Das Uniklinikum Würzburg informiert über verantwortungsvollen Antibiotika-Einsatz und hygienische Händedesinfektion

Am 9. Mai gibt es an drei Ständen am Klinikum kostenlos Expertenwissen und Infomaterialien

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Mit UV-Licht können am Aktionstag Lücken bei der Händedesinfektion sichtbar gemacht werden. Foto: Uniklinikum Würzburg

In Zusammenhang mit der bundesweiten „Aktion Saubere Hände“ informiert das Uniklinikum Würzburg in diesem Jahr die interessierte Öffentlichkeit über die Bedeutung einer wirksamen Händedesinfektion und den verantwortungsvollen Umgang mit Antibiotika:

Am Dienstag, den 9. Mai 2017, gibt es an drei Ständen am Klinikum kostenlos Expertenwissen und Infomaterialien.

Die bundesweite „Aktion Saubere Hände“ zielt primär darauf ab, die Akzeptanz der Händedesinfektion in deutschen Gesundheitseinrichtungen zu verbessern. Darüber hinaus unterstützt die Aktion das Anliegen der Weltgesundheitsorganisation WHO, die Ausbreitung von Antibiotikaresistenzen zu stoppen.

Das Uniklinikum Würzburg (UKW) beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder an einem entsprechenden Aktionstag: Am Dienstag, den 9. Mail 2017, baut die Stabsstelle Krankenhaushygiene des UKW an drei Orten Informationsstände auf: Auf der Magistrale im Zentrum für Inneren Medizin (ZIM) an der Oberdürrbacher Straße, vor dem Casino im Klinikumsgelände an der Josef-Schneider-Straße und im Zentrum für Zahn-, Mund- und Kiefergesundheit am Pleicherwall 2.

Hygienefachkräfte demonstrieren hier jeweils, wie Hände korrekt desinfiziert werden, denn „die hygienische Händedesinfektion ist die effektivste Maßnahme zur Verhütung von Krankenhausinfektionen“, wie Prof. Ulrich Vogel, der Leiter der Stabsstelle Krankenhaushygiene des UKW, betont. Die Ergebnisse der eigenen Händedesinfektion können die Besucherinnen und Besucher vor Ort unter einer UV-Lampe kontrollieren.

Ein Antibiotikum ist kein Automatismus
Weiterhin informieren die Standbesatzungen über die Bedeutung einer durchdachten Antibiotika-Therapie für die Vermeidung von multiresistenten Keimen. „Der unsachgemäße Einsatz von Antibiotika führt zur Selektion resistenter Bakterien“, unterstreicht Prof. Vogel. Deshalb plädiert er für die Beachtung des Leitspruchs „Ein Antibiotikum ist kein Automatismus“. Neben der Gelegenheit zum Gespräch mit den Fachleuten offerieren die Stände auch kostenlose schriftliche Unterlagen zum Mitnehmen.

Weitere Themen für Fachpersonal
Während sich diese Angebote vor allem an interessierte Laien richten, nutzt die Stabsstelle Krankenhaushygiene den Aktionstag auch, um das klinisch tätige Personal des UKW zu spezielleren Hygienethemen zu informieren. In diesem Jahr geht es um den korrekten Umgang mit Portanlagen (ins Unterhautfettgewebe implantierte Kathetersysteme) und Venenkathetern.

Die Stände im ZIM und in der Zahnklinik sind von 9 bis 14 Uhr besetzt, der Stand am Casino von 11.30 bis 14 Uhr.

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