Bewegungsfreiheit trotz Skoliose

Übungen aus der Spiraldynamik für aufrechten Gang

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Als „Spirale, wo keine hingehört“ beschreiben der Arzt und Mitbegründer der Spiraldynamik Dr. med. Christian Larsen und die Physiotherapeutin und Heilpraktikerin Karin Rosmann-Reif das Phänomen Skoliose. Von hinten betrachtet sollte die Wirbelsäule kerzengerade sein – bei der Skoliose allerdings macht die Wirbelsäule einen Schwung nach rechts und/oder nach links.

Was dies für Folgen haben kann und, vor allem, wie man mithilfe der Spiraldynamik dennoch seine Bewegungsfreiheit behalten kann, beschreiben die Autoren in ihrem Buch „Skoliose – Aufrecht durch Bewegung. Die besten Übungen aus der Spiraldynamik“.

Rosmann-Reif und Larsen empfehlen Selbsthilfe durch Bewegung. Durch elf Basisübungen wie „Beckentreppe“, „Rippenöffner“ und „Kopfachter“ ließen sich neue Bewegungsfreiräume entdecken. Spezielle Übungsprogramme für verschiedene Skoliosearten geben Hinweise darauf, wie sich die Übungen sinnvoll kombinieren lassen: Welche Übung passt in die Mittagspause oder was mache ich bei Schmerzen im Schulter-Nacken-Bereich?

Rosmann-Reif ist selbst von Skoliose betroffen und weiß, wie wichtig es ist, dass Übungen in den Alltag integriert werden können: „Damit entfällt stundenlanges statisches Üben auf der Matte oder vor der Sprossenwand.“

Bewusstes Treppensteigen, so die Autoren, wird so zum „Best of“ der Spiraldynamik für Skoliose.

Dr. med. Christian Larsen und Karin Rosmann-Reif: Skoliose – Aufrecht durch Bewegung. Die besten Übungen aus der Spiraldynamik, TriasVerlag, ISBN 978-3-8304-8265-9, 19,99 Euro, www.trias-verlag.de

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