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	<title>Lebenslinie</title>
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	<link>https://www.lebenslinie-magazin.de</link>
	<description>Gesundheitsmagazin für Mainfranken</description>
	<lastBuildDate>Tue, 21 Apr 2026 20:14:35 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
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	<item>
		<title>Theater für alle: Mainfranken Theater baut barrierearme Angebote weiter aus</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/theater-fuer-alle-mainfranken-theater-baut-barrierearme-angebote-weiter-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sandra Redlich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 20:14:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Mainfranken Theater Würzburg erweitert sein barrierearmes Angebot und setzt damit ein deutliches Zeichen für mehr Inklusion und kulturelle Teilhabe: Für die Vorstellung von Die Dreigroschenoper am 17.Mai wird eine Audiodeskription angeboten. Die Vorstellung der Rocky Horror Show am 3. Juli wird zudem in Deutsche Gebärdensprache übersetzt. Kulturelle Teilhabe darf keine Frage individueller Voraussetzungen sein. [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Mainfranken Theater Würzburg erweitert sein barrierearmes Angebot und setzt damit ein deutliches Zeichen für mehr Inklusion und kulturelle Teilhabe: Für die Vorstellung von <strong><em>Die Dreigroschenoper</em></strong> am 17.Mai wird eine Audiodeskription angeboten. Die Vorstellung der <strong><em>Rocky Horror Show</em></strong> am 3. Juli wird zudem in Deutsche Gebärdensprache übersetzt.</p>
<p>Kulturelle Teilhabe darf keine Frage individueller Voraussetzungen sein. Menschen mit Seh- oder Hörbeeinträchtigungen müssen selbstverständlich die Möglichkeit haben, Theater in all seinen Facetten zu erleben. Mit Angeboten wie Audiodeskription und Gebärdensprachdolmetschen trägt das Mainfranken Theater dazu bei, Barrieren abzubauen und den Zugang zu Kunst und Kultur für mehr Menschen zu öffnen.</p>
<p>Die Audiodeskription bei <em><strong>Die Dreigroschenoper</strong></em> ermöglicht blinden und sehbehinderten Besucherinnen und Besuchern, das Bühnengeschehen über eine zusätzliche Live-Beschreibung besser nachzuvollziehen. Bei der <em><strong>Rocky Horror Show</strong></em> am 3. Juli sorgt die Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache dafür, dass auch gehörlose und hörbeeinträchtigte Menschen einen unmittelbaren und selbstverständlichen Zugang zur Inszenierung erhalten.</p>
<p>&#8222;Theater muss für alle Menschen zugänglich sein. Inklusion ist für uns kein Zusatzangebot, sondern ein wesentlicher Bestandteil unseres kulturellen Auftrags. Mit Formaten wie Audiodeskription und Gebärdensprachübersetzung wollen wir Barrieren abbauen und Begegnung ermöglichen. Kultur lebt davon, dass möglichst viele Menschen an ihr teilhaben können&#8220;, betont der Geschäftsführende Direktor des Theaters, Dirk Terwey.</p>
<p>Barrierefreie Angebote sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer offenen und vielfältigen Kulturlandschaft. Sie schaffen Zugänge, fördern Sichtbarkeit und machen deutlich, dass unser Theater ein Ort für die gesamte Stadtgesellschaft ist. Mit den beiden Vorstellungen unterstreicht das Mainfranken Theater seinen Anspruch, ein Haus für alle zu sein.</p>
<div id="attachment_20421" style="width: 2570px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-20421" class="wp-image-20421 size-full" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/13955__h8a1074dreigroschenh2p-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1590" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/13955__h8a1074dreigroschenh2p-scaled.jpg 2560w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/13955__h8a1074dreigroschenh2p-300x186.jpg 300w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/13955__h8a1074dreigroschenh2p-1024x636.jpg 1024w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/13955__h8a1074dreigroschenh2p-1536x954.jpg 1536w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/13955__h8a1074dreigroschenh2p-2048x1272.jpg 2048w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/13955__h8a1074dreigroschenh2p-218x135.jpg 218w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><p id="caption-attachment-20421" class="wp-caption-text">Ensemble in &#8222;Die Dreigroschenoper&#8220;, Foto: Nik Schölz</p></div>
<p>Die Karten können per Mail direkt beim Theater bestellt werden: <a href="mailto:karten@mainfrankentheater.de">karten@mainfrankentheater.de</a></p>
<p>Die Termine:<br />
17. Mai 2026, 18.00 Uhr: Die Dreigroschenoper mit Audiodeskription<br />
3. Juli 2026, 19.30 Uhr: Rocky Horror Show mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache<br />
Veranstaltungsort: Kleines Haus im Theaterneubau, Mainfrankentheater Würzburg</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Singen für die Seele öffnet Herzen und kann Trauer in Bewegung bringen</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/singen-fuer-die-seele-oeffnet-herzen-und-kann-trauer-in-bewegung-bringen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sandra Redlich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 19:44:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit dem neuen Angebot „Singen für die Seele – ein Angebot für Trauernde“ laden die Malteser in Würzburg Menschen ein, die einen Verlust erlebt haben und ihrer Trauer auf behutsame Weise Ausdruck verleihen möchten. Gemeinsames Singen kann Trost spenden, das Herz öffnen und helfen, Gefühle sanft in Bewegung zu bringen. In einem geschützten und achtsam [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem neuen Angebot „Singen für die Seele – ein Angebot für Trauernde“<br />
laden die Malteser in Würzburg Menschen ein, die einen Verlust erlebt haben und ihrer<br />
Trauer auf behutsame Weise Ausdruck verleihen möchten.<br />
Gemeinsames Singen kann Trost spenden, das Herz öffnen und helfen, Gefühle sanft in Bewegung zu bringen. In einem geschützten und achtsam begleiteten Rahmen werden Herzenslieder, einfache<br />
Melodien und heilsame Gesänge gesungen. Dabei steht nicht die musikalische Leistung im<br />
Vordergrund, sondern das Erleben der eigenen Stimme als stärkenden Anker – für die<br />
Verbindung mit sich selbst, mit anderen und mit dem, was innerlich bewegt.<br />
„Singen kann Menschen in Trauer erreichen, auch dort, wo Worte fehlen“, sagt Heike Heller,<br />
Hospiz-Koordinatorin. „Wir freuen uns auf alle, die kommen möchten – und auf das gemeinsame Erklingen.“</p>
<p>Das Angebot richtet sich an trauernde Menschen unabhängig davon, wie lange der Verlust zurückliegt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich; lediglich die Bereitschaft, sich auf Klang, Gemeinschaft und den Moment einzulassen.</p>
<p>Die Treffen werden angeleitet und begleitet und finden an folgenden Terminen statt:<br />
<strong>24. April, 22. Mai, 12. Juni und 17. Juli 2026</strong>, jeweils von <strong>18.00 bis 19.30</strong> <strong>Uhr</strong>.<br />
Veranstaltungsort ist die Diözesangeschäftsstelle des Malteser Hilfsdienst e. V., Mainaustraße 45, 97082 Würzburg.</p>
<p>Weitere Informationen erhalten Interessierte beim Referat Hospizarbeit des Malteser<br />
Hilfsdienst e. V. telefonisch unter 0931.4505227 oder per E-Mail an: <a href="hospiz-wue@malteser.org">hospiz-wue@malteser.org</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Wir schaffen was!“ Zweiter Fachtag des Projekts „Schaff &#124; Räume &#124; Rhön-Grabfeld“</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/wir-schaffen-was-zweiter-fachtag-des-projekts-schaff-raeume-rhoen-grabfeld/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sandra Redlich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 20:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lebenslinie-magazin.de/?p=20408</guid>

					<description><![CDATA[Am Samstag, den 25. April 2026 ab 11:30 Uhr lädt die Kulturagentur Rhön-Grabfeld zum zweiten jährlichen Fachtag des Projekts „Schaff &#124; Räume &#124; Rhön-Grabfeld“ in die Trinkkur- und Wandelhalle (Jahnpromenade 2, 97631 Bad Königshofen) ein. Der Fachtag bietet Raum für Begegnung, Austausch und neue Ideen zur kulturellen Teilhabe und zur Stärkung des demokratischen Miteinanders im [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag, den 25. April 2026 ab 11:30 Uhr lädt die Kulturagentur Rhön-Grabfeld zum<br />
zweiten jährlichen Fachtag des Projekts „Schaff | Räume | Rhön-Grabfeld“ in die Trinkkur-<br />
und Wandelhalle (Jahnpromenade 2, 97631 Bad Königshofen) ein. Der Fachtag bietet<br />
Raum für Begegnung, Austausch und neue Ideen zur kulturellen Teilhabe und zur Stärkung<br />
des demokratischen Miteinanders im Landkreis.</p>
<div id="attachment_20410" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-20410" class="wp-image-20410 size-medium" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Fachtag_Thuenen_Anand-Anders_3-300x192.jpg" alt="" width="300" height="192" /><p id="caption-attachment-20410" class="wp-caption-text">Fachtag Impuls. Foto: Anand Anders</p></div>
<p>Unter dem Motto „Wir schaffen was!“ sind Vereine, Initiativen, Kulturschaffende, Vertrete-<br />
rinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger<br />
herzlich eingeladen, sich einzubringen und die kulturelle Zukunft der Region aktiv mitzugestalten.</p>
<p>Ziel des Projekts ist es, das bestehende Kulturangebot in den aktiven Kommunen des<br />
Landkreises sichtbarer zu machen und zu stärken, Kulturschaffende, Vereine und Initiativen gezielt zu unterstützen und neue, niedrigschwellige Kulturangebote für alle Menschen<br />
im Landkreis zu schaffen. Dazu wird ein flexibles Baukastensystem entwickelt, das passgenaue Werkzeuge und eine angemessene Begleitung für engagierte Akteurinnen und Akteure im ländlichen Raum bietet.</p>
<p>„Kultur ist kein Luxus, sondern Grundlage eines demokratischen Miteinanders.“ –<br />
Mit diesem Leitgedanken möchte die Kulturagentur Rhön-Grabfeld anregen, gemeinsam neue<br />
Perspektiven für kulturelles Leben auf dem Land zu entwickeln. Neben inspirierenden Kurzvorträgen, kreativen und dialogorientierten Workshops wird zudem der nächste Kulturpartner des Projekts bekanntgegeben.</p>
<p>Für Verpflegung ist gesorgt. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung bis 19. April 2026<br />
per E-Mail an: <a href="mailto:schaff-raeume@rhoen-grabfeld.de">schaff-raeume@rhoen-grabfeld.de</a> oder<br />
über <a href="https://kultur.rhoen-grabfeld.de/die-kulturagentur-rhoen-grabfeld/veranstaltungskalender?v=a101981f-0614-489c-a95d-e4581397b06a">kultur.rhoen-grabfeld.de/die-kulturagentur-rhoen-grabfeld/veranstaltungskalender</a> wird gebeten.<br />
Das Projekt „Schaff | Räume | Rhön-Grabfeld“ ist Teil des bundesweiten Förderprogramms<br />
„Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken“, das vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) sowie der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) gefördert<br />
wird. Programmpartner ist das Bundesministerium des Innern (BMI).</p>
<p>Mit einer Förderung von rund 1,5 Millionen Euro über fünf Jahre, ergänzt durch eine Kofinanzierung durch den Freistaat Bayern, kann der Landkreis Rhön-Grabfeld in den kommenden Jahren gezielt in den Ausbau und die Vernetzung seiner kulturellen Strukturen investieren.</p>
<p><strong>Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken.</strong></p>
<p>„Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken.“ ist ein Programm für Kultur, Beteiligung und Demokratie. Es richtet sich an ländliche, insbesondere strukturschwache ländliche Regionen in ganz Deutschland. Gefördert wird „Aller.Land“ durch den Beauftragten der<br />
Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) sowie durch die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Programmpartner ist das Bundesministerium des Innern (BMI). Der Bund stellt<br />
für das Programm von 2023 bis 2030 insgesamt 69,4 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung (BULEplus) sowie aus Mitteln<br />
der bpb zur Verfügung.<br />
<a href="https://www.allerland-programm.de/">www.allerland-programm.de</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die leise Kraft, die trägt</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/die-leise-kraft-die-traegt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 06:47:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
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					<description><![CDATA[Hoffnung ist für Florence Brokowski Shekete kein großes Wort, sondern eine innere Haltung. Sie entstehe aus Erfahrung, aus Beziehungen und aus der Entscheidung, Menschen zunächst mit einem positiven Blick zu begegnen. „Ich unterstelle Menschen zunächst nichts Negatives. Mein Glas ist immer halb voll“, so die Podcasterin und erste schwarze Schulamtsdirektorin in Deutschland. Die Kolping Akademie [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_20225" style="width: 210px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-20225" class="size-medium wp-image-20225" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-01-29_Florence-Brok-Shekete_TaVa-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-01-29_Florence-Brok-Shekete_TaVa-200x300.jpg 200w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-01-29_Florence-Brok-Shekete_TaVa-683x1024.jpg 683w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-01-29_Florence-Brok-Shekete_TaVa-1025x1536.jpg 1025w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-01-29_Florence-Brok-Shekete_TaVa-218x327.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-01-29_Florence-Brok-Shekete_TaVa.jpg 1201w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /><p id="caption-attachment-20225" class="wp-caption-text">©Tanja Valérien</p></div>
<p>Hoffnung ist für Florence Brokowski Shekete kein großes Wort, sondern eine innere Haltung. Sie entstehe aus Erfahrung, aus Beziehungen und aus der Entscheidung, Menschen zunächst mit einem positiven Blick zu begegnen. „Ich unterstelle Menschen zunächst nichts Negatives. Mein Glas ist immer halb voll“, so die Podcasterin und erste schwarze Schulamtsdirektorin in Deutschland. Die Kolping Akademie hat sie in Kooperation mit dem Kolpingwerk Würzburg zur Veranstaltungsreihe „Hoffnung, die mich trägt“ eingeladen. Ein Glücksgriff in Zeiten, in denen Hoffnung für viele Menschen dringend nötig ist. Ihre Grundhaltung habe sie früh gelernt, betont sie in ihrem Vortrag, geprägt durch ihre Kindheit bei ihrer Pflegemutter. Verlässlichkeit, Zugewandtheit und ein stabiler Rahmen seien für die gebürtige Hamburgerin mit nigerianischen Wurzeln entscheidend gewesen. „Das, was gesagt wird, muss auch umgesetzt werden. Das ist für ein Kind sehr wichtig.“ Auch schwierige Erfahrungen haben diesen Blick nicht trüben können, sondern eher geschärft. Rassistische Situationen habe sie vielfach erst im Nachhinein als solche erkannt. „Ich habe die Situationen oft gar nicht so wahrgenommen. Das waren eher die Menschen um mich herum.“ Gleichzeitig habe sie lernen müssen, Grenzen zu setzen. „Je älter ich wurde, desto früher habe ich gemerkt: Es gibt Menschen, die nutzen meine positive Einstellung aus.“ Hoffnung bedeute für sie nicht, alles hinzunehmen, sondern Verantwortung zu übernehmen – für sich selbst und für andere. Besonders prägend waren ihre Jahre in Nigeria. Dort habe sie erlebt, was es heißt, fremd zu sein. „Ich galt dort als die Weiße.“ Diese Erfahrung habe ihr einen Blick verschafft, der sie bis ­heute trägt. „Ich kann wunderbar die Perspektive wechseln. Das könnte ich nicht, wenn ich nicht dort gelebt hätte.“ Hoffnung entstehe für sie genau an diesem Punkt: wenn Menschen bereit sind, zuzuhören und sich in andere Lebensrealitäten hineinzuversetzen. Ihr Glaube spielte dabei lange eine wichtige Rolle, heute beschreibt sie sich als spirituell. „Ich glaube, dass es eine höhere Macht geben muss.“ Hoffnung sei für sie keine naive Weltverklärung. „Wenn ich in die Nachrichten schaue, graust es mich.“ Und doch halte sie am Guten im Menschen fest. Was sie hoffnungsvoll stimmt, sei die Bereitschaft vieler Menschen, für Gemeinschaft einzustehen und sich gegen Ausgrenzung zu positionieren. Hoffnung bedeute für Florence Brokowski Shekete aber auch Dialog. „Wie können wir Menschen uns sehen, wahrnehmen und aufeinander zugehen?“ Polarisierung halte sie für gefährlich. „So kommen wir nicht auf die Brücke in die Mitte.“ Sie wünsche sich wieder mehr Offenheit, auch für Streitgespräche. „Wir müssen Dinge ansprechen können, ohne dass Menschen sofort in eine Ecke gedrängt werden.“ Am Ende sei Hoffnung für sie eine bewusste Entscheidung. „Jeder soll leben, wie er möchte, solange er niemand anderem schadet.“ Es sei diese innere Haltung, die trägt – gerade in Zeiten, die verunsichern. „Ich hoffe, dass wir lernen, wieder miteinander zu reden. Und dass wir unser Ego ein bisschen runterschrauben.“</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hoffnung auf Heilung</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/hoffnung-auf-heilung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 06:45:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lebenslinie-magazin.de/?p=20403</guid>

					<description><![CDATA[Seit es Krebs gibt suchen Forscherinnen und Forscher nach Wegen, ihn zu eliminieren. Etappensiege sind mittlerweile zu verzeichnen, etwa mit personalisierter Immuntherapie. Doch für viele Patientinnen und Patienten, deren Immunsystem durch Chemotherapie oder Bestrahlung stark geschwächt ist, greifen diese Therapien nicht mehr. Nun schlagen japanische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Professor Eijiro Miyako ein neues Kapitel [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Seit es Krebs gibt suchen Forscherinnen und Forscher nach Wegen, ihn zu eliminieren. Etappensiege sind mittlerweile zu verzeichnen, etwa mit personalisierter Immuntherapie. Doch für viele Patientinnen und Patienten, deren Immunsystem durch Chemotherapie oder Bestrahlung stark geschwächt ist, greifen diese Therapien nicht mehr. Nun schlagen japanische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Professor Eijiro Miyako ein neues Kapitel auf:  Sie kombinieren zwei Bakterien, die sich gegenseitig steuern und Krebs auch ohne die Hilfe des Immunsystems zerstören. Die Bakterien blockieren gezielt die Blutversorgung der Krebszellen und treiben diese in die Apotose, den programmierten Zelltod. Gesunde Zellen bleiben verschont. Die Methode macht Patientinnen und Patienten, deren Immunsystem nach Chemo- oder Strahlentherapie stark geschwächt ist, Hoffnung auf Heilung. Die Forschungsergebnisse wurden am 5. August 2025 in Nature Biomedical Engineeringveröffentlicht. Professor Eijiro Miyako vom Japan Advanced Institute of Science and Technology plant die Gründung eines Start-ups, um die Therapie innerhalb von sechs Jahren in klinische Studien zu überführen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Hoffnung stirbt zuletzt</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/die-hoffnung-stirbt-zuletzt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 06:42:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
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					<description><![CDATA[Stavi Papalitsa (Stavie P.) hat Krebs im Endstadium. Die Berliner Künstlerin leidet an einem adenoidzystischen Karzinom, hochagressiv, mitten im Gesicht. Seit 2016 ist sie dem Tod geweiht. Doch sie gibt die Hoffnung nicht auf. Mit ihrer positiven Lebenseinstellung hat sie es bisher geschafft, dem Tod von der Schippe zu springen und trotz vernichtender Prognose schöne [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_20401" style="width: 210px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-20401" class="size-medium wp-image-20401" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Poesieromantik_STAVI_Hochkant_profil-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Poesieromantik_STAVI_Hochkant_profil-200x300.jpg 200w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Poesieromantik_STAVI_Hochkant_profil-683x1024.jpg 683w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Poesieromantik_STAVI_Hochkant_profil-1025x1536.jpg 1025w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Poesieromantik_STAVI_Hochkant_profil-1366x2048.jpg 1366w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Poesieromantik_STAVI_Hochkant_profil-218x327.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/Poesieromantik_STAVI_Hochkant_profil-scaled.jpg 1708w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><p id="caption-attachment-20401" class="wp-caption-text">©SCARFANI UG Berl</p></div>
<p style="font-weight: 400;">Stavi Papalitsa (Stavie P.) hat Krebs im Endstadium. Die Berliner Künstlerin leidet an einem adenoidzystischen Karzinom, hochagressiv, mitten im Gesicht. Seit 2016 ist sie dem Tod geweiht. Doch sie gibt die Hoffnung nicht auf. Mit ihrer positiven Lebenseinstellung hat sie es bisher geschafft, dem Tod von der Schippe zu springen und trotz vernichtender Prognose schöne Dinge zu schaffen. Der Tumor ist in den letzten sechs Monaten deutlich sichtbar in der linken Gesichtshälfte gewachsen. Laut ihrem Arzt wird er im Sommer 2026 das Gehirn erreicht haben. Die hoffnungsfrohe Frau sucht nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten auch im Ausland. Denn die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt &#8230; Freundinnen und Freunde organisieren seit Ende letzten Jahres ein Fundraising, um die Kosten für etwaige Therapien zu decken. Stavi P. war bei den Berliner Märchentagen im November aktiv, hat einen Kunst-Kalender für 2026 herausgebracht, bereits in der vierten Auflage und plant eine Ausstellung ihrer Collagenkunst im Frühjahr 2026 in Berlin. ​Stavi P.: „Ich will etwas erschaffen und wissen, dass ich der Welt etwas Schönes hinterlassen habe.“</p>
<p style="font-weight: 400;">
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Streichholz, das von beiden  Seiten abbrennt</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/ein-streichholz-das-von-beiden-seiten-abbrennt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 06:40:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prävention & Reha]]></category>
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					<description><![CDATA[Sandra K.* bekam vor vier Jahren unerträgliche Rückenschmerzen, die ins rechte Bein ausstrahlten und ihren Arbeitsalltag so gut wie unmöglich machten. Diagnose: Bandscheibenvorfall! Eine OP kam für sie erst einmal nicht in Frage. Sie wollte den konservativen Therapieweg gehen und absolvierte drei Wochen lang (täglich von 8 bis 15 Uhr inklusive Mittagspause) eine ambulante Rehabilitation [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sandra K.* bekam vor vier Jahren unerträgliche Rückenschmerzen, die ins rechte Bein ausstrahlten und ihren Arbeitsalltag so gut wie unmöglich machten. Diagnose: Bandscheibenvorfall! Eine OP kam für sie erst einmal nicht in Frage. Sie wollte den konservativen Therapieweg gehen und absolvierte drei Wochen lang (täglich von 8 bis 15 Uhr inklusive Mittagspause) eine ambulante Rehabilitation im Reha- und Gesundheitszentrum Impuls im Würzburger Stadtteil Heidingsfeld. Zunächst erfolgte ein Anamnesegespräch mit einem Orthopäden im Therapiezentrum, der zugeschnitten auf ihr Krankheitsbild einen individuellen Rehaplan erstellte. „Täglich waren Sportstunden mit Muskelkräftigung und Dehnungsübungen angesagt, aber auch Entspannung und ­manuelle Therapie, sowie ­Nordic Walking und ­begleitende Gespräche beim Psychologen“, erzählt Sandra. „Dazu kamen noch Vorträge etwa über gesunde Ernährung und Stressbewältigungs-Techniken“, so die Reha-Patientin. Am Ende des Therapietages sei man ganz schon müde gewesen, aber angenehm müde. „Es hat mir so viel gebracht, und außerdem bis dato die OP erspart“, freut sich Sandra. Sie habe nach der Reha täglich kleine Übungen aus dem Programm in ihren Alltag eingebaut, ihre Ernährung umgestellt (weitgehender Verzicht auf Weißmehl, Zucker, Fleisch und Alkohol) und öfter einmal kleine Pausen eingelegt. Vor Kurzem habe sie die Reha-Maßnahme wiederholt, um den Status-Quo aufrechtzuerhalten. „Überrascht war ich ­beispielsweise davon, wie schwer seelische ­Probleme auf dem Rücken lasten können &#8230; als wenn ein Streichholz von beiden Seiten abbrennt“, sagt Sandra. Von der ganzheitlichen Sicht auf die Krankheit, die ihr hier vermittelt wurde, habe sie sehr viel profitiert! „Eine Patientin wie Sandra K. mit Bandscheibenvorfall hat bei einer ambulanten Reha stets einen Termin bei unseren Psychologinnen oder Psychologen, weil das Krankheitsbild immer in eine größere Geschichte eingebettet sein kann, &#8230; weil der Mensch eben nicht nur ein körperliches Wesen ist“, betont Impuls-Geschäftsführer Matthias Graeber. Wenn bei einem Bandscheibenvorfall weder Darm noch Blase betroffen sind, und keine Ausfallerscheinungen vorliegen, habe die konservative Therapie eine hohe Erfolgsquote, so Graeber. Und das Impuls Reha- und Gesundheitszentrum hat das sogar schriftlich bekommen: Beim Ranking der Reha-Kliniken auf der Seite der Deutschen Rentenversicherungen rangiert Impuls unter 830 Reha-Kliniken in Deutschland auf Platz 7. Impuls ist zugelassen für den Bereich Orthopädie und Traumatologie. Es geht hier also um den Bewegungsapparat. Die Indikationen seien vielfältig. „In erster Linie differenzieren wir: Obere oder untere Extremität &#8230; obere Extremität wäre jetzt Schulter als Beispiel, untere Extremität etwa das Bein, der Fuß. Und dementsprechend wird das Programm zugeschnitten“, so Matthias Graeber. Natürlich gebe es auch Module, die alle Reha-Patientinnen und -Patienten durchlaufen wie die begleitenden Vorträge zu Ernährung oder Stressmanagement. Im Impuls kümmern sich aktuell 130 υ υ Mitarbeitende um die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einer Maßnahme, darunter insgesamt acht Ärztinnen und Ärzte aus den Bereichen Orthopädie und Unfallchirurgie sowie aus der Allgemeinmedizin. Dazukommen drei Mitarbeitende aus den Fächern Psychologie und sechs aus der Ergotherapie sowie knapp 30 Physiotherapeutinnen und -therapeuten. Das Team wird vervollständigt durch drei Diätassistentinnen, drei Krankenschwestern sowie Sportwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in der medizinischen Trainingstherapie. „Wer hier eine Reha absolviert, hat einen Aufnahmetermin, eine Visite in der Mitte der Reha und einen Abschlusstermin bei einer oder einem unserer Ärztinnen oder Ärzte, die akribisch den Therapiefortschritt begleiten und dokumentieren“, so Graeber. Eine Ärztin oder ein Arzt sei dabei immer federführend verantwortlich, zu gucken, welche Problemlage vorhanden und welches Programm hier passgenau ist, um die Patientin oder den Patienten entweder wieder fit für den Job zu machen oder Pflege zu verhindern, wenn man schon in Rente ist. Es gebe unterschiedliche Arten der ambulanten Reha, etwa die medizinisch beruflich orientierte Anschlussbehandlung nach einer OP, wo man mit simulierten Kulissenarbeitsplätzen versucht, Menschen wieder fit für ihre Arbeitsplätze als Dachdecker oder Krankenschwester zu machen. Dann die konservative Reha zum Beispiel bei Rückenproblemen oder die verhaltensorientierte Reha etwa bei Burn-out. Pro Jahr durchlaufen rund 1.000 Patientinnen und Patienten das ambulante Reha-Programm von 15 bis 17 Therapietagen im Impuls Reha- und Gesundheitszentrum, bei dem sie am Ende jeden Tages wieder zu Hause sind. Für viele, auch für Sandra K., war das ein entscheidendes Kriterium, an der Maßnahme überhaupt teilnehmen zu können. Sandra beispielsweise hatte neben ihrer Arbeit auch familiäre Verpflichtungen, die es ihr nicht erlaubt hätten, drei Wochen weiter entfernt stationär eine Reha zu absolvieren. „Trotz der schlimmen Schmerzen &#8230; ich glaube, wenn es nur die stationäre Reha-Möglichkeit gegeben hätte, ich hätte es nicht gemacht“, sagt Sandra. Und so sei es wichtig für die Wiederherstellung der Gesundheit, dass der Reha-Moment nicht nur für die Indikation, sondern auch für die private Situation passgenau ist, weiß Matthias Graeber. <i><span class="Apple-converted-space"> </span></i></p>
<p><i>* Name von der Redaktion geändert</i></p>
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		<title>Frühwarnsystem für Pandemien</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/fruehwarnsystem-fuer-pandemien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 06:38:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prävention & Reha]]></category>
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					<description><![CDATA[Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg übernehmen eine zentrale Rolle in dem neuen deutschlandweiten Forschungsverbund, der als Frühwarnsystem für Pandemien fungieren soll. Im Fokus stehen tierische Grippeviren, die das Potenzial haben auf den Menschen überzuspringen. Durch diese Forschung sollen Infektionsketten möglichst verhindert oder zumindest unterbrochen werden, bevor es zu größeren Ausbrüchen kommt [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg übernehmen eine zentrale Rolle in dem neuen deutschlandweiten Forschungsverbund, der als Frühwarnsystem für Pandemien fungieren soll. Im Fokus stehen tierische Grippeviren, die das Potenzial haben auf den Menschen überzuspringen. Durch diese Forschung sollen Infektionsketten möglichst verhindert oder zumindest unterbrochen werden, bevor es zu größeren Ausbrüchen kommt – ein Ziel, das für die klinische Versorgung von großer Bedeutung ist. Die Freiburger Virologinnen und Virologen um Professor Martin Schwemmle, Forschungsgruppenleiter am Institut für Virologie des Universitätsklinikums Freiburg, untersuchen verschiedene Grippeviren mithilfe moderner molekularbiologischer und zellbasierter Verfahren. Ziel sei es das zoonotische Potenzial zu bewerten – also ihre Fähigkeit, vom Tier auf den Menschen überzuspringen so Schwemmle. Dazu gehören genetische Analysen, Tests zur Virusvermehrung sowie Untersuchungen zur Reaktion des menschlichen Immunsystems. Der Bund fördert das Frühwarnsystem mit 3,5 Millionen Euro.</p>
<p style="font-weight: 400;">
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		<title>Nähe, Vertrauen &#038; Resonanz</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/naehe-vertrauen-resonanz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 06:35:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache & Kultur]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-20332 alignleft" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/9783471360859-184x300.jpg" alt="" width="184" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/9783471360859-184x300.jpg 184w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/9783471360859-627x1024.jpg 627w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/9783471360859-941x1536.jpg 941w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/9783471360859-1254x2048.jpg 1254w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/9783471360859-218x356.jpg 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/9783471360859-scaled.jpg 1568w" sizes="auto, (max-width: 184px) 100vw, 184px" />Wenn Martin Beyer über Geschichten spricht, geht es ihm in erster Linie nicht um Literaturbetrieb oder Dramaturgie. Es geht um Situationen, in denen Sprache versagt. „Ganz am Anfang stehen persönliche Erfahrungen“, sagt er im Gespräch mit der Lebenslinie. „Da fehlen die Worte, fehlt der Rahmen, man wird davon überfallen.“ Er erinnert sich insbesondere an eine Situation, in der innerhalb des eigenen Umfelds eine Krebserkrankung Thema wurde. Aus der daraus resultierenden Sprachlosigkeit entstand sein neues Buch „11 ist eine gerade Zahl“. „Es ist ein dunkel schimmernder, aber zugleich auch hoffnungsvoller Roman über eine besondere Mutter-Tochter-Bindung“, so Beyer. „Katja, alleinerziehende Lehrerin, ringt mit Angst und Schuld, während ihre 14-jährige Tochter Paula damit fertigwerden muss, dass eine schwere Krankheit zurückgekehrt ist – sie ist an einem Osteosarkom, einer seltenen Krebsart erkrankt.“ Vor und nach einer Operation schenkt die Mutter ihrer Tochter und sich selbst Halt mit einer märchenhaften Erzählung über einen Fuchs, ein Mädchen und einen Schatten – „eine Hommage an die Kraft der Fantasie und des Erzählens in der Tradition der Geschichten aus ‚Tausendundeiner Nacht‘.“ Das Erzählen schafft Nähe, Struktur und einen Raum, in dem Angst, Schuld und Hoffnung einen Ausdruck finden. Gleichzeitig verbindet der Roman eine nüchterne Krankenhauswirklichkeit mit einer poetischen Erzählebene und zeigt, wie Geschichten helfen können, eine existenzielle Krise gemeinsam zu tragen. Auch für Beyer ist das Buch weniger Ergebnis als Prozess. Er bezeichnet das Schreiben als einen Weg, sich dem Unaussprechlichen zu nähern. „Damit versuche ich Zimmer wieder aufzuschließen, die ich eigentlich abgesperrt habe.“ Zentral ist dabei für ihn das Erzählen selbst. „Für mich ist die heilsame Kraft der Geschichten immer stärker spürbar geworden“, sagt Beyer. Diese Kraft habe gerade nichts mit Verdrängung zu tun. „Natürlich dürfen Geschichten auch eine Flucht sein. Aber sie können auch ganz unbewusst Bilder und Worte für etwas schaffen, das vorher sprachlos war.“ Um dieser Wirkung näherzukommen, suchte der Autor den Kontakt zur Praxis. Er besuchte die Kinderklinik des Universitätsklinikums Erlangen, sprach mit Ärztinnen und Ärzten, Psychologinnen und Psychologen. Auch pädagogische Expertise holte er ein. „Der stellvertretende Klinikdirektor und Abteilungsleiter der Onkologie und Hämatologie, Professor Dr. Markus Metzler, hat sich viel Zeit genommen“, erinnert er sich. Besonders prägend war für ihn der Austausch mit Marion Müller, der pädagogischen Leiterin des Hauses und ausgebildeten Märchenerzählerin. Nicht nur sie habe ihn darin bestätigt, dass nicht nur Kinder auf Kraftquellen wie den Teddy oder eben auch Märchen zurückgreifen. Für Beyer wirkt das Erzählen in beide Richtungen. „Sowohl das Geschichten-Erzählen als auch das Zuhören“, sagt er. „Beides hat eine Kraft.“ Vielleicht liegt darin die leise Stärke dieses Buches. Nicht in dem, was es erzählt, sondern in dem, was es ermöglicht: Nähe, Vertrauen, Resonanz. Oder, wie Beyer es formuliert: „Dass man sich nicht allein fühlt.“</p>
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		<title>Buch zum Fest</title>
		<link>https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/buch-zum-fest/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Trost]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 06:33:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache & Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[„Hell ist die Nacht“ hieß eine außergewöhnliche musiktheatralische Installation beim Würzburger Mozartfest, erstmals aufgeführt 2024, wiederholt 2025. Zu Recht wurde dieses Projekt im letzten Jahr mit dem Opus Klassik ausgezeichnet. Nun erinnert ein Buch an diese zutiefst beeindruckende Produktion. Das Besondere dabei war der Ort, das Kloster der Erlöserschwestern in Würzburg, wo im Keller, am [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-20394 alignleft" src="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/TdZ_Hell_ist_die_Nacht_RGB_U1_mit-Sticker-227x300.webp" alt="" width="227" height="300" srcset="https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/TdZ_Hell_ist_die_Nacht_RGB_U1_mit-Sticker-227x300.webp 227w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/TdZ_Hell_ist_die_Nacht_RGB_U1_mit-Sticker-774x1024.webp 774w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/TdZ_Hell_ist_die_Nacht_RGB_U1_mit-Sticker-1160x1536.webp 1160w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/TdZ_Hell_ist_die_Nacht_RGB_U1_mit-Sticker-1547x2048.webp 1547w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/TdZ_Hell_ist_die_Nacht_RGB_U1_mit-Sticker-218x289.webp 218w, https://www.lebenslinie-magazin.de/wp-content/uploads/2026/04/TdZ_Hell_ist_die_Nacht_RGB_U1_mit-Sticker-scaled.webp 1934w" sizes="auto, (max-width: 227px) 100vw, 227px" />„Hell ist die Nacht“ hieß eine außergewöhnliche musiktheatralische Installation beim Würzburger Mozartfest, erstmals aufgeführt 2024, wiederholt 2025. Zu Recht wurde dieses Projekt im letzten Jahr mit dem Opus Klassik ausgezeichnet. Nun erinnert ein Buch an diese zutiefst beeindruckende Produktion. Das Besondere dabei war der Ort, das Kloster der Erlöserschwestern in Würzburg, wo im Keller, am 16. März 1945, wie durch ein Wunder neben 300 Klosterschwestern auch 200 Soldaten und Zivilisten aus der Umgebung die Zerstörung in der Bombennacht überlebten. Daran erinnerte die von Regisseur Max Koch erfundene szenische Handlung um zwei Liebende, die durch das Inferno des Kriegs auseinandergerissen werden. Sie singen und spielen ihre fiktive Geschichte. Mitspielerinnen waren auch vier Ordensschwestern und die Örtlichkeit des Klosters, begonnen im ehemaligen Speisesaal unter neblig-düsterem Licht; von dort führte die Erinnerungsreise das Publikum weiter in die historische Küche, danach ging es die enge Treppe hinunter, bis man um weitere Ecken und Nischen im niedrigen Luftschutzkeller ankam. Überall erklang Musik aus vier Jahrhunderten, mal am Klavier, mal durch ein Streichquartett, mal durch Gesang, und auch Gedichte und Zeitzeugenberichte über diese schreckliche Nacht wurden gelesen. All diese Eindrücke bewahrt die großzügige Buch-Dokumentation. Durch die eher „unfarbigen“, manchmal unscharfen Fotos, auf denen dunkle Töne dominieren, die sparsam verteilten Texte ergibt sich eine fast meditative Ausstrahlung auf 107 Seiten. Das Buch, publiziert vom Verlag „Theater der Zeit“, kostet 20 Euro.</p>
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