. Süßigkeiten und klassische Festtagsgerichte sind erlaubt – wichtig ist, den Glukosespiegel zu kontrollieren und bei Bedarf die Therapie anzupassen. Wer zusätzlich auf die Kalorien achtet, kann die Feiertage ohne schlechtes Gewissen erleben“, so Mattig-Fabian. Gerade an Feiertagen stehen oft mehrere Mahlzeiten am Tag auf dem Programm. Ein bewusster Umgang mit Portionsgrößen hilft, den Überblick zu behalten und Stoffwechselschwankungen zu vermeiden.</p>
<p><strong>Auch Bewegung gehört zum Osterfest dazu</strong><br />
Neben dem Essen spielt Bewegung eine wichtige Rolle. Viele Menschen sind an den Feiertagen weniger aktiv als im Alltag. „Wer viel sitzt und gleichzeitig mehr isst, bringt den Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht. Schon einfache Aktivitäten wie Osterspaziergänge, eine Fahrradtour oder eine ausgedehnte Ostereiersuche helfen, den Glukosespiegel stabil zu halten“, erklärt Mattig-Fabian und ergänzt: „Schon Goethe wusste in seinem Osterspaziergangsgedicht um die heilenden Kräfte der Natur: ‚Zufrieden jauchzet Groß und Klein. Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein.‘“ Ein Spaziergang nach dem Essen oder gemeinsame Aktivitäten im Freien lassen sich leicht in den Tagesablauf für die ganze Familie integrieren.</p>
<p><strong>Kinder: Süßigkeiten bewusst begrenzen</strong><br />
Für Kinder mit Typ-1-Diabetes gehört das Osternest genauso dazu wie für andere Kinder. Dennoch sollten Eltern die Menge an Süßigkeiten im Blick behalten. Besonders Schokolade, Marzipan und Gebäck aus Weißmehl können den Blutzucker schnell ansteigen lassen. Es kann sinnvoll sein, im Vorfeld Absprachen zu treffen – etwa mit Verwandten, die Geschenke mitbringen. Auch Alternativen wie kleine Spielsachen oder gemeinsame Aktivitäten können das Osternest ergänzen.</p>
<p><strong>Tipps für entspannte Feiertage</strong><br />
Für ein gelungenes Osterfest empfiehlt diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe:</p>
<ul style="font-weight: 400;">
<li>Süßigkeiten bewusst auswählen und Mengen im Blick behalten</li>
<li>Mahlzeiten planen und auf Ausgewogenheit achten</li>
<li>Bewegung (Osterspaziergang) fest in den Tag einbauen</li>
<li>Glukosewerte regelmäßig kontrollieren</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">Mehr Informationen rund um Ostern finden Interessierte hier:<br />
<a href="https://www.diabetesde.org/gesund_leben_mit_diabetes/ernaehrungswissen_diabetes_be_kalorien/was_ist_drin_naschen_zu_ostern">www.diabetesde.org/gesund_leben_mit_diabetes/ernaehrungswissen_diabetes_be_kalorien/was_ist_drin_naschen_zu_ostern</a></p>
<p style="font-weight: 400;">
<a href="https://www.diabetesde.org/system/files/documents/cl_diabetesde_ostersuessigkeiten_2019.pdf">www.diabetesde.org/system/files/documents/cl_diabetesde_ostersuessigkeiten_2019.pdf</a></p>
<p style="font-weight: 400;">
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Umweltstation der Stadt Würzburg im „Qualitätsnetzwerk BNE in Bayern“ ausgezeichnet</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/umweltstation-der-stadt-wuerzburg-im-qualitaetsnetzwerk-bne-in-bayern-ausgezeichnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sandra Redlich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2026 21:14:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lebenslinie-magazin.de/?p=20100</guid>

					<description><![CDATA[Die Umweltstation der Stadt Würzburg wurde im neuen „Qualitätsnetzwerk BNE in Bayern“ ausgezeichnet. Dieses ist 2025 aus dem Qualitätssiegel „Umweltbildung.Bayern“ hervorgegangen und besteht aus rund 150 ausgezeichneten Bildungsakteuren aus ganz Bayern. Die Netzwerkpartnerinnen werden von einem Gremium aus Zivilgesellschaft und Staatsverwaltung für ihr Engagement und die hohe Qualität ihrer Arbeit im Sinne der Bildung für [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_20102" style="width: 198px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-20102" class="wp-image-20102" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/Logo-Qualitaetsnetzwerk-BNE_©_StMUV.png" alt="" width="188" height="260" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/Logo-Qualitaetsnetzwerk-BNE_©_StMUV.png 738w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/Logo-Qualitaetsnetzwerk-BNE_©_StMUV-217x300.png 217w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/Logo-Qualitaetsnetzwerk-BNE_©_StMUV-218x302.png 218w" sizes="auto, (max-width: 188px) 100vw, 188px" /><p id="caption-attachment-20102" class="wp-caption-text">Qualitätsnetzwerk BNE Bild: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz</p></div>
<p>Die Umweltstation der Stadt Würzburg wurde im neuen „Qualitätsnetzwerk BNE in Bayern“ ausgezeichnet. Dieses ist 2025 aus dem Qualitätssiegel „Umweltbildung.Bayern“ hervorgegangen und besteht aus rund 150 ausgezeichneten Bildungsakteuren aus ganz Bayern.<br />
Die Netzwerkpartnerinnen werden von einem Gremium aus Zivilgesellschaft und Staatsverwaltung für ihr Engagement und die hohe Qualität ihrer Arbeit im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung für jeweils fünf Jahre ausgezeichnet.</p>
<p>Die Umweltstation der Stadt Würzburg wurde als erste Umweltstation Bayerns bereits 1990 gegründet und lieferte Name und Konzept für die Anerkennung von mittlerweile 67 Bildungszentren aus ganz Bayern als Umweltstation durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz. Das städtische Zentrum für Angebote aus dem Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung, Abfall- und Umweltberatung ist zudem Gründungsmitglied des Qualitätsnetzwerks aus dem Jahr 2006 und seitdem aktiver und ausgezeichneter Partner.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_20103" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-20103" class="wp-image-20103 size-medium" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/Umwelt-Erlebniswoche_©_Jakob-Saenger-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/Umwelt-Erlebniswoche_©_Jakob-Saenger-300x225.jpg 300w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/Umwelt-Erlebniswoche_©_Jakob-Saenger-1024x768.jpg 1024w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/Umwelt-Erlebniswoche_©_Jakob-Saenger-1536x1152.jpg 1536w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/Umwelt-Erlebniswoche_©_Jakob-Saenger-2048x1536.jpg 2048w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/Umwelt-Erlebniswoche_©_Jakob-Saenger-218x164.jpg 218w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-20103" class="wp-caption-text">Umwelt Erlebniswoche, Bild: Jakob Sänger</p></div>
<p>Die Umweltstation richtet ihre Bildungsarbeit an Zielgruppen aller Altersstufen aus dem Stadtgebiet Würzburgs und ist als außerschulischer Lernort ein wichtiger Partner zahlreicher Würzburger Schulen, Kindergärten und Hochschulen. Die inhaltlich und methodisch breit aufgestellten Angebote decken Themen wie Abfallvermeidung, Klimaschutz, Artenvielfalt, globales Lernen und nachhaltige Lebensstile ab. Sie motivieren Teilnehmende dafür, sich verantwortungsbewusst, selbstbestimmt und mit Freude für die nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft in Würzburg und der Welt zu engagieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_20104" style="width: 235px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-20104" class="wp-image-20104 size-medium" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/Auszeichnung-Qualitaetsnetzwerk_©_Jakob-Saenger-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/Auszeichnung-Qualitaetsnetzwerk_©_Jakob-Saenger-225x300.jpg 225w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/Auszeichnung-Qualitaetsnetzwerk_©_Jakob-Saenger-768x1024.jpg 768w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/Auszeichnung-Qualitaetsnetzwerk_©_Jakob-Saenger-1152x1536.jpg 1152w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/Auszeichnung-Qualitaetsnetzwerk_©_Jakob-Saenger-1536x2048.jpg 1536w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/Auszeichnung-Qualitaetsnetzwerk_©_Jakob-Saenger-218x291.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/Auszeichnung-Qualitaetsnetzwerk_©_Jakob-Saenger-rotated.jpg 1732w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><p id="caption-attachment-20104" class="wp-caption-text">Qualitätsnetzwerk, Bild: Jakob Sänger</p></div>
<p>Bildung für nachhaltige Entwicklung, kurz BNE, soll Menschen durch die Förderung wichtiger persönlicher und sozialer Kompetenzen dazu befähigen, zukunftsfähig, ganzheitlich und reflektiert zu denken und zu handeln. Die Teilnehmenden lernen, aus einer positiv motivierten und achtsamen Haltung heraus die eigenen Fähigkeiten, Ideen und Ressourcen konstruktiv etwa für die Belange des Umwelt- und Klimaschutzes, eine lebensdienliche Wirtschaft sowie soziale Gerechtigkeit einzusetzen.</p>
<p>Fragen zur Auszeichnung und zu Bildung für nachhaltige Entwicklung beantwortet das Team der städtischen Umweltstation unter 0931.374400 oder umweltstation@stadt.wuerzburg.de.<br />
Dort sowie unter <a href="https://www.wuerzburg.de/themen/umwelt-klima/umweltstation">www.wuerzburg.de/umweltstation</a> erhalten Sie zudem Informationen zu den Veranstaltungen der Umweltstation sowie den Angeboten aus dem Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung für Schulklassen und weitere Gruppen.<br />
Weiterführende Informationen zum „Qualitätsnetzwerk BNE in Bayern“ finden Sie unter<br />
<a href="https://www.bne-lernen.bayern.de/qualitaetssiegel/index.htm" target="_blank" rel="noopener">www.bne-lernen.bayern.de/qualitaetssiegel/index.htm</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neue Magnetpartikelbildgebung erstmals am Menschen in Würzburg eingesetzt</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/neue-magnetpartikelbildgebung-erstmals-am-menschen-in-wuerzburg-eingesetzt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sandra Redlich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Mar 2026 08:59:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lebenslinie-magazin.de/?p=20081</guid>

					<description><![CDATA[Forschenden der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) und des Universitätsklinikums Würzburg (UKW) ist ein wichtiger Schritt für die medizinische Bildgebung gelungen. Sie setzten die Magnetpartikelbildgebung (Magnetic Particle Imaging, MPI) erstmals in vivo am Menschen ein. Das Verfahren ermöglicht eine strahlungsfreie Darstellung von Blutgefäßen in Echtzeit. In der Machbarkeitsdemonstration führten die Forschenden eine Gefäßdarstellung am Arm eines gesunden [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div><b>Forschenden der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) und des Universitätsklinikums Würzburg (UKW) ist ein wichtiger Schritt für die medizinische Bildgebung gelungen. Sie setzten die Magnetpartikelbildgebung (Magnetic Particle Imaging, MPI) erstmals</b> <b>in vivo am Menschen ein.<br />
Das Verfahren ermöglicht eine strahlungsfreie Darstellung von Blutgefäßen in Echtzeit.</b> <b>In der Machbarkeitsdemonstration führten die Forschenden eine Gefäßdarstellung am Arm eines gesunden Probanden durch.</b></div>
<div>Vor 131 Jahren entdeckte der Physiker Wilhelm Conrad Röntgen in Würzburg die nach ihm benannten Strahlen und ermöglichte damit völlig neue Verfahren zur Darstellung des menschlichen Körpers. Nun hat in Würzburg ein interdisziplinäres Team aus den Bereichen Physik und Radiologie einen weiteren wichtigen Meilenstein in der medizinischen Bildgebung erreicht. Die Forschenden demonstrierten erstmals am Menschen eine neuartige Technologie: die Magnetpartikelbildgebung (MPI, englisch: Magnetic Particle Imaging).</div>
<div>Während Röntgen im Dezember 1895 die Hand seiner Frau Bertha ablichtete, hielt der Physiker Dr. Patrick Vogel, der am Lehrstuhl für Experimentelle Physik 5 der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) tätig ist, seinen Arm als gesunder Proband in den MPI-Scanner. Vogel war maßgeblich an der Entwicklung dieser Technologie beteiligt und führte das Experiment gemeinsam mit Dr. Viktor Hartung vom Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie des Uniklinikums Würzburg (UKW) durch.</div>
<div>„Wenn man eine neue Bildgebung erstmals am Menschen erprobt, möchte man natürlich selbst erfahren, wie sich das anfühlt. Für mich war es daher selbstverständlich, auch als erster Proband zur Verfügung zu stehen“, berichtet Patrick Vogel.</p>
</div>
<div>
<div id="attachment_20083" style="width: 224px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-20083" class="wp-image-20083 size-medium" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/PM_MPI-214x300.jpg" alt="" width="214" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/PM_MPI-214x300.jpg 214w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/PM_MPI-731x1024.jpg 731w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/PM_MPI-1097x1536.jpg 1097w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/PM_MPI-1463x2048.jpg 1463w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/PM_MPI-218x305.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/PM_MPI.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 214px) 100vw, 214px" /><p id="caption-attachment-20083" class="wp-caption-text">Der MPI-Scanner ermöglicht eine strahlungsfreie Darstellung von Blutgefäßen in Echtzeit. Bild: Julia Serfling / UKW.</p></div>
<p><b>MPI: Bildgebung mit magnetischen Nanopartikeln</b></div>
<div>MPI gehört zu einer neuen Generation bildgebender Verfahren. Anstelle von Röntgenstrahlung oder radioaktiven Tracern nutzt MPI winzige magnetische Eisenoxid-Nanopartikel als Kontrastmittel. Diese werden in die Blutbahn injiziert und anschließend mit speziellen Magnetfeldern detektiert.</div>
<div>Das Besondere daran ist: MPI detektiert ausschließlich die Nanopartikeln selbst, das umliegende Gewebe erzeugt kein Hintergrundsignal. Dadurch entstehen besonders kontrastreiche Bilder mit hoher zeitlicher Auflösung. Gleichzeitig kommt das Verfahren vollständig ohne ionisierende Strahlung aus.</div>
<div><b><br />
Meilenstein nach fast 20 Jahren Entwicklung &#8211; Übergang von der präklinischen Forschung zur klinischen Machbarkeitsstudie</b></div>
<div>Mit der ersten Anwendung von MPI am Menschen erreicht die Technologie einen wichtigen Meilenstein in ihrer Entwicklungsgeschichte. Seit rund 20 Jahren arbeiten die Teams in Würzburg an der Entwicklung der Magnetpartikelbildgebung – von den ersten physikalischen Konzepten über den Bau experimenteller Scanner bis hin zur Integration der Technologie in ein klinisches Umfeld.</div>
<div>„Dass wir diese Technologie nun erstmals am Menschen demonstrieren konnten, ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur klinischen Anwendung der Magnetpartikelbildgebung“, kommentiert Patrick Vogel den Beginn der translationalen Entwicklungsphase. „Damit zeigen wir, dass MPI nicht nur im Labor funktioniert, sondern auch unter realen klinischen Bedingungen eingesetzt werden kann.“</p>
</div>
<div>
<div id="attachment_20084" style="width: 361px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-20084" class="wp-image-20084 size-main-block" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/Vergleich_DSA_MPI_Arm-351x185.jpg" alt="" width="351" height="185" /><p id="caption-attachment-20084" class="wp-caption-text">Vergleich von MPI-Angiographie (MPA) und Digitaler Subtraktionsangiographie (DSA). Die aus der jeweiligen Echtzeitserie ausgewählten Bilder zeigen die maximal kontrastmittelgefüllten Venen im Arm des Probanden. Bild: Philipp Gruschwitz (UKW), Patrick Vogel (JMU), Viktor Hartung (UKW)</p></div>
<p><b>Erste MPI-Angiographie beim Menschen zur Gefäßdarstellung am Arm</b></div>
<div>Im Rahmen der Studie führten die Forschenden eine Gefäßdarstellung am Arm durch. Dazu injizierten sie klinisch zugelassene Eisenoxid-Nanopartikel und nahmen deren Verteilung mit einem speziell entwickelten MPI-Scanner auf.</div>
<div>Zum direkten Vergleich führten sie zusätzlich eine digitale Subtraktionsangiographie (DSA) durch, die derzeitige Standardmethode zur Darstellung von Blutgefäßen mittels Röntgenstrahlung.</div>
<div>Die Ergebnisse zeigen: Mit MPI konnten die wichtigsten oberflächlichen und tiefen Venen des Arms einschließlich ihrer Verzweigungen sichtbar gemacht werden. Die Bildrate lag bei zwei Bildern pro Sekunde und damit im Bereich klinischer Angiographieverfahren.</div>
<div><b>Neue Möglichkeiten für interventionelle Eingriffe – ohne Strahlenbelastung</b></div>
<div>„Die Bilder zeigen, dass wir die relevanten Gefäßstrukturen und den Blutfluss in Echtzeit darstellen können“, erklärt der Radiologe Viktor Hartung. „Das eröffnet perspektivisch neue Möglichkeiten für interventionelle Eingriffe – ohne Strahlenbelastung.“ Um die Sicherheit, Wirksamkeit und den klinischen Nutzen jedoch systematisch zu untersuchen, sind weitere präklinische und klinische Studien erforderlich.</div>
<div>Aus klinischer Sicht hat die Magnetpartikelbildgebung laut Prof. Thorsten Bley großes Potenzial. Der Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am UKW betont: „Wenn es gelingt, Gefäße in Echtzeit ohne ionisierende Strahlung darzustellen, könnte das langfristig neue Möglichkeiten für interventionelle Verfahren eröffnen.“</div>
<div><b>Enge Zusammenarbeit zwischen Physik und klinischer Medizin</b></div>
<div>Aufgrund der engen Zusammenarbeit zwischen Physik und Medizin war es möglich diese Studie durchzuführen. Während die physikalischen Grundlagen und Scannertechnologien in der Experimentellen Physik entwickelt werden, bringt die Radiologie ihre Erfahrung in der klinischen Bildgebung und interventionellen Verfahren ein.</div>
<div>„Solche Entwicklungen entstehen nur im engen Austausch zwischen Grundlagenforschung und klinischer Anwendung“, meint Prof. Volker Behr, Leiter der MPI-Arbeitsgruppe am Lehrstuhl für Experimentelle Physik 5 (Biophysik) an der JMU. „Unser Ziel ist es, neue physikalische Konzepte so weiterzuentwickeln, dass sie langfristig einen echten Mehrwert für die medizinische Diagnostik und Therapie bieten.“</div>
<div><b>Süddeutsches Zentrum für Magnetic Particle Imaging (SMPI)</b></div>
<div>Die Anwendung am Menschen ist Teil einer größeren Forschungsstrategie der JMU. Erst kürzlich wurde der Aufbau eines Süddeutschen Zentrums für Magnetic Particle Imaging (SMPI) an der JMU bewilligt, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird. Das Zentrum unter der Leitung von Volker Behr soll eine Infrastruktur schaffen, um MPI von der Grundlagenforschung bis hin zu medizinischen Anwendungen weiterzuentwickeln.</div>
<div></div>
<div>
<div id="attachment_20085" style="width: 2570px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-20085" class="wp-image-20085 size-full" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/PM_erste_MPI-Untersuchung_am_Menschen-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1596" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/PM_erste_MPI-Untersuchung_am_Menschen-scaled.jpg 2560w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/PM_erste_MPI-Untersuchung_am_Menschen-300x187.jpg 300w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/PM_erste_MPI-Untersuchung_am_Menschen-1024x639.jpg 1024w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/PM_erste_MPI-Untersuchung_am_Menschen-1536x958.jpg 1536w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/PM_erste_MPI-Untersuchung_am_Menschen-2048x1277.jpg 2048w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/PM_erste_MPI-Untersuchung_am_Menschen-218x136.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/03/PM_erste_MPI-Untersuchung_am_Menschen-343x215.jpg 343w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><p id="caption-attachment-20085" class="wp-caption-text">Erste MPI-Untersuchung am Menschen im Würzburger Angiographielabor: Dr. Patrick Vogel (Mitte) hält seinen Arm in den MPI-Scanner (iMPI), darüber ist der C-förmige Arm des DSA-Systems zu sehen. Der Proband sowie Dr. Viktor Hartung als Interventionalist (links) und Dr. Philipp Gruschwitz als Sicherheitsbeauftragter verfolgen gebannt das Live-Monitoring. Foto: Patrick Vogel (JMU), Viktor Hartung / (UKW)</p></div>
<p><b>Preprint:</b></div>
<div>Ein Preprint der zugehörigen wissenschaftlichen Veröffentlichung ist unter folgender URL abrufbar: <a href="https://arxiv.org/abs/2603.12010">https://doi.org/10.48550/arXiv.2603.12010</a><br />
Der Artikel befindet sich derzeit noch im wissenschaftlichen Peer-Review-Prozess.</div>
<div></div>
<div></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bio-Weinerlebnis zum Tag der Biodiversität: Was macht ökologischen Anbau aus?</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/bio-weinerlebnis-zum-tag-der-biodiversitaet-was-macht-oekologischen-anbau-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sandra Redlich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Mar 2026 08:29:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lebenslinie-magazin.de/?p=20077</guid>

					<description><![CDATA[Die Region Würzburg ist nicht nur für ihre barocke Architektur und den Main bekannt, sondern auch für ihren hervorragenden Frankenwein und die charakteristische Kulturlandschaft der Weinberge. Der Strukturreichtum dieser Landschaft bietet eine große biologische Vielfalt: Die trocken-warmen Rebhänge stellen einen besonderen Lebensraum für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten dar. Anlässlich des Internationalen Tages der biologischen Vielfalt [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Region Würzburg ist nicht nur für ihre barocke Architektur und den Main bekannt, sondern<br />
auch für ihren hervorragenden Frankenwein und die charakteristische Kulturlandschaft der<br />
Weinberge. Der Strukturreichtum dieser Landschaft bietet eine große biologische Vielfalt: Die<br />
trocken-warmen Rebhänge stellen einen besonderen Lebensraum für zahlreiche Pflanzen- und<br />
Tierarten dar.</p>
<p>Anlässlich des Internationalen Tages der biologischen Vielfalt lädt die Öko-Modellregion<br />
stadt.land.wü. am<strong> 22. Mai 2026 von 17 bis 20 Uhr</strong> zu einem Bio-Weinerlebnis in Randersacker ein.<br />
Dabei geht es um die Frage: Wie kann Biodiversität im Bio-Weinbau konkret gelebt werden?</p>
<p><strong>Bio-Weinbergsführung in Randersacker</strong></p>
<p>Angesichts zunehmender Trockenheit in der Region infolge des Klimawandels wird es immer<br />
wichtiger, den wertvollen Lebensraum zu erhalten und weiterzuentwickeln. Gleichzeitig sollen<br />
positive Beispiele aus der Praxis stärker in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden. Die<br />
Veranstaltung beginnt mit einer Weinbergsführung des Bio-Weinguts Schmachtenberger.<br />
Anschließend erhalten die Teilnehmenden bei einem Besuch im Bio-Weingut Bardorf weitere<br />
Einblicke in den ökologischen Weinbau und können die Weine vor Ort verkosten.</p>
<p>Für die Wanderung werden festes Schuhwerk, Sonnenschutz sowie ausreichend Wasser<br />
empfohlen. Vor Ort fällt ein Betrag von zehn Euro pro Person für die Weinverkostung an. Da die<br />
Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung über die Website <a href="https://eveeno.com/104700972">eveeno.com/104700972</a> oder<br />
per E-Mail an <a href="mailto:oekomodellregion@lra-wue.bayern.de">oekomodellregion@lra-wue.bayern.de</a> gebeten.</p>
<p>Auskünfte erteilt Öko-Modellregionsmanagerin Hanna Dorn (Tel.: 0931.8003-5108).<br />
Weitere Informationen sind auf der Webseite der Öko-Modellregion stadt.land.wü. unter<br />
<a href="https://oekomodellregionen.bayern/stadt.land.wue.">oekomodellregionen.bayern/stadt.land.wue.</a> in der Rubrik „Termine“ zu finden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ausstellung: Menschen auf Organspende-Listen wollen hoffen und leben</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/ausstellung-menschen-auf-organspende-listen-wollen-hoffen-und-leben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sandra Redlich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2026 20:51:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lebenslinie-magazin.de/?p=20058</guid>

					<description><![CDATA[In der Magistrale des Zentrums für Operative Medizin (ZOM) des Uniklinikums Würzburg (UKW) ist derzeit eine Ausstellung zu sehen, die auf authentische Weise an die Lebensumstände von Menschen heranführt, die am Würzburger Krankenhaus der Maximalversorgung – zum Teil schon seit vielen Jahren – auf eine Spenderniere warten oder gewartet haben. Unter dem Titel „Wir wollen [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>In der Magistrale des Zentrums für Operative Medizin (ZOM) des Uniklinikums Würzburg (UKW) ist derzeit eine Ausstellung zu sehen, die auf authentische Weise an die Lebensumstände von Menschen heranführt, die am Würzburger Krankenhaus der Maximalversorgung – zum Teil schon seit vielen Jahren – auf eine Spenderniere warten oder gewartet haben. Unter dem Titel „Wir wollen hoffen – Wir wollen leben“<br />
zeigen Rollups und Poster Fotos aus deren privatem Umfeld in glücklichen Momenten und bei geliebten Tätigkeiten. Ergänzt werden die Porträtaufnahmen durch jeweils kurze Statements.</div>
<div><b>Leben unter hoher physischer und psychischer Belastung</b></div>
<div>„Wartelistenpatientinnen und -patienten müssen mit der Sorge leben, dass jederzeit eine plötzliche Verschlechterung ihres Zustandes eintreten kann, sodass die gezeigten Situationen, Begegnungen und Aktivitäten abrupt nicht mehr möglich sein könnten“, schildert Dr. Anna Laura Herzog. Die Leiterin des Transplantationszentrums des UKW fährt fort: „Die Schau verdeutlicht, dass Organversagen keinen Unterschied macht zwischen Faktoren wie Alter oder Geschlecht und auf Lebensziele keine Rücksicht nimmt.“</div>
<div>Im vergangenen Jahr haben am UKW 34 Patientinnen und Patienten eine Spenderniere erhalten –<br />
bei rund 180, die auf ein Organ warteten. „Neben der enormen psychischen und physischen Belastung während der Wartezeit zeigen wir auch die Dankbarkeit und Erleichterung derjenigen, die bereits transplantiert wurden“, beschreibt Herzog, die die Ausstellung konzipierte und organisierte.</div>
<div><b>Online-Umfrage soll regional weiteren Aufklärungsbedarf ermitteln</b></div>
<div>Begleitet wird die Schau von einer Online-Umfrage. Damit will das Team des UKW-Transplantationszentrums herausfinden, welche Ängste die Menschen in Würzburg und der Region Mainfranken bei der Organspende haben, wo noch Aufklärungsbedarf besteht und wie dieser noch besser gedeckt werden kann.</div>
<div>Den Fragenkatalog erreicht man unter <a href="https://www.ukw.de/behandlungszentren/transplantationszentrum/startseite/"><b>www.ukw.de/behandlungszentren/transplantationszentrum</b></a></div>
<div>Die Ausstellung ist im ZOM noch bis zum 7. April 2026 zu sehen. „Danach sind wir gerne bereit, die Exponate an interessierte Einrichtungen zur Präsentation auszuleihen“, unterstreicht Anna Laura Herzog. Für eine entsprechende Anfrage kann man sie unter E-Mail: <a href="mailto:herzog_a1@ukw.de" target="_blank" rel="noopener">herzog_a1@ukw.de</a> (<a href="mailto:Herzog_A1@ukw.de" target="_blank" rel="noopener">Herzog_A1@ukw.de</a>) kontaktieren.</div>
<div><b> </b></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
