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	<title>Aktuell &#8211; Lebenslinie</title>
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	<description>Gesundheitsmagazin für Mainfranken</description>
	<lastBuildDate>Tue, 01 Sep 2026 14:27:33 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Einkaufen, erleben, geniessen: Regionaler Biomarkt am 26. September erstmals im Herzen der Stadt Würzburg</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/einkaufen-erleben-geniessen-regionaler-biomarkt-am-26-september-erstmals-im-herzen-der-stadt-wuerzburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sandra Redlich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 14:27:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[Regionale Bio-Qualität, hochwertige Naturprodukte und abwechslungsreiche Genussmomente für Groß und Klein machen die dritte Auflage des regionalen Würzburger Biomarkts zu einem Erlebnis für die ganze Familie. Am 26. September 2026 lädt die Öko-Modellregion stadt.land.wü. von 10 bis 16 Uhr zusammen mit Bio-Betrieben aus dem ganzen Landkreis Würzburg auf den Unteren Markt zu einem besonderen Markttag [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Regionale Bio-Qualität, hochwertige Naturprodukte und abwechslungsreiche Genussmomente für Groß und Klein machen die dritte Auflage des regionalen Würzburger Biomarkts zu einem Erlebnis für die ganze Familie. Am <strong>26. September 2026</strong> lädt die Öko-Modellregion stadt.land.wü. von <strong>10 bis 16 Uhr</strong> zusammen mit Bio-Betrieben aus dem ganzen Landkreis Würzburg auf den Unteren Markt zu einem besonderen Markttag ein, bei dem die ökologische Landwirtschaft im Mittelpunkt steht.<br />
Zahlreiche Erzeugerinnen und Erzeuger und verarbeitende Betriebe aus der Region bieten frisches Obst und Gemüse, sortenreine Säfte, Wein, Streuobst, Brot, Honig, Fleisch, Nudeln und vieles mehr an – alles in Bio-Qualität und aus kürzester Entfernung.</p>
<p>Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Kinderaktionen und bio-regionaler Verpflegung wie Bratwurst, Eintopf, Falafel, Tempeh, Kuchen und Gebäck laden zum Verweilen ein. Besonders wertvoll ist der persönliche Austausch mit den Produzentinnen und Produzenten, die Einblicke in Anbau, Herstellung und regionale Besonderheiten geben. So können Besucherinnen und Besucher die Menschen hinter den Produkten kennenlernen, sich von der Qualität überzeugen und mit gutem Gefühl einkaufen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nachhaltigkeit kann so einfach sein</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/nachhaltigkeit-kann-so-einfach-sein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sandra Redlich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2026 17:55:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[Als im Oktober 2022 Deutschlands erstes Zukunftshaus in der Augustinerstraße 4 seine Türen öffnete, konnte niemand vorhersehen, wie die Würzburgerinnen und Würzburger das neue Angebot annehmen würden. Vier Jahre später ist klar: Sie haben es gut angenommen und so konnten in den ersten Jahren fast 2.000 Elektrogräte repariert werden, an die 4.000 Gegenstände wurden gemietet, [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als im Oktober 2022 Deutschlands erstes Zukunftshaus in der Augustinerstraße 4 seine Türen<br />
öffnete, konnte niemand vorhersehen, wie die Würzburgerinnen und Würzburger das neue Angebot annehmen würden. Vier Jahre später ist klar: Sie haben es gut angenommen und so konnten in den ersten Jahren fast 2.000 Elektrogräte repariert werden, an die 4.000 Gegenstände wurden gemietet, weit über 100.000 Dinge fanden im Tauschbereich ein neues Zuhause und unzählige, nachhaltig produzierte Gegenstände wurden im Zukunftshaus eingekauft.<br />
Durch die Nutzung der vier Zukunftshausbereiche konnten so jährlich mehrere hundert Tonnen<br />
CO2 eingespart werden, wenn man davon ausgeht, dass die gemieteten, getauschten, reparierten<br />
und nachhaltig produzierten Artikel ansonsten alle neu und ohne besondere<br />
Nachhaltigkeitseigenschaften gekauft worden wären.</p>
<p>Und nicht nur die Umwelt profitiert erheblich durch die Angebote des Zukunftshauses, auch können<br />
sich viel mehr Menschen nachhaltigen Konsum leisten: So können im Tauschbereich diverse Dinge<br />
wie Kleidung oder Haushaltsartikel kostenlos mitgenommen werden, eine Bohrmaschine für wenig<br />
Geld (aktuell: 12€) ausgeliehen und eine Stereoanlage für aktuell ca. 25€ am gleichen Ort zur<br />
Reparatur abgegeben werden. Der Neukauf dieser Waren wäre auch zu Discountpreisen deutlich<br />
teurer. Mit diesem gesparten Geld ist es dann für die meisten Menschen möglich, die nachhaltigen,<br />
hochwertigen und langlebigen Produkte im Kaufbereich zu erwerben.</p>
<div id="attachment_20724" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-20724" class="wp-image-20724 size-medium" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/08/IMG_3172-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/08/IMG_3172-300x199.jpg 300w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/08/IMG_3172-1024x680.jpg 1024w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/08/IMG_3172-1536x1020.jpg 1536w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/08/IMG_3172-218x145.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/08/IMG_3172.jpg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-20724" class="wp-caption-text">Bild: Julia Dickow, Zukunftshaus</p></div>
<p>Am <strong>Samstag</strong>, den <strong>10. Oktober</strong> wird ab<strong> 12 Uhr</strong> groß gefeiert: mit einer reichhaltigen Tombola am<br />
Glücksrad, Musik, kleinen Snacks und viel positiver Zukunftsenergie. Das Zukunftshaus freut sich<br />
auf viele Besucherinnen und Besucher.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Die Sonnenfinsternis sicher betrachten</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/die-sonnenfinsternis-sicher-betrachten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sandra Redlich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2026 20:15:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn sich am Mittwoch, 12. August 2026, der Mond vor die Sonne schiebt, bietet sich auch in Unterfranken ein beeindruckendes Himmelsschauspiel. In Würzburg beginnt die partielle Sonnenfinsternis gegen 19:20 Uhr, erreicht gegen 20:13 Uhr ihren Höhepunkt und endet mit dem Sonnenuntergang gegen 20:43 Uhr. Wer das Ereignis beobachten möchte, sollte dabei jedoch keinesfalls auf den [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>Wenn sich am Mittwoch, 12. August 2026, der Mond vor die Sonne schiebt, bietet sich auch in Unterfranken ein beeindruckendes Himmelsschauspiel. In Würzburg beginnt die partielle Sonnenfinsternis gegen 19:20 Uhr, erreicht gegen 20:13 Uhr ihren Höhepunkt und endet mit dem Sonnenuntergang gegen 20:43 Uhr. Wer das Ereignis beobachten möchte, sollte dabei jedoch keinesfalls auf den richtigen Augenschutz verzichten. Darauf weist die Augenklinik des Uniklinikums Würzburg (UKW) hin.</div>
<div><b>Nur mit zertifizierter Schutzbrille in die Sonne blicken</b></div>
<div>
<div id="attachment_20695" style="width: 1547px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-20695" class="wp-image-20695 size-full" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/08/Herunterladen-2-1-e1786047233178.jpg" alt="" width="1537" height="938" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/08/Herunterladen-2-1-e1786047233178.jpg 1537w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/08/Herunterladen-2-1-e1786047233178-300x183.jpg 300w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/08/Herunterladen-2-1-e1786047233178-1024x625.jpg 1024w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/08/Herunterladen-2-1-e1786047233178-218x133.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/08/Herunterladen-2-1-e1786047233178-768x469.jpg 768w" sizes="(max-width: 1537px) 100vw, 1537px" /><p id="caption-attachment-20695" class="wp-caption-text">PD Dr. Andreas Berlin von der Augenklinik des UKW: Die Sonnenfinsternis nur mit zertifizierter Spezialbrille betrachten! Bild: Daniel Peter / KI-modifiziert / UKW</p></div>
<p>„Eine zertifizierte Sonnenfinsternis-Brille ist die wichtigste Voraussetzung, um eine Sonnenfinsternis sicher zu beobachten“, betont Privatdozent Dr. Andreas Berlin, Oberarzt der Augenklinik und Poliklinik des UKW. Wichtig sei außerdem, dass die Schutzbrille unbeschädigt ist und der internationalen Norm ISO 12312-2 entspricht. Die Brille müsse bereits vor dem Blick zur Sonne aufgesetzt und dürfe erst wieder abgenommen werden, nachdem der Blick von der Sonne abgewendet wurde.</p></div>
<div><b>Schäden bleiben oft zunächst unbemerkt</b></div>
<div>Der direkte Blick in die Sonne kann bereits nach kurzer Zeit zu einer sogenannten solaren Retinopathie führen. Dabei werden die lichtempfindlichen Sinneszellen der Netzhaut dauerhaft geschädigt. Typische Beschwerden wie verschwommenes Sehen, ein dunkler Fleck in der Mitte des Gesichtsfeldes oder verzerrtes Sehen treten häufig erst Stunden später auf. „Die Netzhaut besitzt keine Schmerzrezeptoren. Deshalb bemerken Betroffene die Schädigung oft erst, wenn sie bereits eingetreten ist“, erläutert Dr. Berlin. Zwar könnten sich die Veränderungen teilweise zurückbilden, in manchen Fällen bleibe jedoch eine dauerhafte Einschränkung des zentralen Sehens bestehen.</div>
<div><b>Sonnenbrillen reichen nicht aus</b></div>
<div>Entgegen einer weit verbreiteten Annahme bieten normale Sonnenbrillen keinen ausreichenden Schutz. Sie reduzieren zwar die Helligkeit und filtern einen Großteil der UV-Strahlung, schwächen die intensive Sonneneinstrahlung jedoch nicht genügend ab. Zudem erweitern sich hinter den dunklen Gläsern die Pupillen, sodass unter Umständen sogar mehr schädliches Licht auf die Netzhaut gelangen kann.</div>
<div>Besondere Vorsicht gilt auch bei Ferngläsern, Kameras oder Teleskopen. Diese dürfen niemals zusammen mit einer gewöhnlichen Sonnenfinsternis-Brille verwendet werden. Stattdessen sind spezielle Sonnenfilter erforderlich, die vor der Objektivöffnung angebracht werden.</div>
<div><b>Kinder nur unter Aufsicht beobachten lassen</b></div>
<div>Für Kinder gelten grundsätzlich dieselben Schutzmaßnahmen wie für Erwachsene. Auch sie sollten ausschließlich zertifizierte Sonnenfinsternis-Brillen verwenden. Da jüngere Kinder jedoch häufig noch nicht sicher beurteilen können, ob die Schutzbrille richtig sitzt oder beschädigt ist, empfiehlt das UKW eine Beobachtung nur unter Aufsicht Erwachsener.</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Würzburg gibt den Startschuss für bundesweites Kommunikationsprogramm in der Krebsmedizin</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/wuerzburg-gibt-den-startschuss-fuer-bundesweites-kommunikationsprogramm-in-der-krebsmedizin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sandra Redlich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 20:12:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Krebsmedizin hat enorme Fortschritte gemacht. Doch gute Versorgung braucht mehr als moderne Diagnostik und innovative Therapien: Sie braucht Kommunikation, die Orientierung gibt, gemeinsame Entscheidungen ermöglicht und Menschen mit Krebs auf ihrem Weg begleitet. Train-the-Trainer-Prinzip: Multiplikatoren ausbilden Vor diesem Hintergrund fördert die Deutschen Krebshilfe das Programm „TrainKommOnko“ mit mehr als acht Millionen Euro. Unter der [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>Die Krebsmedizin hat enorme Fortschritte gemacht. Doch gute Versorgung braucht mehr als moderne Diagnostik und innovative Therapien: Sie braucht Kommunikation, die Orientierung gibt, gemeinsame Entscheidungen ermöglicht und Menschen mit Krebs auf ihrem Weg begleitet.</div>
<div><b>Train-the-Trainer-Prinzip: Multiplikatoren ausbilden</b></div>
<div>Vor diesem Hintergrund fördert die Deutschen Krebshilfe das Programm „TrainKommOnko“ mit mehr als acht Millionen Euro. Unter der Gesamtleitung von Prof. Dr. Jana Jünger vom Institut für Kommunikations- und Prüfungsforschung in Heidelberg werden in den kommenden vier Jahren Ärztinnen und Ärzte sowie Personen aus weiteren Gesundheitsberufen an Comprehensive Cancer Centers sowie Onkologischen Zentren zu Kommunikationstrainerinnen und -trainern qualifiziert. Als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren geben sie ihr Wissen anschließend an ihren jeweiligen Standorten weiter und etablieren gute Kommunikation als festen Qualitätsstandard.</div>
<div><b>Würzburger Modul: Haltung als Grundlage guter Gespräche</b></div>
<div></div>
<div>
<div id="attachment_20664" style="width: 356px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-20664" class="wp-image-20664 " src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/Herunterladen-300x194.jpg" alt="" width="346" height="224" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/Herunterladen-300x194.jpg 300w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/Herunterladen-1024x664.jpg 1024w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/Herunterladen-1536x995.jpg 1536w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/Herunterladen-218x141.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/Herunterladen-214x140.jpg 214w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/Herunterladen.jpg 2000w" sizes="(max-width: 346px) 100vw, 346px" /><p id="caption-attachment-20664" class="wp-caption-text">Zentraler Schulungsinhalt des Würzburger Moduls: Welche professionelle Haltung ist von Seiten der Gesundheitsberufe nötig, um Krebserkrankte bestmöglich zu begleiten? Foto: Konstantin Schrader / UKW</p></div>
<p>Das Uniklinikum Würzburg (UKW) hat für das Programm das erste von bundesweit sechs Modulen entwickelt und im Mai dieses Jahres erstmals durchgeführt. Verantwortet wird der Würzburger Schulungsbaustein von Prof. Dr. Imad Maatouk, Lehrstuhlinhaber für Integrierte Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, und Prof. Dr. Claudia Löffler, Professorin für Integrative Onkologische Medizin. Das interprofessionelle Curriculum entstand in enger Zusammenarbeit mit Privatdozentin Dr. Elisabeth Jentschke, Leiterin der Psychoonkologie am UKW, sowie weiteren Expertinnen und Experten aus den beteiligten Fachbereichen. Im Mittelpunkt steht weniger die Vermittlung einzelner Gesprächstechniken als vielmehr die Frage, welche professionelle Haltung Gesundheitsberufe benötigen, um Menschen mit einer Krebserkrankung bestmöglich zu begleiten. „Gute Kommunikation beginnt mit aufmerksamem Zuhören, gegenseitigem Vertrauen und dem gemeinsamen Entwickeln tragfähiger Entscheidungen“, verdeutlicht Prof. Maatouk. Und Prof. Dr. Löffler ergänzt: „Gute Krebsversorgung muss konsequent am Menschen orientiert sein. Gute Kommunikation schafft Orientierung und verbindet wissenschaftliche Evidenz mit den individuellen Bedürfnissen, Werten und Lebenszielen der Patientinnen und Patienten. So entsteht eine Versorgung, die Menschen befähigt, ihre Gesundheit und Lebensqualität aktiv mitzugestalten.“ Fragen zu Bewegung, Ernährung und weiteren unterstützenden Maßnahmen gehören längst zum Alltag in der Krebsmedizin. Gleichzeitig ist die Studienlage oft komplex und die Informationsflut im Internet schwer einzuordnen. Das Würzburger Modul vermittelt deshalb, wie Gespräche über Integrative Onkologie evidenzbasiert, verständlich und alltagsnah geführt werden können. Ergänzend wurden praxisnahe Gesprächshilfen sowie wissenschaftlich fundierte Informationsmaterialien erarbeitet, die Menschen in Gesundheitsberufen dabei unterstützen, Patientinnen und Patienten verlässliche Orientierung zu geben und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.</p></div>
<div><b>Im Tandem mit Hamburg</b></div>
<div>An der ersten, dreitägigen Schulung in Würzburg nahmen 18 Beschäftigte aus onkologischen Zentren in ganz Deutschland teil. Für die bundesweite Umsetzung arbeitet das UKW-Team eng mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf als Tandempartner zusammen. Die gemeinsam entwickelten Inhalte wurden Ende Juli einer zweiten Teilnehmerkohorte in der Hansestadt vermittelt.</div>
<div>In den kommenden Jahren sollen an zunächst zwölf, später an mehr als 30 onkologischen Zentren Kommunikationstrainerinnen und -trainer ausgebildet werden. So entsteht in den kommenden Jahren ein bundesweites Netzwerk, das Kommunikationskompetenz nachhaltig in der onkologischen Versorgung verankert.</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interaktive Ausstellung „In Würde Abschied nehmen“ – erleben, reflektieren, gestärkt begleiten</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/interaktive-ausstellung-in-wuerde-abschied-nehmen-erleben-reflektieren-gestaerkt-begleiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sandra Redlich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 20:19:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lebenslinie-magazin.de/?p=20634</guid>

					<description><![CDATA[Wie begleitet man schwerkranke und sterbende Menschen achtsam und würdevoll – auch dann, wenn Zeit knapp ist? Und wie gelingt es, dabei die eigene seelische Gesundheit im Blick zu behalten? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die interaktive Ausstellung „In Würde Abschied nehmen“, die die Juliusspital Palliativakademie gemeinsam mit der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Source Sans Pro Light, serif;"><span style="font-size: small;">Wie begleitet man schwerkranke und sterbende Menschen achtsam und würdevoll – auch dann, wenn Zeit knapp ist? Und wie gelingt es, dabei die eigene seelische Gesundheit im Blick zu behalten?</span></span></p>
<p><span style="font-family: Source Sans Pro Light, serif;"><span style="font-size: small;">Mit diesen Fragen beschäftigt sich die interaktive Ausstellung „In Würde Abschied nehmen“, die die </span></span><span style="font-family: Source Sans Pro Light, serif;"><span style="font-size: small;"><b>Juliusspital Palliativakademie</b></span></span><span style="font-family: Source Sans Pro Light, serif;"><span style="font-size: small;"> gemeinsam mit der </span></span><span style="font-family: Source Sans Pro Light, serif;"><span style="font-size: small;"><b>Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege</b></span></span><span style="font-family: Source Sans Pro Light, serif;"><span style="font-size: small;"> (BGW) vom </span></span><span style="font-family: Source Sans Pro Light, serif;"><span style="font-size: small;"><b>24. Juli bis 21. August 2026</b></span></span><span style="font-family: Source Sans Pro Light, serif;"><span style="font-size: small;"> nach Würzburg holt. Nach Stationen in Hamburg, München, Berlin und Halle ist das innovative Workshop-Format erstmals in Unterfranken zu erleben.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Source Sans Pro Light, serif;"><span style="font-size: small;">Die Ausstellung richtet sich insbesondere an Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, Therapeutinnen und Therapeuten sowie Ehrenamtliche in der Hospiz- und Palliativarbeit. In kleinen Gruppen erleben die Teilnehmenden über drei Stunden hinweg interaktive Stationen zu den Themen Kommunikation und Selbstfürsorge. Mithilfe von Virtual Reality, praxisnahen Übungen und moderiertem Austausch reflektieren sie ihren Berufsalltag, entwickeln neue Perspektiven und nehmen konkrete Impulse für die Begleitung schwerkranker Menschen mit.</span></span></p>
<p>„<span style="font-family: Source Sans Pro Light, serif;"><span style="font-size: small;">Die Ausstellung vermittelt nicht nur Wissen – sie schafft Erfahrungsräume. Die Teilnehmenden können ausprobieren, reflektieren und miteinander ins Gespräch kommen. Gleichzeitig lernen sie, wie wichtig Selbstfürsorge ist, um Menschen in schwierigen Lebenssituationen langfristig gut begleiten zu können. Genau dieses Zusammenspiel aus fachlicher Kompetenz, persönlicher Haltung und gegenseitiger Unterstützung entspricht dem Selbstverständnis unserer Palliativakademie.“<br />
</span></span><span style="font-family: Source Sans Pro Light, serif;"><span style="font-size: small;"><i>Birgit Müller-Kolbert, Leiterin der Juliusspital Palliativakademie</i></span></span></p>
<p><span style="font-family: Source Sans Pro Light, serif;"><span style="font-size: small;">Für Oberpflegamtsdirektor Karsten Eck fügt sich die Ausstellung nahtlos in den besonderen Auftrag der Stiftung Juliusspital ein: „Die Stiftung Juliusspital versteht Palliativversorgung seit 25 Jahren als einen wesentlichen Teil ihres Stiftungsauftrags. Unsere vier Säulen: Palliativstationen, Ambulanter Palliativdienst, Hospiz und Palliativakademie stehen für eine Begleitung, die den Menschen mit seinen Wünschen und Bedürfnissen bis zuletzt in den Mittelpunkt stellt. Die enge Verbindung zwischen Praxis und Bildung macht das Juliusspital weit über die Region hinaus zu einem besonderen Ort palliativer Kompetenz.“</span></span></p>
<p><span style="font-family: Source Sans Pro Light, serif;"><span style="font-size: small;"><b>Die Teilnahme ist kostenlos</b></span></span><span style="font-family: Source Sans Pro Light, serif;"><span style="font-size: small;">. Die Workshops dauern rund drei Stunden und können ausschließlich nach vorheriger Anmeldung besucht werden. Informationen und Anmeldung unter: <a href="https://www.bgw-online.de/bgw-online-de/service/schulung-beratung/veranstaltungen/interaktive-ausstellung-in-wuerde-abschied-nehmen-104188">&#8222;In Würde Abschied nehmen&#8220; – ein interaktives Erlebnis &#8211; bgw-online</a></span></span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Spendenübergabe an Forschungsprojekt: 70.000 Euro für die Forschung zur CAR -T-Zell Therapie</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/spendenuebergabe-an-forschungsprojekt-70-000-euro-fuer-die-forschung-zur-car-t-zell-therapie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sandra Redlich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2026 21:25:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lebenslinie-magazin.de/?p=20597</guid>

					<description><![CDATA[Die CAR-T-Zelltherapie hat die Behandlung von Blutkrebs und weiteren Erkrankungen revolutioniert: Körpereigene T-Zellen werden im Labor so verändert, dass sie Krebszellen gezielt erkennen und bekämpfen. Nehmen die behandelten Patientinnen und Patienten jedoch weitere Medikamente ein, kann das die Therapiewirkung verschlechtern oder Nebenwirkungen verstärken. Der Mediziner Dr. Lukas Scheller forscht am Lehrstuhl für Zelluläre Immuntherapie von [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: medium;">Die CAR-T-Zelltherapie hat die Behandlung von Blutkrebs und weiteren Erkrankungen revolutioniert: Körpereigene T-Zellen werden im Labor so verändert, dass sie Krebszellen gezielt erkennen und bekämpfen. Nehmen die behandelten Patientinnen und Patienten jedoch weitere Medikamente ein, kann das die Therapiewirkung verschlechtern oder Nebenwirkungen verstärken. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Der Mediziner Dr. Lukas Scheller forscht am Lehrstuhl für Zelluläre Immuntherapie von Prof. Dr. Michael Hudecek an der von Prof. Dr. Hermann Einsele geleiteten Medizinischen Klinik und Poliklinik II des Universitätsklinikums Würzburg. Der Lehrstuhl arbeitet eng mit dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) WERA zusammen, um neue CAR-T-Zelltherapien möglichst schnell in die klinische Anwendung zu überführen.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><b>Etablierte CAR-T-Zelltherapie soll noch wirksamer und sicherer werden</b></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Viele Patientinnen und Patienten nehmen neben der CAR-T-Zelltherapie weiterhin ihre gewohnten Medikamente ein, die ihnen ihr Hausarzt verschrieben hat. Lukas Scheller möchte herausfinden, ob diese Medikamente die Wirkung und Sicherheit der CAR-T-Zelltherapie beeinflussen. „Wenn wir diese Mechanismen verstehen, können wir anschließend neue Lösungen entwickeln. Dazu gehört zum Beispiel, die Medikamente der Patientinnen und Patienten vor Beginn der Therapie anzupassen oder bestimmte Begleitmedikationen zu entwickeln, um die CAR-T-Zelltherapie sicherer und effektiver wird.“</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Doch nicht nur der Therapieerfolg ist entscheidend, auch die Sicherheit der Patientinnen und Patienten steht im Fokus. Lukas Scheller möchte herausfinden, ob sich mögliche Nebenwirkungen der CAR-T-Zelltherapie schon vor Beginn der Behandlung vorhersagen lassen. Dafür analysiert er Blutproben auf bestimmte Stoffe, sogenannte Biomarker, die Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen geben können. Er untersucht, wie Immunzellen und Blutgefäßzellen miteinander kommunizieren und welchen Einfluss diese Wechselwirkungen auf die Wirksamkeit der Therapie haben.</span></p>
<p>„<span style="font-size: medium;">Durch die Kombination aller Ergebnisse könnten wir die Ursachen von Wirkungen und Nebenwirkungen noch besser verstehen, sie frühzeitig erkennen und steuern, um die CAR-T-Zelltherapie noch wirksamer und sicherer zu machen,“ fasst Michael Hudecek, Inhaber des Lehrstuhls für Zelluläre Immuntherapie am Universitätsklinikum Würzburg, zusammen.</span></p>
<p>„<span style="font-size: medium;">Die CAR-T-Zelltherapie zählt zu den vielversprechendsten Innovationen der modernen Krebsmedizin. Umso wichtiger ist es, ihre Wirksamkeit weiter zu verbessern und Nebenwirkungen besser vorherzusagen und zu vermeiden. Wir freuen uns, mit unserer Förderung dazu beizutragen, dass diese vielversprechenden Forschungsansätze ausgeweitet, wissenschaftlich validiert und langfristig zum Nutzen der Patientinnen und Patienten weiterentwickelt werden können“, betont Dr. Gunther Schunk, Vorstandsvorsitzender der Vogel Stiftung.</span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zum Tag des Schlafes: „Dauerhafte Müdigkeit ist kein Zustand, den man einfach hinnehmen sollte“</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/zum-tag-des-schlafes-dauerhafte-muedigkeit-ist-kein-zustand-den-man-einfach-hinnehmen-sollte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sandra Redlich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 17:03:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lebenslinie-magazin.de/?p=20583</guid>

					<description><![CDATA[Schlechter Schlaf, ständige Erschöpfung und Tagesmüdigkeit gehören für viele Menschen inzwischen zum Alltag. Doch wann wird aus schlechtem Schlaf ein gesundheitliches Problem? Und welche Ursachen können dahinterstecken? Anlässlich des Tags des Schlafes am 21. Juni sprechen Dr. Bernd Seese, Ärztlicher Direktor und Chefarzt Pneumologie am Thoraxzentrum Bezirk Unterfranken in Münnerstadt, sowie Prof. Dr. Maximilian Gahr, [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Calibri, serif;">Schlechter Schlaf, ständige Erschöpfung und Tagesmüdigkeit gehören für viele Menschen inzwischen zum Alltag. Doch wann wird aus schlechtem Schlaf ein gesundheitliches Problem? Und welche Ursachen können dahinterstecken? Anlässlich des Tags des Schlafes am 21. Juni sprechen Dr. Bernd Seese, Ärztlicher Direktor und Chefarzt Pneumologie am Thoraxzentrum Bezirk Unterfranken in Münnerstadt, sowie Prof. Dr. Maximilian Gahr, M.A., Ärztlicher Direktor des Krankenhauses für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin Schloss Werneck, über körperliche und psychische Ursachen von Schlafstörungen.</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri, serif;"><b>Herr Dr. Seese, viele Menschen fühlen sich dauerhaft müde oder erschöpft. Wann sollte man Beschwerden ernst nehmen?</b></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri, serif;">Dr. Bernd Seese: Müdigkeit wird häufig unterschätzt. Viele Betroffene führen ihre Beschwerden zunächst auf Stress, berufliche Belastung oder das Älterwerden zurück. Wenn jemand jedoch trotz ausreichender Schlafdauer dauerhaft erschöpft ist, Konzentrationsprobleme hat oder tagsüber sogar zu Sekundenschlaf neigt, sollte das medizinisch abgeklärt werden. Dauerhafte Tagesmüdigkeit ist kein Zustand, den man einfach hinnehmen sollte.</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri, serif;"><b>Welche körperlichen Ursachen spielen dabei besonders häufig eine Rolle?</b></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri, serif;">Dr. Bernd Seese: Ein häufiges Problem sind schlafbezogene Atmungsstörungen, insbesondere die sogenannte Schlafapnoe. Dabei kommt es während des Schlafes immer wieder zu Atemaussetzern. Viele Betroffene bemerken das selbst gar nicht. Häufig sind es Partnerinnen und Partner oder Angehörige, denen starkes Schnarchen oder Atempausen auffallen. Entscheidend ist, dass der Körper durch diese Atemaussetzer immer wieder in Alarmbereitschaft versetzt wird. Die Betroffenen wachen oft unbemerkt kurz auf, teilweise hunderte Male pro Nacht. Dadurch werden die wichtigen Tief- und Traumschlafphasen unterbrochen. Obwohl viele Menschen ausreichend lange schlafen, fehlt die notwendige Erholung im Schlaf. Das erklärt, warum sich Betroffene morgens wie gerädert fühlen und tagsüber unter Müdigkeit, Leistungsabfall und Konzentrationsstörungen leiden.</p>
<p></span><span style="font-family: Calibri, serif;"><b>Welche Folgen kann das haben?</b></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri, serif;">Dr. Bernd Seese: Schlafstörungen beeinflussen nicht nur das persönliche Wohlbefinden, sondern können langfristig auch ernsthafte gesundheitliche Folgen haben. Unbehandelte schwere Schlafapnoe erhöht unter anderem das Risiko für Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Gleichzeitig steigt das Unfallrisiko im Alltag und Straßenverkehr durch Konzentrationsstörungen und Sekundenschlaf erheblich. Deshalb ist es wichtig, die Beschwerden frühzeitig ernst zu nehmen und nicht als bloße Befindlichkeitsstörung abzutun.<br />
</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri, serif;"><b>Wie lassen sich solche Erkrankungen feststellen?</b></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri, serif;">Dr. Bernd Seese: Heute stehen sehr gute diagnostische Möglichkeiten zur Verfügung. Wichtig ist zunächst, Warnzeichen ernst zu nehmen und ärztlich abklären zu lassen. Viele Menschen sind überrascht, wenn sich hinter vermeintlich harmlosen Symptomen wie Schnarchen oder Tagesmüdigkeit eine behandlungsbedürftige Erkrankung verbirgt. Je früher die Ursache erkannt wird, desto besser lassen sich gesundheitliche Folgeschäden vermeiden.</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri, serif;"><b>Herr Prof. Gahr, nicht jede Schlafstörung hat eine körperliche Ursache. Welche Rolle spielt die psychische Gesundheit?</b></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_20585" style="width: 170px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-20585" class="wp-image-20585" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/06/Prof.-Dr.-Gahr_KPPPM-200x300.png" alt="" width="160" height="241" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/06/Prof.-Dr.-Gahr_KPPPM-200x300.png 200w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/06/Prof.-Dr.-Gahr_KPPPM-683x1024.png 683w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/06/Prof.-Dr.-Gahr_KPPPM-218x327.png 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/06/Prof.-Dr.-Gahr_KPPPM.png 709w" sizes="auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px" /><p id="caption-attachment-20585" class="wp-caption-text">Prof. Dr. Maximilian Gahr, M.A., Ärztlicher Direktor des Krankenhauses für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin Schloss Werneck</p></div>
<p><span style="font-family: Calibri, serif;">Schlaf und psychische Gesundheit bedingen sich gegenseitig – und das stärker, als viele Menschen vermuten. Psychische Belastungen führen zu einer Stressreaktion, die Herzfrequenz steigt, der Geist bleibt wach, wir sind „alert“. Das ist evolutionär sinnvoll – in einer Bedrohungssituation soll man nicht einschlafen. Das Problem ist, dass unser Nervensystem zwischen einem Säbelzahntiger und einem ungelösten Konflikt im Büro nicht unterscheidet. Chronischer psychischer Stress hält den Körper dauerhaft in diesem Alarmzustand, was Ein- und Durchschlafen erschwert und die Schlafqualität vermindert.<br />
</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri, serif;"><b>Welche psychischen Erkrankungen gehen besonders häufig mit Schlafproblemen einher?</b></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri, serif;">Prof. Dr. Maximilian Gahr: Schlafstörungen sind bei einer Vielzahl psychischer Erkrankungen ein zentrales Symptom – bei Depressionen, Angststörungen, Traumafolgestörungen und stressassoziierten Erkrankungen. Dabei sind die Muster sehr verschieden: Menschen mit Depression wachen oft früh morgens auf und können nicht mehr einschlafen – das ist kein Zufall, sondern hängt mit dem veränderten Cortisolspiegel zusammen, der bei Depression typischerweise früher ansteigt als bei Gesunden. Bei Angststörungen hingegen ist es oft das Einschlafen, das nicht gelingt: Sobald äußere Ablenkung wegfällt, beginnt das Grübeln. Wichtig ist: Schlafstörungen sind nicht nur Begleitsymptom – sie können eine psychische Erkrankung auch verschlechtern oder aufrechterhalten und in Ausnahmefällen auch zu ihrem ersten Auftreten führen. Das macht ihre Behandlung so wichtig.</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri, serif;"><b>Hat sich der Schlaf in der Gesellschaft generell verändert?</b></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri, serif;">Prof. Dr. Maximilian Gahr: Ja, und das ist gut belegt. Studien zeigen, dass Menschen heute im Schnitt kürzer und schlechter schlafen als noch vor einigen Jahrzehnten. Ein wesentlicher Faktor ist die Entgrenzung – von Arbeitszeit, Erreichbarkeit und medialem Konsum. Unser Gehirn braucht zum Einschlafen einen graduellen Rückzug von Reizen. Was wir stattdessen tun: Wir konsumieren bis kurz vor dem Schlafengehen Inhalte, die uns emotional aktivieren – Nachrichten, soziale Medien, Serien. Das Licht der Bildschirme hemmt zusätzlich die Ausschüttung von Melatonin, dem körpereigenen Schlafhormon. Der Körper weiß schlicht nicht mehr, wann der Tag endet.</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri, serif;"><b>Was raten Sie Menschen, die dauerhaft schlecht schlafen?</b></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri, serif;">Dr. Bernd Seese: Wichtig ist zunächst, Beschwerden nicht über Monate oder Jahre zu verdrängen. Wer dauerhaft erschöpft ist oder unter ausgeprägter Tagesmüdigkeit leidet, sollte medizinischen Rat suchen.</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri, serif;">Prof. Dr. Maximilian Gahr: Und man sollte sich bewusst machen, dass Schlafstörungen behandelbar sind. Je früher Ursachen erkannt werden, desto besser können Betroffene unterstützt werden.</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri, serif;"><b>Herr Dr. Seese, welchen konkreten Tipp geben Sie aus pneumologischer Sicht für besseren Schlaf?</b></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri, serif;">Dr. Bernd Seese: Dr. Bernd Seese: Wer regelmäßig stark schnarcht, Atemaussetzer bemerkt oder morgens dauerhaft erschöpft ist, sollte dies ärztlich abklären lassen. Viele Betroffene unterschätzen diese Symptome über Jahre hinweg. Außerdem helfen regelmäßige Schlafzeiten und möglichst kein Alkohol und keine schweren Mahlzeiten am späten Abend, die Schlafqualität zu verbessern. Regelmäßige sportliche Aktivität ist ein probates Mittel den Nachtschlaf zu verbessern.</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri, serif;"><b>Herr Prof. Gahr, welchen Tipp geben Sie aus psychiatrischer Sicht?</b></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri, serif;">Prof. Dr. Maximilian Gahr: Wer abends vermehrt Bildschirmmedien konsumiert, setzt sein Nervensystem unter Stress – auch wenn es sich nicht so anfühlt. In wenigen Minuten begegnen uns dort Hunderte von emotionalen Reizen: Freude, Empörung, Mitgefühl, Trauer. Unser Gehirn ist darauf ausgelegt, Emotionen zu Ende zu fühlen, sie zu verarbeiten – das braucht Zeit und Ruhe. Zudem führt die Exposition gegenüber blauem Licht, das die häufig verwendeten Bildschirmmedien wie Smartphones oder Tablets aussenden, zu einer Hemmung der Ausschüttung von Melatonin, einem Schlafhormon. Das kann zu Einschlafproblemen, einer veränderten „inneren Uhr“ und verminderter Schlafqualität führen. Mein konkreter Tipp: Schaffen Sie sich eine feste Pufferzone vor dem Schlafengehen – ein bis zwei Stunden &#8211; ohne Bildschirm, ohne Nachrichten, ohne soziale Medien. Nicht als Verzicht, sondern als gezielte Vorbereitung des Gehirns auf den Schlaf. Das ist keine Frage der Disziplin, sondern der Neurobiologie.</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri, serif;"><b>Veranstaltungshinweis für Ärzte</b></span><span style="font-family: Calibri, serif;"><br />
Die unterschiedlichen Ursachen von Schlafstörungen und Tagesmüdigkeit stehen auch im Mittelpunkt einer gemeinsamen ärztlichen Fortbildungsveranstaltung von Dr. Bernd Seese und Prof. Dr. Maximilian Gahr am 15. Juli 2026 in Bad Neustadt. Thema der Veranstaltung ist „Schlechter Schlaf und Tagesmüdigkeit – aus pneumologischer Sicht und aus psychiatrischer Sicht“. Weitere Informationen sind auf der Homepage des Thoraxzentrums Bezirk Unterfranken erhältlich.<br />
</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri, serif;"><b>Über das Thoraxzentrum Bezirk Unterfranken</b></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri, serif;">Das Thoraxzentrum Bezirk Unterfranken ist eine spezialisierte Fachklinik für Lungen- und Thoraxmedizin und behandelt das gesamte Spektrum pneumologischer Erkrankungen. Der Standort auf dem Michelsberg verbindet medizinische Spitzenversorgung mit einer ruhigen, naturnahen Atmosphäre, die den Heilungsprozess unterstützt. Das Thoraxzentrum setzt auf interdisziplinäre Behandlungskonzepte, hochmoderne Diagnostik und ein starkes multiprofessionelles Team aus Medizin, Pflege und Therapie.</p>
<p></span><a name="Bookmark"></a><span style="font-family: Calibri, serif;"><b>Über das Krankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin Schloss Werneck</b></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri, serif;">Das Krankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin Schloss Werneck ist eine psychiatrische Fachklinik des Bezirks Unterfranken, die das gesamte Spektrum der modernen Erwachsenenpsychiatrie abdeckt, mit Versorgungsauftrag für den nordöstlichen Teil der Region. Das Behandlungsangebot umfasst stationäre, teilstationäre und ambulante Versorgung: Neben der Allgemeinpsychiatrie, der Gerontopsychiatrie und dem Bereich Psychotherapie und Psychosomatische Medizin verfügt das Krankenhaus über eine Tagesklinik in Schweinfurt sowie Psychiatrische Institutsambulanzen an mehreren Standorten. Das multiprofessionelle Team setzt auf individuelle, leitliniengerechte Behandlungskonzepte, die medizinische, pflegerische und therapeutische Kompetenzen verbinden. Der Standort auf dem weitläufigen Gelände von Schloss Werneck bietet dabei eine ruhige Umgebung, die den Behandlungsprozess unterstützt.</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri, serif;"><b>Gesundheit &#8211; eine kommunale Aufgabe</b></span><span style="font-family: Arial, serif;"><br />
</span><span style="font-family: Calibri, serif;">Mit über 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist der Bezirk Unterfranken einer der größten Arbeitgeber in Unterfranken. Als kommunale Gebietskörperschaft unterhält er zahlreiche öffentliche Einrichtungen, die für das wirtschaftliche, soziale und kulturelle Wohl der Menschen notwendig sind. </span></p>
<p><span style="font-family: Calibri, serif;">Neben dem Thoraxzentrum in Münnerstadt erfüllt der Bezirk seinen gesetzlichen Auftrag für die Gesundheit der Bevölkerung mit dem Betrieb von stationären, teilstationären und ambulanten Einrichtungen an acht weiteren Standorten. Durch die kommunale Trägerschaft wird gewährleistet, dass Patientenwohl und unternehmerische Sicherheit Hand in Hand gehen.</span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>„Mode.Bewusst.Sein“–Festival in Würzburg: Warum unsere Kleidung mehr erzählt, als wir denken, !Festival wird aufgrund der zu erwartenden Temperaturen auf 26.9.2026 verschoben!</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/mode-bewusst-sein-festival-in-wuerzburg-warum-unsere-kleidung-mehr-erzaehlt-als-wir-denken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sandra Redlich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 06:03:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein T-Shirt für 5 Euro, ein schnell gekaufter Trendartikel, ein kaum getragenes Kleid im Schrank – was steckt eigentlich hinter unserer Kleidung? Genau dieser Frage widmet sich das Festival „Mode.Bewusst.Sein“, zu dem Fashion Revolution Würzburg gemeinsam mit der Umweltstation und der Agenda 21-Koordinationsstelle der Stadt Würzburg einladen. Die Veranstaltung macht sichtbar, was im Alltag oft [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>Ein T-Shirt für 5 Euro, ein schnell gekaufter Trendartikel, ein kaum getragenes Kleid im Schrank – was steckt eigentlich hinter unserer Kleidung? Genau dieser Frage widmet sich das Festival „Mode.Bewusst.Sein“, zu dem Fashion Revolution Würzburg gemeinsam mit der Umweltstation und der Agenda 21-Koordinationsstelle der Stadt Würzburg einladen. Die Veranstaltung macht sichtbar, was im Alltag oft verborgen bleibt: Kleidung hat eine Geschichte – und wir alle sind Teil davon. Ob beim Anbau von Baumwolle, in der Produktion, auf langen Transportwegen oder bei der Entsorgung: Jedes Kleidungsstück durchläuft zahlreiche Stationen, die Auswirkungen auf Menschen, Umwelt und Klima haben. Das Festival möchte dazu anregen, genauer hinzuschauen und den eigenen Konsum bewusst zu hinterfragen – ohne erhobenen Zeigefinger, sondern mit Inspiration und konkreten Ideen für den Alltag. „Mode ist etwas sehr Persönliches – aber ihre Auswirkungen sind global“, so die Veranstalter.<br />
„Wir möchten zeigen, dass jede Entscheidung im Kleiderschrank zählt und dass nachhaltiger Konsum kein Verzicht sein muss, sondern neue Möglichkeiten eröffnet.“</div>
<div>Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Infoständen, Mitmachaktionen, Kleidertausch und praxisnahen Impulsen. An interaktiven Stationen können sie den Weg ihrer Kleidung entdecken:</div>
<div>•           Woher kommen die Materialien – und welchen Preis zahlen Menschen und Umwelt?</div>
<div>•           Unter welchen Bedingungen wird Kleidung produziert?</div>
<div>•           Welche Rolle spielen globale Lieferketten für Klima und Nachhaltigkeit?</div>
<div>•           Wie können wir Kleidung länger nutzen, pflegen und reparieren?</div>
<div>•           Und was passiert, wenn wir sie nicht mehr tragen?</div>
<div></div>
<div>Mit dabei sind u.a.:</div>
<div>Anke Beutel, aktivistische Unternehmerin und Expertin für nachhaltige Passformen</div>
<div>Brauchbar gGmbH, regional tätiges Sozial- und Umweltunternehmen</div>
<div>Weltladen Würzburg, stationärer Einzelhandel und Modell für solidarisches Handeln</div>
<div><strong>Wann? 26.9.2026.</strong></div>
<div><b>Wo? Umweltstation der Stadt Würzburg, Nigglweg 5</b></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hitze-Telefon Würzburg</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/hitze-telefon-wuerzburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sandra Redlich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 20:11:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf der Internetseite der Seniorenvertretung Würzburg können sich interessierte Seniorinnen und Senioren zum Hitze-Telefon anmelden. Bei Eintragung rufen die ehrenamtlichen Mitarbeitenden an Tagen mit Hitzewarnung in der Zeit von 8 Uhr 30 bis 10 Uhr an. Das geschulte Personal fragt nach dem Befinden, berät über Maßnahmen an heißen Tagen und gibt wertvolle Tipps. Auch Name [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="meta-origin" data-coolorigin="http%3A%2F%2F100.64.63.28%3A9980%2Fcool%2Fclipboard%3FWOPISrc%3Dhttps%253A%252F%252Fstorage-adapter-webde-live.popp.be-prod-eu.poinfra.server.lan%252Fonline-office%252Fwopi%252Fsd%252Ffiles%252F1644450339107117062%26ServerId%3D9e1410ed%26ViewId%3D4%26Tag%3Daaf2f85129159440">
<p><span style="font-family: Geneva, sans-serif;"><span style="font-size: large;">Auf der Internetseite der Seniorenvertretung Würzburg können sich interessierte Seniorinnen und Senioren zum Hitze-Telefon anmelden. Bei Eintragung rufen die ehrenamtlichen Mitarbeitenden an Tagen mit Hitzewarnung in der Zeit von 8 Uhr 30 bis 10 Uhr an. Das geschulte Personal fragt nach dem Befinden, berät über Maßnahmen an heißen Tagen und gibt wertvolle Tipps. Auch Name und Telefonnummer einer Kontaktperson bei der Eintragung anzugeben wäre hilfreich, so die Seniorenvertretung. Zudem gibt es kostenlos Hitze-Aufkleber für die Wohnung, die sich bei zu heißer Temperatur der Innenräume verfärben. Diese sind beim Sozialreferat der Stadt Würzburg oder beim Quartiersmanagement in den einzelnen Stadtteilen kostenlos erhältlich. Die Hitze-Aufkleber sind an einem schattigen Ort in der Wohnung zu befestigen, möglichst nicht in der Nähe einer Wärmequelle etwa einem Backofen oder Kühlschrank. Das könnte das Ergebnis verfälschen. Zudem informiert der Ärztliche Kreisverband Würzburg unter der Telefonnummer 0931.4605926 über mögliche Maßnahmen, die Seniorinnen und Senioren an Tagen mit einer öffentlichen Hitzewarnung ergreifen können.</span></span></p>
<div id="meta-origin" data-coolorigin="http%3A%2F%2F100.64.63.28%3A9980%2Fcool%2Fclipboard%3FWOPISrc%3Dhttps%253A%252F%252Fstorage-adapter-webde-live.popp.be-prod-eu.poinfra.server.lan%252Fonline-office%252Fwopi%252Fsd%252Ffiles%252F1644450339107117062%26ServerId%3D9e1410ed%26ViewId%3D4%26Tag%3Daaf2f85129159440">
<p><a href="http://www.seniorenvertretung-wuerzburg.de/hitzetelefon-wuerzburg/"><span style="font-family: Geneva, sans-serif;"><span style="font-size: large;">www.seniorenvertretung-wuerzburg.de/hitzetelefon-wuerzburg</span></span></a></p>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Es geht um die Menschen, die hinter den Gärten stehen“ – Gelungener Auftakt zum Tag der offenen Gartentür am 14. Juni</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/es-geht-um-die-menschen-die-hinter-den-gaerten-stehen-gelungener-auftakt-zum-tag-der-offenen-gartentuer-am-14-juni/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sandra Redlich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 06:49:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lebenslinie-magazin.de/?p=20537</guid>

					<description><![CDATA[Blasmusik erfüllte den Garten, Besucherinnen und Besucher schlenderten zwischen Rosen, Stauden und Skulpturen. Im Garten von Barbara und Tiemo Grimm in der Veitshöchheimer Hofellernstraße stimmten Landrat Thomas Eberth, die Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege Jessica Tokarek sowie die Uettinger Dorfmusikanten und die Schülerkapelle der Aalbachtaler auf den Tag der offenen Gartentür 2026 ein. Mit der [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="meta-origin" data-coolorigin="http%3A%2F%2F100.64.246.85%3A9980%2Fcool%2Fclipboard%3FWOPISrc%3Dhttps%253A%252F%252Fstorage-adapter-webde-live.popp.be-prod-eu.poinfra.server.lan%252Fonline-office%252Fwopi%252Fsd%252Ffiles%252F1643518515765844516%26ServerId%3D7dd9bb78%26ViewId%3D4%26Tag%3D6d3de6af428df421">
<p>Blasmusik erfüllte den Garten, Besucherinnen und Besucher schlenderten zwischen Rosen, Stauden und Skulpturen. Im Garten von Barbara und Tiemo Grimm in der Veitshöchheimer Hofellernstraße stimmten Landrat Thomas Eberth, die Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege Jessica Tokarek sowie die Uettinger Dorfmusikanten und die Schülerkapelle der Aalbachtaler auf den Tag der offenen Gartentür 2026 ein. Mit der Veranstaltung warben der Landkreis Würzburg und der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege zwei Wochen vor dem Aktionstag für die Vielfalt der Gartenkultur im Landkreis.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_20539" style="width: 712px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-20539" class="wp-image-20539 size-main-slider" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/06/Eroeffnung-Tag-der-Gartentuer-2026-by-Dagmar-Hofmann-1-scaled-e1780382886379-702x336.jpg" alt="" width="702" height="336" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/06/Eroeffnung-Tag-der-Gartentuer-2026-by-Dagmar-Hofmann-1-scaled-e1780382886379-702x336.jpg 702w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/06/Eroeffnung-Tag-der-Gartentuer-2026-by-Dagmar-Hofmann-1-scaled-e1780382886379-1078x516.jpg 1078w" sizes="auto, (max-width: 702px) 100vw, 702px" /><p id="caption-attachment-20539" class="wp-caption-text">Am Tag der offenen Gartentür im Landkreis Würzburg öffnen zahlreiche Gartenbesitzerinnen und -besitzer die Pforten zu ihren Anwesen. Zwei Wochen vor dem Aktionstag stimmte Landrat Thomas Eberth (links) bereits mit einer Auftaktveranstaltung in Veitshöchheim darauf ein; mit dabei (weiter von links) Gemeinderätin Petra Doßler, Gartenbesitzer Barbara und Tiemo Grimm, zweiter Bürgermeister Elmar Knorz und dritter Bürgermeister Steffen Mucha. Foto: Dagmar Hofmann</p></div>
<p>Gastgeber Tiemo Grimm nahm die Gäste mit auf eine Zeitreise durch mehr als vier Jahrzehnte Gartengeschichte. Anfang der 1980er Jahre kam er beruflich nach Würzburg und suchte gemeinsam mit seiner Familie ein Grundstück mit Weitblick. Fündig wurde er auf einem ehemaligen Weinberg in Veitshöchheim. Aus dem zunächst als Familien- und Nutzgarten angelegten Hanggrundstück mit Spielbereichen für die sechs Kinder entwickelte sich im Laufe der Jahre eine vielfältige Gartenlandschaft. Nach dem Auszug der Kinder entstanden neue Gartenräume, ein Wintergarten sowie eine Werkstatt für die Keramikarbeiten von Barbara Grimm. Heute prägen Staudenbeete und kunstvolle Skulpturen das Bild.</p>
<p>Eine besondere Rolle spielen dabei die Rosen. Grimms Mutter war eine international renommierte Rosenspezialistin. Ihr zu Ehren habe der belgische Rosenzüchter Louis Lens die weiße Strauchrose „Hedi Grimm“ benannt.</p>
<p><b>Gärten erzählen Lebensgeschichten</b></p>
<p>Genau solche Geschichten machen für Jessica Tokarek den besonderen Reiz des Tags der offenen Gartentür aus. „Es geht im Kern um den Menschen, der dahintersteht“, betonte die Kreisfachberaterin. Jeder Garten erzähle eine Lebensgeschichte. Veränderungen im Leben spiegelten sich oft unmittelbar in der Gartengestaltung wider: Aus Spielflächen würden Staudenbeete, aus Nutzgärten Ausstellungsflächen und aus Ideen neue Projekte. Besonders wertvoll sei der persönliche Austausch zwischen Besucherinnen und Besuchern sowie den Gartenbesitzern. Hier würden Erfahrungen, Tipps und manchmal sogar Pflanzen weitergegeben. Gerade diese Begegnungen machten den Aktionstag so besonders.</p>
<p>Auch Landrat Thomas Eberth hob die Bedeutung der Veranstaltung hervor. Es sei etwas Besonderes, den eigenen Garten – einen ganz persönlichen Rückzugs- und Wohlfühlort – für andere Menschen zu öffnen und Einblicke zu gewähren. Der Garten sei ein Ort, der Kraft spende und an dem Menschen Wurzeln schlagen könnten. Der Tag der offenen Gartentür sei deshalb vor allem ein Tag des Zusammenkommens, des Austauschs unter Gartenliebhabern und des gegenseitigen Lernens. Von diesen Begegnungen profitierten letztlich alle Beteiligten.</p>
<p><b>Tag der Gartentür am 14. Juni: Der Eintritt ist frei</b></p>
<p>Am Sonntag, 14. Juni 2026, öffnen von 10 bis 17 Uhr zahlreiche weitere private und gemeinschaftlich gestaltete Gärten ihre Pforten und gewähren spannende Einblicke in ganz unterschiedliche Gartenwelten. Der Eintritt ist frei.</p>
<div id="meta-origin" data-coolorigin="http%3A%2F%2F100.64.246.85%3A9980%2Fcool%2Fclipboard%3FWOPISrc%3Dhttps%253A%252F%252Fstorage-adapter-webde-live.popp.be-prod-eu.poinfra.server.lan%252Fonline-office%252Fwopi%252Fsd%252Ffiles%252F1643518515765844516%26ServerId%3D7dd9bb78%26ViewId%3D4%26Tag%3D6d3de6af428df421">
<p>Der Landkreis Würzburg und der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege laden alle Interessierten ein, die Vielfalt der regionalen Gartenkultur kennenzulernen und die Menschen hinter den Gärten zu entdecken. Die Programmbroschüre ist online unter <span style="color: #0563c1;"><u><a href="http://www.landkreis-wuerzburg.de/Kreisfachberatung-Gartenkultur-Landespflege">www.landkreis-wuerzburg.de/Kreisfachberatung-Gartenkultur-Landespflege</a></u></span> zu finden.</p>
<p><b>Folgende Orte können besichtigt werden:</b></p>
<p>In <b>Erlabrunn</b> öffnet der Obst- und Gartenbauverein den Gemeinschaftsgarten „Dein-Mein-Garten“ an den Kleingärten am Mainradweg sowie den „Ewigen Garten“ nördlich der Tennisplätze, ein naturnaher Garten mit regionalen Trockenstandortpflanzen.</p>
<p>In <b>Gaukönigshofen</b> sind gleich mehrere Gärten zu erleben: Ulrich und Sonja Dürr (Hauptstraße 9) zeigen einen großzügigen Familiengarten mit Wellnessbereich, Beate Endres (Am Eichenpfad 23) einen naturnahen Senkgarten mit vielen Insektenlebensräumen und Martina und Wolfgang Höfner (Mühlstraße 19a) einen außergewöhnlichen Garten mit Mammutbäumen und Teichlandschaft.</p>
<p>In <b>Gerbrunn</b> öffnet Susanne Kababgi (Sieboldstraße 3) einen vielseitigen Garten mit Teich, Tierhaltung und künstlerischem Atelier.</p>
<p>In <b>Giebelstadt-Sulzdorf</b> lädt Wibke Salomon-Karl (Vogelstraße 10) in einen über Jahrzehnte gewachsenen, naturnahen Garten ein.</p>
<p>Der Benediktushof in <b>Holzkirchen</b> (Klosterstraße 10) bietet einen Zen- und Klostergarten als Ort der Stille und Meditation.</p>
<p>In <b>Kürnach</b> zeigt der Garten von L. B.-Meyer und J. Treutlein (Am Trieb 18) eine kompakte, strukturierte Gartenanlage mit Teich und Pavillon.</p>
<p>In <b>Neubrunn</b> öffnen Susanne und Johannes Fersch (Triebsweg 2) einen zertifizierten Naturgarten mit besonderem Fokus auf Biodiversität und nachhaltige Bewirtschaftung.</p>
<p>In <b>Veitshöchheim</b> präsentieren Barbara und Tiemo Grimm (Hofellernstraße 28) einen kunstvollen Stauden- und Rosengarten mit selbstgefertigter Keramik.</p>
<p>In <b>Würzburg-Heidingsfeld</b> ist der Klostergarten der Armen Schulschwestern (Klosterstraße 23) zu besichtigen, der Obst- und Gemüseanbau mit ruhigen, meditativen Bereichen verbindet.</p>
<p>In <b>Zell am Main</b> öffnet der Kräutergarten der Oberzeller Franziskanerinnen (Kloster Oberzell 1), ein traditionsreicher Heilpflanzengarten mit über 70 Heilpflanzen.</p>
</div>
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